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Ansteckungsgefahr Windpocken?

27. Juni 2012 um 8:48

Hi Mädels,

wer von euch hat den Erfahrung mit Windpocken??
Mein Grosser ist nicht dagegen geimpft, und nun gibt es einen Fall im Kiga. Anscheinend bisher nur ein Kind aus einer anderen Gruppe...
Die Kids sind in der Regel nur beim Mittagessen und Schlafen zusammen, nachmittags beim spielen im Garten auch.
Wie wahrscheinlich ist es denn dass meiner sich ansteckt? Wenn auch ein Kind aus seiner Gruppe erkrankt, kann ich dann sicher damit rechnen dass er es bekommt?
Und beovr es hier wieder ausartende Diskussionen gibt: Ich finde es völlig okay wenn er sie bekommt, ich frage nur deswegen nach weil ich gern vorbereitet wäre...

Andrea

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27. Juni 2012 um 8:57

Erfahrungen
nicht direkt. Ich selbst hatte keine und meine Lütte auch nicht. Aber wir waren vor ein paar Tagen zum Impfen und der Arzt erzählte was von einer 14tägigen Inkubationszeit. Es wäre wohl auch tatsächlich gerade Windpockenzeit und es würden gleich zwei Kinder mit Verdacht darauf in die Praxis kommen. Ich hab dann zugesehen, dass wir da wegkommen auch wenn die Wirkung der Impfung wohl schon nach einer Woche eintritt. Ob sich Dein Sohnemann angesteckt hat, kann wohl keiner mit Sicherheit sagen. Der Name "Windpcken" steht aber wohl für die hohe Ansteckungsfähigkeit der Viren; ist eine Tröpfcheninfektion. Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 90 von 100.

Alles Gute!

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27. Juni 2012 um 11:15

Sehr hoch
Tröpfcheninfektion, heißt Nießt oder hustet der jenige haben alle etwas davon die in seiner Nähe sind.
Mein Tochter hatte sich damals

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27. Juni 2012 um 11:23
In Antwort auf carolinchen12787

Sehr hoch
Tröpfcheninfektion, heißt Nießt oder hustet der jenige haben alle etwas davon die in seiner Nähe sind.
Mein Tochter hatte sich damals

Fortsetzung
Kurs vor der Impfung angesteckt. Keine Ahnung woher Sie es her hatte.
Jedenfalls hat Sie beim Babyschwimmen schon alle angesteckt bevor es bei ihr ausgebrochen war

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27. Juni 2012 um 15:29


Warum denn?
Wer sein Kind nicht impfen lässt, geht das "Risiko" ein, dass es sich ansteckt. Das habe ich bei der Entscheidung nicht gegen Windpocken zu impfen bewusst in Kauf genommen.

Jetzt weiss ich, dass es einen potentiellen Infektionsherd gibt und wollte mir einen ungefähren Überblick verschaffen, wie wahrscheinlich es ist dass mein Kurzer krank wird - nicht zuletzt um entsprechend zum Schutz anderer zu reagieren.
Dass es keine 100%ige Sicherheit gibt ist mir klar.

Wo ist dein Problem??

Andrea

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27. Juni 2012 um 15:36

Du kannst dir ziemlich
Sicher sein,dass er sie bekommt.windpocken sind sehr ansteckend.
Die inkubationszeit sind 14 tage.

Aber darf ich fragen warum du dich gegen die impfung entschieden hast?
(soll absolut nicht provozieren,mich interessiert es nur,weil sie bei uns demnächst ansteht)

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27. Juni 2012 um 16:22

Bislang
wurde bei der U6 mit der MMR zusammen geimpft. Da aber Wechselwirkungen vermutet werden, macht man dazwischen einen Monat Pause. Zumindest handhabt unser KiA es so.

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27. Juni 2012 um 16:39

Wenn fieberkrämpfe in der familie
Vorgekommen sind,wird MMR zur U6 geimpft und 4 Wochen später Windpocken.
Wenn nicht wird ein kombipräparat genutzt und mit MMR zusammen geimpft.

