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Angst vor 2. Geburt (vbac?) - Beistand und Mutmachgeschichten erwünscht.

2. Dezember 2020 um 16:52 Letzte Antwort: 28. Dezember 2020 um 14:18

Ich muss mir nur ein bisschen von der Seele schreiben, vielleicht hilft das ja. 😊

Vor fünf Jahren kam unsere Tochter zur Welt. Die Geburt verlief nicht so wie geplant. Ich war damals extrem gut vorbereitet und (aus meiner heutigen Sicht) fast schon ein bisschen esoterisch eingestellt. War halt total überzeugt davon, dass ich das kann, dass alles super gut gehen wird, habe null daran gezweifelt. Ich habe mich damals auch ganz intensiv mit Hypnobirthing und all sowas auseinandergesetzt.

Letzten Endes kam es dann so, dass meine Tochter einfach nicht raus wollte. Ich hatte zwei Wochen lang furchtbaren Stress im Krankenhaus, dann gab es mehrere Einleitungsversuche, viele Tage (wirkungslose) Wehen, bis am Ende schließlich alles total dramatisch wurde, ihr Herzschlag absank und ein eiliger KS gemacht werden musste.

Ich hatte kein Problem mit dem KS in dem Sinne, dass ich mich "nicht als richtige Frau fühle" oder so, wie man es oft hört. Aber ein kleines Trauma war es dennoch irgendwie, weil ich null darauf vorbereitet war und grundsätzlich auch eher Angst vor Operationen habe. Es war nicht besonders schmerzhaft und ich war danach auch schnell wieder fit, aber ich fand das damals alles so beängstigend, die Angst um mein Kind, die OP-Atmosphäre, zu wissen, die schneiden mir gerade den Bauch auf, dieser Kontrollverlust, das Ausgeliefertsein…

Zwei Wochen danach war ich auch nochmal in der Klinik mit Verdacht auf eine Lungenembolie. Ich musste die Nacht über dort bleiben und eine nicht sehr einfühlsame Ärztin hat mir ganz lapidar erklärt, dass es schon sein könne, dass ich in der Nacht sterbe. Und da lag ich dann, mit meinem kleinen Baby im Arm, und habe auf den CT-Termin am nächsten Tag (oder den Tod) gewartet. Stellte sich als Fehlalarm raus, aber dieses Erlebnis hat mich echt nachhaltig traumatisiert und ich hatte danach recht lange mit Ängsten zu kämpfen.

Kurzum: Körperlich war eigentlich alles gar nicht so wild, alle waren gesund, mir und meiner Tochter ging es gut. Aber psychisch habe ich die Geburt und die Zeit danach als extrem belastend empfunden.

Jetzt bin ich also wieder schwanger. Mein Termin ist bereits wieder überschritten, wie letztes Mal. Kann also jeden Moment soweit sein. Ich habe nachts leichte Wehen, tagsüber ist alles wieder weg. Mit der Klinik (diesmal eine andere) habe ich ausgemacht, dass ein KS gemacht wird, wenn zehn Tage verstrichen sind. Einleitung will ich nicht mehr, dann lieber einen geplanten Kaiserschnitt. Das ist alles, wo ich mir zu hundert Prozent sicher bin, dass ich das nicht mehr möchte. Alles andere… Puh.

Ich habe mir so sehr ein zweites Kind gewünscht und die Schwangerschaft war toll, aber ehrlich gesagt, habe ich es bis zum Schluss verdrängt, dass das Kind auch irgendwann raus muss. xD Ich habe echt Angst vor einem Kaiserschnitt, keine Ahnung, warum. Eigentlich war es ja gar nicht so schlimm… Aber eine Spontangeburt trau ich mir irgendwie auch nicht mehr zu, so gar nicht. Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, habe das Gefühl, ich kann das gar nicht. Dass ich die Wehen gar nicht verkraften könnte, dass mein Kind einen Schaden davonträgt, dass die KS-Narbe reißt (ich weiß eigentlich, dass das Risiko nicht hoch ist) und und und…

Na ja, und nun warte ich halt. Entweder, dass es tatsächlich losgeht (will ich das???), oder dass der Termin kommt und ein KS gemacht wird (will ich das???) – Ja, ich weiß, da muss ich jetzt durch. xD

Aber vielleicht ist es ja leichter, wenn ich mich hier ein bisschen ausheulen kann, bis es soweit ist.
Vielleicht habt Ihr ja ein paar Mutmach-Geschichten für mich. Irgendwelche guten Gedanken, die mir die Angst nehmen können. Oder einfach nur Beistand.

