Home / Forum / Mein Baby / Nach der Geburt, Babies / Angst! Bitte um Rat: Ist es wirklich so schwer ein Baby groß zu ziehen?

Angst! Bitte um Rat: Ist es wirklich so schwer ein Baby groß zu ziehen?

15. Oktober 2012 um 16:07 Letzte Antwort: 16. Oktober 2012 um 16:19

Hallo zusammen, gestern war ich ziemlich geschockt und fertig mit den Nerven inkl. heulen. Dachte ich beschäftige mich mal mit Babyliteratur zur Vorbereitung (31.SSW). In jedem meiner Bücher, das ich angefangen habe zu lesen, stand, dass ein Baby abartig viel Arbeit ist und man dies nur schafft mit Hilfe von Oma,Opa, Partner, Freunden UND ner Haushaltshilfe!
Hm, das hat mir schon etwas Angst gemacht, denn meine Mutter lebt nicht mehr und somit habe ich da keine Unterstützung. Mein Mann ist unter der Woche beruflich im Ausland, für die ersten 3 Wochen nimmt er aber Urlaub. Ist das zu schaffen oder muss ich nach ner Haushaltshilfe schauen? So schlimm kann s doch jetzt auch wieder nicht sein. Ich habe in meinem Leben viel gerabeitet (6Tage-Woche, kaum Freizeit, körperlich anstrengend und mit Kindern). Ist das vergleichbar?
Freu mich so auf mein Kind und möchte auch nochmal eins haben, das hat mich sehr geschockt. Weiß garnicht mehr was ich denken soll. Bitte um Meinungen!

Mehr lesen

15. Oktober 2012 um 16:54


Keine Panik

Also ich gehe mal von mir aus:
Ich habe ein Baby mit einem ganz normalen Verhalten, kein Schreikind, aber auch kein Schläferkind. Mal hat sie nen guten, mal nen schlechten Tag. An schlechten Tagen schaffe ich gar nix. Dafür am nächsten wieder genug. Manchmal hab ich das Gefühl absolut keine Zeit zu haben und manchmal, z.b. nach nem Wachstumsschub, schläft sie ewig und ich langweile mich
An Tagen an denen sie viel weint oder quengelig ist, egal was ich dagegen versuche, ist es natürlich schon so, dass ich sehr genervt bin. Aber wenn sie dann wieder richtig geschlafen hat oder ohne erkennbaren Grund wieder gut drauf ist, dann hast du alles vergessen!

Ich finde jeder Monat hat seine schwierigen Phasen. Mein Kleine ist jetzt 5,5 Monate und mit ca. 3 Monaten hatte ich gelernt zu erkennen wann sie hunger hat, wann ihr langweilig ist, wann sie einfach nur wächst usw. Dazu lernen tue ich immer noch ... Mit meinem Wissen heute wäre jeweils vor ein paar Wochen alles einfacher gewesen, aber das ist normal, denn man wächst erst mit seiner Aufgabe.
Die ersten 2 Monate waren hart wegen dem fehlenden Schlaf und weil jeder Tag und jede Nacht anders war, aber da kann ich dir echt nur empfehlen zu schlafen, wenn dein Kleines schläft und den Haushalt liegen zu lassen. Wenn du ausgeruhter bist, geht alles andere auch einfacher. Und am Anfang schlafen sie noch sooo viel. Heute möchte sie am Tag nie schlafen, wenn ich es bräuchte und dann heißt es durchhalten.

Ich rate dir aber, wenn du keine Freundinnen mit Kindern zum unternehmen hast, dann besuche Kurse für Babys etc. Ohne die wäre mir die Decke auf den Kopf gefallen.

Ich finde es ist absolut machbar auch wenn man alleine ist und ein schwierigeres Kind hat. Man darf ja auch mal genervt sein, zweifeln und so weiter. Die meiste Zeit aber ist es wunderschön.

