Forum / Mein Baby / Nach der Geburt, Babies

Auch mal übr schlechte erfahrungen reden

5. Mai 2007 um 21:31 Letzte Antwort: 13. Mai 2007 um 10:23

ja das finde ich wichtig.

Was habt Ihr denn so alles erlebt ?

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6. Mai 2007 um 10:08

Dann mach ich den anfang
und weiss nicht wo ich anfangen soll

also stillen 10 monate nur unter schmerzen mit allen schikanen
geburt steisslage ging aber doch, leider mit viel publikum darum grausts mir jetzt vor berührungen aller art...
ratschläge sind schläge, die hab ich mir viel zu viel gefallen lassen. sogar das personal meiner schwiegereltern hat gemeint dass sie mir sagen müssen was ich tun und lassen muss....
ich hatte eine schöne schwangerschaft und hab meine kleine als schreibaby entbunden das ging schon im KH los. ich hab die ersten 10 wochen nur 2 stunden tägl. geschlafen wenn überhaupt. erst nach vielem hin und her hab ich eine osteopathin kennengelernt die mir geholfen hat. viele leute haben mich als hysterisch und depressiv abgetan. dass aber charlottes becken verschoben war durch die geburt hat erst die osteopathin herausgefunden.
meine ehe bestand/besteht nur auf dem papier da wir keine zeit mehr für irgendwas haben. meine kinderlosen freundinnen haben keine zeit mehr für mich, da ich abends nicht weg kann die aber tagsüber arbeiten.
ich glaub ich hab alles aufgeschrieben!
jetzt aber zum guten!!

wir haben eine tochter die bevor sie die augen öffnet lächelt, die sich freut wenn sie merkt dass ich meine busen auspacke, die fröhlich und freundlich alle leute anlächelt. wir haben eine tochter für die sich der ganze oben beschriebene mist auszahlt.
und es geht uns 3en mittlerweile gut, denn wir haben gelernt mit der situation umzugehen. und ich lass mich nichts mehr gefallen und mach was ich will das erleichtert die sache ungemein. denn wer sagt dass mamies immer nur gutgelaunt und freundlich sein müssen ?? )

lg
nadja

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6. Mai 2007 um 18:29

Ich kann auch mitreden...
meine SS war ein einziger Traum, der Lütte wollte dann auch gar nicht raus aus dem Bauch, und als ich 10 Tage drüber war, wurde er dann per KS geholt. Grund: er war im Gegensatz zu mir echt riesig (4150g, 56cm, 37cmKU), hatte sich noch nicht richtig in Ausgangsstellung bewegt, machte ja sowieso keine Anstalten rauszukommen und drei Ärzte redeten auf mich ein, dass ein KS unbedingt zu bevorzugen wäre, weil ich es sowieso kaum selber hinkriegen würde und mir ein Notkaiserschnitt schon so gut wie vorausgesagt wurde bei Selbstversuch.
Die Schmerzen hinterher waren kaum erträglich, mit Schmerzmitteln haben sie auch gespart und nebenbei hab ich beim KS noch `ne 50Cent-Stück große Brandwunde am Oberschenkel als Andenken mitbekommen.
Aber der Lütte entschädigte alles wieder, bis plötzlich nach ca. 5 Wochen bei ihm die Probleme anfingen. Erst waren es nur leichte Atemgeräusche, die man als völlig bedenkenlos abstufte, dann wurden diese immer stärker, bis hin zu Einziehungen im Brustkorb und teilweiser Atmenot. Unzählige Krankenhausaufenthalte, einige Luftröhren- und Lungenspiegelungen, und kein Arzt wusste, was unserem Lütten fehlt. Und bei der ersten Lungenspiegelung hatte er auch noch nen Atem- und einen (fast)Herzstillstand und musste knapp 6 Minuten wiederbelebt werden.
Irgendwann stellte man dann fest, dass er einen Tumor unterhalb des Kehlkopfes hat und er wurde, zum Glück erfolgreich, operiert.
Mittlerweile ist unser Lütte ein Jahr und einen Tag alt, hat sich prächtig entwickelt, kuschelt und kusselt uns, geht gern in den Kiga und ist ein absoluter Sonnenschein.
Und ich bin trotz seiner Krankheit nicht abgeschreckt, mindestens noch ein zweites Kind zu bekommen =).
Das war jetzt mal ein Roman...

Die ganze Krankheitsgeschichte gibts unter www.unserbaby.de/leonard06

LG, eine überglückliche Mutti mit Kämpferkind

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9. Mai 2007 um 19:25
In Antwort auf heulog_12363465

Ich kann auch mitreden...
meine SS war ein einziger Traum, der Lütte wollte dann auch gar nicht raus aus dem Bauch, und als ich 10 Tage drüber war, wurde er dann per KS geholt. Grund: er war im Gegensatz zu mir echt riesig (4150g, 56cm, 37cmKU), hatte sich noch nicht richtig in Ausgangsstellung bewegt, machte ja sowieso keine Anstalten rauszukommen und drei Ärzte redeten auf mich ein, dass ein KS unbedingt zu bevorzugen wäre, weil ich es sowieso kaum selber hinkriegen würde und mir ein Notkaiserschnitt schon so gut wie vorausgesagt wurde bei Selbstversuch.
Die Schmerzen hinterher waren kaum erträglich, mit Schmerzmitteln haben sie auch gespart und nebenbei hab ich beim KS noch `ne 50Cent-Stück große Brandwunde am Oberschenkel als Andenken mitbekommen.
Aber der Lütte entschädigte alles wieder, bis plötzlich nach ca. 5 Wochen bei ihm die Probleme anfingen. Erst waren es nur leichte Atemgeräusche, die man als völlig bedenkenlos abstufte, dann wurden diese immer stärker, bis hin zu Einziehungen im Brustkorb und teilweiser Atmenot. Unzählige Krankenhausaufenthalte, einige Luftröhren- und Lungenspiegelungen, und kein Arzt wusste, was unserem Lütten fehlt. Und bei der ersten Lungenspiegelung hatte er auch noch nen Atem- und einen (fast)Herzstillstand und musste knapp 6 Minuten wiederbelebt werden.
Irgendwann stellte man dann fest, dass er einen Tumor unterhalb des Kehlkopfes hat und er wurde, zum Glück erfolgreich, operiert.
Mittlerweile ist unser Lütte ein Jahr und einen Tag alt, hat sich prächtig entwickelt, kuschelt und kusselt uns, geht gern in den Kiga und ist ein absoluter Sonnenschein.
Und ich bin trotz seiner Krankheit nicht abgeschreckt, mindestens noch ein zweites Kind zu bekommen =).
Das war jetzt mal ein Roman...

