Home / Forum / Mein Baby / Baby......eure Erfahrungen

Baby......eure Erfahrungen

11. Februar 2014 um 19:36

Hallo! Ich bin neu hier im Forum und ich hoffe, dass ihr mich vielleicht beruhigen könnt.
Bin mit meinem Sohn bei der Physio, weil sein Kopf an einer Seite abgeflacht ist (hatte eine Lieblingsseite), das hat sich nun soweit gelegt, er schaut in beide Richtungen.
Aber beim Tragen lässt er die Arme hängen und fäustelt mit seinen knappen 5 Monaten noch sehr viel Er dreht sich auch nicht zur Seite.
Sonst ist er super gut gelaunt, brabbelt viel, kann sich gut alleine beschäftigen, schläft nachts 11 Stunden am Stück. Und trotzdem hab ich wegen dem Oben genannten Bauchweh. Der Arzt meint, es ist alles in Ordnung, aber immer wieder bekomme ich "Bauchschmerzen". Hab das Gefühl es stimmt was nicht . Vielleicht könnt ihr mich beruhigen oder von ähnlichen Erfahrungen berichten. In der Krabbelgruppe krallt sich jedes Kind an der Mama fest.....

Mehr lesen

2. März 2014 um 21:46

Hallo
Wie oft wart ihr schon bei der Physio? Wäre für euch eine Kombination aus Physio und Osteopathie denkbar?
Ist der Hinterkopf immernoch seitlich abgeflacht?

Ich schreibe mal was zu unserer Situation, denn ich kann deine Angst sehr gut nachvollziehen
Mein Sohn kam im September mit einer Gesichtsasymmetrie und einer sehr ausgeprägten Lieblingshaltung zur Welt. Seit er 2 Wochen alt ist, sind wir wegen der Gesichtsasymmetrie in osteopathischer Behandlung. Die Asymmetrie hat sich jetzt zu 90% gebessert, nur wenn man es weiß, fällt es noch auf.
Im KH wurde mir gesagt, die Lieblingshaltung ist nicht tragisch, hätten viele Neugeborene und bis zur U3 verschwunden.
Wir haben in den ersten 4 Wochen alles Mögliche unternommen, umlagern, Reize anders setzen, usw. nichts hat geholfen und bei der U3 nannte die Kinderärztin diese Lieblingshaltung eine Zwangshaltung. Selbst wenn wir versucht haben, ihn passiv rauszuholen, hat er gebrüllt wie am Spieß. Nun machen wir seit er 5 Wochen alt ist Physio und bis zur U4 sollten wir weiter beobachten.
Bei der U4 war immernoch keine wesentliche Besserung der Zwangshaltung zu sehen, aber immerhin hat er seinen Kopf schonmal auf die andere Seite bewegt (nicht ganz, aber etwas über die Körpermitte ging schon). Wir wussten zwischenzeitlich wirklich nicht mehr weiter, weil es extrem hartnäckig und die Besserung so klein war. Bei der Vorsorge hat uns unsere Kinderärztin auch gleich gebeten, dringend einen Termin in der Uniklinik auszumachen zur orthopädischen und neurologischen Abklärung und uns auf die Helmtherapie aufmerksam gemacht. Aber sie möchte erst die Befunde aus der Uni abwarten. Denn so eine hartnäckige Haltung hat sie in ihrer über 20jährigen Praxisgeschichte nur seeeehr selten erlebtund meist war was Ernsteres die Ursache.
Anfang Januar hatten wir dann den Termin zur orthopädischen Abklärung wegen einer Wirbelfehlbildung, Torticollis, Kiss-Syndromzum Glück wurde nichts festgestellt. Das Einzige, was die behandelnde Ärztin meinte, war, dass sie als Ursache die lange einseitige Haltung im Bauch (er lag schon 15 Wochen vor ET mit dem Kopf tief im Becken und hat nur 1 oder 2 Mal die Position geändert aber sofort wieder eingenommen) und eine Einblutung in die Halsmuskulatur durch die Geburt. Also wurden wir an die Neurologen weiter verwiesen. Die Untersuchung war vor 3 Wochen und auch da nichts feststellbar. Zum Glück muss ich sagen, mir hätte es wohl das Herz gebrochen.
Die Neurochirurgen haben uns aber die Helmtherapie sehr ans Herz gelegt (wir haben uns im Vorfeld schon darüber erkundigt und waren uns sicher, wir werden die machen) und gleich einen Termin zum Kopfscan ausgemacht. Da kam eine Verschiebung der Schädelplatten von 1,7 cm raus, also schon sehr massiv. Wir haben es nicht so stark eingeschätzt und sind jetzt umso glücklicher, die Helmtherapie zu machen.
Fakt ist bei uns, unser Zwerg hat sich auch nicht nach der Norm entwickelt und tu dir und deinem Sohn den Gefallen, ihn nicht zu vergleichen! Das bringt nichts. Mein Kleiner hat die Bauchlage erst mit 16 Wochen beherrscht (ich meine da das einfach Kopfheben) 4 Wochen später als die Norm und selbst da hat er es max. 5-10 Minuten auf dem Bauch ausgehalten. Er fängt jetzt an sich zu drehen, nur über die linke Seite auf den Bauch. Die rechte meidet er noch. Was solls, auch das ist nicht in der Norm. Wir sind froh über das, war er schon kann und welche Entwicklung er seit Anfang Januar durchlebt. Es kommt alles, manches eben etwas später!

