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Antrag auf Frühförderung

6. April 2014 um 10:50

Guten Morgen,

hatte von Euch schon jemand einen Termin beim "Amtsarzt" vom Landkreis bzw der Stadt um einen Antrag auf Frühförderung zu prüfen?
Die Erzieherinnen meiner Tochter 2.5 Jahre möchten das gerne, weil sie bei meiner Maus eine sozial-emotionale Störung sehen. Den ersten Termin hatten wir schon - einen Hausbesuch von einer Ärztin der AWO. Diese tippt auf Hochbegabung. ....
Ich bin verwirrt und verunsichert.
Kennt jemand das alles? Vielen Dank schonmal und einen schönen Sonntag!
philine79

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6. April 2014 um 11:42

Ablauf...
Mich würde der Ablauf interessieren. Muss ich viel erzählen? Wie untersucht der Arzt bzw was untersucht er. Wielange dauert das ungefähr?
Danke Dir schonmal!

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6. April 2014 um 12:18

Hatten wir
Wir hatten im Dez. 2013 den Termin bei der Amtsärztin.
Mein Sohn hat das Asperger Syndrom. Zu dem Zeitpunkt war er noch keine 3 Jahre alt.

Beim Termin habe ich ca. 30 Min. mit der Ärztin gesprochen, viele Fragen beantwortet. Schwangerschaft, sein Verhalten als Baby, dann Auffälligkeiten, Schwierigkeiten, etc.

Anschließend hat sie sich ca. 30 Min. mit ihm beschäftigt. Motorik überprüft (hüpfen, auf einem Bein stehen, Türmchen bauen, Umgang mit Schere), ihm Bilder vorgelegt, Logik überprüft mit kleinen Spielen (da hat er extrem gut abgeschnitten).
Anschließend sollte er noch Auge/Nase/Mund etc. anhand ihres Gesichts zeigen, wo er sich vollends verweigerte.

6 Wochen später bekamen wir die Bewilligung für 2,5 Förderstunden pro Woche bei uns zuhause, vorerst bewilligt bis Ende 2014, wird aber wohl verlängert.

Ist alles nicht schlimm. Du musst dir immer sagen, dass sie deinem Kind nichts tun werden, sie wollen ihr helfen! Alles Gute!

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6. April 2014 um 12:37

Meine Tochter
Ist auffällig im sozialen Bereich und auch wohl was das emotionale angeht. Der Verdacht ist auch, das ihr Schmerzempfinden nicht so ausgeprägt ist. Meine Kleine haut und schubst viel in der Krippe - geht über ein normales Maß hinaus. Sie provoziert sehr in allen Bereichen und auch alle Bezugspersonen. Diese "Auffäligkeiten" werden immer dann schlimmer, wenn mit ihr nichts gemacht wird. Sie puzzelt gerne und viel, spielt Bambino Lük. Im Kindergarten wird Tempo kleine Schnecke und der kleine Obstgarten gespielt. Ist an einem Tag keine Zeit für Spiele merke ich das sofort. Sie ist total unausgeglichen, haut spuckt halt volles Programm. Wir waren schon im SPZ vor 6 Monaten - die haben empfohlen sie von der Krippe in den Kindergarten wechseln zu lassen, weil sie so weit ist. Die Kigaleiterin hat das abgelehnt. Sowohl meine Hausärztin als auch die Ergotherapeutin meinen, meine Kleine könnte Hochbegabt sein. Und diese Meinung hat die die Ärztin von der AWO, die den erstbesuch gemacht hat, auch gehabt.
Ich wünsche mir einfach Unterstützung im Alltag, das ist alles ganz schön anstrengend. Und ich möchte einfach auch wissen, warum meine Maus so ist.

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6. April 2014 um 12:37

5 Monate???
Das ist eine Frechheit!!
Mein Sohn ist wesentlich intelligenter als das Durchschnitt-3-Jahres-Kind. Von der Kognition wird er auf ca. 6-8 Jahre geschätzt.
Die Probleme, die er im sozialen Bereich hat, seine Verarbeitungsprobleme und seine Schwierigkeiten im normalen Alltag sind scheinbar so gravierend, dass die Amtsärztin schon im Gespräch sagte, dass es ganz sicher nicht abgelehnt werden wird.

Kannst du sonst noch mal einen Antrag stellen? Ich wünsche dir, dass ihr (vor allem dein Sohn!!) die Hilfe bekommt, die ihr benötigt!

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6. April 2014 um 13:11

Ein antrag?
Ist das von Bundesland zu Bundesland verschieden? Ich habe auf empfehlung des Kinderarztes kontakt mit der Frühförderstelle aufgenommen.
Eine Dame von denen kam zu uns und hat sich mit ihr beschäftigt.
Sie sagte, sie solle Logopädie bekommen, nach 9 monaten auf der Warteliste ging es los.

Gibt es bei euch keine Selbsthilfegruppen? Oder soziale einrichtungen?

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6. April 2014 um 14:35

Wenn ich das alles so lese
frage ich mich ernsthaft warum ich mit meinem Kind den Antrag stellen soll...
Mir wurde vom KiGa angeraten den Antrag auf Frühförderung zu stellen, weil meine Tochter haut (inzw. auch beißt). Sie ist jetzt 27 Monate alt und wir haben den Antrag im November gestellt (Termin beim Amtsarzt ist am 29.4.). Es war eine Frau von (ich glaube) der AWO im KiGa und hat sich das mal angeschaut. Mausi hat sich an dem Tag aber perfekt benommen, also konnte sie nur auf die Aussagen der Erzieherinnen vertrauen.
Ja, mein Kind braucht viel Aufmerksamkeit, das stimmt. Und ja, sie hat auch viel gehauen (hat sich gebessert seit sie etwas spricht, ist aber noch nicht ganz weg). Ich weiß aber echt nicht, ob sie da nun wirklich eine Frühförderung benötigt... Finde das echt ganz schön seltsam...

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