Die ganze Krankheitsgeschichte gibts unter www.unserbaby.de/leonard06

LG, eine überglückliche Mutti mit Kämpferkind

Stillen
ja das hatte ich auch.

Ich wollte so gerne stillen aber naja, es hat irgendwie immer angefangen zu bluten.

Ich habe nach 6 Wochen abstillen müssen.

Wer sagt das es immer geht, der spinnt !

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9. Mai 2007 um 19:26
In Antwort auf heulog_12363465

Ich kann auch mitreden...
meine SS war ein einziger Traum, der Lütte wollte dann auch gar nicht raus aus dem Bauch, und als ich 10 Tage drüber war, wurde er dann per KS geholt. Grund: er war im Gegensatz zu mir echt riesig (4150g, 56cm, 37cmKU), hatte sich noch nicht richtig in Ausgangsstellung bewegt, machte ja sowieso keine Anstalten rauszukommen und drei Ärzte redeten auf mich ein, dass ein KS unbedingt zu bevorzugen wäre, weil ich es sowieso kaum selber hinkriegen würde und mir ein Notkaiserschnitt schon so gut wie vorausgesagt wurde bei Selbstversuch.
Die Schmerzen hinterher waren kaum erträglich, mit Schmerzmitteln haben sie auch gespart und nebenbei hab ich beim KS noch `ne 50Cent-Stück große Brandwunde am Oberschenkel als Andenken mitbekommen.
Aber der Lütte entschädigte alles wieder, bis plötzlich nach ca. 5 Wochen bei ihm die Probleme anfingen. Erst waren es nur leichte Atemgeräusche, die man als völlig bedenkenlos abstufte, dann wurden diese immer stärker, bis hin zu Einziehungen im Brustkorb und teilweiser Atmenot. Unzählige Krankenhausaufenthalte, einige Luftröhren- und Lungenspiegelungen, und kein Arzt wusste, was unserem Lütten fehlt. Und bei der ersten Lungenspiegelung hatte er auch noch nen Atem- und einen (fast)Herzstillstand und musste knapp 6 Minuten wiederbelebt werden.
Irgendwann stellte man dann fest, dass er einen Tumor unterhalb des Kehlkopfes hat und er wurde, zum Glück erfolgreich, operiert.
Mittlerweile ist unser Lütte ein Jahr und einen Tag alt, hat sich prächtig entwickelt, kuschelt und kusselt uns, geht gern in den Kiga und ist ein absoluter Sonnenschein.
Und ich bin trotz seiner Krankheit nicht abgeschreckt, mindestens noch ein zweites Kind zu bekommen =).
Das war jetzt mal ein Roman...

Die ganze Krankheitsgeschichte gibts unter www.unserbaby.de/leonard06

LG, eine überglückliche Mutti mit Kämpferkind

Stillen
ja das hatte ich auch.

Ich wollte so gerne stillen aber naja, es hat irgendwie immer angefangen zu bluten.

Ich habe nach 6 Wochen abstillen müssen.

Wer sagt das es immer geht, der lügt.

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9. Mai 2007 um 20:53
In Antwort auf an0N_1246699899z

Stillen
ja das hatte ich auch.

Ich wollte so gerne stillen aber naja, es hat irgendwie immer angefangen zu bluten.

Ich habe nach 6 Wochen abstillen müssen.

Wer sagt das es immer geht, der spinnt !

Also
wegen wunden brustwarzen muss man noch lange nicht abstillen. sorry leider schreibst du immer nur sehr kurze texte und so kann ich nicht erkennen ob du deswegen oder wegen was anderem abgestillt hast.
aber ich hatte 10! wochen lange blaue und wunde brustwarzen, hab alles mögliche probiert und erst eine kompetente stillberaterin konnte mir helfen. meine mama hat brustkrebs und ich hab nur durchgehalten weil mir gesagt wurde wie wichtig stillen in diesem fall ist.
leider werden die frauen oft nicht richtig aufgeklärt und informiert denn es können anscheinend nur 2% frauen wirklich garnicht stillen.
wie gesagt es ist leider so das den frauen bei uns sehr wenig unterstützung geboten wird und es an der richtigen aufklärung mangelt. meine cousine ist hebamme und sie hat mir erzählt dass sie in der schule damals einen vortrag für ärzte ausgearbeitet haben,es wurden alle ärzte im umkreis von frankfurt dazu eingeladen. sie sollten dann eben den stillfreudigen frauen unterstützung bieten können. der vortrag hätte nur 2 stunden gedauert. gekommen ist keiner......

soviel dazu

liebe grüsse
nadja

ps. ich freu mich dass ich mein kind nun schon 9! wochen ohne probleme stillen kann. ABER auch die flaschenkinder werden grosse und glückliche menschen.

