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Autismus bei Baby

25. November 2016 um 19:15 Letzte Antwort: 28. Januar um 4:15

Hallo Zusammen,


Vielleicht gibt es hier Eltern mit Kindern, die schon früh autistische Symptome zeigten. 
Was meint ihr zu meiner Kleinen?
Über Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Ich mache mir große Sorgen um meine kleine Tochter, die nun 6 Monate wird (korrigiert 5).
Sie ist ein super pflegeleichtes Baby. Schreit und weint extrem selten, ich kann den Raum ohne Aufstand verlassen, sie schläft durch und und und

Jeder sagt, dass ich froh sein kann, aber mich macht es stutzig, dass sie nichts bzw kaum etwas einfordert.

Sie kam 4 Wochen zu früh und nahm Blickkontakt mit 5-6Wochen auf und das erste Lächeln erfolgte auch um den Zeitraum. Die ersten 3 Monate hat sie abends extrem viel geschrien und viel gespuckt. Ich schiebe das auf die Asymmetrie, die erkannt wurde.
Greifen und Spielsachen fokussieren klappt seitdem sie ca 3 Monate ist. Anfangs ist sie mir auch mit den Blicken durch den Raum gefolgt. Dem ist nun leider nicht mehr so. Die Veränderungen fielen mir mit ca 4 Monaten auf. Sie schaut mich nur noch ganz kurz an. 1-2 Sekunden. Sie reagiert aber auf ihren Namen bzw wenn ich sie rufe. Dann schaut sie kurz und lächelt und schaut dann wieder weg.

Anschauen kann sie mich nur, wenn sie auf dem Boden liegt, nicht wenn ich sie auf dem Arm habe. Ich muss sie immer auffordern mich anzuschauen. Wenn ich sie anlächel ist ihr Gesicht ganz starr und fragend. Selten lächelt sie zurück. Laut lachen tut sie, wenn ich die durchkitzel.
Lautieren tut sie ganz ganz selten und auch nur monoton "hö hö hö" . Wenn sie schreit klingt es immer gleich. Sie wirkt so abwesend und interessiert sich für keine Menschen. Schaut sie kurz an und hat Angst. Ihr Spiegelbild kann sie auch nicht anschauen.

Wenn ich sie morgens aus dem Bettchen hole lächelt sie mich kurz an. Aber keine Gestik. Wenn ihr Vater abends heim kommt erkennt sie ihn nicht. Und schaut weg. Irgendwann taut sie ein wenig auf. Es ist einfach so, als ob sie uns kaum wahrnimmt.
Sie dreht sich schon auf den Bauch, aber noch nicht zurück.
An Spielsachen und Muster versucht sie immer dranzukommen und dreht sich fleißig und greift danach. Allgemein ist sie sehr steif und ängstlich in neuen Situationen. Sie muss immer erst warmwerden. Selbst bei neuem spielzeug ist sie skeptisch. Ich habe einfach das Gefühl, dass sie auf dem geistigen Stand eines Neugeborenen ist, der frisch in die Welt geworfen wurde und nichts versteht oder erkennt, nicht auf sich aufmerksam machen kann oder möchte.

Sie ist meistens in ihrer Gedankenwelt und nicht Mama kann sie rausholen, sondern eher ein gemustertes Kissen. Sie schaut sich alles genau an, aber immer nur kurz und der Blick wird ganz starr.

Körperkontakt ist auch etwas schwierig: kitzeln und streicheln mag sie, aber knuddeln und getragen werden eher nicht. Sie drückt sich immer weg.

Was haltet ihr von diesem Verhalten? Mache ich mir umsonst sorgen? Unsere Kinderärztin meint, dass sie ein schüchternes stilles baby ist, aber nichts deutet auf einen autismus hin (zumindestens einen schweren). Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass etwas nicht in Ordnung ist und ich fühle mich so alleine gelassen.

