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Beste Freundin seit Geburt total verändert

13. Februar um 19:33

Huhu, 

ich habe ein Problem mit einer meiner besten Freundinnen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, haben vieles gemeinsam erlebt und durchgemacht. Wir haben zeitgleich unsere Männer kennengelernt und waren zur selben Zeit schwanger. Erst habe ich mich sehr darüber gefreut, aber habe festgestellt, dass sie als Mutter total anders ist. Mein Mann und ich machen viel unabhängig voneinander, ich arbeite wieder, seit unser Sohn ein Jahr alt ist und genieße es auch. Ich habe weiterhin mein Hobby und gehe zum Sport. Meine Freundin scheint ganz auf ihr Kind fixiert zu sein, ist zu Hause, hat ihre Hobbys aufgegeben, macht alles mit ihrem Mann zusammen. Für mich muss das jede Frau selbst entscheiden, möchte mir kein Urteil erlauben. Leider urteilt sie aber sehr stark. So wie sie das macht, ist alles richtig. Es scheint, laut ihren Aussagen, auch immer alles rund zu laufen mit dem Kind und in der Beziehung. Es ist immer alles perfekt. Ich merke aber, dass auch sie hin und wieder kämpft und an ihre Grenzen kommt. (Bei mir ist das regelmäßig der Fall, genauso, wie ich mit meinem Mann streite). Ich empfinde ihr Verhalten inzwischen als unehrlich, weil sie mir als guter Freundin anscheinend nicht sagen kann, wenn sie mal gestresst ist (und mit Verlaub, das ist jede Mutter mal!). Hinzu kommt, dass sie meinen Sohn auch immer noch nicht kennt. Er ist 1,5 Jahre alt und wir wohnen ca. 3 Stunden entfernt. Ist das zu viel verlangt von einer engen Freundin / Trauzeugin, dass sie mal vorbei kommt und mein Kind kennen lernt? Ich habe mehrfach gefragt, es kommt immer nur, dass man auf der Durchreise ja mal beieinander halten könnte. (Meine Eltern wohnen bei ihr nicht allzu weit weg, ich wohne bei ihren Eltern ca 1h entfernt). Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Interesse daran hat. Habe ich ihr auch schon so gesagt, aber geändert hat sich nichts. Bin echt traurig und enttäuscht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht nach dem Kinderkriegen? 
Sorry für den langen Text... 

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13. Februar um 22:35

Das klingt danach, dass Ihr Euch einfach in verschiedene Richtungen entwickelt habt. Ist sicherlich auch nicht einfach, die Freundschaft über die Distanz aufrecht zu erhalten. Wie oft und zu welchen Anlässen seht Ihr Euch denn, kennst Du ihr Kind? Was hält Dich ab, sie mit Deinem Kind zu besuchen? Wenn sie sagt, dass sie nicht gestresst ist, meint sie das vielleicht auch wirklich so weil sie alles in allem in sich ruht?

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15. Februar um 19:28
In Antwort auf motek7

Huhu, 

ich habe ein Problem mit einer meiner besten Freundinnen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, haben vieles gemeinsam erlebt und durchgemacht. Wir haben zeitgleich unsere Männer kennengelernt und waren zur selben Zeit schwanger. Erst habe ich mich sehr darüber gefreut, aber habe festgestellt, dass sie als Mutter total anders ist. Mein Mann und ich machen viel unabhängig voneinander, ich arbeite wieder, seit unser Sohn ein Jahr alt ist und genieße es auch. Ich habe weiterhin mein Hobby und gehe zum Sport. Meine Freundin scheint ganz auf ihr Kind fixiert zu sein, ist zu Hause, hat ihre Hobbys aufgegeben, macht alles mit ihrem Mann zusammen. Für mich muss das jede Frau selbst entscheiden, möchte mir kein Urteil erlauben. Leider urteilt sie aber sehr stark. So wie sie das macht, ist alles richtig. Es scheint, laut ihren Aussagen, auch immer alles rund zu laufen mit dem Kind und in der Beziehung. Es ist immer alles perfekt. Ich merke aber, dass auch sie hin und wieder kämpft und an ihre Grenzen kommt. (Bei mir ist das regelmäßig der Fall, genauso, wie ich mit meinem Mann streite). Ich empfinde ihr Verhalten inzwischen als unehrlich, weil sie mir als guter Freundin anscheinend nicht sagen kann, wenn sie mal gestresst ist (und mit Verlaub, das ist jede Mutter mal!). Hinzu kommt, dass sie meinen Sohn auch immer noch nicht kennt. Er ist 1,5 Jahre alt und wir wohnen ca. 3 Stunden entfernt. Ist das zu viel verlangt von einer engen Freundin / Trauzeugin, dass sie mal vorbei kommt und mein Kind kennen lernt? Ich habe mehrfach gefragt, es kommt immer nur, dass man auf der Durchreise ja mal beieinander halten könnte. (Meine Eltern wohnen bei ihr nicht allzu weit weg, ich wohne bei ihren Eltern ca 1h entfernt). Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Interesse daran hat. Habe ich ihr auch schon so gesagt, aber geändert hat sich nichts. Bin echt traurig und enttäuscht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht nach dem Kinderkriegen? 
Sorry für den langen Text... 

