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Baby untergewichtig - zufüttern???

11. März 2008 um 22:47

Ich komme gerade vom Arzt mit meiner Kleinen und bin sehr beunruhigt, weil er meinte, sie habe zu wenig zugenommen.
Sie ist jetzt 10 Wochen, 58 cm und hat nur 3.750 g. Sie war schon bei der Geburt sehr klein - 48 cm und 2.600 g
Ich stille sie ausschließlich und mir war zwar bewusst dass sie sehr zart ist, aber sie ist gut drauf und gerade heute dachte ich mir, sie kriegt schon erste Speckröllchen an Ärmchen und Beinchen.
Jetzt meinte der Arzt, sie können Hirnschäden davon tragen wenn sie nicht genug zunehme und was ich gegen Babynahrung hätte...
Hab ich gar nicht, aber ich dachte doch immer, Stillen sei so toll. Ich hab aber keine Ahnung wieviel sie trinkt und ob sie genug hat!? Ihre Windeln sind oft voll - ca. 6 mal nass und 2-3 mal Stuhl, deshalb dachte ich es sei alles in Ordnung.
Allerdings trinkt sie extrem langsam, und schläft beim Stillen gerne ein. Jetzt soll ich sie mal in kürzeren Abständen kürzer trinken lassen, damit sie an die hintere fettreiche Milch komme?!

Was habt ihr für Erfahrungen? Hat noch jemand so ein zartes Baby oder eins gehabt?

Danke für Eure antworten!

Cornelia

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12. März 2008 um 7:11

Mir gehts ähnlich
Meine Tochter ist jetzt 21 Wochen alt und jedes Mal, wenn der Kinderazt sie sieht, sagt er mir, sie würde zu wenig wiegen. Das Problem haben wir schon seit der Geburt.
Anfangs habe ich ihr Muttermilch und Babynahrung gegeben (hatte nicht genug Milch), dann mit 3 1/2 Monaten nur noch Babynahrung (HA1), dann normale Babynahrung (Anfangsmilch). Sie trinkt nach wie vor weniger als sie sollte. Eigentlich "sollen" Kinder ja 1/6 ihres Gewichts tägl. trinken - das hat sie aber noch nie getan. Wir haben dann Maltodextrin verschrieben bekommen, um die Milch damit anzureichern. Das einzige, was es bewirkt hat, war, daß sie noch weniger getrunken hat! Letztlich kam sie so wieder auf die gleiche Kalorienzufuhr, jedoch mit wesentlich weniger Flüssigkeitszufuhr.
Ich hab das Zeug jetzt "abgesetzt", es bringt ja eh nichts und es ist mir wichtiger, daß sie genug Flüssigkeit bekommt.

Aber obwohl meine Kleine so schlecht zunimmt, hat sie - genau wie Deine Tochter - schon gut an Größe zugelegt; daher wirkt sie natürlich noch dünner!

Also falls Dein Arzt Dir weismachen will, daß alle Kinder mit Babynahrung gut zunehmen, dann irrt er sich gewaltig!! Ich werde meinem Kinderarzt auch das nächste Mal sagen, daß ich halt nichts machen kann. Ich kann ihr ja nun auch keine Magensonde legen! Alle Versuche, ihr die Flasche "reinzudrücken" enden damit, daß sie die Milch danach wieder ausspuckt. Das ist nicht schön und ich bin füttertechnisch am Ende mit den Nerven!

Also meine Tochter hatte mit 10 Wochen ca. 7cm Größe zugelegt und ca 1.2000g Gewicht - ähnlich wie bei Dir.

Ich will Dir da auch nicht reinreden, vielleicht wär ja Babynahrung für Deine Kleine genau das Richtige zum Zunehmen, aber wenn das Stillen gut klappt, wärs doch eine Schande, jetzt schon langsam abzustillen, denn nichts anderes bewirkt Flaschennahrung. Und daß Kinder Hirnschäden bekommen, wenn sie nicht richtig zunehmen...ich weiß nicht, frag da lieber nochmal einen anderen Arzt - es ist ja nicht so, daß sie gar nicht zugenommen hätte. Und wenn sie gut drauf ist, aktiv ist, ist doch ein gutes Zeichen.

Ich werde aber, wenn ich Ende März bei der U5 bin, auch nochmal fragen. Ich schreib dann nochmal. Aber auch ich bin mit meiner Situation etwas ratlos, da wir ja nun wirklich schon alles ausprobiert habe und nichts hat geholfen.