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26. November 2016 um 4:45
In Antwort auf naomh_12258514

Hallo Zusammen,


Vielleicht gibt es hier Eltern mit Kindern, die schon früh autistische Symptome zeigten. 
Was meint ihr zu meiner Kleinen?
Über Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Ich mache mir große Sorgen um meine kleine Tochter, die nun 6 Monate wird (korrigiert 5).
Sie ist ein super pflegeleichtes Baby. Schreit und weint extrem selten, ich kann den Raum ohne Aufstand verlassen, sie schläft durch und und und

Jeder sagt, dass ich froh sein kann, aber mich macht es stutzig, dass sie nichts bzw kaum etwas einfordert.

Sie kam 4 Wochen zu früh und nahm Blickkontakt mit 5-6Wochen auf und das erste Lächeln erfolgte auch um den Zeitraum. Die ersten 3 Monate hat sie abends extrem viel geschrien und viel gespuckt. Ich schiebe das auf die Asymmetrie, die erkannt wurde.
Greifen und Spielsachen fokussieren klappt seitdem sie ca 3 Monate ist. Anfangs ist sie mir auch mit den Blicken durch den Raum gefolgt. Dem ist nun leider nicht mehr so. Die Veränderungen fielen mir mit ca 4 Monaten auf. Sie schaut mich nur noch ganz kurz an. 1-2 Sekunden. Sie reagiert aber auf ihren Namen bzw wenn ich sie rufe. Dann schaut sie kurz und lächelt und schaut dann wieder weg.

Anschauen kann sie mich nur, wenn sie auf dem Boden liegt, nicht wenn ich sie auf dem Arm habe. Ich muss sie immer auffordern mich anzuschauen. Wenn ich sie anlächel ist ihr Gesicht ganz starr und fragend. Selten lächelt sie zurück. Laut lachen tut sie, wenn ich die durchkitzel.
Lautieren tut sie ganz ganz selten und auch nur monoton "hö hö hö" . Wenn sie schreit klingt es immer gleich. Sie wirkt so abwesend und interessiert sich für keine Menschen. Schaut sie kurz an und hat Angst. Ihr Spiegelbild kann sie auch nicht anschauen.

Wenn ich sie morgens aus dem Bettchen hole lächelt sie mich kurz an. Aber keine Gestik. Wenn ihr Vater abends heim kommt erkennt sie ihn nicht. Und schaut weg. Irgendwann taut sie ein wenig auf. Es ist einfach so, als ob sie uns kaum wahrnimmt.
Sie dreht sich schon auf den Bauch, aber noch nicht zurück.
An Spielsachen und Muster versucht sie immer dranzukommen und dreht sich fleißig und greift danach. Allgemein ist sie sehr steif und ängstlich in neuen Situationen. Sie muss immer erst warmwerden. Selbst bei neuem spielzeug ist sie skeptisch. Ich habe einfach das Gefühl, dass sie auf dem geistigen Stand eines Neugeborenen ist, der frisch in die Welt geworfen wurde und nichts versteht oder erkennt, nicht auf sich aufmerksam machen kann oder möchte.

Sie ist meistens in ihrer Gedankenwelt und nicht Mama kann sie rausholen, sondern eher ein gemustertes Kissen. Sie schaut sich alles genau an, aber immer nur kurz und der Blick wird ganz starr.

Körperkontakt ist auch etwas schwierig: kitzeln und streicheln mag sie, aber knuddeln und getragen werden eher nicht. Sie drückt sich immer weg.

Was haltet ihr von diesem Verhalten? Mache ich mir umsonst sorgen? Unsere Kinderärztin meint, dass sie ein schüchternes stilles baby ist, aber nichts deutet auf einen autismus hin (zumindestens einen schweren). Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass etwas nicht in Ordnung ist und ich fühle mich so alleine gelassen.

In dem Alter kann man noch gar nichts sagen. Mein Kleiner (14 Monate) will auch nicht getragen werden. Er ist sehr neugierig und kann auch ewig lange auf Dinge starren. Finde es dennoch nicht autistisch und käme jetzt nicht auf die Idee, den Kinderarzt darauf anzusprechen. 
Unser großes, wirklich autistisches Kind wurde z.B. erst mit 7 Jahren diagnostiziert. Das erste Mal fiel er mit 2 Jahren im Kindergarten auf, weil er nicht mit anderen spielte und sich nur mit Symbolen beschäftigte. Er ist sehr offen und geht auf alles und jeden zu, als nichts, was auf Anhieb nach Autismus klingt. Dennoch merkt man, wenn man ihn genauer beobachtet, dass etwas Elementares nicht stimmt. Durch seine hohe Intelligenz konnte er viel kompensieren und fiel daher nicht als Autist auf.