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9. Mai 2007 um 20:57
In Antwort auf ulla_12567562

Also
wegen wunden brustwarzen muss man noch lange nicht abstillen. sorry leider schreibst du immer nur sehr kurze texte und so kann ich nicht erkennen ob du deswegen oder wegen was anderem abgestillt hast.
aber ich hatte 10! wochen lange blaue und wunde brustwarzen, hab alles mögliche probiert und erst eine kompetente stillberaterin konnte mir helfen. meine mama hat brustkrebs und ich hab nur durchgehalten weil mir gesagt wurde wie wichtig stillen in diesem fall ist.
leider werden die frauen oft nicht richtig aufgeklärt und informiert denn es können anscheinend nur 2% frauen wirklich garnicht stillen.
wie gesagt es ist leider so das den frauen bei uns sehr wenig unterstützung geboten wird und es an der richtigen aufklärung mangelt. meine cousine ist hebamme und sie hat mir erzählt dass sie in der schule damals einen vortrag für ärzte ausgearbeitet haben,es wurden alle ärzte im umkreis von frankfurt dazu eingeladen. sie sollten dann eben den stillfreudigen frauen unterstützung bieten können. der vortrag hätte nur 2 stunden gedauert. gekommen ist keiner......

soviel dazu

liebe grüsse
nadja

ps. ich freu mich dass ich mein kind nun schon 9! wochen ohne probleme stillen kann. ABER auch die flaschenkinder werden grosse und glückliche menschen.

Naja
wenn es blutet darf man ja gar nicht weiterstillen und ich hatte ja die Hebamme oft bei mir.
Es war ja nicht so das ich keine Milch hatte.
Ich hätte jede nacht meinen freund im Bett ersäufen können, aber meine kleine hat mir immerwieder alles kaputt-genuckelt.

Das waren unglaubliche schmerzen, ich habe heute noch tiefe risse.

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10. Mai 2007 um 10:40
In Antwort auf ulla_12567562

Also
wegen wunden brustwarzen muss man noch lange nicht abstillen. sorry leider schreibst du immer nur sehr kurze texte und so kann ich nicht erkennen ob du deswegen oder wegen was anderem abgestillt hast.
aber ich hatte 10! wochen lange blaue und wunde brustwarzen, hab alles mögliche probiert und erst eine kompetente stillberaterin konnte mir helfen. meine mama hat brustkrebs und ich hab nur durchgehalten weil mir gesagt wurde wie wichtig stillen in diesem fall ist.
leider werden die frauen oft nicht richtig aufgeklärt und informiert denn es können anscheinend nur 2% frauen wirklich garnicht stillen.
wie gesagt es ist leider so das den frauen bei uns sehr wenig unterstützung geboten wird und es an der richtigen aufklärung mangelt. meine cousine ist hebamme und sie hat mir erzählt dass sie in der schule damals einen vortrag für ärzte ausgearbeitet haben,es wurden alle ärzte im umkreis von frankfurt dazu eingeladen. sie sollten dann eben den stillfreudigen frauen unterstützung bieten können. der vortrag hätte nur 2 stunden gedauert. gekommen ist keiner......

soviel dazu

liebe grüsse
nadja

ps. ich freu mich dass ich mein kind nun schon 9! wochen ohne probleme stillen kann. ABER auch die flaschenkinder werden grosse und glückliche menschen.

Dann schreib ich auch mal
über mein negatives Stillerlebnis, auch um indirekt auf Nadjas Beitrag zu antworten.

Mein erster Sohn hatte von Anfang an Probleme mit dem Saugen. Er hat nie richtig angedockt und egal was wir versucht haben, es klappte einfach nicht. Schon im KH haben sämtliche Stillberaterinnen an mir und meinem Sohn rumgedrückt und gequetscht, nichts klappte.

Nach ein paar Tagen habe ich dann eine Stillambulanz aufgesucht. Auch hier selbiges Spiel. Zudem schnitt man ihm noch sein Zungenbändchen durch und rief eine Logopädin hinzu, in der Hoffnung, dass er dann richtig saugen würde. Zuvor hatte man mir noch gesagt, ich solle nicht vorher abpumpen damit das ganze nicht an zu wenig Milch scheitern würde. Nun wollte man durch das Stillwiegen sehen, ob es geklappt hatte. Meine Brust war mittlerweile so zum zerbersten voll, dass sie einfach nur noch in meinen Sohn reinfloss. Er saugte nach wie vor nicht, aber die Milch ronn, so dass er nun 10gr mehr wog als vorher. Man feierte dies als großen Erfolg und entließ uns als "geheilt".

Ich ärgere mich bis heute, dass ich zu doof war, nicht den Mund aufgemacht zu haben. Jeder Idiot hätte gesehen, dass es weiterhin Probleme gab und es nur an der fließenden Milch lag.

So gesehen wundert es mich auch nicht, wie man auf nur 2% nicht stillbarer Kinder kommt...

Das Stillen meines zweiten Sohnes (jetzt 8 Wochen) hat von Anfang an super geklappt. Auch ich hatte mit blutenden Brustwarzen fast 6 Wochen lang zu kämpfen, aber nach der Odysse bei meinem ersten Kind hätte mich nichts davon abgehalten zu stillen.

Ich kenne jetzt auf jeden Fall beide Seiten.

lg
Stefanie

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10. Mai 2007 um 11:48
In Antwort auf an0N_1246699899z

Naja
wenn es blutet darf man ja gar nicht weiterstillen und ich hatte ja die Hebamme oft bei mir.
Es war ja nicht so das ich keine Milch hatte.
Ich hätte jede nacht meinen freund im Bett ersäufen können, aber meine kleine hat mir immerwieder alles kaputt-genuckelt.

Das waren unglaubliche schmerzen, ich habe heute noch tiefe risse.

Jetzt bin ich dran...SS + Stillen !!!
...die SS war die hölle! blutungen, vorzeitige wehen, offener muttermund 2x KH *insgesammt 5wochen* dauerndes nasenbluten, partusisten und dessen folgen!, ab 6.monate dauerliegen, verstopfung, dauernd verschleimter hals, sehr oft harter bauch, im 9.monat dann plötzlich durchfall und magen-darm-infektion mit schmerzen, musste diät machen deswegen! und vieles mehr...

durfte nicht: spazieren, spülen, schwimmen!, mehr als 500g heben, bücken, pressen *z.B. beim stuhlgang* mehr als 10stufen gehen, autofahren,...