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27. Juni 2012 um 17:19

Hups...
... da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.
Es geht mir nicht um die Krankheit an sich - nicht impfen lassen ohne sich vorher gründlich zu informieren ist m.E. bodenloser Leichtsinn!!
Mir ging es darum ungefähr einschätzen zu können wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mein Kind sich ansteckt wenn es bisher nur einen Fall und den auch noch in einer anderen Gruppe gab! Dass Windpocken hoch ansteckend sind weiss ich schon, aber ich hätte gerne Erfahrungen gehört, inwiefern sich das dann auch im Kiga weiterverbreitet...

Andrea

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27. Juni 2012 um 19:29


Danke dir, auf solche Aussagen (also Erfahrungen aus Kindergärten) hatte ich gehofft!!!

Andrea

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27. Juni 2012 um 22:30
In Antwort auf yve98

Du kannst dir ziemlich
Sicher sein,dass er sie bekommt.windpocken sind sehr ansteckend.
Die inkubationszeit sind 14 tage.

Aber darf ich fragen warum du dich gegen die impfung entschieden hast?
(soll absolut nicht provozieren,mich interessiert es nur,weil sie bei uns demnächst ansteht)

Dazu...
... könnte ich Romane schreiben, deswegen meld ich mich auch erst jetzt.
Ich versuch es mal auf ein paar Stichpunkte zusammenzufassen, wenn du zu irgendwas noch mehr wissen willst, frag einfach nochmal! Sind z.T. auch eher "persönliche" Dinge, die mich dazu bewogen haben.

- Hauptgrund: Ich halte die Impfung schlicht für unnötig. Windpocken haben in der Regel einen unkomplizierten Verlauf und im Kindesalter treten so gut wie keine ernsten Folgeerkrankungen auf.
- Es gibt viele Schulmediziner die diese Impfung auch als unnötig/verzichtbar ansehen - u.a. sind sämtliche fünf Kinder unseres Docs, zu dem ich schon Vertrauen habe, ungeimpft (gegen Windpocken).
- Ich misstraue der StIKo und deren Impfempfehlungen, da die Mitglieder der StIKo leider nicht unabhängig sind
- Das Immunsystem von Kindern reift durch Erkrankungen, Kinder brauchen sie. Mein Grosser hat fast alle grossen "Fortschritte" im Baby/Kleinkindalter (wie robben, krabbeln, trocken werden, nachts trocken werden) gemacht, wenn er grade ne Infektion hatte. Ich denke Kinderkrankheiten haben auch dahingehend ihren "Sinn" und halte es deswegen für sinnvoll, nicht mehr in "Mutter Natur" einzugreifen als notwendig.
- Ich kenne zwei Familien, deren Kinder nach der MMR-V Impfung heftige und dauerhafte Folgeerscheinungen haben - aber niemand aus unserer Elterngeneration, der einen bleibenden Windpocken-Schaden hat.

Ich bin aber der Meinung, dass jeder so impfen/nicht impfen sollte, wie er sich wohl fühlt - ich halte es keineswegs für "falsch", wenn jemand sich dafür entscheidet, genausowenig wie ich mir sagen lassen würde meine Entscheidung sei nicht richtig.

Tu womit du dich am wohlsten fühlst, das ist wichtig!

Andrea

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27. Juni 2012 um 22:45
In Antwort auf ginny_11877789

Dazu...
... könnte ich Romane schreiben, deswegen meld ich mich auch erst jetzt.
Ich versuch es mal auf ein paar Stichpunkte zusammenzufassen, wenn du zu irgendwas noch mehr wissen willst, frag einfach nochmal! Sind z.T. auch eher "persönliche" Dinge, die mich dazu bewogen haben.

