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Ausbildungsplatz, wieviel Geld für die Schwiegermutter bzgl Betreuung?

15. März 2016 um 13:31

Ich habe heute die Zusage für meinen Ausbildungsplatz als Altenpflegerin bekommen, was mich natürlich riesig freut. Ich bin auch schon ziemlich aufgeregt, das wird ja jetzt ein komplett neuer Lebensabschnitt, nachdem ich mich ja die letzten 3,5 Jahre um meine Kinder gekümmert habe.
Nun wird es so sein, das der Kindergarten nicht komplett alle Betreuungszeiten abdeckt die ich bräuchte. Gerade die Wochenenden.

Meine Schwiegermutter würde einspringen, aber sie möchte Geld haben dafür. Sie nannte keinen Betrag. Ich möchte ihr nicht zu wenig anbieten - aber wüsste auch nicht was zuviel wäre?

Es würde um die Tage gehen, an denen ich Spätschicht habe und mein Mann auch. Ab dem zweiten Lehrjahr kämen Nachtschichten dazu, da ginge es dann halt um die Nachtbetreuung wenn mein Mann ebenfalls Nachtschichten hat.

Was wäre da angemessen? Wir würden ihr währenddessen auch unsere Wohnung anbieten, da hier das richtige Babybett steht. So müsste sie sich eben nicht mal großartig um die Verpflegung kümmern, großartig Sprit würde auch nicht anfallen. Aber das sind alles Sachen die ich berücksichtigen muss. Der Krippenplatz für meinen Sohn, der zum Arbeitbeginn fast 2 Jahre alt ist würden schon Kosten von 380 Euro anfallen.

Lieben Gruß

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15. März 2016 um 13:37

Sie würde aber auch auf ihre Halbtagsstelle verzichten
Um rund um die Uhr flexibel sein zu können. Ich kann es schon verstehen irgendwie. Sie spielt ja dann quasi Tagesmutter. Das ist schon anders als wenn man fragt "Kannst du mal die Kinder nehmen." Ich sehe es nicht wie "Oma will Gehalt" sondern "Oma bekommt Taschengeld."

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15. März 2016 um 13:49

Also soweit wie ich das verstanden habe
Könnte meine Schwiegermutter das machen, aber würde sich auch quasi dazu verpflichten "andere" Kinder zu betreuen. Das möchte sie aber eigentlich nicht.
Und wir haben uns schon informiert. Aufgrund meines geringen Gehalts werden dann die Kindergartenkosten meiner Tochter übernommen (aber auch nur weil mein Ehemann nicht ihr leiblicher Vater ist und deswegen auch quasi nicht dafür zuständig ist, diesen Kindergartenbetrag zu bezahlen.)
Was ja bei unserem Sohn ja anders wäre. Und da er eigentlich nicht schlecht verdient werden wir wohl den vollen Krippenbeitrag bezahlen. Das sind 300 Euro Betreuung und 80 Euro Essen im Monat. Es ist jetzt nicht so, als würde uns der Beitrag extrem weh tun, aber es ist doch schon ein Batzen Geld. Aber jetzt noch ein Jahr zu Hause sitzen kann und will ich einfach nicht mehr.

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15. März 2016 um 14:00

Geld
Für die schwiegermuttrer? Das ist schon traurig! Was sagt denn dein mann dazu? Fände es sehr komisch, ok wenn du es von selbst gibst, aber fordern

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15. März 2016 um 14:07

Also
ich weiß auch nicht, was man einer Oma für die Betreuung zahlen könnte. Ich würde ihr wahrscheinlich den Betrag anbieten, den sie normalerweise bei ihrer Teilzeitstelle erwirtschaftet, damit sie nicht im Nachteil ist. Mal eine andere Frage: ihr arbeitet beide im Schichtdienst. Für die Zeit deiner Ausbildung ist deine Mama für den Kleinen da. Irgendwann hat du deinen Ausbildungsabschluss in der Tasche, wie geht es danach weiter? Ich stelle es mir gerade schwierig vor, ihr seid dann praktisch immer auf jemanden angewiesen zwecks Betreuung

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15. März 2016 um 14:09
In Antwort auf wodyy

Geld
Für die schwiegermuttrer? Das ist schon traurig! Was sagt denn dein mann dazu? Fände es sehr komisch, ok wenn du es von selbst gibst, aber fordern

Die Frau
ist erwerbstätig und würde ihre Stelle hinschmeißen. Ich finde es nur gerecht.

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15. März 2016 um 14:10
In Antwort auf wodyy

Geld
Für die schwiegermuttrer? Das ist schon traurig! Was sagt denn dein mann dazu? Fände es sehr komisch, ok wenn du es von selbst gibst, aber fordern

Unten hatte ich es schon geschrieben
Sie wird dann ihre Halbtagsstelle an den Nagel hängen, um rund um die Uhr flexibel zu sein. Dann finde ich das schon okay. Ich wollte ihr jetzt auch keine 1000 Euro geben. Wäre ja total utopisch. Ich dachte an 150 - 200 maximal. Das sind zwar immer noch etwas weniger als sie jetzt durch die Halbtagsstelle bekommt. Es sollte eigentlich auch nicht darum gehen ob es unangebracht ist von ihr oder nicht. Sondern ich sehe es eher als Entschädigung dafür das sie möglicherweise in einer Woche 6x aufpassen muss auf zwei Kinder. Klar ist sie die Oma, aber letztendlich gibt sie etwas dafür auf um mir zu ermöglichen ein Jahr früher als geplant arbeiten gehen zu können.

