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Beschäftigungsverbot, wie errechnet sich das Elterngeld

20. Januar 2008 um 11:53

Hallo zusammen,

meine Frage ist, wie sich das Elterngeld errechnet.
Bin seit dem 4. Monat im Beschäftigungsverbot und bekomme mein volles Gehalt bezahlt.
Wie lange wird das volle Gehalt bezahlt?
Was ist 6 Wochen und 8 Wochen nach der Geburt? Was wird da bezahlt?
Wie errechnet sich das Elterngeld. Hab unterschiedlich verdient wegen Provisionszahlung.
Vorraussichtlicher Geburtstermin 15.04.2008
Kenn mich gar nicht mehr aus?

Vielen lieben Dank schon mal im Voraus

lg

Sandra SSW 29

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20. Januar 2008 um 12:16

Also
ich denke Du bekommst weiter das volle Gehalt bis zum Mutterschutz.
Dann bekommst Du 6 Wochen vorher und 8 Wochen nachher Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse (13 pro Kalendertag) die Differenz zu Deinem Gehalt zahlt Dein Arbeitgeber.

Das Elterngeld errechnet sich ganz einfach, es wir Dein Einkommen der letzten 12 Monate zugrundegelegt, also inclusive der Provisionszahlungen,
und vom Durchschnitt bekommst Du dann 67%.
Aber vorsicht, nur 10 Monate, da die 2 Monate Mutterschutzgeld mitgezählt werden.
Und falls Du verheiratet bist, und ihr gemeinsam eure Lohnsteuer macht, kannst Du Dich darauf einstellen, dass Du was nachzahlen musst, da das Elterngeld zum Einkommen hinzugerechnet wird und sich dann der Steuersatz verändert...

LG Saphena + Lukas 6 Wochen

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20. Januar 2008 um 12:17
In Antwort auf nanaea_12505350

Also
ich denke Du bekommst weiter das volle Gehalt bis zum Mutterschutz.
Dann bekommst Du 6 Wochen vorher und 8 Wochen nachher Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse (13 pro Kalendertag) die Differenz zu Deinem Gehalt zahlt Dein Arbeitgeber.

Das Elterngeld errechnet sich ganz einfach, es wir Dein Einkommen der letzten 12 Monate zugrundegelegt, also inclusive der Provisionszahlungen,
und vom Durchschnitt bekommst Du dann 67%.
Aber vorsicht, nur 10 Monate, da die 2 Monate Mutterschutzgeld mitgezählt werden.
Und falls Du verheiratet bist, und ihr gemeinsam eure Lohnsteuer macht, kannst Du Dich darauf einstellen, dass Du was nachzahlen musst, da das Elterngeld zum Einkommen hinzugerechnet wird und sich dann der Steuersatz verändert...

LG Saphena + Lukas 6 Wochen

...
soll 13 Euro heißen

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20. Januar 2008 um 12:18
In Antwort auf nanaea_12505350

Also
ich denke Du bekommst weiter das volle Gehalt bis zum Mutterschutz.
Dann bekommst Du 6 Wochen vorher und 8 Wochen nachher Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse (13 pro Kalendertag) die Differenz zu Deinem Gehalt zahlt Dein Arbeitgeber.

Das Elterngeld errechnet sich ganz einfach, es wir Dein Einkommen der letzten 12 Monate zugrundegelegt, also inclusive der Provisionszahlungen,
und vom Durchschnitt bekommst Du dann 67%.
Aber vorsicht, nur 10 Monate, da die 2 Monate Mutterschutzgeld mitgezählt werden.
Und falls Du verheiratet bist, und ihr gemeinsam eure Lohnsteuer macht, kannst Du Dich darauf einstellen, dass Du was nachzahlen musst, da das Elterngeld zum Einkommen hinzugerechnet wird und sich dann der Steuersatz verändert...

LG Saphena + Lukas 6 Wochen

Stimme Saphena zu
Hatte 4 Monate vor dem Mutterschutz auch ein BV! Bei mir gabs keine Probleme, hab bis zum Mutterschutz mein volles Gehalt (herrlich) bekommen, dann KK und AG. Nun bekomme ich Kindergeld & Erziehunggeld... bin mal gespannt, ob das alles so klappt.

Genieß die Zeit

Liebe Grüße Sammy & Dennis *9Wochen

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20. Januar 2008 um 13:01

Also
bekomm ich während meines Mutterschutzes weiter das gleiche Gehalt wie bisher.
Und ab Mai dann Elterngeld.
Ab welchen Monat wird der Durschnitt berechnet?
April 2007 - März 2008 der Durchschnitt und davon 67% oder?

Danke

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20. Januar 2008 um 13:04

Bin
nicht verheiratet und bekomme momentan doppelt so viel wie ich voher verdient habe. Da ich 2 Monate bevor ich schwanger wurde einen sehr hohen Provisionszahlung bekommen habe.

Und wenn ich richtig liege, bekomme ich dadurch auch mehr Elterngeld. Daher brauche ich die genauen Monate.

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20. Januar 2008 um 20:45
In Antwort auf brenna_11945415

Bin
nicht verheiratet und bekomme momentan doppelt so viel wie ich voher verdient habe. Da ich 2 Monate bevor ich schwanger wurde einen sehr hohen Provisionszahlung bekommen habe.

