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Babyschlaf

10. Februar um 15:55

Hallo ihr Lieben, 
da mein Mann und ich langsam mit dem Schlafverhalten unseres 3 Monate alten Sohnes verzweifeln, suche ich nun Rat bei anderen Eltern.

Unser Sohn schläft im Schnitt insgesamt nur 12 Stunden. Davon 8-9 in der Nacht und 3-4 am Tag. Allerdings findet er tagsüber so gar nicht allein in den Schlaf. Am Vormittag schläft er mit etwas Glück mal für eine halbe Stunde in der Trage, nach dem Stillen oder durch stundenlanges Pezziballgehüpfe ein. Wir stehen meist gegen halb 8 früh auf und gegen 10 Uhr merkt man dann deutlich, dass er sehr müde ist (quengelt, gähnt, Augen reiben), aber wie gesagt, an Einschlafen ist nicht zu denken. Gegen 13 Uhr geh ich dann eine Stunde mit ihm im Kinderwagen raus. Da schläft er dann meist sehr schnell ein und pennt dann auch zu Hause bis etwa 17 Uhr weiter im Wagen. Zwischen 18 und 18:30 Uhr machen wir ihn dann aber auch schon wieder bettfertig und da ist er dann auch schon wieder ordentlich am Quengeln. Ich stille ihn dann quasi in den Schlaf. Nun ist es natürlich für den Nachtschlaf wahrscheinlich auch nicht gerade förderlich, dass er direkt davor so lange schläft, weswegen ich gern hätte, dass er vormittags eine Stunde schläft, dann von etwa 13-15 Uhr und noch mal so eine halbe Stunde am Nachmittag. Heute haben wir am Vormittag glaub 1,5 Stunden benötigt, bis er dann mal eine halbe Stunde geschlafen hat 🤦‍♀️

Wer jetzt denkt, dass er dann doch bestimmt nachts gut schläft, täuscht sich leider gewaltig. Meist schläft er so gegen 19:30 Uhr ein. Dann hält er in der Regel 3 Stunden, manchmal aber auch nur 2 durch, bis ich ihn wieder stille. Anschließend schläft er nur noch so 1,5 - 2 Stunden am Stück bis er immer wieder wach wird und gestillt werden möchte. Ab etwa 3 Uhr hangeln wir uns dann meist nur noch mit 30-45 Minuten Schlafphasen durch die Nacht 😔 Sein Schlafverhalten ist, egal ob er bei mir im Bett, im Beistellbett oder in seinem Bett im Kinderzimmer schläft, immer gleich schlecht. Wenn wir ausnahmsweise mal eine Nacht mit 4x 2 Stunden Schlaf haben, ist das für unsere Verhältnisse eine wirklich gute Nacht. 

Ich kann langsam aber echt nicht mehr bei so viel Schlafmangel und bin über Tipps sehr dankbar. 

Entschuldigt den langen Text und danke an alle, die sich die Zeit genommen haben ihn zu lesen und ein paar wertvolle Tipps und Erfahrungen da lassen ☺️

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10. Februar um 16:26

Abgesehen von der Gesamtschlafdauer hört sich für mich völlig normal an. Die wenigsten Babys finden alleine in den Schlaf und haben sofort einen geregelten Tag-/Nachtrhythmus. Außerdem ist es bei so kleinen Kindern auch völlig normal, dass sie regelmäßig gestillt werden wollen, auch nachts. Die Kleinen brauchen viel Energie zum Wachsen und Gedeihen. 

Wenn du weißt, dass dein Kind im Kinderwagen gut (ein)schläft, kannst du ihn doch auch schon um 10 in den Wagen legen und eine Runde spazieren gehen, anstatt ihn und dich bis 13 Uhr zu quälen (und nein, du gewöhnst ihm damit nicht an, dass er bis 35 nur im Kinderwagen einschläft ).

Gute Dienste hat bei uns auch eine Federweige geleistet, da hat mein Zwerg super drin geschlafen. Haben wir allerdings erst mit 6 Monaten gekauft, aber denke das funktioniert bei kleinen Babys noch besser.
 

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10. Februar um 17:24
In Antwort auf kuon86

Abgesehen von der Gesamtschlafdauer hört sich für mich völlig normal an. Die wenigsten Babys finden alleine in den Schlaf und haben sofort einen geregelten Tag-/Nachtrhythmus. Außerdem ist es bei so kleinen Kindern auch völlig normal, dass sie regelmäßig gestillt werden wollen, auch nachts. Die Kleinen brauchen viel Energie zum Wachsen und Gedeihen. 

Wenn du weißt, dass dein Kind im Kinderwagen gut (ein)schläft, kannst du ihn doch auch schon um 10 in den Wagen legen und eine Runde spazieren gehen, anstatt ihn und dich bis 13 Uhr zu quälen (und nein, du gewöhnst ihm damit nicht an, dass er bis 35 nur im Kinderwagen einschläft ).

Gute Dienste hat bei uns auch eine Federweige geleistet, da hat mein Zwerg super drin geschlafen. Haben wir allerdings erst mit 6 Monaten gekauft, aber denke das funktioniert bei kleinen Babys noch besser.
 

Liebe kuon, vielen Dank für deinen Beitrag. Natürlich müssen so kleine Babys auch nachts gestillt werden und das soll er auch. Allerdings empfinde ich 4-6x pro Nacht als recht viel. Zumindest wenn gefühlt alle anderen erzählen wie gut ihre kleinen schon schlafen. Oft braucht er es halt auch nur um wieder in den Schlaf zu finden und nicht weil er wirklich Hunger hat. Gerade die Phase ab 3 Uhr morgens ist echt anstrengend und auch mein Sohn ist dann natürlich nicht gerade ausgeschlafen.
Dass er Hilfe beim Einschlafen benötigt, ist für mich grundsätzlich auch okay, aber ich habe nicht immer die Zeit ihn stundenlang rumzutragen oder mit ihm auf dem Pezziball zu sitzen. Mit etwas gut zureden, streicheln, kuscheln... Ist es bei ihm leider nicht getan, da brüllt er nur weiter. Eher mit ihm rauszugehen, kann ich natürlich probieren, aber dann verschiebt sich das Problem vielleicht nur auf den Nachmittag und, wenn wir Termine haben, dann meistens am Vormittag. Eine Federwiege hatte ich tatsächlich auch schon fast gekauft bis meine Hebamme meinte, dass die Gefahr besteht, dass sie dann nur noch darin schlafen möchten. 

