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Babyblues und Stillprobleme

6. Juni 2006 um 9:47

Hallo ihrs,

hatte anfangs Stillprobleme, die ich langsam im Griff zu haben glaubte. Und auf einmal klappt das mit dem Stillen klappt nicht mehr so. Mir tun die Brustwarzen weh, der Kleine dockt nicht "richtig" an, sondern nimmt die Brustwarze falsch in den Mund. Ich korrigiere und korrigiere und manchmal denke ich, dass er jetzt auch keine Lust mehr hat. Es ist sehr schwierig und jedes Mal, wenn das Stillen wieder dran ist, habe ich innerlich eine Abwehr dagegen. ("Nicht schon wieder der gleiche Kampf.") Momentan bin ich kurz davor aufzugeben, dabei habe ich ja sozusagen gerade erst angefangen. Ich mag nicht mehr auf Abruf als Milchquelle bereitstehen, Schmerzen haben, mit dem Anlegen kämpfen müssen etc. Schon allein bei dem Gedanken daran laufen mir die Tränen.

Ging es jemandem genauso? Ist das nur eine Phase? Oder habt ihr das Stillen aufgegeben?

Verzweifelte Grüße,
Michi

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6. Juni 2006 um 14:18

Also...
...wenn du dich innerlich so sehr dagegen wehrst, und danach siehts aus, solltest du tatsächlich damit aufhören. Klar, Muttermilch ist das Beste, was du deinem Zwergi geben kannst, zusätzlich auch noch der Körperkontakt etc. , aber man darf sich sebst dabei nicht vergessen! Was nutzt es dir und dem Kind,wenn es nur noch Krampf ist?
Hast du eine Hebamme, die sich um dich kümmert? Vielleicht kann sie dir helfen!
Ich selbst habe einen kleinen 11 Wochen alten Jungen und stille, allerdings mit Stillhütchen, anders gings nicht, hatte kaputte Brustwarzen. Mein Vorsatz ist 6 Monate voll zu stillen, da ich Allergikerin bin und hoffe, dass ich Luca damit ein gesundes Immunsystem mitgebe.
Sicherlich ist es mühsam manchmal zu stillen, aber Flasche zB ist viel aufwändiger: essen zubereiten, abkühlen etc...Muttermilch ist immer da!
Hol dir unbedingt professionellen Rat, die Hebi wird doch von der Krankenkasse bezahlt!
Entscheiden musst ganz alleine DU!, egal was andere meinen!
Wünsch dir alles Gute!

Klonie mit Luca, der während dieses Eintrages gemütlich vor sich hinsaugt

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6. Juni 2006 um 16:15
In Antwort auf klonie

Also...
...wenn du dich innerlich so sehr dagegen wehrst, und danach siehts aus, solltest du tatsächlich damit aufhören. Klar, Muttermilch ist das Beste, was du deinem Zwergi geben kannst, zusätzlich auch noch der Körperkontakt etc. , aber man darf sich sebst dabei nicht vergessen! Was nutzt es dir und dem Kind,wenn es nur noch Krampf ist?
Hast du eine Hebamme, die sich um dich kümmert? Vielleicht kann sie dir helfen!
Ich selbst habe einen kleinen 11 Wochen alten Jungen und stille, allerdings mit Stillhütchen, anders gings nicht, hatte kaputte Brustwarzen. Mein Vorsatz ist 6 Monate voll zu stillen, da ich Allergikerin bin und hoffe, dass ich Luca damit ein gesundes Immunsystem mitgebe.
Sicherlich ist es mühsam manchmal zu stillen, aber Flasche zB ist viel aufwändiger: essen zubereiten, abkühlen etc...Muttermilch ist immer da!
Hol dir unbedingt professionellen Rat, die Hebi wird doch von der Krankenkasse bezahlt!
Entscheiden musst ganz alleine DU!, egal was andere meinen!
Wünsch dir alles Gute!

Klonie mit Luca, der während dieses Eintrages gemütlich vor sich hinsaugt

Hebamme kommt
Hallo,

habe inzwischen meine Hebamme angerufen und sie kommt nachher vorbei. Hoffentlich hat sie ein paar gute Tipps. Meine Stimmungsschwankungen sind echt gemein... Jetzt geht es mir wieder einigermaßen gut und ich bin zuversichtlich... bis zum nächsten Problem wahrscheinlich.

Danke für eure Antworten!