Um festzustellen, wieviel Deine Kleine am Tag so trinkt, mach doch mal ne Wiegeprobe: vor dem Stillen die Kleine wiegen und direkt danach - einen ganzen Tag lang; dann kannst Du sehen, wieviel sie getrunken hat. Aber lass Dich davon auch nicht verrückt machen, denn wenn sie so oft nasse Windeln und Stuhlgang hat, dann müßte das eigentlich reichen, um zu sagen, daß sie genug trinkt. Waagen kann man sich übrigens in der Apotheke ausleihen. Aber an Deiner Stelle würde ich einfach mal noch einen anderen Arzt fragen. Klar nimmt sie nicht soviel zu, wie die meisten Kinder, aber Dich zum Abstillen zu überreden und Dir Angst zu machen mit Hirnschäden, finde ich ganz schön daneben von dem Arzt!

Liebe Grüße,
finchen07

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14. März 2008 um 1:44
In Antwort auf finchen07

Mir gehts ähnlich
Meine Tochter ist jetzt 21 Wochen alt und jedes Mal, wenn der Kinderazt sie sieht, sagt er mir, sie würde zu wenig wiegen. Das Problem haben wir schon seit der Geburt.
Anfangs habe ich ihr Muttermilch und Babynahrung gegeben (hatte nicht genug Milch), dann mit 3 1/2 Monaten nur noch Babynahrung (HA1), dann normale Babynahrung (Anfangsmilch). Sie trinkt nach wie vor weniger als sie sollte. Eigentlich "sollen" Kinder ja 1/6 ihres Gewichts tägl. trinken - das hat sie aber noch nie getan. Wir haben dann Maltodextrin verschrieben bekommen, um die Milch damit anzureichern. Das einzige, was es bewirkt hat, war, daß sie noch weniger getrunken hat! Letztlich kam sie so wieder auf die gleiche Kalorienzufuhr, jedoch mit wesentlich weniger Flüssigkeitszufuhr.
Ich hab das Zeug jetzt "abgesetzt", es bringt ja eh nichts und es ist mir wichtiger, daß sie genug Flüssigkeit bekommt.

Aber obwohl meine Kleine so schlecht zunimmt, hat sie - genau wie Deine Tochter - schon gut an Größe zugelegt; daher wirkt sie natürlich noch dünner!

Also falls Dein Arzt Dir weismachen will, daß alle Kinder mit Babynahrung gut zunehmen, dann irrt er sich gewaltig!! Ich werde meinem Kinderarzt auch das nächste Mal sagen, daß ich halt nichts machen kann. Ich kann ihr ja nun auch keine Magensonde legen! Alle Versuche, ihr die Flasche "reinzudrücken" enden damit, daß sie die Milch danach wieder ausspuckt. Das ist nicht schön und ich bin füttertechnisch am Ende mit den Nerven!

Also meine Tochter hatte mit 10 Wochen ca. 7cm Größe zugelegt und ca 1.2000g Gewicht - ähnlich wie bei Dir.

Ich will Dir da auch nicht reinreden, vielleicht wär ja Babynahrung für Deine Kleine genau das Richtige zum Zunehmen, aber wenn das Stillen gut klappt, wärs doch eine Schande, jetzt schon langsam abzustillen, denn nichts anderes bewirkt Flaschennahrung. Und daß Kinder Hirnschäden bekommen, wenn sie nicht richtig zunehmen...ich weiß nicht, frag da lieber nochmal einen anderen Arzt - es ist ja nicht so, daß sie gar nicht zugenommen hätte. Und wenn sie gut drauf ist, aktiv ist, ist doch ein gutes Zeichen.

Ich werde aber, wenn ich Ende März bei der U5 bin, auch nochmal fragen. Ich schreib dann nochmal. Aber auch ich bin mit meiner Situation etwas ratlos, da wir ja nun wirklich schon alles ausprobiert habe und nichts hat geholfen.

Um festzustellen, wieviel Deine Kleine am Tag so trinkt, mach doch mal ne Wiegeprobe: vor dem Stillen die Kleine wiegen und direkt danach - einen ganzen Tag lang; dann kannst Du sehen, wieviel sie getrunken hat. Aber lass Dich davon auch nicht verrückt machen, denn wenn sie so oft nasse Windeln und Stuhlgang hat, dann müßte das eigentlich reichen, um zu sagen, daß sie genug trinkt. Waagen kann man sich übrigens in der Apotheke ausleihen. Aber an Deiner Stelle würde ich einfach mal noch einen anderen Arzt fragen. Klar nimmt sie nicht soviel zu, wie die meisten Kinder, aber Dich zum Abstillen zu überreden und Dir Angst zu machen mit Hirnschäden, finde ich ganz schön daneben von dem Arzt!