Geniese die Zeit, sie rennt mit Baby viel zu schnell und mach dir keinen Kopf, alle Gefühle und Sorgen sind ganz normal!
Das dein Freund die ersten 3 Wochen da ist, ist toll. So bist du grade am Anfang, wenn man noch keine Ahnung hat warum es weint, nicht allein. Es gab grade am Anfang mal eine Zeit, da hab ichs stundenlang nicht auf Toilette geschafft, aber man lernt, wann man gehen sollte

Liebe Grüße!

Gefällt mir
15. Oktober 2012 um 16:56
In Antwort auf sfsp


Keine Panik

Also ich gehe mal von mir aus:
Ich habe ein Baby mit einem ganz normalen Verhalten, kein Schreikind, aber auch kein Schläferkind. Mal hat sie nen guten, mal nen schlechten Tag. An schlechten Tagen schaffe ich gar nix. Dafür am nächsten wieder genug. Manchmal hab ich das Gefühl absolut keine Zeit zu haben und manchmal, z.b. nach nem Wachstumsschub, schläft sie ewig und ich langweile mich
An Tagen an denen sie viel weint oder quengelig ist, egal was ich dagegen versuche, ist es natürlich schon so, dass ich sehr genervt bin. Aber wenn sie dann wieder richtig geschlafen hat oder ohne erkennbaren Grund wieder gut drauf ist, dann hast du alles vergessen!

Ich finde jeder Monat hat seine schwierigen Phasen. Mein Kleine ist jetzt 5,5 Monate und mit ca. 3 Monaten hatte ich gelernt zu erkennen wann sie hunger hat, wann ihr langweilig ist, wann sie einfach nur wächst usw. Dazu lernen tue ich immer noch ... Mit meinem Wissen heute wäre jeweils vor ein paar Wochen alles einfacher gewesen, aber das ist normal, denn man wächst erst mit seiner Aufgabe.
Die ersten 2 Monate waren hart wegen dem fehlenden Schlaf und weil jeder Tag und jede Nacht anders war, aber da kann ich dir echt nur empfehlen zu schlafen, wenn dein Kleines schläft und den Haushalt liegen zu lassen. Wenn du ausgeruhter bist, geht alles andere auch einfacher. Und am Anfang schlafen sie noch sooo viel. Heute möchte sie am Tag nie schlafen, wenn ich es bräuchte und dann heißt es durchhalten.

Ich rate dir aber, wenn du keine Freundinnen mit Kindern zum unternehmen hast, dann besuche Kurse für Babys etc. Ohne die wäre mir die Decke auf den Kopf gefallen.

Ich finde es ist absolut machbar auch wenn man alleine ist und ein schwierigeres Kind hat. Man darf ja auch mal genervt sein, zweifeln und so weiter. Die meiste Zeit aber ist es wunderschön.

Geniese die Zeit, sie rennt mit Baby viel zu schnell und mach dir keinen Kopf, alle Gefühle und Sorgen sind ganz normal!
Das dein Freund die ersten 3 Wochen da ist, ist toll. So bist du grade am Anfang, wenn man noch keine Ahnung hat warum es weint, nicht allein. Es gab grade am Anfang mal eine Zeit, da hab ichs stundenlang nicht auf Toilette geschafft, aber man lernt, wann man gehen sollte

Liebe Grüße!

Achso,
Ich habe noch keine anderen Familienmitglieder usw gebraucht. Ich wollte meine bisher noch überhaupt nicht abgeben. Meinen Freund brauchte ich bisher 3x um zum Friseur zu gehen . Sonst ist er auch eher selten bei uns...

Gefällt mir
15. Oktober 2012 um 21:45

Also du kannst es dir als Mama
auch selber sehr schwer machen, wenn du einige Dinge eben nicht beachtest und ich finde da kann man schnell in die Überfordungsfalle schlittern weil man so unerfahren ist.

