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Betreuter Umgang hat jemand Erfahrung

30. November 2012 um 20:43

Hallo,
hat jemand das vielleicht schon hinter sich und kann mir helfen? Will jetzt nicht zu weit ausholen.
Meine Tochter (fast4) kennt ihren Vater nicht und wusste bis vor ein paar Tagen auch nicht das es da noch einen Vater gibt den sie bald treffen soll. Hat sie auch nicht sonderlich erstaunt oder interessiert, sie kann das noch nicht überblicken und versteht den Zusammenhang nicht denke ich. Naja ich hab ihr Babyfotos gezeigt wo sie mit ihm drauf ist und ihr versucht zu erklären und sie gefragt ob sie ihn mal sehen möchte. Nein möchte ich nicht und ich geh da nicht hin war ihre Antwort.
Ich kenn ja meine Maus und wenn sie nicht möchte werde ich sie da auch nicht dazu überreden können. Klar ich kann sie mir "unter den Arm klemmen" und versuchen irgendwie dahin zukommen aber ist ja nicht Sinn der Sache.
Möchte sie da eigentlich nicht zwingen, sie ist fremden gegenüber sehr extrem, besonders wenn sie merkt alle wollen was von ihr. Sie wird dort auf meine Schoß sitzen, ihr Gesicht in meinem Pulli vergraben und wnn die auf sie einreden weinen.
Wie werden die dort reagieren, oh Gott hab so Angst das ich ihr damit schade??
lg

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30. November 2012 um 21:15

Termin ist am Dienstag
beim kinderschutzbund. Persönlich treffen ist nicht möglich. Ist sehr viel vorgefallen. Ich habe noch eine grössere Tochter (11 Jahre) die den ganzen Terror von ihm leider mitbekommen hat. Sie hat panische Angst vor ihm, auch heute noch. Hat total geweint und mich anbettelt ihre Schwester da nicht hinzubringen, sie möchte ihre Schwester am Dienstag mit zur Schule nehmen damit ich sie nicht dahin bringe. Aber was soll ich tun, ich muss.

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30. November 2012 um 21:30

Ja lar hab denen alles erzählt.
Habe auch mehrere Male die Polzie rufen müssen, anzeige erstattet. Er bekam auch mehrmals eine Geldstrafe. Er stritt das dort ab , hab denen dann die Beschlüsse vom Gericht gezeigt. Es war sogar jemand hier bei uns Zu Hause wo meine Grosse der Dame auch erzählt hat was er mit ihr gemacht hat und wie er sich benommen hat auch gegegnüber meiner Kleinen da war sie 8 Monate usw. Mir kommt es so vor als ob das alles denen egal ist, aber er ist so ein Mensch, sehr impulsiv, solange die ihm nach dem Mund reden ist alles gut. Ansonsten rastet er aus und er hat sich unmöglich geändert der war zu der Zeit schon über 40 der ändert sich nicht mehr.

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30. November 2012 um 22:07

Ja aber so einfach ist das nicht.
Das ist vom Gericht so gestgelegt. Und wenn ich mich da querstelle kann mir im schlimmsten Fsll sogar das Sorgerecht entzoegn werden. Glaub mir ich habe alles versucht um das zu umgehen, weil ich wusste das es keinen Sinn macht denn ich kenne mein Kind und 2. weil er ihr nicht gut tut, mein Vorschlag war das ich es ihr erzähle wenn SIE selbst danach fragt und ihn sehen möchte aber das interessiert die nicht
Der drängt sich einfach in unser Leben ohne Rücksicht auf meine Maus...

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30. November 2012 um 22:13

Ich kenn
mich leider auch gar nicht aus. Aber es hört sich schlimm für euch an Halt sie einfach ganz feste und gib ihr damit Sicherheit. Der Rest wird sich dort weisen. Es wird sicher gut für euch ausgehen.

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30. November 2012 um 22:16
In Antwort auf kruemel0910

Ich kenn
mich leider auch gar nicht aus. Aber es hört sich schlimm für euch an Halt sie einfach ganz feste und gib ihr damit Sicherheit. Der Rest wird sich dort weisen. Es wird sicher gut für euch ausgehen.

