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Ausgelaugt

9. Januar um 7:14

Hallo Mamis, 

Ich fühle mich momentan sehr sehr schlecht. 
Unser kleiner Sohn wird in ein paar Tagen 11 Monate alt und ist ein absolutes Wunschkind.
Er war aber von Anfang an nicht einfach, hatte ewig Koliken, ist sehr impulsiv, sehr anhänglich aber wenn man ihn hochnimmt rankert er nur rum und will wieder runter, ...) eigentlich nichts womit man nicht umgehen könnte...Durch das ständige hochheben und wieder runter setzen, er wiegt knappe 11kg, habe ich inzwischen aber so starke Rückenschmerzen, dass es ohne Schmerzmittel überhaupt nicht mehr geht...ich versuche ihn so oft es geht auf dem Boden zu lassen, was zur Folge hat, dass ich den ganzen Tag mit auf dem Boden sitzen muss, da er seinen Unmut sonst sehr sehr laut kundtut. Ich kann nicht mal duschen, zur Toilette oder gar ein bisschen Haushalt machen, wenn der Papa
bei der Arbeit ist. Seine 2h Mittagsschlaf haben sich auf knapp eine Stunde verkürzt und nicht mal da komme ich zu etwas.
Leider haben wir auch keine Gruppe zu der wir regelmäßig gehen können, damit wir mal etwas Abwechslung vom dem ganzen haben. 
Das macht mich furchtbar unglücklich.
Ab ca 17uhr ist er dann immer so unleidlich, dass es eigentlich nur noch in der trage auszuhalten geht. Ich weiß nicht wann wir das letzte mal entspannt zu Abend gegessen haben, denn jedes Mal wenn wir uns alle gemeinsam an den Tisch setzen fängt Zwerg Nase fürchterlich an zu weinen und zu schreien. Bei den anderen Mahlzeiten ist das nicht der Fall. Ja und seit neuestem schläft er nachts auch sehr sehr unruhig und ist häufig munter. 
Irgendwie schlaucht das sehr, aber am meisten fehlt mir das friedliche gemeinsame Essen am Abend mit ihm und meinem Mann. Hat jemand von euch eine Antwort darauf, ob das nur eine Phase ist, wie lange sie anhält und was ich tun kann um die Situation für uns alle angenehmer und erträglicher zu gestalten? 

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9. Januar um 7:38

Guten morgen! Ich kann dich gut verstehen. In manchen Phasen ist es auf Dauer schwierig, sich tagein tagaus drauf einzustellen. Ich habe auch wenig im Haushalt hinbekommen, wenn der kleine so viel Aufmerksamkeit braucht. Eine Stunde Mittagsschlaf ist für dich auch nicht sehr entspannend. mich wundert immer, wie unterschiedlich das schlafbedürfnis der kleinen ist. In dem Alter wie dein Kind brauchte meines immer noch 2 schläfchen am Tag. Leider auch nicht richtig lange, aber immerhin. Echt frustrierend,dass er Theater macht wenn Papa da ist und ihr essen wollt. Man kann eigentlich nur hoffen dass es bald besser wird. Hat es einen Grund, dass ihr keine Gruppen besucht? Oder Freunde mit Kindern? Oder kann Oma oder sonstjemand mal kommen und dir was helfen? Mir wurde gesagt, eine glückliche Mutter ist auch eine gute mutter   mir scheint, dir fällt ziemlich die Decke auf den Kopf. 

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9. Januar um 7:50

Ich finds immer schwierig sich in andere Eltern-Kind-Beziehungen rein zu denken. Man kennt es zwar wie es beim eignen Kind läuft, aber die Kinder und die Eltern sind mitunter sooo grundverschieden. Was für uns passt, muss für euch noch lange nicht passen.

Was ich dir unbedingt empfehlen kann und das hat meiner Frau sehr geholfen. Sieh zu das du iwi Kontakt zu Gruppen bekommst. Sei es irgendeine Mutter-Kind-Sportgruppe oder sonstwas. Du wirst dann nämlich schnell erkennen, dass es anderen Müttern/Eltern oftmals genauso geht und das macht deine Situation zwar nicht automatisch besser aber es fühlt sich scheinbar so an und das ist viel wert.