- Hauptgrund: Ich halte die Impfung schlicht für unnötig. Windpocken haben in der Regel einen unkomplizierten Verlauf und im Kindesalter treten so gut wie keine ernsten Folgeerkrankungen auf.
- Es gibt viele Schulmediziner die diese Impfung auch als unnötig/verzichtbar ansehen - u.a. sind sämtliche fünf Kinder unseres Docs, zu dem ich schon Vertrauen habe, ungeimpft (gegen Windpocken).
- Ich misstraue der StIKo und deren Impfempfehlungen, da die Mitglieder der StIKo leider nicht unabhängig sind
- Das Immunsystem von Kindern reift durch Erkrankungen, Kinder brauchen sie. Mein Grosser hat fast alle grossen "Fortschritte" im Baby/Kleinkindalter (wie robben, krabbeln, trocken werden, nachts trocken werden) gemacht, wenn er grade ne Infektion hatte. Ich denke Kinderkrankheiten haben auch dahingehend ihren "Sinn" und halte es deswegen für sinnvoll, nicht mehr in "Mutter Natur" einzugreifen als notwendig.
- Ich kenne zwei Familien, deren Kinder nach der MMR-V Impfung heftige und dauerhafte Folgeerscheinungen haben - aber niemand aus unserer Elterngeneration, der einen bleibenden Windpocken-Schaden hat.

Ich bin aber der Meinung, dass jeder so impfen/nicht impfen sollte, wie er sich wohl fühlt - ich halte es keineswegs für "falsch", wenn jemand sich dafür entscheidet, genausowenig wie ich mir sagen lassen würde meine Entscheidung sei nicht richtig.

Tu womit du dich am wohlsten fühlst, das ist wichtig!

Andrea

Danke für deine Antwort
Ich dachte bisher auch, dass Windpocken ja nicht so schlimm sind. Habe sie selbst erst mit 14 gehabt und dementsprechend strark ausgeprägt war auch das Krankheitsbild, trotzdem war es nicht mehr als unangenehm.

Und auch aus deinem genannten Grund, dass das Immunsystem sich ja nur durch Infektionen aufbaut, hatte ich die Windpockenimpfung für unnötig abgestempelt... Bis mich mein Kinderarzt darüber aufklärte, dass Windpocken gar nicht das eigentliche Übel sind, sondern die Tatsache, dass Menschen die die Windpocken durchgemacht haben nicht Immun gegen die Viren sind und diese Viren im Erwachsenenalter eine Gürtelrose auslösen können.
Und DIE kann je nach lokalisation ja sogar tödlich enden und ist wohl wahnsinnig schmerzhaft und sehr behandlungsresistent.

DAS hat mich dann plötzlich umdenken lassen... nun bin ich bisher auf dem Standpunkt, sie doch impfen zu lassen.

Wusstest du das,als du deine Entscheidung getroffen hast? Ich wusste es nämlich vorher nicht und hätte ich meinen Arzt nicht gefragt, ob die Impfung nicht eigentlich unnötig ist, hätte es mir wohl auch keiner erzählt

Darf ich fragen was das für "Impfschäden" sind von denen du geschrieben hast?

Ich finde das Thema impfen ist wahnsinnig komplex und ich möchte ganz klar mein kind und auch andere Kinder schützen, aber eben auch nicht einfach alles impfen, ohne wenigstens hinterfragt zu haben.

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27. Juni 2012 um 22:53

Mein
Großer hatte mit 3 Jahren Windpocken. Dein Kind wird es mit sicherheit auch bekommen
Ich habe meinen Sohn damals nicht impfen lassen. Ich glaube sogar das zu der Zeit noch gar nicht gegen Windpocken geimpft wurde.
Ich werde auch meine anderen zwei nicht gegen Windpocken impfen lassen.

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27. Juni 2012 um 23:09
In Antwort auf yve98

Danke für deine Antwort
Ich dachte bisher auch, dass Windpocken ja nicht so schlimm sind. Habe sie selbst erst mit 14 gehabt und dementsprechend strark ausgeprägt war auch das Krankheitsbild, trotzdem war es nicht mehr als unangenehm.

