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Aufmunternde worte und gute ratschläge

26. Mai 2010 um 15:27 Letzte Antwort: 26. Mai 2010 um 18:42

hallo, habe meine tochter mit 21 bekommen, sie ist wird im juni ein jahr und bin schon wieder im 4. monat schwanger... eigendlich freu ich mich ja, ein kind ist etwas wundervolles.... naja, wenn da nicht der rest wär.... ich bin derzeit arbeitslos und der lohn meines mannes reicht nicht für alle zudem ist er auf montage... im august kann ich eine ausbildung anfangen, dann würde es finanziell für alles ausreichen, aber... kann ich es meinemn kindern wirklich antuen? mein jüngstes müsste ich schon mit acht wochen in die kita geben.... ich habe so ein wahnsinnig schlechtes gewissen... zudem bin ich wochentags mit allem alleine... meine kinder, haushalt und ausbildung die ich auch noch mit mind. 2,5 bestehen muss.... habe tierisch angst das meine kinder zu kurz kommen.... aber auch keine andere alternative....

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26. Mai 2010 um 16:03

Nunja..
eine abreibung wäre nie in frage gekommen... niemals würde ich mein kind töten.... und nun ist es nunmal unterwegs und wird genauso geliebt wie mein erstes!!! auch wenn es nicht geplant war. nun ist es halt so und wir müssen irgendwie klarkommen! ich würde mich sehr über ein paar tipps oder ähnliches freuen, irgendwas was weiterhilft...

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26. Mai 2010 um 16:06

Vorher war ich nicht arbeitslos...
ich habe in einer fabrik gearbeitet über eine zeitarbeitsfirma auf 400 euro-basis, das hat ausgereicht. aber wie das bei zeitarbeit ist, man wird schnell eingestellt, aber genauso schnell auch wieder gekündigt, wenn es die "auftragslage" nicht anders zulässt...

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26. Mai 2010 um 16:25


Hallo,
auch ich möchte dazu kurz etwas sagen.

Zunächst ist es ja wirklich vorbildlich,dass du deine Ausbildung machen möchtest. Ich finde, ein Kind muss gut überlegt sein, und bei einem 400 EUR Job über eine Zeitarbeitsfirma finde ich das NICHT gut überlegt.

Ich habe meine Ausbildung gemacht, Vollzeit in Festanstellung 6 Jahre gearbeitet, wir hatten keinerlei finanzielle Schwierigkeiten und haben uns DANN für ein Kind entschieden. Das ist für mich der richtige Weg, wie das andere machen... Muss jeder für sich selbst wissen.

Ich bin der Ansicht, dass es mit 8 Wochen zu früh ist, ein Kind in die Kita zu geben. Für mich bedeutet das defintiv, seine Kinder zu vernachlässigen, zudem eine Ausbildung ein Vollzeitjob ist.

Eine Lösung habe ich leider nicht für dich, bin einfach der Meinung, man hätte sich VORHER darüber Gedanken machen müssen.

Trotzdem alles Gute!
Susanne mit Zaubermaus Celine (*27.11.2009)

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26. Mai 2010 um 16:47


Dem ist nichts mehr hinzufügen.

Ich selbst arbeite in einem internationalen Unternehmen, wo nicht nur Deutsche, sondern auch Mitarbeiter niederländischer, spanischer, britischer und französischer Herkunft vor Ort sind. Gerade die weiblichen Kollegen bestätigen mir immer wieder, dass sie es nicht unbedingt als normal befinden, als Mutter volle 3 Jahre zu Hause zu bleiben.

Eine französische Arbeitskollegin hat Anfang des Jahres ihr 3. Kind bekommen. Sie und ihr Mann haben beide einen super Posten und eigentlich müsste meine Kollegin überhaupt nicht arbeiten gehen. Aber sie kam direkt 8 Wochen nach der Entbindung schon wieder zur Arbeit und brachte ihr Kleines zur gleichen Tagesmutter, wo die anderen 2 Kids auch schon betreut werden. Sie kennt das aus Frankreich gar nicht anders, nur dass es in Frankreich für alle Babies sogar schon Krippenplätze gibt, hier in Deutschland muss man zwangsläufig eher auf eine Tagesmutter ausweichen, falls man keinen Platz bekommt.