Meiner Frau war damals auch die Decke auf den Kopf gefallen. Doch dann hat sie Anschluss zu einer Rückbildungsgruppe bekommen und darüber Kontakt zu weiteren Gruppen. Mit einigen Müttern ist sie inzwischen gut befreundet und die Kinder spielen miteinander.  Nachdem Sie damals unter Gleichgesinnte gekommen ist, ging es ihr schlagartig besser. 

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9. Januar um 7:52
In Antwort auf manda-rine

Guten morgen! Ich kann dich gut verstehen. In manchen Phasen ist es auf Dauer schwierig, sich tagein tagaus drauf einzustellen. Ich habe auch wenig im Haushalt hinbekommen, wenn der kleine so viel Aufmerksamkeit braucht. Eine Stunde Mittagsschlaf ist für dich auch nicht sehr entspannend. mich wundert immer, wie unterschiedlich das schlafbedürfnis der kleinen ist. In dem Alter wie dein Kind brauchte meines immer noch 2 schläfchen am Tag. Leider auch nicht richtig lange, aber immerhin. Echt frustrierend,dass er Theater macht wenn Papa da ist und ihr essen wollt. Man kann eigentlich nur hoffen dass es bald besser wird. Hat es einen Grund, dass ihr keine Gruppen besucht? Oder Freunde mit Kindern? Oder kann Oma oder sonstjemand mal kommen und dir was helfen? Mir wurde gesagt, eine glückliche Mutter ist auch eine gute mutter   mir scheint, dir fällt ziemlich die Decke auf den Kopf. 

Wir kommen aus einem kleinen Landkreis und treffen so oft wieder auf die gleichen Mamas und Babys. Wir waren in verschiedenen Gruppen. Leider war dort auch immer eine andere Mama die mich nicht mochte und ich immer das Gefühl hatte, sie macht schlecht Wetter gegen mich. Mein Unbehagen hat der Kleine natürlich gespürt und es war letztendlich nie schön für uns. Mit Freunden treffen wir uns ab und an.  Die haben ja aber auch nicht immer Zeit. Leider sind alle beide Omas und Opas noch berufstätig, zum Teil im 3-Schicht-System, da ist es auch immer etwas schwierig mit der Unterstützung. Wir schlagen uns so gut es geht durch. Ich versuche mir ja auch immer zu sagen, dass es nur eine Phase ist. Aber manchmal wird einem einfach alles zu viel. 

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9. Januar um 8:07
In Antwort auf kitty9080

Hallo Mamis, 

Ich fühle mich momentan sehr sehr schlecht. 
Unser kleiner Sohn wird in ein paar Tagen 11 Monate alt und ist ein absolutes Wunschkind.
Er war aber von Anfang an nicht einfach, hatte ewig Koliken, ist sehr impulsiv, sehr anhänglich aber wenn man ihn hochnimmt rankert er nur rum und will wieder runter, ...) eigentlich nichts womit man nicht umgehen könnte...Durch das ständige hochheben und wieder runter setzen, er wiegt knappe 11kg, habe ich inzwischen aber so starke Rückenschmerzen, dass es ohne Schmerzmittel überhaupt nicht mehr geht...ich versuche ihn so oft es geht auf dem Boden zu lassen, was zur Folge hat, dass ich den ganzen Tag mit auf dem Boden sitzen muss, da er seinen Unmut sonst sehr sehr laut kundtut. Ich kann nicht mal duschen, zur Toilette oder gar ein bisschen Haushalt machen, wenn der Papa
bei der Arbeit ist. Seine 2h Mittagsschlaf haben sich auf knapp eine Stunde verkürzt und nicht mal da komme ich zu etwas.
Leider haben wir auch keine Gruppe zu der wir regelmäßig gehen können, damit wir mal etwas Abwechslung vom dem ganzen haben. 
Das macht mich furchtbar unglücklich.
Ab ca 17uhr ist er dann immer so unleidlich, dass es eigentlich nur noch in der trage auszuhalten geht. Ich weiß nicht wann wir das letzte mal entspannt zu Abend gegessen haben, denn jedes Mal wenn wir uns alle gemeinsam an den Tisch setzen fängt Zwerg Nase fürchterlich an zu weinen und zu schreien. Bei den anderen Mahlzeiten ist das nicht der Fall. Ja und seit neuestem schläft er nachts auch sehr sehr unruhig und ist häufig munter. 
Irgendwie schlaucht das sehr, aber am meisten fehlt mir das friedliche gemeinsame Essen am Abend mit ihm und meinem Mann. Hat jemand von euch eine Antwort darauf, ob das nur eine Phase ist, wie lange sie anhält und was ich tun kann um die Situation für uns alle angenehmer und erträglicher zu gestalten? 

