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Baby für ein paar Stunden in die Krippe?

7. Januar um 14:31 Letzte Antwort: 13. Januar um 20:39

Hallo Zusammen,

unser kleiner Sohn ist mittlerweile 1 Jahr und 3 Monate und ist sehr aktiv? Er läuft rum, zieht sich über all hoch, macht Schränke auf, versucht alles zu Essen was er in die Hände bekommt, läuft einem ständig hinterher, und schreit wenn er etwas nicht bekommt oder man es ihm abnimmt.

Wetterbedingt und auch aufgrund des Haushalts, kann man nicht jeden Tag 24/7 auf den Spielplatz oder raus mit anderen Kinder spielen und meiner Partnerin bzw. uns fällt langsam die Decke auf den Kopf weil wir nicht mehr wissen was wir machen sollen.

Wir beschäftigen uns mit dem kleinen regelmäßig und ausführlich, aber Ihm scheint langweilig zu sein. 

Hattet Ihr schon mal eine ähnliche Situation in dem Alter? Wenn ja wie seit Ihr damit umgegangen oder habt Ihr Tipps was man machen kann?

Wir überlegen aktuell den kleinen für 2-3 Tage die Woche für 3-4 Std. in die Krippe zu geben. Natürlich unter der Voraussetzung das er langsam heran geführt wird von den Stunden.

Für zahlreiche Antworten wäre ich dankbar.

Viele Grüße

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Beste hilfreiche Antwort

7. Januar um 20:51
In Antwort auf melonchen1

Lies dich vielleicht auch mal in entsprechende wissenschaftliche Studien zu dem Thema ein. Generell ist Fremdbetreuung in diesem Alter keine gute Sache. Und zwar deshalb, weil Kinder in diesem Alter eine sehr sichere Bindung benötigen. Dies kann normalerweise in einer Krippe nicht geleistet werden, weil es dort einfach zu wenig Personal gibt.
Kinder in diesem Alter benötigen eine 1zu1 Bindung und Betreuung.
In dem Fall würde ich also eher vielleicht an 2 Tagen die Woche für ein paar Stunden eine Tagesmutter engagieren.

Oh da müsste es ja alleine in Europa Millionen von gestörten Kindern geben. Die meisten Mütter arbeiten im Alters des Kinder (über 1 Jahr) längst wieder, ist dir das klar?

 

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7. Januar um 16:55

Lies dich vielleicht auch mal in entsprechende wissenschaftliche Studien zu dem Thema ein. Generell ist Fremdbetreuung in diesem Alter keine gute Sache. Und zwar deshalb, weil Kinder in diesem Alter eine sehr sichere Bindung benötigen. Dies kann normalerweise in einer Krippe nicht geleistet werden, weil es dort einfach zu wenig Personal gibt.
Kinder in diesem Alter benötigen eine 1zu1 Bindung und Betreuung.
In dem Fall würde ich also eher vielleicht an 2 Tagen die Woche für ein paar Stunden eine Tagesmutter engagieren.

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7. Januar um 17:17

Da ich nach einem Jahr wieder arbeiten musste, war mein Kind in dem Alter schon in der Kita und es ging ihm gut da. 
Es stellt sich bei mir eher die Frage, ob ein paar Stunden Krippe die Woche bei euch möglich wäre. Bei uns in NRW gibt es sowas nicht, da hat die Kita mind. 25 Stunden pro Woche. 
Aber vielleicht geht das ja wirklich bei euch oder vielleicht  gibt Spielgruppen für das Alter. Ich würde auf jeden Fall versuchen, dass er in regelmäßige Gruppen kommt. Ob nun mit Eltern dabei oder nicht bleibt euch überlassen. 

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7. Januar um 17:33
In Antwort auf yesa10

Hallo Zusammen,

unser kleiner Sohn ist mittlerweile 1 Jahr und 3 Monate und ist sehr aktiv? Er läuft rum, zieht sich über all hoch, macht Schränke auf, versucht alles zu Essen was er in die Hände bekommt, läuft einem ständig hinterher, und schreit wenn er etwas nicht bekommt oder man es ihm abnimmt.

Wetterbedingt und auch aufgrund des Haushalts, kann man nicht jeden Tag 24/7 auf den Spielplatz oder raus mit anderen Kinder spielen und meiner Partnerin bzw. uns fällt langsam die Decke auf den Kopf weil wir nicht mehr wissen was wir machen sollen.

Wir beschäftigen uns mit dem kleinen regelmäßig und ausführlich, aber Ihm scheint langweilig zu sein. 

Hattet Ihr schon mal eine ähnliche Situation in dem Alter? Wenn ja wie seit Ihr damit umgegangen oder habt Ihr Tipps was man machen kann?

Wir überlegen aktuell den kleinen für 2-3 Tage die Woche für 3-4 Std. in die Krippe zu geben. Natürlich unter der Voraussetzung das er langsam heran geführt wird von den Stunden.

Für zahlreiche Antworten wäre ich dankbar.

Viele Grüße

obwohl du zuHause bist?  wieso?

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7. Januar um 20:43

Unsere Tochter ist nach entsprechender Eingewöhnung mit 13 Monaten ganztags zur Tagesmutti gegangen, da wir beide nach meiner Elternzeit wieder Vollzeit arbeiten mussten. Es tut ihr absolut gut unter Gleichaltrigen zu sein und hat unsere Bindung zu unserer Tochter durch die intensiv genutzte gemeinsame Zeit nach Feierabend und am Wochenende sogar noch gestärkt, eben weil wir nicht den ganzen Tag aufeinanderhocken. 

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7. Januar um 20:51
In Antwort auf melonchen1

Lies dich vielleicht auch mal in entsprechende wissenschaftliche Studien zu dem Thema ein. Generell ist Fremdbetreuung in diesem Alter keine gute Sache. Und zwar deshalb, weil Kinder in diesem Alter eine sehr sichere Bindung benötigen. Dies kann normalerweise in einer Krippe nicht geleistet werden, weil es dort einfach zu wenig Personal gibt.
Kinder in diesem Alter benötigen eine 1zu1 Bindung und Betreuung.
In dem Fall würde ich also eher vielleicht an 2 Tagen die Woche für ein paar Stunden eine Tagesmutter engagieren.

Oh da müsste es ja alleine in Europa Millionen von gestörten Kindern geben. Die meisten Mütter arbeiten im Alters des Kinder (über 1 Jahr) längst wieder, ist dir das klar?

 

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7. Januar um 23:02
In Antwort auf carina2019

obwohl du zuHause bist?  wieso?

Wieso nicht?

