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Angelehnt an den Schulranzen-Thread...

19. Februar 2018 um 10:10

Aus welchem Grund werden eigentlich so viele Grundschulkinder in die Schule gefahren, obwohl sie eigentlich leicht zu Fuß gehen oder mit dem Schulbus fahren könnten? Ich sehe das bei uns an der Grundschule auch. Da werden die Kinder tw. bis in die Klasse begleitet.

Traut man dem eigenen Kind nicht zu, dass es ab 6 Jahren den Weg alleine findet?? Ich meine, mir fällt es auch nicht immer leicht, meinen 7jährigen zB alleine mit seinen Freunden zum nahe gelegenen Spielplatz zu lassen, aber nur so lernen sie doch Eigenständigkeit und Verantwortung.

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19. Februar 2018 um 10:48

Hallo,

mein Sohn wurde im ersten Jahr zur Schule gebracht, nicht mit Auto, wir sind mit dem Bus gefahren, er muss 6 Stationen fahren, zu diesen Zeitpunkt fuhr der Schulbus hier noch nicht.

Eher war hier der Grund, die Kinder müssen an der Bushaltestelle eine vielbefahrende Haupstrasse überqueren, die nächste Ampel ist ein gutes Stück entfernt, wir sind immer zur Ampel, aber ich habe oft gesehen wie viele Kinder rüber rennen über die Strasse.

Als er in die 2 Klasse kam wurde zu unserern Glück ein Schulbus eingesetzt, wir bringen Ihn zur Haltestelle, wieder der Grund die Hauptstrasse, ja er weiß wie man sich korrekt verhält aber leider nicht die meisten Autofahrer hier, ich habe Ihn öfters am Ranzen Kapuze zurückziehen müssen weil Autofahrer die rote Ampel missachten!!!!

Dafür ist mir mein Kind zu Wertvoll und wir können es morgens zum Glück einrichten, das Ihn einer zur Bushaltestelle bringt.

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19. Februar 2018 um 11:17

Hups, was für Aktionen denn? Das sollte doch wirklich jedem selbst überlassen sein. 

Unsere Tochter wird auch gefahren, da der Weg zu lang wäre. Das Stück vom Parkplatz rein, läuft sie aber selber. Da gibt’s genug Eltern die unbedingt mit rein müssen, um dem Kind noch die Jacke auszuziehen und die Puschen zurecht zulegen; das finde ich dann wirklich viel. Zumal die Aussparung der Garderobe nicht sonderlich groß ist und die Schüler zu tun haben an ihre Fächer zu kommen, weil die ganzen Eltern im Weg stehen. 

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19. Februar 2018 um 12:24

Bei uns geht das gar nicht mehr. Der Weg zur Schule und den Kindergärten daneben wurde zu einem reinen Fußgängerweg umgewidmet, weil es schlicht zu chaotisch wurde und es zu Unfällen kam. Schon davor durfte man das Kind nur bis zum Schultor bringen und nicht zur Klasse begleitet, weil wohl die Lehrer zu sehr belagert wurden
Man kann jetzt das Kind nur noch kurz rauswerfen oder man parkt viel weiter weg und läuft durch den halben Ort - darauf verzichten die meisten dann lieber.

Meiner läuft zusammen mit einer größeren Gruppe aus unserer Siedlung zur Schule. Es gibt einen festen Sammelplatz, wohin wir ihn dann bringen. Nachmittags aus dem Hort wird er aber abgeholt. 

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19. Februar 2018 um 12:46

Kommt sicher auf die Schule bzw. die Wohnortsituation oder das Einzugsgebietsgebiet an. Aber ich denke, dass es oft ein Helikopterproblem ist.

Bei uns gehen auch viele Kinder nicht allein. Was weder daran liegt, dass die Kinder unzuverlässig sind, noch dass die Verkehrssituation eine ganz schreckliche wäre oder der Weg es anderweitig nicht zulassen würde.

Kinder die einen zu weiten Weg hätten, einen gefährlichen Weg oder die schlichtweg nicht fähig sind, sind doch die Ausnahme, wenn wir ehrlich sind.

