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Betreuungsgeld..

21. Juli 2015 um 10:06

wurde jetzt schon entschieden?
Wenn nicht, tippe ich auf formelle Verfassungswidrigkeit, da es an Kompetenz des Bundes mangelt.
Die materielle Verfassungsmäßigkeit wurde noch nicht geprüft, oder?

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21. Juli 2015 um 10:34

Mir ehrlich gesagt völlig
Egal, ich könnt im kreis kotzen!
Dann gehört das landeserziehungsgeld das in einigen bundesländern gezahlt wird auch abgeschafft!

Mir hätten die 150euro im monat einiges geholfen...
Nervt mich grad echt tierisch! Mit der dämlichen neuen elterngeld regelung haben die schon genug verpfuscht

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21. Juli 2015 um 10:47
In Antwort auf yve98

Mir ehrlich gesagt völlig
Egal, ich könnt im kreis kotzen!
Dann gehört das landeserziehungsgeld das in einigen bundesländern gezahlt wird auch abgeschafft!

Mir hätten die 150euro im monat einiges geholfen...
Nervt mich grad echt tierisch! Mit der dämlichen neuen elterngeld regelung haben die schon genug verpfuscht

Das Landeserziehungsgeld ..
ist im Hinblick auf Kompetenz des Bundes verfassungswidrig. Er hätte das Gesetz nicht erlassen dürfen.
Wohnst du in Bayern? Da wird es anscheinend weiter gezahlt..

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21. Juli 2015 um 11:00

Verstehe ich es
richtig, dass das Bundesverfassungsgericht letztlich doch nur sagt, dass dieses Gesetz, welches vom Bund verabschiedet wurde, verfassungswidrig ist, weil die Kompetenz des Bundes eben für so ein Gesetz nicht vorgesehen ist/ausreicht/wie auch immer das heißt. Das bedeutet, dass es ab jetzt Sache der Bundesländer ist, ob sie weiterhin Betreuungsgeld zahlen, oder eben nicht?! Abgesehen von Bayern, welches das Betreuungsgeld schon zugesichert hat, kann es also durchaus sein, dass NRW, MeckPom usw. auch weiterhin zahlt, korrekt?
Insofern würde ich abwarten...

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21. Juli 2015 um 11:02
In Antwort auf kamala_11901399

Verstehe ich es
richtig, dass das Bundesverfassungsgericht letztlich doch nur sagt, dass dieses Gesetz, welches vom Bund verabschiedet wurde, verfassungswidrig ist, weil die Kompetenz des Bundes eben für so ein Gesetz nicht vorgesehen ist/ausreicht/wie auch immer das heißt. Das bedeutet, dass es ab jetzt Sache der Bundesländer ist, ob sie weiterhin Betreuungsgeld zahlen, oder eben nicht?! Abgesehen von Bayern, welches das Betreuungsgeld schon zugesichert hat, kann es also durchaus sein, dass NRW, MeckPom usw. auch weiterhin zahlt, korrekt?
Insofern würde ich abwarten...

Richtig
ich weiß aber nicht, ob das Gesetz noch in materieller Hinsicht geprüft wird.
Sollte dies der FAll sein und sollte es da ebenso verfassungswirdig sein, können auch die Länder nichts ausrichten..

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21. Juli 2015 um 11:07
In Antwort auf sisasausemaus

Richtig
ich weiß aber nicht, ob das Gesetz noch in materieller Hinsicht geprüft wird.
Sollte dies der FAll sein und sollte es da ebenso verfassungswirdig sein, können auch die Länder nichts ausrichten..

Abgesehen
von Seehofer natürlich, der-wie kann es anders sein- über dem Gesetz steht!

Jetzt hab ich den Unterschied zwischen formell und materiell verstanden! Danke!
Ich hab bislang noch nichts dazu gefunden, ob es auch materiell geprüft wird.

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21. Juli 2015 um 11:07

Wie findet ihr das eigentlich?
Überall wurde geschimpt, dass Geld soll woanders investiert werden ( Betreuung, Angebote für Kinder und Jugendliche, Kitaplätze ect)- und nicht als Herdprämie, denn das würde die Frau ja anlocken,zu Hause zu bleiben und damit Berufslücken haben...
aber was ist mit den Frauen, die zu Hause bleiben wollen? Oder sind 150 sowieso ein Witz gewesen für das eine Mutter oder auch Vater zu Hause leistet? Sollte es eigentlich mehr geben?

