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Angst vor 2. SS nach superstarken Wochenbettdepressionen

23. Januar 2006 um 10:50

Hallo,
ich bin zum ersten mal hier und hoffe auf einige Erfahrungsberichte von Euch.
Ich hab eine Tochter die im März 7 wird. Hatte danach ganz fürchterliche Depressionen. Im Nov.05 stellte ich eine SS trotz Spirale fest. Gefühlschaos hoch 10!!! Das Kleine ging zum Ende des 3. Monats ab - das war Anfang Januar.
Jetzt komme ich mit der Situation nicht klar, das das "Wesen" das mir eigentlich total Angst vor erneuten Depressionen gemacht hat weg ist. Ich trau mich aber auch nicht bewußt und vorsätzlich schwanger zu werden aus diesem Grund und doch ist der Wunsch nach einem zweiten Kind noch da. Aber die Angst eben auch.

Ich möchte, falls ich es doch noch zu einem zweiten schaffen sollte, nicht mehr ewig warten, weil meine Große ja schon bald 7 ist.
Ich stehe total unter Druck und weiß einfach nicht was das beste ist.
Hab total Angst, es könnte mir wie damals ergehen. Nur war ich da nicht allein, denn meine Mutter hat uns aufgefangen. Das jedoch würde jetzt ausfallen.

Bin froh über jeden Beitrag!!

Liebe Grüße Fee

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23. Januar 2006 um 11:01

Muss nicht sein
Hallo Fee,

vorab noch ein paar Fragen:
- wie lange haben die Depressionen gedauert?
- war es wirklich "nur" eine Wochenbettdrepression (also nur ein paar Tage) oder längerfristig im Sinne einer postnatalen Depression?
- Wie hat sich die Drepression geäußert?

Meine Schwester hatte nach ihrer ersten Geburt eine ziemlich starke Depression, die mehrere Wochen anhielt. Damals (vor 20 Jahren) war es wohl noch nicht so bekannt, so dass sie auch nichts dagegen gemacht hat; sei wusste es halt nicht.
Bei ihrem zweiten Kind (4 Jahre später) hatte sie dann keine Probleme.

lg
kratzamkopp

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23. Januar 2006 um 14:04
In Antwort auf runa_12850644

Muss nicht sein
Hallo Fee,

vorab noch ein paar Fragen:
- wie lange haben die Depressionen gedauert?
- war es wirklich "nur" eine Wochenbettdrepression (also nur ein paar Tage) oder längerfristig im Sinne einer postnatalen Depression?
- Wie hat sich die Drepression geäußert?

Meine Schwester hatte nach ihrer ersten Geburt eine ziemlich starke Depression, die mehrere Wochen anhielt. Damals (vor 20 Jahren) war es wohl noch nicht so bekannt, so dass sie auch nichts dagegen gemacht hat; sei wusste es halt nicht.
Bei ihrem zweiten Kind (4 Jahre später) hatte sie dann keine Probleme.

lg
kratzamkopp

Eine Kollegin
von mir hatte auch nach dem ersten eine Wochenbett-Depression. Beim zweiten war alles in Ordnung und beim dritten auch.

Ich denke, du kannst darauf vertrauen, dass man dir helfen wird, wenn du z.B. deinen Frauenarzt rechtzeitig über deine Befürchtungen informierst.
Wenn du Angst vor medikamentösen Therapien hast, frag mal bei einer Hebamme nach, ob dir Yoga oder Akupunktur helfen könnte.
Vielleicht wird aber diese Depression auch gar kein zweites Mal auftreten. Es wird dir aber mehr Sicherheit geben, wenn du vorher weisst, welche Möglichkeiten es gäbe, wenn...

LG Flauschi

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23. Januar 2006 um 17:45
In Antwort auf runa_12850644

Muss nicht sein
Hallo Fee,

vorab noch ein paar Fragen:
- wie lange haben die Depressionen gedauert?
- war es wirklich "nur" eine Wochenbettdrepression (also nur ein paar Tage) oder längerfristig im Sinne einer postnatalen Depression?
- Wie hat sich die Drepression geäußert?

Meine Schwester hatte nach ihrer ersten Geburt eine ziemlich starke Depression, die mehrere Wochen anhielt. Damals (vor 20 Jahren) war es wohl noch nicht so bekannt, so dass sie auch nichts dagegen gemacht hat; sei wusste es halt nicht.
Bei ihrem zweiten Kind (4 Jahre später) hatte sie dann keine Probleme.

lg
kratzamkopp

Weiß nicht genau was los ist
Hallo,

also die Dep. hat sehr lange angehalten bzw. bin ich mir nicht sicher (so wie es mir momentan geht) ob sie überhaupt vorbei ist oder nur geruht hat. Habe mich leider dummer weise nie behandeln lassen. Das möchte ich nun nachholen. Nur ist es so schwer einen Therapieplatz zu bekommen und dann dauert das ja auch ne ganze Weile bis man sowas durch hat.
Ich möchte halt auf keinen fall die falsche Entscheidung treffen und es hinterher dann bereuen, entweder wenn ich dann nicht klar komme oder das ich mir später vorwerfe es nicht versucht zu haben.

Vielen, vielen Dank für die Antworten - das tut richtig gut, zu wissen das es nicht nur mir so geht!!!

