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Baby wird ständig vom großen Bruder sekkiert

18. Dezember 2017 um 20:53

Mein Mann und ich, wir sind mit unsren Nerven echt am Ende. Mein älterer Sohn (bald 3) sekkiert und ärgert den kleinen Bruder (bald 1 Jahr) die ganze Zeit. Es wird gehauen, gebissen, draufgelegen, gezogen, hochgehoben und mit besonderer Vorliebe geschubst. Während ich das hier schreibe könnte ich echt heulen . Man liebt seine Kinder ja über alles, aber wenn dem einen ständig Schmerzen zufügt werden vom anderen, dann kann man irgendwann einfach kein Verständnis und keine Geduld mehr aufbringen.
Ich merke selber, dass ich schon sehr angespannt bin, dass fängt schon an, wenn ich morgens aufwache und endet erst, wenn die Kinder abends im Bett sind. Ich kann die Kinder untertags keine einzige Sekunde (!!!) alleine lassen. Wenn ich eine Tätigkeit mache, die meine Aufmerksamkeit fordert (z.b. kochen, telefonieren, Waschmaschine einräumen), muss ich IMMER ein Kind bei mir am Arm, in der Tragehilfe oder direkt neben mir haben. Ich weiß gar nicht, ob sich hier jemand vorstellen kann, wie anstrengend das ist .
Früher hab ich geschimpft und den großen aus dem Raum geschickt - hat nichts geholfen. Dutzende Gespräche, bitten, auf Verständnis setzen - nichts geholfen. Ich strafe jetzt nicht mehr, weil ich gelesen habe, dass das kontraproduktiv ist, sondern nehme den kleinen auf den Arm und "strafe" den Großen mit Nichtbeachtung - hilft trotzdem nicht. Ich mache wochenends exklusiv was mit dem Großen, wir haben ne super Zeit und Spaß - sobald wir zuhause sind geht es wieder los.
Es kommt oft so aus den Hinterhalt, dass ich gar nicht schnell genug reagieren kann. Zum Beispiel der Große spielt am Boden, der Kleine hat sich am Wohnzimmertisch hochgezogen. Plötzlich springt der Große auf, rennt zum Kleinen und haut ihm eine drüber oder stößt ihn zu Boden.
Das Problem besteht eigentlich schon seit der Geburt des Kleineren, hat sich aber in den letzten Monaten (mit zunehmender Mobilität) verstärkt.
In meinem Bekannten- oder Freundeskreis hat, abgesehen von gelegentlichen Eifersuchtsattacken, niemand ein ähnliches Problem mit seinen Kindern. Überall hört man nur, wie lieb sich die beiden haben und blablabla, ich kann es nicht mehr hören.

Ich weiß nicht, was ich jetzt hören will. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen oder ein paar Tipps für mich.

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18. Dezember 2017 um 21:21
In Antwort auf apfelbirnenkompott