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21. Juli 2015 um 11:20

Schon
aber die CDU wollte eben ihr Lieblingskind durchsetzen und am KiTa ausbau sparen

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21. Juli 2015 um 11:21

Oh; die Maut...
Noch so ein Seehofer-Projekt! Interessante Zeiten kommen auf uns zu...

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21. Juli 2015 um 11:53

Naja
je mehr Leute arbeiten gehen, desto mehr kommt das der Wirtschaft zugute, wenn du "nur" zu Hause bist, dann bist du im Kapitalismus nicht produktiv, du hast keinen Nutzen für dieses System. Deshalb wird die Rolle der Hausfrau und Mutter so runtergespielt und mit Ungerechtigkeit und Unterdrückung betitelt.
Lieber geht man dann 40 h die Woche putzen, um ja nicht den Anschein zu machen, man lebe auf andere Kosten und ist nur zu Hause , obwohl man jahrelang für was ganz anderes ausgebildet wurde.

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21. Juli 2015 um 12:08
In Antwort auf yve98

Mir ehrlich gesagt völlig
Egal, ich könnt im kreis kotzen!
Dann gehört das landeserziehungsgeld das in einigen bundesländern gezahlt wird auch abgeschafft!

Mir hätten die 150euro im monat einiges geholfen...
Nervt mich grad echt tierisch! Mit der dämlichen neuen elterngeld regelung haben die schon genug verpfuscht

Wiso
das neue Elterngeld ist doch super Was gefällt dir daran nicht?

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21. Juli 2015 um 12:40

Gute nachrichten
in bayern wird das betreuungsgeld bleiben...gsd.

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21. Juli 2015 um 12:50

Also jetzt
Bekommt erstmal niemand mehr Betreuungsgeld. Bayern kann dann auch nicht sagen, ja nix hier Bundesverfassungsgericht, wir zahlen es weiter, denn das Betreuungsgeld in der Form wie es jetzt gezahlt wird, darf es so ja gar nicht geben. Bayern müsste dann ein eigenes Betreuungsgeld einführen, aber ob sie das machen, wenn es schon Landeserziehungsgeld gibt? Fraglich.

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21. Juli 2015 um 12:53

Es kommt drauf an,
was die Landesregierung möchte.
Wird das Land von der SPD dominiert, werden die Eltern wohl leer ausgehen

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21. Juli 2015 um 12:55

Mich nervt
dass so getan wird, als würden in Bayern für Familien Milch und Honig fließen und keiner hätte da eine Betreuung unter 3 nötig und alle wären mit dem Betreuungsgeld bestens bedient... denn das ist nicht so. Es gibt Teile Bayerns, in denen das Leben so extrem viel kostet, dass ein Gehalt nicht zum Leben reicht. Da müssen beide Partner arbeiten gehen und sind auf eine gewisse Kinderbetreuung einfach angewiesen. Ich finde es wirklich schrecklich dass die Landesregierung das einfach so ignoriert und ihren konservativen Stiefel einfach so weiter durchzieht. Das ist doch schon fast Ignoranz dem eigenen Volk gegenüber...

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21. Juli 2015 um 13:02

Habe gerade gelesen
dass Bayern es auch nur weiterhin anbieten will, wenn das Geld vom Bund kommt. Bis es in der Hinsicht eine Einigung oder gar Entscheidung gibt, das wird dauern. Vor allem wenn die Bundesländer noch beteiligt werden.. also würde ich erstmal abwarten und damit noch nicht rechnen.

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21. Juli 2015 um 13:11
In Antwort auf xmangolyx

Wiso
das neue Elterngeld ist doch super Was gefällt dir daran nicht?

Weils völlige augenwischerei ist!
Bei meinem ersten kind konnte ich mir das elterngeld auf den doppelten zeitraum strecken lassen. Der elterngeldbezug war aber auf die einfache zeit festgelegt. So hätte ich ab jahr 2 problemlos ein paar euro dazu verdienen dürfen, ohne dass es mir aufs elterngeld angerechnet wird.
Damals war ich aber noch nicht drauf angewiesen.
Diesmal könnte ich es gut brauchen, da das elterngeld eh schon niedriger ausfällt, weil ich böse mutti ja bloss teilzeit gearbeitet habe.
Mit dem tollen elterngeld plus wird nicht nur der auszahlungszeitraum verdoppelt sondern auch der bezugszeitraum. Heisst, solange man elterngeld gezahlt bekommt, wird zuverdienst angerechnet.