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7. Januar um 23:07

Also, es kommt natürlich auf das Bundesland an, da gibt es ja Unterschiede, auch wg der Kostenbeteiligung! Meine beiden waren mit 14Monaten auch in der Kita, sind sozial integriert und haben gelernt sich mit anderen Kindern zu arangieren! Ich bin auf jeden Fall für den Besuch einer Kita, muss ja nicht ganztags sein, aber auch Mama und Papa haben Rechte, dass bedeutet nicht, dass man sein Kind nicht liebt oder abschiebt... Wenn die Eltern glücklich sind, ist es das Kind auch- zumindest bei uns!

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7. Januar um 23:57
In Antwort auf carina2019

obwohl du zuHause bist?  wieso?

Sag mal bist du wirklich so schwer von Begriff oder weigerst du dich einfach aus Prinzip, Threads auch einfach zu lesen, bevor du die kommentierst? Es steht doch im Eingangspost groß und fett drin warum, den Zweien fällt die Decke auf den Kopf und das ist auch nichts Verwerfliches!

Vielleicht wollen sie auch mal Zeit für sich, vielleicht haben sie eben keine Oma die mal aufpassen kann oder oder oder. 

Du kannst schon echt dumme Fragen stellen. 

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7. Januar um 23:57

Also ich finde es eine Sache, wenn Eltern arbeiten müssen und dann die Kinder in die Kita kommen. Aber wenn man zu Hause ist, sein Kind nur zur Bespassung fremdbetreuen zu lassen, finde ich doch schon befremdlich. Es gibt doch normalerweise so viele Möglichkeiten für Mamis mit Kleinkindern. Mit dem Geld für die Kita könnte man ja jeden Tag woanders hingehen und dann noch auf ne Tasse Kaffee mit anderen Mamis zum Ratschen. Gibt es denn keine Kleinkindgruppen, Schwimmkurse, Indoorspielplätze, Musik- oder Turngruppen bei euch? Oder Mamis mit etwa gleichaltrigen Kindern in der Nähe? Sucht doch mal bei Pfarreien, Vereinen, im Netz, da werdet ihr bestimmt fündig. Den ganzen Tag alleine nur mit aufgewecktem Kind zu Hause, da würde jedem früher oder später die Decke auf den Kopf fallen. Aber das muss doch nicht sein. 

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8. Januar um 1:24
In Antwort auf user74306

Oh da müsste es ja alleine in Europa Millionen von gestörten Kindern geben. Die meisten Mütter arbeiten im Alters des Kinder (über 1 Jahr) längst wieder, ist dir das klar?

 

"Lies dich vielleicht auch mal in entsprechende wissenschaftliche Studien zu dem Thema ein" - das gilt auch für dich.

Nur weil alle es machen, ist es nicht automatisch gut oder richtig.
 

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8. Januar um 8:31
In Antwort auf carina2019

obwohl du zuHause bist?  wieso?

Da steht nirgends dass der Thread Ersteller zu Hause ist ! Und selbst wenn, STEHT im Text explizit dass der Thread Ersteller das Gefühl hat seinem Kind sei langwellig weil er erkannt hat dass man selbst wenn man zu Hause ist ein Kind nicht 24/7 Stunden beschäftigen kann. Ergo sucht er nach Lösungen! Die kann ja aber nicht dein strunzdummer Satz sein 🤦‍♀️

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8. Januar um 8:33
In Antwort auf smini

"Lies dich vielleicht auch mal in entsprechende wissenschaftliche Studien zu dem Thema ein" - das gilt auch für dich.

Nur weil alle es machen, ist es nicht automatisch gut oder richtig.
 

Es ist aber auch nicht so dass dadurch alle Kinder gaga werden. Das ist doch Kind abhängig! Und vor allem auch Mentalitäten abhängig !

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8. Januar um 9:40

Ich habe weder geschrieben dass alle Kinder davon "gaga" werden, noch dass es ein Verbrechen ist
Aber Tatsache ist nunmal, dass so kleine Kinder grundsätzlich eine 1zu1 Betreuung benötigen würden, um eine sichere Bindung aufzubauen. Dass das anders auch gut gehen KANN, steht außer Frage. Dass man die psychischen Folgen allerdings unter Umständen auch erst Jahre oder Jahrzehnte später sieht und sich die Kinder dann damit herumplagen müssen, auch. Und nur weil es dann vielleicht keine massiven Probleme wie Borderline o.ä. sind, sondern "nur" Depressionen - wer möchte das schon freiwillig riskieren?
Wenn wirklich Not am Mann ist (zb. finanziell), okay. Ansonsten heiße ich das nicht gut - eben weil ich weiß was das bedeuten kann...
Zudem gibts ja eben auch die Möglichkeit einer nahezu 1zu1 Betreuung - zb. durch Tagesmütter.
 

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8. Januar um 9:50
In Antwort auf smitee2

Sag mal bist du wirklich so schwer von Begriff oder weigerst du dich einfach aus Prinzip, Threads auch einfach zu lesen, bevor du die kommentierst? Es steht doch im Eingangspost groß und fett drin warum, den Zweien fällt die Decke auf den Kopf und das ist auch nichts Verwerfliches!

Vielleicht wollen sie auch mal Zeit für sich, vielleicht haben sie eben keine Oma die mal aufpassen kann oder oder oder. 

Du kannst schon echt dumme Fragen stellen. 

hab schon gelesen...
nur kann ich es nicht verstehen!

ich  mein, man bekommt ein kind um es danach in die Krippe zu stecken weil man nicht den ganzen tag mit dem kind verbringen möchte???

zum aufpassen zwischendurch wenn man mal was vorhat gibts babysitter

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8. Januar um 9:52
In Antwort auf mikesch07

Also ich finde es eine Sache, wenn Eltern arbeiten müssen und dann die Kinder in die Kita kommen. Aber wenn man zu Hause ist, sein Kind nur zur Bespassung fremdbetreuen zu lassen, finde ich doch schon befremdlich. Es gibt doch normalerweise so viele Möglichkeiten für Mamis mit Kleinkindern. Mit dem Geld für die Kita könnte man ja jeden Tag woanders hingehen und dann noch auf ne Tasse Kaffee mit anderen Mamis zum Ratschen. Gibt es denn keine Kleinkindgruppen, Schwimmkurse, Indoorspielplätze, Musik- oder Turngruppen bei euch? Oder Mamis mit etwa gleichaltrigen Kindern in der Nähe? Sucht doch mal bei Pfarreien, Vereinen, im Netz, da werdet ihr bestimmt fündig. Den ganzen Tag alleine nur mit aufgewecktem Kind zu Hause, da würde jedem früher oder später die Decke auf den Kopf fallen. Aber das muss doch nicht sein. 

eben!
das kind hat langeweile... die frage ist wieso

will sich die mutter nicht mit ihm beschäften?
 