Mein Mann und ich, wir sind mit unsren Nerven echt am Ende. Mein älterer Sohn (bald 3) sekkiert und ärgert den kleinen Bruder (bald 1 Jahr) die ganze Zeit. Es wird gehauen, gebissen, draufgelegen, gezogen, hochgehoben und mit besonderer Vorliebe geschubst. Während ich das hier schreibe könnte ich echt heulen . Man liebt seine Kinder ja über alles, aber wenn dem einen ständig Schmerzen zufügt werden vom anderen, dann kann man irgendwann einfach kein Verständnis und keine Geduld mehr aufbringen.
Ich merke selber, dass ich schon sehr angespannt bin, dass fängt schon an, wenn ich morgens aufwache und endet erst, wenn die Kinder abends im Bett sind. Ich kann die Kinder untertags keine einzige Sekunde (!!!) alleine lassen. Wenn ich eine Tätigkeit mache, die meine Aufmerksamkeit fordert (z.b. kochen, telefonieren, Waschmaschine einräumen), muss ich IMMER ein Kind bei mir am Arm, in der Tragehilfe oder direkt neben mir haben. Ich weiß gar nicht, ob sich hier jemand vorstellen kann, wie anstrengend das ist .
Früher hab ich geschimpft und den großen aus dem Raum geschickt - hat nichts geholfen. Dutzende Gespräche, bitten, auf Verständnis setzen - nichts geholfen. Ich strafe jetzt nicht mehr, weil ich gelesen habe, dass das kontraproduktiv ist, sondern nehme den kleinen auf den Arm und "strafe" den Großen mit Nichtbeachtung - hilft trotzdem nicht. Ich mache wochenends exklusiv was mit dem Großen, wir haben ne super Zeit und Spaß - sobald wir zuhause sind geht es wieder los.
Es kommt oft so aus den Hinterhalt, dass ich gar nicht schnell genug reagieren kann. Zum Beispiel der Große spielt am Boden, der Kleine hat sich am Wohnzimmertisch hochgezogen. Plötzlich springt der Große auf, rennt zum Kleinen und haut ihm eine drüber oder stößt ihn zu Boden.
Das Problem besteht eigentlich schon seit der Geburt des Kleineren, hat sich aber in den letzten Monaten (mit zunehmender Mobilität) verstärkt. 
In meinem Bekannten- oder Freundeskreis hat, abgesehen von gelegentlichen Eifersuchtsattacken, niemand ein ähnliches Problem mit seinen Kindern. Überall hört man nur, wie lieb sich die beiden haben und blablabla, ich kann es nicht mehr hören. 

Ich weiß nicht, was ich jetzt hören will. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen oder ein paar Tipps für mich.

Ich möchte noch ergänzen, dass mein großer Sohn - auch wenn es jetzt vielleicht nicht so den Anschein hat - ein total "sanftmütiges" Kind ist. Soweit mir in Erinnerung ist, hat er noch nie ein anderes Kind gehauen oder so. Nicht mal ne Schaufel in der Sandkiste weggenommen oder irgendwas in der Art. Er ist eher derjenige, dem was weggenommen wird und der sich dann nicht wehrt. Er würde auch meinem Mann und mir nie absichtlich weh tun. Auch wenns komisch klingt, aber ich würd mir sogar wünschen, seine Aggressivität würde sich lieber gegen uns richten als gegen seinen kleinen Bruder.

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18. Dezember 2017 um 22:49

Also ich tippe mal , dass die Aggression durch die Entthronung entstanden ist . 
Lies mal hier: ">http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2014/06/entthronung-der-erstgeborenen-was-kinder-nach-der-geburt-des-babys-brauchen-und-wie-die-eifersucht-auf-das-baby-gemindert-werden-kann.html?m=1

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19. Dezember 2017 um 9:54

Oh mein Gott Nikita das klingt so schrecklich also nicht was du gemacht hast, sondern dass ihr so aufwachsen musstet. Ihr Armen schrecklich was so viele Kinder durchmachen müssen!!


Zum Thema: Mein Grosser hatte Anfangs auch Mühe mit der neuen Situation. Er war 4.5 Jahre alt als letztes Jahr sein kleiner Bruder zur Welt kam und hat danach extrem die Aufmerksamkeit gesucht, war vor allem mir gegenüber oft aggressiv. Ich bin heilfroh, dass es sich nicht wie bei euch gegen den Bruder sondern gegen mich gerichtet hat. Ihn hat er lange gar nicht gross beachtet, erst als er angefangen hat zu krabbeln kam das so langsam. Nun ist der Kleine fast ein Jahr alt und gottseidank lieben die Beiden sich die meiste Zeit nun sehr, ausser halt dass der Kleine dem Grossen ständig alles kaputt macht inzwischen ist auch unser drittes Kind zur Welt gekommen, da kümmert er sich nun sehr fürsorglich. Der jetzt "Mittlere" (für mich immer noch der Kleine   ) reagiert nicht gross anders, für ihn ist das Baby eher noch eine spannende Puppe. Wenn ich stille will er manchmal unbedingt auf den Arm, ist halt wieder eine neue Situation für uns alle und wir müssen uns erst wieder einfinden.