Ich habe meinem Sohn regelrecht eine schlechte Angewohnheit angewöhnt, weil ich am Anfang den geringeren Widerstand gehen wollte, damit er schneller aufhört zu schreien, hab ich ihn tagsüber nur auf meiner Brust schlafen lassen, das hat sich dann soweit gesteigert, dass er irgendwann nur tragend einschlafen konnte, als das nicht mehr funktioniert hatte, musste ich jeden Früh und Nachmittagsschlaf hüpfend auf dem Pezziball ihn in den Schlaf hüpfen sozusagen und das hat auch später sehr lange gedauert. Bis ich nicht mehr konnte und dann hab ich es gewagt ihn mit 8 Monaten in sein Kinderbett zu legen und habe ihn den Schlaf gestreichelt, klar hat er zwei Stunden protestiert, weil er es anders wollte, aber beim zweiten Mal hat er es akzeptiert. Solange du als Mama beim Kind bist, kann dein Kind sich nicht verlassen fühlen. Natürlich kannst du dein Neugeborenes auch in deinem Arm schlafen lassen, aber es sollte jetzt nicht die Regel sein, weil Babys sich daran gewöhnen, nur so in den Schlaf zu finden und die Umstellung ist dann viel schwieriger für eine Mama, weil später protestiert und schreit das Baby viel schlimmer, weil es die alte Situation will.

Du kannst es auch alleine schaffen, indem du klare Strukturen schaffst und ein gleichbleibendes Einschlafritual schaffst und fange um Gottes Willen nicht an, dein Kind in den Schlaf zu schaukeln, zu tragen bzw im Auto oder Kinderwagen in den Schlaf zu fahren. Das brauchen die Kinder dann auf Dauer und dich bringt es irgendwann um den Verstand, weil du es auf Dauer nicht gelassen durchhälst.

Investiere lieber am Anfang einige schlaflose Nächte, damit dein Kind ein Schlafritual entwickelt.

Im Nachhinein finde ich das erste Jahr nicht so stressig, als jetzt im zweiten Jahr. Im zweiten Jahr, fangen die Kleinen schon an zu bocken, oder lassen sich nicht mehr gerne anziehen, machen Theater beim wickeln. Du musst viel mehr aufpassen. Wenn ein Kind nur krabbelt, dann kann ihm noch nicht so viel passieren, natürlich muss deine Wohnung kindersicher sein.

Die Babyzeit ist easy dagegen.

Gefällt mir
15. Oktober 2012 um 21:54

Aso zum Thema Toilettengang
ich hab mich da auch so extrem selber unter Druck gesetzt, hab mich nie getraut auf Toilette zu gehen oder hab mein Kind in der Wiege mitgeschleppt. Im Nachhinein ist es schwachsinnig, ein Baby kann auch einmal eine Minute auf die Mama verzichten. Es ist total normal, wenn ein Baby schreit und es bedeutet nicht gleich ein Vorwurf vom Baby, dass du es in dem Moment im Stich lässt, das ist absolut schwachsinnig das zu denken. Durch die kurzen Auszeiten durch die Toilettengänge lernt das Baby auch, dass seine Mama immer wieder kommt und später entwickelt sich dadurch eine Frustrationstoleranz.

Denk immer an die Mütter mit zwei oder drei Kindern, die müssen ihr kleines Baby auch kurz mal schreien lassen, wenn sie das ältere Kind anziehen müssen. Solange, das Baby satt ist, keine Schmerzen hat oder Durst hat, solange ist das kurze Warten auf die Mama gar nicht weiter schlimm.

Gefällt mir
15. Oktober 2012 um 22:40

Ich hatte das Glück sehr viel Unterstützung zu haben
und sogar betüttelt zu werden. Ich weiß nicht wie ich die Zeit sonst überstanden hätte es war wirklich sehr extrem.

