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Anti deutsch?

18. März 2007 um 19:56

fast keiner gibt seinem kind mehr einen deutschen namen.
warum? habt ihr was gegen deutsche namen?
ich versteh ja wenn die verwandschaft aus italien, spanien, amerika oda wo anders her kommt das dann das kind auch einen namen aus diesem land bekommt.
aber ich find es ziemlich komisch wenn deutsche ihrem kind italienische namen (oder andere) geben. der name soll ja schließlich auch was über die herkunft eines kindes aussagen...
ein spanier käm ja auch nicht auf die idee sein kind friedrich zu nennen.

lg

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18. März 2007 um 19:58

Hallo
da stimme ich Dir zu. Es gibt zwar auch Namen, die ich gut finde und die nicht deutschen Ursprungs sind (wie z.B. Nele oder Finja), aber diese Namen sind ja schon irgendwie "eingedeutscht" und passen auch hierher.
Aber diese ganzen fremdsprachigen Namen, die nicht zu deutschen Nachnamen passen lehne ich auch ab.

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18. März 2007 um 20:04

Zu hart im Klang
o.k. mein Schatz ist Bulgare und ich bin halbe Bosnierin....aber auch wenn ich "ne richtige Deutsche" wäre, würde ich eher zu Vornamen aus dem Ausland tendieren:

weil Sie melodiöser und in der Regel besser klingen.

Unsere Sprache basiert nun einmal auf vielen Konsonanten und klingt daher sehr hart.

o.k. wers mag....

da ich mich als Sängerin viel mit Klang und Sprache beschäftige, kann ich aus Erfahrung berichten, wie schwer es ist deutsch zu texten oder wohlklingend zu singen.

Aber vielleicht hast Du ja ein paar gute germanische Namen parat????-Würd mich echt mal interessieren!!!

Eyla

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18. März 2007 um 20:08

...
Wir sind eine Mulitkulti-Familie (meine Eltern kommen aus Kroatien und mein Mann ist halb Südafrikaner/halb Südtiroler - also Mischling) und unsere Kinder haben engl. Namen, obwohl wir einen deutschen Nachnamen haben.

Wenn wir beide aber nur österr. Wurzeln hätten, würde ich mit ziemlicher Sicherheit keine engl. Namen vergeben.

Nichts desto trotz finde ich es gut, dass die Geschmäcker verschieden sind!

LG

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18. März 2007 um 20:50

Seh ich genau so
ich finde es auch wichtig den kindern namen aus der eigenen herkunft zu geben. es gibt viele schöne namen. und dass stimmt schon kein spanier würde sein son friedrich nennen.
Ao

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18. März 2007 um 21:44

Seh ich nicht so!
Gerade gibt es auch wieder ganz viele Leute, die ihre Kinder

Sophie, Greta, Frieda, Leah, Lina, Mia, Oskar, Anton, Johann, Lukas usw.

nennen.

In unserer Krabbelgruppe heißen die Kinder Oskar, Caspar, Jesko, Maximilian, Junes, Janosch, Timon und Florentin. Die sind bzw. klingen alle ziemlich deutsch.

Und Nadines, Nicoles, Janines, Kevins, Patricks (PÄTRICK gesprochen), Jennifers und Co. gibt es schon lange...

Ich selbst mag persönlich auch lieber deutsch klingende Namen (oder osteuropäische), besonders zu urdeutschen Nachnamen. Und mir gefallen kaum englische oder französische Namen.

Aber das ist Geschmackssache und die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden

LG

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19. März 2007 um 11:17

Hallo
Im Zeitalter der Globalisierung ist es nicht schlecht, wenn ein Kind einen Namen hat, der international klingt. Die Welt wächst immer mehr zusammen, und wer weiß, wo und mit welchen Landsleuten das Kind einmal arbeiten wird...

Aber ich geb' dir schon recht. Ein Bezug zur Herkunft des Namens sollte schon da sein.

Ciao, Marie

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19. März 2007 um 12:58

.....
den gedanken hatte ich auch schon oft. im moment sind anscheinend skandinavische, amerikanische und italienische namen sehr angesagt.
finde es auch nicht schön, wenn die eltern den namen dann aus unwissenheit falsch schreiben oder falsch aussprechen. es passt auch nicht jeder vorname zu jedem nachnamen.
zum glück gibt es noch genug internationale und gleichzeitig klassisch deutsche namen, die nicht so häufig sind.
einen solchen habe ich für meinen sohn ausgesucht (verrate ihn aber noch nicht, weil ich ein wenig abergläubisch bin)

grüße
aphro

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19. März 2007 um 15:11

Peinlich
ich finde es peinlich, wenn man seinem kind einen ausländischen namen gibt, den man hier kaum ausprechen kann (vor allem das kind nicht) und dann noch einen völlig unpassenden nachnamen hat...
besonders daneben finde ich engl. oder frz. namen, wenn man keine englischen oder französischen wurzeln und damit den passenden nachnamen hat!

justin schmidt - klingt total bescheuert
... koslowski - ohne kommentar
fabienne freier - soll sie porno-darstellerin werden oder was??
étienne oder yves - schöne namen für einen schwulen...
sixton-bradley meier - übel!!
chantal-désiré czech - gehts noch?

habe mal eine arme kleine maus kennen gelernt deren eltern sie "charmaine" genannt haben, und sie konnte es überhaupt nicht aussprechen. und einen "rudolpho-luigi" der deutsche eltern, ganz viele sommersprossen und rote haare hatte... die armen kinder!!

klingt alles irgendwie wie gewollt und nicht gekonnt... und man hat gleich ein gewisses "klientel" vor augen (alleinerziehende, rauchende, zu junge mutter...)

aber das ist eben alles geschacksache!