Dass es sich bei euch auch nach fast einem Jahr noch nicht wirklich gebessert hat tut mir echt Leid du machst ja schon viel, nimmst dir Zeit für den Grossen alleine usw... da ist es wirklich schwierig was noch helfen könnte. Meine Schwester und ich haben uns nie wirklich gemocht. Das ist zwar schade, aber manchmal ist das so... hilft dir aber natürlich jetzt auch nicht bald wird sich der Kleine hoffentlich etwas wehren können... bzw. macht er das nicht schon? Bei uns ist der Kleine der Haudrauf, wenn auch natürlich unbeabsichtigt. Er beisst und zwickt den Grossen oft, kratzt ihm in den Augen und Ohren rum und zieht ihn an den Haaren. Der Grosse hat manchmal richtig Angst vor ihm
 

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19. Dezember 2017 um 12:26

Vieles wurde ja schon gesagt, da kann ich mich zum großen Teil anschließen. Was mir noch in den Sinn kam, du sagst er ist eher sanftmütig sonst und lässt sich was wegnehmen etc. Wird er eventuell zur Zeit geärgert? Mein großer hatte so eine Phase, da haben ihn die älteren Nachbarskinder schlimm geärgert über einige Wochen. Darauf fing er dann an im Kindergarten die jüngeren scheinbar wahllos zu traktieren. Das war wohl seine Art das zu kompensieren. Indem er sich Situationen gesucht hat wo er dann eben der große starke war anstatt das Opfer. Es wurde dann auch schnell besser als die Situation mit den Nachbarn geklärt war.

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19. Dezember 2017 um 19:40
In Antwort auf apfelbirnenkompott

Mein Mann und ich, wir sind mit unsren Nerven echt am Ende. Mein älterer Sohn (bald 3) sekkiert und ärgert den kleinen Bruder (bald 1 Jahr) die ganze Zeit. Es wird gehauen, gebissen, draufgelegen, gezogen, hochgehoben und mit besonderer Vorliebe geschubst. Während ich das hier schreibe könnte ich echt heulen . Man liebt seine Kinder ja über alles, aber wenn dem einen ständig Schmerzen zufügt werden vom anderen, dann kann man irgendwann einfach kein Verständnis und keine Geduld mehr aufbringen.
Ich merke selber, dass ich schon sehr angespannt bin, dass fängt schon an, wenn ich morgens aufwache und endet erst, wenn die Kinder abends im Bett sind. Ich kann die Kinder untertags keine einzige Sekunde (!!!) alleine lassen. Wenn ich eine Tätigkeit mache, die meine Aufmerksamkeit fordert (z.b. kochen, telefonieren, Waschmaschine einräumen), muss ich IMMER ein Kind bei mir am Arm, in der Tragehilfe oder direkt neben mir haben. Ich weiß gar nicht, ob sich hier jemand vorstellen kann, wie anstrengend das ist .
Früher hab ich geschimpft und den großen aus dem Raum geschickt - hat nichts geholfen. Dutzende Gespräche, bitten, auf Verständnis setzen - nichts geholfen. Ich strafe jetzt nicht mehr, weil ich gelesen habe, dass das kontraproduktiv ist, sondern nehme den kleinen auf den Arm und "strafe" den Großen mit Nichtbeachtung - hilft trotzdem nicht. Ich mache wochenends exklusiv was mit dem Großen, wir haben ne super Zeit und Spaß - sobald wir zuhause sind geht es wieder los.
Es kommt oft so aus den Hinterhalt, dass ich gar nicht schnell genug reagieren kann. Zum Beispiel der Große spielt am Boden, der Kleine hat sich am Wohnzimmertisch hochgezogen. Plötzlich springt der Große auf, rennt zum Kleinen und haut ihm eine drüber oder stößt ihn zu Boden.
Das Problem besteht eigentlich schon seit der Geburt des Kleineren, hat sich aber in den letzten Monaten (mit zunehmender Mobilität) verstärkt. 
In meinem Bekannten- oder Freundeskreis hat, abgesehen von gelegentlichen Eifersuchtsattacken, niemand ein ähnliches Problem mit seinen Kindern. Überall hört man nur, wie lieb sich die beiden haben und blablabla, ich kann es nicht mehr hören. 