Mein Tipp:
Lass auf jeden Fall die Augen prüfen und bleib gelassen. Man kann da wirklich noch gar nichts sagen

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26. November 2016 um 9:38

Kurze Ergänzung:
ein Autist ist nicht zwangsläufig introvertiert. 
Meiner ist z.B. manchmal extrem aufgedreht und er findet alleine aus solchen Situationen nicht mehr heraus.
Auch interessiert er sich für sein Umfeld, nur ist einfach die Qualität der Interaktion massiv beeinträchtigt im Gegensatz zu "gesunden" Kindern.
Wollte ich nur schreiben, weil die landläufig falsche Meinung ist, dass Autisten immer ruhig und zurückgezogen wären  

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26. November 2016 um 12:00
In Antwort auf naomh_12258514

Hallo Zusammen,


Vielleicht gibt es hier Eltern mit Kindern, die schon früh autistische Symptome zeigten. 
Was meint ihr zu meiner Kleinen?
Über Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Ich mache mir große Sorgen um meine kleine Tochter, die nun 6 Monate wird (korrigiert 5).
Sie ist ein super pflegeleichtes Baby. Schreit und weint extrem selten, ich kann den Raum ohne Aufstand verlassen, sie schläft durch und und und

Jeder sagt, dass ich froh sein kann, aber mich macht es stutzig, dass sie nichts bzw kaum etwas einfordert.

Sie kam 4 Wochen zu früh und nahm Blickkontakt mit 5-6Wochen auf und das erste Lächeln erfolgte auch um den Zeitraum. Die ersten 3 Monate hat sie abends extrem viel geschrien und viel gespuckt. Ich schiebe das auf die Asymmetrie, die erkannt wurde.
Greifen und Spielsachen fokussieren klappt seitdem sie ca 3 Monate ist. Anfangs ist sie mir auch mit den Blicken durch den Raum gefolgt. Dem ist nun leider nicht mehr so. Die Veränderungen fielen mir mit ca 4 Monaten auf. Sie schaut mich nur noch ganz kurz an. 1-2 Sekunden. Sie reagiert aber auf ihren Namen bzw wenn ich sie rufe. Dann schaut sie kurz und lächelt und schaut dann wieder weg.

Anschauen kann sie mich nur, wenn sie auf dem Boden liegt, nicht wenn ich sie auf dem Arm habe. Ich muss sie immer auffordern mich anzuschauen. Wenn ich sie anlächel ist ihr Gesicht ganz starr und fragend. Selten lächelt sie zurück. Laut lachen tut sie, wenn ich die durchkitzel.
Lautieren tut sie ganz ganz selten und auch nur monoton "hö hö hö" . Wenn sie schreit klingt es immer gleich. Sie wirkt so abwesend und interessiert sich für keine Menschen. Schaut sie kurz an und hat Angst. Ihr Spiegelbild kann sie auch nicht anschauen.

Wenn ich sie morgens aus dem Bettchen hole lächelt sie mich kurz an. Aber keine Gestik. Wenn ihr Vater abends heim kommt erkennt sie ihn nicht. Und schaut weg. Irgendwann taut sie ein wenig auf. Es ist einfach so, als ob sie uns kaum wahrnimmt.
Sie dreht sich schon auf den Bauch, aber noch nicht zurück.
An Spielsachen und Muster versucht sie immer dranzukommen und dreht sich fleißig und greift danach. Allgemein ist sie sehr steif und ängstlich in neuen Situationen. Sie muss immer erst warmwerden. Selbst bei neuem spielzeug ist sie skeptisch. Ich habe einfach das Gefühl, dass sie auf dem geistigen Stand eines Neugeborenen ist, der frisch in die Welt geworfen wurde und nichts versteht oder erkennt, nicht auf sich aufmerksam machen kann oder möchte.

Sie ist meistens in ihrer Gedankenwelt und nicht Mama kann sie rausholen, sondern eher ein gemustertes Kissen. Sie schaut sich alles genau an, aber immer nur kurz und der Blick wird ganz starr.

