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Baby 6 Monate schläft kaum (nur aufm Arm)

17. Juli 2008 um 15:22

Hallo,
ich wette, mein Beitrag ist nicht der erste und nicht der letzte, was das Thema betrifft. Alle kennen das.
Meine Tochter ist 27 Wochen alt. Schon von Anfang an konnten wir sie nur aufm Arm einschlafen lassen, sonst hat sie schlimm geweint - auch wenn wir neben ihr im Elternbett lagen (sie schläft angedockt an meinem Bett) und sie gestreichelt haben.
Wir haben auch einen Abendritual und halten uns an eine Uhrzeit fest (19:30).
Sie ist schon ein Paar mal eingeschlafen, wenn ich sie ins Bettchen wach gelegt habe, gesungen und gestreichelt habe, bis sie einschlief. Das war vor 2 Monaten.
Das hat irgendwann aufgehört (ich denke beim Zahnen) und seitdem gehts wieder nur aufm Arm mit viel Weinen, bis sie einschäft. Dann müssen wir sie vorsichtig ablegen, sonst sind wir wieder am Anfang.
Nachts wird sie oft wach (die Haupt-Schlafphase dauert max. 4 Stunden, aber momentan eher nur 3....zw. 20:30-00:30), sie will den Schnuller und wenns nicht langt dann noch die Brust (viel zu oft, so viel Hunger kann sie gar nicht haben).
Seit ca. 1 Monat schläft sie auch noch sehr wenig tagsüber. Im Moment nur 2x eine Halbe Stunde. Das finde ich echt wenig, zumal ich dann nichts mehr schaffe.
Abends ist sie dann so fertig, dass sie um 18 Uhr nicht mehr kann. Wenn wir sie aber hinlegen (natürlich aufm Arm), ist sie spätestens um 19 Uhr wieder hell wach und nichts mehr geht. Ich will sie nicht täglich erst um 21 Uhr ist Bett bringen!
Ansonsten ist unsere Tochter ein Sonnenschein und lacht den ganzen Tag. Sie will halt viel beschäftigt werden, ist sehr lebendig, neugierig und ziemlich fortgeschritten (sie setzt sich schon fast allein hin und wenn sie schon sitzt, zieht sie sich gleich fast weiter zum Stehen hoch).
Mein Arzt sagt immer, dass jedes Baby halt andere Bedürfnisse hat und dass so wenig Schlaf meinem Kind wahrscheinlich reicht.
Bin schon so kaputt, dass ich sogar selbst nicht mehr (ein)schlafen kann.
Kinderwagen funktioniert bei uns überhaupt nicht (sie Brüllt nur).
Sie ins eigene Zimmer zu legen bringt momentan auch nichts. Da würde ich nur rennen.
Habe ich mir das selbst verursacht, dass ich sie dauernd tragen muss oder sind manche Babys so? Viele Bekannte sagen, dass ich mein Kind verwöhne und dass ich selbst schuld bin, weil ich damit angefangen habe. Tja, aber es ging nie anders!

Jetzt habe ich Probleme abends weg zu gehen (bin auf 2 Hochzeiten eingeladen), da ich dieses Einschlaf-Theater niemandem zumuten kann.
Und die Flasche nimmt meine Tochter übrigens auch nicht. Brust ist halt Brust! )))

Ich wette, viele von euch haben dasselbe Durchgemacht.
Bitte gebt mir ein Paar Tipps, wie ich das gut meistern kann, ohne dass jemand zu kurz kommt.

Gruß
Limeska

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19. August 2008 um 20:19

Gewohnheit
Ich denke schon, dass die Kinder in dem Alter so manches zur Gewohnheit werden lassen. Es ist ja auch schöner auf dem Arm oder an der Brust einzuschlafen, als alleine im Bett. Da kann ich die Kleinen schon verstehen. Aber wie du schon sagst, du kannst nichts mehr für dich tun, und ich denke, es ist ganz wichtig, dass du auch was für dich tust und auch mal weggehen kannst. Denn sonst bist du nicht ausgeglichen und das spürt das Kind. Ich hatte auch große Probleme mit dem Einschlafen bei meinem Kind und habe alles versucht.
Wenn man das Kind die erste Nacht alleine einschlafen lässt, weint es natürlich, denn es ist es ja anders gewöhnt und somit erstmal verwirrt. Aber da muss man durch. Ich habe mein Kind ja nie alleine gelassen, ich bin immer wieder rein, damit er merkt, dass ich da bin. Ich habe ihn ins Bett gelegt, nachdem er satt und gewickelt war, somit konnte ich dies als Wein-Grund ausschließen. Klar tut es einem im Herzen weh, wenn das Kind schreit, aber eine Umstellung ist nun mal hart. Ich habe viel geweint in der Zeit, bin aber konsequent geblieben und immer wieder rein, damit er nicht das Gefühl hat, alleine zu sein. Am 1. Abend hat er insgesamt 20 Minuten geweint, am 2. Abend 15 Minuten, am 3. Abend 5 Minuten und dann gar nicht mehr. Seither schläft er durch, ist nachwievor ein zufriedenes Kind, das den ganzen Tag lacht. Mein Mann kann ihn auch mal ins Bett bringen und er kann auch mal bei Oma und Opa schlafen, während ich mal nen Abend für mich oder mit meinem Mann alleine habe. Klar, die 3 Abende waren hart, aber das muss man bzw frau eben aushalten, so schwer es auch ist. Und Kinder tragen davon keinen Schaden, mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil, man hilft den Kindern! Aber das muss jeder machen, wie er selbst möchte.

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