Und auch aus deinem genannten Grund, dass das Immunsystem sich ja nur durch Infektionen aufbaut, hatte ich die Windpockenimpfung für unnötig abgestempelt... Bis mich mein Kinderarzt darüber aufklärte, dass Windpocken gar nicht das eigentliche Übel sind, sondern die Tatsache, dass Menschen die die Windpocken durchgemacht haben nicht Immun gegen die Viren sind und diese Viren im Erwachsenenalter eine Gürtelrose auslösen können.
Und DIE kann je nach lokalisation ja sogar tödlich enden und ist wohl wahnsinnig schmerzhaft und sehr behandlungsresistent.

DAS hat mich dann plötzlich umdenken lassen... nun bin ich bisher auf dem Standpunkt, sie doch impfen zu lassen.

Wusstest du das,als du deine Entscheidung getroffen hast? Ich wusste es nämlich vorher nicht und hätte ich meinen Arzt nicht gefragt, ob die Impfung nicht eigentlich unnötig ist, hätte es mir wohl auch keiner erzählt

Darf ich fragen was das für "Impfschäden" sind von denen du geschrieben hast?

Ich finde das Thema impfen ist wahnsinnig komplex und ich möchte ganz klar mein kind und auch andere Kinder schützen, aber eben auch nicht einfach alles impfen, ohne wenigstens hinterfragt zu haben.

...
Ja, ich wusste das mit der Gürtelrose!
Mein Schwager hatte auch schon mal eine, und so heftig wie du es beschrieben hast war es nicht. Ich denke auch da gibt es eben schwere Verläufe, wie bei jeder Krankheit.
Die Gürtelrose kommt aber meines Wissens nur wenn das Immunsystem geschwächt ist, und da kann man ja was dagegen/dafür tun!
Die beiden Impfschäden sind leider ziemlich gravierend... Ein Junge zwei Strassen weiter hat eine Woche nach der MMR-V einen epileptischen Anfall bekommen, wir haben den Rettungshubschrauber noch landen/starten sehen, das hat mich ziemlich mitgenommen hinterher Er hat seitdem immer wieder Anfälle, war auch schon wieder mehrmals im KH, muss dauerhaft Medis nehmen und darf nie ohne Notfallmedis aus dem Haus.
Die Mama hat im KH und auch hinterher beim weiterbehandelnden Doc nach einem Zusammenhang zur Impfung gefragt. Ein möglicher Zusammenhang wurde immer abgestritten (Kind war aber vorher kerngesund, auch in der Familie hat keiner Epilepsie). Sie wurde jedoch darauf hingewiesen, dass sie ihren Sohn nach der nächsten Impfung sehr sehr engmaschig beobachten soll, stündlich Fieber messen, auch nachts usw. Hmpfffffff...
Das andere Kind hat seitdem hochgradig Neurodermitis, leidet ziemlich darunter...
Ich bin allerdings der Meinung, dass in beiden Fällen die Impfung die Erkrankungen eher getriggert haben, nicht unbedingt der alleinige Auslöser dafür sind...
Und man muss natürlich auch im Auge behalten, dass auch die Krankheiten gegen die man impft heftige Spätfolgen haben können, ich hab manchmal so das Gefühl man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera, überspitzt ausgedrückt.

Wenn du dich informieren willst, hätte ich nen Buchtip: "Impfen pro und contra" von Martin Hirte - das ist wesentlich sachlicher geschrieben als andere Impfbücher, und man kann sich gut gezielt über einzelne Krankheiten schlau machen!

Andrea

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27. Juni 2012 um 23:20

Ganz genau
sowas wollte ich auch gerade schreiben.

Ich hatte meine Große auch erst nicht gegen Windpocken impfen lassen, weil ich wie die TE dachte.