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8. Januar um 10:53
In Antwort auf melonchen1

Ich habe weder geschrieben dass alle Kinder davon "gaga" werden, noch dass es ein Verbrechen ist
Aber Tatsache ist nunmal, dass so kleine Kinder grundsätzlich eine 1zu1 Betreuung benötigen würden, um eine sichere Bindung aufzubauen. Dass das anders auch gut gehen KANN, steht außer Frage. Dass man die psychischen Folgen allerdings unter Umständen auch erst Jahre oder Jahrzehnte später sieht und sich die Kinder dann damit herumplagen müssen, auch. Und nur weil es dann vielleicht keine massiven Probleme wie Borderline o.ä. sind, sondern "nur" Depressionen - wer möchte das schon freiwillig riskieren?
Wenn wirklich Not am Mann ist (zb. finanziell), okay. Ansonsten heiße ich das nicht gut - eben weil ich weiß was das bedeuten kann...
Zudem gibts ja eben auch die Möglichkeit einer nahezu 1zu1 Betreuung - zb. durch Tagesmütter.
 

Und was macht man dann wenn man mehrere Kinder hat? Und auch große Geschwisterkinder darunter hat,welche eine intensive Betreuung benötigen,weil das die Umstände erforderlich machen?
Da kann man dann auch nicht 1:1 betreuen.
Ich glaube es sind viele andere Dinge die später wo die von dir genannten Probleme begünstigen, ob jetzt eine frühe Fremdbetreuung dafür verantwortlich ist, bezweifliche ich.
Der enorme Druck der Gesellschaft der sich ja letzlich von dieser selbst aufgelegt wird, immer 100 Prozent Leistung zeigen zu müssen, normal zu, bloß nicht anders,keinerlei Aufälligkeiten die sich in diverse Störungen katalogisieren lassen, weil man sonst nicht mehr Teil dieser Gesellschaft sein kann, das sind für mich einige driftige Gründe warum Menschen erkranken bzw die Seele leidet.

Zugegeben, lieber TE, ja so ist das mit Kindern, da gibts es eben auch mal die Entdecker Phasen, geht alles vorbei, da müsst ihr durch, aber wenn ihr wollt, dann meldet es eben wo an. Allerdings, würde ich so lange es nicht wegen eines Arbeitsplatzes ist der Fairness halber etwas wählen wo man ihn anderen nicht wegnimmt. Es gibt auch Spielgruppen und viele andere Möglichekeiten wo man das Kind beschäftigen kann, ein paar Stunden abgeben.
Eltern Kind Turnen..., ihr müsst einfach mal schauen.


Lana: Ja ganz sicher beschäftigt sich die Mutter im Gegensatz zu dem armen Vater sicher nicht mit dem Kind. Die kocht bestimmt auch nicht und wenn nur schlecht, ist vermutlich auch noch dick und denkt zu sehr an sich selbst.
Ach je, nicht jeder möchte ein Familienleben welches der Vorstelleung des AFD Parteiprogramms gleichkommt.
 

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8. Januar um 11:18
In Antwort auf cathi67

Es ist aber auch nicht so dass dadurch alle Kinder gaga werden. Das ist doch Kind abhängig! Und vor allem auch Mentalitäten abhängig !

Hast du dich bereits eingelesen?

Nein?

Dann tu es.

Wo wird eigentlich dieser Mentalitäten-Test durchgeführt? 🙄🤦🏻‍♀️

 

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8. Januar um 11:34

Ihr werdet höchstwahrscheinlich gar keinen Krippenplatz bekommen, wenn ihr nicht beide arbeitet. 
Ich weiß natürlich nicht, wie das anderswo in Deutschland ist, aber hier gibt es nach wie vor zu wenig Plätze, lange Wartelisten und dann werden natürlich auch arbeitende Eltern, Alleinerziehende usw. bevorzugt. Es gibt da Kriterienlisten.
Und dann auch noch Eltern, die den Platz nicht voll nutzen wollen... teilen kann man nicht und klar könntet ihr trotzdem voll bezahlen, aber wie gesagt... würde mich sehr wundern, wenn da ein Platz für euch (und das auch noch so kurzfristig) frei wäre.

Ich finde das beschriebene Verhalten des Kindes auch nicht unnormal. Im Gegenteil. 

Ich finde den Tipp mit den Kursen gut.

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8. Januar um 11:35

Ich empfehle folgenden Text, der Herr beschäftigt sich schon sein ganzes Leben lang wissenschaftlich mit dem Thema. Der Text ist nicht lang und für jeden verständlich.
http://dokumente.landtag.rlp.de/landtag/vorlagen/5122-V-17.pdf

Und bitte vergleicht nicht eine Mutter mit 3 Kindern mit der Betreuungssituation einer Kita oder Krippe!!! Erstens ist das dann nämlich DIE MUTTER die betreut und zweitens ist das Verhältnis dann 1:3 - was in einer Krippe wohl kaum der Fall ist.

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8. Januar um 12:42
In Antwort auf melonchen1

Ich empfehle folgenden Text, der Herr beschäftigt sich schon sein ganzes Leben lang wissenschaftlich mit dem Thema. Der Text ist nicht lang und für jeden verständlich.
http://dokumente.landtag.rlp.de/landtag/vorlagen/5122-V-17.pdf

Und bitte vergleicht nicht eine Mutter mit 3 Kindern mit der Betreuungssituation einer Kita oder Krippe!!! Erstens ist das dann nämlich DIE MUTTER die betreut und zweitens ist das Verhältnis dann 1:3 - was in einer Krippe wohl kaum der Fall ist.

Naja, die verwendete Literatur ist teilweise schon sehr alt. Ob man das alles noch auf heutige Kinder und Betreuungssysteme beziehen kann, ist fraglich. Da liegen ja immerhin z.T. eine oder mehrere Generationen dazwischen.

Interessant finde ich die Diskussion schon, bin aber nicht eingelesen.

 

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8. Januar um 13:26
In Antwort auf orchideenblatt

Naja, die verwendete Literatur ist teilweise schon sehr alt. Ob man das alles noch auf heutige Kinder und Betreuungssysteme beziehen kann, ist fraglich. Da liegen ja immerhin z.T. eine oder mehrere Generationen dazwischen.

Interessant finde ich die Diskussion schon, bin aber nicht eingelesen.

 

Es ist genau so neuere Literatur dabei... Glaubst du wirklich, die Grundbedürfnisse von kleinen Kindern ändern sich so gravierend in ein paar Jahren? Das glaub ich kaum...

