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Baby 4 Monate alt und schon wieder berufstätig

10. Juli 2007 um 13:24

Hallo!

Ich brauch ein bisschen Zuspruch oder vielleicht auch Erfahrungsgberichte von euch.

Ich bin seit vier Monaten stolze Mama einer kleinen Tochter und liebe das Muttersein total. Leider ist es bei uns jedoch so, dass ich um einiges mehr verdiene als mein Mann. Deshalb haben wir das so gelöst, dass ich nach vier Monaten wieder Fulltime arbeiten gehe und er mittels Elternteilzeit bei der Kleinen bleibt. Doch auch er arbeitet dreimal die Woche. Wenn dem so ist, dann ist die Maus bei meiner Mama, wo sie supergut aufgehoben ist.

Ich weiß auch, dass es ihr gut geht und es ihr an nix fehlt. Aber ich leide so darunter, nicht bei ihr sein zu können. Ich mache mir totale Sorgen, dass meine Kleine nicht so eine enge Bindung zu mir haben wird, wie sie es hätte, wenn ich zu Hause wäre. Werde ich das trotzdem schaffen, auch wenn ich nur Abends (ab ca. 17:30) und am Wochenende bei ihr sein kann? Was meint ihr dazu?

Danke euch,
liebe Grüße
Evi

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10. Juli 2007 um 14:31


liebe evi!

natürlich kann ich dir jetzt nicht durch einen adäquaten erfahrungsbericht mut machen, aber ich mag dir trotzdem kurz von meiner situation erzählen und wie ich darüber denke.

meine maus wird am samstag 5 monate alt. wir haben das so gelöst, dass erst ich, dann der papa ein halbes jahr zuhause bleiben wird. mit 1 jahr wird sie dann in eine kita gehen. mein freund studiert (genau wie ich) und sieht die kleine oft nur kurz am morgen (wo er aber gestresst ist) und abends zum ins bett bringen, dass ist seine aufgabe, sofern er früh genug zuhause ist. dadurch dass er sie tagsüber vermisst, genießt er die verbleibende umso intensiver und liebevoller. ich kann natürlich nicht die gedanken unserer kleinen erraten, aber ich habe den eindruck, dass ihre bindung zu ihm sehr stark ist. natürlich anders als zu mir, da ich ja mehr zeit mit ihr verbringe und also mehr innige momente sich ergeben. und zur mama ist es von natur aus noch einmal anders. aber ich stelle es mir so vor, dass wenn wir im september die rollen tauschen, es mir genauso gehen wird, dass ich die verbleibende zeit intensiv mit ihr verbringen werde. das hat sogar vorteile. kennst du nicht die geschichte von dem umschwärmten elternteil, was immer nur die positiven momente mit dem kind erlebt, während das elternteil zuhause sich auch mit vielen alltagsproblemen rumärgern muss, mal streng sein muss, eben mal nicht sofort springen kann wegen hausarbeit oder sonstigem. klar, solche konflikte gehören auch dazu und schweißen zusammen, aber andererseits bist du mit deinen kostbaren, raren momenten der sonnenschein für deine kleine. es hängt natürlich auch davon ab, wie sehr du dich in diese zeit hineinlebst, aber ich gehe mal davon aus, du wirst so gut du kannst für sie da sein.

ich finde es eher bedenklich, sich allzu sehr vom schlechten gewissen lenken zu lassen! nicht dass ich glaube, dass sich jede gefühlsmäßige schwingung sofort auf das kind überträgt, aber eine positive optimistische grundeinstellung ist sicherlich die beste grundlage für euer miteinander.