Dann war ich wieder schwanger und im Kindergarten gingen die Windpocken um. Toll.

Die Uroma war immunsupprimiert nach Chemo und Bestrahlung. Noch besser.

Ich hab dann die Windpocken GANZ SCHNELL nachgeimpft...
Und die Kleine wird natürlich auch geimpft!

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27. Juni 2012 um 23:23

Und...
... warum lässt man sich als angehende Mutter nicht impfen bzw. den Status vorher überprüfen?
Spätestens nach der ersten SS ist doch dann wohl klar dass kein Schutz vorhanden ist!
Und für Erwachsene ist der Krankheitsverlauf u.U. gar nicht harmlos, wie bei fast allen Kinderkrankheiten! Sollte mein Sohn bis zu nem gewissen Alter keine Windpocken bekommen, wird die Impfung nachgeholt, das halte ich für nötig und sinnvoll!

Andrea

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27. Juni 2012 um 23:24
In Antwort auf ginny_11877789

...
Ja, ich wusste das mit der Gürtelrose!
Mein Schwager hatte auch schon mal eine, und so heftig wie du es beschrieben hast war es nicht. Ich denke auch da gibt es eben schwere Verläufe, wie bei jeder Krankheit.
Die Gürtelrose kommt aber meines Wissens nur wenn das Immunsystem geschwächt ist, und da kann man ja was dagegen/dafür tun!
Die beiden Impfschäden sind leider ziemlich gravierend... Ein Junge zwei Strassen weiter hat eine Woche nach der MMR-V einen epileptischen Anfall bekommen, wir haben den Rettungshubschrauber noch landen/starten sehen, das hat mich ziemlich mitgenommen hinterher Er hat seitdem immer wieder Anfälle, war auch schon wieder mehrmals im KH, muss dauerhaft Medis nehmen und darf nie ohne Notfallmedis aus dem Haus.
Die Mama hat im KH und auch hinterher beim weiterbehandelnden Doc nach einem Zusammenhang zur Impfung gefragt. Ein möglicher Zusammenhang wurde immer abgestritten (Kind war aber vorher kerngesund, auch in der Familie hat keiner Epilepsie). Sie wurde jedoch darauf hingewiesen, dass sie ihren Sohn nach der nächsten Impfung sehr sehr engmaschig beobachten soll, stündlich Fieber messen, auch nachts usw. Hmpfffffff...
Das andere Kind hat seitdem hochgradig Neurodermitis, leidet ziemlich darunter...
Ich bin allerdings der Meinung, dass in beiden Fällen die Impfung die Erkrankungen eher getriggert haben, nicht unbedingt der alleinige Auslöser dafür sind...
Und man muss natürlich auch im Auge behalten, dass auch die Krankheiten gegen die man impft heftige Spätfolgen haben können, ich hab manchmal so das Gefühl man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera, überspitzt ausgedrückt.

Wenn du dich informieren willst, hätte ich nen Buchtip: "Impfen pro und contra" von Martin Hirte - das ist wesentlich sachlicher geschrieben als andere Impfbücher, und man kann sich gut gezielt über einzelne Krankheiten schlau machen!

Andrea

Danke!
auch wenn mich deine Erfahrungen jetzt wieder verunsichern
Meine Ur-Oma hatte eine Gürtelrose und zwar so schlimm, dass sie sich deshalb das Leben nehmen wollte.Bei ihr saß sie am Hals und hat wohl wahnsinns schmerzen verursacht. Deshalb war ich so geschockt über die Tatsache, dass Winpocken und Gürtelrose den selben Erreger haben. Klar gibt sicher auch viel viel mildere Verläufe...die Windpocken verlaufen ja auch immer anders. Mein Bruder hatte nur eine Hand voll juckender Pusteln, ich hingegen hatte selbst auf Zunge und Zahnfleisch Pocken, konnte einige Tage kaum essen...