Mein Sohn war auch so, ich kenne das. Was uns geholfen hat war ganz viel rausgehen. Kind in den Kinderwagen und egal bei welchem Wetter einfach nur raus. Frische Luft macht den Kopf frei, Bewegung macht munter und der Kleine findet vielleicht im Wagen Ruhe. Hör dich um nach Mutter Kind Gruppen, oder schau ob irgendwo noch jemand mit Zwerg wohnt. Ich hab damals einfach bei einer mir fast unbekannten Frau geklingelt und habe gefragt, ob wir zusammen spazieren gehen wollen. Hatte sie öfters gesehen mit Kinderwagen. Seitdem sind wir richtig gute Freunde 😉

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9. Januar um 9:31
In Antwort auf kitty9080

Hallo Mamis, 

Ich fühle mich momentan sehr sehr schlecht. 
Unser kleiner Sohn wird in ein paar Tagen 11 Monate alt und ist ein absolutes Wunschkind.
Er war aber von Anfang an nicht einfach, hatte ewig Koliken, ist sehr impulsiv, sehr anhänglich aber wenn man ihn hochnimmt rankert er nur rum und will wieder runter, ...) eigentlich nichts womit man nicht umgehen könnte...Durch das ständige hochheben und wieder runter setzen, er wiegt knappe 11kg, habe ich inzwischen aber so starke Rückenschmerzen, dass es ohne Schmerzmittel überhaupt nicht mehr geht...ich versuche ihn so oft es geht auf dem Boden zu lassen, was zur Folge hat, dass ich den ganzen Tag mit auf dem Boden sitzen muss, da er seinen Unmut sonst sehr sehr laut kundtut. Ich kann nicht mal duschen, zur Toilette oder gar ein bisschen Haushalt machen, wenn der Papa
bei der Arbeit ist. Seine 2h Mittagsschlaf haben sich auf knapp eine Stunde verkürzt und nicht mal da komme ich zu etwas.
Leider haben wir auch keine Gruppe zu der wir regelmäßig gehen können, damit wir mal etwas Abwechslung vom dem ganzen haben. 
Das macht mich furchtbar unglücklich.
Ab ca 17uhr ist er dann immer so unleidlich, dass es eigentlich nur noch in der trage auszuhalten geht. Ich weiß nicht wann wir das letzte mal entspannt zu Abend gegessen haben, denn jedes Mal wenn wir uns alle gemeinsam an den Tisch setzen fängt Zwerg Nase fürchterlich an zu weinen und zu schreien. Bei den anderen Mahlzeiten ist das nicht der Fall. Ja und seit neuestem schläft er nachts auch sehr sehr unruhig und ist häufig munter. 
Irgendwie schlaucht das sehr, aber am meisten fehlt mir das friedliche gemeinsame Essen am Abend mit ihm und meinem Mann. Hat jemand von euch eine Antwort darauf, ob das nur eine Phase ist, wie lange sie anhält und was ich tun kann um die Situation für uns alle angenehmer und erträglicher zu gestalten? 

Ich hatte immer einen sehr "guten" Rücken. Nach der Geburt meiner Tochter hatte ich auch vermehrt Rückenschmerzen. Bin dann zum Hausarzt, der natülich richtig erkannte, dass da halt das Heben/Tragen des Babys ist und ich das wohl unvorteilhaft machen (man sagt ja auch, wenn man etwas Schweren hebt in die Hocke gehen etc.).

Jedenfalls bin ich dann erstmal zur Physio (Krankengymnastik).

