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Auslandsadoption: Ja oder Nein?

8. Januar 2004 um 23:04

Hallo zusammen!
Ich beschäftige mich gerade im Studium ("Soziale Arbeit") mit dem Thema Auslandsadoption.
Für ein kleines Studienprojekt versuche ich mir gerade einen Eindruck darüber zu verschaffen, welche Kenntnisse und Meinungen es zu diesem Thema in der Bevölkerung gibt.
Ich (und mein Prof würden sich deshalb sehr freuen, wenn ihr mir ein paar Fragen dazu beantworten würdet.
Hier die Fragen:

Kennt ihr jemanden, der ein Kind aus dem Ausland adoptiert hat?
Wenn ja, wisst ihr Näheres über den Ablauf der Adoption?
Könnt ihr euch das für euch selbst vorstellen?
Habt ihr Verständnis für ein kinderloses Ehepaar, das ein Kind aus Osteuropa oder der 3.Welt adoptiert?
Wohin würdet ihr euch wenden, wenn ihr diesen Wunsch hättet?
Wieviel wäre euch dieser Wunsch wert?
Und welche Probleme können eurer Meinung nach bei einer Auslandsadoption auftreten?

So, das wars.
Viele liebe Grüsse Tricia,
die für ein paar Antworten sehr dankbar wäre!

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15. Februar 2004 um 14:21

Nicht ganz richtig.....
ich muss hier einige dinge korrigieren die hier geschrieben wurden. ich beschäftige mich seit mehreren monaten mit dem thema auslandsadoption und es ist keinenfalls der einfachere und schnellere weg. ganz im gegenteil. bevor man überhaupt einen vorschlafg für ein kind erhält muss man einen adoptionseingnungsbericht erhalten den eine freie anerkannte vermittlungsstelle oder das jugendamt ausstellen muss. dabei werden die personen genau geprüft. man muss einen haufen bürokratischer hürden überwinden und dinge wie eine ärzliche bescheinigung und polizeiliches führungszeugnis vorlegen. all das muss kopiert beglaubig teilweise überbegläubigt und an das zuständige amt in dem betreffenden land geschickt werden. erst dann bekommt man nach manchmal mehrmonatiger wartezeit einen kindervorschlag. ich habe volles verständis dafür wenn man ein kind aus dem ausland adoptieren möchte, allerdings nur dann wenn dies auf seriösem wege geschieht und man seine motivationen genau prüft. probleme könnte es neben den behörden und ämtern mit körperlichen und seelischen problemen der kinder geben. oft haben sie schlimmes mitgemacht, sind unterernährt, nicht genügend geistig gefördert worden und vieles mehr. doch mit geduld und einfühlunsvermögen, so ergaben studien, ließen sich die meisten probleme und schwierigkeiten mir den zeit lösen.

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16. Mai 2004 um 12:14

Bin Mutter einer Adoptivtochter
Liebe Tricia!

Ich bin Mutter einer kleinen Adoptivtochter aus Äthiopien.
Ich lebe in Österreich und hier ist es so, dass man die selben Behördenwege durchlaufen muss, wie wenn man ein Kind in Österreich adoptieren würde (Pflegebewilligung, Kurs, etc) und dann noch zusätzliche Dokumente für die äthiopischen Behörden braucht. Das alles wird mehrfach beglaubigt und in Äthiopien selbst gibt es dann ein Adoptionsverfahren vor Gericht. Wir wurden von dem österreichischen Verein "Bridge to Ethiopia" sehr kompetent und ehrenamtlich bei unserem Weg betreut.
Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

lg

sternchen

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21. Mai 2004 um 12:41

Ich kenne zwar niemand..
der ein Kind auch den Ausland adoptirt hat. Aber ich würde es auch machen. Genug Familien wollen "deutsche" Kinder und wenn die Deutschen Kids dann doch keiner will, dann ist trozdem gut für sie gesorgt. Die Versorgung in Osteuropa oder 3. Welt ist lange nicht so gut wie hier. Also, wenn ich ein adoptiren würde dann sicher kein Deutsches. Wenn ich diesen Wunsch wirklich ernsthaft hätte würde, ich so gut wie alles dafür tun! Über den genauen "Ablauf" einer Auslandsadoption weiß ich leider so gut wie nichts *sorry*

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20. Juni 2004 um 17:54

Eine gute Bekannte hat 2 Mädels
aus Südamerika adoptiert. Es war sehr teuer.

zwei Jahre später war die Ehe kaputt.
Die Kinder waren sehr krank,und dies oft,als sie klein waren,einfach an das rauhe Klima-wettermässig-in Deutschland, nicht gewohnt.

Inzwischen läufts ganz gut,die kids mussten sich auch einiges anhören
Ich denke nicht,dass ihre Mutter sich die Zeit nehmen würde,über damals Auskunft zu erteilen.
Sie hat einen Fulltimejob.
Wir hatten uns auf dem Rückflug kennengelernt.

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25. Januar 2005 um 15:09

Auslandsadoption ja oder nein
Hallo Tricia,

wir haben vor drei Jahren einen kleinen Jungen aus Rußland adoptiert. So easy wie die Auslandsadoption dargestellt wird ist es leider nicht es ist ein harter Kampf und die Wartezeiten gibt es auch wie in Deutschland. wohin wenden zuerst JA dann zur Agentur leider ist es kaum möglich ohne Agentur zu adoptieren daher entstehen auch erheblich Kosten.

Probleme treten überall auf bei leiblichen sowie bei adoptierten Kindern es hängt immer vom Alter des Kindes ab was es alles durchgemacht hat und wie weit die Entwicklung ist.

Wenn du Fragen hast schieß los.

Gruß Sylvana

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28. Januar 2005 um 17:54

Adoption

Bei uns in der Familie gibt es Adoption und ich weise in diesem Zusammenhang auf Prof. Dr. Franz Ruppert hin

www.franz-ruppert.de

Schau in das Skriot zu 'Adoptionen'. Er weißt auf Chancen und Risiken hin, denn am Anfang der Adoption steht immer ein traumatisiertes Kind, weggeben von den eigenen eltern, der eigenen Familie, der Religion, Kultur, dem Land, der tiefe Sehnsucht nach dem Ursprung. Hinzukommt das eingebunden werden in ein evtl. belastest System der Adoptierenden. So muss man achtsam sein, damit das Kind gedeiht.

Liebe Grüße Engelstrompete

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20. April 2005 um 14:55

Wir haben ein afrikanisches Kind adoptiert
Hallo Tricia,

wir haben ein afrikanisches Kind adoptiert und ein afrodeutsches Kind hier in Pflege genommen.
Bei uns lief die Adoption gemeinsam mit dem Jugendamt und einer lizenzierten Vermittlungsstelle.
Unsere Tochter wurde nach ca. einem Jahr polizeilich zur Auslandsadoption freigegeben, da in diesem Land auf 18.000 verlassene Kinder etwa drei Adoptivelternpaare im "eigenen" Land kamen.

Wir leben in einem sehr "bunten" Umfeld, haben afrodeusche und afroamerikanische Freunde, unsere Tochter ist also kein "Exot" im Familien- und Freundeskreis.
Allerdings wurde sie in der Schule so rassistisch angefeindet, dass wir die Schule gewechselt haben. Glücklicherweise hat das nicht an ihrem Selbstwertgefühl gekratzt.
Sie selbst fühlt sich (nach ihren eigenen Worten) als "Afrikanerin mit deutschem Pass", was wir als sehr akzeptabel und gut empfinden.
Rassistische Pögeleien sieht sie als Dummheit der Pöbler.
Sie ist sehr an ihrer Herkunft und ihrem Geburtsland interessiert, was wir auch im vollem Umfang unterstützen.
Was ihr und uns zu schaffen macht ist, dass sie ein Findelkind ist. Im Gegensatz zu unserer Pflegetochter kennt sie ihre leibl. Eltern nicht, während unsere Pflegetochter regelmässigen Kontakt hat.

Die Auslandsadoption war für uns auch nicht das "letzte Mittel zum Kind". Wir hätten lt. Jugendamt damals auch locker im Inland adoptieren können (waren 25 und 27 Jahre alt). Auch eine Schwangerschaft war nie ganz ausgeschlossen, jedoch haben wir med. Hilfe nach einem gewissen Grad zugunsten einer Adoption abgelehnt.

Soviel in Kürze.

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27. April 2005 um 10:14

Kein Problem
Ausland oder nicht, ich sehe keinen Unterschied, außer daß es schneller geht. Ob das Kind anders aussieht oder nicht, es ist völlig egal. Es gibt bei uns genügend ausländische Typen. die Leute sind daran gewöhnt.

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27. April 2005 um 21:44
In Antwort auf sami501

Kein Problem
Ausland oder nicht, ich sehe keinen Unterschied, außer daß es schneller geht. Ob das Kind anders aussieht oder nicht, es ist völlig egal. Es gibt bei uns genügend ausländische Typen. die Leute sind daran gewöhnt.

Falsch!
Wie kommst Du darauf, dass es schneller geht? Schonmal einen Auslandadoprozess mitgemacht? Es geht nicht schneller, wir haben das ganze hinter uns und warten z.Zt. auf unser 2. Kind. Vor 2 Jahren haben wir den Antrag gestellt, seit 2 Monaten sind unsere Papiere in Südafrika und es kann nächstes Jahr werden, bis wir unser Kind bekommen. Nennst Du das schnell? Aber wenn man das Kind dann erstmal hat, vergisst man die lange Wartezeit schnell und weiss, dass es sich gelohnt hat.
Wir haben damals beim SkF ein Seminar besucht, dort waren sieben Paare. Die anderen hatten ihre deutschen Kinder alle früher, als wir unseres aus Südafrika.

Liebe Grüße

Ulrike

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3. Juni 2005 um 15:54
In Antwort auf maxi_12054060

Adoption

Bei uns in der Familie gibt es Adoption und ich weise in diesem Zusammenhang auf Prof. Dr. Franz Ruppert hin

www.franz-ruppert.de

Schau in das Skriot zu 'Adoptionen'. Er weißt auf Chancen und Risiken hin, denn am Anfang der Adoption steht immer ein traumatisiertes Kind, weggeben von den eigenen eltern, der eigenen Familie, der Religion, Kultur, dem Land, der tiefe Sehnsucht nach dem Ursprung. Hinzukommt das eingebunden werden in ein evtl. belastest System der Adoptierenden. So muss man achtsam sein, damit das Kind gedeiht.

Liebe Grüße Engelstrompete

Adoption Report LAURA
Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Anna-Yana Czychon und ich arbeite für Frauenzeitschrift LAURA. Diese erscheint wöchentlich im Heinrich Bauer Verlag.
Ich würde gerne einen Report über das Thema "Adoption" machen. Ich ahbe gesehen, dass Sie ein Fall in der Familie haben. Ich suche ich ein paar, dass ein (deutsches) Kind bzw. auch Baby adoptiert hat und bereit wäre, mir deren Geschichte zu erzählen. Die Eltern sollten zwischen 30 und 45 Jahren sein. Trifft das vielelciht auf Ihren Fall zu? Ich würde mich sehr freuen, eine Antwort von Ihnen zu bekommen udn es wäre super, wenn das mit dem Report klappen würde.


Vielen Dank schonmal im voraus und ein schönes Wochenende
Anna-Yana Czychon


Sie können mich am besten ab Monatg unter der Rufnummer:040-3019-5440 erreichen oder mir aber auch sehr gerne eine E-Mail schicken an yczychon@hb.de.
Wenn Sie mich aber am Wochenende erreichen wollen, können Sie mir sehr gerne eine E-Mail an anna_yana@web.de schicken.

Vielen Dank

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21. November 2005 um 16:40
In Antwort auf haze_12259220

Wir haben ein afrikanisches Kind adoptiert
Hallo Tricia,

wir haben ein afrikanisches Kind adoptiert und ein afrodeutsches Kind hier in Pflege genommen.
Bei uns lief die Adoption gemeinsam mit dem Jugendamt und einer lizenzierten Vermittlungsstelle.
Unsere Tochter wurde nach ca. einem Jahr polizeilich zur Auslandsadoption freigegeben, da in diesem Land auf 18.000 verlassene Kinder etwa drei Adoptivelternpaare im "eigenen" Land kamen.

Wir leben in einem sehr "bunten" Umfeld, haben afrodeusche und afroamerikanische Freunde, unsere Tochter ist also kein "Exot" im Familien- und Freundeskreis.
Allerdings wurde sie in der Schule so rassistisch angefeindet, dass wir die Schule gewechselt haben. Glücklicherweise hat das nicht an ihrem Selbstwertgefühl gekratzt.
Sie selbst fühlt sich (nach ihren eigenen Worten) als "Afrikanerin mit deutschem Pass", was wir als sehr akzeptabel und gut empfinden.
Rassistische Pögeleien sieht sie als Dummheit der Pöbler.
Sie ist sehr an ihrer Herkunft und ihrem Geburtsland interessiert, was wir auch im vollem Umfang unterstützen.
Was ihr und uns zu schaffen macht ist, dass sie ein Findelkind ist. Im Gegensatz zu unserer Pflegetochter kennt sie ihre leibl. Eltern nicht, während unsere Pflegetochter regelmässigen Kontakt hat.