Und zu den Betreuungssystemen: Ich lese überall dass Kita Betreuer tlw. total verzweifelt sind weil sie zu wenig Ressourcen für zu viele Kinder haben und daher ihren Job nicht so gut machen KÖNNEN wie sie gern würden.
Das kann man einfach nicht mit einer Betreuung daheim oder durch eine Tagesmutter vergleichen.

Wie gesagt: Es wird sicher nicht jedes Kind dadurch geschädigt. Aber das Risiko wärs mir nicht wert...

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8. Januar um 13:29

oje... zeugt auch von charakter bei dir wenn du wegen meinen kommentaren so beleidigend wirst

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8. Januar um 14:02
In Antwort auf melonchen1

Es ist genau so neuere Literatur dabei... Glaubst du wirklich, die Grundbedürfnisse von kleinen Kindern ändern sich so gravierend in ein paar Jahren? Das glaub ich kaum...

Und zu den Betreuungssystemen: Ich lese überall dass Kita Betreuer tlw. total verzweifelt sind weil sie zu wenig Ressourcen für zu viele Kinder haben und daher ihren Job nicht so gut machen KÖNNEN wie sie gern würden.
Das kann man einfach nicht mit einer Betreuung daheim oder durch eine Tagesmutter vergleichen.

Wie gesagt: Es wird sicher nicht jedes Kind dadurch geschädigt. Aber das Risiko wärs mir nicht wert...

Aber dann wäre es besser, sich ausschließlich auf die neue Literatur zu beziehen und nicht auf welche, die schon tlw. 30 Jahre und älter ist.

Die Grundbedürfnisse der Kinder haben sich vermutlich nicht verändert. Aber letztendlich viele Verhaltensweisen ab der Geburt (oder auch schon davor). Und das macht ja nunmal auch seinen Einfluss. Es ist ja nicht nur die Tatsache "Fremdbetreuung ja/nein", die Auswirkungen auf Bindung und Entwicklung hat, sondern viele andere Dinge auch. Viele Dinge, von denen wir heute vielleicht nicht mal eine Ahnung haben. Deswegen ist ein Vergleicht zu vor 30 Jahren schwierig, denke ich.

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8. Januar um 15:00
In Antwort auf carina2019

hab schon gelesen...
nur kann ich es nicht verstehen!

ich  mein, man bekommt ein kind um es danach in die Krippe zu stecken weil man nicht den ganzen tag mit dem kind verbringen möchte???

zum aufpassen zwischendurch wenn man mal was vorhat gibts babysitter

Ach komm schon....Deine Aussage wäre eine ganz andere wenn es darum ginge wieder in den Job einzusteigen! Da schreibst du dann auch nicht warum man ein Kind bekommt und arbeiten geht statt sich drum zu kümmern! Wo liest du eigentlich dass der te sich NICHT kümmern will! Lesen und verstehen ist nicht dein Ding ne?🙄🤦‍♀️ Zwischen nicht kümmern wollen und Decke fällt uns auf den Kopf gibt es nen gewaltigen Unterschied! Meine kleine musste ich tatsächlich in dem Alter auch im krabbeln Turnen anmelden weil ich nicht in der Lage war sie richtig zu beschäftigen- Achtung Ironie natürlich- du dummerle! Kinder sind auch mal unzufrieden und das liegt nicht wirklich an den Eltern und dann muss man neue Eindrücke schaffen! Krabbel turnen war für uns optimal! Im übrigen würde ich ein Kind in dem Alter eher einer ausgebildeten Erzieherin denn einem Babysitter überlassen!

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8. Januar um 15:10
In Antwort auf smini

Hast du dich bereits eingelesen?

Nein?

Dann tu es.

Wo wird eigentlich dieser Mentalitäten-Test durchgeführt? 🙄🤦🏻‍♀️

 

Das brauche ich nicht ich bin selbst im pädagogischen Bereich tätig und aus privater Erfahrung kann ich dazu beisteuern und sagen dass es nicht sein muss dass Kinder an früher Betreuung außerhalb der Familie einen Schaden erleiden! Wir waren ein 3/4 Jahr auf mindestens 5 Bezug Personen ab 13 Monaten angewiesen und mein Kind ist ausgeglichen und glücklich! Deinen patzigen Kommentar kannst du also stecken lassen! Ich MUSS mich auch nicht immer in pädagogische Literatur einlesen! Ich habe sowas wie ein normales Bewusstsein für das was ich meinem Kind zutrauen kann! Was die meisten Mütter heutzutage übrigens nicht haben die wälzen lieber Studien und orientieren sich danach! Diese Studien treffen aber nicht auf alle Kinder zu und frwmsbetreuung hat sich geändert! Meine 23 jährige älteste Tochter war übrigens im Gegensatz zu ihrer Schwester tot unglücklich im Kindergarten weshalb sie halbtags nach dem Kindergarten bei ihrer patentante war! So unterschiedlich können Kinder sein!

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8. Januar um 15:33
In Antwort auf orchideenblatt

Aber dann wäre es besser, sich ausschließlich auf die neue Literatur zu beziehen und nicht auf welche, die schon tlw. 30 Jahre und älter ist.

Die Grundbedürfnisse der Kinder haben sich vermutlich nicht verändert. Aber letztendlich viele Verhaltensweisen ab der Geburt (oder auch schon davor). Und das macht ja nunmal auch seinen Einfluss. Es ist ja nicht nur die Tatsache "Fremdbetreuung ja/nein", die Auswirkungen auf Bindung und Entwicklung hat, sondern viele andere Dinge auch. Viele Dinge, von denen wir heute vielleicht nicht mal eine Ahnung haben. Deswegen ist ein Vergleicht zu vor 30 Jahren schwierig, denke ich.

2013, 2018, 2011 - was ist dir daran nicht aktuell genug?
Und auf die Fähigkeit zur Bindung hat nun mal vor allem diese frühkindliche Bindung Einfluss - hier wird nunmal der Grundstein gelegt.
Wenn ein Kind ganztags in der Krippe ist, wie soll es denn da eine ebensolch sichere Bindung zu den Eltern aufbauen als wäre es den ganzen Tag daheim?

