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Baby schreit ununterbrochen

9. Februar 2017 um 9:59

Guten Morgen,

meine Kleine ist nun fast 4 Wochen alt und es wird mittlerweile fast unerträglich für mich. Die ersten Tage nach der Geburt war sie ein sehr ruhiges Baby, musste sogar zum Stillen geweckt werden, aber seit ca. 3 Wochen schreit sie fast den ganzen Tag. Besonders schlimm ist es beim Einschlafen. Teilweise schreit sie sich dann 3-4 Stunden lang aus und schläft irgendwann völlig erschöpft ein. An "ruhigen" Abenden schläft sie recht problemlos ein, wacht dann aber jede halbe Stunde auf und jammert vor sich hin. Tagsüber ist es nicht ganz so "schlimm", allerdings sind Schreiattacken von bis zu 2 Stunden keine Seltenheit. Sie sucht dann auch meine Nähe und ich bin fast den ganzen Tag nur damit beschäftigt, mein Baby herumzutragen und zu beruhigen. Das geht langsam echt an die Substanz: mir tun Schulter, Nacken und Rücken nur noch weh, ich komme nicht richtig zum Schlafen, komme nicht zum Duschen, aufs Klo, vom Haushalt und sowas will ich gar nicht reden.
Ich hab schon versucht, ihr abends statt dem Stillen eine Flasche zu geben - hat nichts gebracht. Bei der Kinderärztin war ich auch schon, die meinte, das seien Koliken, empfahl mir dagegen ein paar Medikamente und meinte, es sei auch ein Stück weit "normal", ich müsse da einfach durch. Dann war ich auf Tipp meiner Freundin beim Osteopath, der hat ein bisschen an ihr rumgedrückt und meinte, jetzt wird es besser - allerdings ist es seitdem nur noch schlimmer geworden. Ich fühle mich einfach so hilflos (und müde) und weiß nicht, was ich noch tun soll. Habt ihr vielleicht Tipps für mich, was hat bei euch geholfen und wann geht es endlich vorbei? Ich würde so gerne die Zeit mit meinem Baby einfach nur genießen, kuscheln, spazieren gehen, aber es ist derzeit einfach unmöglich und ich gehe echt am Stock...

Liebe Grüße

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9. Februar 2017 um 13:06
In Antwort auf applepielover

Guten Morgen,

meine Kleine ist nun fast 4 Wochen alt und es wird mittlerweile fast unerträglich für mich. Die ersten Tage nach der Geburt war sie ein sehr ruhiges Baby, musste sogar zum Stillen geweckt werden, aber seit ca. 3 Wochen schreit sie fast den ganzen Tag. Besonders schlimm ist es beim Einschlafen. Teilweise schreit sie sich dann 3-4 Stunden lang aus und schläft irgendwann völlig erschöpft ein. An "ruhigen" Abenden schläft sie recht problemlos ein, wacht dann aber jede halbe Stunde auf und jammert vor sich hin. Tagsüber ist es nicht ganz so "schlimm", allerdings sind Schreiattacken von bis zu 2 Stunden keine Seltenheit. Sie sucht dann auch meine Nähe und ich bin fast den ganzen Tag nur damit beschäftigt, mein Baby herumzutragen und zu beruhigen. Das geht langsam echt an die Substanz: mir tun Schulter, Nacken und Rücken nur noch weh, ich komme nicht richtig zum Schlafen, komme nicht zum Duschen, aufs Klo, vom Haushalt und sowas will ich gar nicht reden.
Ich hab schon versucht, ihr abends statt dem Stillen eine Flasche zu geben - hat nichts gebracht. Bei der Kinderärztin war ich auch schon, die meinte, das seien Koliken, empfahl mir dagegen ein paar Medikamente und meinte, es sei auch ein Stück weit "normal", ich müsse da einfach durch. Dann war ich auf Tipp meiner Freundin beim Osteopath, der hat ein bisschen an ihr rumgedrückt und meinte, jetzt wird es besser - allerdings ist es seitdem nur noch schlimmer geworden. Ich fühle mich einfach so hilflos (und müde) und weiß nicht, was ich noch tun soll. Habt ihr vielleicht Tipps für mich, was hat bei euch geholfen und wann geht es endlich vorbei?  Ich würde so gerne die Zeit mit meinem Baby einfach nur genießen, kuscheln, spazieren gehen, aber es ist derzeit einfach unmöglich und ich gehe echt am Stock...