GEBURT WAR EIN TRAUM! nach 7 stunden in den wehen *und am schlafen* kam meine kleine Robyn munter auf die welt und ist ein wundervolles kind!

nach der geburt: stillen! ich freute mich ja so! *hähä* VON WEGEN! blutende brustwarzen, schmerzen ohne ende, da sie erst zupackte und sofort wieder losließ und es dauerte für 30ml ca. 1stunde!!
deswegen nur noch blues gehabt!
als ich abstillen wollte, wurde ich fast dazu gezwungen im KH und ich solle mich cshämen, da ich die einzige bin, die nicht stillen will und es wurde immer gesagt: ach, das klappt schon! die warzen werden verheilen und das bluten wird aufhören.
die kleine wollte uach gar nicht! sie schrie! xsie wurde von den cshwestern und hebammen im KH regelrecht gedrückt, gezwungen und und und...sie tat mir so leid! und ich weinte dann auch nur noch!
SO! dann hab ich abgepumpt und konnte auch gar nicht mehr schlafen, da ich alle 4stunden nur noch abgepumt hab! SCHLUSS! FLASCHE HER! ALLE ZUFRIEDEN!


so, langer roman, sorry, aber danke fürs lesen...lg, angie!

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10. Mai 2007 um 17:49

Atonie nach Geburt...
Samstag Nacht am 8.10.2006 bin ich ins Krankenhaus unter 5 minütigen Wehen,....im Krankenhaus waren die natürlich verschwunden! Zwei Horrornächte als Kugel im Krankenhaus....Ich hatte alle 5 minuten Wehen doch der Muttermund war erst 1 cm offen. Die Nacht über bekahm ich Beruhigungstabletten wegen der Wehen!!! Ich hätte mir so eine Einleitung gewünscht! weil ich es nur noch als Belastung empfand.Ich lag da auf der Entbindungsstation mit einer jungen Mami die ihr Baby schon hatte....Ich konnte nicht mehr stehen nicht mehr sitzen und nicht mehr liegen...HORROR Montag morgen 7.00 war es dann soweit, die Geburt wurde eingeleitet....12:26 UHR hatte Luisa-Pauline und ich es geschafft. natürlich hätte ich das ganze nicht mit der Hilfe meines Freundes geschafft der mir Tapfer wasser und feuchte Tücher reichte,...
bis dahin eine normale Geburt!!
Wir haben Fotos gemacht und alles war ganz normal.
Da im Kreissaal viel los war war ich dann eine weile allein mit ,meiner Tochter, mein Freund Telefonieren. Ich hatte die kleine im Arm als mir plötzlich ganz duselig wurde.
Ich drückte den rufknopf am Bett doch nixgeschah,
eine weile später kahm zufällig eine Hebamme vorbei und ich versuchte zu rufen,...doch es kam nur noch leise töne raus.
sie hörte mcih aber und ich bat sie mir das Kind anzunehmen,...da mir schwindelig sei, und ich angst hatte es fallen zu lassen.
Plötzlich waren Menschenscharen um mich rum und alles ging ganz schnell.Im Hintergrund hörte ich noch ein Paar stimmen die immer weiter weg gingen.Irgentwas
mit einem internisten der mir eine spritze gab?!Ich sah mein Kind noch mal an und wollte den Hebammen sagen sie sollten die kleine zu meinem Freund bringen damit er nicht so allein ist,..doch ich glaub ich hab nur noch gedacht das zu sagen.

naja und ich sah weiße figuren um mich rumschweben. Empfand es wie in einer Zwischenwelt!
Als ich wieder aufwachte sagte man mir das sich meine Gebärmutter nicht allein zusammengezogen hätte und ich dadurch sehr viel Blut verloren hab. Eine Atonie 3.Grades.
Ich musste dann noch eine Bluttransfusion machen und dann ging es langsam wieder bergauf,.........hinzu kommt noch das es glaub ich keine stelle gibt wo ich nicht gerissen bin, bei der Geburt. Damm-Riss, Scheidenriss,Schamlippenriss, sogar ein riss am Gebärmutterhals. gegen 10 uhr war ich wieder auf Station,...und konnte dann mein Baby endlich
richtig von allen seiten betrachten.
Im nachhinein denke ich manchmal darüber nach was wohl gewesen wäre wenn die Hebamme ( die nicht mal im Krankenhaus angestellt war, sondern die Hebamme von der werdenen Mutter im Nebenzimmer war) nicht zufällig in den Raum gekommen wäre? ....
Das war erstmal meine Geschichte,....
lg an alle

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10. Mai 2007 um 20:34
In Antwort auf sancha_11884200

Jetzt bin ich dran...SS + Stillen !!!
...die SS war die hölle! blutungen, vorzeitige wehen, offener muttermund 2x KH *insgesammt 5wochen* dauerndes nasenbluten, partusisten und dessen folgen!, ab 6.monate dauerliegen, verstopfung, dauernd verschleimter hals, sehr oft harter bauch, im 9.monat dann plötzlich durchfall und magen-darm-infektion mit schmerzen, musste diät machen deswegen! und vieles mehr...

durfte nicht: spazieren, spülen, schwimmen!, mehr als 500g heben, bücken, pressen *z.B. beim stuhlgang* mehr als 10stufen gehen, autofahren,...

GEBURT WAR EIN TRAUM! nach 7 stunden in den wehen *und am schlafen* kam meine kleine Robyn munter auf die welt und ist ein wundervolles kind!

nach der geburt: stillen! ich freute mich ja so! *hähä* VON WEGEN! blutende brustwarzen, schmerzen ohne ende, da sie erst zupackte und sofort wieder losließ und es dauerte für 30ml ca. 1stunde!!
deswegen nur noch blues gehabt!
als ich abstillen wollte, wurde ich fast dazu gezwungen im KH und ich solle mich cshämen, da ich die einzige bin, die nicht stillen will und es wurde immer gesagt: ach, das klappt schon! die warzen werden verheilen und das bluten wird aufhören.
die kleine wollte uach gar nicht! sie schrie! xsie wurde von den cshwestern und hebammen im KH regelrecht gedrückt, gezwungen und und und...sie tat mir so leid! und ich weinte dann auch nur noch!
SO! dann hab ich abgepumpt und konnte auch gar nicht mehr schlafen, da ich alle 4stunden nur noch abgepumt hab! SCHLUSS! FLASCHE HER! ALLE ZUFRIEDEN!


so, langer roman, sorry, aber danke fürs lesen...lg, angie!