Danke dir,
das ist echt lieb von dir! Ich hoffe so sehr das du Recht hast.
lg

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30. November 2012 um 22:20
In Antwort auf jacki_12126651

Danke dir,
das ist echt lieb von dir! Ich hoffe so sehr das du Recht hast.
lg

Bestimmt
Mach dir nicht so viel Sorgen. Du bist ja bei ihr, das ist alles was zählt

Ich will mir gar nicht ausmalen, was euch passiert ist. Bei solchen Männern bekomm ich das

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30. November 2012 um 22:49

Ja er ist auch da.
Hab ich auch schon alles durch. Hab Termine abgesagt weil ich krank bin, dann war meine Maus krank. Dann hab ich mich nochmal 3 Wochen krank schreiben lassen. Dann bin ich nicht mehr ans Telefon so das sie mir immer wieder einen neuen Termin per Post senden mussste, den ich dann ablehnte. Um Zeit zu gewinnen nur wie lange soll ich das machen langsam glauben die mir nicht mehr

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30. November 2012 um 22:54

Hast Du mal versucht,
ihm vorzuschlagen dass er seine Kohle bahlten soll, dafür aber auch verschwinden soll??
Zieht bei vielen Männern!!

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30. November 2012 um 23:06
In Antwort auf florina911

Hast Du mal versucht,
ihm vorzuschlagen dass er seine Kohle bahlten soll, dafür aber auch verschwinden soll??
Zieht bei vielen Männern!!

Ja hab dran gedacht,
weiss nicht ob er sich drauf einlassen würde. Aber ist leider nicht möglich da ich aufstockend noch Geld vom Amt bekomme und da darf ich nicht auf das Geld verzichten da die das Anrechnen. Hab überlegt weit wegzuziehen aber das wäre auch nicht gut für meien Kinder, die Grosse hat ihren Vater in der Nähe, hat eine super Schule, Freunde...... und meine Maus fühlt sich so wohl in ihrem Kindergarten, hat auch fast 1 Jahr gedauert bis es gut klappt.....

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1. Dezember 2012 um 9:25

Hallo,
beim Ja war ich ganz am Anfang, da ich einen Brief von seinem Anwalt bekam (da war meine Tochter 2,5), er hatte sie das letzte Mal mit 8 Monaten gesehen und forderte darin sie alle 14 Tage abzuholen. Ging zum JA, der Mann da war unmöglich und meinte ich soll ihn in meine Wohnung lassen, obwohl ich ihm erklärte was er alles gemacht hat. Ging dann zum Anwalt und dann ging das ans Gericht. Dann schalteten sich verschieden Institionen ein denen ich immer wieder alles erzählen musste und die sich dann auch in ihren Berichten einig waren das sie es nicht verstehen warum er sich jetzt plötzlich meldet das seine Forderungen nicht möglich sind und deshalb Begleiteten Umgang forderten.
Sie alleine dem Aussetzen geht sowieso nicht sie wird sich an mich klammern und ihn nicht mal ansehen. Alleine mitgehne wird sie niemals. Sie geht mit niemandem mit nichtmal mit meiner Schwester oder so
Sie ist da extrem und bei Männern erst Recht, sie ist jetzt 1 Jahr im Kiga, selbst da bleibt sie nicht mit den Erziehern alleine sondern nur mit ihren Freunden , ich geb sie also morgens bei ihren Freunden dort ab. Wenn sie mich verabschiede oder sich weh tut wird sie von denen getröstet.
Sie lässt keine anderen Erwachsene nah an sich ran.
Ich habe mit den erziehern auch schon gesprochen und denen erzählt was uns bevorsteht und die haben nur mit dem Kopf geschüttelt und meinten das es keinen Sinn macht und sie hoffen das sie sich jetzt nicht wieder in ihr Schneckenhaus verkriecht wegen der Sache. Wenn ich daran denke das dieser Arsch unser Leben was nach langer Zeit endlich super läuft wieder zerstört bekomme ich so Hassgedanekn. Meine Grosse musste nachdem er endlich weg war damals zum Kinderpsychologen und hatte eine Angststörung entwickelt....Ich hasse ihn so sehr...

