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Baby erschreckt sich extrem vor dem Einschlafen. HILFE!!!

28. November 2016 um 15:35

Hallo zusammen,

unsere Maus ist nun 14 Wochen alt. Sie entwickelt sich prächtig und ist ein richtiger Sonnenschein geworden. Sie juchzt und freut sich viel, trinkt gut, wirkt wach und verfolgt vieles um sie herum. Sie schläft auch mittlerweile ruhig im Bettchen. Ab und an machen ihr noch Koliken zu schaffen, das wird aber auch weniger.

Also eigentlich alles bestens! Bis gestern...

Sie war den ganzen Tag unleidlich und wollte nicht abgelegt werden. Abends schrie sie sehr viel und laut. Wir hatten den Eindruck, sie hat Bauchweh. Haben ihr dann ein Zäpchen gegeben, ein großer Haufen kam raus und sie beruhigte sich.

Abends hatten wir sie in ihre Wiege gelegt. Wir saßen neben ihr und haben ihr ein Einschlaflied vorgespielt. Die Augen wurden langsam klein und gingen zu.

Plötzlich riess sie Augen weit auf, starrte ganz bizzar an die Decke und machte dreimal am Stück ganz heftig die Arme nach aussen auseinander und und überstreckte sich. Das sah aus die der Morro-Reflex. Nur heftiger und drei mal direkt hintereinader.

Wir haben uns auch erschrocken, sofort Licht angemacht und sie angesprochen. Dann schaute sie uns mit ganz fremden Augen an und war wirkte durcheinader.

Okay, dachte mir, sie hat diese Einschlafzuckungen, wie auch wir Erwachsenen sie mal vor dem Einschlafen haben. Wenn man das Gefühl hat, zu stolpern oder in ein Loch zu fallen.

Haben sie dann beruhigt und sie dämmerte wieder weg. Fünf Minuten später wieder das gleiche Spiel. Plötzlich Augen weit auf, als würde an der Decke ein Monster hängen, Händchen knallen dreimal an das Gitter des Bettchens, riesige Augen, wirkt weggetreten, als wir sie ansprechen: klägliches lautes Schreien und sie ist hellwach.

Etwa Zehn Minuten wieder das Ganze. Das war total unwirklich. So kennen wir sie nicht. Heute morgen hat sie wieder stark den Morro-Reflex (oder eine ähnliche Bewegung) gemacht.

Sind heute zum Kinderarzt. Der meinte, wahrscheinlich seien das "Einschlafmyoklonien". Er hat uns trotzdem eine Überweisung in die Uniklinik gegeben für ein EEG. Das ist übermorgen.

Habe total Angst, dass es was Schlimmes ist. Habe im Internet "West-Syndrom" gefunden. Bin jetzt echt fertig.

Daher meine Frage: Kennt von euch jemand dieses starke Erschrecken vor dem Einschlafen?

Danke für eure Hilfe!!

Karla

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29. November 2016 um 9:08

Hallo Julchen,

danke für Deine lieben Worte. Gestern abend hat sie das auch wieder gemacht. War aber diesmal nicht ganz so schlimm.

Nach Deiner Antwort gestern haben wir überlegt, dass sie zur Zeit nicht gerne alleine ist. Eventuell entwicklungsbedingt... Wir tragen sie sehr viel und sie liegt wenig. Tagsüber haben wir manchmal sogar ein Tragesystem in der Wohnung um, wo sie dann vor der Brust drin sitzt und wir Haushalt usw. machen.

Vielleicht ist sie dann erschrocken, nach soviel Sitzen plötzlich waagerecht zu liegen und meint dann sie fällt. Naja... morgen wissen wir mehr....

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2. Dezember 2016 um 8:34

So, Untersuchung ist gelaufen. Wurde ein EEG geschrieben und ein Kinderneurologe hat sie ausführlich untersucht.

EEG war sauber, die neurologische Untersuchung unauffällig. Er meinte, BNS würde einen im EEG quasi direkt anspringen. Als Unterscheidung zu gutartigen "Einschlafmyoklonien" nannte er interessante Punkte: BNS Krämpfe treten gehäuft wohl nach dem Aufwachen in den Morgenstunden auf, Einschlafzuckungen eher am Abend, BNS-Anfälle lassen sich durch Ansprechen oder Antippen des Babys nicht unterbrechen, Einschlafzuckungen schon, nach BNS-Attacken ist das Baby extrem müde (wohl fast apatisch), bei SChlafzuckungen anschließend wach und aufgeret,  geschrien und geweint wird aber bei beiden Formen.

Wir sollen weiter beobachten und wenn es nochmal versträrkt auftritt, melden. Gott sei dank erstmal alles gut!

Schönes Wochenende!

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2. Dezember 2016 um 12:19

Hi flanders, das klingt doch erstmal gut Ich hatte deinen Gedankengang weiterüberlegt, dass es mit dem "ungewohnten" Liegen zusammenhängt. Ich hab mal gelesen, dass bei Babys das Gleichgewicht tatsächlich noch sehr unausgeprägt ist, weshalb viele beim Ablegen wach werden. Meine Hebamme gab mir damals den Tipp, in Etappen abzulegen - also wenn man vorher aufrecht getragen hat, dann leicht schräg im Arm halten für einige Minuten, dann waagerecht und dann erst ablegen. Vielleicht hilft euch auch zu pucken - es gibt auch Pucksäcke. Testen kann man das aber mit einer einfachen Stoffwindel oder Decke.

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6. Dezember 2016 um 10:58

Hallo! Nein, wir tragen sie in einem "MadameHübsch"-System. Sie schaut uns dabei an und ist an die Brust gekuschelt!

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