Die Auslandsadoption war für uns auch nicht das "letzte Mittel zum Kind". Wir hätten lt. Jugendamt damals auch locker im Inland adoptieren können (waren 25 und 27 Jahre alt). Auch eine Schwangerschaft war nie ganz ausgeschlossen, jedoch haben wir med. Hilfe nach einem gewissen Grad zugunsten einer Adoption abgelehnt.

Soviel in Kürze.

Adoption
Hallo, ich habe deinen Beitrag gelesen. Ich bin selber aus Kolumbien mit 2 Monaten adoptiert worden . Meine Eltern leben in Spanien. Zurzeit bin ich in Deutschland und studiere an der Universität in Landau,Sonderpädagogik. Mein Problem ist, dass ich keine Informationen über Adoptionen von behinderten Kindern finde. Ich schreibe an meiner Examensarbeit über das Thema "Adoption von einem behinderten Kind". Natürlich geht auch Pflegekind. Vielleicht kennst du ja jemanden der ein behindertes Kind adoptiert hat oder in Pflege genommen hat.

Lieben Gruß
Esther

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22. November 2005 um 20:35
In Antwort auf celia_12115576

Adoption
Hallo, ich habe deinen Beitrag gelesen. Ich bin selber aus Kolumbien mit 2 Monaten adoptiert worden . Meine Eltern leben in Spanien. Zurzeit bin ich in Deutschland und studiere an der Universität in Landau,Sonderpädagogik. Mein Problem ist, dass ich keine Informationen über Adoptionen von behinderten Kindern finde. Ich schreibe an meiner Examensarbeit über das Thema "Adoption von einem behinderten Kind". Natürlich geht auch Pflegekind. Vielleicht kennst du ja jemanden der ein behindertes Kind adoptiert hat oder in Pflege genommen hat.

Lieben Gruß
Esther

Hallo,
zwar kann ich dir nicht direkt helfen, aber schau mal unter www.adoptionsberatung.at nach, dort gibt es auch ein Forum.

Ich habe gerade das Buch gelesen "Tochter Indira" von Bettina Schulz, sie beschreibt, dass eine Auslandsadoption aus Indien (ca. im Jahr 2000) fast nur möglich war, wenn man gewillt war, ein krankes oder behindertes Kind zu nehmen. Und es gab in Europa einige Paare, die dazu gewillt waren. Die Autorin hat selbst 2 Kinder aus Indien adoptiert, ihre erste Tochter "Indira" war nach indischen Massstäben krank, sie war zu dunkelhäutig und schielte, ausserdem war sie ein Mädchen...

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29. August 2006 um 23:20
In Antwort auf radha_11864427

Bin Mutter einer Adoptivtochter
Liebe Tricia!

Ich bin Mutter einer kleinen Adoptivtochter aus Äthiopien.
Ich lebe in Österreich und hier ist es so, dass man die selben Behördenwege durchlaufen muss, wie wenn man ein Kind in Österreich adoptieren würde (Pflegebewilligung, Kurs, etc) und dann noch zusätzliche Dokumente für die äthiopischen Behörden braucht. Das alles wird mehrfach beglaubigt und in Äthiopien selbst gibt es dann ein Adoptionsverfahren vor Gericht. Wir wurden von dem österreichischen Verein "Bridge to Ethiopia" sehr kompetent und ehrenamtlich bei unserem Weg betreut.
Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

lg

sternchen

Frage nach Adoption eines äthiopischen Kindes
Ich habe Ihren Beitrag zur Auslandsadoption gelesen und müchte Sie sehr herzlich bitten mir ein paar Fragen dazu zu beantworten.
Wie lange mußten Sie auf Ihr Kind warten?
Ist es richtig, daß die äthiopische Seite bis zum 18. Lebensjahr des Kindes jährliche Dossiers über die Entwicklung des Kindes und die genaue Familiensituation verlangt?
Nur wenn Sie diese Frage nicht als zu aufdringlich empfinden: wie hoch waren die Kosten der Adoption insgesamt?
Ich hoffe auf eine Antwort und bedanke mich im voraus ganz herzlich

kaete 1

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5. September 2006 um 6:42
In Antwort auf zusa_12125490

Auslandsadoption ja oder nein
Hallo Tricia,

wir haben vor drei Jahren einen kleinen Jungen aus Rußland adoptiert. So easy wie die Auslandsadoption dargestellt wird ist es leider nicht es ist ein harter Kampf und die Wartezeiten gibt es auch wie in Deutschland. wohin wenden zuerst JA dann zur Agentur leider ist es kaum möglich ohne Agentur zu adoptieren daher entstehen auch erheblich Kosten.

Probleme treten überall auf bei leiblichen sowie bei adoptierten Kindern es hängt immer vom Alter des Kindes ab was es alles durchgemacht hat und wie weit die Entwicklung ist.

Wenn du Fragen hast schieß los.

Gruß Sylvana

Adoption aus russland
hallo,
wir wollen ein kind aus russland adoptieren. wir waren gestern in einer adoptionsstelle und sie sagten uns, dass die kinder aus russland meistens die sind die keiner haben möchte. kranke usw.......kann man das so bestätigen?
ich würde mich freuen wenn ich sie mal anrufen könnte.Tel eventuell! würde mich freuen. ich suche leute die erfahrungen mit russland gemacht haben.
danke
gruss
varmen

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5. September 2006 um 10:19
In Antwort auf muirmn_12054474

Adoption aus russland
hallo,
wir wollen ein kind aus russland adoptieren. wir waren gestern in einer adoptionsstelle und sie sagten uns, dass die kinder aus russland meistens die sind die keiner haben möchte. kranke usw.......kann man das so bestätigen?
ich würde mich freuen wenn ich sie mal anrufen könnte.Tel eventuell! würde mich freuen. ich suche leute die erfahrungen mit russland gemacht haben.
danke
gruss
varmen

Erfahrungen
Wir haben zwei Kinder aus der russischen Föderation adoptiert und habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich rufe gerne mal an und berichte davon.

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6. September 2006 um 11:54

Soziale Arbeit
Wir haben 3 Kinder adoptiert. Wir werden gerne Fragen anworten....wilhelm01@hotmail.com...

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5. Oktober 2006 um 1:43

!!!Ich bin eine Auslandsadoption!!!
Hallo Zusammen!!!

Ich bin 20 Jahre alt und vor 19 Jahren wurde ich aus Süd-Korea (Seoul) adoptiert. Ich habe Eltern, die für mich alles geben und alles tun würden. Die mich lieben und unterstützen, die hinter mir stehen und mir dadurch rückhaltgeben.
Meine Eltern haben noch fünf weitere Kinder!!
Meine zwei großen Geschwister (Bruder, Schwester) sind leibliche Kinder, mein kleiner Bruder ist ebenfalls adoptiert (Kolumbien) und meinen zwei ganz kleinen Geschwister sind Pflegekinder.

Zuerst muss man sagen, dass sich in dem Adoptionsverfahren sehr viel verändert hat, seit ich damals adoptiert wurde. Die Richtlinien sind strenger geworden.
Adoptierte und Eltern die ihr Kind hergegeben haben, haben es mittlerweile einfacher ihre Blutsverwanten zu suchen und zu finden, da viel mehr Hilfe angeboten wird. Von Seiten privater Personen und auch vom Staat bzw. vom Jugendamt.
Man kann ein Kind endweder über das Jugendamt adoptieren oder über einen anerkannten privaten Verein. In manchen Ländern kann man Kinder auch privat adoptieren.

Eine Adoption ist ein langwieriger Prozess und für die Bewerber eine große emotionale Belastung, da man lange unter einer Anspannung leidet, einer Ungewissheit erst ob man ein Kind bekommt und dann was das für ein Kind sein wird.



Es wird tausendmal darüber gesprochen, wie Adoptiertekinder ihre leiblichen Eltern suchen und sie auch finden. Was für eine Dankbarkeit dadurch endsteht und welch ein befreiendes Gefühl das ist, endlich seine Herkunft zu kennen.

Aber es gibt auch Kids, die diese Möglichkeit erst gar nicht haben!!!
Ich würde auf der Straße gefunden und habe somit nicht einmal die kleinste Chance meine leiblichen Eltern kennen zu lernen. Außerdem was bringt es mir, wenn ich meine leiblichen Eltern kenne??? Sie hat mich zwar in die Welt gesetzt und dafür bin ich ihr auch unendlich dankbar, aber dennoch hat mich jemandanderst groß gezogen, hat so viel liebe in mich gepflanzt, so viel Geduld und Ausdauer bewiesen und einen nun Eigenständigen Menschen aus mir gemacht. Es ist für mich (und ich kann nur für mich sprechen) nicht wichtig, wer meine leibliche Mutter ist, was sie tut und warum sie mich hergegeben hat. Ich habe meinen Platz gefünden und ich würde diesen Platz für nichts und niemanden aufgeben. Selbst wenn ich das tun wollte, weiß ich, dass meine Eltern mich nicht gehen liesten.
Warum sollte ich jemanden suchen, der mich leichtfertig aus irgendwelchen (vielleicht begründeten) Gründen hergegeben hat, dem ich es nicht Wert war, in ein Heim zu bringen oder mich offen zur Adoptionfrei zu geben, wenn ich Eltern habe, die mich Bedigungslos und ohne Grenzen lieben???



Nun aber zum eigentlichen Thema!!!!
Obwohl ich bei meinen Eltern nur positives Erfahren habe, würde ich kein Kind aus dem Ausland adoptieren!!!
Es gibt immer Menschen ...
... die einen Anstarren, als ob man vom Mars kommen würde, die erschrocken sind über ein Gesicht, das nicht europäisch ist. Die darüber erschocken sind, dass man einen schwäbischen Dialekt spricht, obwohl man eigentlich gebrochen Deutsch sprechen müsste.
... die mit absicht eine Narbe aufstechen. Die nur ein Wort sagen müssen und einen so verletzten. Menschen, die ihr land nicht mit adoptierten teilen wollen. Menschen, die Adoptierte Menschen nicht als dazu gehörig ansehen und dass einen spüren lassen. Menschen die nicht nur das Kind sondern auch die Eltern beleidigen beschimpfen und nieder machen.
... die Mitleid haben, und nicht wissen, dass Mitleid keinem Hilf, sondern einen nur in eine Situation bringen, der man nicht gewachsen ist. Die einen durch ihr (gut gemeintes) Mitleid nieder machen und einen Verletzten in dem sie Adoptierten einen Sonderstatus geben. In dem sie erwarten, dass man ihnen dafür dankbar ist, dass sich überhaupt jemand interessiert.
... die Geschwister Adoptierter verschlagen, weil sie in Geschichte nicht aufgepasst haben und zu viel national stolz besitzen.
... die keine Ahnung haben!!!!!

Aber es gibt auch Menschen,
... die sich tausendmal die Gleiche Geschichte anhören und einen Auffangen
... die zu einem stehen und einen verteidigen
... die einen ohne Fragen annehmen
... die nicht die Augen verschließen und sich offen zeigen
... die wirklich meine was sie sagen
... die einem gewaltig die Meinung geigen
... die helfen ein starker Mensch zu werden
... die an einen Glauben und die Hoffnung nicht aufgeben
... die wirkliche Freunde und vorallem eine wirkliche Familie bilden!!!!



Ich fühle (fühlte) mich (oft)...
... allein Gelassen
... nicht verstanden
... nicht dazu gehörig
... Ausgestoßen
... Als ersatz Teil
... Ungeliebt
... Vernachlässigt
... Traurig
... Leer
... schrecklich und ich währe sehr oft gerne gestorben!!!!

Diese Gefühle habe ich auch heute noch oft, obwohl ich alles habe!!!!!
Ich denke, dass wird nie vergehen, aber man lernt damit um zu gehen und es zu akzeptieren!!!

Ich würde dass aber nicht gern einem anderem Kind zumuten, und deswegen stehe ich Auslandsadoptionen sehr kritisch gegenüber!!!




Außerdem finde ich, sollten sich die Bewerber im klaren sein, dass diese Kinder eine Herkunft haben, die ihnen mehr oder weniger bewusst ist. Die sie nicht vergessen werden und die man nicht bei seite stellen sollte.
Adoptievkinder haben ein recht zu erfahren, dass sie Adoptiert wurden. Sie haben das recht zu erfahen, warum die Eltern ein Kind adoptieren wollten!!!!

Dennoch hab ich großen Respekt vor allen Menschen, die ein Kind adoptieren wollen, jemandanderem Bedigungslose Liebe zu schenken ist das großte auf der Welt. Das ist ein Geschenk, dass mit Geld nicht bezahlt werden kann.



Ich danke meiner Mamma und meinem Pappa für all das was sie für mich getan haben und was sie mit mir durchstehen mussten!!!

Danke für dieses Forum, in dem ich zum ersten mal meine Gedanken in Worte gefasst habe.



Liebe Grüße Milie

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27. Oktober 2006 um 16:47
In Antwort auf radha_11864427

Bin Mutter einer Adoptivtochter
Liebe Tricia!