Du hörst dich extrem unzufrieden an. Tut mir leid dass ich das so sage, aber ich denke die Freundschaft ist von ihrer Seite aus beendet, bzw eher im Bekannten-Status. Ich finds daneben das du von ihr hören willst das sie auch an ihre Grenzen stößt, nur weil es bei dir so der Fall ist. Vielleicht ist sie ja gestresst, will das aber nicht mit dir diskutieren. Nicht alles will man vor jedem ausbreiten, und sie mit der Nase draufzustoßen finde ich echt blöd von dir. Vielleicht bist du einfach nicht die Person mit der sie sowas bespricht? Es hört sich eher so an als würdest du die bestätigung wollen das bei dir alles normal läuft. Und du urteilst ja mindestens genauso viel. Das sie sagt das sie es so und so nicht richtig findet ist doch normal? Oder willst du nur Freunde haben die immer alles genauso tun wie du und alles ganz toll finden. Ich glaube ganz ehrlich eher das du das Problem bist, nicht sie. Und ich würde die Freudnschaft wohl auch "beenden". Tut mir leid. 

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13. Februar um 22:35

Das klingt danach, dass Ihr Euch einfach in verschiedene Richtungen entwickelt habt. Ist sicherlich auch nicht einfach, die Freundschaft über die Distanz aufrecht zu erhalten. Wie oft und zu welchen Anlässen seht Ihr Euch denn, kennst Du ihr Kind? Was hält Dich ab, sie mit Deinem Kind zu besuchen? Wenn sie sagt, dass sie nicht gestresst ist, meint sie das vielleicht auch wirklich so weil sie alles in allem in sich ruht?

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14. Februar um 8:48
In Antwort auf motek7

Huhu, 

ich habe ein Problem mit einer meiner besten Freundinnen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, haben vieles gemeinsam erlebt und durchgemacht. Wir haben zeitgleich unsere Männer kennengelernt und waren zur selben Zeit schwanger. Erst habe ich mich sehr darüber gefreut, aber habe festgestellt, dass sie als Mutter total anders ist. Mein Mann und ich machen viel unabhängig voneinander, ich arbeite wieder, seit unser Sohn ein Jahr alt ist und genieße es auch. Ich habe weiterhin mein Hobby und gehe zum Sport. Meine Freundin scheint ganz auf ihr Kind fixiert zu sein, ist zu Hause, hat ihre Hobbys aufgegeben, macht alles mit ihrem Mann zusammen. Für mich muss das jede Frau selbst entscheiden, möchte mir kein Urteil erlauben. Leider urteilt sie aber sehr stark. So wie sie das macht, ist alles richtig. Es scheint, laut ihren Aussagen, auch immer alles rund zu laufen mit dem Kind und in der Beziehung. Es ist immer alles perfekt. Ich merke aber, dass auch sie hin und wieder kämpft und an ihre Grenzen kommt. (Bei mir ist das regelmäßig der Fall, genauso, wie ich mit meinem Mann streite). Ich empfinde ihr Verhalten inzwischen als unehrlich, weil sie mir als guter Freundin anscheinend nicht sagen kann, wenn sie mal gestresst ist (und mit Verlaub, das ist jede Mutter mal!). Hinzu kommt, dass sie meinen Sohn auch immer noch nicht kennt. Er ist 1,5 Jahre alt und wir wohnen ca. 3 Stunden entfernt. Ist das zu viel verlangt von einer engen Freundin / Trauzeugin, dass sie mal vorbei kommt und mein Kind kennen lernt? Ich habe mehrfach gefragt, es kommt immer nur, dass man auf der Durchreise ja mal beieinander halten könnte. (Meine Eltern wohnen bei ihr nicht allzu weit weg, ich wohne bei ihren Eltern ca 1h entfernt). Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Interesse daran hat. Habe ich ihr auch schon so gesagt, aber geändert hat sich nichts. Bin echt traurig und enttäuscht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht nach dem Kinderkriegen? 
Sorry für den langen Text... 

