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Aptamil 1 - Es ist wie ein Wunder

21. Juli 2010 um 12:17

Ich möchte euch mal die Geschicht von meiner Tochter erzählen, Sie ist 4 Wochen alt und war von Anfang an ein ruhiges ausgeglichenes Baby.

Weder im KH noch die ersten Tage zuhause hatte sie irgentwelche Verdauungsprobleme. Sie hat alle 3-5 Stunden getrunken und ist dann direkt wieder eingeschlafen. Bekommen hat sie seit wir zu hause waren HIPP bio PRE-Milch. Sie hatte bis dato 2mal täglich gelben weichen Stuhlgang.

Als Sie ca. eine Woche alt war, fing sie mittags an zu drücken mit rotem Kopf und hat dabei fürchterlich geschrien, wie ich es bisher nicht von ihr kannte. Hab Sie dann rumgetragen und konnte sie immer wieder für ein paar Minuten beruhigen, aber dann gings immer wieder los. Nach zwei Stunden hab ich dann meine Hebi angerufen. Die kam und meinte sie hat Verstopfung. Hat ihr ein Fieberthermometer in den Po gesteckt und dann kam sehr viel Stuhl, der aber sehr hart war. Danach war sie glücklich wie eh und je. Aber dann ging auch die nächsten zwei Tage mittags so, sie gab keine Ruhe bis das harte Zeug raus war.

Da das mit dem Thermometer ja kein Dauerzustand sein konnte, hab ich sie dann auf anraten der Hebi auf Aptamil Comfort umgestellt. Danach wurde alles noch schlimmer, denn von nun an, hatte Sie nach jeder Flasche Bauchweh, es hat wie verrückt in ihrem bauch gegluckert und wenn Sie eingeschlafen war, ist sie immer nach ein paar Minuten aufegewacht hat geschrien und sich verkrampft, obwohl sie bäuerchen gemacht hatte. Ich hab sie zwar dann immer wieder für ein paar Minuten beruhigen können, bis sie wieder vor Schmerzen aufgewacht ist. Das ging nach jedem Fläschchen meist so ne halbe Stunde, manchmal auch ne Stunde, bis es wieder ging und sie ruhig schlafen konnte..

Mit dem Stuhlgang ging es auch nicht wirklich toll, der war zwar nicht mehr hart, sondern grün und flüssig und hat übel gerochen. Alleine in die Windel hat sie aber trotzdem nicht gemacht. Wenigstens brauchten wir das Thermometer nicht mehr. Wenn Sie gedrückt und geschrien hat, hab ich ihr die Windel abgemacht und ihre Beinchen gegen den Bauch gedrückt und dann kams irgendwann, aber immer unter geschrei und mit viel Luft zwischendurch. Die Hebi meinte Sie muss sich erst dran gewöhnen. Geduld sollte ich haben. Aber auch nach ner ganzen Woche hat sich nichts geändert. Nach jedem Essen und beim K... hat sie herzzerreißend geschrien. Bin dann zu KA. Aber auch der meinte, das sei nicht schlimm, es gäbe Baby die haben das viel schlimmer und schreien stundenlang ohne sich beruhigen zu lassen. Aptamil Comfort soll ich auf jedenfall weiter geben, da das ist speziell für Ihr Problem ist (was sie ja dadurch erst bekommen hat) und ich solle ihr in jedes Fläschchen 30 Sab-Tropfen machen. Ansonsten ginge das spätesten nach 3 monaten von selbst weg, solange ihr allgemeiner Zustand gut ist, bräuchte ich mir keine Sorgen machen. Auch die Tropfen haben keine Besserung gebracht, aber ich dachte da müssen wir wohl jetzt durch.....

Vergangenen Samstag war dann die zweite Packung Aptamil Comfort fast alle. Ich bat meinen Freund eine neue mitzubringen. Als er abends heim kam, hatte er versehentlich eine "falsche" Milch mitgebracht - APTAMIL 1. Männer halt... Ich dachte, nun muss sie halt am Sonntag davon trinken und Montag hol ich ihr halt wieder die "richtige" Milch.

Sonntag Morgen dann, das erste Fläschchen, nach dem Bäuerchen hat Romy keinen Laut mehr von sich gegeben, Naja hab mir noch nichts Besonderes gedacht. Aber auch nach allen anderen Fläschchen die Sie getrunken hat, ist sie friedlich und ruhig eingeschlafen, wie am Anfang als sie noch HIPP getrunken hat. Abends beim Wickeln konnte ich dann meinen Augen kaum trauen, aber ihre Windel war voll mit gelbem weichem Stuhl, so wie am Anfang. Seit fast 3 Wochen hat sie von allein ohne, dass ich es mitbekommen habe, in die Windel gemacht. Und seit dem macht sie das immer zweimal am Tag ohne Probleme und irgendwelche Hilfe und sie hat nicht ein einziges mal mehr Bauchweh gehabt.

