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Ausbildung mit 2 Kindern-wie macht ihr das?

24. November 2014 um 16:51

Hey ihr Lieben,

nachdem ich glücklicher Weise kurzfristig doch noch eine Ausbildung bekommen habe, bin ich total happy.
Ich habe zwei kleine Kinder im Alter von 2,5 Jahren und 1,4 Jahren. Mit dem Vater der beiden bin ich zusammen und sind auch glücklich. Trotzdem bin ich sozusagen "alleinerziehend", d.h. Kinder Und Haushalt erfolgt ausschließlich von mir (er geht auch arbeiten in Zeiten von 08.00-20 Uhr oder nachts).
Jetzt habe ich nun meine Ausbildung angefangen, die echt schwer war zu kriegen mit zwei Kindern, da es jedes mal nur mit Vorurteilen hagelt. Irgendwie hab ich mich bereits in den Arbeitstag hinein gelebt. Die Kinder gehen solang zur Kita und ich bringe und hole sie immer. Meine Arbeitszeiten sind von 09:00-17:45 Uhr. Also eigentlich ganz ok.
Wie ist euer Alltag denn so mit Arbeit und Kindern?
Ich bin oft traurig, dass ich unter der Woche kaum was von meinen Kindern habe. Aber dann weis ich auch wofür ich das alles tue. Wenn ich dann immer andere sehen mit nur einem Kind. Ich habe im Freundeskreis Muttis die kriegen viel Hilfe von den Eltern etc. obwohl sie zu hause sind und nicht arbeiten. Manchmal frag ich mich wie ich das überhaupt schaffe alles, denn im Grunde bin ich allein mit allem (Außer wenn die Kinder mal krank sind dann kann der Opa mal einspringen aber halt auch nicht immer).
Ich weis gar nicht was ich jetzt mit Thread bezwecken möchte. Vielleicht wollte ich auch einfach nur mal den Druck raus lassen.

also danke Mädels fürs Zuhören. Vielleicht brauch ich es einfach mal das mir jemand zuhört.

Schönen Abend euch lieben.

Liebste Grüße

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24. November 2014 um 17:00

Wann
ist es denn soweit?

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24. November 2014 um 21:29

Ich
Drück jedenfalls alle Daumen die ich habe; )

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24. November 2014 um 22:36

Mhm,
ich habe einfach den Neid auf andere, die zu Hause waren und auch da noch entlastet wurden, unterdrückt, indem ich mir immer wieder sagte, wofür ich es mache: Für meine Kinder UND für mich und glückliche Mama = glückliche Kinder...für unsere gemeinsame Zukunft, ihnen auch ein Vorbild zu sein, dass man eben nicht mit Hartz-IV da sitzen muss, nur weil man zu früh und ungeplant Kinder bekommen hat ohne Ausbildung, etc. Außerdem eben die Zukunftsperspektive, ihnen irgendwann einmal mehr bieten zu können, etc.

Ich war mir also meiner Sache sehr sehr sicher und habe schon einen etwas arroganten und definitiv auch verfehlten Seitenblick auf andere erlaubt. Wobei er bei denen nicht verkehrt war, die mich wiederum für eine Rabenmutter hielten.
Wichtig war mir einfach, dass meine Kinder nicht auch noch darunter leiden sollen, dass ich k.o. bin von dem Ganzen. Ich musste also einen ordentlichen Packen zurückschrauben und die Zeit, die wir dann miteinander hatten nicht mit "Mama ist so kaputt" vertändeln, sondern noch einmal die Zähne zusammenbeißen bis sie schlafen gegangen sind.

Allerdings hatte ich etwas weniger harte Zeiten als du, da ich nur studiert habe und daher nachmittags immer schon gegen 16:30 zu Hause war. Semesterferien waren dann auch noch und in dem Sinne dann pure Erholung.
Mein Mann arbeitete im Einzelhandel, also ähnlich lange weg wie deiner, aber dafür einen Tag unter der Woche frei, den ich dann mit Seminaren vollpackte bis obenhin. Außerdem ging er später aus dem Haus als ich und erledigte dann immer die notwendigsten Dinge wie Küche auf Vordermann bringen, etc., kochte manchmal vor,...

Ich hatte also mehr vom Tag und mehr Unterstützung. Ich weiß ja nicht, wie ihr es euch aufteilt, aber vielleicht kannst du deinen Mann/Freund auch ein bißchen mehr miteinbeziehen.
Und ich würde mich eventuell sehr stark damit auseinandersetzen, diese Ausbildung in Teilzeit durchziehen zu können.
Dazu gibt es in vielen Städten tolle Modelle. Ob ein Wechsel innerhalb der Ausbildung möglich ist, hängt sicherlich stark von deinem Arbeitgeber ab, aber ein Versuch wäre es wert. Zunächst aber würde ich das mir von den Profis vor Ort erklären lassen. Lass dich auch nicht gleich abwimmeln, sondern bleib da dran.
Wenn du nachher deine Kinder bis auf die Berufsschultage schon um 15 Uhr abholen kannst, dann hast du viel viel viel gewonnen. Und ansonsten musst du dir eben immer wieder vor Augen halten, wofür du das machst und dich selbst 3 Jahre lang in den Hintergrund stellen, dir kleine Auszeiten so ausnutzen, dass sie dich stark voranbringen. Meine beste Freundin war damals die Badewanne.....
Wenn man kleine Dinge bewusst nutzt, dann kann man sie besser füllen als einen Haufen Zeit, der irgendwie vor sich hinplätschert und unerkannt verstreicht.

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