Michi

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6. Juni 2006 um 18:30
In Antwort auf efua_12682115

Hebamme kommt
Hallo,

habe inzwischen meine Hebamme angerufen und sie kommt nachher vorbei. Hoffentlich hat sie ein paar gute Tipps. Meine Stimmungsschwankungen sind echt gemein... Jetzt geht es mir wieder einigermaßen gut und ich bin zuversichtlich... bis zum nächsten Problem wahrscheinlich.

Danke für eure Antworten!

Michi

Prima!
Das mit den Stimmungsschwankungen ist aber vollkommen normal, die Hormone halt!
Geht vorbei, wirklich!
Und es kommen immer "Probleme" auf dich zu, und Fragen, aber dafür gibts ua auch dieses Forum!
Nochmals alles Gute!

Klonie

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22. Juli 2006 um 23:14
In Antwort auf klonie

Prima!
Das mit den Stimmungsschwankungen ist aber vollkommen normal, die Hormone halt!
Geht vorbei, wirklich!
Und es kommen immer "Probleme" auf dich zu, und Fragen, aber dafür gibts ua auch dieses Forum!
Nochmals alles Gute!

Klonie

Hi michi
oh wie genau ich das kenne..ich wollte auch sogern stillen und hatte nur schmerzen, wochenlang, alles kaputt. bis heute pumpe ich die mumi ab und fütter seit 2 wochen zu (war aber ein fehler, bekommt ihm schlecht).
nun versuch ich weiterhin ihm zuliebe zu pumpen, aber sobald ich zufütter (ende 4. monat) werd ich auch abstillen.
macht keinen spass, ist anstrengend und für mich nicht das non plus ultra. und wenn es dich so stresst (ich hab vor u bei jedem anlegen nur geheult, auch später, nix mehr hormone usw.) dann entscheide DU für DICH was dir am besten tut, dein kind hat deine liebe und deine wärme. wenn du dich wohl fühlst, dann auch der zwerg.

alles liebe mari

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24. Juli 2006 um 13:29
In Antwort auf celine_12040260

Hi michi
oh wie genau ich das kenne..ich wollte auch sogern stillen und hatte nur schmerzen, wochenlang, alles kaputt. bis heute pumpe ich die mumi ab und fütter seit 2 wochen zu (war aber ein fehler, bekommt ihm schlecht).
nun versuch ich weiterhin ihm zuliebe zu pumpen, aber sobald ich zufütter (ende 4. monat) werd ich auch abstillen.
macht keinen spass, ist anstrengend und für mich nicht das non plus ultra. und wenn es dich so stresst (ich hab vor u bei jedem anlegen nur geheult, auch später, nix mehr hormone usw.) dann entscheide DU für DICH was dir am besten tut, dein kind hat deine liebe und deine wärme. wenn du dich wohl fühlst, dann auch der zwerg.

alles liebe mari

Zwischenstand
Hallo ihrs,

mein ursprünglicher Eintrag ist ja vom 6. Juni.
Und ob ihr es glaubt oder nicht: Ich stille noch!
Inzwischen geht es ganz gut. Jonas dockt vernünftig an, es tut beim Stillen nicht mehr weh. Nach dem Stillen habe ich - inzwischen aber auch immer seltener *juchei* - Gefäßkrämpfe in den Brustwarzen, aber wie gesagt, das bessert sich auch gerade. Nur ab und an gibt es Gehampel beim Stillen, wenn er verdaut. Dann verreißt er auch mal das Köpfchen *aua*.
Aber alles in allem, *toitoitoi*, ist es deutlich besser geworden und ich kann es gut aushalten. Glaube zwar nicht, dass ich 6 Monate voll stillen werde, aber erstmal mache ich weiter, solange es einigermaßen gut geht.
Jonas wächst und gedeiht auch ganz prächtig und ich würde mir nur Sorgen machen, dass sich das ändert, wenn ich seine Nahrung "umstelle".