Hallo
also ich durfte mit blutigen bruwas weiterstillen. charlotte hat 3 tage blut mitgetrunken...

lg

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11. Mai 2007 um 0:00
In Antwort auf ulla_12567562

Hallo
also ich durfte mit blutigen bruwas weiterstillen. charlotte hat 3 tage blut mitgetrunken...

lg

Hab auch ein paar Sachen die net so toll gelaufen sind
1. gehöre ich zu den 2% die nicht stillen können, da sich meine Brust während der SS nicht verändert hat, und ich auch deshalb keinen Milcheinschuss bekam, da konnte meine Tochter noch so lange nuckeln wie sie wollte, am sechsten Tag immer noch nix, dann auf anraten von Ärzten, Stillberatern und Hebammen ganz auf Pre-Nahrung umgestiegen.

2. Wurde mein Mann von aller Leuten gratuliert das er "Papa" geworden ist, ich wurde nicht gratuliert, da fragt man sich wirklich wer das Kind neun Monate in seinem Bauch hatte und es geboren hat.

3. Komm ich mir manchmal vor, als wären meine Muas und ich ganz alleine , ich leibe meinen Mann ja und ich weiss auch das er arbeiten muss, aber trotzdem für mich gibt es gar kein WE mehr, ich schlafe jeden Tag die gleiche Zeit, er am WE lange. Ich hab das Baby 24 Stunden am Tag, er wenns hoch kommt 2 Stunden.
Am WE geht er Freitags oder Samstags weg , anscheinend hat er noch net gemerkt das nicht nur ich als MUtter für unsere Maus verantwortlich bin
denn abgesprochen war das vorher eigentlich anders ( Ich meine net das ich ihm verbieten will weg zu gehen, sondern ich würde nur auch gerne mal für zwei Stunden im MOnat alleine das Haus verlassen, und abschalten.
Aber jetzt ist alles total Klischeehaft so wie ich das nie wollte und auch nicht vorgstellt hab

4. Wo sind alle meine Freunde hin?

5. Tolle Ratschläge die kein Mensch braucht

So far

jouli mit Joana
( 8 W +4 T)

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11. Mai 2007 um 0:07
In Antwort auf sarita_12677818

Atonie nach Geburt...
Samstag Nacht am 8.10.2006 bin ich ins Krankenhaus unter 5 minütigen Wehen,....im Krankenhaus waren die natürlich verschwunden! Zwei Horrornächte als Kugel im Krankenhaus....Ich hatte alle 5 minuten Wehen doch der Muttermund war erst 1 cm offen. Die Nacht über bekahm ich Beruhigungstabletten wegen der Wehen!!! Ich hätte mir so eine Einleitung gewünscht! weil ich es nur noch als Belastung empfand.Ich lag da auf der Entbindungsstation mit einer jungen Mami die ihr Baby schon hatte....Ich konnte nicht mehr stehen nicht mehr sitzen und nicht mehr liegen...HORROR Montag morgen 7.00 war es dann soweit, die Geburt wurde eingeleitet....12:26 UHR hatte Luisa-Pauline und ich es geschafft. natürlich hätte ich das ganze nicht mit der Hilfe meines Freundes geschafft der mir Tapfer wasser und feuchte Tücher reichte,...
bis dahin eine normale Geburt!!
Wir haben Fotos gemacht und alles war ganz normal.
Da im Kreissaal viel los war war ich dann eine weile allein mit ,meiner Tochter, mein Freund Telefonieren. Ich hatte die kleine im Arm als mir plötzlich ganz duselig wurde.
Ich drückte den rufknopf am Bett doch nixgeschah,
eine weile später kahm zufällig eine Hebamme vorbei und ich versuchte zu rufen,...doch es kam nur noch leise töne raus.
sie hörte mcih aber und ich bat sie mir das Kind anzunehmen,...da mir schwindelig sei, und ich angst hatte es fallen zu lassen.
Plötzlich waren Menschenscharen um mich rum und alles ging ganz schnell.Im Hintergrund hörte ich noch ein Paar stimmen die immer weiter weg gingen.Irgentwas
mit einem internisten der mir eine spritze gab?!Ich sah mein Kind noch mal an und wollte den Hebammen sagen sie sollten die kleine zu meinem Freund bringen damit er nicht so allein ist,..doch ich glaub ich hab nur noch gedacht das zu sagen.

naja und ich sah weiße figuren um mich rumschweben. Empfand es wie in einer Zwischenwelt!
Als ich wieder aufwachte sagte man mir das sich meine Gebärmutter nicht allein zusammengezogen hätte und ich dadurch sehr viel Blut verloren hab. Eine Atonie 3.Grades.
Ich musste dann noch eine Bluttransfusion machen und dann ging es langsam wieder bergauf,.........hinzu kommt noch das es glaub ich keine stelle gibt wo ich nicht gerissen bin, bei der Geburt. Damm-Riss, Scheidenriss,Schamlippenriss, sogar ein riss am Gebärmutterhals. gegen 10 uhr war ich wieder auf Station,...und konnte dann mein Baby endlich
richtig von allen seiten betrachten.
Im nachhinein denke ich manchmal darüber nach was wohl gewesen wäre wenn die Hebamme ( die nicht mal im Krankenhaus angestellt war, sondern die Hebamme von der werdenen Mutter im Nebenzimmer war) nicht zufällig in den Raum gekommen wäre? ....
Das war erstmal meine Geschichte,....
lg an alle

Ich könnte heulen....
....wenn ich mir das so durchlesen.... du arme ...
Gott sei dank ist alles doch noch gut gegangen... ich denk mir mal du hast ja grad einen Engel zur Welt gebracht und er hat dich beschützt!

Viele liebe Grüße!