Ich habe einige Freundinnen, mit denen ich, obwohl wir fast gleichzeitig Kinder bekommen haben, nur noch sehr sehr wenig Kontakt habe.
Früher war man halt alleine mit ihnen unterwegs, jetzt hat jeder seine Familie und dadurch auch weniger Zeit. Für mich ist das Ok so.

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14. Februar um 13:51

Wir haben uns seitdem zwei mal gesehen. Einmal habe ich sie ganz kurz ohne Kind besucht und das andere mal bei einer Hochzeit, wo sie mit Mann und Kind, ich aber alleine war, da wir parallel eine andere Familie feiern hatten. Daher kenn ich ihr Kind, sie meins aber nicht. 
Telefoniert haben wir ewig nicht, dazu habe ich wenig Lust. Wir haben momentan nur Kontakt über eine WhatsApp Gruppe mit ner anderen Freundin. Das ist aber sehr oberflächlich, geht meistens nur um die Kinder und was man am Wochenende gemacht hat. Direkt nur mir schreibt sie so gut wie gar nicht mehr.
Ja, ich könnte zu ihr fahren. Aber ich bin die letzten Jahre immer diejenige gewesen, die sich bewegt hat. In den letzten drei Jahren waren mein Mann und ich mehrfach dort. Sie dagegen bei mir nie. Das stört mich dann schon irgendwann. 

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14. Februar um 14:15
In Antwort auf motek7

Huhu, 

ich habe ein Problem mit einer meiner besten Freundinnen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, haben vieles gemeinsam erlebt und durchgemacht. Wir haben zeitgleich unsere Männer kennengelernt und waren zur selben Zeit schwanger. Erst habe ich mich sehr darüber gefreut, aber habe festgestellt, dass sie als Mutter total anders ist. Mein Mann und ich machen viel unabhängig voneinander, ich arbeite wieder, seit unser Sohn ein Jahr alt ist und genieße es auch. Ich habe weiterhin mein Hobby und gehe zum Sport. Meine Freundin scheint ganz auf ihr Kind fixiert zu sein, ist zu Hause, hat ihre Hobbys aufgegeben, macht alles mit ihrem Mann zusammen. Für mich muss das jede Frau selbst entscheiden, möchte mir kein Urteil erlauben. Leider urteilt sie aber sehr stark. So wie sie das macht, ist alles richtig. Es scheint, laut ihren Aussagen, auch immer alles rund zu laufen mit dem Kind und in der Beziehung. Es ist immer alles perfekt. Ich merke aber, dass auch sie hin und wieder kämpft und an ihre Grenzen kommt. (Bei mir ist das regelmäßig der Fall, genauso, wie ich mit meinem Mann streite). Ich empfinde ihr Verhalten inzwischen als unehrlich, weil sie mir als guter Freundin anscheinend nicht sagen kann, wenn sie mal gestresst ist (und mit Verlaub, das ist jede Mutter mal!). Hinzu kommt, dass sie meinen Sohn auch immer noch nicht kennt. Er ist 1,5 Jahre alt und wir wohnen ca. 3 Stunden entfernt. Ist das zu viel verlangt von einer engen Freundin / Trauzeugin, dass sie mal vorbei kommt und mein Kind kennen lernt? Ich habe mehrfach gefragt, es kommt immer nur, dass man auf der Durchreise ja mal beieinander halten könnte. (Meine Eltern wohnen bei ihr nicht allzu weit weg, ich wohne bei ihren Eltern ca 1h entfernt). Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Interesse daran hat. Habe ich ihr auch schon so gesagt, aber geändert hat sich nichts. Bin echt traurig und enttäuscht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht nach dem Kinderkriegen? 
Sorry für den langen Text... 