Bitte verzichtet auf Horror-Geburtsgeschichten, die dürft Ihr mir gerne erzählen, sobald mein Kind gesund auf der Welt ist.
 

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3. Dezember 2020 um 20:19

Ich erinnere mich noch dunkel an Deinen damaligen Geburtsbericht samt wenig einfühlsames Personal erinnern und hatte damals schon gedacht: Da ging ja alles schief was nur schief gehen kann.

Insofern kann ich verstehen dass Du da blockiert bist. Gut ist schonmal der Ortswechsel in eine andere Klinik.

Am liebsten würde ich Dir ein Mantra mitgeben: Es kommt wie es kommt, aber es kann nur besser werden als die erste Geburt. Versuch Dir zu sagen: Egal ob spontaner Geburtsbeginn oder Kaiserschnitt, beides kann in einer guten Geburt enden.

Alles Gute, und berichte hier mal wie es lief!

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7. Dezember 2020 um 23:21
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Ich muss mir nur ein bisschen von der Seele schreiben, vielleicht hilft das ja. 😊

Vor fünf Jahren kam unsere Tochter zur Welt. Die Geburt verlief nicht so wie geplant. Ich war damals extrem gut vorbereitet und (aus meiner heutigen Sicht) fast schon ein bisschen esoterisch eingestellt. War halt total überzeugt davon, dass ich das kann, dass alles super gut gehen wird, habe null daran gezweifelt. Ich habe mich damals auch ganz intensiv mit Hypnobirthing und all sowas auseinandergesetzt.

Letzten Endes kam es dann so, dass meine Tochter einfach nicht raus wollte. Ich hatte zwei Wochen lang furchtbaren Stress im Krankenhaus, dann gab es mehrere Einleitungsversuche, viele Tage (wirkungslose) Wehen, bis am Ende schließlich alles total dramatisch wurde, ihr Herzschlag absank und ein eiliger KS gemacht werden musste.

Ich hatte kein Problem mit dem KS in dem Sinne, dass ich mich "nicht als richtige Frau fühle" oder so, wie man es oft hört. Aber ein kleines Trauma war es dennoch irgendwie, weil ich null darauf vorbereitet war und grundsätzlich auch eher Angst vor Operationen habe. Es war nicht besonders schmerzhaft und ich war danach auch schnell wieder fit, aber ich fand das damals alles so beängstigend, die Angst um mein Kind, die OP-Atmosphäre, zu wissen, die schneiden mir gerade den Bauch auf, dieser Kontrollverlust, das Ausgeliefertsein…

Zwei Wochen danach war ich auch nochmal in der Klinik mit Verdacht auf eine Lungenembolie. Ich musste die Nacht über dort bleiben und eine nicht sehr einfühlsame Ärztin hat mir ganz lapidar erklärt, dass es schon sein könne, dass ich in der Nacht sterbe. Und da lag ich dann, mit meinem kleinen Baby im Arm, und habe auf den CT-Termin am nächsten Tag (oder den Tod) gewartet. Stellte sich als Fehlalarm raus, aber dieses Erlebnis hat mich echt nachhaltig traumatisiert und ich hatte danach recht lange mit Ängsten zu kämpfen.

Kurzum: Körperlich war eigentlich alles gar nicht so wild, alle waren gesund, mir und meiner Tochter ging es gut. Aber psychisch habe ich die Geburt und die Zeit danach als extrem belastend empfunden.

Jetzt bin ich also wieder schwanger. Mein Termin ist bereits wieder überschritten, wie letztes Mal. Kann also jeden Moment soweit sein. Ich habe nachts leichte Wehen, tagsüber ist alles wieder weg. Mit der Klinik (diesmal eine andere) habe ich ausgemacht, dass ein KS gemacht wird, wenn zehn Tage verstrichen sind. Einleitung will ich nicht mehr, dann lieber einen geplanten Kaiserschnitt. Das ist alles, wo ich mir zu hundert Prozent sicher bin, dass ich das nicht mehr möchte. Alles andere… Puh.