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15. März 2016 um 14:12

Das...
...ist eine Entscheidung der jeweiligen Kommune.
Aufgrund bestimmter gesetzlicher Bedingungen wird es (in Bayern) des öfteren nicht gerne gesehen, wenn die Grossmutter als offizielle Tagesmutter fungiert.
Nachdem der Rechtsanspruch des Kindes durch den Kita-Platz abgedeckt ist, ist alles darüber hinaus Ermessenssache der jeweiligen Kommune.
Und die können die Bereitschaft andere Kinder mit zu betreuen als Voraussetzung für die Tagespflege fordern.

Tiri

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15. März 2016 um 14:18
In Antwort auf alissa08

Also
ich weiß auch nicht, was man einer Oma für die Betreuung zahlen könnte. Ich würde ihr wahrscheinlich den Betrag anbieten, den sie normalerweise bei ihrer Teilzeitstelle erwirtschaftet, damit sie nicht im Nachteil ist. Mal eine andere Frage: ihr arbeitet beide im Schichtdienst. Für die Zeit deiner Ausbildung ist deine Mama für den Kleinen da. Irgendwann hat du deinen Ausbildungsabschluss in der Tasche, wie geht es danach weiter? Ich stelle es mir gerade schwierig vor, ihr seid dann praktisch immer auf jemanden angewiesen zwecks Betreuung

Theoretisch hast du da vollkommen Recht
Und mit der Chefin habe ich darüber auch schon gesprochen. Sie meinte, wir können meinen Schichtplan sehr gerne mit dem meines Mannes anpassen. Mein Mann arbeitet im 4 Schichtsystem, während ich wohl im 3 Schichtsystem arbeiten werde. Zumindest mal ab dem zweiten Lehrjahr.
Wir müssen halt die Tage überbrücken wo z.b mein Mann Frühschicht hat und ich auch. Das wären 2 Tage die Woche, und einmal dann 3 Tage (also das Wochenende). So müsste sie z.b die Kinder morgens in den Kindergarten bringen. Abholen würde ich die Kinder dann, oder mein Mann. Bei der Mittagsschicht ist es genauso. Falls es sich da mal überschneiden würde, wären es ebenfalls 2 Tage und einmal im Monat ein Wochenende. Es geht da manchmal nur um 2-3 Stunden. Aber manchmal eben auch ums übernachten bei der Oma.

Es geht halt leider nicht anders, ich hätte natürlich auch lieber einen Beruf ohne Schichten. Nun, in meiner Ausgangsposition in der ich eben "nur" einen Realschulabschluss und meine Kinder habe, sind die Aussichten z.b auf einen Bürojob hier im Umkreis sehr gering. Die Chefs möchten lieber frische Abschlüsse von einer Hochschule oder Handelsfachschule haben, als eben mich. Und wenn ich merke, dass es in dem Beruf Altenpflege eben nicht so geht wie bisher geplant habe ich ja immer noch die Möglichkeit während der Ausbildung mich nach anderen Arbeitsbranchen umzusehen. Ich bin nur erstmal froh etwas in der Tasche zu haben.

Aber ja - deine Zweifel sind sehr berechtigt und die hatte bzw habe ich auch.

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15. März 2016 um 14:35
In Antwort auf jumamile

Theoretisch hast du da vollkommen Recht
Und mit der Chefin habe ich darüber auch schon gesprochen. Sie meinte, wir können meinen Schichtplan sehr gerne mit dem meines Mannes anpassen. Mein Mann arbeitet im 4 Schichtsystem, während ich wohl im 3 Schichtsystem arbeiten werde. Zumindest mal ab dem zweiten Lehrjahr.
Wir müssen halt die Tage überbrücken wo z.b mein Mann Frühschicht hat und ich auch. Das wären 2 Tage die Woche, und einmal dann 3 Tage (also das Wochenende). So müsste sie z.b die Kinder morgens in den Kindergarten bringen. Abholen würde ich die Kinder dann, oder mein Mann. Bei der Mittagsschicht ist es genauso. Falls es sich da mal überschneiden würde, wären es ebenfalls 2 Tage und einmal im Monat ein Wochenende. Es geht da manchmal nur um 2-3 Stunden. Aber manchmal eben auch ums übernachten bei der Oma.

Es geht halt leider nicht anders, ich hätte natürlich auch lieber einen Beruf ohne Schichten. Nun, in meiner Ausgangsposition in der ich eben "nur" einen Realschulabschluss und meine Kinder habe, sind die Aussichten z.b auf einen Bürojob hier im Umkreis sehr gering. Die Chefs möchten lieber frische Abschlüsse von einer Hochschule oder Handelsfachschule haben, als eben mich. Und wenn ich merke, dass es in dem Beruf Altenpflege eben nicht so geht wie bisher geplant habe ich ja immer noch die Möglichkeit während der Ausbildung mich nach anderen Arbeitsbranchen umzusehen. Ich bin nur erstmal froh etwas in der Tasche zu haben.

Aber ja - deine Zweifel sind sehr berechtigt und die hatte bzw habe ich auch.

...
Hast eine PN.

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15. März 2016 um 18:07

Ich würde ihr das zahlen
was sie bei ihrer Stelle die sie extra aufgibt bekommt

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