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10. Februar um 17:58

Nachts klingt völlig normal und könnte wirklich schlechter laufen. Da kannst du sogar mit Phasen rechnen, wo es schlechter wird... Je eher du das akzeptierst und einfach im Halbschlaf die Brust anbietest, desto besser - glaube mir.
Und was andere erzählen... du musst nicht alles glauben. Und selbst wenn es so ist, dein Kind ist eben normal. Da gibt's daneben eben ein paar Abweichungen in beide Richtungen. Sei froh, dass es nicht in die Richtung alle halben bis jede Stunde Stillen ist

Tagsüber: Lege das Baby am besten hin, bevor du merkst, dass es richtig müde ist. Meistens schlafen sie dann besser, als wenn sie schon "drüber" sind.

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10. Februar um 18:01

Achso, in dem Alter waren meine Kinder immer nur 3-4 Stunden wach. Und haben etwa 3 mal tagsüber geschlafen.

Das ist ja auch wichtig für's Gehirn. Das wächst sich dann aus im ersten Jahr. Dann sind es nur noch 2 mal und dann nur mehr ein Mittagsschlaf.

Das Kind übermüdet rumchleppen, ist echt nicht gut...

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10. Februar um 18:32
In Antwort auf kreuzunge

Achso, in dem Alter waren meine Kinder immer nur 3-4 Stunden wach. Und haben etwa 3 mal tagsüber geschlafen.

Das ist ja auch wichtig für's Gehirn. Das wächst sich dann aus im ersten Jahr. Dann sind es nur noch 2 mal und dann nur mehr ein Mittagsschlaf.

Das Kind übermüdet rumchleppen, ist echt nicht gut...

Hallo kreuzzunge, vielen Dank auch für deine Meinung. Stündliches Stillen nachts hatten wir auch schon. Zur Zeit ist es halt tatsächlich oft so gewesen, dass er von 2 Uhr nachts bis mittags nur so 5 Stunden geschlafen hat. Das ist halt definitiv zu wenig und ich finde einfach keinen Weg ihn besser in den Schlaf zu geleiten. Er findet alles andere, und ist es nur die leere Wand, spannender und denkt nicht im Traum daran die Augen zu schließen. Wenn er dann nach ewigem Rumgeschleppe doch endlich eingeschlafen ist, sind die Augen sofort wieder auf sobald ich ihn ablege und ist er tagsüber im Bett beim Stillen eingeschlafen, muss ich mich nur 1 cm wegbewegen und er reißt die Augen auf. Wenn wir aber Termine haben, kann ich ja nicht die ganze Zeit neben ihm liegen bleiben. Es gibt Tage, da habe ich um 14 Uhr noch nicht gefrühstückt, weil ich nur damit beschäftigt bin, das Kind erst zu bespaßen und dann, wenn es müde wird irgendwie zum Schlafen zu bewegen. Abends klappt das Einschlafen mit unserem Ritual und dem Einschlafstillen meist recht gut. Also bräuchte es tagsüber vielleicht auch ein richtiges Ritual. Aber wie könnte das aussehen? Ruhig mit ihm hinlegen und eine Geschichte vorlesen oder etwas singen, bringt auch nichts, außer vielleicht ich probiere es mal bevor er überhaupt die ersten Zeichen von Müdigkeit zeigt. Ich habe tagsüber auch nicht die Möglichkeit ein Zimmer mal so richtig abzudunkeln. 

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10. Februar um 19:17
In Antwort auf nine.1186

Liebe kuon, vielen Dank für deinen Beitrag. Natürlich müssen so kleine Babys auch nachts gestillt werden und das soll er auch. Allerdings empfinde ich 4-6x pro Nacht als recht viel. Zumindest wenn gefühlt alle anderen erzählen wie gut ihre kleinen schon schlafen. Oft braucht er es halt auch nur um wieder in den Schlaf zu finden und nicht weil er wirklich Hunger hat. Gerade die Phase ab 3 Uhr morgens ist echt anstrengend und auch mein Sohn ist dann natürlich nicht gerade ausgeschlafen.
Dass er Hilfe beim Einschlafen benötigt, ist für mich grundsätzlich auch okay, aber ich habe nicht immer die Zeit ihn stundenlang rumzutragen oder mit ihm auf dem Pezziball zu sitzen. Mit etwas gut zureden, streicheln, kuscheln... Ist es bei ihm leider nicht getan, da brüllt er nur weiter. Eher mit ihm rauszugehen, kann ich natürlich probieren, aber dann verschiebt sich das Problem vielleicht nur auf den Nachmittag und, wenn wir Termine haben, dann meistens am Vormittag. Eine Federwiege hatte ich tatsächlich auch schon fast gekauft bis meine Hebamme meinte, dass die Gefahr besteht, dass sie dann nur noch darin schlafen möchten. 

Beim Thema Babyschlaf wird gerne gelogen, würde ich nicht alles für bare Münze nehmen, was da so behauptet wird 

Ich weiß, dass es anstrengend ist, wenn ein Baby nachts häufig stillen mag und tagsüber schlecht in den Schlaf findet, sich nicht ablegen lässt etc. Hab das auch alles mit meinem Sohn durch, er hat die ersten Monate quasi auf mir gewohnt, mit 4 Monaten hat er angefangen nachts ein dreiviertel Jahr stündlich zu stillen und er ist auch heute mit 2 noch kein toller Schläfer, aber es ist eben einfach so und außer akzeptieren bleibt da nicht viel. Es wird irgendwann einfacher, auch wenn das nicht das ist, was du hören möchtest.

Schade, dass du eine Hebamme hast, die nicht daran interessiert ist, dir zu helfen und irgendwelche sinnlosen Ängste schürt. Dein Kind wird mit Sicherheit nicht für immer in der Federwiege schlafen. Es haben alle immer so viel Angst davor, einem Baby/Kleinkind etwas anzugewöhnen. Aber wenn das wirklich so leicht ist, dann ist es im Umkehrschluss auch kein Problem, ihm etwas anderes anzugewöhnen.