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8. Januar um 15:35
In Antwort auf cathi67

Das brauche ich nicht ich bin selbst im pädagogischen Bereich tätig und aus privater Erfahrung kann ich dazu beisteuern und sagen dass es nicht sein muss dass Kinder an früher Betreuung außerhalb der Familie einen Schaden erleiden! Wir waren ein 3/4 Jahr auf mindestens 5 Bezug Personen ab 13 Monaten angewiesen und mein Kind ist ausgeglichen und glücklich! Deinen patzigen Kommentar kannst du also stecken lassen! Ich MUSS mich auch nicht immer in pädagogische Literatur einlesen! Ich habe sowas wie ein normales Bewusstsein für das was ich meinem Kind zutrauen kann! Was die meisten Mütter heutzutage übrigens nicht haben die wälzen lieber Studien und orientieren sich danach! Diese Studien treffen aber nicht auf alle Kinder zu und frwmsbetreuung hat sich geändert! Meine 23 jährige älteste Tochter war übrigens im Gegensatz zu ihrer Schwester tot unglücklich im Kindergarten weshalb sie halbtags nach dem Kindergarten bei ihrer patentante war! So unterschiedlich können Kinder sein!

Öhm, jetzt aber zu sagen all diese Studien und Forschungen wären Blödsinn, ist aber auch nicht grad sinnvoll oder?
Nur weil deine Kinder augenscheinlich keine Schäden davongetragen haben, hat das nix damit zu tun dass es gut ist, so kleine Babies schon überwiegend fremd betreuen zu lassen - wenn nicht zwingend notwendig.

Und nur weil ein Kind etwas "aushält" und nicht offensichtlich todunglücklich ist, bedeutet das noch lange nicht, dass es später nicht mit den Folgen zu kämpfen hat. Vielleicht wärs in der Hinsicht doch nicht so schlecht, sich mal einzulesen - zumindest wenn man Ratschläge verteilen möchte

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8. Januar um 16:15
In Antwort auf melonchen1

2013, 2018, 2011 - was ist dir daran nicht aktuell genug?
Und auf die Fähigkeit zur Bindung hat nun mal vor allem diese frühkindliche Bindung Einfluss - hier wird nunmal der Grundstein gelegt.
Wenn ein Kind ganztags in der Krippe ist, wie soll es denn da eine ebensolch sichere Bindung zu den Eltern aufbauen als wäre es den ganzen Tag daheim?

Ich meinte vor allem 1993, 1959(!!), 1989, 1993, 1997,  1992, 1962 (!!), 1981. Auch Literatur von 2005, 2006, 2007, 2003 könnte in dem Zusammenhang schon zu alt sein. Ich habe nicht geschrieben, dass alles komplett veraltet ist, aber manche eben schon. Eine Zusammenfassung der aktuellen Literatur wäre halt einfach hilfreicher, als Literatur, die insgesamt fast 60 Jahre abdeckt.
Ich will dich nicht angreifen, habe aber den Eindruck, dass du dich angegriffen fühlst.

Abgesehen davon geht es der TE ja um eine stundenweise Betreuung eines 1,3 Jahre alten Kindes. D.h. das erste Lebensjahr hat es ja offensichtlich dauerhaft bei den primären Bezugspersonen verbracht. Und das Kind soll auch nicht den ganzen Tag in die Betreuung gehen, sondern lediglich stundenweise.

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8. Januar um 16:46
In Antwort auf orchideenblatt

Ich meinte vor allem 1993, 1959(!!), 1989, 1993, 1997,  1992, 1962 (!!), 1981. Auch Literatur von 2005, 2006, 2007, 2003 könnte in dem Zusammenhang schon zu alt sein. Ich habe nicht geschrieben, dass alles komplett veraltet ist, aber manche eben schon. Eine Zusammenfassung der aktuellen Literatur wäre halt einfach hilfreicher, als Literatur, die insgesamt fast 60 Jahre abdeckt.
Ich will dich nicht angreifen, habe aber den Eindruck, dass du dich angegriffen fühlst.

Abgesehen davon geht es der TE ja um eine stundenweise Betreuung eines 1,3 Jahre alten Kindes. D.h. das erste Lebensjahr hat es ja offensichtlich dauerhaft bei den primären Bezugspersonen verbracht. Und das Kind soll auch nicht den ganzen Tag in die Betreuung gehen, sondern lediglich stundenweise.

Nur kurz zum TE:
Und genau deshalb sollte das Kind auch nicht in eine Krippe, sondern zb. zu einer Tagesmutter, wo eine sehr viel persönlichere Betreuung gewährleistet ist!

Ich suche morgen noch ein bisschen Literatur heraus. Der Konsens ist aber recht eindeutig: vor 2 Jahren ist Fremdbetreuung in größeren Gruppen einfach keine gute Idee

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8. Januar um 16:53

Hab noch was gefunden:
http://www.sicherebindung.at/fruefremd.html
Die Literatur dazu ist wenige Jahre alt. Veraltet lasse ich da nur gelten, wenn du mir genau sagen kannst, was sich in dieser Zeit so massiv geändert hat, dass sie nicht mehr gültig ist

Und den Artikel finde ich auch spannend:
https://www.waz.de/staedte/muelheim/fruehe-fremdbetreuung-gefaehrdet-gesundheit-id11623401.html

Und hier noch - da sind die positiven Aspekte sogar mit angeführt - aber eben auch die überwiegenden negativen:
https://fuerkinder.org/blog/stress-in-der-fremdbetreuung/

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8. Januar um 17:42

Entschuldigung, musst du beleidigend werden? Wenn man eine vernünftige, erwachsene Diskussion führt, muss hier niemand beleidigt werden.

Ich bin der Meinung, wenn man sich viel mit seinen Kindern beschäftigt, diese trotzdem nicht ausgelastet sind, weil man vielleicht kaum Kinder auf Spielplätzen hat in der Nähe, kann man sich doch fragen, ob eine Möglichkeit besteht, einen Krippenplatz zu bekommen für ein paar Stunden. Ob man einen Platz zugewiesen bekommt, wenn beide Eltern zu Hause sind und nicht arbeiten, ist fraglich, aber ich finde es legitim, diesen Gedanken zu haben.

Dass ein Kind dauer aufgedreht ist und man irgendwann als Eltern auch mal ratlos ist, ist doch okay und vor allem menschlich.

Die Idee mit den Angeboten, die es von fast allen Städten und Verbänden gibt, finde ich gut. Es gibt genug Krabbelgruppen und Kurse, Stillcafe und und und....Lieber TE, am besten informiert ihr euch einfach mal, wenn ihr eine Alternative zum Spielplatz sucht und keinen Krippenplatz bekommen solltet. Vielleicht könnt ihr dan auch Kontakte zu anderen Eltern knüpfen und euch einfach mal austauschen.

Liebe Grüße

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8. Januar um 17:45
In Antwort auf melonchen1

Nur kurz zum TE:
Und genau deshalb sollte das Kind auch nicht in eine Krippe, sondern zb. zu einer Tagesmutter, wo eine sehr viel persönlichere Betreuung gewährleistet ist!