Ich stell mich wirklich nicht so an, ich habe sogar noch viel extremer gearbeitet als Du, bis ans Ende meiner Kräfte. Und die ersten Monate mit Baby hab ich mich sehr stark an diese Zeit erinnert gefühlt

Ich dachte nach der Geburt kann ich erstmal genießen und mir bewußt machen, daß ich nun Mutter bin.
Aber dann ging alles schlag auf schlag und ich war einfach nur fertig. Er war immer nur am schreien. Die anderen Mütter konnten immer wieder ein paar Stunden schlafen nach dem Stillen. Und ich war immer nur am rennen, stillen, abpumpen und tütteln und bekam niemals schlaf.
Er war so extrem, weil er Blähungen hatte und weil er noch andere gesundheitliche Probleme hatte, wie sich später herausstellte.
Bereite Dich doch einfach auf den schlimmsten Fall vor und wenn Dein Baby nachher immer friedlich am schlafen ist, umso besser.
Bei uns gibt es zum Beispiel so ne Art Engel, Freiwilligenorganisationen. Da kommt dann eine regelmäßig zu Dir nach Hause und hilf Dir bei allem möglichen.
Schau einfach, was es so bei euch gibt und halte die Tel. nr. bereit für den Fall der Fälle.
Zum Glück kommt ja heutzutage auch eine Hebamme vorbei, die einem schon mal vieles zeigen und erklären kann.

1 LikesGefällt mir
15. Oktober 2012 um 22:44

Ich bin 30 und eigentlich sehr stressresistent
und kann sehr viel aushalten. Auch schwanger sein finde ich jetzt nicht so anstrengend wie s überall zu lesen ist. Vielleicht kommt das ja noch? Bin jetzt 31.SSW.

Gefällt mir
15. Oktober 2012 um 22:47

Danke
Das Buch ist schon der Hammer, da steht drin dass sich werdende Mütter das so einfach vorstellen würden, aber dass es ein Stress wäre den man sich in seinen kühnsten Träumen nicht ausgemalt hätte! Dass man auf alle Fälle vor Geburt ne Haushaltshilfe organisiert haben muss, der Vater Urlaub haben muss, ein paar Freunde und Familie immer in greifbarer Nähe. Da steht, dass man den Haushalt nicht machen kann, nicht selbst kochen kann, man soll sich Essen bringen lassen oder im Notfall vorkochen für ein paar Wochen, einfrieren und das auftauen. Aber das sei auch schon schwieirg...Denn man sei nach der Geburt 8 Wochen bettlägerig und zu nichts in der Lage, darum hieße es auch Wochenbett. Früher seien die Frauen so lange im KH geblieben hätten sich erholt und wären und nur gelegen...Aufgrund Kosten sei das heute leider nicht mehr so...Find ich schon komisch. Klar ist ne Geburt anstrengend, auch kann das ein oder andere Kind anstrengend sein, aber bin beruhigt dass ihr diese Schwarzmalerei nicht bestätigt!

Gefällt mir
15. Oktober 2012 um 22:54

Naja
es bringt ja nix sich verrückt zu machen. Selbst wenn geht die Zeit auch vorbei. Mit Kindern gibt es denke ich immer schwierige Zeiten und Phasen, in jedem Alter.

Gefällt mir
15. Oktober 2012 um 22:59


Ach du, schau doch erst mal, was für ein Baby du bekommst...und dann wirst du merken, ob du es alleine schaffst oder nicht.

Die Bücher wollen sicher nur vermitteln, dass es DEN rosazartblauen Babytraum nicht gibt und dass jedes Baby irgendwann mal Schwierigkeiten machen kann. Aber: Man soll nicht immer das Gefühl haben, alles alleine schaffen zu machen, sondern man kann sich Hilfe holen und man muss sich dafür auch nicht schämen.

Und zum andern: Es beginnt ein ganz neuer Lebensabschnitt für dich, in dem du erst noch Erfahrungen sammeln musst und in dem du ganz bestimmt auch Fehler machen wirst
DAs ist aber ganz natürlich und du wirst wachsen..du wirst immer besser werden, dein Kind immer besser kennenlernen...besser als jeder Autor eines Babyratgebers dein Kind kennt!!!