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10. Februar um 20:59
In Antwort auf nine.1186

Hallo kreuzzunge, vielen Dank auch für deine Meinung. Stündliches Stillen nachts hatten wir auch schon. Zur Zeit ist es halt tatsächlich oft so gewesen, dass er von 2 Uhr nachts bis mittags nur so 5 Stunden geschlafen hat. Das ist halt definitiv zu wenig und ich finde einfach keinen Weg ihn besser in den Schlaf zu geleiten. Er findet alles andere, und ist es nur die leere Wand, spannender und denkt nicht im Traum daran die Augen zu schließen. Wenn er dann nach ewigem Rumgeschleppe doch endlich eingeschlafen ist, sind die Augen sofort wieder auf sobald ich ihn ablege und ist er tagsüber im Bett beim Stillen eingeschlafen, muss ich mich nur 1 cm wegbewegen und er reißt die Augen auf. Wenn wir aber Termine haben, kann ich ja nicht die ganze Zeit neben ihm liegen bleiben. Es gibt Tage, da habe ich um 14 Uhr noch nicht gefrühstückt, weil ich nur damit beschäftigt bin, das Kind erst zu bespaßen und dann, wenn es müde wird irgendwie zum Schlafen zu bewegen. Abends klappt das Einschlafen mit unserem Ritual und dem Einschlafstillen meist recht gut. Also bräuchte es tagsüber vielleicht auch ein richtiges Ritual. Aber wie könnte das aussehen? Ruhig mit ihm hinlegen und eine Geschichte vorlesen oder etwas singen, bringt auch nichts, außer vielleicht ich probiere es mal bevor er überhaupt die ersten Zeichen von Müdigkeit zeigt. Ich habe tagsüber auch nicht die Möglichkeit ein Zimmer mal so richtig abzudunkeln. 

Dann mache eben sobald du das Gefühl hast, dass er nicht mehr so richtig gut gelaunt ist, alles damit er schläft und dabei ist es egal, wie das passiert.

Am besten funktioniert eben:
Stillen
Federwiege - wippen bis er tief genug schläft
Eben etwas rumtragen

Wir haben all das gemacht und uns das Leben einfach gemacht.

Dennoch ändert sich die Schlafsituation natürlich mit dem Alter.
Pfeife auf so blöde Ratschläge und mache dir das Leben nicht selbst schwer.

Manchmal würde ich was drum geben, meinen 2-jährigen noch so in den Schlaf beamen zu können wie im ersten halben Jahr, als es hieß ab an die Brust oder eben mal in die Federwiege und fertig.

DEr 5-jährige ist da schon ganz angenehm. Dem liest an vor, dann schaltet man Hörbuch ein, dabei schläft er ein und ward den ganzen Feierabend nicht mehr gesehen.

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10. Februar um 21:00
In Antwort auf nine.1186

Liebe kuon, vielen Dank für deinen Beitrag. Natürlich müssen so kleine Babys auch nachts gestillt werden und das soll er auch. Allerdings empfinde ich 4-6x pro Nacht als recht viel. Zumindest wenn gefühlt alle anderen erzählen wie gut ihre kleinen schon schlafen. Oft braucht er es halt auch nur um wieder in den Schlaf zu finden und nicht weil er wirklich Hunger hat. Gerade die Phase ab 3 Uhr morgens ist echt anstrengend und auch mein Sohn ist dann natürlich nicht gerade ausgeschlafen.
Dass er Hilfe beim Einschlafen benötigt, ist für mich grundsätzlich auch okay, aber ich habe nicht immer die Zeit ihn stundenlang rumzutragen oder mit ihm auf dem Pezziball zu sitzen. Mit etwas gut zureden, streicheln, kuscheln... Ist es bei ihm leider nicht getan, da brüllt er nur weiter. Eher mit ihm rauszugehen, kann ich natürlich probieren, aber dann verschiebt sich das Problem vielleicht nur auf den Nachmittag und, wenn wir Termine haben, dann meistens am Vormittag. Eine Federwiege hatte ich tatsächlich auch schon fast gekauft bis meine Hebamme meinte, dass die Gefahr besteht, dass sie dann nur noch darin schlafen möchten. 

Achso, wieso hast du nicht Zeit für Einschlafbegleitung? Bist du nicht zu Hause in Elternzeit für das Baby?

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10. Februar um 22:13

Glückwunsch zu der Hebamme. Ist doch immer wieder schön, wie solche Ratschläge jungen Eltern das Leben schwer machen.

Schau mal, ob du das mit der Federwiege mal ausprobieren kannst. 
Manchmal können die Dinger Gold wert sein. 
Ansonsten klingt das nach nem normalen Baby. 

Mein jüngster ist 8 Monate und will nachts noch zig Mal andocken. 
Ich zähle da gar nicht mit. Ich rolle nur in Position, ärgere mich im Halbschlaf über Rückenschmerzen und höre meinem Gehirn dabei zu, wie es sich wie ein Tütchen Ahoi-Brause langsam im Wohlgefallen von 6 Jahren ohne ungestörten Schlaf auflöst. 
Ich behaupte mal, es ist eine Minderheit, die mit 3 Monaten durchschläft.

Was ist denn, wenn du ihn tagsüber zum Schlafen in ein Tragetuch packst? 
Meine haben da immer geratzt, oder zumindest in Ruhe alles angeguckt. 

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10. Februar um 23:33

Hallo nine,

​ich halte das Verhalten deines Babys auch für recht normal.
​Meine Tochter wollte ziemlich lange nachts konsequent alle zwei Stunden stillen. Jetzt (8 Monate) wird es langsam weniger. Sie hat aber unterschiedliche Phasen, in denen sie zum schlafen mehr oder weniger meine Nähe braucht. Ich fahre auch ganz gut mit der Taktik im Halbschlaf stillen und neben mich ins Bett legen, wenn sie es braucht und unauffällig ins Beistellbett schieben, wenn es mir zu eng wird.

​Am Tag ist sie bestimmt ein halbes Jahr nur auf meinem Arm eingeschlafen oder eben in der Trage oder Kinderwagen. Ich kenne tatsächlich nur ein Baby, das wohl manchmal ganz alleine einschläft.

​Warum habt ihr denn so viele Termine vormittags? Lässt sich das vielleicht etwas reduzieren, sodass ihr Zeit für ein Schläfchen habt?

​Mit drei Monaten war meine Tochter spätestens nach zwei Stunden wieder müde. Der Abstand ist dann von alleine immer länger geworden und mittlerweile schläft sie zwei bis eher drei Mal untertags.

 

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11. Februar um 7:06
In Antwort auf nine.1186

Hallo ihr Lieben, 
da mein Mann und ich langsam mit dem Schlafverhalten unseres 3 Monate alten Sohnes verzweifeln, suche ich nun Rat bei anderen Eltern.