Hallo!

Inwiefern urteilt sie denn über dich? Das was man tut als richtig zu empfinden, ist ja kein urteilen über jemand anderen, sondern höchstens über sich selbst.

Woher weißt du, dass sie unehrlich ist, wenn sie sagt, dass bei ihr mit Kind und Beziehung alles rund läuft? Wenn du sie nur so selten siehst, kannst du es ja wohl kaum selbst erlebt haben. Nur weil du das vielleicht für eine Mutter als "unnormal" empfindest, heißt das doch nicht, dass es nicht so sein kann.

Menschen entwickeln sich oft in unterschiedliche Richtungen, unabhängig davon, ob sie gerade Mutter geworden sind oder nicht (wobei das Mutter werden natürlich wahnsinnig viel mit einem macht und oft große Veränderungen nach sich zieht). Klar ist das manchmal traurig, wenn man merkt, dass man sich mit einem Menschen nicht mehr so gut versteht, dem man einst sehr nahe stand. Andererseits sind Entwicklungen ganz natürlich und auch wichtig! Wer will schon immer auf der Stelle treten?

Ihr habt unterschiedliche Vorstellungen vom Muttersein und findet auch sonst gerade keine gemeinsame Basis. So ist das einfach manchmal. Vielleicht schafft ihr es euch wieder anzunähern, wenn es dir gelingt deine eigenen Vorstellungen und Erwartungen weniger auf sie zu projizieren.

lg


 

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14. Februar um 14:33
In Antwort auf motek7

Wir haben uns seitdem zwei mal gesehen. Einmal habe ich sie ganz kurz ohne Kind besucht und das andere mal bei einer Hochzeit, wo sie mit Mann und Kind, ich aber alleine war, da wir parallel eine andere Familie feiern hatten. Daher kenn ich ihr Kind, sie meins aber nicht. 
Telefoniert haben wir ewig nicht, dazu habe ich wenig Lust. Wir haben momentan nur Kontakt über eine WhatsApp Gruppe mit ner anderen Freundin. Das ist aber sehr oberflächlich, geht meistens nur um die Kinder und was man am Wochenende gemacht hat. Direkt nur mir schreibt sie so gut wie gar nicht mehr.
Ja, ich könnte zu ihr fahren. Aber ich bin die letzten Jahre immer diejenige gewesen, die sich bewegt hat. In den letzten drei Jahren waren mein Mann und ich mehrfach dort. Sie dagegen bei mir nie. Das stört mich dann schon irgendwann. 

Ich hatte auch schon Freundschaften, die irgendwann einseitig wurden. Wenn man das Gefühl hat, dass die Freundin kaum noch Interesse hat und sich kaum noch meldet, dann fühlt sich das schon bitter an. Es kann sein, dass die Freundin, bewusst oder unbewusst, gemerkt hat, dass ihr einfach nicht mehr zusammen passt.

Es kann aber auch sein, dass sie einfach gerade andere Prioritäten hat. Vielleicht fühlt sie sich sogar von dir unter Druck gesetzt, weil eben bestimmte Erwartungen an eure Freundschaft hast. Vielleicht ist eine 3-stündige Autofahrt gerade tatsächlich schwer für sie zu managen. Vielleicht würde sie sich über lange Telefonate mit dir sehr freuen, vielleicht auch über Skype?

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14. Februar um 18:22

So sehe ich das auch. Und ich befürchte, sie will das auch nicht mehr. Sonst würde das sich beieinander melden auf Gegenseitigkeit beruhen. Bei euch ist das nur mehr von dir ausgehend, die Kontaktaufnahme. 