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9. Januar um 9:42
In Antwort auf kitty9080

Hallo Mamis, 

Ich fühle mich momentan sehr sehr schlecht. 
Unser kleiner Sohn wird in ein paar Tagen 11 Monate alt und ist ein absolutes Wunschkind.
Er war aber von Anfang an nicht einfach, hatte ewig Koliken, ist sehr impulsiv, sehr anhänglich aber wenn man ihn hochnimmt rankert er nur rum und will wieder runter, ...) eigentlich nichts womit man nicht umgehen könnte...Durch das ständige hochheben und wieder runter setzen, er wiegt knappe 11kg, habe ich inzwischen aber so starke Rückenschmerzen, dass es ohne Schmerzmittel überhaupt nicht mehr geht...ich versuche ihn so oft es geht auf dem Boden zu lassen, was zur Folge hat, dass ich den ganzen Tag mit auf dem Boden sitzen muss, da er seinen Unmut sonst sehr sehr laut kundtut. Ich kann nicht mal duschen, zur Toilette oder gar ein bisschen Haushalt machen, wenn der Papa
bei der Arbeit ist. Seine 2h Mittagsschlaf haben sich auf knapp eine Stunde verkürzt und nicht mal da komme ich zu etwas.
Leider haben wir auch keine Gruppe zu der wir regelmäßig gehen können, damit wir mal etwas Abwechslung vom dem ganzen haben. 
Das macht mich furchtbar unglücklich.
Ab ca 17uhr ist er dann immer so unleidlich, dass es eigentlich nur noch in der trage auszuhalten geht. Ich weiß nicht wann wir das letzte mal entspannt zu Abend gegessen haben, denn jedes Mal wenn wir uns alle gemeinsam an den Tisch setzen fängt Zwerg Nase fürchterlich an zu weinen und zu schreien. Bei den anderen Mahlzeiten ist das nicht der Fall. Ja und seit neuestem schläft er nachts auch sehr sehr unruhig und ist häufig munter. 
Irgendwie schlaucht das sehr, aber am meisten fehlt mir das friedliche gemeinsame Essen am Abend mit ihm und meinem Mann. Hat jemand von euch eine Antwort darauf, ob das nur eine Phase ist, wie lange sie anhält und was ich tun kann um die Situation für uns alle angenehmer und erträglicher zu gestalten? 

Fühl dich mal gedrückt
Auch wenn einem klar ist, dass es normal ist und phasenweise schwierig, weiß man manchmal nicht so recht woher noch Kraft und Kapazitäten schöpfen. 
Schau doch mal in deiner Umgebung nach Mütterzentrum (die gibt es deutschlandweit mittlerweile), Familienbildungsstätte, Baby-Schwimmen oder Babymassage...irgendwas, nur versuch unter Leute zu kommen. Auf Dauer nur zu Hause da wird man bekloppt, allein schon wenn die Phasen so schwierig sind. 
 

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9. Januar um 10:12

Hallo kitty,
ich kann dir auch nur nochmal raten, nach sozialen Kontakten zu suchen. Hast du in den Gruppen vielleicht auch eine Mama kennengelernt, mit der du dich besser verstanden hast und die du fragen könntest, ob ihr mal spazieren gehen wollt?
In den Gruppen trifft man ja meist auf die Mütter mit ähnlich alten Babys. Vielleicht könntest du es ja noch mit anderen Gruppen versuchen, bei denen die Babys noch jünger sind. Warst du mal beim Babyschwimmen?

Dass dich die Situation beim Abendessen stresst, kann ich sehr gut nachvollziehen. Mich hat es auch sehr belastet, dass ich die ersten Monate mit Baby nie in Ruhe essen konnte. In Ruhe (so wie vorher ohne Baby) kann ich jetzt mit meiner 7-monatigen auch nicht essen, aber wir haben momentan eine bessere Phase. Aber von der Vorstellung von einem harmonischen, fröhlichen, gemeinsamen Essen mit Baby oder Kleinkind musst du dich eh verabschieden, falls du diese Traumvorstellung hast. Wir essen manchmal erst, wenn die Kleine im Bett ist. Das wird zwar spät, aber wir haben dann zumindest unsere Ruhe.
Auch wenn eure Eltern ziemlich eingespannt sind, vielleicht haben sie ja am Wochenende mal Lust, das Kind zu hüten und ihr geht schön essen?
Wir essen auch manchmal bei meiner Familie. Da will immer irgendjemand die Kleine auf den Arm nehmen und ich esse.