Unser Sohn schläft im Schnitt insgesamt nur 12 Stunden. Davon 8-9 in der Nacht und 3-4 am Tag. Allerdings findet er tagsüber so gar nicht allein in den Schlaf. Am Vormittag schläft er mit etwas Glück mal für eine halbe Stunde in der Trage, nach dem Stillen oder durch stundenlanges Pezziballgehüpfe ein. Wir stehen meist gegen halb 8 früh auf und gegen 10 Uhr merkt man dann deutlich, dass er sehr müde ist (quengelt, gähnt, Augen reiben), aber wie gesagt, an Einschlafen ist nicht zu denken. Gegen 13 Uhr geh ich dann eine Stunde mit ihm im Kinderwagen raus. Da schläft er dann meist sehr schnell ein und pennt dann auch zu Hause bis etwa 17 Uhr weiter im Wagen. Zwischen 18 und 18:30 Uhr machen wir ihn dann aber auch schon wieder bettfertig und da ist er dann auch schon wieder ordentlich am Quengeln. Ich stille ihn dann quasi in den Schlaf. Nun ist es natürlich für den Nachtschlaf wahrscheinlich auch nicht gerade förderlich, dass er direkt davor so lange schläft, weswegen ich gern hätte, dass er vormittags eine Stunde schläft, dann von etwa 13-15 Uhr und noch mal so eine halbe Stunde am Nachmittag. Heute haben wir am Vormittag glaub 1,5 Stunden benötigt, bis er dann mal eine halbe Stunde geschlafen hat 🤦‍♀️

Wer jetzt denkt, dass er dann doch bestimmt nachts gut schläft, täuscht sich leider gewaltig. Meist schläft er so gegen 19:30 Uhr ein. Dann hält er in der Regel 3 Stunden, manchmal aber auch nur 2 durch, bis ich ihn wieder stille. Anschließend schläft er nur noch so 1,5 - 2 Stunden am Stück bis er immer wieder wach wird und gestillt werden möchte. Ab etwa 3 Uhr hangeln wir uns dann meist nur noch mit 30-45 Minuten Schlafphasen durch die Nacht 😔 Sein Schlafverhalten ist, egal ob er bei mir im Bett, im Beistellbett oder in seinem Bett im Kinderzimmer schläft, immer gleich schlecht. Wenn wir ausnahmsweise mal eine Nacht mit 4x 2 Stunden Schlaf haben, ist das für unsere Verhältnisse eine wirklich gute Nacht. 

Ich kann langsam aber echt nicht mehr bei so viel Schlafmangel und bin über Tipps sehr dankbar. 

Entschuldigt den langen Text und danke an alle, die sich die Zeit genommen haben ihn zu lesen und ein paar wertvolle Tipps und Erfahrungen da lassen ☺️

Ich fühle mit dir. Das ist sehr anstrengend. Meine erste Tochter hat einige Monate nur auf meinem Bauch geschlafen. Tag und Nacht war sie im Tragetuch. Ich und mein Rücken waren am Anschlag. Stillen Nachts im Stundentakt... Sie war nie zufrieden. Wenn sie wach war, war sie immer am quengeln. Bei Baby 2 war ich gut vorbereitet. Ich habe im Voraus viel Hilfe organisiert. Als sie dann auf der Welt war, war es ein Traumbaby. Immer zufrieden oder am schlafen.
Die dritte Tochter war dann ein Schreibaby und hat unseren Familienalltag total auf den Kopf gestellt. Sie wollte nie ins Tragetuch und wir waren am verzweifeln. Sie war eigentlich nur draussen im Kinderwagen ruhig (wenn es richtig kalt war draussen). Somit war ich oft am spazieren. Manchmal klappte es mit der Federwiege, damit ich den grossen Essen machen konnte (meistens mussten sie alleine essen).
Vielleicht hast du jemand, der mal 2-3 Stunden aufpassen kann (Oma...). Manchmal tut eine kleine Pause gut, um Kraft zu tanken. Manchmal half uns auch ein selbstdrehendes Mobile mit Musik über dem Bettchen. Ich würde verschiedene Tragehilfen testen. Bei unserer Grossen haben wir mit der Zeit rausgefunden, dass sie auf dem Bauch viel besser schlafen kann (ich weiss, das finden einige vielleicht schlimm). Vielleicht kann der Papa Abends spazieren, damit der Kleine in den Schlaf findet und du hast kurz Pause...
Ich wünsch dir alles Gute und viel Kraft. Hoffentlich wird es bald einfacher!

Emma mit drei Prinzessinnen (11/8/5), die inzwischen alle durchschlafen




 

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11. Februar um 7:10

Das schlafverhalten kingt für mich nicht ungewöhnlich. Meine Tochter was die ersten 10 Monate auch alle 1,5-2 std wach. Dann wurde es langsam etwas besser. Heute mit fast 4 ist sie immernocj 1-2 mal wach nachts.

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11. Februar um 7:54

Ich muss noch mal etwas zum Nachtschlaf ergänzen. Ich verlange nicht von meinem 3 Monate alten Sohn, dass er schon durchschläft und störe mich auch nicht so sehr am Stillen, auch wenn ich mir wünschen würde, dass wir es auf 3x nachts reduziert bekommen würden. Das Hauptproblem ist, dass er sich durchschnittlich ab 3 Uhr nachts mit seinem Stuhlgang quält. Mit etwas Glück klappt es irgendwann mit meiner Unterstützung. Allerdings schlafen er und ich dann in der Zeit von 3 bis 7 Uhr morgens nur noch maximal 1,5 Stunden und das in 30 Minuten Phasen. In der anderen Zeit versuche ich, dass er kackert oder mit Hilfe von Stillen oder dem Pezziball doch noch mal etwas schläft. Ich habe keine Ahnung, woran das liegen könnte, aber es ist in meinen Augen alles andere als normal. Er steht somit am Morgen auch schon total übermüdet auf.

Zum Tagschlaf...
@Stillen: Das in den Schlaf stillen klappt tagsüber leider nur sehr selten und wenn er dabei mal einschläft, dauert es meist keine 5 Minuten bis die Augen wieder auf sind.
@Trage: In die Trage nehme ich ihn vormittags häufig, aber auch dort schläft er meist nur 20-30 Minuten und fängt dann wieder an zu schreien und versucht sich oben rauszudrücken. 
@Termine/Zeit: Letzte Woche hatte ich leider jede Woche vormittags einen Termin mit ihm... Rückbildung, Kinderarzt, Osteopathie... Ansonsten sind es in der Regel 1-2 Tage die Woche wo ich irgendwo hin muss. Natürlich habe ich Elternzeit um mich um mein Kind zu kümmern. Dennoch möchte ich nicht jedes Mal, wenn er schläft daneben liegen müssen. Ich möchte in der Zeit auch gern mal etwas essen, die Wäsche machen... 