Körperkontakt ist auch etwas schwierig: kitzeln und streicheln mag sie, aber knuddeln und getragen werden eher nicht. Sie drückt sich immer weg.

Was haltet ihr von diesem Verhalten? Mache ich mir umsonst sorgen? Unsere Kinderärztin meint, dass sie ein schüchternes stilles baby ist, aber nichts deutet auf einen autismus hin (zumindestens einen schweren). Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass etwas nicht in Ordnung ist und ich fühle mich so alleine gelassen.

Ich würde jetzt auch mal erstmal ganz schnell die Augen abklären lassen.... Es gibt so viele versch. Sehstörungen nicht nur gut/schlecht sehen....

Am Besen wäre es wenn der Kia den Termin macht auf Grund der med. Indikation sonst müsst ihr eventuell je nach Wohnort mit einer langen Wartezeit rechnen.

In dem Alter kann man noch viel erreichen und ich würde nicht abwarten wie es sich entwickelt.
wenn tatsächlich was mit den Augen ist, kann man jetzt noch mit der richtigen Versorgung die Entwicklung gezielt unterstützen.
mein Sohn bekam auch mit 12 Monaten eine Brille, er war extrem weitsichtig was im Nachhienein einiges erklärt hat....

lg

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26. November 2016 um 14:06

Hallo!
Für eine Autismus-Diagnose ist es noch viel zu früh.....
Mein Sohn hat das Asperger-Syndrom und es wurde erst mit 6 Jahren festgestellt. 
Meist werden diese Kinder im Alter von 3-4  erst richtig auffällig.
Wie schon mal geschrieben, lass die Augen und ggf. die Ohren untersuchen.
Es ist gut, dass du den Kind beobachtest, aber vermute nicht gleich das schlimmste 
Lg
Tina

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27. November 2016 um 2:32

Ich würde mir an deiner Stelle, wenn möglich, keine großen Sorgen machen und noch abwarten. Aber ich verstehe, dass manche Verhaltensweisen nicht sehr typisch sind und man sich fragt, ob es normal ist. Direkte Hinweise für eine schwere Störung hätten bestimmt auch den Arzt alarmiert. 
Wie schon viele gesagt haben, entwickeln sich Kinder sehr unterschiedlich und haben schon von Anfang an individuelle Eigenheiten. Auch nicht alle Autisten sind gleich. Die ich kennengelernt habe, waren eher schwierigere Babies, die empfindlich auf Veränderungen reagierten. 
Aber zur Sicherheit könntest du dich, wenn sich weiter Auffälligkeiten zeigen, an eine spezielle Beratungsstelle wenden, die so etwas erkennen.
http://www.adressen.bmas.de/

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21. Januar um 8:47
In Antwort auf naomh_12258514

Hallo Zusammen,


Vielleicht gibt es hier Eltern mit Kindern, die schon früh autistische Symptome zeigten. 
Was meint ihr zu meiner Kleinen?
Über Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Ich mache mir große Sorgen um meine kleine Tochter, die nun 6 Monate wird (korrigiert 5).
Sie ist ein super pflegeleichtes Baby. Schreit und weint extrem selten, ich kann den Raum ohne Aufstand verlassen, sie schläft durch und und und

Jeder sagt, dass ich froh sein kann, aber mich macht es stutzig, dass sie nichts bzw kaum etwas einfordert.

Sie kam 4 Wochen zu früh und nahm Blickkontakt mit 5-6Wochen auf und das erste Lächeln erfolgte auch um den Zeitraum. Die ersten 3 Monate hat sie abends extrem viel geschrien und viel gespuckt. Ich schiebe das auf die Asymmetrie, die erkannt wurde.
Greifen und Spielsachen fokussieren klappt seitdem sie ca 3 Monate ist. Anfangs ist sie mir auch mit den Blicken durch den Raum gefolgt. Dem ist nun leider nicht mehr so. Die Veränderungen fielen mir mit ca 4 Monaten auf. Sie schaut mich nur noch ganz kurz an. 1-2 Sekunden. Sie reagiert aber auf ihren Namen bzw wenn ich sie rufe. Dann schaut sie kurz und lächelt und schaut dann wieder weg.

