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Betreuungsgeld auf dem rechtlichen Prüfstand

14. April 2015 um 16:30 Letzte Antwort: 14. April 2015 um 20:23

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/betreuungsgeld-verfassungsgericht-zweifelt-an-rechtmaessigkeit-a-1028552.html

Anscheinend gibt es Bedenken gegen die Beschlussfassung auf Bundesebene. Bin mal gespannt was letztendlich rauskommt.

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14. April 2015 um 18:00

In Bayern
wird der Antrag wohl automatisch an die Familien versendet, daher gibt es niemanden, der es schlichtweg "übersieht" das betreuungsgeld zu beantragen.

Und Bayern hat eine recht geringe Kita-Dichte, insb. für Ganztagsplätze. da Planen manche Familien wahrscheinlich schlichtweg ein, dass es eh keine Betreuungsmöglichkeiten für sie gibt, reichen 3 Jahre Elternzeit ein und sind somit bezugsberechtigt.

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14. April 2015 um 19:12

Gerade deshalb
sollten sie das Betreuungsgeld lieber sein lassen und die Mittel stattdessen in ein flächendeckendes Krippen- und Kitanetz investieren. So könnten effektiv viel mehr Kinder betreut werden und die Eltern könnten arbeiten.

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14. April 2015 um 20:23

Und das ist doch im Grunde
genommen perfide - um eine Klagewelle abzumildern, wird das Betreuungsgeld, das eher einem Taschengeld gleicht, ins Leben gerufen. Also eine Baustelle (fehlende Betreuungsplätze) mit einer anderen (rechtlich unausgegorenes Betreuungsgeld) ersetzt.
Da hätte ich es mir gewünscht, dass alle, die bei der Kitaplatzsuche leer ausgegangen sind, die Kommunen mittels Klagen auflaufen lassen.

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