@Hilfe: Meine Eltern wohnen 2,5 Stunden entfernt. Sie kommen alle 3 Wochen samstags zu Besuch, was schon mal nicht schlecht ist. Da gehen sie dann mit ihm raus und er schläft beim Spaziergang und danach. Zu der problematischen Vormittagszeit schaffen sie es halt nicht da zu sein. Meine Schwiegereltern wohnen zwar nur im Nachbarort, sind aber auch noch berufstätig und haben daher nicht so die Zeit. 

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11. Februar um 8:11

Achso, tagsüber hat er die Probleme mit dem Stuhlgang übrigens nicht. Da flutscht es regelmäßig von allein beim Stillen raus. 

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11. Februar um 8:27
In Antwort auf nine.1186

Ich muss noch mal etwas zum Nachtschlaf ergänzen. Ich verlange nicht von meinem 3 Monate alten Sohn, dass er schon durchschläft und störe mich auch nicht so sehr am Stillen, auch wenn ich mir wünschen würde, dass wir es auf 3x nachts reduziert bekommen würden. Das Hauptproblem ist, dass er sich durchschnittlich ab 3 Uhr nachts mit seinem Stuhlgang quält. Mit etwas Glück klappt es irgendwann mit meiner Unterstützung. Allerdings schlafen er und ich dann in der Zeit von 3 bis 7 Uhr morgens nur noch maximal 1,5 Stunden und das in 30 Minuten Phasen. In der anderen Zeit versuche ich, dass er kackert oder mit Hilfe von Stillen oder dem Pezziball doch noch mal etwas schläft. Ich habe keine Ahnung, woran das liegen könnte, aber es ist in meinen Augen alles andere als normal. Er steht somit am Morgen auch schon total übermüdet auf.

Zum Tagschlaf...
@Stillen: Das in den Schlaf stillen klappt tagsüber leider nur sehr selten und wenn er dabei mal einschläft, dauert es meist keine 5 Minuten bis die Augen wieder auf sind.
@Trage: In die Trage nehme ich ihn vormittags häufig, aber auch dort schläft er meist nur 20-30 Minuten und fängt dann wieder an zu schreien und versucht sich oben rauszudrücken. 
@Termine/Zeit: Letzte Woche hatte ich leider jede Woche vormittags einen Termin mit ihm... Rückbildung, Kinderarzt, Osteopathie... Ansonsten sind es in der Regel 1-2 Tage die Woche wo ich irgendwo hin muss. Natürlich habe ich Elternzeit um mich um mein Kind zu kümmern. Dennoch möchte ich nicht jedes Mal, wenn er schläft daneben liegen müssen. Ich möchte in der Zeit auch gern mal etwas essen, die Wäsche machen... 

@Hilfe: Meine Eltern wohnen 2,5 Stunden entfernt. Sie kommen alle 3 Wochen samstags zu Besuch, was schon mal nicht schlecht ist. Da gehen sie dann mit ihm raus und er schläft beim Spaziergang und danach. Zu der problematischen Vormittagszeit schaffen sie es halt nicht da zu sein. Meine Schwiegereltern wohnen zwar nur im Nachbarort, sind aber auch noch berufstätig und haben daher nicht so die Zeit. 

Das viele Stillen regt möglicherweise die Verdauung zu sehr an und er kommt nicht zur Ruhe? Hat er vielleicht Koliken, habt ihr mal Sab Simplex oder Lefax für Babys ausprobiert? Für nachts vielleicht mal mit Kümmelzäpfchen, dass er sein Geschäft machen kann oder vor dem Nachtschlaf geben, wenn er sowieso kurze Zeit später wach wird? 
Das du keine Lust hast daneben zu liegen, kann ich einerseits verstehen, andererseits nicht 🙈 er ist halt noch recht klein und braucht anscheinend auch etwas Zeit um anzukommen. 
Gedeiht er denn sonst gut? Nimmt normal zu und wächst? 

 

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11. Februar um 8:37

Das hört sich schon sehr anstrengend an, dass ihr ab 3 Uhr morgens mehr oder weniger wach seid. Frühmorgens beginnt die Verdauung wieder zu arbeiten. Deshalb sind viele Babys dann um diese Zeit schon wach. Ich kenne auch ein Baby, das lange täglich um 4 Uhr den Nachtschlaf beendet hat.

​Mein Baby macht auch meist nur kurze Schläfchen, oft so 20-30 Minuten. Das nervt echt, weil man in der Zeit einfach nichts schafft. Da überlegt man noch, was man alles zu tun hat und das Baby ist schon wieder wach. Laut Kinderärztin aber ganz normal. Manche brauchen wohl nur 10 Minuten und sind wieder fit.

​Also ich denke weiterhin, dass das Verhalten von deinem Baby ziemlich normal ist, wenn auch durchaus anstrengender und anspruchsvoller als bei anderen. Aber das wird langsam besser werden. Und man muss wohl auch akzeptieren, dass man neben einem Baby einfach fast nichts anderes schafft.

Alles Gute weiterhin

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11. Februar um 8:43
In Antwort auf laluux3

Das viele Stillen regt möglicherweise die Verdauung zu sehr an und er kommt nicht zur Ruhe? Hat er vielleicht Koliken, habt ihr mal Sab Simplex oder Lefax für Babys ausprobiert? Für nachts vielleicht mal mit Kümmelzäpfchen, dass er sein Geschäft machen kann oder vor dem Nachtschlaf geben, wenn er sowieso kurze Zeit später wach wird? 
Das du keine Lust hast daneben zu liegen, kann ich einerseits verstehen, andererseits nicht 🙈 er ist halt noch recht klein und braucht anscheinend auch etwas Zeit um anzukommen. 
Gedeiht er denn sonst gut? Nimmt normal zu und wächst? 