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11. Mai 2007 um 7:48
In Antwort auf nusha_12311962

Hab auch ein paar Sachen die net so toll gelaufen sind
1. gehöre ich zu den 2% die nicht stillen können, da sich meine Brust während der SS nicht verändert hat, und ich auch deshalb keinen Milcheinschuss bekam, da konnte meine Tochter noch so lange nuckeln wie sie wollte, am sechsten Tag immer noch nix, dann auf anraten von Ärzten, Stillberatern und Hebammen ganz auf Pre-Nahrung umgestiegen.

2. Wurde mein Mann von aller Leuten gratuliert das er "Papa" geworden ist, ich wurde nicht gratuliert, da fragt man sich wirklich wer das Kind neun Monate in seinem Bauch hatte und es geboren hat.

3. Komm ich mir manchmal vor, als wären meine Muas und ich ganz alleine , ich leibe meinen Mann ja und ich weiss auch das er arbeiten muss, aber trotzdem für mich gibt es gar kein WE mehr, ich schlafe jeden Tag die gleiche Zeit, er am WE lange. Ich hab das Baby 24 Stunden am Tag, er wenns hoch kommt 2 Stunden.
Am WE geht er Freitags oder Samstags weg , anscheinend hat er noch net gemerkt das nicht nur ich als MUtter für unsere Maus verantwortlich bin
denn abgesprochen war das vorher eigentlich anders ( Ich meine net das ich ihm verbieten will weg zu gehen, sondern ich würde nur auch gerne mal für zwei Stunden im MOnat alleine das Haus verlassen, und abschalten.
Aber jetzt ist alles total Klischeehaft so wie ich das nie wollte und auch nicht vorgstellt hab

4. Wo sind alle meine Freunde hin?

5. Tolle Ratschläge die kein Mensch braucht

So far

jouli mit Joana
( 8 W +4 T)

@joli...
...zu nummer 3: das kennen hier glaub ich so einige! war bei mir auch erst so!
bis ich ihm irgenwann mal richtig in wut gesagt hab: so, DU bist vater! wann hab ich gesehen, dass du dich mal von allein ans wickeln oder füttern gemacht hast und wann haste mit der kleinen einfcah nur so geschmust etc. und ihm dann das kind in die arme gedrückt und bin gegangen!! kam dann nach ca. 2stunden wieder. war alles ok, außer dass er total k.o. war und danach wusste wie eine frau sich fühlt...seitdem hab ich regelmäßig *urlaub* und er ist ein richtig guter wickelexperte geworden



lg, angie

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11. Mai 2007 um 10:26
In Antwort auf sancha_11884200

@joli...
...zu nummer 3: das kennen hier glaub ich so einige! war bei mir auch erst so!
bis ich ihm irgenwann mal richtig in wut gesagt hab: so, DU bist vater! wann hab ich gesehen, dass du dich mal von allein ans wickeln oder füttern gemacht hast und wann haste mit der kleinen einfcah nur so geschmust etc. und ihm dann das kind in die arme gedrückt und bin gegangen!! kam dann nach ca. 2stunden wieder. war alles ok, außer dass er total k.o. war und danach wusste wie eine frau sich fühlt...seitdem hab ich regelmäßig *urlaub* und er ist ein richtig guter wickelexperte geworden



lg, angie

Möchte mich auch mal auslassen
1. Schwangerschaft verlief im Gronßen und Ganzem total ok...aber immer Angst vor der Geburt und immer mit Hang zum Wunschkaiserschnitt...natrülich waren alle dagegen und letztendlich überzeugte mich meine FÄ, die mir prophezeite wie schnell ich wieder auf den Beinen wäre und wie toll so eine Geburt sei und im Gegensatz dazu, wie schmerzhaft ein KS sei...stillen wollte ich zuerst nicht, hab mich dann dazu entschieden und mich sehr drauf gefreut....

2.Geburt: Rechnet man alles dazu, dauerte sie 7 Tage ständig starke Wehen, nichts passierte...Überweisung ins KH..Ärztin fackelte nicht lang: Kein KS die Schmerzen nehmen wir ihnen (PDA)..sorry für die Wortwahl: riss mir den Muttermund auf, rammte die Gelspritze rein und liess mich am CTG fast vergammeln...12 ST. Wehen, ich wäre gern aus dem Fenster gesprungen und hab nur gebettelt, bitte macht KS..."Nein kriegen Sie nicht, sie werden es bereuen, wir stoppen hier die Einleitung (mumu blieb bei 1cm)und wenn sich bis Montag(7 Tage später) nichts tut bekommen sie evtl. ihren KS. Am nächsten Tag gings heim...ich nur noch geheult, hab versucht nicht mehr dran zu denken.
Samstag um Mitternacht Blasensprung *jippieh* dachte ich...doch nach 12 Stunden immer noch keine Wehen...Prozedur von Vorne...weiß nicht wieviele Ärzte und Hebammen mir da unten den Muttermund langgezogen haben und rumgewuselt haben...Gelspritze wieder rein...sofort schrecklichste Wehen, aber PDA erst bei 4cm...irgendwann wurde ich dann mal untersucht, Mumu auf 4cm, aber Köpfchen zu hoch ich sollte weiterrumlaufen, hab ich nur noch gesagt:"Ich krieg jetzt meine PDA, es ist mir egal wo das Köpfchen ist!! Man hat es mir versprochen!!!" Die Anästhesistin kam sofort, verpickste sich 4 mal oder so (am nächsten Tag riesiger blauer Fleck am Rücken), zischendurch meinte sie, sie schafft es nicht, ich hab gesagt, sie kann da hinten 100 mal reinpicken, sie soll jetzt endlich die Kanüle legen!! Irgendwann hat sie es geschafft, bis der MuMu auf war hatte ich Ruhe..tja dann 2,5 Stunden heftige Presswehen (aber meine Lieblingshebamme hatte Dienst und war bei mir) , ich hatte keine KRaft meinen Sohn rauszupressen, alle redeten auf mich ein, ich wollte nicht mehr, die Ärztin schmiss sich auf meinen Bauch, da brach ich ihr bald noch den Arm, vor Schmerzen, sie hat es auch nicht geschafft...irgendwann hab ich es geschafft, bin fies gerissen, aber er war da...