Da mein Bruder aber auch einen Fieberkrampf hatte und die Windpockenimpfung u.U Fieberkrämpfe begünstigt, habe ich auch etwas Angst meine Tochter impfen zu lassen... (Da ist sie die Wahl zwischen Pest und Cholera) denn das war auch ein furchtbarer Anblick. Ich dachte mein Bruder stirbt in meinem Arm...

Ich werde mir wohl das Buch noch schnell besorgen bevor die impfung ansteht

Und nochmal DANKE

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28. Juni 2012 um 0:22

Lass doch...
... bitte mal die Kirche im Dorf!!
Hier davon zu reden dass man wegen einer Nicht-Impfung anderen Leuten die Lebensberechtigung abspricht halte ich schon für übertrieben!
Jedes Kind, jedes Ungeborene ist für mich schützenswert. Nicht umsonst wird jeder Frau, die schwanger werden will, geraten vorher mal nen FA aufzusuchen. Dort wird dann standardmässig und auf Kosten der KK der Status bezüglich Windpocken und Röteln überprüft. Ich denke so verantwortlich sollte man als künftige Mutter sein.
Im übrigen find ich es spannend, dass immer wieder die Gefahr thematisiert wird, die ungeimpfte Kinder bedeuten - dass jeder Erwachsene ab und an mal seinen Impfschutz überprüfen lassen und sich aufklären lassen sollte, davon ist irgendwie nie die Rede. Grade als Mutter sollte man doch darauf achten einen Schutz gegen die Kinderkrankheiten zu haben???
Ich finde es im "unpassend", anderen Leuten Verantwortung für die eigene Gesundheit zuschreiben zu wollen, wenn man sich selber nicht darum kümmert!!

Und ja, es gibt Mütter die ungeplant schwanger werden und zufälligerweise auch keinen Immunschutz haben (wie übrigens 90% der Bevölkerung). Ich denke aber das sind deutlich weniger. Und Erstgebärende werden im Allgemeinen deutlich seltener ein Geschwisterkind aus einem Kiga abzuholen haben...

Mit immunsupprimierten Menschen kenn ich nicht so gut aus - ich hatte nur mal ne Arbeitskollegin die Chemo bekam. Die durfte dann allerdings auch keinen Schnupfen etc. bekommen, und musste deswegen Mundschutz tragen und hat das Haus so gut wie gar nicht verlassen. Ich denke da hat sichs dann auch mit der Windpocken-Gefahr...
Und ja, ich glaube auch dass es Einzelfälle gibt in denen es besser (gewesen?) wäre, diese Impfung machen zu lassen. Wie ich unten schon geschrieben habe, richtig oder falsch gibt es da in meinen Augen nicht.
Dem gegenüber gibt es allerdings auch leider Einzelfälle, in denen es wohl wesentlich besser gewesen wäre nicht zu impfen (siehe unten...).

Andrea

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28. Juni 2012 um 0:59
In Antwort auf ginny_11877789

Lass doch...
... bitte mal die Kirche im Dorf!!
Hier davon zu reden dass man wegen einer Nicht-Impfung anderen Leuten die Lebensberechtigung abspricht halte ich schon für übertrieben!
Jedes Kind, jedes Ungeborene ist für mich schützenswert. Nicht umsonst wird jeder Frau, die schwanger werden will, geraten vorher mal nen FA aufzusuchen. Dort wird dann standardmässig und auf Kosten der KK der Status bezüglich Windpocken und Röteln überprüft. Ich denke so verantwortlich sollte man als künftige Mutter sein.
Im übrigen find ich es spannend, dass immer wieder die Gefahr thematisiert wird, die ungeimpfte Kinder bedeuten - dass jeder Erwachsene ab und an mal seinen Impfschutz überprüfen lassen und sich aufklären lassen sollte, davon ist irgendwie nie die Rede. Grade als Mutter sollte man doch darauf achten einen Schutz gegen die Kinderkrankheiten zu haben???
Ich finde es im "unpassend", anderen Leuten Verantwortung für die eigene Gesundheit zuschreiben zu wollen, wenn man sich selber nicht darum kümmert!!