Liebe Grüße,
Michi mit Jonas (*19.05.2006)

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2. Juli 2008 um 11:25
In Antwort auf efua_12682115

Zwischenstand
Hallo ihrs,

mein ursprünglicher Eintrag ist ja vom 6. Juni.
Und ob ihr es glaubt oder nicht: Ich stille noch!
Inzwischen geht es ganz gut. Jonas dockt vernünftig an, es tut beim Stillen nicht mehr weh. Nach dem Stillen habe ich - inzwischen aber auch immer seltener *juchei* - Gefäßkrämpfe in den Brustwarzen, aber wie gesagt, das bessert sich auch gerade. Nur ab und an gibt es Gehampel beim Stillen, wenn er verdaut. Dann verreißt er auch mal das Köpfchen *aua*.
Aber alles in allem, *toitoitoi*, ist es deutlich besser geworden und ich kann es gut aushalten. Glaube zwar nicht, dass ich 6 Monate voll stillen werde, aber erstmal mache ich weiter, solange es einigermaßen gut geht.
Jonas wächst und gedeiht auch ganz prächtig und ich würde mir nur Sorgen machen, dass sich das ändert, wenn ich seine Nahrung "umstelle".

Liebe Grüße,
Michi mit Jonas (*19.05.2006)

Still-Dogma
Es ist ja nicht auszuhalten, was mir als Mutter da von allen Seiten der fast schon militanten Still-Verfechter entgegenspringt. "Deine Brüste sind nmur zum Stillen da", "Muttermilch ist das Beste, das du deinem Zwergi geben kannst", "Gib dir und deinem Kind mehr Zeit", "Wer nicht stillen will, der hätte auch kein Kind bekommen sollen", "Stillkinder sind intelligenter" etc. pp.. Ich muss ganz herlich sagen: das ödet mich so langsam an. Ich bin selber ein Flaschenkind der 70er Jahre, gesund, promovierte Akademikerin (Ärztin) und ohne jegliche Allergien und habe mich aktiv gegen das Stillen entschieden. Die Gründe sind vielfältiger Natur: in erster Linie wollte ich dem Kind und mir den Still-Stress ersparen. Für das Baby, mich und meinen Mann ist es wichtig gewesen, dass das Kind regelmäßig und dann gut ernährt wird, sodass wir alle(!) auch mal eine Nacht durchschlafen können. Ich kenne einige Paare, die sich himmelhochjauchzend für das Stillen entschieden haben - nach zwei Wochen waren die mitsamt Baby fertig mit den Nerven - keiner konnte durchschlafen, das Stillen wurde zum medizinischen Problem, das Baby hat nur noch Blut gesaugt und geschrien, die Ehe hat extrem gelitten und im Haushalt lief absolut nichts mehr, was meiner Freundin (eigentlich eine ziemlich nervenstarke Kindergärtnerin) einen Nervenzusammenbruch bescherte.
Eine Kollegin von mir ist Kinderärztin und die hat es mittlerweile schon aufgegeben sich mit den Hebammen anzulegen, die nichts anderes Kennen (wollen) als "Stillen, stillen, stillen" und die Kinder nach der Geburt schneller anlegen, als man gucken kann - egal, ob die Mütter sich für und gegen das Stillen entschieden haben. Die Hebammen sind da ein besonderer und besonders militanter Menschenschlag und letztlich kümmerts die einen Dreck, ob man mit dem Stillen nachher daheim Probleme hat oder nicht. Irgendwoe habe ich mal gelesen, dass Hebammen grundsätzlich immer am besten im Aushalten von Schmerzen und Problemen anderer sind... Wie wahr! Dazu haben die einen ganzen Katalog von Totschlagargumenten dabei, die sie jeder werdenden Mutter unter die Nase reiben und Schuldgefühle en masse generieren - vor allem und am besten Dann, wenn der halbwegs klar denkende Ehemann außer Reichweite ist. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als meine Hebamme zum ersten Mal bei uns im Wohnzimmer saß und mich mit betroffener Miene anschaute als wäre ich dem Teufel verfallen, als ich sagte, dass ich nicht Stillen will. Da wären mir die Zeugen Jehovas lieber gewesen als sie dann den ganzen Rattenschwanz von Schreckensnachrichten auspackte und mich bekehren wollte. Zum Glück bin ich standhaft geblieben - auch Dank des Zuspruchs meiner Freundin, die medizinisch viele Vermutungen aber keine wirklich überzeugenden Beweise für das Stillen fand. Ferner sagtz sie mir, dass im Krankenhaus, und das würde ja nie erwähnt, es den Schwestern und Ärzten nämlich allemal lieber ist wenn jemand stillt. Schließlich haben die dann nämlich weniger Stress mit dem Fläschchenmachen. Der Grund liegt darin, dass man in den 60er und 70er Jahren die Babies ja nicht in den Elternzimmern im KH hatte, sondern auf der Säuglingsstation. Dort konnte man die Babies dann ganz gut mit den Fläschchen versorgen. Jetzt wo die Babies im Krankenhaus aber bei den Eltern schlafen (unbedingt Einzelzimmer buchen !!!!) müssten die mit den Fläschchen nun in jedes Zimmer separat gondeln, was elend viel Arbeit macht. Deshalb wird lieber angedockt... Nein, ich kann allen nur empfehlen, sich nicht auf diese Pseudo-wissenschaftliche-Still-Hysterie einzulassen, wenn man mit dem Baby auch noch leben will. Schlafen kann es ruhig und satt im eigenen Bettchen und im eigenen Zimmer. Gleiches gilt dann auch für die Eltern. Körperliche Wärme geben wir (also auch mein Mann!)dann entspannt und gut gelaunt auch wenn wir das Fläschchen geben. Dazu sind wir beide zeitlich viel flexibler, unser kleiner Schatz hat gut getrunken und hat sofort durchgeschlafen. Wer mir da erzählen will, dass das schlechter sein soll, als das Stillen, den kann man nicht ernst nehmen. Und vor allem das: die Qualität und die Beschaffenheit der Muttermilch hängt extrem von dem ab, was die Mutter selber gegessen hat. Wenn man also nicht täglich 4 Liter Wasser bester Qualität und jede Menge Vitamine zu sich nimmt, ggf. sogar mal Alkohol trinkt oder Scharfes oder rohen Fisch gegessen hat, wird auch keine überragende Milchqualität liefern - wunde Popos, Verdauerungsstörungen und Allergien beim baby können die Folge sein. Dagegen sind die Baby-Milchprodukte der deutschen Hersteller das am strengsten kontrollierte Lebensmittel weltweit. Diese haben täglich das gleiche Qualitätsniveau und sind heute sogar noch einen Tick besser als die uns zur Verfügung stehenden Produkte der 60er und 70er Jahr. Und: wir sind doch auch gut groß geworden! Wie gesagt: diese fast schon sektenartige Bevormundung und systematische Verunsicherung werdender Mütter in den Schwangerschaftskursen grenzen schon an Gehirnwäsche und hebeln die freie Meinungsbildung weitgehend aus. Und das ohne Grund. Stillen mag gut sein. Fläschchen geben ist aber keinesfalls schlechter und erhöht die Lebensqualität - vor allem in den ohnehin stressigen ersten Wochen und Monaten mit den kleinen Wonneproppen - deutlich.