wenn du dir sorgen um die bindung machst, kannst du dich doch einmal ein bißchen in die bindungstheorie/bindungsforschung einlesen, da gibt es gute literatur drüber, in zeitungen, internet, büchern. ein gutes grundwissen gibt dir selbstvertrauen! im fachjargon heißt das, für eine sichere bindung ist es wichtig, dass die muttter jederzeit ADÄQUAT auf die bedürfnisse des kindes eingeht. zb genau darauf achtet, ob es gerade blickkontakt, reize, bespaßung braucht oder eher eigenen raum, regeneration und selbständige beschäftigung. sich liebevoll verabschieden, damit es weiß, wenn du gehst und so allmählich den zusammenhang zwischen gehen und wiederkehren begreift etc. es hängt natürlich auch von der unterstützung deines mannes und deiner mama ab, denn die legen ja auch durch die viele betreuung einen grundstein für die bindungsfähigkeit und können mit zunehmendem alter kommunizieren, dass "die liebe mama fleißig ist und sich schon ganz dolle auf dich freut, wenn sie nachher nach hause kommt"

wenn man die gemeinsame zeit so innig und schön wie möglich verbringt, hat das einen größeren einfluss, als so oft wie möglich auf dem kind zu glucken!!!

hoffe, ich konnte dir etwas mut machen!

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10. Juli 2007 um 15:05

Evi
Ich kenne das zu gut !

Meine Kleine ist letzte Woche 8 Monate alt geworden, und ich gehe seitdem sie 4 Monate alt ist auch wieder arbeiten.
Ich arbeite 30 Std in der Woche und mein Mann als selbständiger den ganzen Tag. Unsere kleine Maus ist somit im Wochen wechsel bei meinen Eltern oder Schwiegereltern.

Ich weiß nur zu gut wie du dich fühlst, aber lass dir eines gesagt sein: Den kleinen tut das nicht weh ! Wirklich nicht. DU wirst immer eine innige Bindung zu deinem kleinen Schatz haben, weil Du die Zeit, die Du mit Ihm hast, innig und wertvoll verbringst. Du weißt das es etwas ganz kostbares ist !!!!

Ich kann dir einen guten Buchtip geben ( hört sich doof an aber das Buch ist sehr sehr hilfreich, und es hat mir in mancher schweren Stunde sehr geholfen !!! ): Das Buch heißt: Ein Plädoyer für berufstätige Frauen.

Ich weiß dass es unheimlich schwer ist, und du sicher einige Abende zu Hause sitzt und weinst, weil es dir einfach zu viel ist, Du Angst hast dass es dem Fratz nicht gut geht, du etwas in der Entwicklung verpasst, ...
Unsere Maus ist, wie gesagt, jetzt 8 Monate alt, und entwickelt sich prächtig !

Sie ist total unkompliziert. Wir können sie überall ohne Probleme mit hinnehmen. Sie schläft bei Oma und Opa ohne Probleme, selbst mal am WE wenn ich mit meinem Mann essen gehe. Sie freut sich wie ein SChneekönig wenn einer von uns beiden sie abholen kommt, und weiß ganz genau wann WE ist und Mama und Papa Zeit.

Ich kann dir nur den einen Rat geben: Lass dich nicht unterkriegen. Denk immer dran, dass du arbeiten gehst, um den Süßen ein schönes Leben bereiten zu können.
Und vor allem: Gib nichts auf die Dummschwätzer die so idiotische Sachen sagen: Wie du setzt ein Kind in die Welt und gehst arbeite, ... !
Lass sie alle nur reden !

Genieße die Zeit die Du mit deiner Maus verbringst. Unternehmt was schönes, spielt und kuschelt viel ! Es ist nur wichtig, dass sie weiß dass du da bist, wenn sie dich braucht ! Sie muss spüren dass sie sich auf dich verlassen kann !!!
Und sollte es Ihr mal schlecht gehen, dann bleib den Tag zu Hause ! ich habe das auch gemacht ! Jeder KIA schreibt dich als Mutter mit krank !!!!

Ein Kind kann ohne Probleme mehrere Bezugspersonen haben, aber die Bindung zur Mutter und zum Vater wird immer die innigste bleiben. Das ändert auch nichts daran, wenn du arbeiten gehst !!!!

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen !

LG Ute und Anika

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10. Juli 2007 um 20:30

Hi eviemily
Hier mein Erfahrungsbericht:
Seit einem Monat gehe ich wieder arbeiten (Vollzeit). Mein Kleiner ist jetzt etwas über 4 Monate.
Da jegliche Verwandschaft weit weg wohnt, haben wir ein Kindermädchen engagiert. Während sie arbeitet, ist jedoch immer einer von uns zu Hause, hat dann aber die Zeit, sich um etwas anderes zu kümmern.
Ich bin fest davon überzeugt, dass unser Kind keinen "Schaden" davontragen wird. Ob aus einem Kind eine gefestigte Persönlichkeit entsteht, hängt eher vom allgemeinen Erziehungsstil ab. Eine enge Bindung entsteht nicht nur durch die Dauer, die du mit deiner Tochter verbringst, sondern vor allem durch die Art und Weise, wie du mit ihr umgehst.
Lass dich nicht unterkriegen. Soll heißen:
Gönn dir auch etwas Zeit für dich.
Rede dir kein schlechtes Gewissen ein. Wirklich nicht!

Ich könnte echt einen Roman schreiben!!! Du schaffst das!
Viele Grüße von Amsel(ja, ich bin gestresst, aber glücklich) und ihrem Baby, dass trotz der arbeitenden Mutter heute einen Ausflug gemacht hat, musikalische Früherziehung genossen hat, dreisprachig vorgesungen bekommen hat, gekuschelt hat, gespielt hat, sich in Mamas Armen ausgeruht hat... !





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10. Juli 2007 um 20:36

Kopf hoch...
das wird schon. Ich geh zwar nur zweimal die Woche arbeiten aber früher sind unsere Mütter meist noch viel früher wieder arbeiten gegangen und das hat uns auch nicht geschadet. Wir wissen trotzdem wer unsere Mutter ist und wer nicht. Du schaffst das schon.

Lg Nicole

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10. Juli 2007 um 21:40

Hallo!
Ich gehe auch wieder voll arbeiten (40h-Woche im Dreischichtsystem) seit Felix ungefähr 8 Monate alt ist. Denn auch ich musste wieder arbeiten da ich mehr als mein Menne verdiene.
Da mein Mann aber auch arbeitet geht er in die Kinderkrippe.
Am Anfang hatte ich ähnliche Sorgen wie du. Aber es hat alles super geklappt...er ist ein unkompliziertes und freudliches Kind.
Wir geniesen unsere gemeinsame Zeit nun noch intensiver als vorher. Wenn ich abends zu Hause bin und ihn ins Bett bringe wird noch ne Extrarunde gekuschelt usw.
Und ich kann dir sagen er weiss definitiv wer seine Ma und sein Pa sind. Er freut sich sehr wenn er uns sieht (z.B. wenn wir ihn aus der Kita holen) und mittlerweile nennt er uns auch freudig Mamama und Papapa.

Lass dich nicht unterkriegen, es ist zwar echt manchmal schwer, weil oft der Haushalt liegen bleibt, aber bisher habens wir immer noch alles geschafft.

LG, Ulrike mit Felix (*18.05.06)

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11. Juli 2007 um 11:09
In Antwort auf yente_11852882


liebe evi!

natürlich kann ich dir jetzt nicht durch einen adäquaten erfahrungsbericht mut machen, aber ich mag dir trotzdem kurz von meiner situation erzählen und wie ich darüber denke.

meine maus wird am samstag 5 monate alt. wir haben das so gelöst, dass erst ich, dann der papa ein halbes jahr zuhause bleiben wird. mit 1 jahr wird sie dann in eine kita gehen. mein freund studiert (genau wie ich) und sieht die kleine oft nur kurz am morgen (wo er aber gestresst ist) und abends zum ins bett bringen, dass ist seine aufgabe, sofern er früh genug zuhause ist. dadurch dass er sie tagsüber vermisst, genießt er die verbleibende umso intensiver und liebevoller. ich kann natürlich nicht die gedanken unserer kleinen erraten, aber ich habe den eindruck, dass ihre bindung zu ihm sehr stark ist. natürlich anders als zu mir, da ich ja mehr zeit mit ihr verbringe und also mehr innige momente sich ergeben. und zur mama ist es von natur aus noch einmal anders. aber ich stelle es mir so vor, dass wenn wir im september die rollen tauschen, es mir genauso gehen wird, dass ich die verbleibende zeit intensiv mit ihr verbringen werde. das hat sogar vorteile. kennst du nicht die geschichte von dem umschwärmten elternteil, was immer nur die positiven momente mit dem kind erlebt, während das elternteil zuhause sich auch mit vielen alltagsproblemen rumärgern muss, mal streng sein muss, eben mal nicht sofort springen kann wegen hausarbeit oder sonstigem. klar, solche konflikte gehören auch dazu und schweißen zusammen, aber andererseits bist du mit deinen kostbaren, raren momenten der sonnenschein für deine kleine. es hängt natürlich auch davon ab, wie sehr du dich in diese zeit hineinlebst, aber ich gehe mal davon aus, du wirst so gut du kannst für sie da sein.