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1. Dezember 2012 um 12:14

Hallo
Ich bin in einer ähnlichen Situation meine große 5 kennt ihren Erzeuger auch nicht er hat sie 3 oder 4 mal in 5 Jahren gesehen. Und ich weiß sobald er seine Ausbildung bestanden hat wird er sich wieder Treffen wollen. Meine Tochter weiß auch erst seit ungefähr 6 Monaten das da noch jemand anderes ist weil mein Freund mit dem ich jetzt zusammen bin schon bei uns ist seit sie 13 Monate ist & sie ihn als Papa angesehen hat.

Du kommst leider nicht drumrum ihn zu Treffen egal was das für ein Mistkerl ist oder war die haben leider immer dieses Umgangsrecht auch nach sovielen Jahren.
Auch egal wie es dem Kind dabei geht. (Es geht ja angeblich immer um das Kindeswohl ! HAHAHAHA)

Also treff dich wenn deine Tochter ihn nicht beachtet auch bei den weiteren treffen nicht dann wird er schnell die Lust verlieren sie zu sehen.

Ich wünsch euch viel glück & das die kleine das gut verkraftet.

PS Ich fühl mich auch nicht sowohl bei dem Gedanken das er sich irgendwann meldet & alles Kaputt macht.

Lg

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1. Dezember 2012 um 14:27

Ja es kommt eine Verfahrenspflegerim mit
die ich eigentlich sehr nett finde und auch als neutral einstufen würde. Sie sagt sie fungiert als Anwältin des Kindes. Mal sehen....

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1. Dezember 2012 um 14:28

Ich weiß nicht, ob es gut war, ihr die WAHL zu geben..
wenn dieser begleitete Umgang stattfindet, dann meistens ja irgendwie, weil der stattfinden soll, mindesttens der würde wohl auch gerichtlich beschossen werden können. Ich kenne dein Kind nicht, aber wenn ich meinen Sohn FRAGEN würde, ob er diesen Mann sehen möchte, würde er mit seinem 'nein' diese Dinge ja forcieren, die du beschreibst (im Pullover vergraben ect)-schließlich ist er dann schon darauf eingestellt, dass er sich dagegen entschieden hat mit seinem Willen und eigentlich ja auch nicht müsste (wenn man fragt).
Das gibt allerdingt Probleme, wenn er dann unkonsequenterweise doch gegen seinen ausgesprochenen Willen (ist bei ihm ein ganz anderer als eventuell unausgesprochen) dort hinmüsste. Die Leute sind dazu angehalten, beim ersten Treffen den Mann als 'Papa' vorzustellen-könnte recht hart werden für 1. das Kind, wenn es sich emotional eigentlich vorher schon auslaugt und verschließt, 2. für den Papa, der dann emotional in dem kleinen Zeitfenster kaum mehr was reißen kann.

Achso, auch wenn das jetzt eventuell vorwurfsvoll klingt, verstehe ich die Angst, dem Kind damit zu schaden. Kann durchaus sein, dass sie sich anfangs schwer tut-allerdings muss man immer sehen, was das Resultat sein soll. Wenn du den Umgang malig machts, wird sie auch schlechter damit zurande kommen-bekommt sie eine 2., wenn auch kleine Bezugsperson, tut man ihr was Gutes. So ungefähr wird auch die Haltung von der Caritas sein, bzw die Einrichtung, in der der Umgang stattfindet.

Eigentlich soll in der Zeit auch gespielt werden und nicht das Kind mit Fragen gelöchert oder so. Eigentlich fast, als würde man es in den Kindergarten abgeben (wo meiner auf die Frage ob er möchte übrigens auch immer 'nein' sagen würde )

Alles Gute euch, die Kleine bekommt keine Gehirngrätsche, wenn sie das mit dem Papa erfährt...