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19. Februar 2018 um 21:00

Bei uns ist es noch nicht so weit, aber wenn es eine etwas weiter entfernte Grundschule werden sollte, geht der Schulweg geradewegs durch einen Treffpunkt von Obdachlosen. Da hätte ich auch Bedenken, hinzu kommt der teilweise rowdyartige Straßenverkehr.

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19. Februar 2018 um 21:01

Ich habe ähnliches erlebt! Meiner ist auch mal verloren gegangen. Er konnte aber nix dafür, weil der Bus ist anders gefahren als üblich. Er hat aber super reagiert und ist zur Nachbarin, die mich dann angerufen hat. Ich war da ja schon auf der Suche nach ihm.

So was ist wirklich furchtbar! Was man sich da alles vorstellt, was passiert sein könnte. Raus darf er trotzdem noch alleine oder mit Freunden.

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20. Februar 2018 um 0:14

Oh, das hab ich in der ersten Klasse auch mal gemacht. Ich war das einzige Kind in meiner Klasse, das nicht mit dem Schulbus kam und war neidisch auf die anderen. Als meine beste Freundin mir vorschlug, einfach mit ihr zusammen zu fahren, habe ich nicht groß darüber nachgedacht und bin einfach mit zu ihr. Nach einer Weile fragte ihre Mutter dann, ob ich eigentlich zu Hause Bescheid gesagt hätte. Da fiel mir erst auf, was ich getan hatte... Meine Mutter war schon ziemlich außer sich. Ich bin am nächsten Tag allerdings wieder wie üblich zu Fuß gegangen und habe so etwas nie wieder gemacht.

Wie ich es mache, wenn meine Tochter nächstes Jahr in die Schule kommt, weiß ich noch nicht genau. Der Schulweg wäre etwa 1,7 km, was ich für Erstklässler doch schon für relativ lang halte. Den Bus dürfte sie erst ab 2 km benutzen, und mit dem Rad dürfen sie auch erst kommen, wenn sie zum Ende der 4. Klasse den Fahrradführerschein gemacht haben. Jetzt zum Kindergarten muss ich sie mit dem Auto fahren, da es bis dahin gut 7 km sind, sie ist es also auch nicht gewohnt, regelmäßig zu laufen. Mal schauen. Am liebsten wäre es mir, wenn sich eine Gruppe bildet, die regelmäßig zusammen geht. Falls das nicht klappt, werde ich sie wohl ein Stück mit dem Auto bringen und sie den Rest laufen lassen. In die Klasse bringen werde ich sie definitiv nicht. Irgendwo müssen die Kinder ja auch mal ein Stück unbeaufsichtigten Freiraum haben.
 

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20. Februar 2018 um 6:31
In Antwort auf kamasaki

Oh, das hab ich in der ersten Klasse auch mal gemacht. Ich war das einzige Kind in meiner Klasse, das nicht mit dem Schulbus kam und war neidisch auf die anderen. Als meine beste Freundin mir vorschlug, einfach mit ihr zusammen zu fahren, habe ich nicht groß darüber nachgedacht und bin einfach mit zu ihr. Nach einer Weile fragte ihre Mutter dann, ob ich eigentlich zu Hause Bescheid gesagt hätte. Da fiel mir erst auf, was ich getan hatte... Meine Mutter war schon ziemlich außer sich. Ich bin am nächsten Tag allerdings wieder wie üblich zu Fuß gegangen und habe so etwas nie wieder gemacht.

Wie ich es mache, wenn meine Tochter nächstes Jahr in die Schule kommt, weiß ich noch nicht genau. Der Schulweg wäre etwa 1,7 km, was ich für Erstklässler doch schon für relativ lang halte. Den Bus dürfte sie erst ab 2 km benutzen, und mit dem Rad dürfen sie auch erst kommen, wenn sie zum Ende der 4. Klasse den Fahrradführerschein gemacht haben. Jetzt zum Kindergarten muss ich sie mit dem Auto fahren, da es bis dahin gut 7 km sind, sie ist es also auch nicht gewohnt, regelmäßig zu laufen. Mal schauen. Am liebsten wäre es mir, wenn sich eine Gruppe bildet, die regelmäßig zusammen geht. Falls das nicht klappt, werde ich sie wohl ein Stück mit dem Auto bringen und sie den Rest laufen lassen. In die Klasse bringen werde ich sie definitiv nicht. Irgendwo müssen die Kinder ja auch mal ein Stück unbeaufsichtigten Freiraum haben.
 