Wegen der Rückenschmerzen solltest du dringend etwas unternehmen. (Ich merke momentan auch, dass es anfängt. Vermutlich, weil das Kind immer schwerer wird und ich sie häufig vom Boden aufhebe.) Evtl. wie vorgeschlagen zum Hausarzt und Krankengymnastik verschreiben lassen. Oder du machst Yoga oder Pilates? Da hättest du auch gleich noch ein bisschen Auszeit für dich.

Daran, dass man mit Baby im Haushalt überhaupt nichts schafft, musste ich mich auch erst gewöhnen. Vor allem, weil man ja eigentlich die ganze Zeit daheim ist und trotzdem schafft man nichts. Dann muss man das auch noch dem Mann verständlich machen.  Ich glaube, man muss da echt einsehen, dass es nicht mehr so einfach ist wie vorher, dass man schnell mal etwas in Ruhe putzt. Da hilft es wieder, wenn man auch von anderen Müttern hört, dass es ihnen genauso geht oder mal bei denen zu Besuch ist und sieht, dass es da auch chaotisch ist. Und es muss eben auch der Mann mit ran. Also entweder er hütet das Kind und man putzt währenddessen oder er putzt.

Liebe Grüße von einer Mami mit anhänglichem Baby, die gerade mit einer Hand am Laptop tippt, weil das Kind auf dem Schoß sein will.

 

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9. Januar um 10:30

Ach...und du brauchst ehrliche Mamas. Vergiss die perfekten Mamas. Du brauchst die, die auch zugeben, dass sie an ihre Grenzen kommen, das Baby anstrengend ist, die Wohnung ausschaut wie Sau, der Mann nervt, die Schwiegermutter sich einmischt...

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9. Januar um 10:31

Puh. Das kenne ich. Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass ich irgendwie nicht so stressresistent bin, wie andere Mütter. Mich macht das auch unglaublich fertig. Meine Tochter hat aktuell auch wieder so eine krasse Mama-Phase, wo sie mir permanent am Rockzipfel hängt, keine Sekunde allein sein kann, mich überallhin verfolgt. Ich muss ALLES machen. Papa darf gar nix. NICHTS. Dazu kommen Geschrei und Gebrüll, wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht. Sie ist 3,5. 

Ich glaube, das kennen fast alle Eltern und würde sagen, dass das irgendwie auch normal ist. Was nicht heißen soll, dass es weniger anstregend ist. Ich denke, das ist eine Phase. Die geht vorbei und dann kommt halt die nächste Phase. 

Als meine Tochter noch so klein war, war ich auch zwischendurch richtig depressiv. Sie war erst ein Schrekind, nach einigen Monaten wurde das besser. Aber ich war trotzdem unglücklich. Ich muss Dean zustimmen, es wurde dann besser, als ich mehr Kontakte zu anderen Müttern hatte. Ich habe mich zuerst in einer Krabbelgruppe angemeldet (wir lebten damals übrigens auch sehr ländlich und ich dachte, es gäbe keine Angebote, gab es aber doch!), über die Krabbelgruppe habe ich dann erst mitbekommen, was es sonst noch alles gibt. Babyschwimmen, Babyfitness, Babymassagen, weitere Krabbelgruppen, Stilltreffs etc. Ich hab irgendwann alles mitgenommen! Und wenn nix war, sind wir raus an die frische Luft und waren viel Spazieren. Dann wurde es besser. Ich kann das auch überhaupt nicht, den halben Tag nur auf dem Boden zu sitzen und beim Spielen zuzugucken, das macht mich total unruhig.

Es wird immer wieder anstrengende Phasen geben. Momentan das Trotzalter. Sie bringt mich manchmal echt an den Rande eines Nervenzusammenbruchs mit ihrer bestimmerischen Art. Manchmal macht sie mich so wütend, dass ich den Raum verlassen muss, weil ich Angst hab, was Unbedachtes zu sagen.

Aber, was vielleicht ein Trost ist: Manche Dinge werden echt einfacher. Zum einen geht sie inzwischen in den Kindergarten. Diese Zeit ist die pure Erholung, selbst, wenn ich arbeiten muss. Vieles versteht sie schon, man kann mit ihr reden. Auf dem Spielplatz kann sie sich ganz gut allein beschäftigen. Und sie wird ja immer älter und das geht echt total schnell. Halte durch! Und glaube mir, das geht den meisten so.