Ich weiß nicht, was ich jetzt hören will. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen oder ein paar Tipps für mich.

Bei uns war es ganz genau so wie bei euch! Ich habe mir seit der Geburt der kleinen sooo viel Mühe gegeben dass die beiden eine tolle Beziehung zueinander haben können und als die kleine ca. 7 Monate alt war dachte ich ich habe total versagt. Der Altersabstand ist bei uns wie bei euch. Vorher war die kleine Schwester ok aber ab dem Moment wo sie krabbeln konnte ist mein großer ausgetickt. Schubsen, umreißen, hauen, alles gab es hier. Und das hat ungefähr ein halbes Jahr angehalten, ich konnte hier nichts mehr schaffen (der Große war bis 3J3M zuhause). Nur Mord und Totschlag  und alle Freunde und Bekannten (wohlgemerkt mit kleineren Babies) haben gesagt bei denen gäbe es das nicht. Ja genau-bis deren Babies ebenfalls mobil wurden  jetzt verstehen meine beiden sich meistens gut. Sie spielen sehr viel zusammen, haben zur Zeit auch ein Zimmer zusammen und können ohne einander nicht einschlafen. Man merkt dass sie sich vermissen, sie hängen wirklich sehr aneinander. Ich denke das liegt daran dass der Große gemerkt hat was er an ihr hat, sie liebt ihn ja schon immer. Ich hoffe dass es bei euch auch nur eine wirklich extrem anstrengende Phase ist, die bald vorbei geht!

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19. Dezember 2017 um 20:28

Hallo!

Ich fürchte ich kann dir auch keine anderen Tipps geben, als schon genannt wurden. Aber
ich fühle auf jeden Fall mit dir, denn ich kenne das nur zu gut!

Als meine beiden Jungs 3,5 und 1,5 Jahre alt waren, war es für ein paar Monate wirklich schlimm! Der Große hatte den Kleinen scheinbar aus dem Nichts heraus plötzlich angefallen und gebissen und das zeitweise beinahe täglich! Der Kleine hatte sogar mehrmals Bisswunden im Gesicht. Es war wirklich furchtbar! Und es half einfach nichts. Schimpfen half nichts, aus dem Zimmer schicken half nichts, erklären und nach dem "Warum?" fragen half auch nichts. Dabei hatte ich schon den Eindruck, dass J. seinen kleinen Bruder schon gerne hatte und auch gerne mit ihm spielte.

Im Nachhinein denke ich, dass bei uns mehrere Dinge zusammen gekommen sind. Dieses "Entthronen" spielte mit Sicherheit eine Rolle. Bei uns kam aber hinzu, dass wir zu diesem Zeitpunkt für ein halbes Jahr im Ausland waren. J. konnte dort nicht in die Kita gehen und wir kannten dort niemanden. Wir waren zwar 1x in der Woche in einer Spielgruppe, aber dort wechselten die Kinder zu häufig, als dass sich feste Spielpartner hätten finden können. Wir schmorten also quasi im eigenen Saft. Ich nehme an er langweilte sich und war frustriert. Außerdem ging es auch mir selbst nicht so gut, weil ich mich dort nicht wohl fühlte und keinen Anschluss fand. Ich litt zudem durch meine Schwangerschaft unter ständiger Übelkeit und war ständig müde. Das hat J. natürlich auch gespürt und das hatte ihn wahrscheinlich noch zusätzlich verunsichrt und frustriert.