 

Wir haben bereits Espumisan ausprobiert und geben ihm derzeit Bigaia Tropfen.
Klar genieße ich es manchmal auch mich mit ihm hinzulegen, aber immer ist das halt nicht möglich und ab und an möchte man doch auch mal eine halbe Stunde Zeit für sich haben. Deswegen liebe ich mein Kind nicht weniger oder bin eine schlechte Mutter. Es ist ja auch nicht so, dass ich ihn nur 10 Minuten oder so im Arm wiegen muss, damit er schön einschläft. Nein, ich investiere da eher 30-60 Minuten auf dem Pezziball. Ist es da so verwerflich, wenn man anschließend auch etwas Zeit für sich möchte 🤔
Er gedeiht sehr gut. Sein Geburtsgewicht hat er schon mehr als verdoppelt 🙈

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11. Februar um 8:54
In Antwort auf nine.1186

Wir haben bereits Espumisan ausprobiert und geben ihm derzeit Bigaia Tropfen.
Klar genieße ich es manchmal auch mich mit ihm hinzulegen, aber immer ist das halt nicht möglich und ab und an möchte man doch auch mal eine halbe Stunde Zeit für sich haben. Deswegen liebe ich mein Kind nicht weniger oder bin eine schlechte Mutter. Es ist ja auch nicht so, dass ich ihn nur 10 Minuten oder so im Arm wiegen muss, damit er schön einschläft. Nein, ich investiere da eher 30-60 Minuten auf dem Pezziball. Ist es da so verwerflich, wenn man anschließend auch etwas Zeit für sich möchte 🤔
Er gedeiht sehr gut. Sein Geburtsgewicht hat er schon mehr als verdoppelt 🙈

Nein, das hat niemand gesagt, dass man eine schlechte Mutter ist oder es verwerflich ist mal Zeit für sich zu wollen, nur ist er halt mit seinen 3 Monaten echt noch winzig. 
Hm, viele schwören ja auf Bigaia, bei uns hat es alles nur noch schlimmer gemacht 🙈 die Blähungen und Koliken waren echt fies als wir die unserem Sohn gegeben haben. Nach Absetzen wurde es viel viel besser. 
Bei uns hat Windsalbe, Sab Simplex und viel Tragen geholfen. 

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11. Februar um 9:20

Klingt alles völlig normal für mich... meiner war auch so. Er hatte auch ganz viel mit dem Bauch zu tun... was sind wir in der Nacht mit den Beinchen radgefahren, haben getragen, Windsalbe etc. Und joah, stillen bis zum Abstillen mit 19 Monaten alle 1,5h. 
Merk dir mal, es wird nie so viel gelogen wie bei Babys Schlaf... musste ich auch erst lernen! Aber ähm, mal ne halbe Stunde für sich haben... klingt genial! Such dir dazu nen Babysitter oder spann Oma/Göttergatte ein,... mit so kleinem Baby wird das sonst eher schwierig. Aber die Zeit geht vorbei. Ich glaube, es braucht aber bei Neumamis, bissie das akzeptieren können. Man bekommt es ja immer in der Werbung so schön vermittelt, wie Babylein so ruhig nach seinem Riesenshoppen in seiner trockenen Pampers selig im eigenen Bett schläft😁😂😂 Meiner hat halt die Werbung nicht gesehen und es war komplett anders. 
Nimm es an, gib ihm die Nähe, die er braucht und denk dran: Kein Termin kann dir so viel geben wie dein eigenes Kind. Und joah,... irgendwann wirds besser... Hinterbacken zusammenkneifen und durch!

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11. Februar um 9:38
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Klingt alles völlig normal für mich... meiner war auch so. Er hatte auch ganz viel mit dem Bauch zu tun... was sind wir in der Nacht mit den Beinchen radgefahren, haben getragen, Windsalbe etc. Und joah, stillen bis zum Abstillen mit 19 Monaten alle 1,5h. 
Merk dir mal, es wird nie so viel gelogen wie bei Babys Schlaf... musste ich auch erst lernen! Aber ähm, mal ne halbe Stunde für sich haben... klingt genial! Such dir dazu nen Babysitter oder spann Oma/Göttergatte ein,... mit so kleinem Baby wird das sonst eher schwierig. Aber die Zeit geht vorbei. Ich glaube, es braucht aber bei Neumamis, bissie das akzeptieren können. Man bekommt es ja immer in der Werbung so schön vermittelt, wie Babylein so ruhig nach seinem Riesenshoppen in seiner trockenen Pampers selig im eigenen Bett schläft😁😂😂 Meiner hat halt die Werbung nicht gesehen und es war komplett anders. 
Nimm es an, gib ihm die Nähe, die er braucht und denk dran: Kein Termin kann dir so viel geben wie dein eigenes Kind. Und joah,... irgendwann wirds besser... Hinterbacken zusammenkneifen und durch!

Oh ja, das stimmt...wenn man sich so umhört schlafen sie (fast) alle natüüürlich 12 Std am Stück durch und sind ja sooo pflegeleicht. Unserer war anfangs wirklich pflegeleicht und hat von Anfang an 3 Std am Stück geschlafen und ab der 6. Woche 12 Std am Stück...jaaa, aber dann, dafür ging's dann mit 8 Monaten los mit nachts wach und hielt sich konsequent bis er 27 Monate alt war und teils heute noch gibt es Nächte wo er nachts wach wird und nicht mehr einschläft. Er ist mittlerweile 5 Jahre alt  
Aber Schlafmangel ist halt echt gemein, dass kann ich persönlich am allerwenigsten ertragen, aber naja. 

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11. Februar um 9:48
In Antwort auf laluux3

Oh ja, das stimmt...wenn man sich so umhört schlafen sie (fast) alle natüüürlich 12 Std am Stück durch und sind ja sooo pflegeleicht. Unserer war anfangs wirklich pflegeleicht und hat von Anfang an 3 Std am Stück geschlafen und ab der 6. Woche 12 Std am Stück...jaaa, aber dann, dafür ging's dann mit 8 Monaten los mit nachts wach und hielt sich konsequent bis er 27 Monate alt war und teils heute noch gibt es Nächte wo er nachts wach wird und nicht mehr einschläft. Er ist mittlerweile 5 Jahre alt  
Aber Schlafmangel ist halt echt gemein, dass kann ich persönlich am allerwenigsten ertragen, aber naja. 

Ja, das ist eben das andere. Unserer schläft jetzt mit 2 3/4 wirklich brav... wir hatten es dann halt andersrum. Aber ja, Schlafmangel ist ein A... nur kann man ja nix dagegen machen. Wenn man den Kurzen brüllen lässt, schläft man ja auch nicht... ich hab es irgendwann akzeptieren können und zwischendurch dauergestillt... und dafür ist er jetzt so ein lieber süßer Kerl... aber man muss auch als Mama erst ankommen. Von selbstbestimmt zu 100% fremdbestimmt ist ein schwerer Schritt. Das Gute ist: Es wird besser! Ganz fest versprochen!