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15. Februar um 10:04

Sie urteilt, indem sie mir ganz klar sagt, dass sie dies oder das nicht gut findet, wie ich das mache. Ich habe ja Kontakt zu ihr und bekomme einiges mit. Oder auch, was andere Freunde erzählen. Ich glaube eben auch, dass manches Fassade ist. Mit Sicherheit gibt es Mütter, die weniger gestresst sind, ganz klar, aber dass man nicht irgendwann mal gestresst/genervt ist, nehme ich schwer ab. Ich habe auch ein extrem pflegeleichtes Baby gehabt, einen Mann mit langer Elternzeit, der sich ganz viel um Kind und Haushalt kümmert. Und dennoch gibt es Situationen, in denen wir genervt sind.
Ob es meine eigene Unzufriedenheit ist, wie nikita3543, schrieb, weiß ich nicht. Ich bin immer mal wieder gestresst, aber nicht dauerhaft. Mein Mann und ich streiten nicht ständig, aber wir streiten. Wir machen viel zusammen, aber auch jeder sein Hobby für sich. Ich bin zufrieden mit meinem momentanen Leben, aber was ich sagen wollte ist, dass es nicht perfekt ist. 
Schade finde ich eben, dass sie nicht sagen kann, dass sie nicht zu Besuch kommen mag. Wenn es ihr zu anstrengend wäre, könnte sie mich doch einfach darauf ansprechen und mich bitten, zu ihr zu kommen? Ich habe sie mehrfach eingeladen, es kam nur eine Rückmeldung. Dann gäbe ich von einer anderen Freundin erfahren, dass sie sich nicht traut, alleine mit dem Kind ohne ihren Mann weg zu fahren. Warum sagt sie mir das nicht? Da habe ich doch Verständnis für, auch wenn ich öfter mal ein paar Tage mit meinem Kleinen alleine bin. Das meine ich halt mit der Unehrlichkeit. Wenn man nachhaltig, kommt ein bisschen was, aber von sich aus sagt sie nichts. Und sie sagt oft, dass Zugführer so entspannt ist und die Verbindung zu ihren Eltern einfach perfekt... Warum kommt sie dann nicht zu mir? Die Verbindung ist dir gleiche, nur ne halbe Stunde länger. Versteht ihr? Wenn doch immer alles kein Problem ist, warum macht sie es dann nicht?

Meine Hoffnung ist auch, dass wir uns vielleicht bald wieder mehr zu sagen haben. Dass es eine Phase ist, wie bei den Kindern. Man weiß ja vorher nicht, wie man als Mutter ist. Dachte selbst immer, ich wäre dann für den Rest meines Lebens Hausfrau und Mutter und das gerne. Ich habe schnell gemerkt, dass das nicht reicht, dass ich auch sehr gerne wieder arbeiten gehe und auch mein Hobby, zwar abgespeckt, brauche. 

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15. Februar um 10:04

Sie urteilt, indem sie mir ganz klar sagt, dass sie dies oder das nicht gut findet, wie ich das mache. Ich habe ja Kontakt zu ihr und bekomme einiges mit. Oder auch, was andere Freunde erzählen. Ich glaube eben auch, dass manches Fassade ist. Mit Sicherheit gibt es Mütter, die weniger gestresst sind, ganz klar, aber dass man nicht irgendwann mal gestresst/genervt ist, nehme ich schwer ab. Ich habe auch ein extrem pflegeleichtes Baby gehabt, einen Mann mit langer Elternzeit, der sich ganz viel um Kind und Haushalt kümmert. Und dennoch gibt es Situationen, in denen wir genervt sind.
Ob es meine eigene Unzufriedenheit ist, wie nikita3543, schrieb, weiß ich nicht. Ich bin immer mal wieder gestresst, aber nicht dauerhaft. Mein Mann und ich streiten nicht ständig, aber wir streiten. Wir machen viel zusammen, aber auch jeder sein Hobby für sich. Ich bin zufrieden mit meinem momentanen Leben, aber was ich sagen wollte ist, dass es nicht perfekt ist. 
Schade finde ich eben, dass sie nicht sagen kann, dass sie nicht zu Besuch kommen mag. Wenn es ihr zu anstrengend wäre, könnte sie mich doch einfach darauf ansprechen und mich bitten, zu ihr zu kommen? Ich habe sie mehrfach eingeladen, es kam nur eine Rückmeldung. Dann gäbe ich von einer anderen Freundin erfahren, dass sie sich nicht traut, alleine mit dem Kind ohne ihren Mann weg zu fahren. Warum sagt sie mir das nicht? Da habe ich doch Verständnis für, auch wenn ich öfter mal ein paar Tage mit meinem Kleinen alleine bin. Das meine ich halt mit der Unehrlichkeit. Wenn man nachhaltig, kommt ein bisschen was, aber von sich aus sagt sie nichts. Und sie sagt oft, dass Zugführer so entspannt ist und die Verbindung zu ihren Eltern einfach perfekt... Warum kommt sie dann nicht zu mir? Die Verbindung ist dir gleiche, nur ne halbe Stunde länger. Versteht ihr? Wenn doch immer alles kein Problem ist, warum macht sie es dann nicht?