Für mich ist das eine absolutes Wunder

Wollte das einfach mal schreiben, weil ich so happy bin. Gut, dass mein Freund so zerstreut ist, sonst wäre das sicher noch wochenlang so weiter gegangen.



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21. Juli 2010 um 12:31

Möööp
Das war ja wieder soooo klar, dass so ne Antwort von dir kommt du Gurke. Alle nichtstillenden Mütter sind für dich ja sowieso potentielle Mörderinnen. Du nervst echt.

Zum Thema:

Freut mich, dass es deiner Maus mit der neuen Milch besser geht. Manchmal kanns ja so einfach sein

LG

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21. Juli 2010 um 12:32

Unglaublich
da kannste mal sehen... die Kleinen sind so unterschiedlich!

@ikkebins:
Wieso machst du sie so an? Du weißt doch gar nicht, warum sie nicht stillt. Das kann so viele Gründe haben. Außerdem merkt man an ihrem Text jawohl, dass sie mit ihrer Tochter gelitten hat. Nicht umsonst hat sie ihre Hebi und den KiA um Hilfe gebeten. Voll daneben, deine Antwort

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21. Juli 2010 um 12:35


oh man ikkebins!
Echt albern!

Ich habe voll gestillt und meine Tochter hatte auch ständig Bauchweh,trotz Laktose und Eiweißarmer Kost

Freut mich das es deiner Tochter besser geht!
Männer sind halt doch für was nütze

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21. Juli 2010 um 13:24
In Antwort auf rszsi_12951023

Möööp
Das war ja wieder soooo klar, dass so ne Antwort von dir kommt du Gurke. Alle nichtstillenden Mütter sind für dich ja sowieso potentielle Mörderinnen. Du nervst echt.

Zum Thema:

Freut mich, dass es deiner Maus mit der neuen Milch besser geht. Manchmal kanns ja so einfach sein

LG

Die vielen Sorten
scheinen ja tatsächlich ihre Berechtigung zu haben. Wenn ich eure Beiträge so lese, sind die Kleinen scheinbar alle individuell. Man sollte es einfach ausprobieren, wenn es den Kindern schlecht geht und man hat das Gefühl es liegt an der Milch... Aber man glaub halt den Fachleuten und traut sich dann nicht wirklich, eigenmächtig was anderes zu machen.

Wenn man dann eine Milch wie Aptamil Comfort empfohlen bekommt, wo extra drauf steht gegen Blähungen und Verstopfung, sie davon aber erst Bläungen bekommt, die sie vorher nicht hatte und auch weiterhin Probleme mit dem Stuhlgang hat.... Was macht man da, wenn man auf Nachfrage sowohl vom Arzt als auch von der Hebi gesagt bekommt, man kann nicht mehr machen als ihr weiterhin die Spezialnahrung gegen Verstopfung und Blähungen zu geben.

Aber wie man ja an Romy und auch bei euren Kleinen sieht, scheint das ja nicht bei alles Babisy zu helfen. Eigentlich sollten Ärzte und Hebammen das wissen, bin ich der Meinung.

Ich kann allen nur raten ruhig was zu probieren, wenn die Kinder leiden. Was hat man schon groß zu verlieren, wenn man manche Beiträge liest, kann es ja eigentlich von einer anderen Milch nicht viel schlimmer werden. Vielleicht muss man schon immer ein paar Tage durchhalten, aber dann....

Viellleicht hat ja das eine oder andere Baby das gleiche Glück wie Romy, bei der die Probleme gleich beim ersten Fläschchen "falsche" Milch weg waren.

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21. Juli 2010 um 14:49

Na, das ist ja wieder doll
das hier jemand aufs "Nicht stillen" rum hackt.
Ich hab auch nicht lange gestillt, und meine kleine bekam dann zum Anfang auch "leider" erst verschiedene Sorten, da wir nicht wussten, welche nun die richtige ist. (sie hatte mit Blähungen zu kämpfen)
Wir sind dann bei Hipp probiotisch geblieben, bei der ging es dann besser und nach 3 Monaten wars weg.

Ich find es total super, das es Deiner Maus wieder gut geht.

Ach übrigens, KANN auch ein Stillkind Probleme mit der Verdauung haben.
Eine Freundin ist das beste Beispiel.
Die kleine wurde voll gestillt und hatte 3 1/2Monate durchweg Bauch Probleme.

Also bitte niemanden verurteilen

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21. Juli 2010 um 15:47

ganz genau
Leute macht es wie ihr es für richtig haltet.

Hab meine Hebamme nach 3 mal 5 min nicht mehr gebraucht. Die Frau war so zerstreut und hat nur Müll geredet.

Ich denke man sollte sich es etwas mehr auf sein Gefühl verlassen.