Glaub mir, auch bei deinem Sohn wird die Entwicklung weiter voran gehen. Jedes Kind entwickelt sich anders und in seinem Tempo. Versuche ihn außerhalb der Physio so gut es geht zu fördern und sprich mit eurer Therapeutin, was sie erstmal als die wichtigsten Ziele sieht.
Wenn es dir hilft und dir deine Angst nimmt, dann geh zu deinem Kinderarzt und sprich es an. Schlage ihm vielleicht auch mal vor, dich in einer Uniklinik vorzustellen oder wenn der Hinterkopf noch abgeflacht ist, dich wegen der Helmtherapie zu erkundigen.
Leider ist es immernoch so, dass viele Ärzte die Helmtherapie gar nicht oder zu spät empfehlen. Denn leider verwächst sich nicht jede Kopfasymmetrie. Über die Folgen einer Asymmetrie der Schädelplatten wird auch viel zu wenig aufgeklärt.

Wir haben jetzt seit 5 Tagen den Helm und unser kleiner Mann mit Hut hat ihn von Anfang an akzeptiert. Jetzt steht für uns die Schlacht mit der Krankenkasse an, falls die die Kostenübernahme ablehnt. Aber auch das wird sich regeln, dafür gibt es Einsprüche!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. März 2014 um 21:28
In Antwort auf someday87

Hallo
Wie oft wart ihr schon bei der Physio? Wäre für euch eine Kombination aus Physio und Osteopathie denkbar?
Ist der Hinterkopf immernoch seitlich abgeflacht?