Liebe Grüße
Thea

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7. Januar 2009 um 19:33
In Antwort auf klara_12680256

Still-Dogma
Es ist ja nicht auszuhalten, was mir als Mutter da von allen Seiten der fast schon militanten Still-Verfechter entgegenspringt. "Deine Brüste sind nmur zum Stillen da", "Muttermilch ist das Beste, das du deinem Zwergi geben kannst", "Gib dir und deinem Kind mehr Zeit", "Wer nicht stillen will, der hätte auch kein Kind bekommen sollen", "Stillkinder sind intelligenter" etc. pp.. Ich muss ganz herlich sagen: das ödet mich so langsam an. Ich bin selber ein Flaschenkind der 70er Jahre, gesund, promovierte Akademikerin (Ärztin) und ohne jegliche Allergien und habe mich aktiv gegen das Stillen entschieden. Die Gründe sind vielfältiger Natur: in erster Linie wollte ich dem Kind und mir den Still-Stress ersparen. Für das Baby, mich und meinen Mann ist es wichtig gewesen, dass das Kind regelmäßig und dann gut ernährt wird, sodass wir alle(!) auch mal eine Nacht durchschlafen können. Ich kenne einige Paare, die sich himmelhochjauchzend für das Stillen entschieden haben - nach zwei Wochen waren die mitsamt Baby fertig mit den Nerven - keiner konnte durchschlafen, das Stillen wurde zum medizinischen Problem, das Baby hat nur noch Blut gesaugt und geschrien, die Ehe hat extrem gelitten und im Haushalt lief absolut nichts mehr, was meiner Freundin (eigentlich eine ziemlich nervenstarke Kindergärtnerin) einen Nervenzusammenbruch bescherte.
Eine Kollegin von mir ist Kinderärztin und die hat es mittlerweile schon aufgegeben sich mit den Hebammen anzulegen, die nichts anderes Kennen (wollen) als "Stillen, stillen, stillen" und die Kinder nach der Geburt schneller anlegen, als man gucken kann - egal, ob die Mütter sich für und gegen das Stillen entschieden haben. Die Hebammen sind da ein besonderer und besonders militanter Menschenschlag und letztlich kümmerts die einen Dreck, ob man mit dem Stillen nachher daheim Probleme hat oder nicht. Irgendwoe habe ich mal gelesen, dass Hebammen grundsätzlich immer am besten im Aushalten von Schmerzen und Problemen anderer sind... Wie wahr! Dazu haben die einen ganzen Katalog von Totschlagargumenten dabei, die sie jeder werdenden Mutter unter die Nase reiben und Schuldgefühle en masse generieren - vor allem und am besten Dann, wenn der halbwegs klar denkende Ehemann außer Reichweite ist. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als meine Hebamme zum ersten Mal bei uns im Wohnzimmer saß und mich mit betroffener Miene anschaute als wäre ich dem Teufel verfallen, als ich sagte, dass ich nicht Stillen will. Da wären mir die Zeugen Jehovas lieber gewesen als sie dann den ganzen Rattenschwanz von Schreckensnachrichten auspackte und mich bekehren wollte. Zum Glück bin ich standhaft geblieben - auch Dank des Zuspruchs meiner Freundin, die medizinisch viele Vermutungen aber keine wirklich überzeugenden Beweise für das Stillen fand. Ferner sagtz sie mir, dass im Krankenhaus, und das würde ja nie erwähnt, es den Schwestern und Ärzten nämlich allemal lieber ist wenn jemand stillt. Schließlich haben die dann nämlich weniger Stress mit dem Fläschchenmachen. Der Grund liegt darin, dass man in den 60er und 70er Jahren die Babies ja nicht in den Elternzimmern im KH hatte, sondern auf der Säuglingsstation. Dort konnte man die Babies dann ganz gut mit den Fläschchen versorgen. Jetzt wo die Babies im Krankenhaus aber bei den Eltern schlafen (unbedingt Einzelzimmer buchen !!!!) müssten die mit den Fläschchen nun in jedes Zimmer separat gondeln, was elend viel Arbeit macht. Deshalb wird lieber angedockt... Nein, ich kann allen nur empfehlen, sich nicht auf diese Pseudo-wissenschaftliche-Still-Hysterie einzulassen, wenn man mit dem Baby auch noch leben will. Schlafen kann es ruhig und satt im eigenen Bettchen und im eigenen Zimmer. Gleiches gilt dann auch für die Eltern. Körperliche Wärme geben wir (also auch mein Mann!)dann entspannt und gut gelaunt auch wenn wir das Fläschchen geben. Dazu sind wir beide zeitlich viel flexibler, unser kleiner Schatz hat gut getrunken und hat sofort durchgeschlafen. Wer mir da erzählen will, dass das schlechter sein soll, als das Stillen, den kann man nicht ernst nehmen. Und vor allem das: die Qualität und die Beschaffenheit der Muttermilch hängt extrem von dem ab, was die Mutter selber gegessen hat. Wenn man also nicht täglich 4 Liter Wasser bester Qualität und jede Menge Vitamine zu sich nimmt, ggf. sogar mal Alkohol trinkt oder Scharfes oder rohen Fisch gegessen hat, wird auch keine überragende Milchqualität liefern - wunde Popos, Verdauerungsstörungen und Allergien beim baby können die Folge sein. Dagegen sind die Baby-Milchprodukte der deutschen Hersteller das am strengsten kontrollierte Lebensmittel weltweit. Diese haben täglich das gleiche Qualitätsniveau und sind heute sogar noch einen Tick besser als die uns zur Verfügung stehenden Produkte der 60er und 70er Jahr. Und: wir sind doch auch gut groß geworden! Wie gesagt: diese fast schon sektenartige Bevormundung und systematische Verunsicherung werdender Mütter in den Schwangerschaftskursen grenzen schon an Gehirnwäsche und hebeln die freie Meinungsbildung weitgehend aus. Und das ohne Grund. Stillen mag gut sein. Fläschchen geben ist aber keinesfalls schlechter und erhöht die Lebensqualität - vor allem in den ohnehin stressigen ersten Wochen und Monaten mit den kleinen Wonneproppen - deutlich.