Also, mach dich nicht verrückt, genieße dich Zeit, die Ruhe die du hast, und freu dich darauf! Die Sorgen machen deine Freude nur kaputt
Eine schöne Restschwangerschaft

Und...Organisation ist (fast) alles Du kannst vorkochen, dir gute Internetseiten speichern, damit du bei Problemen sofort die richtigen Seiten zur Hand hast....dich erkundigen, welche Ansprechpartner in deiner Nähe sind wenn es Stillprobleme gibt, oder Trageberatung....

LG

Gefällt mir
15. Oktober 2012 um 23:07
In Antwort auf hale_12880622

Naja
es bringt ja nix sich verrückt zu machen. Selbst wenn geht die Zeit auch vorbei. Mit Kindern gibt es denke ich immer schwierige Zeiten und Phasen, in jedem Alter.

Verrückt machen nicht,
aber ensprechend vorbereiten wäre wirklich nicht schlecht. Schon alleine zur Sicherheit des Babies.
Wenn Du da ganz alleine und völlig fertig mit den Nerven hängst und nicht mehr weißt, was Du mit dem schreienden Kind machen sollst, dann wäre es gut zu wissen, wen Du anrufen kannst.
Alles durchdenken und einen entsprechenden Plan bereit zu haben, heißt ja nicht, daß man sich heulend verrückt machen muß.

Gefällt mir
15. Oktober 2012 um 23:14

Danke!
Da hast du aber auch einiges mitgemacht. Respekt, dass du das so gut gemeistert hast. Aber genau das ist dsa was ich im Leben gelernt habe. Ich musste mich sehr oft durchbeissen und in daran gewachsen. Viele die z.B. sehr behütet aufwachsen und nie was druchmachen mussten, nie für was kämpfen mussten, finden schon Kleinigkeiten schlimm. Mit meinem Leben und was ich erreicht habe bin ich sehr zufrieden und denke auch dass ich es mit Baby gut hinbekomme.
Mit dem Eisen bin ich derzeit auch im Keller und arbeite dran, dass der Wert wieder besser wird. War er bei dir vor Geburt auch schon so schlecht?

Gefällt mir
15. Oktober 2012 um 23:58

Gute Buchtipps, danke!
Vor allem das erstgenannte klingt interessant das werde ich mir mal zu Gemüte ziehen!

Gefällt mir
16. Oktober 2012 um 7:50

Ich liebe bücher...
... aber solche gehören verboten

Es kommt immer auf das Baby und die ganz persönliche Einstellung von dir drauf an!

Unser Sohn ist wahrlich kein Anfängerbaby. Er ist sehr fordernd und braucht oft meine ungeteilte Aufmerksamkeit und Nähe. Mein Mann ist im Außendienst und Familie wohnt weit weg.

Also hab ich das meiste allein gestemmt. Es gab und gibt viele Momente in denen Kraft und Nerven zur Neige gehen umd ich mich frage, wie lange ich noch durchhalte. Aber dann kommen die vielen vielen Momente die mich total glücklich und stolz darauf machen, Mama dieses wundervollen Kindes zu sein. Und die wiegen alles auf.

Klar ist es oft stressig, aber um nichts in der Welt würde ich ihn hergeben. Ich liebe ihn ohne Ende und helfe ihm germ durch schwierige Phasen

Bis heute treffen wir Mädels aus der Geburtsvorbereitung mit den Kids regelmäßig. Und es tur gut zu wissen, daß überall nur mit Wasser gekocht wird.

Mach dich nicht verrückt, freu dich auf dein Baby und genieße es mit ihm die Welt zu entdecken! Es gibt nichts schöneres!