Ich bin Mutter einer kleinen Adoptivtochter aus Äthiopien.
Ich lebe in Österreich und hier ist es so, dass man die selben Behördenwege durchlaufen muss, wie wenn man ein Kind in Österreich adoptieren würde (Pflegebewilligung, Kurs, etc) und dann noch zusätzliche Dokumente für die äthiopischen Behörden braucht. Das alles wird mehrfach beglaubigt und in Äthiopien selbst gibt es dann ein Adoptionsverfahren vor Gericht. Wir wurden von dem österreichischen Verein "Bridge to Ethiopia" sehr kompetent und ehrenamtlich bei unserem Weg betreut.
Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

lg

sternchen

"Bridge to Ethiopia"
@sternchen:
Kenne diesen Verein oder Institution. Mein Grossonkel ist Mitbegruender und ein Nachbar meiner Oma hat auch durch durch diese Institution ein Kind aus Aethiopien adoptiert.

@Tricia:
Ich wuerde sehr gerne nach den eigenen Kindern ein-zwei Kinder aus Nigeria adoptieren, da auch mein zukuenftiger Ehemann aus Nigeria kommt. Fuer mich kaeme keine Organisation in Fragen, wenn dann privat.
Da dies aber noch Zeit hat und ich noch zu jung fuer eine Adoption bin, hab ich mich auch noch nicht ueber die behoerdlichen Wege informiert.
Ich denke es ist wesentlich einfacher fuer ein Kind, wenn es sozusagen eine Person im Umfeld hat, die dasselbe durchmacht, aufgrund seiner Hautfarbe. Auch wuerde es dann viel von der afrikanischen Kultur mibekommen.

LG Marijam1

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3. November 2006 um 21:01
In Antwort auf maria_12542797

!!!Ich bin eine Auslandsadoption!!!
Hallo Zusammen!!!

Ich bin 20 Jahre alt und vor 19 Jahren wurde ich aus Süd-Korea (Seoul) adoptiert. Ich habe Eltern, die für mich alles geben und alles tun würden. Die mich lieben und unterstützen, die hinter mir stehen und mir dadurch rückhaltgeben.
Meine Eltern haben noch fünf weitere Kinder!!
Meine zwei großen Geschwister (Bruder, Schwester) sind leibliche Kinder, mein kleiner Bruder ist ebenfalls adoptiert (Kolumbien) und meinen zwei ganz kleinen Geschwister sind Pflegekinder.

Zuerst muss man sagen, dass sich in dem Adoptionsverfahren sehr viel verändert hat, seit ich damals adoptiert wurde. Die Richtlinien sind strenger geworden.
Adoptierte und Eltern die ihr Kind hergegeben haben, haben es mittlerweile einfacher ihre Blutsverwanten zu suchen und zu finden, da viel mehr Hilfe angeboten wird. Von Seiten privater Personen und auch vom Staat bzw. vom Jugendamt.
Man kann ein Kind endweder über das Jugendamt adoptieren oder über einen anerkannten privaten Verein. In manchen Ländern kann man Kinder auch privat adoptieren.

Eine Adoption ist ein langwieriger Prozess und für die Bewerber eine große emotionale Belastung, da man lange unter einer Anspannung leidet, einer Ungewissheit erst ob man ein Kind bekommt und dann was das für ein Kind sein wird.



Es wird tausendmal darüber gesprochen, wie Adoptiertekinder ihre leiblichen Eltern suchen und sie auch finden. Was für eine Dankbarkeit dadurch endsteht und welch ein befreiendes Gefühl das ist, endlich seine Herkunft zu kennen.

Aber es gibt auch Kids, die diese Möglichkeit erst gar nicht haben!!!
Ich würde auf der Straße gefunden und habe somit nicht einmal die kleinste Chance meine leiblichen Eltern kennen zu lernen. Außerdem was bringt es mir, wenn ich meine leiblichen Eltern kenne??? Sie hat mich zwar in die Welt gesetzt und dafür bin ich ihr auch unendlich dankbar, aber dennoch hat mich jemandanderst groß gezogen, hat so viel liebe in mich gepflanzt, so viel Geduld und Ausdauer bewiesen und einen nun Eigenständigen Menschen aus mir gemacht. Es ist für mich (und ich kann nur für mich sprechen) nicht wichtig, wer meine leibliche Mutter ist, was sie tut und warum sie mich hergegeben hat. Ich habe meinen Platz gefünden und ich würde diesen Platz für nichts und niemanden aufgeben. Selbst wenn ich das tun wollte, weiß ich, dass meine Eltern mich nicht gehen liesten.
Warum sollte ich jemanden suchen, der mich leichtfertig aus irgendwelchen (vielleicht begründeten) Gründen hergegeben hat, dem ich es nicht Wert war, in ein Heim zu bringen oder mich offen zur Adoptionfrei zu geben, wenn ich Eltern habe, die mich Bedigungslos und ohne Grenzen lieben???



Nun aber zum eigentlichen Thema!!!!
Obwohl ich bei meinen Eltern nur positives Erfahren habe, würde ich kein Kind aus dem Ausland adoptieren!!!
Es gibt immer Menschen ...
... die einen Anstarren, als ob man vom Mars kommen würde, die erschrocken sind über ein Gesicht, das nicht europäisch ist. Die darüber erschocken sind, dass man einen schwäbischen Dialekt spricht, obwohl man eigentlich gebrochen Deutsch sprechen müsste.
... die mit absicht eine Narbe aufstechen. Die nur ein Wort sagen müssen und einen so verletzten. Menschen, die ihr land nicht mit adoptierten teilen wollen. Menschen, die Adoptierte Menschen nicht als dazu gehörig ansehen und dass einen spüren lassen. Menschen die nicht nur das Kind sondern auch die Eltern beleidigen beschimpfen und nieder machen.
... die Mitleid haben, und nicht wissen, dass Mitleid keinem Hilf, sondern einen nur in eine Situation bringen, der man nicht gewachsen ist. Die einen durch ihr (gut gemeintes) Mitleid nieder machen und einen Verletzten in dem sie Adoptierten einen Sonderstatus geben. In dem sie erwarten, dass man ihnen dafür dankbar ist, dass sich überhaupt jemand interessiert.
... die Geschwister Adoptierter verschlagen, weil sie in Geschichte nicht aufgepasst haben und zu viel national stolz besitzen.
... die keine Ahnung haben!!!!!

Aber es gibt auch Menschen,
... die sich tausendmal die Gleiche Geschichte anhören und einen Auffangen
... die zu einem stehen und einen verteidigen
... die einen ohne Fragen annehmen
... die nicht die Augen verschließen und sich offen zeigen
... die wirklich meine was sie sagen
... die einem gewaltig die Meinung geigen
... die helfen ein starker Mensch zu werden
... die an einen Glauben und die Hoffnung nicht aufgeben
... die wirkliche Freunde und vorallem eine wirkliche Familie bilden!!!!



Ich fühle (fühlte) mich (oft)...
... allein Gelassen
... nicht verstanden
... nicht dazu gehörig
... Ausgestoßen
... Als ersatz Teil
... Ungeliebt
... Vernachlässigt
... Traurig
... Leer
... schrecklich und ich währe sehr oft gerne gestorben!!!!

Diese Gefühle habe ich auch heute noch oft, obwohl ich alles habe!!!!!
Ich denke, dass wird nie vergehen, aber man lernt damit um zu gehen und es zu akzeptieren!!!

Ich würde dass aber nicht gern einem anderem Kind zumuten, und deswegen stehe ich Auslandsadoptionen sehr kritisch gegenüber!!!




Außerdem finde ich, sollten sich die Bewerber im klaren sein, dass diese Kinder eine Herkunft haben, die ihnen mehr oder weniger bewusst ist. Die sie nicht vergessen werden und die man nicht bei seite stellen sollte.
Adoptievkinder haben ein recht zu erfahren, dass sie Adoptiert wurden. Sie haben das recht zu erfahen, warum die Eltern ein Kind adoptieren wollten!!!!

Dennoch hab ich großen Respekt vor allen Menschen, die ein Kind adoptieren wollen, jemandanderem Bedigungslose Liebe zu schenken ist das großte auf der Welt. Das ist ein Geschenk, dass mit Geld nicht bezahlt werden kann.



Ich danke meiner Mamma und meinem Pappa für all das was sie für mich getan haben und was sie mit mir durchstehen mussten!!!

Danke für dieses Forum, in dem ich zum ersten mal meine Gedanken in Worte gefasst habe.



Liebe Grüße Milie

Danke
Hallo Milie,

danke für diesen wunderbaren Beitrag!
Er hat mich so bewegt, dass mir Tränen in den Augen stehen...

Liebe Grüße
Kirsten

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18. April 2007 um 14:37
In Antwort auf muirmn_12054474

Adoption aus russland
hallo,
wir wollen ein kind aus russland adoptieren. wir waren gestern in einer adoptionsstelle und sie sagten uns, dass die kinder aus russland meistens die sind die keiner haben möchte. kranke usw.......kann man das so bestätigen?
ich würde mich freuen wenn ich sie mal anrufen könnte.Tel eventuell! würde mich freuen. ich suche leute die erfahrungen mit russland gemacht haben.
danke
gruss
varmen

Adoption in Russland ist mglich
Hallo, Varmen,
Ich bin die Dolmetscherin die mit dem Team aus Moskau schon seit 9 Jahre arbeitet. Wir knnen Ihnen helfen das Kind aus Russland zu adoptieren. Die Kinder die wir im Waisenheim haben sind fast alle gesund, natürlich haben wir auch die kranke Kinder die man nicht Russland handel kann aber in Deutschland schon. Sie können mich persönlich anrufen und ich versuche alle Ihre Fragen beantworten, ich wohne in Italien, deswegen die Telefonnummer ist folgend: 0039-0432-46294 Lilia Galkina-Kunzke.

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22. April 2007 um 15:44
In Antwort auf maria_12542797

!!!Ich bin eine Auslandsadoption!!!
Hallo Zusammen!!!

Ich bin 20 Jahre alt und vor 19 Jahren wurde ich aus Süd-Korea (Seoul) adoptiert. Ich habe Eltern, die für mich alles geben und alles tun würden. Die mich lieben und unterstützen, die hinter mir stehen und mir dadurch rückhaltgeben.
Meine Eltern haben noch fünf weitere Kinder!!
Meine zwei großen Geschwister (Bruder, Schwester) sind leibliche Kinder, mein kleiner Bruder ist ebenfalls adoptiert (Kolumbien) und meinen zwei ganz kleinen Geschwister sind Pflegekinder.

Zuerst muss man sagen, dass sich in dem Adoptionsverfahren sehr viel verändert hat, seit ich damals adoptiert wurde. Die Richtlinien sind strenger geworden.
Adoptierte und Eltern die ihr Kind hergegeben haben, haben es mittlerweile einfacher ihre Blutsverwanten zu suchen und zu finden, da viel mehr Hilfe angeboten wird. Von Seiten privater Personen und auch vom Staat bzw. vom Jugendamt.
Man kann ein Kind endweder über das Jugendamt adoptieren oder über einen anerkannten privaten Verein. In manchen Ländern kann man Kinder auch privat adoptieren.

Eine Adoption ist ein langwieriger Prozess und für die Bewerber eine große emotionale Belastung, da man lange unter einer Anspannung leidet, einer Ungewissheit erst ob man ein Kind bekommt und dann was das für ein Kind sein wird.



Es wird tausendmal darüber gesprochen, wie Adoptiertekinder ihre leiblichen Eltern suchen und sie auch finden. Was für eine Dankbarkeit dadurch endsteht und welch ein befreiendes Gefühl das ist, endlich seine Herkunft zu kennen.

Aber es gibt auch Kids, die diese Möglichkeit erst gar nicht haben!!!
Ich würde auf der Straße gefunden und habe somit nicht einmal die kleinste Chance meine leiblichen Eltern kennen zu lernen. Außerdem was bringt es mir, wenn ich meine leiblichen Eltern kenne??? Sie hat mich zwar in die Welt gesetzt und dafür bin ich ihr auch unendlich dankbar, aber dennoch hat mich jemandanderst groß gezogen, hat so viel liebe in mich gepflanzt, so viel Geduld und Ausdauer bewiesen und einen nun Eigenständigen Menschen aus mir gemacht. Es ist für mich (und ich kann nur für mich sprechen) nicht wichtig, wer meine leibliche Mutter ist, was sie tut und warum sie mich hergegeben hat. Ich habe meinen Platz gefünden und ich würde diesen Platz für nichts und niemanden aufgeben. Selbst wenn ich das tun wollte, weiß ich, dass meine Eltern mich nicht gehen liesten.
Warum sollte ich jemanden suchen, der mich leichtfertig aus irgendwelchen (vielleicht begründeten) Gründen hergegeben hat, dem ich es nicht Wert war, in ein Heim zu bringen oder mich offen zur Adoptionfrei zu geben, wenn ich Eltern habe, die mich Bedigungslos und ohne Grenzen lieben???



