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Arbeiten/Ausbildung mit theraphiebedürftigen Kind

26. August 2014 um 10:40

Hallo,
hier gibt es ja die eine oder andere Mutter mit Kindern, die regelmäßig zur Theraphie ( logo, Ergo, usw. müssen)

Wie macht ihr das mit arbeiten? Klappt das gut?
Wie wird das Kind betreut? ( Normal in der Kita, bei einer Tagesmutter, hat es vllt einen Integrationsplatz?)
Wieviel macht euer Mann oder die Familie?
gibt es Geschwister?

Ich wollte jetzt noch eine Ausbildung anfangen, nur irgendwie können die Therapheuten fast nur vormittags, bzw. früh am nachmittag und das dann nicht an denen Tagen. wo wir könnten
Dazu kommt, dass der Kiga nicht die Verantwortung für einen Ganztagesplatz übernehmen kann und es deswegen "nur" einen Modulplatz gibt ( drei lange Tag und zwei Kurze, die festgesetzt sind)
Der Integrationsplatz wurde abgelehnt, weil meine Tochter ja erst 4 wird und die Amtsärztin es als noch nicht so extrem ansieht, sollte es in einem halben jahr noch so sein, könne man drüber reden, aber der Kindergarten häte es nur zum Anfang des Kindergartenjahres machen können
Die Kitaleitung sagte wörtlich zu mir: "M. ist eine Belastung für die Gruppe" das tut weh...

Noch dazu müssen wir regelmäßig zum Arzt ( HNO wegen Paukenröhrchen. die verordnungen für Logo und ergo holen, wo das Kind dabei sein muss dann hat sie aufgrund von Zahnfehlstellung das Problem, dass ihre Zähne kollidieren und das muss regelmäßig vom Zahnarzt kontrolliert werden.

Ich möchte so gerne arbeiten, habe mir schon ein paar stellen entgehen lassen.
Mein Mann ist von 6 bis 6 aus dem haus noch das nächste Jahr und eine zwei Jährige Tochter habe ich auch.

jetzt bin ich vom Thema abgekommen

ich würde mich über erfahungsberichte freuen

LG
eine etwas traurige C.

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26. August 2014 um 12:52

Hallo
Mein Sohn bekommt ergo Logo und frühFörderung.
die frühFörderung kommt in den Kindergarten.
Das ist schon mal ne Erleichterung. Am Donnerstag Vormittag hat er ergo und Logo, den tag hab ich immer frei.
Ich habe das Glück das ich bei meinen besten Freunden arbeite die da sehr kulant sind.

Das ist aber natürlich nicht der Regelfall.
Hast du dich mal nach der komplexLeistung erkundigt und ob die Therapeuten in den Kindergarten kommen können?

Ich glaube dir das es schwer für dich ist, ich finde es manchmal auch anstrengend, gibt es niemanden der dir die Termine mit abnehmen könnte? oder am nachmittag?

der Spruch der Leitung ist unmöglich

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26. August 2014 um 13:47

Hallo,
mein Sohn bekommt Ergo und Logo. Er geht halbtags ganz normal in den Kiga und ich arbeiten.
Die Therapien haben wir Nachmittags (je 1x die Woche).
Es ist Alles auch für mich (28.ssw) gut machbar.

Das A und O ist Praxen zu finden die Nachmittags Termine vergeben und diese gibt es definitiv.
Ich als Berufstätige könnte und würde niemals meinen Job für 2x45Minuten Therapie in der Woche aufgeben.

Die Übungen Zuhause beziehen sich täglich auf max. 15 Minuten und sind ebenfalls gut im Alltag zu integrieren.

LG
Toni

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27. August 2014 um 8:29

Danke für eure Antworten
Also wir werden schon von der Frühförderstelle betreut, sowohl die Logopädie als auch die Ergotheraphie finden dort statt.
Die zwei Ergotehrapheuten, die dort arbeiten, arbeiten nur in teilzeit und dort beginnt die letzte Theraphie am Tag um 16 Uhr.
rausreißen möchte ich sie auch nur ungern, es liegt gut und sie tut sich schwer mit Veränderungen ( musste neulich ein schreiendes Kind zum Kinderarzt tragen, weil sie meinte wir wären falsch, da der Kia ein neuen Parkplatz hat)

Eine Dame von der Frühförderstelle war zweimal im Kindergarten und empfahl den I-Platz und half auch beim beantragen.