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1. Dezember 2012 um 14:53
In Antwort auf homer_12324199

Ich weiß nicht, ob es gut war, ihr die WAHL zu geben..
wenn dieser begleitete Umgang stattfindet, dann meistens ja irgendwie, weil der stattfinden soll, mindesttens der würde wohl auch gerichtlich beschossen werden können. Ich kenne dein Kind nicht, aber wenn ich meinen Sohn FRAGEN würde, ob er diesen Mann sehen möchte, würde er mit seinem 'nein' diese Dinge ja forcieren, die du beschreibst (im Pullover vergraben ect)-schließlich ist er dann schon darauf eingestellt, dass er sich dagegen entschieden hat mit seinem Willen und eigentlich ja auch nicht müsste (wenn man fragt).
Das gibt allerdingt Probleme, wenn er dann unkonsequenterweise doch gegen seinen ausgesprochenen Willen (ist bei ihm ein ganz anderer als eventuell unausgesprochen) dort hinmüsste. Die Leute sind dazu angehalten, beim ersten Treffen den Mann als 'Papa' vorzustellen-könnte recht hart werden für 1. das Kind, wenn es sich emotional eigentlich vorher schon auslaugt und verschließt, 2. für den Papa, der dann emotional in dem kleinen Zeitfenster kaum mehr was reißen kann.

Achso, auch wenn das jetzt eventuell vorwurfsvoll klingt, verstehe ich die Angst, dem Kind damit zu schaden. Kann durchaus sein, dass sie sich anfangs schwer tut-allerdings muss man immer sehen, was das Resultat sein soll. Wenn du den Umgang malig machts, wird sie auch schlechter damit zurande kommen-bekommt sie eine 2., wenn auch kleine Bezugsperson, tut man ihr was Gutes. So ungefähr wird auch die Haltung von der Caritas sein, bzw die Einrichtung, in der der Umgang stattfindet.

Eigentlich soll in der Zeit auch gespielt werden und nicht das Kind mit Fragen gelöchert oder so. Eigentlich fast, als würde man es in den Kindergarten abgeben (wo meiner auf die Frage ob er möchte übrigens auch immer 'nein' sagen würde )

Alles Gute euch, die Kleine bekommt keine Gehirngrätsche, wenn sie das mit dem Papa erfährt...

Danke für deine Ausführliche Antwort,
ja die sehen es genau wie du geschrieben hast, aber sie kennen ihn nicht und sie wissen nicht was er getan hat.
Weiss nicht ob du weiter unten gelesen hast?
Ich habe noch eine grosse Tochter die seit sie weiss das die Kleine am Dienstag dorthin muss nur noch fertig ist und mich anbettelt das ich ihre Schwester nicht dorthin bringe. Sie hat am Dienstag bis Nachmittags Schule und will auf jeden Fall früher nach Hause kommen damit sie ihre Schwester beschützen kann. Wenn sie ihn sieht hat sie panische Angst krallt sich an mich und weint (haben ihn einmal im Auto vorbei fahren gesehen). Selbst wenn ich neutral bin was mir sehr schwer fällt wird sie die Reaktion ihrer grossen Schwester sehen und die ist ihr ein und alles. Bis jetzt habe ich verhindern können das die Grosse der Kleinen irgendwas sagt, aber ich habe sie nicht 24 Stunden im Blick! Sie sagte wenn die Kleine fragt wird sie sie nicht belügen sondern die Wahrheit sagen, was soll ich tun?
Ich sehe den Sinn nicht sie durcheinander zu bringen, denn eins weiss ich, ich werde sie ihm NIEMALS alleine mitgeben!!!

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10. Januar 2018 um 2:30
In Antwort auf jacki_12126651

Ja aber so einfach ist das nicht.
Das ist vom Gericht so gestgelegt. Und wenn ich mich da querstelle kann mir im schlimmsten Fsll sogar das Sorgerecht entzoegn werden. Glaub mir ich habe alles versucht um das zu umgehen, weil ich wusste das es keinen Sinn macht denn ich kenne mein Kind und 2. weil er ihr nicht gut tut, mein Vorschlag war das ich es ihr erzähle wenn SIE selbst danach fragt und ihn sehen möchte aber das interessiert die nicht
Der drängt sich einfach in unser Leben ohne Rücksicht auf meine Maus...

Könnte kotzen wenn man so etwas liest!!!
Er ist der Vater! Und ein Vater hat ein recht auf sein Kind, wie auch ein Kind auf sein Vater!
Ihr seit echt alle so krass drauf!!! Ihr Mütter seit schon der Hammer! 
 

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10. Januar 2018 um 9:51

Zumal man, wenn man den Schilderungen der TE glauben kann, stark davon ausgehen kann, dass es bislang nicht weit her war, mit Vaterqualitäten.