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11. Februar um 9:54

Hat denn nun noch jemand einen Rat zum Einschlafen tagsüber? Außer Stillen und Trage? Gibt es jemanden der auch tagsüber ein kleines Einschlafritual verfolgt? Wie sieht das dann aus? 

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11. Februar um 10:04

Eigentlich

wollte ich mich hier als aktive Omi gar nicht einmischen,
aber ich möchte dich gerne etwas trösten!

Dein Kleiner hört sich ganz normal an. 
1.Tipp: Niemals auf die Erfolgsberichte  anderer Mütter hören. 

2.Tipp:
Federwiege zumindest probieren, alles anschaffen / ausleihen, was Erleichterung bringt: Mobile mit Musik, Wippe, Stubenwagen mit Wiegefunktion etc. 

3.Tipp:
Der Hebamme ne Ansage machen. Von ihr wird erwartet, dass sie dich unterstützt! Und dein Sohn wird mit 5 NICHT mehr in der Wiege liegen!

4.Tipp:
Spaziergang früher machen am Vormittag, ggf. auch einen am früheren Nachmittag. 

5.Tipp:

Termine mittags, nach Arbeitsschluss vom Papa und den Schwiegere. legen. Dann könnten DIESE die Termine, je nach Art, wahrnehmen DU ruhst dich dann aus. 
Schwieg. am WE einspannen!
Ich war auch noch berufstätig als aktive Omi. Lässt sich einrichten. 

6.Tipp:
Nachts stillen, wie er es braucht!
Ggf. ein Babybay anschaffen, das Wickeln nach Kaka soll der Papi machen. Du stillst „nur.“

Und dein Kleiner ist ja erst 3 Monate, noch  ganz klein. Nicht zuviel machen. Ich persönlich mag diese Pezziehopserei nicht. Aber meine persönliche Meinung. 

Alles Gute euch!

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11. Februar um 10:07
In Antwort auf nine.1186

Hat denn nun noch jemand einen Rat zum Einschlafen tagsüber? Außer Stillen und Trage? Gibt es jemanden der auch tagsüber ein kleines Einschlafritual verfolgt? Wie sieht das dann aus? 

Nachtrag:

Einschlafen nach Spaziergang. Notfalls probiere es, den Wagen in der Wohnung rumzuschieben. 
Alles ist recht, was ihn schlafen lässt. 

Zimmer leicht abdunkeln. Spieluhr an wie abends. Für Ruhe sorgen - Telef. aus. 

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11. Februar um 10:11

Mein Mann 
hat intuitiv immer alle Enkelchen zum Schlafen gebracht, quasi ein Naturtalent. 

Er wiegte sie in der KiWatasche, später in seinen Armen. 
Dabei murmelte er beruhigende Töne. 

GsD hilft er immer mit!

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11. Februar um 10:37

Wenn er im Lisa schläft, würde ich an deiner Stelle auch einfach ganz viel draußen sein, wenn's zu kalt wird geh ins EKZ. Tue das was euch gut tut. Was bei vielen Babys total beruhigend wirkt ist so sound of silence von Simon and Garfunkel. Klingt vielleicht blöd, aber probier es mal aus. Ansonsten. Pfeif auf den Haushalt,  mach das nötigste am Wochenende.   

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11. Februar um 11:00
In Antwort auf bernadotte2punkt0

Wenn er im Lisa schläft, würde ich an deiner Stelle auch einfach ganz viel draußen sein, wenn's zu kalt wird geh ins EKZ. Tue das was euch gut tut. Was bei vielen Babys total beruhigend wirkt ist so sound of silence von Simon and Garfunkel. Klingt vielleicht blöd, aber probier es mal aus. Ansonsten. Pfeif auf den Haushalt,  mach das nötigste am Wochenende.   

Kiwa nicht Lisa 

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11. Februar um 11:33
In Antwort auf nine.1186

Achso, tagsüber hat er die Probleme mit dem Stuhlgang übrigens nicht. Da flutscht es regelmäßig von allein beim Stillen raus. 

Das hatte mein jüngster zu der, Zeit auch nachts. Das wird besser. 
Bis dahin hilft echt nur Augen zu, Popo kreisen und durch.

Er macht auch immer nur kurze Schäfchen über den Tag. Auch heute noch.
 

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11. Februar um 11:37

Das kann ich voll verstehen, dass du gerne mal eine halbe Stunde für dich hättest. Das geht mir auch oft so. Aber das wird wirklich so nach drei bis vier Monaten besser (in den meisten Fällen).

​Zum Thema Ritual fällt mir ein, dass du versuchen könntest, konsequent bei jedem einschlafen die gleiche Spieluhr abzuspielen.

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11. Februar um 11:43

Hmm, mit 3 Monaten haben wir die kleine neben uns im Wohnzimmer liegen gehabt, oder sie lag auf dem Papa, bis sie dann eingeschlafen ist gegen 20 Uhr, da haben wir sie nur neben uns gelegt und sie dann, wenn wir ins Bett gegangen sind, vorsichtig rüber getragen. Nachts war sie in dem Alter nur einmal wach, immer gegen vier Uhr für die Flasche und hat dann bis halb neun geschlafen. Vormittags und Nachmittags genau das selbe, sie lag bei uns im Wohnzimmer, und hat dann so 3 mal am Tag 2 stunden geschlafen.

Aber lass dich nicht täuschen, die war nur die ersten Monate leicht, mit den ganzen Schüben hat sie sich iwann nicht mehr vor 0100 Uhr nachts hinlegen lassen und dann war sie von 0300-0500 Uhr wieder wach zum spielen, das blieb bis kurz nach ihrem ersten Geburtstag, da ging es dann und wir hatten endlich wieder eine feste Schlafenszeit. 

Man kann nur abwarten und hoffen. 

Wenn du so verzweifelt bist, kann man auch jederzeit den Kinderarzt um Rat fragen. Wichtig dabei ist einfach, mach dir bloß kein Stress deswegen, dann bist du entspannter und dein Baby auch.

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11. Februar um 13:10
In Antwort auf umminti

Eigentlich

wollte ich mich hier als aktive Omi gar nicht einmischen,
aber ich möchte dich gerne etwas trösten!

Dein Kleiner hört sich ganz normal an. 
1.Tipp: Niemals auf die Erfolgsberichte  anderer Mütter hören. 

2.Tipp:
Federwiege zumindest probieren, alles anschaffen / ausleihen, was Erleichterung bringt: Mobile mit Musik, Wippe, Stubenwagen mit Wiegefunktion etc. 