Ich suche morgen noch ein bisschen Literatur heraus. Der Konsens ist aber recht eindeutig: vor 2 Jahren ist Fremdbetreuung in größeren Gruppen einfach keine gute Idee

Ich habe mal eine Frage zu den Kosten. Weiß jemand, ob die Kosten für eine Tagesmutter andere bzw. höher sind als für eine Krippe oder eine Kita? Ich habe mich mit dem Thema ehrlich gesagt noch nicht beschäftigt.

Lieber TE, habt ihr schon mal daran gedacht, dass zusätzliche Kosten auf euch zukommen, wenn ihr einen Krippenplatz in Anspruch nehmt? Bei uns auf dem Land kann man zum Beispiel bei Tagesmütter kaum wählen bei der Stundenzahl. Da muss man eine Vollzeitstelle nehmen, ansonsten bekommt man den Platz nicht. Ich kann mir schon vorstellen, dass das ne ganze Stange Geld kostet. Weiß ja nicht, was ihr beruflich macht und entsprechendes Elterngeld bekommt.

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8. Januar um 17:49
In Antwort auf cathi67

Ach komm schon....Deine Aussage wäre eine ganz andere wenn es darum ginge wieder in den Job einzusteigen! Da schreibst du dann auch nicht warum man ein Kind bekommt und arbeiten geht statt sich drum zu kümmern! Wo liest du eigentlich dass der te sich NICHT kümmern will! Lesen und verstehen ist nicht dein Ding ne?🙄🤦‍♀️ Zwischen nicht kümmern wollen und Decke fällt uns auf den Kopf gibt es nen gewaltigen Unterschied! Meine kleine musste ich tatsächlich in dem Alter auch im krabbeln Turnen anmelden weil ich nicht in der Lage war sie richtig zu beschäftigen- Achtung Ironie natürlich- du dummerle! Kinder sind auch mal unzufrieden und das liegt nicht wirklich an den Eltern und dann muss man neue Eindrücke schaffen! Krabbel turnen war für uns optimal! Im übrigen würde ich ein Kind in dem Alter eher einer ausgebildeten Erzieherin denn einem Babysitter überlassen!

wenn sie arbeiten gehen würde anstatt alleine zu Hause zu sein dann ist es auch was anderes!

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8. Januar um 18:13
In Antwort auf melonchen1

Öhm, jetzt aber zu sagen all diese Studien und Forschungen wären Blödsinn, ist aber auch nicht grad sinnvoll oder?
Nur weil deine Kinder augenscheinlich keine Schäden davongetragen haben, hat das nix damit zu tun dass es gut ist, so kleine Babies schon überwiegend fremd betreuen zu lassen - wenn nicht zwingend notwendig.

Und nur weil ein Kind etwas "aushält" und nicht offensichtlich todunglücklich ist, bedeutet das noch lange nicht, dass es später nicht mit den Folgen zu kämpfen hat. Vielleicht wärs in der Hinsicht doch nicht so schlecht, sich mal einzulesen - zumindest wenn man Ratschläge verteilen möchte

Wo habe ich hier geschrieben ALLE Studien seien schlecht? Ist es nicht eher so dass ich schrieb dass viele Mütter lieber Studien trauen als ihrer Intuition? Bzw manche Mütter eher wissen was sie ihrem Kind zutrauen können obwohl eine Studie was anderes sagt? Wo habe ich geschrieben dass meine Kinder keinen Schaden genommen hätten? Schrieb ich nicht von meiner ältesten Tochter die den Kindergarten nicht vertragen hat? Was mich übrigens zur nächsten Frage bringt: wo schreibe ich meine Ratschläge würden für jedes Kind gelten? Jedes Kind ist verschieden schrieb ich dich! Wo schreibe ich dass ich frügbetreuung befürworte? Schrieb ich nicht eher dass ich in dem Alter Kurse bevorzugte? Wo schreibe ich dass ich mich nie eingelesen habe? Ich schrieb viel eher dass ich es nicht brauche zumindest für die Erziehung meiner jüngsten- tatsächlich kann ich nach 23 jähriges Mutterschaft von mir sagen dass ich etwas auf dem laufenden bin. Ich bekomme diverses im Job mit habe auch schon mehrere Coaching äs zum Thema Bindung hinter mir und den Unterschied zwischen Betreuung vor 20 Jahren und heute life erlebt dazu brauche ich mich nicht einlesen. Zu guter letzt zur Bindung: dazu gehört vielmehr als beim und am Kind zu sein! Dazu gehört die Fähigkeit als Eltern der SICHERE Hafen des Kindes zu sein! Manche Eltern schaffen das nie! Schon gar nicht Eltern die unglücklich sind! Das ist übrigens keine krude dumme Theorie sondern Coaching Praxis nach Grundsätzen von Omer Haim. Kann man auch nachlesen in seinen zahlreichen Büchern. So mal als Ratschlag am Rande um dich einzulesen.....

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8. Januar um 18:20
In Antwort auf carina2019

wenn sie arbeiten gehen würde anstatt alleine zu Hause zu sein dann ist es auch was anderes!

Nein ist es eben nicht! Denn sie hockt ja nicht nur blöd zu Hause rum sondern ARBEITET oder was glaubst du was Haushalt bzw. Kindererziehung ist🤦‍♀️ Ein Wellness Urlaub! Ergo ist es auch legitim wenn’s ihr zu viel wird!

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8. Januar um 18:30
In Antwort auf melonchen1

Hab noch was gefunden:
http://www.sicherebindung.at/fruefremd.html
Die Literatur dazu ist wenige Jahre alt. Veraltet lasse ich da nur gelten, wenn du mir genau sagen kannst, was sich in dieser Zeit so massiv geändert hat, dass sie nicht mehr gültig ist

Und den Artikel finde ich auch spannend:
https://www.waz.de/staedte/muelheim/fruehe-fremdbetreuung-gefaehrdet-gesundheit-id11623401.html

Und hier noch - da sind die positiven Aspekte sogar mit angeführt - aber eben auch die überwiegenden negativen:
https://fuerkinder.org/blog/stress-in-der-fremdbetreuung/

Ich würde übrigens auch nicht unbedingt so explizit Tagesmütter empfehlen! Da hat man auch schon die tollsten Sachen gehört! Bei manchen nicht bei allen! In dem Alter würde ich immer wieder zu Familie tendieren wenn machbar oder gute Krippen die es durchaus gibt!