Mach Dir keine Gedanken, ich finde es gut, dass Du Deine Ausbildung machen möchtest. Du wirst später froh sein, dass Du es gemacht hast und Deinen Kindern so auch mehr bieten kannst, als vom Amt.

LG
Sandra

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26. Mai 2010 um 18:09

Erstmal danke!!!!
das tut gut!!! den krippen platz für mein ungeborenes habe ich bereits wir leben in nem kleinen dorf und es geht dann in die selbe kita wie meine tochter die ich dort gerade eingewöhne! die erzieherinnen sind sehr nett und es läuft dort alles sehr freundschaftlich, naja, sind ja auch alle nachbarn mein mann hat mir auch oft davon erzählt wie es in der ddr war, seine mutter war alleinerziehend mit 2 kindern und hat vollzeit gearbeitet, dort war die betreuung super abgesichert. und sie hat es auch geschafft. meine familie findet das nicht so toll... sie würden zwar helfen, aber können sich ihre sprüche, vor allem das "du schaffst das nicht" nicht verkneifen.... das es schwer ist weiß ich ja, aber wir/ich brauche/n diese ausbildung, nicht nur finanziell, auch weil meine kinder nicht lernen sollen das man sich auf der arbeit anderer ausruhen kann und weil es, so hoffe ich, mir selbst etwas gibt. ich kann mich einfach nicht damit arangieren "hausfrau" anzugeben... auch wenn es jetz dumm und egoistisch klingen mag. und ich freue mich auch, auf beides!!! mein kind und die arbeit.... nur dieser ständige zwiespalt mit meinem gewissen... kann ich das meinen kinder antun? was ist wenn sie weinen und ich bin nicht da? bin ich dann noch eine "gute" mutter? das sind alles so fragen die mir die freude trüben und ehrlichgesagt auch oft zum weinen bringen. zum einen höre ich zb. von den erziherinnen "toll!!! " von meinem mann " du/ wir schaffen das" von meinen eltern " das wird eh nix..." ich weiß, man soll darauf nix geben, aber das ist in der theorie leicht, wie alles...

andere haben es auch geschafft!! also warum sollte es mir misslingen?? besser gesagt uns??

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26. Mai 2010 um 18:42


ich will in die altenpflege, nach meinem vorstellungsgespräch hatte ich nen positiven test und angst das ich das nicht schaffe, 2 kleine kinder und schichten... deshalb habe ich mich erstmal entschieden die schulische altenpflegehilfe zu machen (vertrag ist unterschrieben), das ist erstmal einfacher und die praktikumszeiten lassen sich leichter auf die kita und meine kinder abstimmen, danach kann ich in dem altenheim in dem ich mich beworben habe direkt in das 2. ausbildungsjahr, wenn meine noten stimmen! also kann ich nach der altenpflegehilfe in ruhe überlegen ob ich mir erst was in teilzeit suche bis die kiddis aus dem schlimmsten raus sind oder ob ich direkt weiter mache, wenn ich die ausbildung direkt weiter mache und danach auch einen job in dem beruf finde, besteht die möglichkeit das mein mann zuhause bleibt, da mein verdienst ausreichen würde. darüber haben wir oft gesprochen und er würde es wirklich gern tun! dann noch nen einfacher job in teilzeit unb er wär der glücklichste mann der welt, sagt er immer sicher könnte ich das auch alles abblasen und neu suchen, aber ich habe zuviel angst nix zu finden und dann dazustehen, achja, wir kriegen nicht vom amt, uns würden lediglich 113 euro zustehen und ständiger ärger, die wollen auch die miete nicht anrechnen usw... also haben wir und für wohngeld und kinderzuschlag entschieden, also kinderzuschlag ist beantragt. bevor ich mich dort wie "assi" behandeln lassen muss um das zu kriegen was uns zusteht....

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