Ich schreibe mal was zu unserer Situation, denn ich kann deine Angst sehr gut nachvollziehen
Mein Sohn kam im September mit einer Gesichtsasymmetrie und einer sehr ausgeprägten Lieblingshaltung zur Welt. Seit er 2 Wochen alt ist, sind wir wegen der Gesichtsasymmetrie in osteopathischer Behandlung. Die Asymmetrie hat sich jetzt zu 90% gebessert, nur wenn man es weiß, fällt es noch auf.
Im KH wurde mir gesagt, die Lieblingshaltung ist nicht tragisch, hätten viele Neugeborene und bis zur U3 verschwunden.
Wir haben in den ersten 4 Wochen alles Mögliche unternommen, umlagern, Reize anders setzen, usw. nichts hat geholfen und bei der U3 nannte die Kinderärztin diese Lieblingshaltung eine Zwangshaltung. Selbst wenn wir versucht haben, ihn passiv rauszuholen, hat er gebrüllt wie am Spieß. Nun machen wir seit er 5 Wochen alt ist Physio und bis zur U4 sollten wir weiter beobachten.
Bei der U4 war immernoch keine wesentliche Besserung der Zwangshaltung zu sehen, aber immerhin hat er seinen Kopf schonmal auf die andere Seite bewegt (nicht ganz, aber etwas über die Körpermitte ging schon). Wir wussten zwischenzeitlich wirklich nicht mehr weiter, weil es extrem hartnäckig und die Besserung so klein war. Bei der Vorsorge hat uns unsere Kinderärztin auch gleich gebeten, dringend einen Termin in der Uniklinik auszumachen zur orthopädischen und neurologischen Abklärung und uns auf die Helmtherapie aufmerksam gemacht. Aber sie möchte erst die Befunde aus der Uni abwarten. Denn so eine hartnäckige Haltung hat sie in ihrer über 20jährigen Praxisgeschichte nur seeeehr selten erlebtund meist war was Ernsteres die Ursache.
Anfang Januar hatten wir dann den Termin zur orthopädischen Abklärung wegen einer Wirbelfehlbildung, Torticollis, Kiss-Syndromzum Glück wurde nichts festgestellt. Das Einzige, was die behandelnde Ärztin meinte, war, dass sie als Ursache die lange einseitige Haltung im Bauch (er lag schon 15 Wochen vor ET mit dem Kopf tief im Becken und hat nur 1 oder 2 Mal die Position geändert aber sofort wieder eingenommen) und eine Einblutung in die Halsmuskulatur durch die Geburt. Also wurden wir an die Neurologen weiter verwiesen. Die Untersuchung war vor 3 Wochen und auch da nichts feststellbar. Zum Glück muss ich sagen, mir hätte es wohl das Herz gebrochen.
Die Neurochirurgen haben uns aber die Helmtherapie sehr ans Herz gelegt (wir haben uns im Vorfeld schon darüber erkundigt und waren uns sicher, wir werden die machen) und gleich einen Termin zum Kopfscan ausgemacht. Da kam eine Verschiebung der Schädelplatten von 1,7 cm raus, also schon sehr massiv. Wir haben es nicht so stark eingeschätzt und sind jetzt umso glücklicher, die Helmtherapie zu machen.
Fakt ist bei uns, unser Zwerg hat sich auch nicht nach der Norm entwickelt und tu dir und deinem Sohn den Gefallen, ihn nicht zu vergleichen! Das bringt nichts. Mein Kleiner hat die Bauchlage erst mit 16 Wochen beherrscht (ich meine da das einfach Kopfheben) 4 Wochen später als die Norm und selbst da hat er es max. 5-10 Minuten auf dem Bauch ausgehalten. Er fängt jetzt an sich zu drehen, nur über die linke Seite auf den Bauch. Die rechte meidet er noch. Was solls, auch das ist nicht in der Norm. Wir sind froh über das, war er schon kann und welche Entwicklung er seit Anfang Januar durchlebt. Es kommt alles, manches eben etwas später!

Glaub mir, auch bei deinem Sohn wird die Entwicklung weiter voran gehen. Jedes Kind entwickelt sich anders und in seinem Tempo. Versuche ihn außerhalb der Physio so gut es geht zu fördern und sprich mit eurer Therapeutin, was sie erstmal als die wichtigsten Ziele sieht.
Wenn es dir hilft und dir deine Angst nimmt, dann geh zu deinem Kinderarzt und sprich es an. Schlage ihm vielleicht auch mal vor, dich in einer Uniklinik vorzustellen oder wenn der Hinterkopf noch abgeflacht ist, dich wegen der Helmtherapie zu erkundigen.
Leider ist es immernoch so, dass viele Ärzte die Helmtherapie gar nicht oder zu spät empfehlen. Denn leider verwächst sich nicht jede Kopfasymmetrie. Über die Folgen einer Asymmetrie der Schädelplatten wird auch viel zu wenig aufgeklärt.

Wir haben jetzt seit 5 Tagen den Helm und unser kleiner Mann mit Hut hat ihn von Anfang an akzeptiert. Jetzt steht für uns die Schlacht mit der Krankenkasse an, falls die die Kostenübernahme ablehnt. Aber auch das wird sich regeln, dafür gibt es Einsprüche!