Anschauen kann sie mich nur, wenn sie auf dem Boden liegt, nicht wenn ich sie auf dem Arm habe. Ich muss sie immer auffordern mich anzuschauen. Wenn ich sie anlächel ist ihr Gesicht ganz starr und fragend. Selten lächelt sie zurück. Laut lachen tut sie, wenn ich die durchkitzel.
Lautieren tut sie ganz ganz selten und auch nur monoton "hö hö hö" . Wenn sie schreit klingt es immer gleich. Sie wirkt so abwesend und interessiert sich für keine Menschen. Schaut sie kurz an und hat Angst. Ihr Spiegelbild kann sie auch nicht anschauen.

Wenn ich sie morgens aus dem Bettchen hole lächelt sie mich kurz an. Aber keine Gestik. Wenn ihr Vater abends heim kommt erkennt sie ihn nicht. Und schaut weg. Irgendwann taut sie ein wenig auf. Es ist einfach so, als ob sie uns kaum wahrnimmt.
Sie dreht sich schon auf den Bauch, aber noch nicht zurück.
An Spielsachen und Muster versucht sie immer dranzukommen und dreht sich fleißig und greift danach. Allgemein ist sie sehr steif und ängstlich in neuen Situationen. Sie muss immer erst warmwerden. Selbst bei neuem spielzeug ist sie skeptisch. Ich habe einfach das Gefühl, dass sie auf dem geistigen Stand eines Neugeborenen ist, der frisch in die Welt geworfen wurde und nichts versteht oder erkennt, nicht auf sich aufmerksam machen kann oder möchte.

Sie ist meistens in ihrer Gedankenwelt und nicht Mama kann sie rausholen, sondern eher ein gemustertes Kissen. Sie schaut sich alles genau an, aber immer nur kurz und der Blick wird ganz starr.

Körperkontakt ist auch etwas schwierig: kitzeln und streicheln mag sie, aber knuddeln und getragen werden eher nicht. Sie drückt sich immer weg.

Was haltet ihr von diesem Verhalten? Mache ich mir umsonst sorgen? Unsere Kinderärztin meint, dass sie ein schüchternes stilles baby ist, aber nichts deutet auf einen autismus hin (zumindestens einen schweren). Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass etwas nicht in Ordnung ist und ich fühle mich so alleine gelassen.

Hallo Ines, 

Ich bin zufällig auf deinen Beitrag gestoßen und da meine Tochter fast identische Verhaltensweisen zeigt ( allerdings ist sie eher schwierig als pflegeleicht) und dein Beitrag etwas länger her ist, würde mich interessieren, ob sich dein Verdacht bestätigt hat? 
Mein Gefühl sagt mir auch, das etwas nicht stimmt..
Ich hoffe du liest meine Nachricht noch und konntest mir antworten, da ich mir große Sorgen mache. 

Danke und liebe Grüße 

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24. Januar um 8:43
In Antwort auf naomh_12258514

Hallo Zusammen,


Vielleicht gibt es hier Eltern mit Kindern, die schon früh autistische Symptome zeigten. 
Was meint ihr zu meiner Kleinen?
Über Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Ich mache mir große Sorgen um meine kleine Tochter, die nun 6 Monate wird (korrigiert 5).
Sie ist ein super pflegeleichtes Baby. Schreit und weint extrem selten, ich kann den Raum ohne Aufstand verlassen, sie schläft durch und und und

Jeder sagt, dass ich froh sein kann, aber mich macht es stutzig, dass sie nichts bzw kaum etwas einfordert.

Sie kam 4 Wochen zu früh und nahm Blickkontakt mit 5-6Wochen auf und das erste Lächeln erfolgte auch um den Zeitraum. Die ersten 3 Monate hat sie abends extrem viel geschrien und viel gespuckt. Ich schiebe das auf die Asymmetrie, die erkannt wurde.
Greifen und Spielsachen fokussieren klappt seitdem sie ca 3 Monate ist. Anfangs ist sie mir auch mit den Blicken durch den Raum gefolgt. Dem ist nun leider nicht mehr so. Die Veränderungen fielen mir mit ca 4 Monaten auf. Sie schaut mich nur noch ganz kurz an. 1-2 Sekunden. Sie reagiert aber auf ihren Namen bzw wenn ich sie rufe. Dann schaut sie kurz und lächelt und schaut dann wieder weg.