Nun aber zum eigentlichen Thema!!!!
Obwohl ich bei meinen Eltern nur positives Erfahren habe, würde ich kein Kind aus dem Ausland adoptieren!!!
Es gibt immer Menschen ...
... die einen Anstarren, als ob man vom Mars kommen würde, die erschrocken sind über ein Gesicht, das nicht europäisch ist. Die darüber erschocken sind, dass man einen schwäbischen Dialekt spricht, obwohl man eigentlich gebrochen Deutsch sprechen müsste.
... die mit absicht eine Narbe aufstechen. Die nur ein Wort sagen müssen und einen so verletzten. Menschen, die ihr land nicht mit adoptierten teilen wollen. Menschen, die Adoptierte Menschen nicht als dazu gehörig ansehen und dass einen spüren lassen. Menschen die nicht nur das Kind sondern auch die Eltern beleidigen beschimpfen und nieder machen.
... die Mitleid haben, und nicht wissen, dass Mitleid keinem Hilf, sondern einen nur in eine Situation bringen, der man nicht gewachsen ist. Die einen durch ihr (gut gemeintes) Mitleid nieder machen und einen Verletzten in dem sie Adoptierten einen Sonderstatus geben. In dem sie erwarten, dass man ihnen dafür dankbar ist, dass sich überhaupt jemand interessiert.
... die Geschwister Adoptierter verschlagen, weil sie in Geschichte nicht aufgepasst haben und zu viel national stolz besitzen.
... die keine Ahnung haben!!!!!

Aber es gibt auch Menschen,
... die sich tausendmal die Gleiche Geschichte anhören und einen Auffangen
... die zu einem stehen und einen verteidigen
... die einen ohne Fragen annehmen
... die nicht die Augen verschließen und sich offen zeigen
... die wirklich meine was sie sagen
... die einem gewaltig die Meinung geigen
... die helfen ein starker Mensch zu werden
... die an einen Glauben und die Hoffnung nicht aufgeben
... die wirkliche Freunde und vorallem eine wirkliche Familie bilden!!!!



Ich fühle (fühlte) mich (oft)...
... allein Gelassen
... nicht verstanden
... nicht dazu gehörig
... Ausgestoßen
... Als ersatz Teil
... Ungeliebt
... Vernachlässigt
... Traurig
... Leer
... schrecklich und ich währe sehr oft gerne gestorben!!!!

Diese Gefühle habe ich auch heute noch oft, obwohl ich alles habe!!!!!
Ich denke, dass wird nie vergehen, aber man lernt damit um zu gehen und es zu akzeptieren!!!

Ich würde dass aber nicht gern einem anderem Kind zumuten, und deswegen stehe ich Auslandsadoptionen sehr kritisch gegenüber!!!




Außerdem finde ich, sollten sich die Bewerber im klaren sein, dass diese Kinder eine Herkunft haben, die ihnen mehr oder weniger bewusst ist. Die sie nicht vergessen werden und die man nicht bei seite stellen sollte.
Adoptievkinder haben ein recht zu erfahren, dass sie Adoptiert wurden. Sie haben das recht zu erfahen, warum die Eltern ein Kind adoptieren wollten!!!!

Dennoch hab ich großen Respekt vor allen Menschen, die ein Kind adoptieren wollen, jemandanderem Bedigungslose Liebe zu schenken ist das großte auf der Welt. Das ist ein Geschenk, dass mit Geld nicht bezahlt werden kann.



Ich danke meiner Mamma und meinem Pappa für all das was sie für mich getan haben und was sie mit mir durchstehen mussten!!!

Danke für dieses Forum, in dem ich zum ersten mal meine Gedanken in Worte gefasst habe.



Liebe Grüße Milie

Diplomarbeit Auslandsadoption
Hallo Milie,
ich bin von Deinem BEtrag sehr beeindruckt, würdest Du mir ihm Rahmen meine Diplomarbeit ein Interview geben. Ich will nämlich genau auf diesem Konflikt hinaus,
Vielen Dank...
Alles liebe
Nicole

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23. April 2007 um 15:48
In Antwort auf maria_12542797

!!!Ich bin eine Auslandsadoption!!!
Hallo Zusammen!!!

Ich bin 20 Jahre alt und vor 19 Jahren wurde ich aus Süd-Korea (Seoul) adoptiert. Ich habe Eltern, die für mich alles geben und alles tun würden. Die mich lieben und unterstützen, die hinter mir stehen und mir dadurch rückhaltgeben.
Meine Eltern haben noch fünf weitere Kinder!!
Meine zwei großen Geschwister (Bruder, Schwester) sind leibliche Kinder, mein kleiner Bruder ist ebenfalls adoptiert (Kolumbien) und meinen zwei ganz kleinen Geschwister sind Pflegekinder.

Zuerst muss man sagen, dass sich in dem Adoptionsverfahren sehr viel verändert hat, seit ich damals adoptiert wurde. Die Richtlinien sind strenger geworden.
Adoptierte und Eltern die ihr Kind hergegeben haben, haben es mittlerweile einfacher ihre Blutsverwanten zu suchen und zu finden, da viel mehr Hilfe angeboten wird. Von Seiten privater Personen und auch vom Staat bzw. vom Jugendamt.
Man kann ein Kind endweder über das Jugendamt adoptieren oder über einen anerkannten privaten Verein. In manchen Ländern kann man Kinder auch privat adoptieren.

Eine Adoption ist ein langwieriger Prozess und für die Bewerber eine große emotionale Belastung, da man lange unter einer Anspannung leidet, einer Ungewissheit erst ob man ein Kind bekommt und dann was das für ein Kind sein wird.



Es wird tausendmal darüber gesprochen, wie Adoptiertekinder ihre leiblichen Eltern suchen und sie auch finden. Was für eine Dankbarkeit dadurch endsteht und welch ein befreiendes Gefühl das ist, endlich seine Herkunft zu kennen.

Aber es gibt auch Kids, die diese Möglichkeit erst gar nicht haben!!!
Ich würde auf der Straße gefunden und habe somit nicht einmal die kleinste Chance meine leiblichen Eltern kennen zu lernen. Außerdem was bringt es mir, wenn ich meine leiblichen Eltern kenne??? Sie hat mich zwar in die Welt gesetzt und dafür bin ich ihr auch unendlich dankbar, aber dennoch hat mich jemandanderst groß gezogen, hat so viel liebe in mich gepflanzt, so viel Geduld und Ausdauer bewiesen und einen nun Eigenständigen Menschen aus mir gemacht. Es ist für mich (und ich kann nur für mich sprechen) nicht wichtig, wer meine leibliche Mutter ist, was sie tut und warum sie mich hergegeben hat. Ich habe meinen Platz gefünden und ich würde diesen Platz für nichts und niemanden aufgeben. Selbst wenn ich das tun wollte, weiß ich, dass meine Eltern mich nicht gehen liesten.
Warum sollte ich jemanden suchen, der mich leichtfertig aus irgendwelchen (vielleicht begründeten) Gründen hergegeben hat, dem ich es nicht Wert war, in ein Heim zu bringen oder mich offen zur Adoptionfrei zu geben, wenn ich Eltern habe, die mich Bedigungslos und ohne Grenzen lieben???



Nun aber zum eigentlichen Thema!!!!
Obwohl ich bei meinen Eltern nur positives Erfahren habe, würde ich kein Kind aus dem Ausland adoptieren!!!
Es gibt immer Menschen ...
... die einen Anstarren, als ob man vom Mars kommen würde, die erschrocken sind über ein Gesicht, das nicht europäisch ist. Die darüber erschocken sind, dass man einen schwäbischen Dialekt spricht, obwohl man eigentlich gebrochen Deutsch sprechen müsste.
... die mit absicht eine Narbe aufstechen. Die nur ein Wort sagen müssen und einen so verletzten. Menschen, die ihr land nicht mit adoptierten teilen wollen. Menschen, die Adoptierte Menschen nicht als dazu gehörig ansehen und dass einen spüren lassen. Menschen die nicht nur das Kind sondern auch die Eltern beleidigen beschimpfen und nieder machen.
... die Mitleid haben, und nicht wissen, dass Mitleid keinem Hilf, sondern einen nur in eine Situation bringen, der man nicht gewachsen ist. Die einen durch ihr (gut gemeintes) Mitleid nieder machen und einen Verletzten in dem sie Adoptierten einen Sonderstatus geben. In dem sie erwarten, dass man ihnen dafür dankbar ist, dass sich überhaupt jemand interessiert.
... die Geschwister Adoptierter verschlagen, weil sie in Geschichte nicht aufgepasst haben und zu viel national stolz besitzen.
... die keine Ahnung haben!!!!!

Aber es gibt auch Menschen,
... die sich tausendmal die Gleiche Geschichte anhören und einen Auffangen
... die zu einem stehen und einen verteidigen
... die einen ohne Fragen annehmen
... die nicht die Augen verschließen und sich offen zeigen
... die wirklich meine was sie sagen
... die einem gewaltig die Meinung geigen
... die helfen ein starker Mensch zu werden
... die an einen Glauben und die Hoffnung nicht aufgeben
... die wirkliche Freunde und vorallem eine wirkliche Familie bilden!!!!



Ich fühle (fühlte) mich (oft)...
... allein Gelassen
... nicht verstanden
... nicht dazu gehörig
... Ausgestoßen
... Als ersatz Teil
... Ungeliebt
... Vernachlässigt
... Traurig
... Leer
... schrecklich und ich währe sehr oft gerne gestorben!!!!

Diese Gefühle habe ich auch heute noch oft, obwohl ich alles habe!!!!!
Ich denke, dass wird nie vergehen, aber man lernt damit um zu gehen und es zu akzeptieren!!!

Ich würde dass aber nicht gern einem anderem Kind zumuten, und deswegen stehe ich Auslandsadoptionen sehr kritisch gegenüber!!!




Außerdem finde ich, sollten sich die Bewerber im klaren sein, dass diese Kinder eine Herkunft haben, die ihnen mehr oder weniger bewusst ist. Die sie nicht vergessen werden und die man nicht bei seite stellen sollte.
Adoptievkinder haben ein recht zu erfahren, dass sie Adoptiert wurden. Sie haben das recht zu erfahen, warum die Eltern ein Kind adoptieren wollten!!!!

Dennoch hab ich großen Respekt vor allen Menschen, die ein Kind adoptieren wollen, jemandanderem Bedigungslose Liebe zu schenken ist das großte auf der Welt. Das ist ein Geschenk, dass mit Geld nicht bezahlt werden kann.



Ich danke meiner Mamma und meinem Pappa für all das was sie für mich getan haben und was sie mit mir durchstehen mussten!!!

Danke für dieses Forum, in dem ich zum ersten mal meine Gedanken in Worte gefasst habe.



Liebe Grüße Milie

Suche Auslandsadoptierte
Hallo Ihr Lieben,
ich schreibe gerade meine Diplomarbeit über Auslandsadoptionen und bisbezüglich würde ich gerne Interviews mit Erwachsenen führen, die als Kinder nach Deutschland gekommen sind. Bitte kontaktiert mich - meine E-Mail-Adresse:
Bohnenicole@web.de

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24. April 2007 um 7:38
In Antwort auf maria_12542797

!!!Ich bin eine Auslandsadoption!!!
Hallo Zusammen!!!

Ich bin 20 Jahre alt und vor 19 Jahren wurde ich aus Süd-Korea (Seoul) adoptiert. Ich habe Eltern, die für mich alles geben und alles tun würden. Die mich lieben und unterstützen, die hinter mir stehen und mir dadurch rückhaltgeben.
Meine Eltern haben noch fünf weitere Kinder!!
Meine zwei großen Geschwister (Bruder, Schwester) sind leibliche Kinder, mein kleiner Bruder ist ebenfalls adoptiert (Kolumbien) und meinen zwei ganz kleinen Geschwister sind Pflegekinder.

Zuerst muss man sagen, dass sich in dem Adoptionsverfahren sehr viel verändert hat, seit ich damals adoptiert wurde. Die Richtlinien sind strenger geworden.
Adoptierte und Eltern die ihr Kind hergegeben haben, haben es mittlerweile einfacher ihre Blutsverwanten zu suchen und zu finden, da viel mehr Hilfe angeboten wird. Von Seiten privater Personen und auch vom Staat bzw. vom Jugendamt.
Man kann ein Kind endweder über das Jugendamt adoptieren oder über einen anerkannten privaten Verein. In manchen Ländern kann man Kinder auch privat adoptieren.

Eine Adoption ist ein langwieriger Prozess und für die Bewerber eine große emotionale Belastung, da man lange unter einer Anspannung leidet, einer Ungewissheit erst ob man ein Kind bekommt und dann was das für ein Kind sein wird.



Es wird tausendmal darüber gesprochen, wie Adoptiertekinder ihre leiblichen Eltern suchen und sie auch finden. Was für eine Dankbarkeit dadurch endsteht und welch ein befreiendes Gefühl das ist, endlich seine Herkunft zu kennen.