Danke....
für die lange und liebe Antwort. Mittlerweile ist er ja schon über 5 Monate alt. Auf dem Bauch kann er zwischen 5-10 Minuten liegen. So 3x am Tag. Die Lieblingsseite ist auch weg. Aber jetzt ist der Kopf nur hinten abgeflacht. Auf die Seite drehen möchte er sich nicht, umdrehen gleich 3x nicht (sieht er keinen Sinn darin und wenn er dann einfach nur mit den Fingern spielt, bevor er sich bewegt ). Das Vergleichen habe ich mir abgewöhnt, weil es mich einfach nur fertig macht.

Meine Familie versteht mich da nicht. Ist doch alles ok mit ihm. Aber irgendwie kommt das Gefühl nicht weg.
Mir geht es auch nicht um die Kopfform (klar, doof ist das schon), sondern darum, ob er generell gesund ist.
Neulich meinte der Arzt, er ist fit, aber in die Zukunft kann man nicht sehen. Ist das jetzt ein gutes/oder schlechtes Zeichen? Wollte nicht weiter nachfragen. Mittlerweile hat er nen richtigen Eierkopf
Seit der 10. Lebenswoche gehen wir zur Physio. Beim Osteopathen waren wir bisher einmal (WAR davon nicht überzeugt, hat ihm aber viel gebracht).

Also meiner hat sich auch nur 1x in der Schwangerschaft gedreht. Die Physio meint, dass es daran liegen kann.

Vielen Dank, dass du mich verstehst. Wie alt ist dein Sohn denn jetzt? Weil du das mim Drehen geschrieben hast.
Ich habe das Gefühl er dreht sich nieee. Liegt aufm Rücken strampelt und fertig. und dabei ist er so zufrieden . Ich bin echt zwischen und

Ich trage ihn jetzt mehr in der Manduca. Weil Rückenlage ist für den Kopf echt ned supi.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. März 2014 um 22:40

Guten Abend
mein Sohn ist jetzt 24 Wochen oder 5 1/2 Monate...je nachdem, wer rechnet
Ich kann dich echt gut verstehen, mir ging es auch so. Ich habe mir Sorgen gemacht, warum er nicht in die Hufe kommt. War bei mir wegen der Bauchlage ganz schlimm. Jetzt passt da alles und das Drehen nimmt seinen Lauf.
Schade, dass deine Familie dich da so wenig versteht. Ich glaube nicht, dass etwas ernstes ist mit deinem Zwerg. Es muss vermutlich einfach nur der berühmte Knoten platzen. Aber die Aussage vom Arzt geht gar nicht! Gerade bei Säuglingen sollte man den Eltern alles genau erklären. So macht das meine KÄ auch, obwohl ich mich relativ gut auskenne durch meinen Beruf.
Wenn dich der Eierkopf (wie du ihn beschreibst) stört, dann tu dir und deinem Sohn den Gefallen und stelle dich bei Cranioform vor. Die können dir am ehesten sagen, wie schwerwiegend die "Verformung" ist. Vielleicht sieht er auch keinen Sinn im Drehen, weil er auf seinem platten Hinterkopf so bequem liegt?
Wenn du auf www.cranioform.com schaust, findest du normal auch die Standorte in Deutschland. Wir konnten uns vorstellen und nachdem wir den Schweregrad wussten, konnten wir uns für oder gegen den Helm entscheiden. Jetzt sind wir froh, dass unser Lord Helmchen so gut mitmacht. Dwnn wir hätten uns in 2 und mehr Jahren über die Kopfform geärgert, wenn es sich nicht verwachsen hätte.
Ich kann es dir echt nur empfehlen und wärmstens ans Herz legen! Ich will dich nicht dazu überreden, aber vor Ort in der Helmsprechstunde eine Meinung bilden und mit anderen Betroffenen reden, hilft sich klarer zu werden. Hat uns geholfen und wir haben gestaunt, wieviele Helmkinder es gibt. Und die Geschichten ähneln sich meist!
Wir sind z. B. bei Cranioform in Würzburg.
Eine gute Nacht wünsche ich euch

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club