LG

Gefällt mir
16. Oktober 2012 um 8:13

Am besten,
Du legst die Bücher ganz weit zur Seite. Es gibt immer Lektüre und Leute, die einen verrückt machen. Sicher ist es kein zuckerschlecken ein Kind zu erziehen und am Anfang ist es auch alles andere als leicht. Die Hormone spielen noch verrückt und baby und Mama müssen sich erst kennen lernen um einen Rhythmus zu finden. Mein Partner arbeitet von morgens bis zum späten Abend und das auch Samstag. Er ist effektiv, also nur am Sonntag da. Die erste Woche nach der Entbindung, war meine Mutter da um zu helfen. Meine Eltern wohnen aber sonst weit weg und können mir auch nicht unter die arme greifen, mein Partner hat keine Familie mehr und unsere Freunde hier sind selbst Eltern. Also müsste ich das auch alles allein auf die reihe bekommen. Die ersten Monate dachte ich oft, dass ich es nicht schaffe. Aber mit der Zeit wurde ich immer organisierter und jetzt hat sich alles eingespielt. Ich habe aber auch einen traumhaften Sohn, ein echtes Anfängerbaby. Mein Problem am Anfang war, dass ich alles perfekt machen wollte und damit habe ich mich extrem unter Druck gesetzt. Mittlerweile habe ich gelernt, was ich heute nicht schaffe, dass mach ich dann morgen. Ein Kind hat gute und schlechte Tage und an schlechten Tagen schafft hält nicht alles. Auch mache ich mir immer einen Plan....heute mache ich die küche richtig sauber, Morgen das Wohnzimmer usw.

Mach dich nicht verrückt, alles wird sich finden. Genieß die letzten Wochen mit deinem bauchzwerg und dann wünsche ich dir eine schöne kennlernzeit. Alles wird gut

Gefällt mir
16. Oktober 2012 um 12:36

Mein Kleiner war aber ein Langschläfer gewesen
also 1 1/2 - 2 Stunden Vormittagsschlaf und dann Nachmittagsschlaf. Das Einschlafen ging mit der neuen Methode dann immer ganz schnell, bis es manchmal eine halbe bis Stunde gedauert hatte, bis er hüpfend mit mir auf dem Ball eingeschlafen ist. Sowas zerrt auf Dauer schon an den Nerven.

Am Anfang ist es ja nicht weiter schlimm, wenn man das Neugeborene auf diese Arte und Weise versorgt, aber man sollte jetzt nicht etwas anfangen, wie zum Beispiel das Kind im Auto zum Einschlafen bringen, in meinen Augen ist das nicht gut, man sollte schon versuchen, das Baby in Ruhe zum Einschlafen zu bringen, auch wenn es die ersten Wochen natürlich extrem schwieriger dadurch werden,weil ein Baby zum Beispiel beim Tragen oder im Auto fahren durch die Bewegung schneller einschlafen könnte.

Gefällt mir
16. Oktober 2012 um 12:58


keine ahnung was du für bücher gelesen hast... in meinem einen was ich hatte, stand sowas nicht drin.

na jedenfalls kann ich dir sagen dass, das erste jahr mit kind im nachhinein total entspannt war.
ich mein was machen die würmer schon groß ausser trinken, schlafen und pupsen.
die ersten 1-2 monate wirst du trotzdem warscheinlich zu nix kommen. ich lag da permanent neben meinem kind und hab sie angestarrt. da schafft man natürlich keine hausarbeit.
auch hatte ich angst sie zu wecken wenn ich mich auch nur einen zentimeter rühre. totaler quatsch...

auch kannst du total entspannt nach draussen gehn. kind in wagen und fertig.
ab einem jahr wirds dann anstrengend. sie entdecken die welt, wollen laufen, wollen dies und das. da rennst du nur noch hinterher...

geh am besten alles locker an. schmeiss die bücher in die tonne und vertraue deinem mutterinstinkt.

im übrigen hatte und habe ich hier auch niemanden. außer meinem mann der aber auch jeden tag arbeiten war/ist.

Gefällt mir
16. Oktober 2012 um 14:15

Öhm nö....
Also ich kann nur von meinem Sohn sprechen, aber der ist echt ned anstrengend und war es auch nur selten (z.b. wenn er Zahnt oder krank ist).