Aber es gibt auch Kids, die diese Möglichkeit erst gar nicht haben!!!
Ich würde auf der Straße gefunden und habe somit nicht einmal die kleinste Chance meine leiblichen Eltern kennen zu lernen. Außerdem was bringt es mir, wenn ich meine leiblichen Eltern kenne??? Sie hat mich zwar in die Welt gesetzt und dafür bin ich ihr auch unendlich dankbar, aber dennoch hat mich jemandanderst groß gezogen, hat so viel liebe in mich gepflanzt, so viel Geduld und Ausdauer bewiesen und einen nun Eigenständigen Menschen aus mir gemacht. Es ist für mich (und ich kann nur für mich sprechen) nicht wichtig, wer meine leibliche Mutter ist, was sie tut und warum sie mich hergegeben hat. Ich habe meinen Platz gefünden und ich würde diesen Platz für nichts und niemanden aufgeben. Selbst wenn ich das tun wollte, weiß ich, dass meine Eltern mich nicht gehen liesten.
Warum sollte ich jemanden suchen, der mich leichtfertig aus irgendwelchen (vielleicht begründeten) Gründen hergegeben hat, dem ich es nicht Wert war, in ein Heim zu bringen oder mich offen zur Adoptionfrei zu geben, wenn ich Eltern habe, die mich Bedigungslos und ohne Grenzen lieben???



Nun aber zum eigentlichen Thema!!!!
Obwohl ich bei meinen Eltern nur positives Erfahren habe, würde ich kein Kind aus dem Ausland adoptieren!!!
Es gibt immer Menschen ...
... die einen Anstarren, als ob man vom Mars kommen würde, die erschrocken sind über ein Gesicht, das nicht europäisch ist. Die darüber erschocken sind, dass man einen schwäbischen Dialekt spricht, obwohl man eigentlich gebrochen Deutsch sprechen müsste.
... die mit absicht eine Narbe aufstechen. Die nur ein Wort sagen müssen und einen so verletzten. Menschen, die ihr land nicht mit adoptierten teilen wollen. Menschen, die Adoptierte Menschen nicht als dazu gehörig ansehen und dass einen spüren lassen. Menschen die nicht nur das Kind sondern auch die Eltern beleidigen beschimpfen und nieder machen.
... die Mitleid haben, und nicht wissen, dass Mitleid keinem Hilf, sondern einen nur in eine Situation bringen, der man nicht gewachsen ist. Die einen durch ihr (gut gemeintes) Mitleid nieder machen und einen Verletzten in dem sie Adoptierten einen Sonderstatus geben. In dem sie erwarten, dass man ihnen dafür dankbar ist, dass sich überhaupt jemand interessiert.
... die Geschwister Adoptierter verschlagen, weil sie in Geschichte nicht aufgepasst haben und zu viel national stolz besitzen.
... die keine Ahnung haben!!!!!

Aber es gibt auch Menschen,
... die sich tausendmal die Gleiche Geschichte anhören und einen Auffangen
... die zu einem stehen und einen verteidigen
... die einen ohne Fragen annehmen
... die nicht die Augen verschließen und sich offen zeigen
... die wirklich meine was sie sagen
... die einem gewaltig die Meinung geigen
... die helfen ein starker Mensch zu werden
... die an einen Glauben und die Hoffnung nicht aufgeben
... die wirkliche Freunde und vorallem eine wirkliche Familie bilden!!!!



Ich fühle (fühlte) mich (oft)...
... allein Gelassen
... nicht verstanden
... nicht dazu gehörig
... Ausgestoßen
... Als ersatz Teil
... Ungeliebt
... Vernachlässigt
... Traurig
... Leer
... schrecklich und ich währe sehr oft gerne gestorben!!!!

Diese Gefühle habe ich auch heute noch oft, obwohl ich alles habe!!!!!
Ich denke, dass wird nie vergehen, aber man lernt damit um zu gehen und es zu akzeptieren!!!

Ich würde dass aber nicht gern einem anderem Kind zumuten, und deswegen stehe ich Auslandsadoptionen sehr kritisch gegenüber!!!




Außerdem finde ich, sollten sich die Bewerber im klaren sein, dass diese Kinder eine Herkunft haben, die ihnen mehr oder weniger bewusst ist. Die sie nicht vergessen werden und die man nicht bei seite stellen sollte.
Adoptievkinder haben ein recht zu erfahren, dass sie Adoptiert wurden. Sie haben das recht zu erfahen, warum die Eltern ein Kind adoptieren wollten!!!!

Dennoch hab ich großen Respekt vor allen Menschen, die ein Kind adoptieren wollen, jemandanderem Bedigungslose Liebe zu schenken ist das großte auf der Welt. Das ist ein Geschenk, dass mit Geld nicht bezahlt werden kann.



Ich danke meiner Mamma und meinem Pappa für all das was sie für mich getan haben und was sie mit mir durchstehen mussten!!!

Danke für dieses Forum, in dem ich zum ersten mal meine Gedanken in Worte gefasst habe.



Liebe Grüße Milie

Schade, dass Du solche Erfahrungen machen musstest
....auch meine Adoptivtochter ist ein Findelkind und wir können die Lücke, die sie dadurch hat, natürlich niemals schliessen.
Sie wäre aber auch in ihrem Heimatland Findelkind geblieben (bevor wir sie adoptiert haben, haben wir in ihrem Geburtsland selbst nochmal recherchiert, ob sie wirklich Findelkind ist...nicht dass aus ihr eines gemacht wurde, um sie leichter "veradoptieren" zu können, wir waren da sehr penibel!)

Es tut mir sehr Leid zu hören, dass Du unter Deiner Hautfarbe so gelitten hast.
Meine Tochter ist wirklich "dunkelbraun" und wird auch immer wieder mal "doof angeguckt", aber sie setzt sich sehr selbstbewusst zur Wehr, lässt sich doofe Sprüche nicht gefallen und ist sehr stolz auf ihr afrikanisches Aussehen.
Sie wurde auch schon angesprochen, ob es für sie nicht schlimm sei, nach Dt. adoptiert worden zu sein.
Meine Adoptivtochter fühlt sich durch solche Sprüche oft verletzt, sie hat dann oft das Gefühl, man gönne ihr nicht, dass sie hier Adoptiveltern gefunden hat.
Für sie ist es ok in Deutschland zu leben. Es vergeht bei uns kein Tag, in dem wir nicht anderen Afrikanern begegnen. In den öffentlichen Verkehrsmittel sind immernoch andere Afrikaner, Türken, Inder, Pakistani....zu finden, sie ist nie alleine "unter Weissen".
Unsere Tochter fühlt sich lt. eigener Aussage als "Afrikanerin mit deutschem Pass".

Unsere Pflegetochter ist übrigens Deutsche und trotzdem dunkelhäutig......

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26. April 2007 um 18:11

TV Reportage über Auslandsadoption
Hallo,

die Firma Imago TV plant derzeit eine Reportage über eine Auslandsadoption. Dafür suchen wir noch Paare, die demnächst kurz vor einer Adoption stehen und Lust haben, sich dabei von uns mit der Kamera begleiten zu lassen.
Ihrer Schwierigkeiten sind wir uns selbstverständlich bewusst und werden die Sache mit dem nötigen Feingefühl behandeln.
Wenn Sie sich vorstellen könnten, uns Ihre Geschichte zu erzählen, melden Sie sich unverbindlich unter 030-327714117 oder mailen Sie an info@imago-tv.de.

LG

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26. Juni 2007 um 17:30
In Antwort auf maria_12542797

!!!Ich bin eine Auslandsadoption!!!
Hallo Zusammen!!!

Ich bin 20 Jahre alt und vor 19 Jahren wurde ich aus Süd-Korea (Seoul) adoptiert. Ich habe Eltern, die für mich alles geben und alles tun würden. Die mich lieben und unterstützen, die hinter mir stehen und mir dadurch rückhaltgeben.
Meine Eltern haben noch fünf weitere Kinder!!
Meine zwei großen Geschwister (Bruder, Schwester) sind leibliche Kinder, mein kleiner Bruder ist ebenfalls adoptiert (Kolumbien) und meinen zwei ganz kleinen Geschwister sind Pflegekinder.

Zuerst muss man sagen, dass sich in dem Adoptionsverfahren sehr viel verändert hat, seit ich damals adoptiert wurde. Die Richtlinien sind strenger geworden.
Adoptierte und Eltern die ihr Kind hergegeben haben, haben es mittlerweile einfacher ihre Blutsverwanten zu suchen und zu finden, da viel mehr Hilfe angeboten wird. Von Seiten privater Personen und auch vom Staat bzw. vom Jugendamt.
Man kann ein Kind endweder über das Jugendamt adoptieren oder über einen anerkannten privaten Verein. In manchen Ländern kann man Kinder auch privat adoptieren.

Eine Adoption ist ein langwieriger Prozess und für die Bewerber eine große emotionale Belastung, da man lange unter einer Anspannung leidet, einer Ungewissheit erst ob man ein Kind bekommt und dann was das für ein Kind sein wird.



Es wird tausendmal darüber gesprochen, wie Adoptiertekinder ihre leiblichen Eltern suchen und sie auch finden. Was für eine Dankbarkeit dadurch endsteht und welch ein befreiendes Gefühl das ist, endlich seine Herkunft zu kennen.

Aber es gibt auch Kids, die diese Möglichkeit erst gar nicht haben!!!
Ich würde auf der Straße gefunden und habe somit nicht einmal die kleinste Chance meine leiblichen Eltern kennen zu lernen. Außerdem was bringt es mir, wenn ich meine leiblichen Eltern kenne??? Sie hat mich zwar in die Welt gesetzt und dafür bin ich ihr auch unendlich dankbar, aber dennoch hat mich jemandanderst groß gezogen, hat so viel liebe in mich gepflanzt, so viel Geduld und Ausdauer bewiesen und einen nun Eigenständigen Menschen aus mir gemacht. Es ist für mich (und ich kann nur für mich sprechen) nicht wichtig, wer meine leibliche Mutter ist, was sie tut und warum sie mich hergegeben hat. Ich habe meinen Platz gefünden und ich würde diesen Platz für nichts und niemanden aufgeben. Selbst wenn ich das tun wollte, weiß ich, dass meine Eltern mich nicht gehen liesten.
Warum sollte ich jemanden suchen, der mich leichtfertig aus irgendwelchen (vielleicht begründeten) Gründen hergegeben hat, dem ich es nicht Wert war, in ein Heim zu bringen oder mich offen zur Adoptionfrei zu geben, wenn ich Eltern habe, die mich Bedigungslos und ohne Grenzen lieben???



Nun aber zum eigentlichen Thema!!!!
Obwohl ich bei meinen Eltern nur positives Erfahren habe, würde ich kein Kind aus dem Ausland adoptieren!!!
Es gibt immer Menschen ...
... die einen Anstarren, als ob man vom Mars kommen würde, die erschrocken sind über ein Gesicht, das nicht europäisch ist. Die darüber erschocken sind, dass man einen schwäbischen Dialekt spricht, obwohl man eigentlich gebrochen Deutsch sprechen müsste.
... die mit absicht eine Narbe aufstechen. Die nur ein Wort sagen müssen und einen so verletzten. Menschen, die ihr land nicht mit adoptierten teilen wollen. Menschen, die Adoptierte Menschen nicht als dazu gehörig ansehen und dass einen spüren lassen. Menschen die nicht nur das Kind sondern auch die Eltern beleidigen beschimpfen und nieder machen.
... die Mitleid haben, und nicht wissen, dass Mitleid keinem Hilf, sondern einen nur in eine Situation bringen, der man nicht gewachsen ist. Die einen durch ihr (gut gemeintes) Mitleid nieder machen und einen Verletzten in dem sie Adoptierten einen Sonderstatus geben. In dem sie erwarten, dass man ihnen dafür dankbar ist, dass sich überhaupt jemand interessiert.
... die Geschwister Adoptierter verschlagen, weil sie in Geschichte nicht aufgepasst haben und zu viel national stolz besitzen.
... die keine Ahnung haben!!!!!

Aber es gibt auch Menschen,
... die sich tausendmal die Gleiche Geschichte anhören und einen Auffangen
... die zu einem stehen und einen verteidigen
... die einen ohne Fragen annehmen
... die nicht die Augen verschließen und sich offen zeigen
... die wirklich meine was sie sagen
... die einem gewaltig die Meinung geigen
... die helfen ein starker Mensch zu werden
... die an einen Glauben und die Hoffnung nicht aufgeben
... die wirkliche Freunde und vorallem eine wirkliche Familie bilden!!!!



Ich fühle (fühlte) mich (oft)...
... allein Gelassen
... nicht verstanden
... nicht dazu gehörig
... Ausgestoßen
... Als ersatz Teil
... Ungeliebt
... Vernachlässigt
... Traurig
... Leer
... schrecklich und ich währe sehr oft gerne gestorben!!!!

Diese Gefühle habe ich auch heute noch oft, obwohl ich alles habe!!!!!
Ich denke, dass wird nie vergehen, aber man lernt damit um zu gehen und es zu akzeptieren!!!

Ich würde dass aber nicht gern einem anderem Kind zumuten, und deswegen stehe ich Auslandsadoptionen sehr kritisch gegenüber!!!