Liebe Grüße

Hi, unsere Große hat insgesamt ca 5Monate geschrien. Saab, Flaschenwechsel, Osteopathie, tragen, Fliegergriff etc. halfen minimal. Besser wurde es bei ihr mit Einführung der Beikost.

Der Mittlere war tiefen entspannt; die Jüngste dann wieder eher am brüllen, wobei es bei ihr dann deutlich an Blähungen lag. Sie hatte direkt ab Geburt Verdauungsbeschwerden. Ihr hat der Kinderarzt und Hebamme Bigaia (?) Tropfen empfohlen damit die Darmflora richtig ausreift. Die haben ihr sehr geholfen und nach dem Absetzen gingen die Beschwerden direkt wieder los. Wir haben die Tropfen mehrere Wochen gegeben und dann war es plötzlich gut.

Ich wünsche dir gute Nerven und Versuch das Schreien so gut es geht anzunehmen. Bei der Großen hab ich irgendwann gelernt es zu akzeptieren und sie zu tragen usw und versucht möglichst wenig mich darauf zu fokussieren, dass sie aufhört zu schreien sondern versucht das zu machen, was in dem Moment halt dran war (kochen etc) und mit ihr geredet. Bei ihr war ganz deutlich zu spüren umso entspannter ich in der Situation war umso "schneller" hat Sie sich beruhigt. 
Lg

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9. Februar 2017 um 13:27
In Antwort auf applepielover

Guten Morgen,

meine Kleine ist nun fast 4 Wochen alt und es wird mittlerweile fast unerträglich für mich. Die ersten Tage nach der Geburt war sie ein sehr ruhiges Baby, musste sogar zum Stillen geweckt werden, aber seit ca. 3 Wochen schreit sie fast den ganzen Tag. Besonders schlimm ist es beim Einschlafen. Teilweise schreit sie sich dann 3-4 Stunden lang aus und schläft irgendwann völlig erschöpft ein. An "ruhigen" Abenden schläft sie recht problemlos ein, wacht dann aber jede halbe Stunde auf und jammert vor sich hin. Tagsüber ist es nicht ganz so "schlimm", allerdings sind Schreiattacken von bis zu 2 Stunden keine Seltenheit. Sie sucht dann auch meine Nähe und ich bin fast den ganzen Tag nur damit beschäftigt, mein Baby herumzutragen und zu beruhigen. Das geht langsam echt an die Substanz: mir tun Schulter, Nacken und Rücken nur noch weh, ich komme nicht richtig zum Schlafen, komme nicht zum Duschen, aufs Klo, vom Haushalt und sowas will ich gar nicht reden.
Ich hab schon versucht, ihr abends statt dem Stillen eine Flasche zu geben - hat nichts gebracht. Bei der Kinderärztin war ich auch schon, die meinte, das seien Koliken, empfahl mir dagegen ein paar Medikamente und meinte, es sei auch ein Stück weit "normal", ich müsse da einfach durch. Dann war ich auf Tipp meiner Freundin beim Osteopath, der hat ein bisschen an ihr rumgedrückt und meinte, jetzt wird es besser - allerdings ist es seitdem nur noch schlimmer geworden. Ich fühle mich einfach so hilflos (und müde) und weiß nicht, was ich noch tun soll. Habt ihr vielleicht Tipps für mich, was hat bei euch geholfen und wann geht es endlich vorbei?  Ich würde so gerne die Zeit mit meinem Baby einfach nur genießen, kuscheln, spazieren gehen, aber es ist derzeit einfach unmöglich und ich gehe echt am Stock...