Also, geht es jetzt darum, vollkommen undifferenziert und ohne Beachtung jeglichen Kontextes persönlichen Frust abzulassen? 
Damit tut man keinem guten Vater (Vater mit Herz), der um seinen Umgang kämpfen muss einen Gefallen. 

Btw ist der Thread von 2012.
Anstatt nachts alte Threads zum Umgangsrecht zu googlen und ohne Beachtung des Inhaltes darunter zu kotzen kann man auch was sinnvolles machen. 

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10. Januar 2018 um 10:27

Zur Beachtung es Inhaltes gehört es dann aber auch, festzustellen, dass es auch mit den Mutterqualitäten der TE nicht weit her war.

Sich extra krankschreiben zu lassen, um Termine nicht halten zu müssen, nicht mehr ans Telefon zu gehen, durch schriftliches Verhandeln und das Rennen zu x-Institutionen zu versuchen alles immer und immer und immer weiter hinaus zu schieben, ist auch nicht gerade hitverdächtig. Genau so wie die Bemerkung - der Vater könne sich unmöglich geändert haben.

Da wurde Energie verschwendet - über fast 1,5 Jahre -, um nur ja jeden Kontakt des Kindes mit dem Vater zu verhindern. Anstatt sein Bemühen darauf zu richten, jetzt eine normale Vater-Kind-Beziehung möglich zu machen.
Und in 1,5 Jahren hätte man dem Kind den Vater durch Fotos, auch aktuelle, Erzählungen, vielleicht kleine Geschenke durch den Vater durchaus näher bringen können.

 

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10. Januar 2018 um 20:30

Der Vater, den die TE beschreibt, hat die TE und sein Kind - das ältere ist offenbar nicht von ihm - verlassen, als das Kind 8 Monate alt war.
JA - richtig, er hat sich dann nicht um das Kind gekümmert; keinen Kontakt gesucht - für etwas mehr als 1,75 Jahre.
Das war nicht richtig, sondern absolute Kacke, darüber brauchen wir nicht diskutieren.

Als das Kind dann ca. 2,5 Jahre war, wollte er aber wieder Kontakt haben.
Den anschließend die Mutter, also die TE, bis zu diesem Thread eifrig hintertrieben hat, über 1,5 Jahre - das Kind war dann fast 4 Jahre.

Also, dass der Vater sich vier Jahre nicht ums Kind geschert hat und ihm erst nach vier Jahren mal einfiel, dass er ja ein Kind hat, ist so ja nicht ganz zutreffend.
Der DURFTE sich in den "letzten" 1,5 Jahren nicht um sein Kind kümmern, Kontakt zu diesem pflegen - weil die Mutter das ganz bewußt hintertrieben hat.
Und Unterhalt wurde ja offensichtlich gezahlt.

Das hat auch absolut nichts mit Nicht-Mutter und Anwältin zu tun.
Nur mit gesundem Menschenverstand.

Ein Kind hat ein Anrecht auf BEIDE Eltern, auf Mutter und Vater.
Und auch wenn sich ein Elternteil kacke verhalten hat, seinen Elternpflichten nicht nachkam, sollte man einem Kind die Chance einräumen, dieses Elternteil kennenzulernen, einen Beziehung mit ihm aufzubauen, wenn das Elternteil sich besinnt und es jetzt besser machen möchte.

Das Argument, der ist ein Fremder, zieht da in meinen Augen nicht.
Ich finde 1,5 Jahre sind wirklich Zeit genug, dass man dem Kind da hätte vernünftig vermitteln können, dass da ein Papa ist, statt sämliche Energien in ein "nein, nein, nein" und unsinniges "der ist fremd-Geschreie" zu stecken.
Ja, der ist fremd für das Kind.
U.a. deshalb, weil die Mutter in diesen 1,5 Jahren ALLES dafür getan hat, dass der Vater fremd bleibt.

Du kannst hier die "Schuld" doch nicht ernsthaft nur beim Vater sehen.
 

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10. Januar 2018 um 20:41

Was der Typ hier konkret gemacht hat, dazu hat die TE keine Ausführungen gemacht.
Was also genau vorgefallen ist, weiß man nicht.