Außerdem finde ich, sollten sich die Bewerber im klaren sein, dass diese Kinder eine Herkunft haben, die ihnen mehr oder weniger bewusst ist. Die sie nicht vergessen werden und die man nicht bei seite stellen sollte.
Adoptievkinder haben ein recht zu erfahren, dass sie Adoptiert wurden. Sie haben das recht zu erfahen, warum die Eltern ein Kind adoptieren wollten!!!!

Dennoch hab ich großen Respekt vor allen Menschen, die ein Kind adoptieren wollen, jemandanderem Bedigungslose Liebe zu schenken ist das großte auf der Welt. Das ist ein Geschenk, dass mit Geld nicht bezahlt werden kann.



Ich danke meiner Mamma und meinem Pappa für all das was sie für mich getan haben und was sie mit mir durchstehen mussten!!!

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Liebe Grüße Milie


Hallo Milie!
Das ist ja echt schade, dass du so schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht hast. Ich bin zwar keine "Auslandsadoption", aber mein leibl. Vater ist Vietnamese. Zum Glück erging und ergeht es mir nicht so schlecht im Bezug auf mein Aussehen wie dir. Zwar gucken die Leute schonmal und fragen sich, was meine ELtern und ich wohl für ein Verwandschaftsverhältnis haben, aber das macht mir überhaupt nichts aus. Es ist eher ein kleiner Spaß. Ich kann nicht verstehen, warum jemand deine Eltern beschimpfen oder beleidigen sollte. Sie müssen ja wirklich ein großes Herz haben, wenn sie so viele Kinder adoptiert haben. Ich selbst würde auch später gerne eins adoptieren. Nicht, weil ich Probleme hätte, ein leibliches zu bekommen, sondern, weil ich finde, dass es so viele Kinder auf der Welt gibt, die Hilfe brauchen, genauso wie ich damals. Für mich wird ein adoptiertes Kind genausoviel zählen, wie ein leibliches und es wird auch die selben Gefühle in mir wach rufen- warum also selbst eines auf die Welt setzten, wenn man die Möglichkeit hat, Kindern, die bereits leben, zu helfen?
Ich bin jeder Art von Adoption - ob Ausland oder Inland- gegenüber sehr positiv eingestellt und finde es super, wenn Menschen sich zu einer entschließen. Allerdings finde ich es schlimm, wenn ein Adoptivkind nur eine Art Ersatz für ein leibliches Kind darstellt. Zum Glück hatte ich nie ein solches Gefühl, sondern war immer ein vollwertiges Mitglied der Familie. Meine beiden Brüder sind leibliche Kinder und trotzdem machen meine ELtern keinen Unterschied. So muss das sein!
Warum fühlst du dich denn ungeliebt und vernachlässigt? Da du soetwas schreibst, denke ich, dass irgendetwas mit deiner Familie nicht stimmt. Oder meintest du ungeliebt von deinen leiblichen Eltern? In dem Fall solltest du echt froh sein, bei deiner Adoptivfamilie zu leben.
Nun ja, ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich nichts gegen Auslandsadoptionen habe, es sogar löblich finde, wenn Eltern auf das Äußere der Kinder nichts geben und es ihnen nicht wichtig ist, dass ihre Kinder ihnen ähnlich sehen sollen. Denn das Aussehen ist doch der einzige Unterschied zu leiblichen Kindern- sollte es jedenfalls sein.

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3. Juli 2007 um 19:52
In Antwort auf erika_12917163

Erfahrungen
Wir haben zwei Kinder aus der russischen Föderation adoptiert und habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich rufe gerne mal an und berichte davon.

Adoption
Wer kann uns Informationen über eine Auslandsadoption geben?
Erfahrungsbericht wäre hilfreich!
(Adressen usw.)

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29. Januar 2008 um 12:15
In Antwort auf maria_12542797

!!!Ich bin eine Auslandsadoption!!!
Hallo Zusammen!!!

Ich bin 20 Jahre alt und vor 19 Jahren wurde ich aus Süd-Korea (Seoul) adoptiert. Ich habe Eltern, die für mich alles geben und alles tun würden. Die mich lieben und unterstützen, die hinter mir stehen und mir dadurch rückhaltgeben.
Meine Eltern haben noch fünf weitere Kinder!!
Meine zwei großen Geschwister (Bruder, Schwester) sind leibliche Kinder, mein kleiner Bruder ist ebenfalls adoptiert (Kolumbien) und meinen zwei ganz kleinen Geschwister sind Pflegekinder.

Zuerst muss man sagen, dass sich in dem Adoptionsverfahren sehr viel verändert hat, seit ich damals adoptiert wurde. Die Richtlinien sind strenger geworden.
Adoptierte und Eltern die ihr Kind hergegeben haben, haben es mittlerweile einfacher ihre Blutsverwanten zu suchen und zu finden, da viel mehr Hilfe angeboten wird. Von Seiten privater Personen und auch vom Staat bzw. vom Jugendamt.
Man kann ein Kind endweder über das Jugendamt adoptieren oder über einen anerkannten privaten Verein. In manchen Ländern kann man Kinder auch privat adoptieren.

Eine Adoption ist ein langwieriger Prozess und für die Bewerber eine große emotionale Belastung, da man lange unter einer Anspannung leidet, einer Ungewissheit erst ob man ein Kind bekommt und dann was das für ein Kind sein wird.



Es wird tausendmal darüber gesprochen, wie Adoptiertekinder ihre leiblichen Eltern suchen und sie auch finden. Was für eine Dankbarkeit dadurch endsteht und welch ein befreiendes Gefühl das ist, endlich seine Herkunft zu kennen.

Aber es gibt auch Kids, die diese Möglichkeit erst gar nicht haben!!!
Ich würde auf der Straße gefunden und habe somit nicht einmal die kleinste Chance meine leiblichen Eltern kennen zu lernen. Außerdem was bringt es mir, wenn ich meine leiblichen Eltern kenne??? Sie hat mich zwar in die Welt gesetzt und dafür bin ich ihr auch unendlich dankbar, aber dennoch hat mich jemandanderst groß gezogen, hat so viel liebe in mich gepflanzt, so viel Geduld und Ausdauer bewiesen und einen nun Eigenständigen Menschen aus mir gemacht. Es ist für mich (und ich kann nur für mich sprechen) nicht wichtig, wer meine leibliche Mutter ist, was sie tut und warum sie mich hergegeben hat. Ich habe meinen Platz gefünden und ich würde diesen Platz für nichts und niemanden aufgeben. Selbst wenn ich das tun wollte, weiß ich, dass meine Eltern mich nicht gehen liesten.
Warum sollte ich jemanden suchen, der mich leichtfertig aus irgendwelchen (vielleicht begründeten) Gründen hergegeben hat, dem ich es nicht Wert war, in ein Heim zu bringen oder mich offen zur Adoptionfrei zu geben, wenn ich Eltern habe, die mich Bedigungslos und ohne Grenzen lieben???



Nun aber zum eigentlichen Thema!!!!
Obwohl ich bei meinen Eltern nur positives Erfahren habe, würde ich kein Kind aus dem Ausland adoptieren!!!
Es gibt immer Menschen ...
... die einen Anstarren, als ob man vom Mars kommen würde, die erschrocken sind über ein Gesicht, das nicht europäisch ist. Die darüber erschocken sind, dass man einen schwäbischen Dialekt spricht, obwohl man eigentlich gebrochen Deutsch sprechen müsste.
... die mit absicht eine Narbe aufstechen. Die nur ein Wort sagen müssen und einen so verletzten. Menschen, die ihr land nicht mit adoptierten teilen wollen. Menschen, die Adoptierte Menschen nicht als dazu gehörig ansehen und dass einen spüren lassen. Menschen die nicht nur das Kind sondern auch die Eltern beleidigen beschimpfen und nieder machen.
... die Mitleid haben, und nicht wissen, dass Mitleid keinem Hilf, sondern einen nur in eine Situation bringen, der man nicht gewachsen ist. Die einen durch ihr (gut gemeintes) Mitleid nieder machen und einen Verletzten in dem sie Adoptierten einen Sonderstatus geben. In dem sie erwarten, dass man ihnen dafür dankbar ist, dass sich überhaupt jemand interessiert.
... die Geschwister Adoptierter verschlagen, weil sie in Geschichte nicht aufgepasst haben und zu viel national stolz besitzen.
... die keine Ahnung haben!!!!!

Aber es gibt auch Menschen,
... die sich tausendmal die Gleiche Geschichte anhören und einen Auffangen
... die zu einem stehen und einen verteidigen
... die einen ohne Fragen annehmen
... die nicht die Augen verschließen und sich offen zeigen
... die wirklich meine was sie sagen
... die einem gewaltig die Meinung geigen
... die helfen ein starker Mensch zu werden
... die an einen Glauben und die Hoffnung nicht aufgeben
... die wirkliche Freunde und vorallem eine wirkliche Familie bilden!!!!



Ich fühle (fühlte) mich (oft)...
... allein Gelassen
... nicht verstanden
... nicht dazu gehörig
... Ausgestoßen
... Als ersatz Teil
... Ungeliebt
... Vernachlässigt
... Traurig
... Leer
... schrecklich und ich währe sehr oft gerne gestorben!!!!

Diese Gefühle habe ich auch heute noch oft, obwohl ich alles habe!!!!!
Ich denke, dass wird nie vergehen, aber man lernt damit um zu gehen und es zu akzeptieren!!!

Ich würde dass aber nicht gern einem anderem Kind zumuten, und deswegen stehe ich Auslandsadoptionen sehr kritisch gegenüber!!!




Außerdem finde ich, sollten sich die Bewerber im klaren sein, dass diese Kinder eine Herkunft haben, die ihnen mehr oder weniger bewusst ist. Die sie nicht vergessen werden und die man nicht bei seite stellen sollte.
Adoptievkinder haben ein recht zu erfahren, dass sie Adoptiert wurden. Sie haben das recht zu erfahen, warum die Eltern ein Kind adoptieren wollten!!!!

Dennoch hab ich großen Respekt vor allen Menschen, die ein Kind adoptieren wollen, jemandanderem Bedigungslose Liebe zu schenken ist das großte auf der Welt. Das ist ein Geschenk, dass mit Geld nicht bezahlt werden kann.



Ich danke meiner Mamma und meinem Pappa für all das was sie für mich getan haben und was sie mit mir durchstehen mussten!!!

Danke für dieses Forum, in dem ich zum ersten mal meine Gedanken in Worte gefasst habe.



Liebe Grüße Milie

Was denkt ihr über...
Hi zusammen!
Ich bin erst 21, lebe seit einiger Zeit mit einem Afrikaner zusammen und interessiere mich schon seit meiner eigenen Kindheit für das Thema Adoption. Natürlich bisher - und vermutlich auch weiterhin (da ich eher eine Patenschaft oder zwei eingehen würde) - aber als ich den Beitrag von Millie gelesen hatte, stellten sich mir ein paar Fragen:
Was meint ihr, ist es schwerer für ein Kind, das hier geboren, aber ebenfalls "ausländisch" aussehend ist, als für ein im Ausland adoptiertes Kind`, hier zu leben und mit Fremdenfeindlichkeit klarzukommen?
Und was glaubt ihr, sind moralisch richtige und falsche Gründe, zu adoptieren, egal, ob Ausland oder Inland?

Ich selbst würde ebenfalls - im Falle eines Falles - mit einer Auslandsadoption liebäugeln, aus dem einfachen Grund, dass hier in Deutschland freigegebene Kinder vermittelt werden, die Heime anderswo aber überfüllt sind. Für mich ist es einfach logisch, wenn ich adoptiere, um einem Kind eine Heimat und eine Familie zu geben, dann suche ich kein Kind, auf das es noch 50 andere bewerbende Eltern gibt, sondern eines, dass, wenn meine Familie es nicht aufnimmt, im Heim bleiben muss.
Aber was denkt ihr dazu?

Ich freue mich auf eure Antworten und bin gespannt über eure Meinungen.

Liebe Grüße!
Lily

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23. April 2008 um 12:01
In Antwort auf haze_12259220

Wir haben ein afrikanisches Kind adoptiert
Hallo Tricia,

wir haben ein afrikanisches Kind adoptiert und ein afrodeutsches Kind hier in Pflege genommen.
Bei uns lief die Adoption gemeinsam mit dem Jugendamt und einer lizenzierten Vermittlungsstelle.
Unsere Tochter wurde nach ca. einem Jahr polizeilich zur Auslandsadoption freigegeben, da in diesem Land auf 18.000 verlassene Kinder etwa drei Adoptivelternpaare im "eigenen" Land kamen.

Wir leben in einem sehr "bunten" Umfeld, haben afrodeusche und afroamerikanische Freunde, unsere Tochter ist also kein "Exot" im Familien- und Freundeskreis.
Allerdings wurde sie in der Schule so rassistisch angefeindet, dass wir die Schule gewechselt haben. Glücklicherweise hat das nicht an ihrem Selbstwertgefühl gekratzt.
Sie selbst fühlt sich (nach ihren eigenen Worten) als "Afrikanerin mit deutschem Pass", was wir als sehr akzeptabel und gut empfinden.
Rassistische Pögeleien sieht sie als Dummheit der Pöbler.
Sie ist sehr an ihrer Herkunft und ihrem Geburtsland interessiert, was wir auch im vollem Umfang unterstützen.
Was ihr und uns zu schaffen macht ist, dass sie ein Findelkind ist. Im Gegensatz zu unserer Pflegetochter kennt sie ihre leibl. Eltern nicht, während unsere Pflegetochter regelmässigen Kontakt hat.

