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An die studierenden Mamis: Durch die Prüfung gerasselt und nun?

27. März 2015 um 16:13

Hey, ich habe gestern nach 3 Monaten endlich meine Ergebnisse vom ersten Semester bekommen (studiere an einer FH und die Dozenten bekommens einfach nicht hin it dem einhalten von Fristen....)
Jura hab ich bestanden, Sozialwissenschaften bin ich durchgefallen....wie 40/50% der anderen STudis auch, viele haben nur mit 3,5-4,0 bestanden. Das ist ein trost aber ich weiß einfach nicht WIE ich durchgefallen bin OBWOHL ich ewig viel dafür gelernt hab. Ich wusste in der Klausur auch bis auf 2 Aufgaben wirklich ALLES und bin total schockiert. Ich fühl mich wie gelähmt und weiß echt nicht wie ich das jetzt hinbekommen soll im nächsten Trimester. Ich muss bis zum 03.05 meinen Praktikumsbericht abgeben( ist zum Glück schon fast fertig brauch nur noch ca 1 Woche dafür) und dann 3 Klausuren schreiben und dann ist da noch die Keine... die.. nunja.. im Moment sehr anstrengend ist weil sie die immer mehr und mehr begreift und ständig motzt wenn ihr was nicht passt (fast 10 Monate). Und mein Mann arbeitet seit 03.03. wieder und ich bin Mittags mit ihr alleine... und länger als 5 Stunden (währenddessen arbeite ich /Praxisphase) hält sie es bei meiner Mum nicht aus o.o Ehrlich gesagt will ich sie auch nicht länger da lassen, der Hund hat sie letztens am Bein erwischt und sie hatte einen blutigen Kratzer.. Kitaplatz hat sie ab November.

Meint ihr ich muss die Kleine da einfach mal in den sauren Apfel beißen lassen und länger bei Oma lassen und sagen sie soll den Köter wegsperren?... Sie ist halt noch anstrengender wenn sie so lange nicht bei mir oder meinem Mann war....

Hm ja.. Sozialwissenschaften schreib ich dann im zweiten Versuch die anderen 2 im ersten Versuch weil mein Mann Magen Darm hatte und in Elternzeit war, ergo ich keinen hatte der auf die Maus aufpasst.
Wenn ich dann durchfalle wars das ich ich keinen plausiblen Grund für einen Härtefallantag zusammen bekomme.


GIns hier jemandem villt mal ähnlich und kann mich aufmuntern/ mir Tipps geben?
Ich hab davor ohne Kind was andere studiert und war NIE in der Situation etwas über 2,2 als Klausurergebnis zu haben... dementsprechend enttäuscht bin ich auch :/

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27. März 2015 um 16:54

Hallo
Ich habe mit 2 Kids an der Uni Jura studiert, also ein richtig heftiges Fach, und bin dementsprechend auch beim 1. Versuch Staatsexamen durchgerasselt.
Nochmal würde ich mir den Druck nicht mehr geben wollen, ehrlich gesagt.
Ich würde mich an deiner Stelle an die Frauenbeauftragte wenden und fragen, wo du
Hilfe bekommen kannst.
Würde für den Härtefall nicht mangelnde Betreuungsmöglichkeit reichen?
Ansonsten:
Leg ein Urlaubssemester ein, atme da erstmal durch und wiederhole den Stoff füd dich selber nochmal,

LG

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27. März 2015 um 16:55
In Antwort auf sisasausemaus

Hallo
Ich habe mit 2 Kids an der Uni Jura studiert, also ein richtig heftiges Fach, und bin dementsprechend auch beim 1. Versuch Staatsexamen durchgerasselt.
Nochmal würde ich mir den Druck nicht mehr geben wollen, ehrlich gesagt.
Ich würde mich an deiner Stelle an die Frauenbeauftragte wenden und fragen, wo du
Hilfe bekommen kannst.
Würde für den Härtefall nicht mangelnde Betreuungsmöglichkeit reichen?
Ansonsten:
Leg ein Urlaubssemester ein, atme da erstmal durch und wiederhole den Stoff füd dich selber nochmal,

LG

Ps
Beim 2. Versuch bin ich locker rein und habe, welch Wunder, bestanden.
War auch meine letzte Chance

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27. März 2015 um 16:57

Hm,
wie sieht es denn abends aus?
Genieß den Nachmittag mit deinem Kind, mach den Haushalt im Schmalspurverfahren und lerne abends.
Hilft dein Mann in irgendeiner Art und Weise?
Also fühlt er sich mit für den Haushalt zuständig, schließlich arbeitest du ja in dem Sinne auch?
Wie sieht es an den Wochenenden aus?
Soll er eben da mal eine Papa-Kind-Schicht einlegen, in der du aber dann statt Bügelwäsche dich einfach nur aufs Lernen konzentrierst.

Nur so hat es bei mir Studium und Referendariat funktioniert: Tagsüber Pflichtprogramm an der PH, Nebenjob und nachmittags die Kinder, abends dann eben lernen. Nicht 7 Tage die Woche, aber doch von Mo-Do. Freitagabend war immer Gammeltag. Samstagvormittag hab ich das Gröbste im Haushalt erledigt und nebenbei die Kinder bespaßt. Mein Mann kam gegen 13 Uhr von der Arbeit und dann war um 14 Uhr Schichtwechsel. Er raus auf den Spielplatz, ich am Lernen. Er dann gekocht, etc.
Sonntags haben wir meist als Familie was gemacht. Gemütlich gefrühstückt, spazieren gegangen, Ausflug gemacht, o.ä. Gegen Abend hab ich dann aber auch wieder gelernt.
Zumindest in den Akutphasen. Also nicht volle 4 Jahre durch, aber dann wenn es eben notwendig war. Viel "Paarzeit" oder "Zeit für mich" blieb natürlich nicht. Aber uns war es eben beiden wichtig, das durchzuziehen und ich hatte ja schon etwas für mich durch das Studium. Hab mich da wenig nach Auszeiten gesehnt, weil ich das ja schon für mich machte und es daher nie unüberwindbarer Stress war, sondern eher ein Katalysator.

Versuch dich in dem Moment, wo du die Kleine hast, dich auch wirklich auf sie zu konzentrieren. Gib ihr da "Quality-Time", umso leichter lässt sich der Rest regeln. Denn sich aufs Kind einzulassen, bedeutet wiederum auch ein Abschalten vom anderen Stress. Mir hat das immer gut getan!
Wenn man aber immer mit "ich sollte noch..."-Gedanken durch die Welt läuft, kann man keine der Aufgaben gut erfüllen.

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27. März 2015 um 17:17

Meinst du deine kleine würde es in der kita
länger aushalten als wie bei deiner Mama? Du könntest ein Urlaubssemester einlegen oder es einfach versuchen die kleine länger bei deiner Mama zu lassen

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