3. DIe Tage/Wochen danach: Ich konnte nicht laufen, nicht sitzen, nicht aufs Kloh, hatte 2 Wochen richtige Schmerzen!! (Wo war ich fit????) ... dann stabilisierte sich alles...angeblich bin ich jetzt total verheilt, aber was bitte ist SEX?? Ich hab solche Schmerzen dabei, das geht gar nicht, aber sei wohl nur reine Kopfsache, laut Ärztin ...

4.Stillen: Kurz nach der Geburt wurde mir verkündet, dass ich die MEdikamente die ich nehmen muss, nicht während des Stillens nehmen darf, also bekam ich Abstilltabletten...Mein Sohn bekommt die Flasche, gut dachte ich zuerst, ist auch irgendwie praktisch, aber jetzt einige Wochen später tut es mir unendlich leid. Ich sehe die stillenden Mütter mit ihren Babys...dieser Reflex wenn sie auf den Arm kommen, dass sie direkt das Gesicht richtung Brust drehen (meiner will alles angucken beim trinken, aber nicht meine Brust), Kommentare "die Brust tröstet, gibt Geborgenheit etc" ... ich finde stillende Mütter unter sich, strahlen eine unheimliche Gemeinschaft aus, wozu ich auch gehören möchte, und nun denke, war es die richtige Entscheidung, hätte ich meine Gesundheit die Zeit lang hintenanstellen sollen? Mein Arzt sagt nein, aber mein Gewissen sagt ja. Und so Kommentare wie "auch Flaschekinder werden glückliche Kinder" nerven mich total! Das Wort "Flaschenkind" hört sich schon ätzend an, so wie Reagenzglaskind irgendwie und das er glücklich wird bezweifel ich nicht, aber fehlt ihm nicht was? JEtzt denk ich auch, stillst du das Zweite, denn da hab ich meinem Sohn ein schlechtes Gewissen gegenüber, da ich ihn ja nicht gestillt hab...

5. Ehe: Schwieriges Thema, wir lieben uns wirklich sehr, aber wir geraten auch zu oft aneinander. Wo ist die Bilderbuchfamilie, die immer prhophezeit wird? Die erste Woche war es noch so, aber mit dem Alltag und dem Stress kommt die Gewohnheit... wir haben keine Omas um uns, so dass wir Zeit für uns haben...unsere Ehe kommt einfach zu kurz im Moment und das tut auch ziemlich weh...

6. Freunde: Ja wo sind sie? Gute Frage, oder noch besser, sie machen einem Vorwürfe, dass man keine Zeit hat...die hab ich, doch nicht immer auf Rufbereitschaft

Im Moment könnte ich ewig so weiterschreiben, aber ich möchte positiv abschließen... ich hab ein kerngesundes zufriedenes Kind bekommen, das wirklich jeden dieser Punkte wiede wettmacht und ich froh bin, ihn spontanbekommen zu haben, auch wenn es für mich anders sicher besser gewesen wäre....

Danke für die wenigen, die das wohl gelesen haben ... es ist das erte Mal, dass ich das so ausfürhlich mal geschrieben hab...

LG Nadine

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11. Mai 2007 um 14:53

@Nadine & Shannia
Nadine, Ich kann dich so gut verstehen, was das Thema stillen betrifft. Ich kann's nicht mehr hören "Auch Flaschenkinder werden was" (v.a. mit so einem mitleidsvollem Unterton, aber gleichzeitig staunend auf meinen kleinen Wonneproppen gucken, der immer ganz fröhlich ist).

Aber du brauchst dich nicht schlecht zu fühlen, denn Geborgenheit vermittelst allein du. Beim Füttern kuschelt mein Krümel sich ganz eng an mich und schaut mich an, manchmal aber auch das Weltgeschehen, und das ist sehr innig und schön. Dass er meistens zufrieden und fröflich ist, zeigt doch, dass Geborgenheit nicht alleine durch das Stillen kommt

Nadine & Shannia: Bzgl. Beziehung, ist uns das am Anfang genau so gegangen. Mittlerweile haben wir öfters einen Babysitter oder die Omas für den Kleinen und gehen zu Zweit weg oder ich gehe zum Sport etc. Ich erkläre meinem Krümel dann immer, das Mama und Papa mal Zeit für sich brauchen. Es tut uns allen 3en gut, denn der ganze Anfangsdruck ist raus, alles perfekt machen zu wollen. Ich habe lernen müssen, dass es nicht geht (war nicht leicht). Wir sind alle entspannter und die Zeit mit dem Krümel viel intensiver, da man nicht "multi tasking" macht. Und die Zeit, in der der Krümel betreut wird, geniesst er so viel Aufmerksamkeit, die ich ihm nicht geben kann, wenn ich 7 Tage 24 Stunden nebenbei noch Haushalt mache, Mann betüddele, arbeite...

Soll wirklich nicht besserwisserisch klingen, das war nur meine persönliche Erfahrung und es war wirklich nicht leicht, dahinzukommen. Und jeder muss da für sich den Weg finden.

Was nun schlechte Erfahrung betrifft, meine Hebi war nicht so toll. Leider hatte ich nicht die aus dem GVK erwischt, sondern eine, die im Kreissaal eine Grundsatzdiskussion angefangen hat "Stillen/nicht Stillen", als ob ich da nix besseres zu tun gehabt hätte. Sie hatte parallel noch eine andere Geburt betreut und war sonst auch sonst nicht sehr gesprächig, was den Geburtsverlauf betraf (der immerhin 27 Stunden dauerte).Dann drückte die FÄ noch fast meine Rippen ein und ich dachte, ich sterbe jetzt vor Schmerz. Von der Hebi kein Mutzusprechen, kein Informieren, kein "jetzt aer atmen", nein, nix. Das hat alles mein Mann gemacht und ohne ihn hätte ich es wirklich nicht geschafft (und er war nicht mal im GVK dabei...). Naja, Resultat war ein wunderbares Krümelchen, das uns alle bezaubert hat, am Sonntag 15 Wochen wird und sooooooo süß ist!