Und ja, es gibt Mütter die ungeplant schwanger werden und zufälligerweise auch keinen Immunschutz haben (wie übrigens 90% der Bevölkerung). Ich denke aber das sind deutlich weniger. Und Erstgebärende werden im Allgemeinen deutlich seltener ein Geschwisterkind aus einem Kiga abzuholen haben...

Mit immunsupprimierten Menschen kenn ich nicht so gut aus - ich hatte nur mal ne Arbeitskollegin die Chemo bekam. Die durfte dann allerdings auch keinen Schnupfen etc. bekommen, und musste deswegen Mundschutz tragen und hat das Haus so gut wie gar nicht verlassen. Ich denke da hat sichs dann auch mit der Windpocken-Gefahr...
Und ja, ich glaube auch dass es Einzelfälle gibt in denen es besser (gewesen?) wäre, diese Impfung machen zu lassen. Wie ich unten schon geschrieben habe, richtig oder falsch gibt es da in meinen Augen nicht.
Dem gegenüber gibt es allerdings auch leider Einzelfälle, in denen es wohl wesentlich besser gewesen wäre nicht zu impfen (siehe unten...).

Andrea


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29. Juni 2012 um 8:59

Ich...
... antworte mal hier oben, der Übersicht halber!

Du hast geschrieben, du verstehst es nicht, wie man sein Kind einer solchen Gefahr aussetzen kann, und ich denke genau das ist der Punkt!
Ich finde es logisch und verständlich, dass du aufgrund deiner Erlebnisse Windpocken als gefährlich wahrnimmst. In deiner Situation hätte ich die wohl auch impfen lassen.
Andersrum bin ich durch die beiden Fälle die ich kenne (den einen Jungen seh ich mehrmals in der Woche) eben in die andere Richtung sensibilisiert.
Ich hab mich über das Thema Impfen etwas schlau gemacht und festgestellt, dass es da sehr viele Ungereimtheiten gibt, Dinge die nicht genügend erforscht sind usw. Für mich ist die Entscheidung Impfen oder nicht eigentlich nur die Frage, welcher Gefahr ich meine Kinder denn aussetze - die der entsprechenden Krankheit oder die der möglichen Folgen. Deswegen auch meine Meinung, dass es ein "richtig" oder "falsch" in dieser Frage nicht gibt!
Zum Thema Impfkomplikationen, die Aussage eures Bekannten: Das Problem dabei ist, wie eine Impfkomplikation denn definiert wird. In Amerika gilt eine Hirnhautentzündung nach einer bestimmten Impfung beispielsweise nur dann als Impfkomplikation, wenn sie bis zu zwei Wochen nach der Impfung auftritt. Kommt sie 2,5 Wochen später, ist sie per Definition keine Impfkomplikation. Sowas lässt mich nachdenklich werden. Und nicht zu vergessen, dass Folgeerscheinungen rechtlich nur dann als Impfkomplikation angerechnet werden, wenn eindeutig bewiesen ist dass sie duch die Impfung ausgelöst wurden. Ja, das mach mal... Ich glaube deswegen, dass die offiziellen Zahlen der Impfkomplikationen schlicht und ergreifend zu niedrig angesetzt sind! Fälle wie die beiden über die ich unten geschrieben habe tauchen da nämlich meines Wissens nach gar nicht erst auf!!
Insgesamt spielt beim den Thema gaaaanz viel auch die Politik und die Medien eine Rolle, und weder die Gegner noch die Befürworter können "beweisen", dass sie nun die "bessere" Strategie fahren.
Deswegen finde ich, sollte jeder sich seine eigenen Gedanken machen und dementsprechend handeln...