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8. Januar um 19:36
In Antwort auf cathi67

Das brauche ich nicht ich bin selbst im pädagogischen Bereich tätig und aus privater Erfahrung kann ich dazu beisteuern und sagen dass es nicht sein muss dass Kinder an früher Betreuung außerhalb der Familie einen Schaden erleiden! Wir waren ein 3/4 Jahr auf mindestens 5 Bezug Personen ab 13 Monaten angewiesen und mein Kind ist ausgeglichen und glücklich! Deinen patzigen Kommentar kannst du also stecken lassen! Ich MUSS mich auch nicht immer in pädagogische Literatur einlesen! Ich habe sowas wie ein normales Bewusstsein für das was ich meinem Kind zutrauen kann! Was die meisten Mütter heutzutage übrigens nicht haben die wälzen lieber Studien und orientieren sich danach! Diese Studien treffen aber nicht auf alle Kinder zu und frwmsbetreuung hat sich geändert! Meine 23 jährige älteste Tochter war übrigens im Gegensatz zu ihrer Schwester tot unglücklich im Kindergarten weshalb sie halbtags nach dem Kindergarten bei ihrer patentante war! So unterschiedlich können Kinder sein!

Ach ja, die Leute, die immer alles besser wissen. 

War mir schon klar, wo bei dir der Wind herweht.

Ich wünsche dir auf jeden Fall eine gute Portion Ausgeglichenheit und alle Gute.



 

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8. Januar um 20:26
In Antwort auf yesa10

Hallo Zusammen,

unser kleiner Sohn ist mittlerweile 1 Jahr und 3 Monate und ist sehr aktiv? Er läuft rum, zieht sich über all hoch, macht Schränke auf, versucht alles zu Essen was er in die Hände bekommt, läuft einem ständig hinterher, und schreit wenn er etwas nicht bekommt oder man es ihm abnimmt.

Wetterbedingt und auch aufgrund des Haushalts, kann man nicht jeden Tag 24/7 auf den Spielplatz oder raus mit anderen Kinder spielen und meiner Partnerin bzw. uns fällt langsam die Decke auf den Kopf weil wir nicht mehr wissen was wir machen sollen.

Wir beschäftigen uns mit dem kleinen regelmäßig und ausführlich, aber Ihm scheint langweilig zu sein. 

Hattet Ihr schon mal eine ähnliche Situation in dem Alter? Wenn ja wie seit Ihr damit umgegangen oder habt Ihr Tipps was man machen kann?

Wir überlegen aktuell den kleinen für 2-3 Tage die Woche für 3-4 Std. in die Krippe zu geben. Natürlich unter der Voraussetzung das er langsam heran geführt wird von den Stunden.

Für zahlreiche Antworten wäre ich dankbar.

Viele Grüße

In Deutschland würde ich fast meinen, dass du keinen Krippenplatz bekommst, wenn nicht beide Eltern arbeiten gehen. Zumindest in den meisten Gemeinden herrscht da ja massiver Mangel, sogar für diejenigen, die arbeiten müssen.
Auch die Tagesmütter sind wohl meist gut ausgelastet. Ich kann dir nicht sagen, ob eine frühe Fremdbetreuung nun massiv schädlich ist oder nicht. Vermutlich kann das niemand, weil auch alle Studien nicht rausrechnen können, inwieweit die Gesellschaft zu psychischen Problemen beiträgt und was auch einfach charakterbedingt ist.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, mein Sohn wurde ab 11 Monaten stundenweise von einer großartigen Tagesmutter betreut, weil es einfach nicht anders ging. Ich musste wieder arbeiten und sir haben hier keinerlei Verwandtschaft vor Ort. Mit etwas über 2 hat der Junior dann an 4 Tagen die Spielgruppe besucht und noch einen Tag die Tagesmutter, weil er die einfach heiß und innig liebt. Seit er etwas über 3 ist, besucht er nun den Kindergarten an 5 Tagen die Woche. Aber die Betreuung war immer nur vormittags. 
Insgesamt ist er ein extrem liebes und ausgeglichenes Kind, klar bockt er mal, aber kein Vergleich zu anderen in seinem Alter. Er ist geduldig und freundlich, ziemlich klug und hilfsbereit und wir haben eine sehr enge, liebevolle Bindung. Er weiß genau, er kann sich drauf verlassen, was wir sagen und wir wissen, er erzählt uns, was ihn beschäftigt. Also ich kann nur Positives berichten, was die frühe Fremdbetreuung angeht. Aber ich muss auch dazu sagen, dass wir eine wirklich tolle Tagesmutter hatten und auch sehr sehr liebe Erzieherinnen in der Spielgruppe, da war der Betreuungsschlüssel übrigens 1:4, bei der Tagesmutter 1:3, aber wir leben in Österreich, wie es in Dtl ist, weiß ich nicht.

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8. Januar um 20:50
In Antwort auf ruckizucki86

Ich habe mal eine Frage zu den Kosten. Weiß jemand, ob die Kosten für eine Tagesmutter andere bzw. höher sind als für eine Krippe oder eine Kita? Ich habe mich mit dem Thema ehrlich gesagt noch nicht beschäftigt.

Lieber TE, habt ihr schon mal daran gedacht, dass zusätzliche Kosten auf euch zukommen, wenn ihr einen Krippenplatz in Anspruch nehmt? Bei uns auf dem Land kann man zum Beispiel bei Tagesmütter kaum wählen bei der Stundenzahl. Da muss man eine Vollzeitstelle nehmen, ansonsten bekommt man den Platz nicht. Ich kann mir schon vorstellen, dass das ne ganze Stange Geld kostet. Weiß ja nicht, was ihr beruflich macht und entsprechendes Elterngeld bekommt.

Also bei uns kostet die Tagesmutti den gleichen Elternbeitrag, wie der Krippenplatz + Verpflegungskosten, aber die fallen ja in der Krippe auch an

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8. Januar um 20:57
In Antwort auf juko89

Also bei uns kostet die Tagesmutti den gleichen Elternbeitrag, wie der Krippenplatz + Verpflegungskosten, aber die fallen ja in der Krippe auch an

Echt??? Wow! Also hier kostet die Tagesmutter bei gleicher Betreuungszeit locker das Doppelte...

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8. Januar um 21:22
In Antwort auf melonchen1

Ich habe weder geschrieben dass alle Kinder davon "gaga" werden, noch dass es ein Verbrechen ist
Aber Tatsache ist nunmal, dass so kleine Kinder grundsätzlich eine 1zu1 Betreuung benötigen würden, um eine sichere Bindung aufzubauen. Dass das anders auch gut gehen KANN, steht außer Frage. Dass man die psychischen Folgen allerdings unter Umständen auch erst Jahre oder Jahrzehnte später sieht und sich die Kinder dann damit herumplagen müssen, auch. Und nur weil es dann vielleicht keine massiven Probleme wie Borderline o.ä. sind, sondern "nur" Depressionen - wer möchte das schon freiwillig riskieren?
Wenn wirklich Not am Mann ist (zb. finanziell), okay. Ansonsten heiße ich das nicht gut - eben weil ich weiß was das bedeuten kann...
Zudem gibts ja eben auch die Möglichkeit einer nahezu 1zu1 Betreuung - zb. durch Tagesmütter.
 