Viel GLück weiterhin

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21. Juli 2010 um 20:53

Warum ich nicht stille...
Ich hatte eigentlich vor zu stillen, hatte mir auch alles besorgt, Still-BH, Still-Kissen, Stilleinlagen, usw. - was man halt so braucht.

Allerdings hat es sich anders ergeben...

Die Geburt von der Kleinen war sehr schwierig und langwierig, so dass sie die erste Nacht im Kinderzimmer verbringen mußte.

Lag über 42 Stunden im Kreissaal und hatte sehr schmerzhafte Wehen, die aber nicht wirklich was brachten. Kam nach 12 h - Mumu 1 cm an den Wehentropf, der wurde dann alle zwei Stunden gesteigert nach weiteren 12 h - 1,5 cm - Schmerzen waren die Hölle, wurde die Fruchtblase aufgemacht. Schmerzen wurden immer schlimmer trotz PDA, die ich zwischenzeitlich bekommen hatte. Habe immer wieder um einen Kaiserschnitt gebettelt, da dachte ich halt das nicht durch, aber die meinten immer, das Kind kommt so und ich werde das auch schaffen. Im nachhinein bin auch froh, dass es letztlich ohne KS ging. Als dann nach ca. insgesamt 42h den Mumu vollständig geöffnet war, hatte ich überhaupt keine Kraft mehr... Als dann ihre Herztöne schlechter wurden, ging alles ganz schnell - plötzlich war der ganze Raum voll mit Leuten, ich hab das alles gar nicht so richtig mitbekommen, weil ich so fertig war... Die haben dann nen Dammschnitt gemacht und sie mit der Saugglocke rausgeholt. Nachdem sie dann vom Kinderarzt untersucht worden war, hat man Sie mir in den Arm gelegt, ich war so glücklich in dem Moment, dass die Schmerzen weg waren und dass es ihr gut ging, ich war richtig überwätig von ihrem Anblick, aber ich war total erschöpft. Daran sie anzulegen hab ich gar nicht gedacht in dem Moment, wurde ja nebei auch noch genäht und mein Freund lief auf und ab und hat telefoniert. Ich lag nur da und war sooooo glücklich.

Hatte Sie dann noch den ganzen Nachmittag als wir schon im Zimmer waren im Arm, da kamen dann auch schon einige Besucher. Weil ich wirklich sehr schwach war ubd nicht aufstehen konnte, hab ich Infusionen bekommen, zur Stärkung. Hatte ja auch die ganze Zeit werder gegessen noch geschlafen. Am Abend als alle weg waren, kam die Schwester und hat gesagt. Sie nimmt die Kleine jetzt mit ins Kinderzimmer für die erste Nacht, weil ich Schlafen müsse.... Was ich auch dringend gebraucht habe.

Als sie dann am nächsten morgen zu mir gebracht wurde, hatte sie bereits zwei Fläschchen getrunken und war wieder hungrig. Hab dann der Hebamme geklingelt, damit sie beim anlegen hilft.... Aber es hat einfach nicht geklappt, trotz großem Hunger, wollte sie nicht an die Brust. Weil sie mir Leid tat, wie sie vor Hunger geschrien hat, hab ich dann um ein Fläschchen gebeten. Da war sofort Ruhe, sie lag seelig bei mir im Arm hat getrunken und ist danach schön eingeschlafen. Hab es dann auch nur noch zweimal versucht mit dem Anlegen. Da war es wieder das gleiche Spiel. Sie wollte einfach ein Fläschchen. Und weil sie da ja auch noch keine Probleme hatte, war es mir dann auch egal, ich dachte wenn sie zufrieden ist und satt wird, ist das ok. Der Kinderarzt hat mir dann auch noch mal versichert, dass ich mir keine Sorgen machen muss, sie kriegt alles was sie braucht und dso hab ich mir Tabletten bringen lassen, damit es nicht zum Milcheinschuss kommt.

Ich finde es jetzt auch nicht schlimm, sie trinkt gut, nimmt zu und ist ruhig und friedlich (seit Sonntag nun ja auch wieder nach dem essen) schläft viel und ist laut Kinderarzt in einem sehr guten Allgemeinzustand.

Hat halt nicht sollen sein mit dem Stillen - was solls. Haben ja jetzt Gott sei Dank eine Milch gefunden, mit der es ihr top geht.

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21. Juli 2010 um 21:11

Nur um es zu erklären,
so wars halt und das ist ok für mich. Mach mir da auch keinen Kopf drüber.

Es gib halt nur immer vereinzelt Leute, die das nicht begreifen können oder wollen.

Ich bin selbst auch nicht, gestillt worden und hab weder eine Allergie noch war ich jemals ernsthaft krank.

Muss immer individuell entschieden werden, wenn es klappt und man es will ist gut, aber anders ist auch ok.

Und auch Stillkinder sind ja nicht gegen Bauchweh immun, wie man sieht...

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