Steuerlich läufts genauso.

Ganz grosse kacke ist das! Das benachteiligt eltern, die komplett zu hause bleiben wollen total.

Und unverheiratet ist man sowieso völlig gekniffen.
In unserem bundesland zahl ich immense kitapreise, auch für meine grosse über 3 jährige, landeserziehungsgeld gibts nicht, zwei jahre zu hause bleiben ist für fast niemanden bezahlbar.
Ist doch scheiße sowas! Ich finde schon, dass man als mutter die wahl haben sollte.
Tatsächlich hat man die aber nicht, auch wenn die politik was anderes behauptet...

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21. Juli 2015 um 13:44

Quatsch
die 150Euronen sind Bestechungsgeld dafür, dass man Statistiken beschönigt hat.
Arbeitslosen oder Hartz4 bzw. benötigte Kindertaplätze

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21. Juli 2015 um 14:00

Ich finde das richtig sch...
Ich will meine Kinder einfach nicht so früh in die Fremdbetreunung stecken. Und mit dem Betreuungsgeld ging es einigermassen, klar mit Einschränkungen aber das war und ist es uns wert. Und ich weiss echt nicht was dieser herabsetzenden Ausdruck Herdprämie immer soll. Nicht jede Frau findet ihre Erfüllung im Arbeiten und will Karriere.

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21. Juli 2015 um 14:15

Finde diese
Entscheidung auch blöd. So viele Entscheidungen die falsch sind in unserer Politik. Es gibt Frauen die gern Zuhause sind und nicht arbeiten gehen. Nur weil die Zeit heute Moderner ist muss nicht jeder so sein. Es war eine Hilfe für Frauen die kein Platz finden und deshalb nicht arbeiten können aber auch für Frauen die Zuhause sein möchten. Wir zahlen die Betreuung unserer Kinder ja auch? Also wieso dürfen wir nicht eine Stütze kriegen wenn wir unsere Kinder selbst betreuen?..

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21. Juli 2015 um 14:35

Diese 150Euro
könnte man an anderer stelle viel sinnvoller anlegen. Deutschkurse Vorschulkinder, kostenlose Verpflegung in der Grundschule, sozial schwache Kinder unterstützen mit Zusatzangeboten. Klar sind 150euro ein nettes Zubrot, was jeder brauchen könnte, aber keiner haben MUSS. Kann mir niemand erzählen, dass er NUR wegen der 150Euro zu hause bleibt. Diese Entscheidung ist mit Sicherheit schon vorher gefallen.

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21. Juli 2015 um 15:01
In Antwort auf yve98

Weils völlige augenwischerei ist!
Bei meinem ersten kind konnte ich mir das elterngeld auf den doppelten zeitraum strecken lassen. Der elterngeldbezug war aber auf die einfache zeit festgelegt. So hätte ich ab jahr 2 problemlos ein paar euro dazu verdienen dürfen, ohne dass es mir aufs elterngeld angerechnet wird.
Damals war ich aber noch nicht drauf angewiesen.
Diesmal könnte ich es gut brauchen, da das elterngeld eh schon niedriger ausfällt, weil ich böse mutti ja bloss teilzeit gearbeitet habe.
Mit dem tollen elterngeld plus wird nicht nur der auszahlungszeitraum verdoppelt sondern auch der bezugszeitraum. Heisst, solange man elterngeld gezahlt bekommt, wird zuverdienst angerechnet.

Steuerlich läufts genauso.

Ganz grosse kacke ist das! Das benachteiligt eltern, die komplett zu hause bleiben wollen total.

Und unverheiratet ist man sowieso völlig gekniffen.
In unserem bundesland zahl ich immense kitapreise, auch für meine grosse über 3 jährige, landeserziehungsgeld gibts nicht, zwei jahre zu hause bleiben ist für fast niemanden bezahlbar.
Ist doch scheiße sowas! Ich finde schon, dass man als mutter die wahl haben sollte.
Tatsächlich hat man die aber nicht, auch wenn die politik was anderes behauptet...