ich finde es eher bedenklich, sich allzu sehr vom schlechten gewissen lenken zu lassen! nicht dass ich glaube, dass sich jede gefühlsmäßige schwingung sofort auf das kind überträgt, aber eine positive optimistische grundeinstellung ist sicherlich die beste grundlage für euer miteinander.

wenn du dir sorgen um die bindung machst, kannst du dich doch einmal ein bißchen in die bindungstheorie/bindungsforschung einlesen, da gibt es gute literatur drüber, in zeitungen, internet, büchern. ein gutes grundwissen gibt dir selbstvertrauen! im fachjargon heißt das, für eine sichere bindung ist es wichtig, dass die muttter jederzeit ADÄQUAT auf die bedürfnisse des kindes eingeht. zb genau darauf achtet, ob es gerade blickkontakt, reize, bespaßung braucht oder eher eigenen raum, regeneration und selbständige beschäftigung. sich liebevoll verabschieden, damit es weiß, wenn du gehst und so allmählich den zusammenhang zwischen gehen und wiederkehren begreift etc. es hängt natürlich auch von der unterstützung deines mannes und deiner mama ab, denn die legen ja auch durch die viele betreuung einen grundstein für die bindungsfähigkeit und können mit zunehmendem alter kommunizieren, dass "die liebe mama fleißig ist und sich schon ganz dolle auf dich freut, wenn sie nachher nach hause kommt"

wenn man die gemeinsame zeit so innig und schön wie möglich verbringt, hat das einen größeren einfluss, als so oft wie möglich auf dem kind zu glucken!!!

hoffe, ich konnte dir etwas mut machen!

Vielen Dank!
Hallo ihr Lieben!

Vielen vielen Dank für eure lieben Zeilen, die mir wirklich Mut gemacht haben. Es tut gut von anderen Müttern/Vätern zu hören, dass es nicht immer einfach ist, wenn man seinen kleinen Spatz so früh in andere Obhut geben muss.

Als ich Montag Abend nach meinem ersten Arbeitstag heim kam, hat mich die Kleine richtig fremd angesehen und nicht gleich gewußt, wer ich bin. Ich hab mich dann lange mir ihr beschäftigt und es hat eine 1/2 Stunde gedauert, bis sie aufgetaut war. Gestern jedoch hat sie mich gleich freudestrahlend angeschaut und offenbar gleich gewußt, wer sie da ansieht.

Ich möchte damit nur sagen, dass ich glaube, dass sich das schon einspielen wird. Und meine Mama und mein Mann unterstützen mich da sowieso. Ich werde auf jeden Fall meine Zeit mir ihr intensiver verbringen und alles tun, damit es ihr gut geht.

Ich wünsche euch allen auch alles Gute für und mit euren Mäusen!
Liebe Grüße, Evi

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21. Januar 2018 um 19:18
In Antwort auf tere_12920482

Evi
Ich kenne das zu gut !

Meine Kleine ist letzte Woche 8 Monate alt geworden, und ich gehe seitdem sie 4 Monate alt ist auch wieder arbeiten.
Ich arbeite 30 Std in der Woche und mein Mann als selbständiger den ganzen Tag. Unsere kleine Maus ist somit im Wochen wechsel bei meinen Eltern oder Schwiegereltern.