Und nur weil DU Dir nicht vorstellen kannst, dass Menschen sich ändern können, ist das doch kein allgemeiner naturwissenschaftlicher Grundsatz.
Auch Menschen die sehr impulsiv sind, dann aggressiv und ausfallen, oder gar gewalttätig werden, können sich, insbesondere durch/nach entsprechender Therapie ändern.

Was der Typ hier in den vergangenen Jahren unternommen hat, wissen wir doch auch nicht.
Ich meine nur, jemand, der sich von der Kindsmutter über 1,5 Jahre herumzerren läßt - Anwalt, Jugendamt, Jugendschutz, Gericht -, der hinnehmen muß, dass da Termine einfach so - weil man zum Arzt geht und sich obwohl einem nichts fehlt, krankschreiben läßt - abgesagt werden, verschoben werden, nicht getroffen werden können, weil Madame nicht ans Telefon geht usw., der macht das Ganze bestimmt nicht zum Spaß. Oder lediglich deshalb weil ihm da mal kurz in den Sinn kam, er könnte mal die Kindsmutter ärgern oder was auch immer.
 

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12. Januar 2018 um 23:08
In Antwort auf jacki_12126651

Hallo,
hat jemand das vielleicht schon hinter sich und kann mir helfen? Will jetzt nicht zu weit ausholen.
Meine Tochter (fast4) kennt ihren Vater nicht und wusste bis vor ein paar Tagen auch nicht das es da noch einen Vater gibt den sie bald treffen soll. Hat sie auch nicht sonderlich erstaunt oder interessiert, sie kann das noch nicht überblicken und versteht den Zusammenhang nicht denke ich. Naja ich hab ihr Babyfotos gezeigt wo sie mit ihm drauf ist und ihr versucht zu erklären und sie gefragt ob sie ihn mal sehen möchte. Nein möchte ich nicht und ich geh da nicht hin war ihre Antwort.
Ich kenn ja meine Maus und wenn sie nicht möchte werde ich sie da auch nicht dazu überreden können. Klar ich kann sie mir "unter den Arm klemmen" und versuchen irgendwie dahin zukommen aber ist ja nicht Sinn der Sache.
Möchte sie da eigentlich nicht zwingen, sie ist fremden gegenüber sehr extrem, besonders wenn sie merkt alle wollen was von ihr. Sie wird dort auf meine Schoß sitzen, ihr Gesicht in meinem Pulli vergraben und wnn die auf sie einreden weinen.
Wie werden die dort reagieren, oh Gott hab so Angst das ich ihr damit schade??
lg

Ich verstehe schon Deine Bedenken, aber du solltest Dich auch mit Dir auseinandersetzen und nicht nur mit dem, was er jetzt bei Deiner Jüngsten anrichten könnte. Denn deine Große hat ja offensichtlich früher als Du erkannt, dass er gaga ist. Wie konntest Du mit ihm noch ein Kind bekommen, wenn er so schrecklich ist?
Ich meine das nicht als "selber schuld", sondern ich bin wirklich der Überzeugung, dass Du da was zum Aufarbeiten hast, was euch alle weiterbringt. Dan kannst Du auch ganz anders in den Termin gehen. Sei nicht nur Opfer.  Sei Deinem Kind eine starke Schulter, wenn sie sich dort verkriechen will. Hau es ihm an den Kopf, warum er das nicht verdient hat, aber mach bloß nicht einen auf Opfer. Deine Große hat mehr durchschaut, nimm sie als Vorbild! 

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13. Januar 2018 um 11:33

>>>Wie gesagt aus Dir spricht die Anwältin, eine Mutter reagiert halt hier wie die Te emotional vor allem wenn Dinge vorgefallen sind.<<<

Dann bist Du der Ansicht, dass Juristinnen NIEMALS Mütter sein können?

Denn wenn Du so argumentierst, müsste jede Anwältin, Staatsanwältin, Richterin, Justiziarin komplett unfähig sein, in Fällen mit Kindern sachlich zu agieren - weil dann ja offenbar immer die Mutter in der Frau die Oberhand gewinnt.
Und selbst wenn die Frauen Sachlichkeit für sich reklamieren, müßten sie sich immer durch Befangenheitsanträge der Gegenseiten aus dem entsprechenden Verfahren gekickt sehen.

So einfach kann es sich doch jetzt wirklich nicht machen.

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