Da muss ich
Yve recht geben. z. B. dass man die Partnermonate nur noch bekommt, wenn man gemeinsam Elterngeld-Plus-Monate nimmt, aber die kann man faktisch nur innerhalb der ersten 12 Monate nehmen, in denen man aber sowieso kaum gleichzeitig Teilzeit arbeiten gehen kann, weil es U1 kaum Betreuungsplätze gibt. Völlig an der Realität vorbei

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21. Juli 2015 um 15:12

Habe ich ja auch nicht
Geschrieben.Aber ich werde jetzt auch nicht jeden einzelnen Grund aufzählen warum Frau arbeiten gehen muss bzw. will. Und ich habe mich ja auf die Bezeichnungen der Herdprämie bezogen und diese impliziert einfach diesen Vergleich Heimchen vs. Karrierfrau.
Lg

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21. Juli 2015 um 15:48
In Antwort auf flyingkat

Diese 150Euro
könnte man an anderer stelle viel sinnvoller anlegen. Deutschkurse Vorschulkinder, kostenlose Verpflegung in der Grundschule, sozial schwache Kinder unterstützen mit Zusatzangeboten. Klar sind 150euro ein nettes Zubrot, was jeder brauchen könnte, aber keiner haben MUSS. Kann mir niemand erzählen, dass er NUR wegen der 150Euro zu hause bleibt. Diese Entscheidung ist mit Sicherheit schon vorher gefallen.

Doch,
Rechne mal nach. Bei 40 Stunden verdiene ich mit Steuerklasse 5 im gelernten med. Beruf Netto 900Eur. Dadurch dass mein Mann gut verdient kostet uns ein Kitaplatz ca. 300 Eur. Bleiben 600. Jetzt gehe ich auf 450Euro-Basis arbeiten, der Kleine kann in der Zeit von der Oma betreut werden und wir bekommen das Betreuungsgeld, macht auch 600 Euro. Da ist doch klar wofür ich mich entscheide? Und so geht's sicherlich nicht nur mir. Ich finde das Betreuungsgeld ist eine gute Sache, denn bei manchen ist es genau das was es bezwecken sollte: ein Anreiz sein Kind Zuhause zu betreuen, eben das Zünglein an der Waage wenn man (aus rein finanzieller Sicht) vor der Frage steht.

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21. Juli 2015 um 17:05

Wow
Das ist ja mal ne Rechnung... Ja 150euro mehr sind 150euro mehr. Egal was man verdient oder nicht. Die interessante Frage ist, ist es ein Anreiz und wenn ja wofür?

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21. Juli 2015 um 17:18
In Antwort auf yve98

Mir ehrlich gesagt völlig
Egal, ich könnt im kreis kotzen!
Dann gehört das landeserziehungsgeld das in einigen bundesländern gezahlt wird auch abgeschafft!

Mir hätten die 150euro im monat einiges geholfen...
Nervt mich grad echt tierisch! Mit der dämlichen neuen elterngeld regelung haben die schon genug verpfuscht

Wieso sollte das Landeserziehungsgeld abgeschafft werden??
Klingt mir ja ehrlich gesagt schon etwas nach Neid.... :/

Landeserziehungsgeld ist, wie der Name schon sagt, Ländersache....da hat der Bund oder auch andere Bundesländer nix zu sagen, obs ein Land zahlt oder ned? ^^

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21. Juli 2015 um 17:28
In Antwort auf schildi159

Doch,
Rechne mal nach. Bei 40 Stunden verdiene ich mit Steuerklasse 5 im gelernten med. Beruf Netto 900Eur. Dadurch dass mein Mann gut verdient kostet uns ein Kitaplatz ca. 300 Eur. Bleiben 600. Jetzt gehe ich auf 450Euro-Basis arbeiten, der Kleine kann in der Zeit von der Oma betreut werden und wir bekommen das Betreuungsgeld, macht auch 600 Euro. Da ist doch klar wofür ich mich entscheide? Und so geht's sicherlich nicht nur mir. Ich finde das Betreuungsgeld ist eine gute Sache, denn bei manchen ist es genau das was es bezwecken sollte: ein Anreiz sein Kind Zuhause zu betreuen, eben das Zünglein an der Waage wenn man (aus rein finanzieller Sicht) vor der Frage steht.