Liebe Grüße
Thea


Dazu habe ich als Nicht-Still-Mami nur eines zu sagen:

AMEN SCHWESTER

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30. Januar 2009 um 21:36
In Antwort auf klara_12680256

Still-Dogma
Es ist ja nicht auszuhalten, was mir als Mutter da von allen Seiten der fast schon militanten Still-Verfechter entgegenspringt. "Deine Brüste sind nmur zum Stillen da", "Muttermilch ist das Beste, das du deinem Zwergi geben kannst", "Gib dir und deinem Kind mehr Zeit", "Wer nicht stillen will, der hätte auch kein Kind bekommen sollen", "Stillkinder sind intelligenter" etc. pp.. Ich muss ganz herlich sagen: das ödet mich so langsam an. Ich bin selber ein Flaschenkind der 70er Jahre, gesund, promovierte Akademikerin (Ärztin) und ohne jegliche Allergien und habe mich aktiv gegen das Stillen entschieden. Die Gründe sind vielfältiger Natur: in erster Linie wollte ich dem Kind und mir den Still-Stress ersparen. Für das Baby, mich und meinen Mann ist es wichtig gewesen, dass das Kind regelmäßig und dann gut ernährt wird, sodass wir alle(!) auch mal eine Nacht durchschlafen können. Ich kenne einige Paare, die sich himmelhochjauchzend für das Stillen entschieden haben - nach zwei Wochen waren die mitsamt Baby fertig mit den Nerven - keiner konnte durchschlafen, das Stillen wurde zum medizinischen Problem, das Baby hat nur noch Blut gesaugt und geschrien, die Ehe hat extrem gelitten und im Haushalt lief absolut nichts mehr, was meiner Freundin (eigentlich eine ziemlich nervenstarke Kindergärtnerin) einen Nervenzusammenbruch bescherte.
Eine Kollegin von mir ist Kinderärztin und die hat es mittlerweile schon aufgegeben sich mit den Hebammen anzulegen, die nichts anderes Kennen (wollen) als "Stillen, stillen, stillen" und die Kinder nach der Geburt schneller anlegen, als man gucken kann - egal, ob die Mütter sich für und gegen das Stillen entschieden haben. Die Hebammen sind da ein besonderer und besonders militanter Menschenschlag und letztlich kümmerts die einen Dreck, ob man mit dem Stillen nachher daheim Probleme hat oder nicht. Irgendwoe habe ich mal gelesen, dass Hebammen grundsätzlich immer am besten im Aushalten von Schmerzen und Problemen anderer sind... Wie wahr! Dazu haben die einen ganzen Katalog von Totschlagargumenten dabei, die sie jeder werdenden Mutter unter die Nase reiben und Schuldgefühle en masse generieren - vor allem und am besten Dann, wenn der halbwegs klar denkende Ehemann außer Reichweite ist. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als meine Hebamme zum ersten Mal bei uns im Wohnzimmer saß und mich mit betroffener Miene anschaute als wäre ich dem Teufel verfallen, als ich sagte, dass ich nicht Stillen will. Da wären mir die Zeugen Jehovas lieber gewesen als sie dann den ganzen Rattenschwanz von Schreckensnachrichten auspackte und mich bekehren wollte. Zum Glück bin ich standhaft geblieben - auch Dank des Zuspruchs meiner Freundin, die medizinisch viele Vermutungen aber keine wirklich überzeugenden Beweise für das Stillen fand. Ferner sagtz sie mir, dass im Krankenhaus, und das würde ja nie erwähnt, es den Schwestern und Ärzten nämlich allemal lieber ist wenn jemand stillt. Schließlich haben die dann nämlich weniger Stress mit dem Fläschchenmachen. Der Grund liegt darin, dass man in den 60er und 70er Jahren die Babies ja nicht in den Elternzimmern im KH hatte, sondern auf der Säuglingsstation. Dort konnte man die Babies dann ganz gut mit den Fläschchen versorgen. Jetzt wo die Babies im Krankenhaus aber bei den Eltern schlafen (unbedingt Einzelzimmer buchen !!!!) müssten die mit den Fläschchen nun in jedes Zimmer separat gondeln, was elend viel Arbeit macht. Deshalb wird lieber angedockt... Nein, ich kann allen nur empfehlen, sich nicht auf diese Pseudo-wissenschaftliche-Still-Hysterie einzulassen, wenn man mit dem Baby auch noch leben will. Schlafen kann es ruhig und satt im eigenen Bettchen und im eigenen Zimmer. Gleiches gilt dann auch für die Eltern. Körperliche Wärme geben wir (also auch mein Mann!)dann entspannt und gut gelaunt auch wenn wir das Fläschchen geben. Dazu sind wir beide zeitlich viel flexibler, unser kleiner Schatz hat gut getrunken und hat sofort durchgeschlafen. Wer mir da erzählen will, dass das schlechter sein soll, als das Stillen, den kann man nicht ernst nehmen. Und vor allem das: die Qualität und die Beschaffenheit der Muttermilch hängt extrem von dem ab, was die Mutter selber gegessen hat. Wenn man also nicht täglich 4 Liter Wasser bester Qualität und jede Menge Vitamine zu sich nimmt, ggf. sogar mal Alkohol trinkt oder Scharfes oder rohen Fisch gegessen hat, wird auch keine überragende Milchqualität liefern - wunde Popos, Verdauerungsstörungen und Allergien beim baby können die Folge sein. Dagegen sind die Baby-Milchprodukte der deutschen Hersteller das am strengsten kontrollierte Lebensmittel weltweit. Diese haben täglich das gleiche Qualitätsniveau und sind heute sogar noch einen Tick besser als die uns zur Verfügung stehenden Produkte der 60er und 70er Jahr. Und: wir sind doch auch gut groß geworden! Wie gesagt: diese fast schon sektenartige Bevormundung und systematische Verunsicherung werdender Mütter in den Schwangerschaftskursen grenzen schon an Gehirnwäsche und hebeln die freie Meinungsbildung weitgehend aus. Und das ohne Grund. Stillen mag gut sein. Fläschchen geben ist aber keinesfalls schlechter und erhöht die Lebensqualität - vor allem in den ohnehin stressigen ersten Wochen und Monaten mit den kleinen Wonneproppen - deutlich.