Alles Liebe, Marie

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11. Mai 2007 um 18:29

@ Shannia
Oh, das tut mir leid

Vielleicht kannst du ja statt Babysitter mal über eine Unterstützung im Haushalt nachdenken (Putzhilfe). Ich konnt' mir das früher auch nie vorstellen, aber in meinem Kollegenkreis hatten das viele (und viele hatten nicht einmal Kinder).

Wünsch dir ein wunderschönes WE, Marie & Krümel (bald 15 Wochen "alt")

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11. Mai 2007 um 18:46
In Antwort auf breda_12333091

@ Shannia
Oh, das tut mir leid

Vielleicht kannst du ja statt Babysitter mal über eine Unterstützung im Haushalt nachdenken (Putzhilfe). Ich konnt' mir das früher auch nie vorstellen, aber in meinem Kollegenkreis hatten das viele (und viele hatten nicht einmal Kinder).

Wünsch dir ein wunderschönes WE, Marie & Krümel (bald 15 Wochen "alt")

Hallo
@shildmaid und marie...

vielen Dank für euren Zuspruch, tut wirklich mal gut so etwas zu hören, ehrlich!!
Und Marie, das klingt wirklich nicht besserwisserisch, im Gegenteil!!

Ich sehe es auch als Bewährprobe, es verändert sich einfach so viel, dass man sich das überhaupt nicht vorher vorstellen kann. Aber es gibt zum Glück auch seeehr viele Sonnentage!

Drück euch ganz lieb

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13. Mai 2007 um 10:23

Auch mal auskotzen wollen...
1. Schwangerschaft: eigentlich ein Traum, mir war nicht übel, mir tat nur ganz gegen Ende der Rücken weh, sonst nix und hatte keine großartigen Problemchen. Nur meine Frauenärztin, die ist generell übervorsichtig und hat mich insgesamt dreimal ins Krankenhaus überwiesen (Verdacht auf Schwangerschaftsdiabetis, Kind schlief am CTG immer, da hieß es dann, es würde nicht richtig versorgt) und jedesmal schickten die KH-Ärzte mich nach einer Nacht Beobachtung wieder nach Hause mit dem Satz "Alles in Ordnung!". Nun ja, nicht schön aber besser einmal zuviel geguckt als zu wenig.

2. Geburt: Ich hatte wegen einer Netzhautablösung 1 1/2 Jahre zuvor einen Kaiserschnitt in der 39+4 Woche. Ich konnte mir einiges von der Krankenhausoberhebamme anhören, wie schlimm doch ein Kaiserschnitt sei etc. Sorry, aber mein Augenlicht ist mir wichtig! Was hab ich von meinem Kind und das Kind von mir, wenn ich nach der spontanen Geburt erst mal in der Augenklinik liegen muss, wegen starker Medis nicht stillen kann bzw. womöglich blind geworden bin? Man kanns auch übertreiben mit der Begeisterung für Spontangeburten.
Der Kaiserschnitt selber war furchtbar: Ich bekam eine Spinalanästhesie, die aber nicht so richtig gewirkt hatte. Es hat höllisch wehgetan!! Und bei ner Spinalen kann man noch nicht mal Narkosemittel nachspritzen... beim Zunähen hat man mich dann endlich einschlafen lassen.

3. Krankenhaus: hier wurde mit Schmerzmitteln gegeizt und es gab auch nur Paracetamol. Die Schwestern waren eigentlich supernett - bis auf zwei Zonenmuttis, die nachts Schicht schoben. Die hatten nur Interesse am Fernsehen und reagierten äußerst ungehalten, wenn man sie mal dabei störte. In der letzten Nacht schrie meine Kleine die ganze Nacht durch - ich in meiner Verzweiflung hin zu den beiden Zonenmuttis und was bekam ich zu hören? "Schieben Sie sie ins Stillzimmer und lassen Sie sie schreien!!" Hallo? Das Kind war keine 5 Tage alt!! Und dann noch "Überhaupt, morgen kommen Sie doch nach Hause. Da ist ja auch keiner, den Sie fragen können!". Blöde Tussis.

4. Meine Kleine schrie die ersten Wochen ständig und wie am Spieß - sie hatte Bauchweh, da sie es nicht vertrug, wenn ich Milch bzw. Milchprodukte zu mir nahm. Wir haben sie die erste Zeit nur herumgetragen und haben in Schichten geschlafen.

5. Mein Freund: Der behauptet, mit Babys nichts anfangen zu können und außerdem seine Magisterarbeit schreiben zu müssen. Also sitze ich mit dem Kind quasi alleine da. Er kommt auch nicht auf die Idee, mal die Nachtschicht zu übernehmen, daß ich mal zum Schlafen komme. Das macht mich wahnsinnig!!! Hallo? Er ist der Papa! Er benimmt sich aber nicht so... Wenn die Kleine sich benimmt, wie er es gerne hätte (anlächeln, spielen etc.), dann ist die Welt für ihn in Ordnung. Aber wehe, sie meckert mal, dann muss ich sie übernehmen, und wenn er mich dafür auf Arbeit anrufen muss! *Kotz*

6. Ständige "gute" Ratschläge von der älteren Generation bzw. von Leuten, die selber keine Kinder haben. Liebster Satz: "Du mußt sie auch mal schreien lassen!". Ich muss gar nix! Ich weiß selbst am besten, wie ich mein Kind erziehe!

7. Bei meinem Papa wurde Darmkrebs diagnostiziert, als die Kleine geboren wurde. Wie es aussieht, wird er die Krankheit nicht überleben.

Im Moment fühle ich mich wie ein Zombie, die Nächte sind kurz, mein Kind fordert mich, mein Freund fordert mich, um meinen Vater muss ich mich auch kümmern - wer weiß, wie lange er noch leben wird? - und arbeiten muss ich auch noch 15 Stunden in der Woche. Ich würde mir am liebsten einfach mal die Decke über den Kopf ziehen und zu meinem Freund sagen: "mach du mal!". Aber das ist mit dem nicht drin...

Zumindest ist mein Mops ein echter Sonnenschein, wenn sie mich anlächelt, macht es mir vieles erträglicher!

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