Die Auslandsadoption war für uns auch nicht das "letzte Mittel zum Kind". Wir hätten lt. Jugendamt damals auch locker im Inland adoptieren können (waren 25 und 27 Jahre alt). Auch eine Schwangerschaft war nie ganz ausgeschlossen, jedoch haben wir med. Hilfe nach einem gewissen Grad zugunsten einer Adoption abgelehnt.

Soviel in Kürze.

Adoptions afrikanisches Kind
Hallo, ich denke auch über eine Adoption eines afrikanischen Waisenkindes nach. Bin allerding alleinstehend. Könnt ihr mir die Schritte nennen, die ihr unternommenhabt bzw. an über welche Vermittlungsstelle bei euch die Adoption gelaufen ist? Vielen Dank.
Herzliche Grüße!
C.Schneider

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24. April 2008 um 15:49
In Antwort auf anneli_12498685

"Bridge to Ethiopia"
@sternchen:
Kenne diesen Verein oder Institution. Mein Grossonkel ist Mitbegruender und ein Nachbar meiner Oma hat auch durch durch diese Institution ein Kind aus Aethiopien adoptiert.

@Tricia:
Ich wuerde sehr gerne nach den eigenen Kindern ein-zwei Kinder aus Nigeria adoptieren, da auch mein zukuenftiger Ehemann aus Nigeria kommt. Fuer mich kaeme keine Organisation in Fragen, wenn dann privat.
Da dies aber noch Zeit hat und ich noch zu jung fuer eine Adoption bin, hab ich mich auch noch nicht ueber die behoerdlichen Wege informiert.
Ich denke es ist wesentlich einfacher fuer ein Kind, wenn es sozusagen eine Person im Umfeld hat, die dasselbe durchmacht, aufgrund seiner Hautfarbe. Auch wuerde es dann viel von der afrikanischen Kultur mibekommen.

LG Marijam1

Adoption von privat verboten
Korrigert mich, wenn ich falsch liegen, aber eine private Adoption ist -zumindest in Deutschland- nicht erlaubt und gilt als Kinderhandel.
Ich denke, in Österreich ist es nicht anders und auch dort muß man mit einer Behörde zusammen arbeiten, welche das Haager Abkommen unterschrieben hat.

Ansonsten macht man sich strafbar!

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22. Mai 2008 um 12:53
In Antwort auf titty_12882118

Adoption von privat verboten
Korrigert mich, wenn ich falsch liegen, aber eine private Adoption ist -zumindest in Deutschland- nicht erlaubt und gilt als Kinderhandel.
Ich denke, in Österreich ist es nicht anders und auch dort muß man mit einer Behörde zusammen arbeiten, welche das Haager Abkommen unterschrieben hat.

Ansonsten macht man sich strafbar!

Privatadoption
Du liegst leider falsch.
Eine Privatadoption ist in Deutschland erlaubt, solange aus einem Nicht-Haager-Staat adoptiert wird.
Laut Statistik werden jedes Jahr 450 Kinder aus dem Ausland privat nach D adoptiert.
Sicherlich würde unsere Regierung, die EU, UNICEF etc. gern einen Riegel davor schieben, was allerdings nur schwer machbar sein wird, da dies gegen internationale Rechte verstoßen würde.
Und das ist auch gut so.

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23. Mai 2008 um 13:57

Gegner von Auslandsadoptionen
Nach meiner Erfahrung gehen Auslandsadoptionen meistens schief.

Nicht alle ausländischen Mütter/Eltern geben ihre Kinder freiwillig her (gezwungen oder wegen ihrer eigenen Armut).

Die Kinder selber suchen später nach ihren Wurzeln.

Bitte nicht vergessen: diese Kinder kommen aus einer anderen Kultur und kriegen das deutsche Gretchen oder den deutschen Hans übergestülpt. Das führt meistens dazu, dass sich die Kinder nirgendwo zu Hause fühlen.

Man müsste diese Kinder de facto in ihrer eigenen Kultur mit dem Bewusstsein zu ihrer Kultur erziehen. Das ist hier nicht möglich.

Bitte spendet doch lieber direkt an arme Familien in anderen Ländern, damit sie ihre Kinder behalten können. (auch wenn die Eltern verstorben sind und das Kind im Heim, dann lassen sich sicher Verwandte finden, die bei entsprechender finanzieller Unterstützung das Kind aufnehmen).

Ein Kind ist nicht der Besitz seiner Eltern! Ein Adoptivkind taugt nicht dazu, die psychischen Mangelerscheinungen von kinderlosen Eltern auszugleichen.

"Adoption ist Egoismus!"

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23. Mai 2008 um 16:09
In Antwort auf essa_12357338

Gegner von Auslandsadoptionen
Nach meiner Erfahrung gehen Auslandsadoptionen meistens schief.

Nicht alle ausländischen Mütter/Eltern geben ihre Kinder freiwillig her (gezwungen oder wegen ihrer eigenen Armut).

Die Kinder selber suchen später nach ihren Wurzeln.

Bitte nicht vergessen: diese Kinder kommen aus einer anderen Kultur und kriegen das deutsche Gretchen oder den deutschen Hans übergestülpt. Das führt meistens dazu, dass sich die Kinder nirgendwo zu Hause fühlen.

Man müsste diese Kinder de facto in ihrer eigenen Kultur mit dem Bewusstsein zu ihrer Kultur erziehen. Das ist hier nicht möglich.

Bitte spendet doch lieber direkt an arme Familien in anderen Ländern, damit sie ihre Kinder behalten können. (auch wenn die Eltern verstorben sind und das Kind im Heim, dann lassen sich sicher Verwandte finden, die bei entsprechender finanzieller Unterstützung das Kind aufnehmen).

Ein Kind ist nicht der Besitz seiner Eltern! Ein Adoptivkind taugt nicht dazu, die psychischen Mangelerscheinungen von kinderlosen Eltern auszugleichen.

"Adoption ist Egoismus!"

Auslandsadoption ist Egoismus?
Mich würde mal interessieren, auf welche Erfahrungen Du in Bezug auf Auslandadoptionen zurückgreifen kannst. Wieso gehen die meistens schief? Das erkläre den anderen hier im Forum und mir doch bitte mal. Ich persönlich habe aus dem Ausland adoptiert und kenne zahlreiche Paare, die auch adoptiert haben. Also von schiefgehen kann in diesen Fällen aber nicht die Rede sein.
Kinder suchen nach ihren Wurzeln: Was ist dagegen einzuwenden,frage ich Dich.
Die Kinder kommen aus einer anderen Kultur: Ja, das stimmt, nur leider haben die meisten Kinder diese Kultur nicht verinnerlicht oder gelebt, da sie vielleicnt Jahre an ihr Bettchen im Heim oder an ein Ställchen gefesselt waren, so wie unsere Kinder.
Es gibt auch Kinder in Afrika, die nicht mal einen Heimplatz haben und auf der Straße liegen. Manchmal werden sie auch von ihren verzweifelten Eltern lebendig begraben, weil diese sie nicht ernähren können.
Bevor man sich anmaßt über Auslandsadoptionen, Kulturen, Heime zu sprechen, sollte man sich selber erst einmal ein Bild machen. Ich weiß jedenfalls, wovon ich spreche, da ich schon Kinderheime, z.B in Osteuropa und Afrika von innen gesehen habe.
Dann dieser Satz "spendet doch lieber an arme Familien und wenn die Kinder in Heimen aufwachsen müssen...Wird sich schon ein Verwandter finden...
Kinder wollen nicht in einem Heim aufwachsen. Kinder suchen nach Liebe und Geborgenheit und wollen ein Zuhause und eine Familie.
Also in Deinem Falle hatte ich wirklich Probleme, die Netikette in diesem Forum einzuhalten, aber ich möchte Dir doch abschließend sagen, dass Du Dich schämen solltest.



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28. Mai 2008 um 22:11

Auslandsadoption...
Hallo Tricia,

Ich bin staatlich anerkannte Erzieherin und hatte schon öfter kontakt zu eltern, die ein kind aus dem Ausland adoptiert haben.
Zum einen ein Brüderpaar aus Haiti und zum anderen ein Mädchen aus Thailand.
Bei dem Brüderpaar war es so, dass die Adoption relativ schnell von statten ging, da zu diesem zeitpunkt in haiti der bürgerkrieg ausgebrochen war. Von dem Antrag bis zum ersten Treffen vergingen soweit ich es noch weiß nicht einmal 9 Monate.

Ich selbst könnte mir bei guter finanzieller situation auch vorstellen ein kind zu adoptieren und ich kann gut verstehen wenn sich ein kinderloses paar zu diesem schritt entschließt.

Ich würde mich ganz genau über verschiedene vermittlungsstellen informieren und dann die wählen die mir am seriösesten und sympatischten erscheint.

Probleme können mit sicherheit bei kindern anderer hautfarbe auftreten (rassistische Äüßerungen usw. )Aber ich denke wenn man die kinder in ihrer selbstsicherheit stärkt und von anfang an offensiv auf die umwelt zugeht, müsste man diese Probleme in den Griff bekommen.

Haben von den beiden Beispielen oben im großen und ganzen nur positive rückmeldungen erhalten und beide elternpaare sagten sie würden es wieder tun...

Ich hoffe diese Antwort hilft dir vielleicht etwas weiter !

Liebe Grüße Julia

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29. Mai 2008 um 19:10
In Antwort auf essa_12357338

Gegner von Auslandsadoptionen
Nach meiner Erfahrung gehen Auslandsadoptionen meistens schief.

Nicht alle ausländischen Mütter/Eltern geben ihre Kinder freiwillig her (gezwungen oder wegen ihrer eigenen Armut).

Die Kinder selber suchen später nach ihren Wurzeln.

Bitte nicht vergessen: diese Kinder kommen aus einer anderen Kultur und kriegen das deutsche Gretchen oder den deutschen Hans übergestülpt. Das führt meistens dazu, dass sich die Kinder nirgendwo zu Hause fühlen.

Man müsste diese Kinder de facto in ihrer eigenen Kultur mit dem Bewusstsein zu ihrer Kultur erziehen. Das ist hier nicht möglich.

Bitte spendet doch lieber direkt an arme Familien in anderen Ländern, damit sie ihre Kinder behalten können. (auch wenn die Eltern verstorben sind und das Kind im Heim, dann lassen sich sicher Verwandte finden, die bei entsprechender finanzieller Unterstützung das Kind aufnehmen).

Ein Kind ist nicht der Besitz seiner Eltern! Ein Adoptivkind taugt nicht dazu, die psychischen Mangelerscheinungen von kinderlosen Eltern auszugleichen.

"Adoption ist Egoismus!"

Wenn ich deinen Beitrag lese,...
... würde ich dir am liebsten ein Ticket in ein Entwicklungsland spendieren, damit du dir die Heime und die "Kultur", in der elternlose Kinder dort leben, mal live ansehen kannst!
Du wiederholst die typischen Phrasen und Vorurteile, die alle von sich geben, die keine Ahnung haben, was es heißt, als (Sozial)Waise in einem diese Länder zu leben, aber sie klingen ja ach so gut, sozial und intellektuell!
Und deine letzten Absätze sind ja wohl auch völlig daneben - gleiche erst mal deine psychischen Mangelerscheinungen aus, bevor du weiter solchen Stuss von dir gibst oder gar selbst Kinder bekommst, egal wie! Dann wirst du nämlich merken, dass Kinderhaben, gleich ob leiblich oder adoptiert, immer heißt egoistisch und altruistisch gleichzeitig zu sein, man gibt ihnen viel und bekommt viel zurück.
Helena

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22. März 2009 um 19:59
In Antwort auf ife_12450211

Adoption in Russland ist mglich
Hallo, Varmen,
Ich bin die Dolmetscherin die mit dem Team aus Moskau schon seit 9 Jahre arbeitet. Wir knnen Ihnen helfen das Kind aus Russland zu adoptieren. Die Kinder die wir im Waisenheim haben sind fast alle gesund, natürlich haben wir auch die kranke Kinder die man nicht Russland handel kann aber in Deutschland schon. Sie können mich persönlich anrufen und ich versuche alle Ihre Fragen beantworten, ich wohne in Italien, deswegen die Telefonnummer ist folgend: 0039-0432-46294 Lilia Galkina-Kunzke.

Interesse
Guten Tag,

mit Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen?
Wie läuft eine Adoption ab! Wir sind ein männliches homosexuelles Paar, welches gern ein liebevolles Kind aus einem russischen Waisenhaus aufnehmen möchte! Es ist für homosexuelle ja ziemlich schwer so etwas durchzuführen! Können Sie uns helfen? Ist dies legal?