Liebe Grüße,
finchen07

Gewicht...
liebe finchen07,

danke für deine antwort! ich kann das gut nachvollziehen, ich bin auch mit meinen nerven am ende was das ganze angeht! zuerst hatte sie so viele blähungen und nun das gewichtsthema...

also bei deiner kleinen klingt das sehr ähnlich wie bei bekannten von mir. deren tochter ist mittlerweile 2 jahre alt und immer noch ein leichtgewicht, aber gesund und fidel. sie haben damals sogar die geburt eingeleitet, weil sie meinten, die kleine hätte im mutterleib die letzten wochen schon zu wenig zugenommen. und dann war ihr gewicht immer thema, die mutter hat aber unbeirrt weitergestillt, obwohl sie selbst das gefühl hatte, jetzt nicht so viel milch zu haben aber die kleine schien einfach nicht mehr essen zu wollen! sie war immer schon lang und dünn. als sie dann zufütterte meinte der arzt die kleine solle butter essen wegen dem fett. ham sie aber auch nicht gemacht. ja, die waren da sehr standfest und haben sich nicht beirren lassen.

ich bin da leider nicht so...
gestern bin ich in eine stillgruppe gegangen um mir rat zu holen. ich muss jetzt auch mal dazu sagen, dass ich in los angeles bin. in den usa ist das gesundheitssystem ja echt nicht so der hammer und die ärzte schnell im panikmachen, weil sie dauernd angst haben vor klagen...
auf alle fälle hat mir dann eine stillberaterin gesagt, dass meine tochter ein verkürztes zungenbändchen hat und deshalb wohl meine brust nicht effizient genug massiert um die ganze milch rauszukriegen - vor allem die fette hintermilch - und meinen busen so auch nicht genug stimuliert und ich deshalb immer weniger milch produzier...

das zungenbändchen könne man ganz schnell und schmerzlos ambulant durchtrennen und ich würde sehen wie schnell sich das stillproblem lösen würde... gleichzeitig haben sie mir eine stillpumpe mitgegeben, und ich pumpe nun nach jedem stillen ab was sie nicht trinken konnte und gebe es ihr mit dem flascherl. sie liebt das flascherl und das bissl dass ich aus meinen brüsten rausquetsche trinkt sie in einer halben sekunde aus und ist dann ganz gierig nach mehr... da sie seit gestern nur wenig nasse windeln und stuhl hatte, glaub ich, dass es mir mit dem ganzen stress tatsächlich die milch noch mehr "verschlagen" hat! jetzt hab ich definitiv zu wenig - und bis jetzt hat nicht mal das pumpen meinen busen recht angeregt.

ich bin echt kurz vorm aufgeben! so ein stress...
keine ahnung, ob ich nun das zungenbändchen durchtrennen lassen soll oder doch auf flascherl umsteigen soll?! im moment hab ich tatsächlich das gefühl, dass sie zu wenig bekommt. ich werd zum zungenbändchen auch noch mal einen neuen thread machen.

wie groß und schwer ist deine tochter jetzt? ich kann mal meine bekannte fragen, vielleicht weiß sie wie groß und schwer ihre tochter mit 21 wochen war...

alles gute und viele nerven
cornelia

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29. März 2008 um 7:55
In Antwort auf corneliamariell

Gewicht...
liebe finchen07,

danke für deine antwort! ich kann das gut nachvollziehen, ich bin auch mit meinen nerven am ende was das ganze angeht! zuerst hatte sie so viele blähungen und nun das gewichtsthema...

also bei deiner kleinen klingt das sehr ähnlich wie bei bekannten von mir. deren tochter ist mittlerweile 2 jahre alt und immer noch ein leichtgewicht, aber gesund und fidel. sie haben damals sogar die geburt eingeleitet, weil sie meinten, die kleine hätte im mutterleib die letzten wochen schon zu wenig zugenommen. und dann war ihr gewicht immer thema, die mutter hat aber unbeirrt weitergestillt, obwohl sie selbst das gefühl hatte, jetzt nicht so viel milch zu haben aber die kleine schien einfach nicht mehr essen zu wollen! sie war immer schon lang und dünn. als sie dann zufütterte meinte der arzt die kleine solle butter essen wegen dem fett. ham sie aber auch nicht gemacht. ja, die waren da sehr standfest und haben sich nicht beirren lassen.

