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Baby zu unrecht auf Kinderstation?

8. September 2008 um 19:52 Letzte Antwort: 8. September 2008 um 21:08

Hallo zusammen,

ich habe mal ne Frage: meine Freundin ist ziemlich fertig, weil unser Nachwuchs (am 5.August auf die Welt gekommen; ca. 6 Wochen zu früh) auf der Kiderstation liegt und neben einem Schreikind untergebracht ist.
Dadurch ist er ziemlich fertig, zittert und trinkt so gut wie kaum noch was.
Gewicht ist über 2000 gr. und er ist stabil.
Er hat(te) vmc, auf das Gegenmittel hat er allerdings sehr gut angesprochen.

Da die Voraussetzungen demnach super sind, wollte meine Freundin ihn heute mit nach Hause nehmen. Allerdings ist der zuständige Oberarzt ziemlich grummig und sie musste sich sofort entscheiden. Allerdings wollte sie mich auch noch fragen, da ich eben der Vater bin, doch dies ließ der Oberarzt nicht zu.
Nun wurden Vorbereitungen getroffen, sein Blut nochmals auf vmc zu untersuchen, weshalb man ihn nun nicht mehr mit nach Hause nehmen darf.

Find ich ne ziemliche Sauerei, zumal ich noch zusätzlich denke, dass er, da er privat ist, als Einnahmequelle dort bleiben muss.

Wie schätzt ihr diese Situation ein, was kann man machen?
Haben nicht normalerweise die Eltern das letzte Wort?

Was kann uns drohen, wenn wir ihn nach Hause nehmen?
Würden dann die Untersuchungsrechnungen von der Versicherung nicht übernommen werden?

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8. September 2008 um 20:00

Hm...
...also vielleicht erklärst du mal kurz, was vcm für eine Erkrankung ist, evtl. liegt auch darin die Begründung, warum euer Kleiner noch auf der Kinderstation bleiben soll?

LG
Klonie mit Luca (2,5 Jahre)

PS: Du kannst dein Kind natürlich immer auf EIGENE VERANTWORTUNG aus dem KKH rausnehmen...aber ihr tragt auch die Verantwortung, wenn es zu Komplikationen jedweder Art kommt!

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8. September 2008 um 20:01

Hallo,
ich habe auch Neonatologie-Erfahrung mit einem Frühchen 30+1.
Das Argument mit der Privatversicherung zieht nicht mehr so wirklich, seit die Kliniken nach Fallpauschaeln abrechnen müssen. Die Klinik hat also nichts mehr von einer längeren Liegedauer. Der Chef allerdings schon. Aber das ist ja der Kleinste Teil der Rechnung (bei uns: 6000, die Klinikrechnung 40000).
Wenn ihr euch unsicher seid, ob es wirklich noch nötig ist, dss euer Baby in der Klinik seid, bittet doch euren Haus-Kinderarzt, mit dem Oberarzt Kontakt aufzunehmen und nachzufragen, warum ihr noch nicht entlassen werdet und wann mit einer Entlassung zu rechnen ist.
Wenn ihr ihn gegen ärztlichen Rat mitnehmt, kann die Klinik das Jugendamt einschalten, wenn sie der Meinung sind, dass es für euer Baby gefährlich ist.
Ich würde an eurer Stelle das Gespräch mit einem Arzt suchen und darlegen, dass und warum ihr euer Kind gerne mit nach Hause nehmen würdet. Und wenn ihr mit dem Oberarzt nicht so klar kommt, dann verlangt doch nach einem anderen Oberarzt (es gibt ja sicherlich mehrere dort) oder dem Chef.
LG und alles Gute!
Jule

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8. September 2008 um 20:17
In Antwort auf asha_12268803

Hm...
...also vielleicht erklärst du mal kurz, was vcm für eine Erkrankung ist, evtl. liegt auch darin die Begründung, warum euer Kleiner noch auf der Kinderstation bleiben soll?

LG
Klonie mit Luca (2,5 Jahre)

PS: Du kannst dein Kind natürlich immer auf EIGENE VERANTWORTUNG aus dem KKH rausnehmen...aber ihr tragt auch die Verantwortung, wenn es zu Komplikationen jedweder Art kommt!

msg
Vielen Dank für die rasche Antwort.
So ganz genau kann ich das auch nicht erklären.
Vielleich hilft da Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Zytomegalievirus

So wie ich das verstanden habe, verursacht dieser Virus z.B. Fehlbildungen oder Hörstürze etc.
Allerdings tragen wohl sehr, sehr viele Babys/Kinder diesen Virus in sich.
Solange er aber nicht ausbricht ist er ungefährlich (so wie Herpes).

Da er dagegen behandelt wird und wir auf jeden Fall die Behandlung zu Hause fortsetzen müssen, denke ich nicht, dass es daran liegt.

Wenn wir Ihn auf eigene Verantwortung mit nach Hause nehmen, wird doch bestimmt vermerkt, weshalb er im KKH noch bleiben hätte müssen?
Und demnach wären wir nur schuld, wenn es Probleme damit bzw. deren folgeerkrankungen geben würde?