Anschauen kann sie mich nur, wenn sie auf dem Boden liegt, nicht wenn ich sie auf dem Arm habe. Ich muss sie immer auffordern mich anzuschauen. Wenn ich sie anlächel ist ihr Gesicht ganz starr und fragend. Selten lächelt sie zurück. Laut lachen tut sie, wenn ich die durchkitzel.
Lautieren tut sie ganz ganz selten und auch nur monoton "hö hö hö" . Wenn sie schreit klingt es immer gleich. Sie wirkt so abwesend und interessiert sich für keine Menschen. Schaut sie kurz an und hat Angst. Ihr Spiegelbild kann sie auch nicht anschauen.

Wenn ich sie morgens aus dem Bettchen hole lächelt sie mich kurz an. Aber keine Gestik. Wenn ihr Vater abends heim kommt erkennt sie ihn nicht. Und schaut weg. Irgendwann taut sie ein wenig auf. Es ist einfach so, als ob sie uns kaum wahrnimmt.
Sie dreht sich schon auf den Bauch, aber noch nicht zurück.
An Spielsachen und Muster versucht sie immer dranzukommen und dreht sich fleißig und greift danach. Allgemein ist sie sehr steif und ängstlich in neuen Situationen. Sie muss immer erst warmwerden. Selbst bei neuem spielzeug ist sie skeptisch. Ich habe einfach das Gefühl, dass sie auf dem geistigen Stand eines Neugeborenen ist, der frisch in die Welt geworfen wurde und nichts versteht oder erkennt, nicht auf sich aufmerksam machen kann oder möchte.

Sie ist meistens in ihrer Gedankenwelt und nicht Mama kann sie rausholen, sondern eher ein gemustertes Kissen. Sie schaut sich alles genau an, aber immer nur kurz und der Blick wird ganz starr.

Körperkontakt ist auch etwas schwierig: kitzeln und streicheln mag sie, aber knuddeln und getragen werden eher nicht. Sie drückt sich immer weg.

Was haltet ihr von diesem Verhalten? Mache ich mir umsonst sorgen? Unsere Kinderärztin meint, dass sie ein schüchternes stilles baby ist, aber nichts deutet auf einen autismus hin (zumindestens einen schweren). Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass etwas nicht in Ordnung ist und ich fühle mich so alleine gelassen.

Hallo naomh,

Kannst du mir sagen ob sich deine Befürchtung bewahrheitet hat?? 
Ich mache mir große Sorgen, da ich bei meiner Tochter fast identische Verhaltensweisen beobachte. 

Danke und LG 

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24. Januar um 16:29
In Antwort auf user471385511

Hallo naomh,

Kannst du mir sagen ob sich deine Befürchtung bewahrheitet hat?? 
Ich mache mir große Sorgen, da ich bei meiner Tochter fast identische Verhaltensweisen beobachte. 

Danke und LG 

Wie alt ist denn dein Kind und was sagt der Kindergarten? Wenn es schon in den Kindergarten gehen sollte

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24. Januar um 20:00
In Antwort auf sisasausemaus

Wie alt ist denn dein Kind und was sagt der Kindergarten? Wenn es schon in den Kindergarten gehen sollte

Sie ist erst 5 Monate. Ich weiß dass das noch zu jung ist, um irgend etwas genaues sagen zu können, aber mir fallen eben einige Dinge an ihr auf, die auf autismus deuten.
Wie zum Beispiel, wenn ich ein gepunktetes t Shirt trage ( oder irgend ein anderes Muster) starrt sie förmlich darauf und wirkt wie überstimuliert.
Sie kann zwar Blickkontakt halten, was mir aber extrem auffällt, ist dass sie mir auf dem arm oder beim hochheben, nicht in die augen schauen kann. Sie legt auch ihren Kopf nicht ab. 
Kuscheln und generell körperkontakt mag sie nicht wirklich. Sie wirkt sehr Berührungsempfindlich und ist sehr schreckhaft, wobei sich das schon etwas gelegt hat. 
Oft reagiert sie auch nicht, wenn ich etwas sage, aber wenn ich Geräusche mache, reagiert sie schon eher. 
Ich mache mir große Sorgen, da ich wirklich das Gefühl habe, dass etwas nicht stimmt. 
 