Ich habe mir so sehr ein zweites Kind gewünscht und die Schwangerschaft war toll, aber ehrlich gesagt, habe ich es bis zum Schluss verdrängt, dass das Kind auch irgendwann raus muss. xD Ich habe echt Angst vor einem Kaiserschnitt, keine Ahnung, warum. Eigentlich war es ja gar nicht so schlimm… Aber eine Spontangeburt trau ich mir irgendwie auch nicht mehr zu, so gar nicht. Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, habe das Gefühl, ich kann das gar nicht. Dass ich die Wehen gar nicht verkraften könnte, dass mein Kind einen Schaden davonträgt, dass die KS-Narbe reißt (ich weiß eigentlich, dass das Risiko nicht hoch ist) und und und…

Na ja, und nun warte ich halt. Entweder, dass es tatsächlich losgeht (will ich das???), oder dass der Termin kommt und ein KS gemacht wird (will ich das???) – Ja, ich weiß, da muss ich jetzt durch. xD

Aber vielleicht ist es ja leichter, wenn ich mich hier ein bisschen ausheulen kann, bis es soweit ist.
Vielleicht habt Ihr ja ein paar Mutmach-Geschichten für mich. Irgendwelche guten Gedanken, die mir die Angst nehmen können. Oder einfach nur Beistand.

Bitte verzichtet auf Horror-Geburtsgeschichten, die dürft Ihr mir gerne erzählen, sobald mein Kind gesund auf der Welt ist.
 

Hey,
das bei deiner ersten Geburt klingt wirklich so, als ob alles passiert ist was passieren kann. Da kannst du jetzt ja entspannt an die Sache herangehen.

Ich fühle mich fast ein bisschen schlecht wenn ich dir sage, das meine 2 Geburten sehr gut liefen. Wobei es bei der ersten auch noch ein bisschen anders war.
Aber die 2. Geburt lief wie am Schnürchen, ich glaube es war noch nichtmal 3 Stunden , du siehst es kann auch sehr gut laufen. 
Nur Mut, ich wünsche dir eine tolle Zeit und freu dich auf dein 2. Kind

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8. Dezember 2020 um 13:58
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Ich muss mir nur ein bisschen von der Seele schreiben, vielleicht hilft das ja. 😊

Vor fünf Jahren kam unsere Tochter zur Welt. Die Geburt verlief nicht so wie geplant. Ich war damals extrem gut vorbereitet und (aus meiner heutigen Sicht) fast schon ein bisschen esoterisch eingestellt. War halt total überzeugt davon, dass ich das kann, dass alles super gut gehen wird, habe null daran gezweifelt. Ich habe mich damals auch ganz intensiv mit Hypnobirthing und all sowas auseinandergesetzt.

Letzten Endes kam es dann so, dass meine Tochter einfach nicht raus wollte. Ich hatte zwei Wochen lang furchtbaren Stress im Krankenhaus, dann gab es mehrere Einleitungsversuche, viele Tage (wirkungslose) Wehen, bis am Ende schließlich alles total dramatisch wurde, ihr Herzschlag absank und ein eiliger KS gemacht werden musste.

Ich hatte kein Problem mit dem KS in dem Sinne, dass ich mich "nicht als richtige Frau fühle" oder so, wie man es oft hört. Aber ein kleines Trauma war es dennoch irgendwie, weil ich null darauf vorbereitet war und grundsätzlich auch eher Angst vor Operationen habe. Es war nicht besonders schmerzhaft und ich war danach auch schnell wieder fit, aber ich fand das damals alles so beängstigend, die Angst um mein Kind, die OP-Atmosphäre, zu wissen, die schneiden mir gerade den Bauch auf, dieser Kontrollverlust, das Ausgeliefertsein…

Zwei Wochen danach war ich auch nochmal in der Klinik mit Verdacht auf eine Lungenembolie. Ich musste die Nacht über dort bleiben und eine nicht sehr einfühlsame Ärztin hat mir ganz lapidar erklärt, dass es schon sein könne, dass ich in der Nacht sterbe. Und da lag ich dann, mit meinem kleinen Baby im Arm, und habe auf den CT-Termin am nächsten Tag (oder den Tod) gewartet. Stellte sich als Fehlalarm raus, aber dieses Erlebnis hat mich echt nachhaltig traumatisiert und ich hatte danach recht lange mit Ängsten zu kämpfen.

Kurzum: Körperlich war eigentlich alles gar nicht so wild, alle waren gesund, mir und meiner Tochter ging es gut. Aber psychisch habe ich die Geburt und die Zeit danach als extrem belastend empfunden.

Jetzt bin ich also wieder schwanger. Mein Termin ist bereits wieder überschritten, wie letztes Mal. Kann also jeden Moment soweit sein. Ich habe nachts leichte Wehen, tagsüber ist alles wieder weg. Mit der Klinik (diesmal eine andere) habe ich ausgemacht, dass ein KS gemacht wird, wenn zehn Tage verstrichen sind. Einleitung will ich nicht mehr, dann lieber einen geplanten Kaiserschnitt. Das ist alles, wo ich mir zu hundert Prozent sicher bin, dass ich das nicht mehr möchte. Alles andere… Puh.