Darf erst ab 2km benutzt werden? Was ist das denn für eine Regelung? Bei uns bekommt man unter einer gewissen Kilometer Entfernung keinen Zuschuss, benutzt werden darf der Bus aber trotzdem. Wie sollen denn Kinder zu Schule kommen, deren Eltern arbeiten und das Kind einen kaputten Fuß hat bspw.? 

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20. Februar 2018 um 8:03
In Antwort auf flyingkat

Darf erst ab 2km benutzt werden? Was ist das denn für eine Regelung? Bei uns bekommt man unter einer gewissen Kilometer Entfernung keinen Zuschuss, benutzt werden darf der Bus aber trotzdem. Wie sollen denn Kinder zu Schule kommen, deren Eltern arbeiten und das Kind einen kaputten Fuß hat bspw.? 

Du hast recht, benutzen dürfen sie ihn. Ich habe mich da ein bisschen zu sehr auf die Aussage meiner Nachbarin verlassen, und der Text der Schülerbevörderungssatzung ist auch etwas missverständlich geschrieben. Die Karte für ca. 32€ müsste ich dann halt selbst zahlen, aber das wäre ja noch im Rahmen. Allerdings fährt tatsächlich kein Bus durch 🙄. Etwa die Hälfte der Strecke müsste sie immer zu Fuß gehen. Naja, mal schauen, bald ist die erste Schuleingangsuntersuchung, da gibt es sicher jemanden, den man fragen kann.
Manchmal wünschte ich mir, dass ich das alles so gelassen sehen könnte wie unsere Eltern damals. Aber meine Mutter war halt auch zu Hause. Ich muss morgens pünktlich um 7:15 los, um meine S-Bahn zur Arbeit zu kriegen, und wenn irgendwas ist, brauche ich im Zweifel 1 1/2 Stunden, um nach Hause zu kommen. Tja, es wird schon alles werden. Und ansonsten muss ich halt irgend etwas ändern.

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20. Februar 2018 um 18:05

Mein Sohn, jetzt 8Jahre, geht seit dem ersten Schultag alleine zur Schule. Zwei Freunde holen ihn ab und sie gehen alleine. Am Anfang bin ich mit Abstand noch hinter her, nur um zu schauen, das sie sich an die Verkehrsregeln halten da sie eine Hauptstraße mit morgendlichem hohen Verkehrsaufkommen überqueren müssen, und das klappt super. Wir sind den Weg aber vorher auch mehrmals abgelaufen. Mittags kommt er alleine nach Hause. Die ersten Wochen hab ich immer geschwitzt, wenn er nur fünf Minuten zu spät kam, mittlweile bin ich da viel entspannter, auch mit dem Weg zum Spielplatz. Wir haben Regeln festgelegt, die wir am Anfang immer wiederholt haben: Nur zum Spielplatz (Schule), direkter Weg, wenn einer zurück will, gehen alle zurück, es wird mit niemanden gesprochen der nicht zu eurer Gruppe gehört oder kein Kind ist, zu niemanden ans Auto gehen - egal was er/sie sagt, die Großen werden nicht geärgert usw usw ...

Ich finde es auch nervig wie manche Eltern ihre Kinder bis in den Klassenraum bringen, auch heute noch in der 2. Klasse. Wo bleibt da die Selbstständigkeit? Wo das Abnabeln und das entwickeln von Selbstbewustsein usw???
Natürlich, wenn man sein Kind auf dem Weg zur Arbeit absetzt, okay, aber ich würde meinen dennoch laufen lassen.