Liebe Grüße

Oh, dass kenne ich noch. Mir ging es damals genauso. Unsere Kleine kam im August zur Welt und hatte die ersten 3 Lebensmonate tgl. Gebrüllt. Am Anfang bin ich wie du zu nix gekommen, nicht einmal zum essen. Sie War ein echtes Horrorbaby. Klingt doof aber es wird besser. Es hört schlagartig auf. Schreibabys gehen an die Substanz aber umso schöner wird es mit deinem Baby, wenn es sich einstellt. Und es wird besser werden, mit dem Schreien. Ich will gar nicht an die ersten Wochen zurück denken. Die waren der pure Horror. Und es kamen nur dumme Sprüche wie "das ist eine Phase, da musst du durch ". Hilfe hatte ich nur vom Papa und sonst auch von niemandem. Keiner wollte sich mit ein schreikind abgeben. 
ICh drücke dich mal ganz Doll. Du schaffst das und du wirst sehen, es hört genauso schlagartig auf, wie es gekommen ist.
unsere kleine ist jetzt fast 6 Monate und das liebste Baby der Welt geworden. Hätte ich auch niemals gedacht. Und genauso wird es bei dir kommen. 
Kannst mir gerne eine Private Nachricht schreiben, wenn du magst. 
Liebe grüße. 

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9. Februar 2017 um 14:23

Ich kann so gut nachfühlen wie du dich fühlst.
mein kleiner kam Ende Juni letzten Jahres und hat die ersten 3 Monate auch nur gebrüllt. Dein Arzt, hat schon recht da muss man durch
auch wenn es hart ist man schafft es
was bei uns geholfen hat
viel viel viel im tragetuch tragen
peziball
viel viel viel spazieren gehen (da ist das schreien erträglicher glaub mir) und was die Leute denken war mir egal
ich hab oft Kopfhörer auf und Musik gehört als er im Tuch war
und wenn ich ganz am Ende war hab ich auch für 5 Minuten den Raum verlassen und ihn schreien lassen zum runterkommen und kurz Kraft tanken für mich 
wenn du die Möglichkeit hast geb ihn doch mal für 2-3 Stunden ab
dann kannst du schlafen 
und lass den Haushalt links liegen
dee ist in so einer Situation unwichtig 

wann es vergeht kann dir keiner sageb
bei uns war es mit knapp 3 Monaten von einem auf den anderen Tag vorbei
er ist morgens aufgewacht und hat nicht mehr gebrüllt 

ich wünsche dir viel Kraft und Ruhe 
du schaffst das 
 

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9. Februar 2017 um 20:09

Danke für eure Tipps. Ein Tragetuch hatte ich bisher nicht, aber das leihe ich mir mal von einer Freundin aus, vielleicht wird es damit besser. Pucken mag sie gar nicht, da schreit sie dann noch schlimmer und wurstelt sich sogar selbst raus. Massagen, Fliegergriff usw wende ich gefühlt den ganzen Tag an, aber bringt bisher auch nicht viel. Am erträglichsten ist es für sie wenn sie auf meinem Bauch liegen darf. Dann schreit sie zwar auch, regt sich aber nicht zu sehr auf. 
Ich bin leider alleine ,mit dem Vater ist es ein bisschen kompliziert, er war bisher einmal da und das war ihm schon zuviel, d.h. ich bin auf mich alleine gestellt und auch für alles alleine verantwortlich. Von meiner Mutter und Freundinnen habe ich zwar viel Hilfe, aber die können leider auch nicht immer da sein. Heute Abend war zumindest meine Mutter da und ich konnte mal was essen, in Ruhe aufs Klo, duschen und sie hat die Kleine nach 2 Stunden schreien endlich zum Schlafen gebracht.
Ich versuche Trubel so gut es geht zu vermeiden. Wir sind meistens daheim oder wenn dann nur kurz spazieren. Alles andere versuche ich so gut es geht zu vermeiden um es ihr leichter zu machen - wobei sie so oder so schreit.
Ich bin einfach ziemlich fertig und versuche mich an jeden Strohhalm zu klammern. Mich macht es halt so fertig nicht zu wissen was los ist und was ihr fehlt.

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10. Februar 2017 um 14:30

Hallo ihr Lieben, seit heute Morgen habe ich das Tragetuch einer Freundin ausgeliehen bzw in Bneutzung und was soll ich sagen: Mein Baby ist wie verwandelt  kein Schreien mehr und zum Mittagschlaf konnte ich sie bequem in den Schlaf stillen. Anscheinend tut ihr die dauerhafte Nähe wirklich gut. Ich hoffe das bleibt nun ein Weilchen so 

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