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24. Januar um 20:07
In Antwort auf user471385511

Sie ist erst 5 Monate. Ich weiß dass das noch zu jung ist, um irgend etwas genaues sagen zu können, aber mir fallen eben einige Dinge an ihr auf, die auf autismus deuten.
Wie zum Beispiel, wenn ich ein gepunktetes t Shirt trage ( oder irgend ein anderes Muster) starrt sie förmlich darauf und wirkt wie überstimuliert.
Sie kann zwar Blickkontakt halten, was mir aber extrem auffällt, ist dass sie mir auf dem arm oder beim hochheben, nicht in die augen schauen kann. Sie legt auch ihren Kopf nicht ab. 
Kuscheln und generell körperkontakt mag sie nicht wirklich. Sie wirkt sehr Berührungsempfindlich und ist sehr schreckhaft, wobei sich das schon etwas gelegt hat. 
Oft reagiert sie auch nicht, wenn ich etwas sage, aber wenn ich Geräusche mache, reagiert sie schon eher. 
Ich mache mir große Sorgen, da ich wirklich das Gefühl habe, dass etwas nicht stimmt. 
 

Noch kurz als Ergänzung... Auf dem arm kann sie wie gesagt keinen blickkontakt halten. Selbst wenn ich es probiere, sie in meine Richtung zu drehen, dreht sie sich weg. Wenn ich sie allerdings in der trage vor mir habe, kommt es sogar oft vor, dass sie mir ganz intensiv in die Augen schaut und das fur eine ganze Weile. 

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28. Januar um 4:15

Ich finde es interessant, dass ein Verdacht auf Autismus-Spektrum als "schlimm" empfunden wird.

Autismus ist keine Krankheit, sondern eine "Abnormalität". Die Kinder reagieren anders als der Großteil der Kinder im selben Alter können aber ein genauso schönes, erfülltes Leben führen wie jedes andere Kind auch. Probleme und psychische Störungen resultieren meist erst durch die Ausgrenzung, Stigmatisierung und fehlgeleitete Therapieversuche (integrative Maßnahmen), die bei den Autisten zu einem hohen Leidensdruck, PTBS, Depressionen und soziale Ängste führen.

Geh mit deinem Kind zu den normalen Vorsorgeuntersuchungen und respektiere ansonten das besondere Verhalten deines Kindes. Es ist doch letztlich nicht wichtig, warum es abnorm ist. Das einzige, was zählt ist, dass es sich auf dich als fürsorgliche Mutter verlassen kann und eure Bindung durch deine Unsicherheit dem Kind gegenüber keinen Schaden nimmt.

Daher würde ich eher dazu raten, eine Therapeutin aufzusuchen, die den selbstsicheren Umgang mit dem Kind unterstützen kann (Parenting Skills aufbauen) und dabei helfen, ggf. die eigene Enttäuschung zu verarbeiten falls das Kind dauerhaft "anders als normal" ist, anstatt das Kind in so einem frühen Alter bereits durch Diagnostik-/ Therapieversuche zu stigmatisieren.

Gerade bei Autisten zeigt eine Verhaltenstherapie der Angehörigen in Studien langfristig mehr Erfolg als integrative Maßnahmen für den Autisten. Die Trauerverarbeitung Mütter spielt dabei eine zentrale Rolle, weil sie die Hoffnung auf ein "normales Kind" verlieren und beerdigen müssen um dann zu lernen, ihr "anderes Kind" voll und ganz zu akzeptieren.

Ich wünsche dir, dass du schnell wieder einen selbstsicheren Zugang zu deinem Kind findest und egal, ob und wann es eine Diagnose gibt, ihr eine schöne Zeit und viele gemeinsame Erlebnisse teilen könnt (egal, ob mit Blickkontakt und Lächeln, oder ohne - denn was zählen schon Oberflächlichkeiten).

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