Meine Hoffnung ist auch, dass wir uns vielleicht bald wieder mehr zu sagen haben. Dass es eine Phase ist, wie bei den Kindern. Man weiß ja vorher nicht, wie man als Mutter ist. Dachte selbst immer, ich wäre dann für den Rest meines Lebens Hausfrau und Mutter und das gerne. Ich habe schnell gemerkt, dass das nicht reicht, dass ich auch sehr gerne wieder arbeiten gehe und auch mein Hobby, zwar abgespeckt, brauche. 

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15. Februar um 10:45

So ist das, Menschen und Freundschaften entwickeln sich auseinander, das ist eben der Lauf der Zeit... Genauso wie Kinder eine Belastungsprobe für die Bezuiehung sind, ist es das auch für Freundschaften. Mit guten Freundschaften habe ich ähnliches durch, einfach weil die Wege sich getrennt haben.
Was bei deiner Freundin auch der Knackpunkt ist, dass sie sich eine scheinbar perfekte Fassade aufgebaut hat und sich nicht dahinter schauen lassen möchte, so sind leider viele Frauen, lieber abstrampeln und den schönen Schein waren als zuzugeben, dsss es mal nicht so läuft. Ich denke deshalb auch nicht, dass du unzufrieden bist, im Gegenteil, du klingst sehr realistisch und reflektiert und viele andere sind eben nicht so bzw wollen es auch nicht und möchten auch nichts zugeben was nicht sein darf. Fassade eben. Da kann man nix machen, am besten hältst du losen Kontakt und wartest einfach ab wie es sich entwickelt.
Ich kenne das auch und empfand ähnliche Gefühle wie du. Ich war auch nie die typische Glucke, wir hatten auch so unsere Probleme und ich war immer sehr ehrlich wenn es darum ging, aber nie jammerig. es wurde sich dann aber lieber von mir abgewandt oder über mich geurteilt und weiter in höchsten Tönen geschwärmt - obwohl man gemerkt hat, dass es nicht stimmt - anstatt zu sagen, schau, ich bin derzeit auch unzufrieden, lass uns das zusammen durchstehen... Aber mit einer davon bin ich mittlerweile wieder versöhnt und wieder "zusammen" 😁

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15. Februar um 19:28
In Antwort auf motek7

Huhu, 

ich habe ein Problem mit einer meiner besten Freundinnen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, haben vieles gemeinsam erlebt und durchgemacht. Wir haben zeitgleich unsere Männer kennengelernt und waren zur selben Zeit schwanger. Erst habe ich mich sehr darüber gefreut, aber habe festgestellt, dass sie als Mutter total anders ist. Mein Mann und ich machen viel unabhängig voneinander, ich arbeite wieder, seit unser Sohn ein Jahr alt ist und genieße es auch. Ich habe weiterhin mein Hobby und gehe zum Sport. Meine Freundin scheint ganz auf ihr Kind fixiert zu sein, ist zu Hause, hat ihre Hobbys aufgegeben, macht alles mit ihrem Mann zusammen. Für mich muss das jede Frau selbst entscheiden, möchte mir kein Urteil erlauben. Leider urteilt sie aber sehr stark. So wie sie das macht, ist alles richtig. Es scheint, laut ihren Aussagen, auch immer alles rund zu laufen mit dem Kind und in der Beziehung. Es ist immer alles perfekt. Ich merke aber, dass auch sie hin und wieder kämpft und an ihre Grenzen kommt. (Bei mir ist das regelmäßig der Fall, genauso, wie ich mit meinem Mann streite). Ich empfinde ihr Verhalten inzwischen als unehrlich, weil sie mir als guter Freundin anscheinend nicht sagen kann, wenn sie mal gestresst ist (und mit Verlaub, das ist jede Mutter mal!). Hinzu kommt, dass sie meinen Sohn auch immer noch nicht kennt. Er ist 1,5 Jahre alt und wir wohnen ca. 3 Stunden entfernt. Ist das zu viel verlangt von einer engen Freundin / Trauzeugin, dass sie mal vorbei kommt und mein Kind kennen lernt? Ich habe mehrfach gefragt, es kommt immer nur, dass man auf der Durchreise ja mal beieinander halten könnte. (Meine Eltern wohnen bei ihr nicht allzu weit weg, ich wohne bei ihren Eltern ca 1h entfernt). Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Interesse daran hat. Habe ich ihr auch schon so gesagt, aber geändert hat sich nichts. Bin echt traurig und enttäuscht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht nach dem Kinderkriegen? 
Sorry für den langen Text... 