Das
Ist für mich aber kein "muss", sondern läuft eher unter den Motto etwas Luxus, den ich mir so gönnen kann. Das sei auch jedem gegönnt, aber wo genau ist da jetzt ein Anreiz für mehr Kinder? Weil ja genau DAS unserem Staate fehlt. Und ich denke dafür sind diese 150euro eben gar nicht relevant.

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21. Juli 2015 um 17:35

Heißt das nun, dass es
Erstmal für keinen mehr Betreuungsgeld gibt?
In Bayern hat Horst Seehofer schon gesagt, dass er nur dann weiter Betreuungsgeld zahlen wird, wenn vom Bund Geld kommt. Aber da dort die meisten dagegen sein, wird es das dann wahrscheinlich auch in Bayern nicht mehr geben, oder?

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21. Juli 2015 um 17:38

Übrigens
war das Betreuungsgeld nicht als Anerkennungsprämie der Erziehungsarbeit, wie es hier verstanden wird, gedacht, sondern als Prämie, dass man eine staatliche Leistung nicht in Anspruch nimmt. So war es auch von der CSU gewollt.

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21. Juli 2015 um 18:02
In Antwort auf lapagana

Wieso sollte das Landeserziehungsgeld abgeschafft werden??
Klingt mir ja ehrlich gesagt schon etwas nach Neid.... :/

Landeserziehungsgeld ist, wie der Name schon sagt, Ländersache....da hat der Bund oder auch andere Bundesländer nix zu sagen, obs ein Land zahlt oder ned? ^^

Weil dadurch
Familien benachteiligt werden, weil sie ein paar hundert meter in die falsche richtung wohnen.

Warum werden FAMILIEN in einigen Bundesländern schlechter behandelt als in anderen, wenn doch gesamt Deutschland mehr Kinder braucht?

Klar ist das neid, gebe ich auch offen zu. 150euro, die ich fest eingeplant habe, weil ich im vergleich zu meiner ersten elternzeit eh schon finanzielle einbussen mache tun uns schon weh.
Und es ärgert mich, dass ich weniger probleme hätte, würde ich nur ein paar meter weiter wohnen.

Familienpolitik sollte bundeseinheitlich gemacht werden.
Das betrifft aber nicht nur landeserziehungsgeld, sondern auch kita und hortkosten etc. pp.

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21. Juli 2015 um 18:10
In Antwort auf yve98

Weils völlige augenwischerei ist!
Bei meinem ersten kind konnte ich mir das elterngeld auf den doppelten zeitraum strecken lassen. Der elterngeldbezug war aber auf die einfache zeit festgelegt. So hätte ich ab jahr 2 problemlos ein paar euro dazu verdienen dürfen, ohne dass es mir aufs elterngeld angerechnet wird.
Damals war ich aber noch nicht drauf angewiesen.
Diesmal könnte ich es gut brauchen, da das elterngeld eh schon niedriger ausfällt, weil ich böse mutti ja bloss teilzeit gearbeitet habe.
Mit dem tollen elterngeld plus wird nicht nur der auszahlungszeitraum verdoppelt sondern auch der bezugszeitraum. Heisst, solange man elterngeld gezahlt bekommt, wird zuverdienst angerechnet.

Steuerlich läufts genauso.

Ganz grosse kacke ist das! Das benachteiligt eltern, die komplett zu hause bleiben wollen total.

Und unverheiratet ist man sowieso völlig gekniffen.
In unserem bundesland zahl ich immense kitapreise, auch für meine grosse über 3 jährige, landeserziehungsgeld gibts nicht, zwei jahre zu hause bleiben ist für fast niemanden bezahlbar.
Ist doch scheiße sowas! Ich finde schon, dass man als mutter die wahl haben sollte.
Tatsächlich hat man die aber nicht, auch wenn die politik was anderes behauptet...

Yve
was hindert Dich denn daran regulär für 1 Jahr das volle Elterngeld zu beziehen statt auf 2 Jahre gesplittet, und die jeweilige Hälfte fürs kommende Jahr selbst zu sparen? Kommt doch fast aufs gleiche raus. Und was die Steuerprogression betrifft, hast Du mit Jahresmitte einen recht günstigen Geburtszeitraum so dass es auf 2 Steuerjahre verteilt ist.

