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Anstrengender 5 (fast 6) jähriger

23. April 2017 um 19:54

Hallo zusammen,
ich bin mit meinem Latein am Ende was meinen Sohn betrifft, er war schon immer anstrengend...Schreibaby....im Krabbelalter hat er sich wenn was nicht geklappt hat oder was auch immer den Kopf auf den Boden geschlagen.
Er hat oft einfach seine Wut nicht unter Kontrolle, flippt schnell aus, tritt dann gegen Wände...dazu ist er oft zappelig, hört nicht.
Man kann ihn zB hundert mal sagen Schluck die Zahnpasta nicht runter, setz dich hin beim pinkeln usw usf ....
Abends Sitz ich dann regelmäßig da mit schlechtem Gewissen weil ich ich gefühlt den halben Tag geschimpft hab.

Wir gehen ab Dienstag 2 mal die Woche zum Judo , ich denke das tut ihm ganz gut, meint ihr ich soll trotzdem mal zum Kia? Gibt es da so was wie Verhaltenstherapien???
Ich finde es oft unerträglich und bin wegen ihm schonmal depressiv geworden.

Ich liebe ihn über alles, aber so geht es nicht weiter, es ist ständig angespannte Stimmung in der Familie.
 Danke fürs zuhören 
 

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23. April 2017 um 22:15

Ja, sprich mit dem Kinderarzt.  Evtl. könnte Ergotherapie euch weiterhelfen.
Bedenklich finde ich deine Aussage, dass du seinetwegen Depressionen hattest. Die Verantwortung kann kein 5jähriger tragen. Da ist etwas das in dir schlummert und durch Stress ausbricht........aber nicht WEGEN deines Sohnes. Ein Kindrarzt wird euch raten, was euch beiden gut tut. Viel Erfolg

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23. April 2017 um 22:55

Im Kindi ist soweit alles normal, ausser das er im singkreis oft abgelenkt ist.
Ja also er ist schon in gewisser Weise frustriert über sein Verhalten vorallem wenn unangenehme Konsequenzen daraus gezogen werden. Zb früher ins Bett etc
Aber er lernt auch nicht daraus ....
Konsequent zu bleiben fällt mir oft schwer weil ich eben erschöpft bin und einfach keine lust mehr hab ewig zu diskutieren

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23. April 2017 um 22:58
In Antwort auf ani19671

Ja, sprich mit dem Kinderarzt.  Evtl. könnte Ergotherapie euch weiterhelfen.
Bedenklich finde ich deine Aussage, dass du seinetwegen Depressionen hattest. Die Verantwortung kann kein 5jähriger tragen. Da ist etwas das in dir schlummert und durch Stress ausbricht........aber nicht WEGEN deines Sohnes. Ein Kindrarzt wird euch raten, was euch beiden gut tut. Viel Erfolg

Ich würde ihn auch nie für meine Depressionen verantwortlich machen...wie du schon sagst, in schlimmen Phasen durch sein Verhalten, bricht es halt aus. Das fing an als er als Baby viiiiel geschrien hat. 

 

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24. April 2017 um 8:37
In Antwort auf missmollym

Hallo zusammen,
ich bin mit meinem Latein am Ende was meinen Sohn betrifft, er war schon immer anstrengend...Schreibaby....im Krabbelalter hat er sich wenn was nicht geklappt hat oder was auch immer den Kopf auf den Boden geschlagen.
Er hat oft einfach seine Wut nicht unter Kontrolle, flippt schnell aus, tritt dann gegen Wände...dazu ist er oft zappelig, hört nicht.
Man kann ihn zB hundert mal sagen Schluck die Zahnpasta nicht runter, setz dich hin beim pinkeln usw usf ....
Abends Sitz ich dann regelmäßig da mit schlechtem Gewissen weil ich ich gefühlt den halben Tag geschimpft hab.

Wir gehen ab Dienstag 2 mal die Woche zum Judo , ich denke das tut ihm ganz gut, meint ihr ich soll trotzdem mal zum Kia? Gibt es da so was wie Verhaltenstherapien???
Ich finde es oft unerträglich und bin wegen ihm schonmal depressiv geworden.

Ich liebe ihn über alles, aber so geht es nicht weiter, es ist ständig angespannte Stimmung in der Familie.
 Danke fürs zuhören 
 

Hallo Ich habe einen 6-jährigen (gerade geworden) autistischen Sohn der zusätzlich auch unter einer Aufmerksamkeits und Hyperaktivitätsstörung leidet. Ich sage dir vorweg: Ich verstehe dich! Und die, die behaupten dass es an dir selber oder anderen Problemen liegt wenn du depressiv wirst, haben meiner Meinung nach keine Ahnung. Den Alltag mit so einem Zwerg zu bestreiten treibt dich an manchen Tagen an den Rand des Wahnsinns. Ich habe zum Glück einen liebevollen Mann der mich neben den Therapeuten und Ärzten unseres Sohnes sehr unterstützt. Ich weiss nat. nicht was und ob deinem Sohn überhaupt was fehlt. Aber lass es abklären. Nicht bei einem Kinderarzt (denn der hat nicht die Kompetenzen dazu) sondern geh bitte zum Facharzt. Der klärt dich dann auch über für euch in Frage kommende Therapien auf. Und ganz wichtig ist auch , dass du an dich denkst. Es gibt (wenns bei euch notwendig ist) Elterntraining usw. Kann ich dir wärmstens empfehlen. Alles Liebe und Kopf hoch

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