Als Baby hat er meist geschlafen oder gefuttert. Er hat früh durchgeschlafen und nur selten geschrien. Jetzt ist er 15 Monate, schläft um 20 Uhr, steht derzeit um 8:30 auf, will dann spielen (was er auch gut mal ne halbe Stunde alleine kann) und essen, schläft Mittags wieder 2 Stunden bevor er dann wieder essen und spielen will.... Eigentlich lässt sich bei ihm leicht was finden womit er sich super beschäftigen kann, z.b. Steckspiele oder seine Schaukel... oder er spielt Aportieren mit dem Hund - dabei schmeißt dann der Hund den Ball und das Kind bringt ihn zurück (Jaa, mein Hund kann endlich aportieren, welche Rolle er dabei einnimmt ist ja egal )

Also alles in allem: An den meisten Tagen würd ich 3 von der Sorte locker gebacken kriegen

Aber leider sind nicht alle Kinder so dermaßen pflegeleicht wie mein Engelchen, trotzdem, groß geworden sind sie doch noch alle und die Mütter habens meist auch überlebt Bin gespannt wie mein nächstes wird, wenns denn endlich mal klappen würde...

Gefällt mir
16. Oktober 2012 um 14:24


bitte tu dir einen gefallen und les nicht so viel im internet und vor allem nicht sowas ist nicht bôse gemeint aber da wirst du noch wahnsinnig !!! ich habe auch immer soviel gelesen und wusste irgendwann auch nicht mehr was ich denken soll und hab es einfach gelassen ... jedes kind ist anders ! du kannst das so jetzt nicht sagen ob es schwer sein wird oder nicht ... vielleicht wird dein baby ein kleiner sonnenschein und ist immer zufrieden oder du bekommst ein schreibaby das sehr anstrengend wäre .... oder ... oder
warte ab bis dein kleiner sonnenschein da ist und dann wirst du es sehn und falls du nicht mehr klar kommen solltest dann kannst du dich immer noch nach einer haushaltshilfe umschauen
lg

Gefällt mir
16. Oktober 2012 um 14:43

Genau das
hat man mir auch gesagt. Ich war anfangs echt verunsichert. Doch irgendwann schlich sich das Selbstbewusstsein ein und gegen Ende der SS wusste ich: Wir schaffen das!
Ich war einfach aufs "Schlimmste" vorbereitet. Hab mir bewusst gemacht, dass es ein Schreibaby werden könnte, ich kaum noch schlafen werde und habe mir fest vorgenommen trotzdem die guten Seiten zu sehen! Nun ist mein Töchterchen seit 12 Wochen auf der Welt und was soll ich sagen...es läuft Sie ist ein ganz normales Baby, mit viel Bauchweh, Hunger und Nähebedürfnis. Doch es ist nie die Katastrophe eingetreten, die alle erwartet haben. Sie wächst und gedeiht. Man arrangiert sich damit. Du olltest die keine Illusionen machen, aber "so schwer" ist es nun auch nicht. Irgendwie liegts uns doch auch im Blut, oder? Freu dich weiter! Wenn du Probleme und Fragen hast, sind notfalls immer die Gofem-Mädels da, um dir zu helfen Eine Haushaltshilfe brauchst du nicht. Vllt bleibt mal was liegen, aber was solls. Hauptsache, dein Baby ist sauber und glücklich! Ich studiere momentan nebenher noch Vollzeit. Das klappt schon alles!

Gefällt mir
16. Oktober 2012 um 16:12
In Antwort auf lela_12725663

Öhm nö....
Also ich kann nur von meinem Sohn sprechen, aber der ist echt ned anstrengend und war es auch nur selten (z.b. wenn er Zahnt oder krank ist).

Als Baby hat er meist geschlafen oder gefuttert. Er hat früh durchgeschlafen und nur selten geschrien. Jetzt ist er 15 Monate, schläft um 20 Uhr, steht derzeit um 8:30 auf, will dann spielen (was er auch gut mal ne halbe Stunde alleine kann) und essen, schläft Mittags wieder 2 Stunden bevor er dann wieder essen und spielen will.... Eigentlich lässt sich bei ihm leicht was finden womit er sich super beschäftigen kann, z.b. Steckspiele oder seine Schaukel... oder er spielt Aportieren mit dem Hund - dabei schmeißt dann der Hund den Ball und das Kind bringt ihn zurück (Jaa, mein Hund kann endlich aportieren, welche Rolle er dabei einnimmt ist ja egal )

Also alles in allem: An den meisten Tagen würd ich 3 von der Sorte locker gebacken kriegen

Aber leider sind nicht alle Kinder so dermaßen pflegeleicht wie mein Engelchen, trotzdem, groß geworden sind sie doch noch alle und die Mütter habens meist auch überlebt Bin gespannt wie mein nächstes wird, wenns denn endlich mal klappen würde...