Übrigens war J. in der Kita auch ein sehr sanftmütiges Kind, welches Konflikten lieber aus dem Weg ging. Wenn er geärgert wurde, dann wehrte er sich nicht, sondern fraß alles in sich hinein. Zuhause fühlte er sich sicher und nutzte seinen Bruder als Ventil für all seinen Frust. Diese schlimme Beißphase war ja zum Glück nach ein paar Monaten zu Ende. Aber auch später noch ließ J seine Aggressionen fast ausschließlich an seinem Bruder aus, der sich leider auch lange Zeit alles gefallen ließ. Der Kleine war nie nachtragend und schaute immer zu seinem großen Bruder auf (er ist bis heute sein großer Held).

Heute sind meine Kinder 7, 5 und 3 Jahre alt und spielen zum größten Teil sehr friedlich und harmonisch zusammen. Zur kleinen Schwester waren beide Jungs von Anfang an sehr lieb. Seit sie da ist, gehen auch die Jungs untereinander friedlicher um. Ab und zu kracht es zwar noch, aber sind keine einseitigen Aggressionen mehr von der Seite meines Großen, sondern die beiden nehmen sich nichts mehr und der Kleine hat inzwischen auch gelernt sich nicht alles gefallen zu lassen.
Alle drei Kinder haben ein sehr inniges Verhältnis zueinander und können stundenlang  zusammen spielen, was ich einfach wunderschön finde!

Vielleicht macht dir das ja ein bisschen Mut. Du solltest natürlich versuchen der Sache auf den Grund zu gehen und zu schauen, wo die Frustration deines Kindes herkommen könnte und ob du dagegen etwas tun kannst. Aber auch wenn du den Grund nicht findest oder nichts dagegen tun kannst, wird diese Phase vorbei gehen! Bis dahin kannst du nur versuchen konsequent zu bleiben (genau wie du hatte ich erstmal den Kleinen getröstet und den Großen ignoriert) und gleichzeitig deinem Kind Sicherheit geben (dein Kind soll nicht das Gefühl habe nicht geliebt zu werden, selbst wenn es sich schlecht verhält).

Alles Gute!

 

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19. Dezember 2017 um 21:19

Danke euch für die Antworten!
Es hat mir etwas Mut gemacht zu lesen, dass es doch anderen auch so ähnlich ging und die Kinder irgenwann doch noch zueinander gefunden haben. Ich möchte die Hoffnung nicht aufgeben, dass die Phase irgendwann aufhört. Zumindest, dass der Kleine sich bald nicht mehr alles gefallen lassen muss, sondern körperlich in der Lage ist, sich zu wehren. Ehrlich gesagt bin ich derzeit ziemlich down, die gemeinsame Zeit mit den Kinder ist Stress pur und ich kann es gar nicht genießen. 
Ich versuche natürlich immer wieder mal mit dem Großen über seine Gefühle und Wut zu sprechen, zu erkennen was dahinter steckt. Er ist sprachlich noch nicht besonders weit, daher ist das eher ne Sackgasse. Er sagt dann zum Beispiel "Baby aua machen", ich frage, warum er das macht, ob er wütend auf das Baby ist, aber es kommt dann keine Antwort, weil er es nicht in Worte fassen kann. Er sagt dann einfach nur "Baby weggehen, Baby weggehen" 
Ich sehe eigentlich keine eindeutigen Gründe für sein Verhalten, unser Alltag ist eher ruhig, es gab keine Veränderungen oder so. Er geht vormittags für ein paar Stunden in die Kita, dort ging er schon vor der Geburt des Bruders hin. Soweit mir bekannt ist wird er von anderen Kindern nicht geärgert, er geht jeden Tag gerne hin. 
Freiräume - ja, ich sehe ein, dass die wichtig sind und ich versuche sie ihm wo immer möglich zu verschaffen. Aber auch nicht immer so einfach im Alltag, die Jungs müssen sich ein Zimmer teilen, es geht nicht anders. Alleine spielt er nicht in seinem Zimmer, er möchte immer dort sein, wo ich bin, und da ist auch das Baby. 

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