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Beiden Kindern gerecht werden

30. März 2014 um 21:51 Letzte Antwort: 1. April 2014 um 17:52

Vor 2 Tagen habe ich unseren zweiten Sohn zur Welt gebracht. Heute haben meine Eltern meinen 3jährigen großen Sohn wieder nach Hause gebracht und plötzlich überfällt mich die Angst, dass ich nicht beiden Kindern gleichzeitig gerecht werden kann.

Auf der einen Seite möchte ich, dass sich für meinen Großen so wenig wie möglich ändert und dass er sich nicht vernachlässigt fühlt.

Auf der anderen Seite möchte ich mir auch für den Kleinen ganz viel Zeit nehmen, so wie ich es bei seinem großen Bruder auch machen konnte, als er ein Baby war.

Ich bin doch sicher nicht die erste und einzige hier, die so empfindet, oder? Kann mir mal jemand sagen, wie ich dieses Gefühlschaos unter Kontrolle bekomme?

Danke schonmal!

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30. März 2014 um 22:05

Ich kann dich gut verstehen!
Ich habe selbst vor 6 Wochen meinen zweiten Sohn bekommen, der "Große" wurde letzte Woche 2 Jahre alt. Als ich nach Hause kam, habe ich mir auch solche Sorgen gemacht. Dann wurde Junior mehr und mehr zum Schreibaby, was wir zum Glück mittlerweile in den Griff bekommen haben. Trotzdem ist es natürlich anstrengend. Versuche, bewusst Zeit mal nur mit dem Großen bzw nur mit dem Kleinen zu verbringen. Das hilft mir zumindest sehr!

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30. März 2014 um 22:06
In Antwort auf orly_12253775

Ich kann dich gut verstehen!
Ich habe selbst vor 6 Wochen meinen zweiten Sohn bekommen, der "Große" wurde letzte Woche 2 Jahre alt. Als ich nach Hause kam, habe ich mir auch solche Sorgen gemacht. Dann wurde Junior mehr und mehr zum Schreibaby, was wir zum Glück mittlerweile in den Griff bekommen haben. Trotzdem ist es natürlich anstrengend. Versuche, bewusst Zeit mal nur mit dem Großen bzw nur mit dem Kleinen zu verbringen. Das hilft mir zumindest sehr!

Achso,
ein recht strukturierter Tagesablauf hilft mir auch dabei, beiden Kindern gerecht zu werden.

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30. März 2014 um 22:10

Ich hänge mich an deinen Thread, da ich nächste
Woche vor demselben Problem stehen werde.

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt deines Sohnes.

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31. März 2014 um 8:29


Dein großer Sohn geht ja bestimmt schon in den Kindergarten, da hast du exklusive Babyzeit- das haben Mütter, deren Kinder weniger Abstand haben, schon mal nicht.

Und ansonsten musst du dir bewusst machen, dass jetzt eben keine zwei verhätschelten Einzelkinder hast, die meinen, die ganze Welt dreht sich nur um sie (Ausnahmen bestätigen die Regel), sondern deine Kinder werden jetzt anders groß, sie werden immer miteinander verbunden sein- das ist doch was Tolles! Ich seh da nur Positives dran, ganz ehrlich. Natürlich wird sich für deinen Großen alles verändern, das liegt ja in der Natur der Sache, aber das wird einen Wert haben, der weit über die Kinderjahre hinausgeht...Und wenn man ein Kind nicht permanent abgibt, kann man sowohl mit Nummer 2 als auch mit Nummer 1 erstmal nicht mehr alles machen, aber das geht allen so, da brauchst du kein schlechtes Gewissen haben! Ein Geschwisterchen ist mehr Wert als jeder Babykurs.

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31. März 2014 um 9:20


Huhu,
Ich habe auch zwei kleine, 18 Monate ist der Abstand und mein Sohn ist am 31.12.2013 geboren. Die ersten 3 Tage zu Hause war ich total durcheinander und ich habe mich genau immer wieder das gleiche gefragt, wie ich das nur schaffen soll

Aber das wurde besser! Ich gebe einfach mein bestes und es funktioniert gamz gut

Das sind am anfang denke ich auch die Hormone, wird besser

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31. März 2014 um 21:45

Danke
Danke für eure Antworten!

Ja, wahrscheinlich spielen grad auch meine Hormone verrückt so kurz nach der Geburt. Und ich weiß auch, dass es für beide Kinder wahnsinnig wertvoll ist, einen Bruder zu haben. Ich versuche, wie ihr vorgeschlagen habt, mir exklusiv Zeit sowohl für den einen als auch für den anderen zu nehmen.

Der Große geht in die Kinderkrippe, da kann ich mich um den Kleinen kümmern und ich werde nach wie vor jeden Abend meinen Großen ins Bett bringen und mir Zeit zum Vorlesen und Erzählen nehmen.

Die nächsten Wochen ist mein Mann auch zu Hause und kann ganz besondere Papa-Sohn Dinge mit dem Großen unternehmen.

Derzeit ist der Kleine sehr brav, was es mir auch einfacher macht, mich um den Großen zu kümmern. Allerdings macht der grad ganz viel Blödsinn - wahrscheinlich, um unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich muss dann auch manchmal schimpfen. Das war aber auch schon vor der Geburt des Kleinen so.

Wird schon werden...

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1. April 2014 um 16:01

*seufz*
Mir tut mein Großer schon sehr leid. Sein Papa kümmert sich zwar toll um ihn, wenn ich mit dem Kleinen beschäftigt bin, aber er will immer zu mir, besonders in der Früh, wenn ich mit dem Baby noch im Bett bleibe.

Ich muss mich selbst immer wieder daran erinnern, dass ich erst vor 4 Tagen entbunden habe und auch noch viel Ruhe brauche. Trotzdem habe ich ständig ein schlechtes Gewissen.

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1. April 2014 um 17:52

Ich fand die erste Zeit eigentlich
gar nicht so stressig weil die kleinen da ja noch viel schlafen. als sie dann so ca 4, 5 Monate alt war wurde es anstrengender. beide hingen die ganze Zeit an mir, beide weinten viel weil ich ja nicht immer beide rumtragen konnte....

inzwischen ist es schon besser geworden. die kleine ist jetzt 15 Monate und der große ist 3 geworden und wir können auch mal zusammen Buch schauen oder auf den Spielplatz oder sowas eben was beiden.gefällt.


LG

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