Hey dann
drücke ich dir mal die Daumen, dass es bald klappt mit dem zweiten und es so pflegeleicht wird wie dein erstes!

Gefällt mir
16. Oktober 2012 um 16:14
In Antwort auf sigrid_12748214


bitte tu dir einen gefallen und les nicht so viel im internet und vor allem nicht sowas ist nicht bôse gemeint aber da wirst du noch wahnsinnig !!! ich habe auch immer soviel gelesen und wusste irgendwann auch nicht mehr was ich denken soll und hab es einfach gelassen ... jedes kind ist anders ! du kannst das so jetzt nicht sagen ob es schwer sein wird oder nicht ... vielleicht wird dein baby ein kleiner sonnenschein und ist immer zufrieden oder du bekommst ein schreibaby das sehr anstrengend wäre .... oder ... oder
warte ab bis dein kleiner sonnenschein da ist und dann wirst du es sehn und falls du nicht mehr klar kommen solltest dann kannst du dich immer noch nach einer haushaltshilfe umschauen
lg

Das Internet
ist mir aber echt lieber als die Bücher. Eure Anregungen sind mehr wert als diese blöden Bücher! Gut dass es dieses Forum mit Gleichgesinnten gibt!

Gefällt mir
16. Oktober 2012 um 16:17

Sitze hier grad
mit ner Tasse Tee, woher weißt du das?
Schwangerschaft hieß es immer zu mir sei ja so schlimm und anstrengend. Ehrlich gesagt habe ich davon noch nix gemerkt, außer etwas Übelkeit am Anfang aber ich dachte wunder weiß was auf mich zukommt und jetzt frag ich mich in der 31.SSW wann es denn jetzt endlich so schlimm wird

Gefällt mir
16. Oktober 2012 um 16:18
In Antwort auf euphemisma

Genau das
hat man mir auch gesagt. Ich war anfangs echt verunsichert. Doch irgendwann schlich sich das Selbstbewusstsein ein und gegen Ende der SS wusste ich: Wir schaffen das!
Ich war einfach aufs "Schlimmste" vorbereitet. Hab mir bewusst gemacht, dass es ein Schreibaby werden könnte, ich kaum noch schlafen werde und habe mir fest vorgenommen trotzdem die guten Seiten zu sehen! Nun ist mein Töchterchen seit 12 Wochen auf der Welt und was soll ich sagen...es läuft Sie ist ein ganz normales Baby, mit viel Bauchweh, Hunger und Nähebedürfnis. Doch es ist nie die Katastrophe eingetreten, die alle erwartet haben. Sie wächst und gedeiht. Man arrangiert sich damit. Du olltest die keine Illusionen machen, aber "so schwer" ist es nun auch nicht. Irgendwie liegts uns doch auch im Blut, oder? Freu dich weiter! Wenn du Probleme und Fragen hast, sind notfalls immer die Gofem-Mädels da, um dir zu helfen Eine Haushaltshilfe brauchst du nicht. Vllt bleibt mal was liegen, aber was solls. Hauptsache, dein Baby ist sauber und glücklich! Ich studiere momentan nebenher noch Vollzeit. Das klappt schon alles!

Ja
ich finde das Forum hier echt gut! Besser als so komische Bücher!

Gefällt mir
16. Oktober 2012 um 16:19

Vielleicht
hast du ja das gleiche Buch wie ich
Wir schaffen das! Wie lange hast du noch?

Gefällt mir
Diskussionen dieses Nutzers