Und wenn ich richtig liege, bekomme ich dadurch auch mehr Elterngeld. Daher brauche ich die genauen Monate.

Sonderzahlungen...
...wie z. B. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, einmalige Provisionen, aber auch Schichtzulagen werden bei der Berechnung vom Elterngeld NICHT berücksichtigt!

Find ich auch besch... ist aber leider so.

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20. Januar 2008 um 23:07
In Antwort auf brenna_11945415

Bin
nicht verheiratet und bekomme momentan doppelt so viel wie ich voher verdient habe. Da ich 2 Monate bevor ich schwanger wurde einen sehr hohen Provisionszahlung bekommen habe.

Und wenn ich richtig liege, bekomme ich dadurch auch mehr Elterngeld. Daher brauche ich die genauen Monate.

Die 12 Monate vor Beginn des Mutterschutzes,
danach berechnet sich dein Elterngeld.

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20. Januar 2008 um 23:16

Das Elterngeld
wird berechnet nach den 12 Monaten VOR deinem Beschäftigungsverbot, war bei mir auch so, steht auch so im Antrag

Lg Miffijo

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21. Januar 2008 um 7:51

Provisionszahlung
wird bei mir schon mit eingerechnet, da es wie ein normales Gehalt gehandhabt wird.
Jetzt habe ich zwei Aussagen:

Elterngeld 12 Monate der Durchschnitt vor Beschäftigungsverbot
Elterngeld 12 Monate der Durchschnitt vor Mutterschutzbeginn

Was stimmt?

Danke schön

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21. Januar 2008 um 8:03

Hab
was gefunden,

Elterngeld wird berechnet, 12 Monate vor der Geburt des Kindes.

So jetzt haben wir 3 Aussagen

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21. Januar 2008 um 10:48

Also auf dem Antrag
den ich ausgefüllt und weggeschickt habe, musste ich den Verdienst von den 12 Monaten vor Beginn des Mutterschutzes eintragen lassen.
"Abrechnungszeitraum der letzten 12 Kalendermonate vor dem Monat des Bezuges von Mutterschaftsgeld"
Mein Mutterschutz begann im Oktober 07 und eingetragen wurden die Monate von Oktober 06 bis September 07. Und da ist ja auch einmal der November 06 dabeigewesen, als ich Weihnachtsgeld bekommen habe und da ist einfach dieser Bruttoverdienst eingetragen worden.
Sieht also schon so aus, als würde das Weihnachtsgeld miteingerechnet. Aber ich habe den endgültigen Bescheid noch nicht bekommen, vielleicht ziehen sie es auch ab?

Saphena + Lukas 7 Wochen alt

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21. Januar 2008 um 20:07
In Antwort auf nanaea_12505350

Also auf dem Antrag
den ich ausgefüllt und weggeschickt habe, musste ich den Verdienst von den 12 Monaten vor Beginn des Mutterschutzes eintragen lassen.
"Abrechnungszeitraum der letzten 12 Kalendermonate vor dem Monat des Bezuges von Mutterschaftsgeld"
Mein Mutterschutz begann im Oktober 07 und eingetragen wurden die Monate von Oktober 06 bis September 07. Und da ist ja auch einmal der November 06 dabeigewesen, als ich Weihnachtsgeld bekommen habe und da ist einfach dieser Bruttoverdienst eingetragen worden.
Sieht also schon so aus, als würde das Weihnachtsgeld miteingerechnet. Aber ich habe den endgültigen Bescheid noch nicht bekommen, vielleicht ziehen sie es auch ab?

Saphena + Lukas 7 Wochen alt

Ja, sie ziehen es ab und sie zeihen auch alle Schichtzulagen und so ab.
Und am Ende ziehen sie noch Werbungskosten ab, ich glaube so um die 8% sind das. Da machen sie einfach.

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21. Januar 2008 um 20:19

Erkundigt
euch bitte nochmal. Die Krankenkasse hätte um die Hälfte weniger bezahlt, wenn ich nicht nachgehakt hätte. Aus Ausrede meinten die, das hätten sie nicht gewusst. Daher erkundige ich mich jetzt immer 100% was mir zusteht.

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23. Januar 2008 um 11:11

Die fordern dann aber die Abrechnung an!
Das ahben sie bei mir auch gemacht und dann wird alles runteraddiert. Und am Ende noch Werbungskosten weg!

Vielleicht hast du ja Glück und die machen es nicht weil das Gesetz ist ganz neu und die kennen sich selber noch nicht aus! *g*

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23. Januar 2008 um 11:59
In Antwort auf agaue_12061777

Die fordern dann aber die Abrechnung an!
Das ahben sie bei mir auch gemacht und dann wird alles runteraddiert. Und am Ende noch Werbungskosten weg!

Vielleicht hast du ja Glück und die machen es nicht weil das Gesetz ist ganz neu und die kennen sich selber noch nicht aus! *g*

Na toll!!!
Das ist doch sowieso nur beschiss. Von wegen 67% und so. Genauso wie man dann nachher beim Lohnsteuerjahresausgleich einen Haufen Steuern nachzahlen muss.
Erst schön reden und dann ist alles anders, ne ne

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