ich bin da leider nicht so...
gestern bin ich in eine stillgruppe gegangen um mir rat zu holen. ich muss jetzt auch mal dazu sagen, dass ich in los angeles bin. in den usa ist das gesundheitssystem ja echt nicht so der hammer und die ärzte schnell im panikmachen, weil sie dauernd angst haben vor klagen...
auf alle fälle hat mir dann eine stillberaterin gesagt, dass meine tochter ein verkürztes zungenbändchen hat und deshalb wohl meine brust nicht effizient genug massiert um die ganze milch rauszukriegen - vor allem die fette hintermilch - und meinen busen so auch nicht genug stimuliert und ich deshalb immer weniger milch produzier...

das zungenbändchen könne man ganz schnell und schmerzlos ambulant durchtrennen und ich würde sehen wie schnell sich das stillproblem lösen würde... gleichzeitig haben sie mir eine stillpumpe mitgegeben, und ich pumpe nun nach jedem stillen ab was sie nicht trinken konnte und gebe es ihr mit dem flascherl. sie liebt das flascherl und das bissl dass ich aus meinen brüsten rausquetsche trinkt sie in einer halben sekunde aus und ist dann ganz gierig nach mehr... da sie seit gestern nur wenig nasse windeln und stuhl hatte, glaub ich, dass es mir mit dem ganzen stress tatsächlich die milch noch mehr "verschlagen" hat! jetzt hab ich definitiv zu wenig - und bis jetzt hat nicht mal das pumpen meinen busen recht angeregt.

ich bin echt kurz vorm aufgeben! so ein stress...
keine ahnung, ob ich nun das zungenbändchen durchtrennen lassen soll oder doch auf flascherl umsteigen soll?! im moment hab ich tatsächlich das gefühl, dass sie zu wenig bekommt. ich werd zum zungenbändchen auch noch mal einen neuen thread machen.

wie groß und schwer ist deine tochter jetzt? ich kann mal meine bekannte fragen, vielleicht weiß sie wie groß und schwer ihre tochter mit 21 wochen war...

alles gute und viele nerven
cornelia

Hallo cornelia!
Wie klappts denn jetzt mit der Gewichtszunahme??

Also meine Kleine hat sich jetzt von 12g am Tag auf 15g am Tag gesteigert. Sie wiegt jetz mit 23 Wochen 5880g und ist 66cm groß. Der Kinderarzt sagte zwar, daß es ihm lieber wär, wenn sie mehr zunehmen würde, aber wenns halt nicht geht, dann gehts halt nicht. Da wir ja nun alles erdenkliche ausprobiert haben und sie trotzdem nicht schneller zunimmt, können wir eh nichts anderes machen, als so weiterfütttern, wie bisher.

Der Kinderarzt sagte auch, daß sie ihrem Alter entsprechend entwickelt ist, aktiv und gesund ist und daß man es daher einfach so hinnehmen muß, daß sie eher schmaler Natur ist.

Wir haben vor ein paar Wochen begonnen ihr ihren ersten Brei zu geben - dadurch trinkt sie zwar weniger kalorienhaltige Milch, nimmt aber fast noch ein bisschen besser zu....
Jedenfalls haben wir uns mal den Spaß gemacht und ihre Gewichtswerte (die wir ja regelmäßig seit ihrer Geburt notieren - mindestens 1x die Woche) in eine Tabelle eingegeben und eine Kurve errechnet: Sie nimmt konstant zu. Eine richtig schöne gleichförmige Aufwärtslinie. Also seitdem bin ich um einiges entspannter. Denn schließlich ist es am Wichtigsten, daß ein Kind gleichmäßig aber bestimmt zunimmt!

Ich hoffe bei Dir hat sich auch etwas getan, sei es nun, daß Du entspannter bist, oder daß Deine Kleine jetzt doch mehr trinkt bzw. besser zunimmt! Und ich hoffe, daß Du Deine Kleine doch noch weiterstillen kannst!! Aber falls es doch nicht gehen sollte, mach Dir keine Vorwürfe - wie gesagt, ich konnte meine eigentlich gar nicht stillen und hatte immer angst, sie würde mich dann nie so als ihre Mama akzeptieren - aber jetzt klebt sie geradezu an mir

Liebe Grüße,
finchen07

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