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9. Januar um 12:51
In Antwort auf kitty9080

Hallo Mamis, 

Ich fühle mich momentan sehr sehr schlecht. 
Unser kleiner Sohn wird in ein paar Tagen 11 Monate alt und ist ein absolutes Wunschkind.
Er war aber von Anfang an nicht einfach, hatte ewig Koliken, ist sehr impulsiv, sehr anhänglich aber wenn man ihn hochnimmt rankert er nur rum und will wieder runter, ...) eigentlich nichts womit man nicht umgehen könnte...Durch das ständige hochheben und wieder runter setzen, er wiegt knappe 11kg, habe ich inzwischen aber so starke Rückenschmerzen, dass es ohne Schmerzmittel überhaupt nicht mehr geht...ich versuche ihn so oft es geht auf dem Boden zu lassen, was zur Folge hat, dass ich den ganzen Tag mit auf dem Boden sitzen muss, da er seinen Unmut sonst sehr sehr laut kundtut. Ich kann nicht mal duschen, zur Toilette oder gar ein bisschen Haushalt machen, wenn der Papa
bei der Arbeit ist. Seine 2h Mittagsschlaf haben sich auf knapp eine Stunde verkürzt und nicht mal da komme ich zu etwas.
Leider haben wir auch keine Gruppe zu der wir regelmäßig gehen können, damit wir mal etwas Abwechslung vom dem ganzen haben. 
Das macht mich furchtbar unglücklich.
Ab ca 17uhr ist er dann immer so unleidlich, dass es eigentlich nur noch in der trage auszuhalten geht. Ich weiß nicht wann wir das letzte mal entspannt zu Abend gegessen haben, denn jedes Mal wenn wir uns alle gemeinsam an den Tisch setzen fängt Zwerg Nase fürchterlich an zu weinen und zu schreien. Bei den anderen Mahlzeiten ist das nicht der Fall. Ja und seit neuestem schläft er nachts auch sehr sehr unruhig und ist häufig munter. 
Irgendwie schlaucht das sehr, aber am meisten fehlt mir das friedliche gemeinsame Essen am Abend mit ihm und meinem Mann. Hat jemand von euch eine Antwort darauf, ob das nur eine Phase ist, wie lange sie anhält und was ich tun kann um die Situation für uns alle angenehmer und erträglicher zu gestalten? 

Hallo, dein Beitrag ist sehr interessant und erinnert mich etwas an meine Zeit damals. Also erstmal vorne weg : es wird besser. Meine Tochter war auch ein grausames Baby. Ich muss es einfach so sagen. Hat nur gebrüllt war immer unzufrieden. Hab mich auch nie getraut in den ersten Monaten mit ihr die Wohnung zu verlassen. Die elternzeit hat sehr geschlaucht und ich fand es anstrengender als arbeiten zu gehen.
Ich hatte auch so Mega Rückenschmerzen, dass ich ohne ibu und Voltaren nicht mehr laufen konnte. Irgendwann hab ich angefangen an mich zu denken. Ich bin nicht nur Mutter sondern auch Mensch und Frau. Bin dann zur Physiotherapie und zur Kosmetik ab und zu. Meine Tochter kam in die Kita mit 16 Monaten. Ab dann ginf es bergauf mit allem. Inzwischen ist sie zwei einhalb und ein ganz liebes ruhiges Mädchen.
Ich kann dir nur raten mehr an dich zu denken, etwas Egoismus schadet nicht. Meine Meinung zumindest. Wenn dein Kind mit nix zufrieden ist dann ist es halt so....zeit an dich zu denken! 

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10. Januar um 13:41

Wäre eine Federwiege oder sowas für euch? In der Nähe deines Küchenarbeitsplatzes zum Beispiel auf Augenhöhe?  Dann kann er dir zuschauen,  schaukeln und du in Ruhe kochen? Ich habe auch viel mit Headset mit Freunden telefoniert. Vielleicht ist ihm ja auch langweilig?  Kinderkrippe eine Option? 

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Von: kathrin1808
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