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22. Februar 2018 um 9:43
In Antwort auf kamasaki

Oh, das hab ich in der ersten Klasse auch mal gemacht. Ich war das einzige Kind in meiner Klasse, das nicht mit dem Schulbus kam und war neidisch auf die anderen. Als meine beste Freundin mir vorschlug, einfach mit ihr zusammen zu fahren, habe ich nicht groß darüber nachgedacht und bin einfach mit zu ihr. Nach einer Weile fragte ihre Mutter dann, ob ich eigentlich zu Hause Bescheid gesagt hätte. Da fiel mir erst auf, was ich getan hatte... Meine Mutter war schon ziemlich außer sich. Ich bin am nächsten Tag allerdings wieder wie üblich zu Fuß gegangen und habe so etwas nie wieder gemacht.

Wie ich es mache, wenn meine Tochter nächstes Jahr in die Schule kommt, weiß ich noch nicht genau. Der Schulweg wäre etwa 1,7 km, was ich für Erstklässler doch schon für relativ lang halte. Den Bus dürfte sie erst ab 2 km benutzen, und mit dem Rad dürfen sie auch erst kommen, wenn sie zum Ende der 4. Klasse den Fahrradführerschein gemacht haben. Jetzt zum Kindergarten muss ich sie mit dem Auto fahren, da es bis dahin gut 7 km sind, sie ist es also auch nicht gewohnt, regelmäßig zu laufen. Mal schauen. Am liebsten wäre es mir, wenn sich eine Gruppe bildet, die regelmäßig zusammen geht. Falls das nicht klappt, werde ich sie wohl ein Stück mit dem Auto bringen und sie den Rest laufen lassen. In die Klasse bringen werde ich sie definitiv nicht. Irgendwo müssen die Kinder ja auch mal ein Stück unbeaufsichtigten Freiraum haben.
 

Mein Sohn hat einen Schulweg von 1,5 km. Das klappt ganz gut. Es sind auch immer mehrere, die zusammen gehen. Das find ich jetzt auch besser als wenn er ganz alleine wäre.

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22. Februar 2018 um 9:49

Natürlich ist mir klar, dass es in vielen Fällen logische Gründe gibt. Die Frage war auch nicht provokant gemeint. Ich finde einfach, dass dieses "zur Schule bringen" in vielen Fällen auch übertrieben wird, so zumindest sehe ich es bei uns an der Schule und in meinem Umfeld immer wieder. Es geht ja nicht nur um die Eigenständigkeit, sondern auch um die Bewegung und darum, dass die Kinder so Zeit mit ihrem Freunden verbringen können. Ich habe es damals geliebt, mit meiner Cousine in die Schule zu gehen und wir hatten auch einen Schulweg von 1,5 km.

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22. Februar 2018 um 21:40

Meine Söhne sind von Beginn an alleine zur Schule gegangen (und das in der großen bösen Stadt...). Ich habe den Weg vor Schulbeginn lange und oft mit ihnen geübt, es waren ca 10-15 Min zu Fuß und es ist in all den Jahren nichts passiert. 
Es ist auch gar nicht anders gegangen, ich war berufstätig und hatte kein Auto. Da konnte ich höchstens mal in meinem Urlaub mit ihnen gehen...
 

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22. Februar 2018 um 22:15

Gibt es eigentlich noch die guten alten Schülerlotsen?

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23. Februar 2018 um 10:19

Damit hast du aber leider recht. Mütter in dicken Karren (die Mode das man nun als Mutter unbedingt SUV fahren muss, hat es nicht besser gemacht), die ohne Rücksicht auf Verluste fahren und parken, nur damit das eigene Kind sicher ankommt (und bloß keinen Schritt zuviel läuft).. Hmhm... Leider endet das Sicherheitsbedürfnis meist an der eigenen Windschutzscheibe.

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24. Februar 2018 um 17:40

Ich bin eben eine Rabenmutter. Komisch nur, dass mich meine Kinder trotzdem lieben...

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25. Februar 2018 um 8:23

Ja das stimmt. Nebenan ist eine Ober- und Berufsschule und auch da wird geparkt wie verrückt. Anwohnerparkplätze? Wen interessierts???

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