Die Kindergärtnerin will wieder mal mit mir reden, sie hat momentan eine echt schwere Phase, wo sie sehr unausgeglichen ist.
Ich muss sie ja da auch mit guten gewissen lassen können, leider ist die eine Gruppenerzieherin etwas komisch ( meine Tochter kann nicht gut mit ihr und auch umgekehtr, sie verstehen sich schlecht, weil sie native Speakerin ist ( am. English) und meine tochter eh das Problem mit der Sprache hat)

War auch nochmal bei meiner Ärztin, und diese sagt, 30 Stunden sind zuviel, werde als erst mal schauen, etwas einen aushilfsjob mit weniger stunden zu bekommen und hoffen, dass es sich alles Stabilisiert,

@antonella: s
uper, dass es bei euch so klappt
, aber hier müssen die halbtags Kinder bis um 1 aus der Kita sein und bei 30 stunden in der Woche ist das schon rechnerisch kaum möglich

@jaseble:
Der Kinderarzt befürwortet das ganze, er hatte uns auch den Tipp mit der Frühförderstelle gegeben.
Die letzte U war eine Katastrophe er hatte uns daraufhin auch zum Hörverständnisstest geschickt, da er einen Wahrnehmungsverarbeitungsstöru ng vermutet.

@lilablassblaukariert:
es ist auch, so, dass ich bei der Logopädie die ganze zeit dabei bin, weil die Logopädin da ja Übungen macht und Tipps gibt, was man so machen kann.
Oma und Opa sind gesundheitlich angeschlagen und die eine legt sich ungern fest

@carina: Leider hat der Kindergarten keine Räumlichkeiten, wo es stattfinden könnte

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27. August 2014 um 9:32

Ihr habt ja auch schon auf viel verzichten müssen
aber man tut ja alles für sein Kind.
Dieses quasi getrennte wohnen ist sicher auch ziemlich belastend für euch.
Kommt er gut damit klar?

Die vom Gesundheitsamt meinte, dass man in einem halben Jahr schauen soll, ob sich was getan hat, weil sie halt, wenn sie alleine ist, nicht so arg auffällig ist.
Sie ist eben auch mit dem vielen Kindern manchmal überfordert ( sagte auch eine Erzieherin in der Mutter-Kind-Kur, die sind dort auf behinderungen aller art spezialisiert, sie war aber von der Krankenkasse aus dort als "normales" Kind)
Der Kindergarten sagte erst, dass es nicht so schlimm wäre, da sie eh ein I-Kind bekommen würden ( Kind mit Schwerhörigkeit), daher habe ich auch keinen Widerspruch eingelegt.
Als wir dann aus der Kur kamen, hieß es dann, dass das Kind doch nicht kommt und es eine normale Gruppe bleibt. Die eine Erzieherin war sehr genervt, sie sagte, wie schwer es mit ihr zeitweise ist, da ich mich um verlängerte Betreuungzeit bemühte ( hatte eine Zusage für einen Ganztagsplatz von der Stadt, aber der im Kindergarten hieß es dann, es gibt keine mehr; obwohl mit der zuständigen Dame ( die während der Kur ins Beschäftigungsverbot ging ohne Übernahme) abgesprochen war, dass sie ein Modulplatz bekommt, da Mo-Mi ihre bezugserzieherin nachmittags da wäre.

Die Ergotehrapheutin gab mir dann zwei Wochen später den Tipp doch noch Widerspruch einzulegen, obwohl die Frist verstrichen war, der Kiga hielt nichts davon, da es jetzt ja schon festgelegt sei und sowieso wieder erst frühstens nächstes Jahr im Sommer umsetzbar wäre.

Bisher waren wir noch nicht in einem SPZ, da sie ja für viele Diagnosen doch noch klein war und weder KiA noch Frühförderstelle haben es empfohlen, ich wollte den nächsten Ärzte Marathon vermeiden, sie muss ja regelmäßig zu kontrollen und eine Op steht ja auch noch an.
Zumal die Familie sagt, dass es nicht so schlimm ist ( meine mutter sagt ständig, ich war genauso ).
Ich möchte sie auch nicht in etwas reindrängen

Sie würde auch erst übernächstes Jahr in die Vorschulgruppe kommen, da sie hier ein kann kind ist.

Konnte dein Sohn normal eingeschult werden?
Wie geht es ihm in der Schule?

Ich wünsche Euch auch alles Gute!

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