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19. März 2007 um 15:20

Ach so
nordische/skandinavische namen finde ich schön, die passen auch besser zu einem "normalen" deutschen nachnamen. aber wenn dann fantasie-namen von astrid lindgren genommen werden (madita, tjorven, etc. - sind keine schwedischen namen, hat frau lindgreen sich nur ausgedacht) wirds auch wieder peinlich! und es gibt eine menge namen, die in deutschland auch keiner richtig ausprechen kann:
malin, solveig, etc. aber die schweden freuen sich trotzdem, wenn wir diese namen nehmen. außerdem stehen die skandinavier auch auf deutsche namen - fahren z.b. total auf "christel" und "wilma" ab (sind da in den aktuellen top 10!!)
und in spanien gibt es eine menge "anna-marias".
also ich finde speziell männernamen, die auf o enden, passen nur zu südländisch aussehenden jungs/männern.
naja und engl.+ frz. namen mag ich in verbindung mit einem deutschen oder gar osteuropäischen nachnamen gar nicht.

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19. März 2007 um 15:35
In Antwort auf furbyli

Peinlich
ich finde es peinlich, wenn man seinem kind einen ausländischen namen gibt, den man hier kaum ausprechen kann (vor allem das kind nicht) und dann noch einen völlig unpassenden nachnamen hat...
besonders daneben finde ich engl. oder frz. namen, wenn man keine englischen oder französischen wurzeln und damit den passenden nachnamen hat!

justin schmidt - klingt total bescheuert
... koslowski - ohne kommentar
fabienne freier - soll sie porno-darstellerin werden oder was??
étienne oder yves - schöne namen für einen schwulen...
sixton-bradley meier - übel!!
chantal-désiré czech - gehts noch?

habe mal eine arme kleine maus kennen gelernt deren eltern sie "charmaine" genannt haben, und sie konnte es überhaupt nicht aussprechen. und einen "rudolpho-luigi" der deutsche eltern, ganz viele sommersprossen und rote haare hatte... die armen kinder!!

klingt alles irgendwie wie gewollt und nicht gekonnt... und man hat gleich ein gewisses "klientel" vor augen (alleinerziehende, rauchende, zu junge mutter...)

aber das ist eben alles geschacksache!

Wegen Nachnamen...
Ich finde nicht, dass man das so pauschalisieren kann.

Mein Mädchenname z.B. war Scholz, obwohl meine Eltern beide aus Kroatien kommen.

Mein Mann hat auch einen deutschen Nachnamen, weil sein Vater aus Südtirol kommt (Mutter aus Südafrika).

Unsere Kinder haben engl. Namen (Sean und James) und einen deutschen Nachnamen, aber die Herkunft passt trotzdem .

LG

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19. März 2007 um 15:38
In Antwort auf indira_11864565

Wegen Nachnamen...
Ich finde nicht, dass man das so pauschalisieren kann.

Mein Mädchenname z.B. war Scholz, obwohl meine Eltern beide aus Kroatien kommen.

Mein Mann hat auch einen deutschen Nachnamen, weil sein Vater aus Südtirol kommt (Mutter aus Südafrika).

Unsere Kinder haben engl. Namen (Sean und James) und einen deutschen Nachnamen, aber die Herkunft passt trotzdem .

LG

Gut..
...ihr seid auch sehr speziell, da kann man pauschal nichts sagen. als halb südafrikaner ist dein mann eventuell ja sogar dunkelhäutig, da passt dann sowieso wieder alles.
aber in eine urdeutsche family mit jägerzaun ums reihenhaus passt kein sean! *g*

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19. März 2007 um 15:42
In Antwort auf furbyli

Gut..
...ihr seid auch sehr speziell, da kann man pauschal nichts sagen. als halb südafrikaner ist dein mann eventuell ja sogar dunkelhäutig, da passt dann sowieso wieder alles.
aber in eine urdeutsche family mit jägerzaun ums reihenhaus passt kein sean! *g*

...
Ja, ist er .

*lol* @ in eine urdeutsche family mit jägerzaun ums reihenhaus passt kein sean!

LG

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19. März 2007 um 16:32

Tja
hier ist das eben alles anders.Ist doch toll,dass die Mehrheit ihren Kindern keinen deutschen Namen gibt,nur weil es in Deutschland aufwächst usw.Und ich kann es sehr gut verstehen,dass den meisten die typisch deutschen Namen nicht gefallen,sind nunmal nicht die schönsten...
Und ich finde nicht,dass der Name was über die Herkunft aussagen muss...ist dein Name denn ein typisch deutscher?

LG

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19. März 2007 um 17:59

Jeder wie er will
Na ja, die Spanier nennen ihre Kinder zwar nicht Friedrich, aber die Namen Simon, Daniel, David, Christina, Sofia usw. sind hier nicht besonders ungewöhnlich. Sie werden zwar anders ausgesprochen, aber das ist ja wieder eine andere Sache.
Ehrlich gesagt, würde ich mein Kind auch nicht Fritz, Franz oder Friedrich nennen, aber das bleibt jedem selbst überlassen.
In Spanien z.B. ist der Name Jesus ein sehr häufiger Name, würd in Deutschland wahrscheinlich eher auf Unverständnis stoßen.
Ich denke, solange der Name gut klingt und keine negative oder unsinnige Bedeutung hat, geht alles in Ordnung. Da kommt es auch nicht darauf an, dass der Name etwas mit der Herkunft zu tun hat sondern eher, dass er gefällt. Und wenn er eine schöne Bedeutung hat, ist es glaube ich ziemlich egal, aus welchem Teil der Welt der Name stammt.
Allerdings stimme ich mit anderen überein, dass Vor- und Nachname miteinander harmonieren sollten.

Daher jeder, wie er will!

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