Du hörst dich extrem unzufrieden an. Tut mir leid dass ich das so sage, aber ich denke die Freundschaft ist von ihrer Seite aus beendet, bzw eher im Bekannten-Status. Ich finds daneben das du von ihr hören willst das sie auch an ihre Grenzen stößt, nur weil es bei dir so der Fall ist. Vielleicht ist sie ja gestresst, will das aber nicht mit dir diskutieren. Nicht alles will man vor jedem ausbreiten, und sie mit der Nase draufzustoßen finde ich echt blöd von dir. Vielleicht bist du einfach nicht die Person mit der sie sowas bespricht? Es hört sich eher so an als würdest du die bestätigung wollen das bei dir alles normal läuft. Und du urteilst ja mindestens genauso viel. Das sie sagt das sie es so und so nicht richtig findet ist doch normal? Oder willst du nur Freunde haben die immer alles genauso tun wie du und alles ganz toll finden. Ich glaube ganz ehrlich eher das du das Problem bist, nicht sie. Und ich würde die Freudnschaft wohl auch "beenden". Tut mir leid. 

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15. Februar um 19:44
In Antwort auf bella171903

Du hörst dich extrem unzufrieden an. Tut mir leid dass ich das so sage, aber ich denke die Freundschaft ist von ihrer Seite aus beendet, bzw eher im Bekannten-Status. Ich finds daneben das du von ihr hören willst das sie auch an ihre Grenzen stößt, nur weil es bei dir so der Fall ist. Vielleicht ist sie ja gestresst, will das aber nicht mit dir diskutieren. Nicht alles will man vor jedem ausbreiten, und sie mit der Nase draufzustoßen finde ich echt blöd von dir. Vielleicht bist du einfach nicht die Person mit der sie sowas bespricht? Es hört sich eher so an als würdest du die bestätigung wollen das bei dir alles normal läuft. Und du urteilst ja mindestens genauso viel. Das sie sagt das sie es so und so nicht richtig findet ist doch normal? Oder willst du nur Freunde haben die immer alles genauso tun wie du und alles ganz toll finden. Ich glaube ganz ehrlich eher das du das Problem bist, nicht sie. Und ich würde die Freudnschaft wohl auch "beenden". Tut mir leid. 

Ja, ich bin unzufrieden mit der Situation mit der Freundin, das hast du recht. 
Ich will ja gar nicht hören, dass sie Probleme hat. Ich freue mich, dass es gut bei ihr läuft. Aber ich glaube einfach nicht, dass immer alles so super perfekt ist, in jeder Lebenslage, zu jeder Zeit. Ich verstehe auch, dass man nicht mit jedem alles bespricht. Aber das Traurige für mich ist einfach, dass wir früher über ALLES gesprochen haben. Wir haben Dinge ausgetauscht, von denen wir beide wissen, dass es sonst keiner weiß. Und da ist der Abbruch jetzt einfach so schade. Es ist einfach so oberflächlich geworden. Man tauscht, wie gesagt, nur noch aus, was man so macht, keine tiefergehenden Sachen mehr. Sie kann auch gerne ihre Meinung haben, das finde ich sogar gut. Aber sie verurteilt quasi meinen Mann, wenn er mal ein Wochenende weg fährt und lässt ihn in einem Licht dastehen, dass er unser Kind und mich alleine lässt. Dabei ist es für mich vollkommen ok und das ist doch die Hauptsache. Naja, ich müsste wahrscheinlich weiter ausholen. 