3.Tipp:
Der Hebamme ne Ansage machen. Von ihr wird erwartet, dass sie dich unterstützt! Und dein Sohn wird mit 5 NICHT mehr in der Wiege liegen!

4.Tipp:
Spaziergang früher machen am Vormittag, ggf. auch einen am früheren Nachmittag. 

5.Tipp:

Termine mittags, nach Arbeitsschluss vom Papa und den Schwiegere. legen. Dann könnten DIESE die Termine, je nach Art, wahrnehmen DU ruhst dich dann aus. 
Schwieg. am WE einspannen!
Ich war auch noch berufstätig als aktive Omi. Lässt sich einrichten. 

6.Tipp:
Nachts stillen, wie er es braucht!
Ggf. ein Babybay anschaffen, das Wickeln nach Kaka soll der Papi machen. Du stillst „nur.“

Und dein Kleiner ist ja erst 3 Monate, noch  ganz klein. Nicht zuviel machen. Ich persönlich mag diese Pezziehopserei nicht. Aber meine persönliche Meinung. 

Alles Gute euch!

Hallo umminti. Vielen Dank für deine Tipps. Mobile hält ihn nur noch mehr vom Schlafen ab. Wippe und Babyschaukel nützen beide nichts. Der Papa ist leider noch mehr überfordert. Er nimmt mir viel zwecks Haushalt und Einkaufen ab. Auch beim Kind bringt er sich natürlich ein, aber er verliert noch schneller die Geduld als ich. Nachts schläft er auch auf dem Sofa, was ich gut verstehen kann, wen er am nächsten Morgen um 5 Uhr raus und zur Arbeit muss. Ich hoffe, wir haben jetzt zumindest für den Tagschlaf eine Lösung gefunden. Siehe unten. 

@kiwa: Ich glaube, dass wird wohl vorerst unsere Lösung sein. Heute haben wir ihn dann dreiviertel 11 in die Babywanne gelegt, etwas hin und her geschaukelt und seit dem pennt er. Ich fänd es zwar schöner, wenn es anders ginge, weil ich schon etwas Bedenken habe, dass er dann später schwer an einen Mittagsschlaf im Bett zu gewöhnen ist, aber momentan ist wichtig, dass er überhaupt mal ausreichend schläft und nicht ständig so übermüdet ist. 

@Kümmelzäpfchen: Vielleicht probieren wir die noch mal aus. Windsalbe und Kümmeltee vor dem Stillen haben wir aber auch schon ausprobiert. Ansonsten natürlich auch Radfahren, Beckenkreisen... 

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11. Februar um 13:24

Na, das klingt doch 
schon ganz gut!

Wir haben dann die Babywanne -/tasche ins Kinderbettchen reingestellt mit schlafendem Kind. 
So sah das Kind sein Bettchen beim Aufwachen. 

Geht natürlich nur, bis das Kind nicht zu lang für die Wanne ist. 

Und lass ihn nachmittags nicht zu lange schlafen, dann sollte er abends müder sein. 

Viel Glück!

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11. Februar um 13:26
In Antwort auf nine.1186

Hallo umminti. Vielen Dank für deine Tipps. Mobile hält ihn nur noch mehr vom Schlafen ab. Wippe und Babyschaukel nützen beide nichts. Der Papa ist leider noch mehr überfordert. Er nimmt mir viel zwecks Haushalt und Einkaufen ab. Auch beim Kind bringt er sich natürlich ein, aber er verliert noch schneller die Geduld als ich. Nachts schläft er auch auf dem Sofa, was ich gut verstehen kann, wen er am nächsten Morgen um 5 Uhr raus und zur Arbeit muss. Ich hoffe, wir haben jetzt zumindest für den Tagschlaf eine Lösung gefunden. Siehe unten. 

@kiwa: Ich glaube, dass wird wohl vorerst unsere Lösung sein. Heute haben wir ihn dann dreiviertel 11 in die Babywanne gelegt, etwas hin und her geschaukelt und seit dem pennt er. Ich fänd es zwar schöner, wenn es anders ginge, weil ich schon etwas Bedenken habe, dass er dann später schwer an einen Mittagsschlaf im Bett zu gewöhnen ist, aber momentan ist wichtig, dass er überhaupt mal ausreichend schläft und nicht ständig so übermüdet ist. 

@Kümmelzäpfchen: Vielleicht probieren wir die noch mal aus. Windsalbe und Kümmeltee vor dem Stillen haben wir aber auch schon ausprobiert. Ansonsten natürlich auch Radfahren, Beckenkreisen... 

Mittagsschlaf im Bett haben meine ganz spät gemacht. Mit 3/4 Jahr, oder noch später. Wenn sie so klein sind wie deiner schlafen sie dort, wo sie halt grad einschlafen. Das wird. 

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11. Februar um 13:31
In Antwort auf nine.1186

Hallo umminti. Vielen Dank für deine Tipps. Mobile hält ihn nur noch mehr vom Schlafen ab. Wippe und Babyschaukel nützen beide nichts. Der Papa ist leider noch mehr überfordert. Er nimmt mir viel zwecks Haushalt und Einkaufen ab. Auch beim Kind bringt er sich natürlich ein, aber er verliert noch schneller die Geduld als ich. Nachts schläft er auch auf dem Sofa, was ich gut verstehen kann, wen er am nächsten Morgen um 5 Uhr raus und zur Arbeit muss. Ich hoffe, wir haben jetzt zumindest für den Tagschlaf eine Lösung gefunden. Siehe unten. 

@kiwa: Ich glaube, dass wird wohl vorerst unsere Lösung sein. Heute haben wir ihn dann dreiviertel 11 in die Babywanne gelegt, etwas hin und her geschaukelt und seit dem pennt er. Ich fänd es zwar schöner, wenn es anders ginge, weil ich schon etwas Bedenken habe, dass er dann später schwer an einen Mittagsschlaf im Bett zu gewöhnen ist, aber momentan ist wichtig, dass er überhaupt mal ausreichend schläft und nicht ständig so übermüdet ist. 

@Kümmelzäpfchen: Vielleicht probieren wir die noch mal aus. Windsalbe und Kümmeltee vor dem Stillen haben wir aber auch schon ausprobiert. Ansonsten natürlich auch Radfahren, Beckenkreisen... 

Nichts bleibt für immer
unserer schlief auf dem Sofa, auf der Brust, im Kinderwagen, beim Getragenwerden, im höhenverstellbaren Laufstall...immer phasenweise. 
Seit er 14 Monate alt ist hat er seine Schläfchen im Bett gemacht. 
 

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