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Baby-Erstausstattung - wie viel Geld von Familie annehmen ist okay?

12. August um 17:20

Liebes Forum!

Ich schreibe, da ich mich garde ein bisschen im moralischen Zwiespalt befinde und gerne ein paar Meinungen hören würde.
Es geht um folgendes: mein Partner und ich erwarten bald ein Baby und ziehen erst jetzt zusammen, ich wohne ca 800 km von ihm entfernt. Das ist mit einigen Kosten verbunden, da wir beide noch 2 Monate doppelte Miete zahlen müssen und ich den Umzug.
Mein Partner ist seit einem Jahr im Berufsleben, verdient gut aber konnte sich jetzt natürlich noch kein Vermögen ansparen. Ich bin selbständig, aber durch die Schwangershaft verhindert zu arbeiten, habe dadurch einen großen Einkommensverlust die letzten Monate. Zudem bin ich noch Studentin und bekomme eine monatliche Unterstützung von meinem Vater, da er mich unter anderem dazu bewegt hat, dass ich den Master anhänge.
Jetzt hat mein Vater, zu dem ich ein gemischtes Verhältnis habe, mir Geld überwiesen für die kommende Zeit, zum einem damit ich die doppelte Miete zahlen kann und die Umzugskosten und dann hat er uns beiden dazu noch ca 3500 Euro überwiesen für die Babyerstaussattung und alles was grade noch auf uns zukommt!
Ich hatte ihn nur gefragt, ob er uns etwas bei Umzug und den doppelten Kosen unterstützen könnte, aber mit dieser Menge Geld habe ich nicht gerechnet!
Es ist so, mein Vater hat 5 Kinder und sehr viel Geld. Er ist jetzt 80 und freut sich natürlich sehr auf sein Enkelkind, sagt auch was soll er denn mit dem ganzen Geld noch machen, das er hat.
Ich finde es äußerst lieb und unterstützend von ihm, und es ist auch nicht so, dass er sonst viele Geschenke macht, zB habe ich letztes Jahr zu Weihnachten und Geburtstag nichts von ihm bekommen (Wollte auch nichts, aber über eine Kleinigkeit freut man sich ja trotzdem)
Bedenken macht es mir jedoch, dass mein Vater gerne mit Geld versucht Menschen zu kontrollieren, bzw. von ihm abhängig zu machen. Er merkt, dass seine Authorität aufgrund des Alter sinkt und möchte damit auf sich aufmerksam machen und auch oft Bedingungen stellen. Z.B. dass ich etwas bestimmtes lernen soll oder etwas unterlassen soll ect.
ich möchte eigentlich so gut wie unabhängig von ihm sein, aber das Geld würde uns natürlich
in der Situation sehr helfen, vor allem weil es sein kann dass ich sehr wenig Elterngeld erhalten werde.
Er hat auch seine anderen Kinder immer finanziell unterstützt, z.b. geholfen Häuser abzubezahlen usw. also keine Peanuts.
Ich bin mir unsicher, ob ich das Geld behalten soll oder einen Teil zurücküberweisen soll und dankend ablehne. Das würde ihn denke ich sauer machen.
Was würdet ihr machen? Das Geld annehmen und für sinnvolles verwenden, evtl. den rest für das Baby anlegen? Aber dafür evtl. von ihm Forderungen anhören, obwohl ich eigenständig sein will?
Ich hoffe ihr könnt mir etwas helfen! Vielen Dank!

Liebe Grüße

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12. August um 17:50

du machst ja sowieso schon was er will...  (Master) 

erst baby dann erst zusammenziehen.... hoffentlich geht das gut

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12. August um 18:20

Mein Vater war schon immer ein sehr dominanter Mensch und jeder musste immer nach seiner Pfeife tanzen. Das hat sich bei mir auch seit Kindheitstagen eingeprägt und schüchtert mich wahrscheinlich unterbewusst auch immer noch ein, obwohl ich weiß, dass ich eigentlich ein freier Mensch bin. Es ist generell sehr schwierig mit meinem Vater.. Aber ja da stimmt, im Endeffekt kann die Konsequenz nur der Verlust der finanziellen Unterstützung oder seine Abwendung von mir sein. Was auch nicht einfach wäre, denn ich habe keine Mutter mehr. 
Leider müssen wir beide nicht nur unsere gemeinsame Miete dann zahlen, sondern jeweils noch 2 Monate unsere Einzelwohnugnen, da wir die neue wohnung erst so spät gefunden haben und nicht später einziehen konnten. Das heisst 2 Monate lang werden 3 Wohnungen von uns bezahlt, insgesamt sind das 2900 Euro pro Monat.. 
daher ist mein Freund auch fianziell etwas belastet und seine Familie hat nicht viel Geld. Meine hat es halt, sonst würde ich es direkt meinem vater zurückzahlen...

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12. August um 18:35
In Antwort auf liloo2

Liebes Forum!