Ich habe mir so sehr ein zweites Kind gewünscht und die Schwangerschaft war toll, aber ehrlich gesagt, habe ich es bis zum Schluss verdrängt, dass das Kind auch irgendwann raus muss. xD Ich habe echt Angst vor einem Kaiserschnitt, keine Ahnung, warum. Eigentlich war es ja gar nicht so schlimm… Aber eine Spontangeburt trau ich mir irgendwie auch nicht mehr zu, so gar nicht. Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, habe das Gefühl, ich kann das gar nicht. Dass ich die Wehen gar nicht verkraften könnte, dass mein Kind einen Schaden davonträgt, dass die KS-Narbe reißt (ich weiß eigentlich, dass das Risiko nicht hoch ist) und und und…

Na ja, und nun warte ich halt. Entweder, dass es tatsächlich losgeht (will ich das???), oder dass der Termin kommt und ein KS gemacht wird (will ich das???) – Ja, ich weiß, da muss ich jetzt durch. xD

Aber vielleicht ist es ja leichter, wenn ich mich hier ein bisschen ausheulen kann, bis es soweit ist.
Vielleicht habt Ihr ja ein paar Mutmach-Geschichten für mich. Irgendwelche guten Gedanken, die mir die Angst nehmen können. Oder einfach nur Beistand.

Bitte verzichtet auf Horror-Geburtsgeschichten, die dürft Ihr mir gerne erzählen, sobald mein Kind gesund auf der Welt ist.
 

Ich hatte einen geplanten Kaiserschnitt. Zuerst war es ein Wunsch Kaiserschnitt, allerdings im Laufe der SS wurde es zu einem medizinischen KS welcher lebensnotwendig war. 

Und ja - ich hatte ehrlich gesagt Angst das ganze nicht zu überleben. Es musste früher als geplant operiert werden weil keinesfalls Wehen entstehen durften und ich musste in Vollnarkose. 

Und als ich aufwachte, wurde ich gerade aus dem OP einen langen hellen Gang herunter geschoben und ich dachte mir nur so "achja, das meinen alle mit dem ins Licht gehen nach dem Tod " bis ich gecheckt hatte das ich es überlebt habe 😀

Und das wirst du auch. 100%.

Entscheide dich aber für eine gut vorbereitete Klinik, mit Intensivstation für Mutter und Kind, für den Notfall. Der nicht eintreten wird, aber WENN bist du gut aufgehoben. 

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26. Dezember 2020 um 10:56

Ihr Lieben.  

Danke für Eure Antworten! Irgendwie wurde mein alter Account geschrottet und ich bin bisher nicht dazu gekommen, mich neu anzumelden.

Mein Baby kam am 4. Dezmber zur Welt und ich hatte eine tolle Geburt, auch wenn es wieder ein Kaiserschnitt wurde. Es lief alles ganz anders als beim letzten Mal und ich bin sehr happy.

In der Nacht zum 3.12. ist die Fruchtblase geplatzt und wir sind am 3. morgens in die Klinik gefahren. Das war alles so wahnsinnig entspannt, und das, obwohl an diesem Tag in der Klinik die Hölle los war. Oder vielleicht gerade auch deswegen, weil niemand großartig Zeit für mich hatte. Ich wurde nach der Ankunft einmal untersucht und wurde dann in Ruhe gelassen, was ich als sehr angenehm empfunden habe (bei der letzten Geburt wurde ich permanent von Ärzten und Hebammen belagert und musste ständig ans CTG).

Ich hatte den ganzen Tag über Wehen, aber leider keine wirksamen. Die kamen und gingen wieder, waren mal stärker und mal schwächer ... Wie beim letzten Mal auch. Mein Mann war die ganze Zeit bei mir.

Am Abend durfte ich ein Zimmer beziehen (da musste er leider nach Hause) und sie meinten, dass sie nach 24 Stunden einleiten müssen, weil die Infektionsgefahr mit geplatzter Blase zu hoch ist. (Im Gegensatz zum ersten Mal auch ein Grund, den ich nachvollziehen konnte). Ich wollte aber keine Einleitung (schlechte Erfahrungen beim ersten Mal) und habe dann gesagt, dass am nächsten Morgen ein Kaiserschnitt gemacht werden soll, wenn bis dahin nichts passiert.

So kam es dann auch. Mein Mann durfte dabei sein. Ich hatte ein ganz tolles und einfühlsames Ärzteteam, hab mein Baby direkt bekommen (noch bevor es zum Waschen und Wiegen ging), durfte es auch gleich anlegen. 

Nach dem Kaiserschnitt war ich dieses Mal sehr schnell wieder fit und durfte nach drei Tagen nach Hause.