Ich weiß nur zu gut wie du dich fühlst, aber lass dir eines gesagt sein: Den kleinen tut das nicht weh ! Wirklich nicht. DU wirst immer eine innige Bindung zu deinem kleinen Schatz haben, weil Du die Zeit, die Du mit Ihm hast, innig und wertvoll verbringst. Du weißt das es etwas ganz kostbares ist !!!!

Ich kann dir einen guten Buchtip geben ( hört sich doof an aber das Buch ist sehr sehr hilfreich, und es hat mir in mancher schweren Stunde sehr geholfen !!! ): Das Buch heißt: Ein Plädoyer für berufstätige Frauen.

Ich weiß dass es unheimlich schwer ist, und du sicher einige Abende zu Hause sitzt und weinst, weil es dir einfach zu viel ist, Du Angst hast dass es dem Fratz nicht gut geht, du etwas in der Entwicklung verpasst, ...
Unsere Maus ist, wie gesagt, jetzt 8 Monate alt, und entwickelt sich prächtig !

Sie ist total unkompliziert. Wir können sie überall ohne Probleme mit hinnehmen. Sie schläft bei Oma und Opa ohne Probleme, selbst mal am WE wenn ich mit meinem Mann essen gehe. Sie freut sich wie ein SChneekönig wenn einer von uns beiden sie abholen kommt, und weiß ganz genau wann WE ist und Mama und Papa Zeit.

Ich kann dir nur den einen Rat geben: Lass dich nicht unterkriegen. Denk immer dran, dass du arbeiten gehst, um den Süßen ein schönes Leben bereiten zu können.
Und vor allem: Gib nichts auf die Dummschwätzer die so idiotische Sachen sagen: Wie du setzt ein Kind in die Welt und gehst arbeite, ... !
Lass sie alle nur reden !

Genieße die Zeit die Du mit deiner Maus verbringst. Unternehmt was schönes, spielt und kuschelt viel ! Es ist nur wichtig, dass sie weiß dass du da bist, wenn sie dich braucht ! Sie muss spüren dass sie sich auf dich verlassen kann !!!
Und sollte es Ihr mal schlecht gehen, dann bleib den Tag zu Hause ! ich habe das auch gemacht ! Jeder KIA schreibt dich als Mutter mit krank !!!!

Ein Kind kann ohne Probleme mehrere Bezugspersonen haben, aber die Bindung zur Mutter und zum Vater wird immer die innigste bleiben. Das ändert auch nichts daran, wenn du arbeiten gehst !!!!

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen !

LG Ute und Anika

  Huhu sorry wenn ich dich störe oder nerve das was du beschreibst ist genau das was mir jetzt nun ab dem 29 Januar bevor steht da ist mein Sohn 4 Monate alt und aus finanziellen Gründen muss ich leider wieder mit arbeiten gehen mir zerreißt es heute schon das Herz wenn ich daran denke dass ich zur Arbeit muss ich weiß dass mein Kind bei meinem Mann gut aufgehoben sein wird dennoch habe ich ein sehr schlechtes Gewissen gegenüber meinem Kind ich habe das Gefühl dass es mich irgendwann nicht mehr lieb haben könnte wenn mich jemand fragt warum hast du mich so früh alleine gelassen zur Zeit genieße ich jede kostbare Sekunde und Minute mit ihm und versuche mich noch ein bisschen von dem Gedanken fernzuhalten mit der Arbeit aber wie gesagt aus finanziellen Gründen muss ich leider wieder mit arbeiten gehen waren denn deine ersten Tage als du arbeiten gehen musstest und wie hast du es geschafft was du auch innerlich traurig und fertig hat es dir auch so das Herz zerrissen ich würde mich freuen wenn du mit mir antwortest kannst mir auch gerne eine E-Mail schicken Sabrina@ Familie - Etzold de vielleicht bis demnächst eurer kleinen Familie wünsche ich alles Gute

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21. Januar 2018 um 19:18
In Antwort auf tere_12920482

Evi
Ich kenne das zu gut !