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15. Februar um 19:49

Danke, das tut gut zu hören. Ich glaube inzwischen auch, dass manche Menschen eine Zeitlang mit einem gehen und dann auch wieder weg sind. Man kann nicht mit jedem engen Kontakt halten, den man mal kennen gelernt hat. Das stimmt. Bei ihr ist es einfach so schade, weil wir uns so super nah waren. Wir haben ein Jahr lang fast jeden Tag telefoniert. Ja klar macht man das jetzt mit Kind nicht mehr. Aber dass nur noch Oberflächliches kommt, ist schon schade. 
Wir wohnen schon seit längerem weiter auseinander. Und wenn ich mich recht zurück erinnere, kam sie auch vor Kind immer nur dann zu Besuch, wenn sie hier in der Nähe bei ihren Eltern war. 
Ich es kam leider nicht viel dazuf angesprochen, aber es kam leider nicht viel dazu. Ich werde es so halten wie du beschreibst, die Freundschaft nicht beenden, aber mich versuchen, zu distanzieren. 
Ich glaube nicht, dass sie Depressionen hat. Sie scheint wirklich total glücklich zu sein als Mutter. Das gönne ich ihr auch von Herzen. Dennoch fänd ich manchmal ein paar alltägliche Dinge ganz schön. Es geht ja gar nich tum Jammern. Aber dass das Kind mal schlecht geschlafen hat oder so. Das kommt doch überall vor. Nun denn. Mal sehen, wie es sich entwickelt. 

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15. Februar um 19:56
In Antwort auf motek7

Danke, das tut gut zu hören. Ich glaube inzwischen auch, dass manche Menschen eine Zeitlang mit einem gehen und dann auch wieder weg sind. Man kann nicht mit jedem engen Kontakt halten, den man mal kennen gelernt hat. Das stimmt. Bei ihr ist es einfach so schade, weil wir uns so super nah waren. Wir haben ein Jahr lang fast jeden Tag telefoniert. Ja klar macht man das jetzt mit Kind nicht mehr. Aber dass nur noch Oberflächliches kommt, ist schon schade. 
Wir wohnen schon seit längerem weiter auseinander. Und wenn ich mich recht zurück erinnere, kam sie auch vor Kind immer nur dann zu Besuch, wenn sie hier in der Nähe bei ihren Eltern war. 
Ich es kam leider nicht viel dazuf angesprochen, aber es kam leider nicht viel dazu. Ich werde es so halten wie du beschreibst, die Freundschaft nicht beenden, aber mich versuchen, zu distanzieren. 
Ich glaube nicht, dass sie Depressionen hat. Sie scheint wirklich total glücklich zu sein als Mutter. Das gönne ich ihr auch von Herzen. Dennoch fänd ich manchmal ein paar alltägliche Dinge ganz schön. Es geht ja gar nich tum Jammern. Aber dass das Kind mal schlecht geschlafen hat oder so. Das kommt doch überall vor. Nun denn. Mal sehen, wie es sich entwickelt. 

Ich habe sie schon mehrfach darauf angesprochen... sollte das heißen. Meine Tastatur spinnt.  
Und genau das ist es ja, was dich auch gestört hat an deiner Freundin. Es wird gesagt, dass man einem wichtig ist, aber es kommt nichts in die Richtung. Deshalb eben auch mein Empfinden der Unehrlichkeit. Sie sagt, sie will uns gerne sehen, aber kommt nicht her. Wenn doch immer alles entspannt und super ist, kann sie doch auch mal zu Besuch kommen. Ich finde Fahrerei und woanders übernachten durchaus anstrengend, sage das dann aber auch. 
Das meine ich mit dem "Immer perfekten". Das, was sie sagt, passt nicht zu dem, was sie macht. 

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15. Februar um 20:02

Danke ja, genauso ist es. Und ja, die Medaille hat zwei Seiten, auch vollkommen richtig. Aber auf mehrere Einladungen einfach gar nicht zu reagieren, ist einfach blöd. Und natürlich könnte ich hinfahren, aber irgendwie gehe ich davon aus, dass, wenn die beste Freundin ein Kind bekommt und in ein neues Haus zieht, man diesen wichtigen Aspekt des Lebens auch mal kennen lernen möchte und man sich auf den Weg macht. Zumal Reisen ja sooo entspannt ist. Ich habe das Gefühl, dass ich mich anbiedern muss, dass sie mein Kind mal kennen lernt. Und das widerstrebt mir irgendwie. 
 

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