Wollte man die gesamte Bevölkerung vor möglichen Ansteckungen schützen, müsste noch viel viel mehr getan werden - und zwar Dinge, die weitaus weniger diskutabel sind als Impfungen. Bloss - darum kümmert sich keiner. Denn da geht es ums Geld!!
Beispiel? - Nach einer Streptokokken-Infektion wird standardmässig nicht mehr nachgestestet, ob der Erreger denn komplett verschwunden ist. Die Rate der Folgeerkrankungen ist sehr gering, wurde mir gesagt. Aber es genügt ein einfacher Urintest, um diese wenigen Folgeeerkrankungen schnell auszuschliessen!! Der Sohn unserer Nachbarn wurde nicht mehr überprüft, er hatte daraufhin einen Nierengewebsentzündung, kurz vor der Dialyse. Da regt sich keiner auf... Mein Sohn wurde auch nicht nachgetestet, ich hab ihm die Antibiotika absolut nach Plan verabreicht. Zwei Wochen später war er schlapp. Ich bin mit ihm zum KiA - sieh an, Streptokokken-Test positiv. Er war also ohne mein Wissen ansteckend im Kiga, das hätte ein einfacher Urintest verhindern können... Über sowas wird nicht öffentlich diskutiert...

Andrea

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29. Juni 2012 um 9:13
In Antwort auf ginny_11877789

Und...
... warum lässt man sich als angehende Mutter nicht impfen bzw. den Status vorher überprüfen?
Spätestens nach der ersten SS ist doch dann wohl klar dass kein Schutz vorhanden ist!
Und für Erwachsene ist der Krankheitsverlauf u.U. gar nicht harmlos, wie bei fast allen Kinderkrankheiten! Sollte mein Sohn bis zu nem gewissen Alter keine Windpocken bekommen, wird die Impfung nachgeholt, das halte ich für nötig und sinnvoll!

Andrea

Öhm nöööööö
wusste nicht das ich KEINEN Windpockenschutz haben

Und das wird ja auch nciht getestet

RÖ ja aber keine Windpocken

Hab das auch erst jetzt in dieser SS erfahren! Wusste das ich keine RÖ hatte aber meine Mutter meinte dann das ich NIX hatte, ich kann mich auch an nix erinnern aber das heißt ja nix

Und da ich als baby-kleinkind in afrika und sudamerika gelebt habe und meine eltern meinen impfpass verloren hatten wussten sie auch nicht mehr wogegen ich genau geipft worden bin wobei einige wohl nachgeholt worden sind aber nicht in meinem ersten impfpass drin stehen

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29. Juni 2012 um 11:56
In Antwort auf pippa_12857360

Öhm nöööööö
wusste nicht das ich KEINEN Windpockenschutz haben

Und das wird ja auch nciht getestet

RÖ ja aber keine Windpocken

Hab das auch erst jetzt in dieser SS erfahren! Wusste das ich keine RÖ hatte aber meine Mutter meinte dann das ich NIX hatte, ich kann mich auch an nix erinnern aber das heißt ja nix

Und da ich als baby-kleinkind in afrika und sudamerika gelebt habe und meine eltern meinen impfpass verloren hatten wussten sie auch nicht mehr wogegen ich genau geipft worden bin wobei einige wohl nachgeholt worden sind aber nicht in meinem ersten impfpass drin stehen

Dann...
... würde ich mir mal nen anderen FA überlegen!!
Egal wo man sich informiert, überall steht dass vor einer SS Röteln- und Windpockenschutz überprüft werden sollte.
Bei meinen Freundinnen wurde das auch gemacht, wie auch bei mir. Standardmässig, ohne Kosten für den Patienten.
Bei mir in der ersten SS sogar 2x und in der nächsten gleich nochmal.
Warum Schulmediziner einerseits Impfungen anraten und dann andererseits ne einfache Blutuntersuchung nicht machen, ist mir schleierhaft...
Woher weisst du denn inzwischen dass du keinen Schutz hast?

Andrea

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