Meine Kleine ist letzte Woche 8 Monate alt geworden, und ich gehe seitdem sie 4 Monate alt ist auch wieder arbeiten.
Ich arbeite 30 Std in der Woche und mein Mann als selbständiger den ganzen Tag. Unsere kleine Maus ist somit im Wochen wechsel bei meinen Eltern oder Schwiegereltern.

Ich weiß nur zu gut wie du dich fühlst, aber lass dir eines gesagt sein: Den kleinen tut das nicht weh ! Wirklich nicht. DU wirst immer eine innige Bindung zu deinem kleinen Schatz haben, weil Du die Zeit, die Du mit Ihm hast, innig und wertvoll verbringst. Du weißt das es etwas ganz kostbares ist !!!!

Ich kann dir einen guten Buchtip geben ( hört sich doof an aber das Buch ist sehr sehr hilfreich, und es hat mir in mancher schweren Stunde sehr geholfen !!! ): Das Buch heißt: Ein Plädoyer für berufstätige Frauen.

Ich weiß dass es unheimlich schwer ist, und du sicher einige Abende zu Hause sitzt und weinst, weil es dir einfach zu viel ist, Du Angst hast dass es dem Fratz nicht gut geht, du etwas in der Entwicklung verpasst, ...
Unsere Maus ist, wie gesagt, jetzt 8 Monate alt, und entwickelt sich prächtig !

Sie ist total unkompliziert. Wir können sie überall ohne Probleme mit hinnehmen. Sie schläft bei Oma und Opa ohne Probleme, selbst mal am WE wenn ich mit meinem Mann essen gehe. Sie freut sich wie ein SChneekönig wenn einer von uns beiden sie abholen kommt, und weiß ganz genau wann WE ist und Mama und Papa Zeit.

Ich kann dir nur den einen Rat geben: Lass dich nicht unterkriegen. Denk immer dran, dass du arbeiten gehst, um den Süßen ein schönes Leben bereiten zu können.
Und vor allem: Gib nichts auf die Dummschwätzer die so idiotische Sachen sagen: Wie du setzt ein Kind in die Welt und gehst arbeite, ... !
Lass sie alle nur reden !

Genieße die Zeit die Du mit deiner Maus verbringst. Unternehmt was schönes, spielt und kuschelt viel ! Es ist nur wichtig, dass sie weiß dass du da bist, wenn sie dich braucht ! Sie muss spüren dass sie sich auf dich verlassen kann !!!
Und sollte es Ihr mal schlecht gehen, dann bleib den Tag zu Hause ! ich habe das auch gemacht ! Jeder KIA schreibt dich als Mutter mit krank !!!!

Ein Kind kann ohne Probleme mehrere Bezugspersonen haben, aber die Bindung zur Mutter und zum Vater wird immer die innigste bleiben. Das ändert auch nichts daran, wenn du arbeiten gehst !!!!

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen !

LG Ute und Anika

  Huhu sorry wenn ich dich störe oder nerve das was du beschreibst ist genau das was mir jetzt nun ab dem 29 Januar bevor steht da ist mein Sohn 4 Monate alt und aus finanziellen Gründen muss ich leider wieder mit arbeiten gehen mir zerreißt es heute schon das Herz wenn ich daran denke dass ich zur Arbeit muss ich weiß dass mein Kind bei meinem Mann gut aufgehoben sein wird dennoch habe ich ein sehr schlechtes Gewissen gegenüber meinem Kind ich habe das Gefühl dass es mich irgendwann nicht mehr lieb haben könnte wenn mich jemand fragt warum hast du mich so früh alleine gelassen zur Zeit genieße ich jede kostbare Sekunde und Minute mit ihm und versuche mich noch ein bisschen von dem Gedanken fernzuhalten mit der Arbeit aber wie gesagt aus finanziellen Gründen muss ich leider wieder mit arbeiten gehen waren denn deine ersten Tage als du arbeiten gehen musstest und wie hast du es geschafft was du auch innerlich traurig und fertig hat es dir auch so das Herz zerrissen ich würde mich freuen wenn du mit mir antwortest kannst mir auch gerne eine E-Mail schicken Sabrina@ Familie - Etzold de vielleicht bis demnächst eurer kleinen Familie wünsche ich alles Gute

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