Liebe Grüße
Thea

Promovierte Akademikerin....
und so ein Beitrag ....

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8. Februar 2009 um 0:46
In Antwort auf dalia_12109738

Promovierte Akademikerin....
und so ein Beitrag ....

Dann
erklre doch bitte mal was an dem Beitrag so falsch ist?

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12. Februar 2009 um 9:19

Brauche ca. 4 Wochen bis alles glatt lief...
...fühlte mich auch zur Milchkuh degradiert, die immer bereit zu stehen hat. Mein Freund meinte mal grinsend "Muh" als ich mich gerade umzog und meine Brust zu tropfen anfing...
Aber Du wirst mit den Wochen Deine Einstellung ändern und es späater als ganz normal betrachten.
hatte schon am 2. Tag im KH wunde Warzen, dann er heftige Milcheinschuß. au Mann. War schon kurz davor die Flasche zu gebenm aber mein Freund und meine Hebamme haben mich ganz doll unterstützt. Geholfen haben mir auch diese Stillhütchen aus Silikon. Alerdings muss das Kind dann 40 X stärker saugen als ohne.
ich habe die Dinger ca. 2 Tage jedesmal fürs Stillen benutzt und danach nur noch für das ansaugen und habe sie zwischendrin weggenommen. Danach ging es dann besser. Meine hebi hat mir dann naCH VORLAGE DER aPOTHEKENQUITTUNG SOGAR DIE kOSTEN FÜR DIE tEILE ERSTATTET; DA SIE DIE hÜTCHEN SPÄTER ABKOCHT UND WEITERVERWENDET BEI ANDEREN fRAUEN: (Ups, Feststelltaste, bin aber zu faul um es nochmal zu schreiben).
Heute ist mein Kliener 3,5 Monate und das stillen ist jedesmal ganz wunderbar.

Für die wunden Warzen kannst Du Dir eine Lanolinsalbe besorgen, gibts in der Apotheke, bzw., kann Dir deine Hebi auch mitbringen.
Ich rate Dir Deine Hebamme um Hilfe zu bitten (die kommen bei Stillproblemen jeden Tag und auch über die normale Zeit hinaus ins Haus), bzw. ziehe eine Stillberaterin (vielleicht aus dem KH wo Du entbunden hast) hinzu.

Halte die Ohren steif und versuche es durchzuziehen, nachher bist Du froh und kannst gar nicht mehr verstehen, warum Du am Anfang eigentlich gar nicht mehr wolltest.

Falls es Dich und Deine Beziehung zum Kind aber zu sehr belastet, versuch es mit Flasche und Stillen. Frag dazu auch mal Deine Hebi.

Alles, alles Gute!!!!!!!

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