Danke

Daniel

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7. April 2009 um 17:03

Bekannte
Kennt ihr jemanden, der ein Kind aus dem Ausland adoptiert hat?Ja von meinen Eltern die Bekannte (Ärrzte ) haben sich 3 Brasilianische Kinder adoptiert.
Wenn ja, wisst ihr Näheres über den Ablauf der Adoption?KP , auf jeden fall haben sie sehr lange warten müssen,
Könnt ihr euch das für euch selbst vorstellen? Wenn man keine Kinder bekommen kann vielleicht schon aber man hat auch so probleme immerhin sind die kinder schwarz und werden öfters geärgert , so wie in diesem fall...

Habt ihr Verständnis für ein kinderloses Ehepaar, das ein Kind aus Osteuropa oder der 3.Welt adoptiert?Ja klar... Sie selber haben Behinderte kinder adoptiert und sie brauchen die besten förderungen und haben sehr oft probleme mit ihnen ...

Und welche Probleme können eurer Meinung nach bei einer Auslandsadoption auftreten?Mobbing , Phychologe, Ausgrenzung, ...

Also spreche aus erfahrung von anderen !

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11. Dezember 2009 um 22:55
In Antwort auf haze_12259220

Wir haben ein afrikanisches Kind adoptiert
Hallo Tricia,

wir haben ein afrikanisches Kind adoptiert und ein afrodeutsches Kind hier in Pflege genommen.
Bei uns lief die Adoption gemeinsam mit dem Jugendamt und einer lizenzierten Vermittlungsstelle.
Unsere Tochter wurde nach ca. einem Jahr polizeilich zur Auslandsadoption freigegeben, da in diesem Land auf 18.000 verlassene Kinder etwa drei Adoptivelternpaare im "eigenen" Land kamen.

Wir leben in einem sehr "bunten" Umfeld, haben afrodeusche und afroamerikanische Freunde, unsere Tochter ist also kein "Exot" im Familien- und Freundeskreis.
Allerdings wurde sie in der Schule so rassistisch angefeindet, dass wir die Schule gewechselt haben. Glücklicherweise hat das nicht an ihrem Selbstwertgefühl gekratzt.
Sie selbst fühlt sich (nach ihren eigenen Worten) als "Afrikanerin mit deutschem Pass", was wir als sehr akzeptabel und gut empfinden.
Rassistische Pögeleien sieht sie als Dummheit der Pöbler.
Sie ist sehr an ihrer Herkunft und ihrem Geburtsland interessiert, was wir auch im vollem Umfang unterstützen.
Was ihr und uns zu schaffen macht ist, dass sie ein Findelkind ist. Im Gegensatz zu unserer Pflegetochter kennt sie ihre leibl. Eltern nicht, während unsere Pflegetochter regelmässigen Kontakt hat.

Die Auslandsadoption war für uns auch nicht das "letzte Mittel zum Kind". Wir hätten lt. Jugendamt damals auch locker im Inland adoptieren können (waren 25 und 27 Jahre alt). Auch eine Schwangerschaft war nie ganz ausgeschlossen, jedoch haben wir med. Hilfe nach einem gewissen Grad zugunsten einer Adoption abgelehnt.

Soviel in Kürze.

Ist eine Adoption im Ausland teurer?
Hallo

Habe jetzt mehrfach hier im Forum gelesen, dass eine Auslandsadoption bis zu 20000 gekostet hat.
Was sind eure Erfahrungen diesbezüglich?

Gruß
Aylwenna

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4. Januar 2010 um 2:32
In Antwort auf yeva_12946548

Soziale Arbeit
Wir haben 3 Kinder adoptiert. Wir werden gerne Fragen anworten....wilhelm01@hotmail.com...

Frage
hallo, ich bin eine 4-fache 44 jährige mutti (kinder schon gross) und würde gerne für ein kleines wesen nochmal neu durchstarten. leider bin ich alleinstehend. ist es in meinem status möglich, irgendwo her ein kind zu adoptieren? nationalität wäre völlig egal. bitte um info, liebe grüsse
daniela

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9. April 2012 um 18:19
In Antwort auf ife_12450211

Adoption in Russland ist mglich
Hallo, Varmen,
Ich bin die Dolmetscherin die mit dem Team aus Moskau schon seit 9 Jahre arbeitet. Wir knnen Ihnen helfen das Kind aus Russland zu adoptieren. Die Kinder die wir im Waisenheim haben sind fast alle gesund, natürlich haben wir auch die kranke Kinder die man nicht Russland handel kann aber in Deutschland schon. Sie können mich persönlich anrufen und ich versuche alle Ihre Fragen beantworten, ich wohne in Italien, deswegen die Telefonnummer ist folgend: 0039-0432-46294 Lilia Galkina-Kunzke.

Kind aus Russland zu adoptieren
Hallo Lilia, Ihr Beitrag ist schon etwas älter, daher bin ich mir nicht sicher, ob Sie noch mit Ihrem Team Familien helfen ein Kind in Russland zu adoptieren. Wir befinden uns gerade im Prozess der Sozialplanerstellung und würden uns gerne nach anderen Erfahrungen erkundigen. Vielen Dank
Corry

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28. April 2015 um 21:43
In Antwort auf maria_12542797

!!!Ich bin eine Auslandsadoption!!!
Hallo Zusammen!!!

Ich bin 20 Jahre alt und vor 19 Jahren wurde ich aus Süd-Korea (Seoul) adoptiert. Ich habe Eltern, die für mich alles geben und alles tun würden. Die mich lieben und unterstützen, die hinter mir stehen und mir dadurch rückhaltgeben.
Meine Eltern haben noch fünf weitere Kinder!!
Meine zwei großen Geschwister (Bruder, Schwester) sind leibliche Kinder, mein kleiner Bruder ist ebenfalls adoptiert (Kolumbien) und meinen zwei ganz kleinen Geschwister sind Pflegekinder.

Zuerst muss man sagen, dass sich in dem Adoptionsverfahren sehr viel verändert hat, seit ich damals adoptiert wurde. Die Richtlinien sind strenger geworden.
Adoptierte und Eltern die ihr Kind hergegeben haben, haben es mittlerweile einfacher ihre Blutsverwanten zu suchen und zu finden, da viel mehr Hilfe angeboten wird. Von Seiten privater Personen und auch vom Staat bzw. vom Jugendamt.
Man kann ein Kind endweder über das Jugendamt adoptieren oder über einen anerkannten privaten Verein. In manchen Ländern kann man Kinder auch privat adoptieren.

Eine Adoption ist ein langwieriger Prozess und für die Bewerber eine große emotionale Belastung, da man lange unter einer Anspannung leidet, einer Ungewissheit erst ob man ein Kind bekommt und dann was das für ein Kind sein wird.



Es wird tausendmal darüber gesprochen, wie Adoptiertekinder ihre leiblichen Eltern suchen und sie auch finden. Was für eine Dankbarkeit dadurch endsteht und welch ein befreiendes Gefühl das ist, endlich seine Herkunft zu kennen.

Aber es gibt auch Kids, die diese Möglichkeit erst gar nicht haben!!!
Ich würde auf der Straße gefunden und habe somit nicht einmal die kleinste Chance meine leiblichen Eltern kennen zu lernen. Außerdem was bringt es mir, wenn ich meine leiblichen Eltern kenne??? Sie hat mich zwar in die Welt gesetzt und dafür bin ich ihr auch unendlich dankbar, aber dennoch hat mich jemandanderst groß gezogen, hat so viel liebe in mich gepflanzt, so viel Geduld und Ausdauer bewiesen und einen nun Eigenständigen Menschen aus mir gemacht. Es ist für mich (und ich kann nur für mich sprechen) nicht wichtig, wer meine leibliche Mutter ist, was sie tut und warum sie mich hergegeben hat. Ich habe meinen Platz gefünden und ich würde diesen Platz für nichts und niemanden aufgeben. Selbst wenn ich das tun wollte, weiß ich, dass meine Eltern mich nicht gehen liesten.
Warum sollte ich jemanden suchen, der mich leichtfertig aus irgendwelchen (vielleicht begründeten) Gründen hergegeben hat, dem ich es nicht Wert war, in ein Heim zu bringen oder mich offen zur Adoptionfrei zu geben, wenn ich Eltern habe, die mich Bedigungslos und ohne Grenzen lieben???



Nun aber zum eigentlichen Thema!!!!
Obwohl ich bei meinen Eltern nur positives Erfahren habe, würde ich kein Kind aus dem Ausland adoptieren!!!
Es gibt immer Menschen ...
... die einen Anstarren, als ob man vom Mars kommen würde, die erschrocken sind über ein Gesicht, das nicht europäisch ist. Die darüber erschocken sind, dass man einen schwäbischen Dialekt spricht, obwohl man eigentlich gebrochen Deutsch sprechen müsste.
... die mit absicht eine Narbe aufstechen. Die nur ein Wort sagen müssen und einen so verletzten. Menschen, die ihr land nicht mit adoptierten teilen wollen. Menschen, die Adoptierte Menschen nicht als dazu gehörig ansehen und dass einen spüren lassen. Menschen die nicht nur das Kind sondern auch die Eltern beleidigen beschimpfen und nieder machen.
... die Mitleid haben, und nicht wissen, dass Mitleid keinem Hilf, sondern einen nur in eine Situation bringen, der man nicht gewachsen ist. Die einen durch ihr (gut gemeintes) Mitleid nieder machen und einen Verletzten in dem sie Adoptierten einen Sonderstatus geben. In dem sie erwarten, dass man ihnen dafür dankbar ist, dass sich überhaupt jemand interessiert.
... die Geschwister Adoptierter verschlagen, weil sie in Geschichte nicht aufgepasst haben und zu viel national stolz besitzen.
... die keine Ahnung haben!!!!!

Aber es gibt auch Menschen,
... die sich tausendmal die Gleiche Geschichte anhören und einen Auffangen
... die zu einem stehen und einen verteidigen
... die einen ohne Fragen annehmen
... die nicht die Augen verschließen und sich offen zeigen
... die wirklich meine was sie sagen
... die einem gewaltig die Meinung geigen
... die helfen ein starker Mensch zu werden
... die an einen Glauben und die Hoffnung nicht aufgeben
... die wirkliche Freunde und vorallem eine wirkliche Familie bilden!!!!



Ich fühle (fühlte) mich (oft)...
... allein Gelassen
... nicht verstanden
... nicht dazu gehörig
... Ausgestoßen
... Als ersatz Teil
... Ungeliebt
... Vernachlässigt
... Traurig
... Leer
... schrecklich und ich währe sehr oft gerne gestorben!!!!

Diese Gefühle habe ich auch heute noch oft, obwohl ich alles habe!!!!!
Ich denke, dass wird nie vergehen, aber man lernt damit um zu gehen und es zu akzeptieren!!!

Ich würde dass aber nicht gern einem anderem Kind zumuten, und deswegen stehe ich Auslandsadoptionen sehr kritisch gegenüber!!!




Außerdem finde ich, sollten sich die Bewerber im klaren sein, dass diese Kinder eine Herkunft haben, die ihnen mehr oder weniger bewusst ist. Die sie nicht vergessen werden und die man nicht bei seite stellen sollte.
Adoptievkinder haben ein recht zu erfahren, dass sie Adoptiert wurden. Sie haben das recht zu erfahen, warum die Eltern ein Kind adoptieren wollten!!!!

Dennoch hab ich großen Respekt vor allen Menschen, die ein Kind adoptieren wollen, jemandanderem Bedigungslose Liebe zu schenken ist das großte auf der Welt. Das ist ein Geschenk, dass mit Geld nicht bezahlt werden kann.



Ich danke meiner Mamma und meinem Pappa für all das was sie für mich getan haben und was sie mit mir durchstehen mussten!!!

Danke für dieses Forum, in dem ich zum ersten mal meine Gedanken in Worte gefasst habe.



Liebe Grüße Milie

Ich bin nur Italienerin
Liebe Milie,
danke fuer deine Worte, ich musste weinen. Wir haben eine biologische Tochter und einen adoptierten Sohn. Ich hoffe, dass ich es schaffen werde, ihm all diese Leid zu vermeiden. Ich selbst, bin Italienerin in Deutschland aufgewachsen, und als ich mit 16 Jahren ohne Eltern als Pflegekind nach Italien musste, habe ich es gehasst. Obwohl, mein Gesicht zwar Italienisch ist und deshalb nicht anderst aussah, habe ich all das was du beschrieben hast empfunden.
Es waren immer die gleichen Witze, du Deutsche, verstehst doch nichts vom Essen, vom Anziehen. Fuer die Jungs, war ich doch nur die "Rimini Deutsche ohne Werte". Es tat alles so schrecklich Weh und ich habe jahre lang damit gekaempft, mich genauso Fehl am Platz gefuehlt wie du es beschreibst.
Mein Mann, Englaender und ich leben seit immer im Ausland und ich hoffe, so viel Kraft haben zu werden, unserem Sohn diese staerke zu geben, damit das gaffen die dummen Sprueche der engstirnigen Menschen, die immer noch glauben ihre kleine unnuetze Welt sei die Welt, einfach ins Gesicht lacht und vor solch einer Ignoranza einfach die Schultern zuckt und sich nach besserem umschaut. Jeder Mensch hat seinen Weg, wir sind alle besonders und alle unersetzlich, erinnere dich an das!!!

Carmen

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