Jetzt ist meine zweite Tochter schon drei Wochen alt und ich merke fast nix mehr von der OP. Ich hab eine ganz wunderbare Nachsorgehebamme erwischt und das Stillen klappt so super. Beim ersten Mal ging das leider gar nicht und ich bin richtig glücklich, dass ich es jetzt so genießen kann. Depressionen und Panikattacken sind bisher auch keine aufgetaucht.

Ich bin wirklich ganz happy, trotz Kaiserschnitt. Hab das Gefühl, es ist alles genau so gekommen, wie es sollte.

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26. Dezember 2020 um 14:42

Oh wie schön! Herzlichen Glückwunsch!

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26. Dezember 2020 um 15:51

Liebe sheaIch erzähle Dir keine Geschichte, erst mal herzliche Gratulation. 
Ich habe 2 KS Geburten gehabt.
Die erste musste so erfolgen aufgrund Steisslage, die zweite musste geplant werden aus organisatorischen Gründen.
Beide Kinder sind gesund und Putzmunter auf die Welt gekommen.
Es gibt keinen Grund dafür sich zu schämen, sich mit Vorwürfen, oder dem Gedankenspiel "was wäre wenn" zu plagen.
Du wirst erneut Mutter, was gibt es schöneres als eine frisch gebackene Mama und eine/n kleinen Wonneproppen der/die das Licht der Welt erblickt. 
Ich freue mich für Dich, wünsche Dir nur das Allerbeste für die Geburt und Gesundheit.

morgana

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28. Dezember 2020 um 14:18
In Antwort auf

Ihr Lieben.  

Danke für Eure Antworten! Irgendwie wurde mein alter Account geschrottet und ich bin bisher nicht dazu gekommen, mich neu anzumelden.

Mein Baby kam am 4. Dezmber zur Welt und ich hatte eine tolle Geburt, auch wenn es wieder ein Kaiserschnitt wurde. Es lief alles ganz anders als beim letzten Mal und ich bin sehr happy.

In der Nacht zum 3.12. ist die Fruchtblase geplatzt und wir sind am 3. morgens in die Klinik gefahren. Das war alles so wahnsinnig entspannt, und das, obwohl an diesem Tag in der Klinik die Hölle los war. Oder vielleicht gerade auch deswegen, weil niemand großartig Zeit für mich hatte. Ich wurde nach der Ankunft einmal untersucht und wurde dann in Ruhe gelassen, was ich als sehr angenehm empfunden habe (bei der letzten Geburt wurde ich permanent von Ärzten und Hebammen belagert und musste ständig ans CTG).

Ich hatte den ganzen Tag über Wehen, aber leider keine wirksamen. Die kamen und gingen wieder, waren mal stärker und mal schwächer ... Wie beim letzten Mal auch. Mein Mann war die ganze Zeit bei mir.

Am Abend durfte ich ein Zimmer beziehen (da musste er leider nach Hause) und sie meinten, dass sie nach 24 Stunden einleiten müssen, weil die Infektionsgefahr mit geplatzter Blase zu hoch ist. (Im Gegensatz zum ersten Mal auch ein Grund, den ich nachvollziehen konnte). Ich wollte aber keine Einleitung (schlechte Erfahrungen beim ersten Mal) und habe dann gesagt, dass am nächsten Morgen ein Kaiserschnitt gemacht werden soll, wenn bis dahin nichts passiert.

So kam es dann auch. Mein Mann durfte dabei sein. Ich hatte ein ganz tolles und einfühlsames Ärzteteam, hab mein Baby direkt bekommen (noch bevor es zum Waschen und Wiegen ging), durfte es auch gleich anlegen. 

Nach dem Kaiserschnitt war ich dieses Mal sehr schnell wieder fit und durfte nach drei Tagen nach Hause.

Jetzt ist meine zweite Tochter schon drei Wochen alt und ich merke fast nix mehr von der OP. Ich hab eine ganz wunderbare Nachsorgehebamme erwischt und das Stillen klappt so super. Beim ersten Mal ging das leider gar nicht und ich bin richtig glücklich, dass ich es jetzt so genießen kann. Depressionen und Panikattacken sind bisher auch keine aufgetaucht.

Ich bin wirklich ganz happy, trotz Kaiserschnitt. Hab das Gefühl, es ist alles genau so gekommen, wie es sollte.

Wie schön, siehst du ...
Du hattest alles erlebt, so das du jetzt ganz "entpannt" alles erlebt hast

Ich wünsche dir eine tolle Zeit, und auch das das Stillen jetzt klappt ist doch super .

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