Ganz liebe Grüße

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24. Januar 2006 um 9:11
In Antwort auf svana_12919543

Eine Kollegin
von mir hatte auch nach dem ersten eine Wochenbett-Depression. Beim zweiten war alles in Ordnung und beim dritten auch.

Ich denke, du kannst darauf vertrauen, dass man dir helfen wird, wenn du z.B. deinen Frauenarzt rechtzeitig über deine Befürchtungen informierst.
Wenn du Angst vor medikamentösen Therapien hast, frag mal bei einer Hebamme nach, ob dir Yoga oder Akupunktur helfen könnte.
Vielleicht wird aber diese Depression auch gar kein zweites Mal auftreten. Es wird dir aber mehr Sicherheit geben, wenn du vorher weisst, welche Möglichkeiten es gäbe, wenn...

LG Flauschi

Noch was:
Das, was du zur Zeit durchmachst, nennt sich zwar nicht Wochenbettdepression, aber du solltest dir auf jeden Fall Hilfe holen.
Ich habe den Eindruck, dass du die Fehlgeburt ganz schwer verarbeiten kannst.
Mach ein bisschen Druck bei deinem Arzt! Sag ihm, dass es dir schlecht geht. Auch wenn du vielleicht meinst, dass es schon irgendwie geht. Viele Frauen neigen dazu, Dinge runter zu spielen, weil sie meinen, sie müssten funktionieren.
Wir sollten uns viel öfter ein Beispiel an den Männern nehmen, die jeden Schnupfen ernst nehmen und wochenlang auskurieren.
Wunden auf der Seele sieht man nicht, aber sie können verdammt groß sein und sehr weh tun. Lass dir helfen!

Alles Liebe
Flauschi

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24. Januar 2006 um 22:04

Pulsatilla, Vitamin B12 + Folsäure
und ein Mensch, der dir zuhört, gerne aber mehrere. Mann, Freundin, Mutter.. Leute, die dir gut zuhören, und dich verstehen.

ICh würde zuerst auf jeden Fall mit der Homoöpathie versuchen, und wusstest du, dass mit Vit B12 gg. Depressionen eingesetzt wird?

Dass der Bedarf an Folsäure in der SS steigt ist bekannt. Diese Vitamine der B Vit Familie wird am besten mit B12 zusammen am besten vom Körper aufgenommen. Es gibt die Spritzen vom Apotheke.

Du kannst nachgoogle-n. z.B. "Schwangerschaft B12"

Mir selbst hilft diese Spritze (von Hevert, B12 +Folsäure) jetzt jedesmal, wo ich miese Laune kriege. Es ist einfach ein Mangel-Anzeichen! Bis Depi warte ich nicht..
(Auch Appetitlosigkeit gehört dazu.. nach dem Entbindung haben das viele Frauen.. denn grad beim Stillen ist der Bedarf enorm, höher als eh und je in der SS)

Pulsatilla hilft auch bei Depressionen, hierzu könntest du eine Hebamme oder Homoöpathen fragen, welche Stärke etc.

LG,
Lucy (38.SSW)

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25. Januar 2006 um 8:02
In Antwort auf svana_12919543

Noch was:
Das, was du zur Zeit durchmachst, nennt sich zwar nicht Wochenbettdepression, aber du solltest dir auf jeden Fall Hilfe holen.
Ich habe den Eindruck, dass du die Fehlgeburt ganz schwer verarbeiten kannst.
Mach ein bisschen Druck bei deinem Arzt! Sag ihm, dass es dir schlecht geht. Auch wenn du vielleicht meinst, dass es schon irgendwie geht. Viele Frauen neigen dazu, Dinge runter zu spielen, weil sie meinen, sie müssten funktionieren.
Wir sollten uns viel öfter ein Beispiel an den Männern nehmen, die jeden Schnupfen ernst nehmen und wochenlang auskurieren.
Wunden auf der Seele sieht man nicht, aber sie können verdammt groß sein und sehr weh tun. Lass dir helfen!

Alles Liebe
Flauschi

Vielen Dank
Hallo flauschi und alle anderen, die sich Gedanken gemacht und mir geantwortet haben - ich danke Euch wirklich sehr!!! Das Forum ist klasse und Ihr seid es auch.

Ganz lieben Gruß Fee

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23. Juni 2010 um 12:16

Hallo
Ich nehme seid Jahren Antidepresiva .........auch in der Schwangerschaft als ich schwanger wurde bin ich auf ein anderes Präparat eingestellt worden das nicht über die Plazenta geht .....nach der Schwangerschaft ginge es mir so gut das ich das Präparat einfach abgesetzt habe ...das war ein großer Fehler durch das abfallen der Hormone ging es mir so schlecht das ich einen Kollaps bekam habe dann sofort wieder mit den Antidepresiva angefangen es dauert etwas bis die wirken ca 2 Wochen aber ich konnte mich wieder fangen ,am Angang nahm ich zusätzlich Baldrian wegen der Nervosität und den Angstgefühlen .
Ich wollte damit sagen wenn man auf die richtigen Antidepresiva eingestellt ist ist das eine schnelle Hilfe .Und nimmt einem die Angst !
Liebe Grüße

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