Ich schreibe, da ich mich garde ein bisschen im moralischen Zwiespalt befinde und gerne ein paar Meinungen hören würde.
Es geht um folgendes: mein Partner und ich erwarten bald ein Baby und ziehen erst jetzt zusammen, ich wohne ca 800 km von ihm entfernt. Das ist mit einigen Kosten verbunden, da wir beide noch 2 Monate doppelte Miete zahlen müssen und ich den Umzug. 
Mein Partner ist seit einem Jahr im Berufsleben, verdient gut aber konnte sich jetzt natürlich noch kein Vermögen ansparen. Ich bin selbständig, aber durch die Schwangershaft verhindert zu arbeiten, habe dadurch einen großen Einkommensverlust die letzten Monate. Zudem bin ich noch Studentin und bekomme eine monatliche Unterstützung von meinem Vater, da er mich unter anderem dazu bewegt hat, dass ich den Master anhänge. 
Jetzt hat mein Vater, zu dem ich ein gemischtes Verhältnis habe, mir Geld überwiesen für die kommende Zeit, zum einem damit ich die doppelte Miete zahlen kann und die Umzugskosten und dann hat er uns beiden dazu noch ca 3500 Euro überwiesen für die Babyerstaussattung und alles was grade noch auf uns zukommt!
Ich hatte ihn nur gefragt, ob er uns etwas bei Umzug und den doppelten Kosen unterstützen könnte, aber mit dieser Menge Geld habe ich nicht gerechnet!
Es ist so, mein Vater hat 5 Kinder und sehr viel Geld. Er ist jetzt 80 und freut sich natürlich sehr auf sein Enkelkind, sagt auch was soll er denn mit dem ganzen Geld noch machen, das er hat. 
Ich finde es äußerst lieb und unterstützend von ihm, und es ist auch nicht so, dass er sonst viele Geschenke macht, zB habe ich letztes Jahr zu Weihnachten und Geburtstag nichts von ihm bekommen (Wollte auch nichts, aber über eine Kleinigkeit freut man sich ja trotzdem) 
Bedenken macht es mir jedoch, dass mein Vater gerne mit Geld versucht Menschen zu kontrollieren, bzw. von ihm abhängig zu machen. Er merkt, dass seine Authorität aufgrund des Alter sinkt und möchte damit auf sich aufmerksam machen und auch oft Bedingungen stellen. Z.B. dass ich etwas bestimmtes lernen soll oder etwas unterlassen soll ect. 
ich möchte eigentlich so gut wie unabhängig von ihm sein, aber das Geld würde uns natürlich
in der Situation sehr helfen, vor allem weil es sein kann dass ich sehr wenig Elterngeld erhalten werde. 
Er hat auch seine anderen Kinder immer finanziell unterstützt, z.b. geholfen Häuser abzubezahlen usw. also keine Peanuts.
Ich bin mir unsicher, ob ich das Geld behalten soll oder einen Teil zurücküberweisen soll und dankend ablehne. Das würde ihn denke ich sauer machen. 
Was würdet ihr machen? Das Geld annehmen und für sinnvolles verwenden, evtl. den rest für das Baby anlegen? Aber dafür evtl. von ihm Forderungen anhören, obwohl ich eigenständig sein will?
Ich hoffe ihr könnt mir etwas helfen! Vielen Dank!

Liebe Grüße
 

Das ist eine entweder-oder-Situation: es ist erstmal irrelevant wie viel Geld du von ihm annimmst, ob 4,95 euro oder 5000: du machst dich theoretisch von ihm abhängig. Du hast jetzt die Möglichkeit: Arschbacken zusammenkneifen und selbstständig sein mit dementsprechenden Unanehmlichkeiten oder das Geld annehmen und mit den Konsequenzen leben. Persöhnlich würde ich es in deiner Situation wohl annehmen und zurückzahlen sobald es geht. 
Wenn du das Geld zurückgibst, dann alles. 
Du hast viele Möglichkeiten günstig an eine Erstausstattung zu kommen, je nachdem wie deine Ansprüche sind. Vom Amt gibt es Gelder für die Erstausstattung, Sozialkaufhäuser, Ebay Kleinanzeigen sowie Facebookgruppen in denen Teilweise für Lau oder kleines Geld Babysachen abgegeben werden. Bei Möbeln ist es genau dasselbe. 
An deiner Stelle würde ich mich auch Beraten lassen wie es mit Kitaplätzen an deiner Uni/FH aussieht, oftmals haben die am Campus eigene Kitas/Kigas. Und dann würde ich dir ans Herz legen dir einen Job zu suchen, wenns geht. Wenn du keine Gesundheitlichen Probleme hast gibt es keinen Grund während der Schwangerschaft nicht zu arbeiten. Auch danach kannst du recht schnell wieder anfangen. Das ist alles eine Organisations- wie willenssache.

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12. August um 20:35

Da du ihn nach Geld gefragt hast, scheint es nicht grundsätzlich darum zu gehen, dass du nichts von ihm willst.

Ich denke, du hängst tatsächlich in der Kindheit fest. Dein Vater ist 80! Vielleicht möchte er einfach noch ein paar Jährchen die Opa-Freuden geniessen. DU kannst das Geld JETZT gebrauchen, wenn dein Papa mal nicht mehr ist, wirst du ja auch eine grössere Summe erben.

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12. August um 21:27

Ich wurde das Geld behalten. Ihr könnt es brauchen, er hat es und gibt es dir - warum also nicht? Seine Forderung erfülltst du ja schon.

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