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Angelehnt an dem Thread

20. Oktober 2015 um 20:51 Letzte Antwort: 21. Oktober 2015 um 10:12

An die mamas mit kindern autistischer auditiverwahrnehmungsstörungen , adhs oder andren diagnose ... .
Ich habe dieses Thema schon öfters hier gelesen und frage mich woher das kommen kann? Ist das vererbbar, eine Krankheit oder hat das was mit den Umwelteinflüssen zu tun?

Das ganze scheint sich schleichend bemerkbar zu machen und wird, wie ich finde, ziemlich spät erkannt.
Kann man das heilen oder wird das ein lebenlang bleiben?

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20. Oktober 2015 um 21:15

Wenn
man zurück blickt geht das ganze schon ab der Geburt los. die Kinder sind meist schreikinder meist unzufrieden und so ziehen sich verschiedene Bereiche die man halt nicht als auffällig empfindet bis in ein bestimmtes alter durch. aber eben rückblickend erkennt man einiges. adhs ist in den meisten Fällen schon genetisch auditive Wahrnehmung und versrbritungsstörung wird ganz oft mit adhs verwechselt und nur durch super spezielle Ärzte erkannt bzw in der ped audiologische Abteilung richtig untersucht. autismus erkennt man auch recht gut schon im Kleinkindaltee

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20. Oktober 2015 um 21:24

Dr
boney hat ein geniales PC Spiel extra für adhs ler entwickelt. kennst das? geht exakt täglich ne halbe Stunde dann hört es auf . und im Unterbewusstsein wird genau das trainiert womit sie so Schwierigkeiten haben. ist echt super

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20. Oktober 2015 um 21:27
In Antwort auf elswedy

Wenn
man zurück blickt geht das ganze schon ab der Geburt los. die Kinder sind meist schreikinder meist unzufrieden und so ziehen sich verschiedene Bereiche die man halt nicht als auffällig empfindet bis in ein bestimmtes alter durch. aber eben rückblickend erkennt man einiges. adhs ist in den meisten Fällen schon genetisch auditive Wahrnehmung und versrbritungsstörung wird ganz oft mit adhs verwechselt und nur durch super spezielle Ärzte erkannt bzw in der ped audiologische Abteilung richtig untersucht. autismus erkennt man auch recht gut schon im Kleinkindaltee

Könnte das auch bei einem erwachsenen getestet werden,
mein sohn hat erst die diagnose adhs bekommen als er fast am leben gescheitert ist, wir haben keine fälle von adhs in der familie gehabt, wie erkennt man auditive wahrnehmungs - und verarbeitungsstörung,

ich war als ich merkte das er anders ist als andere kinder von einem zum anderen arzt gelaufen und keiner konnte uns sagen was mit ihm ist und wir ihm dann helfen könnten, lg

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20. Oktober 2015 um 21:36

Ist
Wie gesagt von Dr boney einem der erfahrensten adhs Mediziner extra für adhs Kinder entwickelt

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20. Oktober 2015 um 21:41

Oft
wird adhs diagnostiziert obwohl eine auditive Wahrnehmung und verarbeitungsstörung vorliegt. da gibt es ganz viele verschiedene Anzeichen. alle recht ähnlich wie beim adhs. in den ped audiologischen Kliniken werden spezielle Tests durchgeführt. die Störung fängt im mutterleib eigentlich schon an, ab da prägen sich unsere Sinne unterschiedlich aus. ist ein ganz interessantes Thema mit dem man sich viel befassen muss um dahinter zu steigen

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20. Oktober 2015 um 22:33

Das
ist ja genial. Drück ihn von mir ganz fest, er ist ein tolles Kerlchen

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21. Oktober 2015 um 10:12

Avws
Unsere Tochter hat eine auditive Wahrnehnungs und Verarbeitungsstörung. Sie kann sozusagen perfekt hören, aber das Gehirn filtert nicht/schlecht. Sie hört alles gleich laut. Sie kann Nebengeräusche nicht ausblenden und somit ist die Konzentration sehr gestört.

Bei ihr wurde es erst erkannt, als ich sie zurück stellen wollte und sie somit zum psychologischen Beratungsdienst musste. Auffällig war sie schon als Baby. Aber da wusste ich noch nix von dieser Störung. Sie war kein typisches Schreibaby im klassischen Sinne, welches jeden Tag schrie. Aber sie schrie extrem viel wenn an dem Tag viel los war. Wenn wir einkaufen waren, wenn Besuch da war etc. immer wenn es lauter als sonst war, schrie sie dann abends stundenlang sich in den Schlaf. Sie ließ sich nicht beruhigen. Bis sie vor Erschöpfung einschlief.
Es wurde dann irgendwann besser. Der große Einbruch kam, als sie in den Kiga mit 3 Jahren kam. Offenes Konzept, 120 Kinder. Das war total das falsche Konzept für sie aber ich wusste es nicht besser damals. Im Kiga selber war sie sehr brav, aber kaum wurde sie abgeholt tickte sie komplett aus. Sie schrie und steigerte sich so rein, bis sie entweder erbrach, sie einnässte oder daheim einfach im Bett einschlief schreiend. Ich musste ein bockende und tobendes Kind anschnallen und heim bringen. Und nur mein Kind war so, die anderen im Kiga haben schon immer komisch geschaut wenn Abholzeit war.
Mit 4 Jahren wechselte sie in einen kleinen Kiga mit geschlossenen Konzept und kleineren Gruppen. Mein Kind blühte innerhalb kürzester Zeit total auf.

Im Schwimmbad/Turnhalle war es auch sehr sehr lange sehr schlimm für sie. Sie tickt danach komplett aus und braucht es ganz still und leise.

Mit der Zeit wurde es besser. Sie lernt damit umzugehen. Aber trotzdem haben wir diese Ausraster noch. Vor allem wenn die Schule anstrengend war.

Aufgefallen ist sie auch im Kindergarten, als sie mit 5 Jahren beim Hören lauschen lernen getestet wurde. Da kam extra ein Mann vom Beratungsdienst vorbei und hat sich alle Kinder angeschaut im Kindergarten die in der Vorschule waren. Meine Tochter fiel extrem auf, sowas hatte er schon lange nimmer gesehen.

Selber kenne ich kein Kind persönlich was die Störung hat. Denke es ist auch eher "selten".

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