Na man muss schon unterscheiden. Es gibt Länder, da steht es ausser Frage, dass Frauen nach dem Mutterschutz quasi wieder Vollzeit einsteigen. Dann sind die Kinder tatsächlich von klein auf Montag-Freitag in der Krippe (siehe z B. Frankreich). Nicht selten haben die dann auch noch 3 Kinder.

Da kann man tatsächlich von Quality-Time schwafeln wie man will. Wo keine Zeit ist, kann auch nichts stattfinden.

Wenn aber ein (Einzel-)Kind mit über einem Jahr (abgestillt, isst wahrscheinlich vom Tisch) mal einen Tag die Woche in eine Krippe oder zur TM geht, sehe ich das eher als Bereicherung.

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8. Januar um 21:28
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Echt??? Wow! Also hier kostet die Tagesmutter bei gleicher Betreuungszeit locker das Doppelte...

Und bei uns die Hälfte. Kein Witz

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8. Januar um 21:34
In Antwort auf smini

Ach ja, die Leute, die immer alles besser wissen. 

War mir schon klar, wo bei dir der Wind herweht.

Ich wünsche dir auf jeden Fall eine gute Portion Ausgeglichenheit und alle Gute.



 

Danke das wünsche ich dir auch.

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8. Januar um 21:40
In Antwort auf user74306

Na man muss schon unterscheiden. Es gibt Länder, da steht es ausser Frage, dass Frauen nach dem Mutterschutz quasi wieder Vollzeit einsteigen. Dann sind die Kinder tatsächlich von klein auf Montag-Freitag in der Krippe (siehe z B. Frankreich). Nicht selten haben die dann auch noch 3 Kinder.

Da kann man tatsächlich von Quality-Time schwafeln wie man will. Wo keine Zeit ist, kann auch nichts stattfinden.

Wenn aber ein (Einzel-)Kind mit über einem Jahr (abgestillt, isst wahrscheinlich vom Tisch) mal einen Tag die Woche in eine Krippe oder zur TM geht, sehe ich das eher als Bereicherung.

Komisch habe ich als französisches Kind vollkommen anders erlebt. Vor allem war unsere quality Time alles andere als Geschwafel. Ich kann mich noch mit viel Freude an kochen, Kuchen backen, wandern, Kajak fahren etc erinnern!  Vor allem war der Pluspunkt bei meiner Mutter dass sie im Schuldienst tätig und somit in den Sommerferien 8 Wochen für uns Kinder verfügbar war. 

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8. Januar um 21:40
In Antwort auf user74306

Und bei uns die Hälfte. Kein Witz

Waaas?!😱So kanns unterschiedlich sein...

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8. Januar um 21:42
In Antwort auf cathi67

Komisch habe ich als französisches Kind vollkommen anders erlebt. Vor allem war unsere quality Time alles andere als Geschwafel. Ich kann mich noch mit viel Freude an kochen, Kuchen backen, wandern, Kajak fahren etc erinnern!  Vor allem war der Pluspunkt bei meiner Mutter dass sie im Schuldienst tätig und somit in den Sommerferien 8 Wochen für uns Kinder verfügbar war. 

Während viele Klassenkameraden in Ferien camps geparkt wurden waren wir im Sommer on the road als Familie. 

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9. Januar um 4:57
In Antwort auf carina2019

eben!
das kind hat langeweile... die frage ist wieso

will sich die mutter nicht mit ihm beschäften?
 

Hier schreibt aber der Vater!

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9. Januar um 6:56
In Antwort auf mikesch07

Also ich finde es eine Sache, wenn Eltern arbeiten müssen und dann die Kinder in die Kita kommen. Aber wenn man zu Hause ist, sein Kind nur zur Bespassung fremdbetreuen zu lassen, finde ich doch schon befremdlich. Es gibt doch normalerweise so viele Möglichkeiten für Mamis mit Kleinkindern. Mit dem Geld für die Kita könnte man ja jeden Tag woanders hingehen und dann noch auf ne Tasse Kaffee mit anderen Mamis zum Ratschen. Gibt es denn keine Kleinkindgruppen, Schwimmkurse, Indoorspielplätze, Musik- oder Turngruppen bei euch? Oder Mamis mit etwa gleichaltrigen Kindern in der Nähe? Sucht doch mal bei Pfarreien, Vereinen, im Netz, da werdet ihr bestimmt fündig. Den ganzen Tag alleine nur mit aufgewecktem Kind zu Hause, da würde jedem früher oder später die Decke auf den Kopf fallen. Aber das muss doch nicht sein. 

Je nach Region kann es aber auch sein, dass es diese Kurse und Treffs kaum gibt, weil der überwiegende Teil der Kinder in dem Alter in der Krippe ist.

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9. Januar um 7:01
In Antwort auf melonchen1

Ich habe weder geschrieben dass alle Kinder davon "gaga" werden, noch dass es ein Verbrechen ist
Aber Tatsache ist nunmal, dass so kleine Kinder grundsätzlich eine 1zu1 Betreuung benötigen würden, um eine sichere Bindung aufzubauen. Dass das anders auch gut gehen KANN, steht außer Frage. Dass man die psychischen Folgen allerdings unter Umständen auch erst Jahre oder Jahrzehnte später sieht und sich die Kinder dann damit herumplagen müssen, auch. Und nur weil es dann vielleicht keine massiven Probleme wie Borderline o.ä. sind, sondern "nur" Depressionen - wer möchte das schon freiwillig riskieren?
Wenn wirklich Not am Mann ist (zb. finanziell), okay. Ansonsten heiße ich das nicht gut - eben weil ich weiß was das bedeuten kann...
Zudem gibts ja eben auch die Möglichkeit einer nahezu 1zu1 Betreuung - zb. durch Tagesmütter.
 

Bei Tagesmüttern kannst Du aber auch einen Griff ins Klo machen. Wenn die nicht ähnliche Erziehungsansichten hat und/oder unprofessionell agiert, ist das Kind dem zu 100% ausgesetzt. Bei einer Kita hast Du zumindest noch Ausgleich bzw Kontrolle durch andere Kollegen. Außerdem sprach der TE von "wenigen Stunden", nicht von Ganztägig.

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