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Aus der traum vom eigenen Kind

4. September 2013 um 0:06

wie geht es anderen Frauen,
ich musste mir im Dezember meine Gebärmutter und Eierstöcke entfernen lassen.
Nach zwei Künstlichen Befruchtungen wurden meine Beschwerden immer schlimmer. Es gab keinen anderen Ausweg
D.h. aus der Traum von eigenen Kindern.
Letztes Monat fassten wir den Entschluss zu unserem Jugendamt zugehen wegen Adoption.
ja, Wahnsinn was da alles benötigt wird
Das wird eine Komplette Offenbarung unseres Lebens.
Damit dann Menschen die uns nicht kennen entscheiden ob wir ``GEEIGNET`` sind
Mein Herz sieht da keiner, will ja kein Kind Adoptieren damit ich es Misshandeln kann oder was weis ich
Ich will mit der Liebe in mir einen Kleinen Menschen Glücklich machen.
Ich kann doch auch nichts dafür, keine Kinder bekommen zu können...

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4. September 2013 um 8:44

Nein ..
dafür kann man nichts. Ich habe 2 Schwestern, beide glückliche Mütter, die wie die Hasen schwanger wurden. Und ich hab eine unterentwickelte Gebärmutter, wo kein Kind wachsen würde. Solche Geschichten kann manchmal auch nur das Leben schreiben.
Ich hatte nur das "Glück", das ich diese Diagnose schon als Jugendliche bekam und ich nun über 10 Jahre Zeit hatte, mich damit abzufinden. Nicht, das ich so lange gebraucht hätte, aber manchmal heilt die Zeit doch ein paar Wunden.
Ich kann dir nur alle Kraft der Welt wünschen, mit diesem "Nein" klar zu kommen.
Mein Mann und ich, wir sind am Ende des Bewerberverfahrens und ich finde wichtig, das ihr beide euch während dieser Zeit immer viel Zeit füreinander nehmt. Dh. für Gespräche, manchmal muss man den Besuche beim JA nochmal sacken lassen und hinterher reden. Und ich finde auch das beide an einem strang ziehen sollten.Wobei das mit dem Reden und den Männern auch nicht immer so einfach ist
Mir ist es kürzlich in einem Gespräch so gegangen, wo man diese ganze "Unfruchtbarkeit" nochmal aufgearbeitet hat (ich denke aber das war nicht beabsichtigt im Gespräch) und das hat mich dann sehr aufgewühlt. Meinem Mann ist das natürlich nicht aufgefallen, bzw ihn hat das aufgewühlt. Ich hatte auch hinterher so 1-2 Tage zu kämpfen, aber das gibts es eben auch in dieser Bewerberzeit. Ich musste für mich als Frau auch lernen, diesen Gedanken "Das verfahren machen wir nur weil ICH keine Kinder bekommen kann", richtig einzuordnen. Schuldgefühle sind schon da, aber nicht angebracht. Und manchmal hilft es mir auch, mal richtig traurig zu sein und zu weinen. Danach gehts mir persönlich besser. Ich wünsche euch beiden alles alles Liebe für das anstehende Verfahren.
Lg

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17. September 2013 um 9:53

?
Hallo,
ich bin selber Mutter von 2 Adoptivkindern. Ich verstehe - ehrlich gesagt - dein Problem nicht. Es ist doch keine "Offenbarung" deines Lebens, sondern ein ganz logisches und sinnvolles Verfahren um zu schauen, ob ein Kind bei euch aufwachsen kann. Ja klar, wünscht ihr euch ein Kind und möchtet es lieben, hegen und aufwachsen sehen. Aber beim Thema Adoption geht es nicht darum, elternlose Paare glücklich zu machen sondern elternlosen Kindern eine glückliche und vor allem liebevolle Zukunft zu ermöglichen - und das in einer eigenen Familie.
Ja, das JA möchte wissen, wie dein Leben verlaufen ist, wie hoch das Einkommen ist und wie du wohnst. - na und?
Völlig okay, denn die Verantwortung liegt beim JA, für ein Kind die richtige Familie auszusuchen. Wie sollte das Verfahren denn deiner Meinung nach laufen? Natürlich sieht man Dein Herz, gar keine Frage. Jeder, der ernsthaft ein Kind adoptieren möchte, möchte nichts sehnlicher als das. Ich weiß, wovon ich spreche.
Ich möchtet ein Kind - ein KIND. Das höchste Gut überhaupt und dann ist ein Durchleuchten deines Lebens doch das kleinste Übel.

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30. September 2013 um 21:10

Ist doch gut so
Wir überlegen ja Pflegeeltern zu werden und haben schon ein paar infoabende besucht.

Steinbock schreibt ja schon alles.

Was noch dazu kommt, ist natürlich die besonderen Problematiken bei Ado-Kindern. Herkunftsfamilie, Biographie, Bindungsabbruch etc.
Es geht also nicht nur darum von euch alles zu erfahren, sondern auch euch zu informieren!

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13. Oktober 2013 um 0:24

...
und was ist jetzt dein problem? du kannst keine eigenen kinder bekommen und hast dich dazu entschlossen, eines zu adoptieren - jeder normale mensch würde jetzt glücklich sein und abwarten, oder?

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