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Antibiotika und Stillen

19. August 2011 um 19:22

Ich bin total traurig, weil ich heute eine eitrige Mandelentzündung diagnostiziert bekommen habe und Antibiotika nehmen muss! Ich habe meine 5 Monate alte Tochter bisher immer gestillt, vor kurzem mit Beikost angefangen (klappte mal mehr mal weniger gut). Jetzt bin ich gezwungen, Milch abzupumpen und wegzuschütten und Fläschchen zu machen. Meine Tochter ist sehr brustbezogen und beim Pumpen kommt wenig raus. Habe Angst, dass ich nach dieser Woche abstillen muss

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19. August 2011 um 21:14

Keine Bange.

5 Monate ist ein gutes Alter. Die Chance, dass dein Baby nach der Woche wieder wie gewohnt an der Brust saugt ist seeeehr hoch. Versprochen!

Ich musste auch eine Woche lange eine Stillpause einlegen (auch wegen Antibiotika, stillfreundliche Antibiotika vertrage ich nicht). Mein Kleiner war sogar etwas jünger.

Es war eine schlimme Woche. Ich habe gepumpt ... gepumpt ... gepumpt ... viiiel geweint,weil ich schon am zweiten Tag nur maximal 30ml bei beiden Seiten pumpen konnte!!!! Und sie fühlten sich so gar nicht voll an, meine Brüste. Gott, war ich betrübt... und ich pumpte und pumpte ... auch, wenn nix mehr kam...ich hatte eine elektrische Pumpe ...kann ich nur empfehlen ... immer anlegen ...aller 2h wäre optimal denke ich... aber natürlich auch sehr aufwendig.

Ich habe fleissig Stilltee, Malzbier, Malzkaffee und viiiiiiel Wasser getrunken. Und Bockshornkleekapseln eingenommen. Hatte meiner Meinung nach Null Wirkung ... meine Brüste waren schlaff und alles pumpen brachte nicht mehr viel Milch. (ich weiß jetzt, dass man niiiiiiie das pumpt, was ein Baby saugt!!!)

Nach der Woche machte ich es mir mit meinem Kleinen im Bett gemütlich ... er zutschte als gäbe es kein Morgen ... Gott,war ich glücklich! Ich gab auch keine Pulvermilch mehr ... auch nicht, als er quäkte, sondern legte ihn immer wieder an ...allein das viele nuckeln hat die Milchproduktion innerhalb von drei Tagen wieder eingepegelt!!!! Jetzt ist er 9 Monate und ich still noch immer.

Also nich aufgeben, wenn beim pumpen nix spritzt ...weiter pumpen und auf den Tag freuen, wo du dein Baby wieder anlegen darfst!!!! Dein Kleiner kümmert sich schon drum, dass er genügend Milch bekommt. Versprochen!

liebe Grüsse

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19. August 2011 um 21:49

Mh...
Also bei meiner Tochter war es leider so, dass sie mit 7 Monaten lieber die Flasche wollte, als die Brust. Habe vorher immer zufüttern wollen, weil ich oft nicht genug Milch hatte, aber es war alles zwecklos - da wollte sie die Flasche nicht.
Als ich es nach längerer Zeit mal wieder mit der Flasche probiert hatte, nahm sie sie mit 7 Monaten an und wollte danach nicht mehr an der Brust trinken.
Ist wohl bei allen unterschiedlich. Ich drück dir die Daumen, dass sich alles wieder enspielt und gute Besserung natürlich!

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20. August 2011 um 11:27

Danke
für den Zuspruch. Ich hoffe stark, dass sich alles wieder einspielt, besonders weil sie so brustbezogen ist... sie braucht sie manchmal auch zum runterkommen bzw. einschlafen. Nicht gerade optimal, ich weiß, und jetzt sicherlich eine große Herausforderung.

Ich habe eine Allergie gegen Amoxicillin, vielleicht hat der Arzt mir deshalb nichts Geeigneteres verschreiben können? Ich frage mich, ob es so schädlich ist, wenn ich ihr die Hauptmahlzeiten als Fläschchen gebe, sie aber vorm Einschlafen ranlasse? Sie bekommt ja dann nicht die "volle Dröhnung"? *seufz*

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20. August 2011 um 11:38

Jetzt bin ich auf etwas gestoßen
Habe bei Embryotox.de gelesen, dass der Wirkstoff meines AB (Cefadroxil) zu den "Antibiotika der Wahl in Schwangerschaft und Stillzeit" gehört! Es soll wohl bei klinischen Tests angewandt worden sein und die gestillten Kinder zeigten keine Symptome, selten Durchfall.

Ich glaub, ich pfeif jetzt auf die Pumpe und gebe meinem Kind weiter die Brust!

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