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8. September 2008 um 20:57
In Antwort auf gino_12640430

msg
Vielen Dank für die rasche Antwort.
So ganz genau kann ich das auch nicht erklären.
Vielleich hilft da Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Zytomegalievirus

So wie ich das verstanden habe, verursacht dieser Virus z.B. Fehlbildungen oder Hörstürze etc.
Allerdings tragen wohl sehr, sehr viele Babys/Kinder diesen Virus in sich.
Solange er aber nicht ausbricht ist er ungefährlich (so wie Herpes).

Da er dagegen behandelt wird und wir auf jeden Fall die Behandlung zu Hause fortsetzen müssen, denke ich nicht, dass es daran liegt.

Wenn wir Ihn auf eigene Verantwortung mit nach Hause nehmen, wird doch bestimmt vermerkt, weshalb er im KKH noch bleiben hätte müssen?
Und demnach wären wir nur schuld, wenn es Probleme damit bzw. deren folgeerkrankungen geben würde?

Ah!
Zytomegalievirus! Ja, das sagt mir was
Hm, nach wie vor schwer zu sagen, zumal man ZMV nicht unterschätzen sollte!
Das eigentliche Problem scheint ja eher das Schreikind neben an zu sein. In diesem Fall würde ich, wie hier schon erwähnt, das Gespräch mit dem Oberarzt suchen und dieses Problem erwähnen. Besteht denn nicht für deine Freundin die Möglichkeit ein Elternzimmer zu bekommen, wo sie mit ihm untergebracht ist? Falls er denn wirklich noch länger dableiben muss...
Da wir hier fast alle keine Ärzte sind , und es natürlich auch immer noch vom Gesundheitszustand des Kindes abhängig ist, können wir auch nur auf die "nebensächlichen" Probleme eingehen...
Man sollte den Ärzten zwar nicht immer alles blind glauben, aber sie haben nun mal ihren Job gelernt und wissen doch in den meisten Fällen, was zu tun ist!
Also: Arzt krallen und löchern!
Alles Gute dem kleinen Wurm und euch!

LG
Klonie mit Luca (2,5 Jahre)

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8. September 2008 um 21:00

msg
Ja ich finde es eben nur komisch, dass andere Babys in dem selben KKH teilweise früher mit weniger Gewicht entlassen werden.
Er ist wirklich topfit und überrascht sogar die Schwestern, da er überdurchschnittlich viel trinkt (ohne zu spucken), sehr stark ist (sogar sein Kopf heben kann!) und sich sehr gut selber beschäftigen kann.

Dass sie auf Nummer sicher gehen wollen kann ich gut verstehen.
Da er aber topfit ist und auch überdurchschnittlich weit für sein Alter ist, fällt mir da echt kein Grund für einen weiteren Aufenthalt ein.
Das mit dem Virus klappt auch wunderbar (wurde bereits mind. 3 Mal untersucht, jedes Mal gabs keine Probleme).

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8. September 2008 um 21:06
In Antwort auf asha_12268803

Ah!
Zytomegalievirus! Ja, das sagt mir was
Hm, nach wie vor schwer zu sagen, zumal man ZMV nicht unterschätzen sollte!
Das eigentliche Problem scheint ja eher das Schreikind neben an zu sein. In diesem Fall würde ich, wie hier schon erwähnt, das Gespräch mit dem Oberarzt suchen und dieses Problem erwähnen. Besteht denn nicht für deine Freundin die Möglichkeit ein Elternzimmer zu bekommen, wo sie mit ihm untergebracht ist? Falls er denn wirklich noch länger dableiben muss...
Da wir hier fast alle keine Ärzte sind , und es natürlich auch immer noch vom Gesundheitszustand des Kindes abhängig ist, können wir auch nur auf die "nebensächlichen" Probleme eingehen...
Man sollte den Ärzten zwar nicht immer alles blind glauben, aber sie haben nun mal ihren Job gelernt und wissen doch in den meisten Fällen, was zu tun ist!
Also: Arzt krallen und löchern!
Alles Gute dem kleinen Wurm und euch!

LG
Klonie mit Luca (2,5 Jahre)

Hmm...
Sollte man wirklich nicht unterschätzen.
Da er jedoch zu Hause genauso behandelt wird wie im KKH macht dies keinen Unterschied.
Ein Elternzimmer wurde zwar angeboten, allerdings darf er da nicht hin. Das einzigste, wo er sonst noch hin darf ist das Besuchszimmer. Aber das wollen wir nicht, weil da eben ziemloich viele Leute rein und raus gehen. Wer weiß, was sich da so alles in der Luft rumtreibt.
Mit dem Oberarzt hat sie heute geredet. Leider war dies sein erster Tag nach dem Urlaub, sodass er wohl ziemlich grob und unkooperativ drauf war.

Ja, ich vertraue den Ärzten ja auch, aber wenn es eben keine Anzeichen gibt und die Argumente nicht nachvollziehbar sind, werd ich schon stutzig wie jetzt eben

Denke eben, dass es ihm zu Hause besser gehen würde...

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8. September 2008 um 21:08

.
Haben wir schon. Angeblich hat er noch zu wenig Gewicht. Vor einer Woche hieß es allerdings, dass er mit diesem Gewicht Heim dürfte.
Also ziemlich wiedersprüchliche Aussagen...

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