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21. Juli 2015 um 18:22

.
Ich befürworte es eher, dass das Betreuungsgeld gestrichen wurde, weil ich fürchte, dass dadurch Anreize falsch gesetzt werden.
Gutverdiener kriegen einen netten Zuschuss für ihre Privatkita oder AuPair, und Kinder aus sozial schwachen Familien werden eher daheim betreut statt durch die Kita gefördert zu werden, ähnlich ist es bei ausländischen Familien, deren Kinder noch deutsch lernen müssen.

Zudem habe ich persönlich Vorbehalte gegen Modelle, die eindeutig auf das Ein-Ernährermodell abzielen, weil ich das Gefühl habe dass dadurch zumeist Frauen aus der Berufstätigkeit gedrängt werden (gerade bei mehreren aufeinanderfolgenden Kindern) die dann aber im Falle von Trennung oder im Rentenalter in die Röhre schauen, weil kein eigenes finanzielles Polster aufgebaut wurde.
Ich halte solche Familien-Modelle für sinnvoller, die eine angemessene Beteiligung beider Elternteile an Kindererziehung und Einkommen bevorzugen, für zeitgemäßer, gerade in Zeiten hoher Scheidungsraten oder der Gefahr von Arbeitslosigkeit des/der Erwerbstätigen.

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21. Juli 2015 um 18:50
In Antwort auf waldmeisterin1

Yve
was hindert Dich denn daran regulär für 1 Jahr das volle Elterngeld zu beziehen statt auf 2 Jahre gesplittet, und die jeweilige Hälfte fürs kommende Jahr selbst zu sparen? Kommt doch fast aufs gleiche raus. Und was die Steuerprogression betrifft, hast Du mit Jahresmitte einen recht günstigen Geburtszeitraum so dass es auf 2 Steuerjahre verteilt ist.

Daran hindern tut mich
Gar nichts. So werd ich es jetzt wohl auch machen.

Trotzdem finde ICH es völlig bescheuert und augenwischerei. Denn nicht jeder hat vorteile vom "neuen" elterngeld.
So wies ständig überall propagiert wird.

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21. Juli 2015 um 18:50


ausser man möchte es so verstehen

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21. Juli 2015 um 18:58
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Ich befürworte es eher, dass das Betreuungsgeld gestrichen wurde, weil ich fürchte, dass dadurch Anreize falsch gesetzt werden.
Gutverdiener kriegen einen netten Zuschuss für ihre Privatkita oder AuPair, und Kinder aus sozial schwachen Familien werden eher daheim betreut statt durch die Kita gefördert zu werden, ähnlich ist es bei ausländischen Familien, deren Kinder noch deutsch lernen müssen.

Zudem habe ich persönlich Vorbehalte gegen Modelle, die eindeutig auf das Ein-Ernährermodell abzielen, weil ich das Gefühl habe dass dadurch zumeist Frauen aus der Berufstätigkeit gedrängt werden (gerade bei mehreren aufeinanderfolgenden Kindern) die dann aber im Falle von Trennung oder im Rentenalter in die Röhre schauen, weil kein eigenes finanzielles Polster aufgebaut wurde.
Ich halte solche Familien-Modelle für sinnvoller, die eine angemessene Beteiligung beider Elternteile an Kindererziehung und Einkommen bevorzugen, für zeitgemäßer, gerade in Zeiten hoher Scheidungsraten oder der Gefahr von Arbeitslosigkeit des/der Erwerbstätigen.

Letzter Absatz:

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21. Juli 2015 um 19:04
In Antwort auf yve98

Weil dadurch
Familien benachteiligt werden, weil sie ein paar hundert meter in die falsche richtung wohnen.

Warum werden FAMILIEN in einigen Bundesländern schlechter behandelt als in anderen, wenn doch gesamt Deutschland mehr Kinder braucht?

Klar ist das neid, gebe ich auch offen zu. 150euro, die ich fest eingeplant habe, weil ich im vergleich zu meiner ersten elternzeit eh schon finanzielle einbussen mache tun uns schon weh.
Und es ärgert mich, dass ich weniger probleme hätte, würde ich nur ein paar meter weiter wohnen.

Familienpolitik sollte bundeseinheitlich gemacht werden.
Das betrifft aber nicht nur landeserziehungsgeld, sondern auch kita und hortkosten etc. pp.

Ich komm mir ja auch verhohnepipelt vor xD
Hab diesen Monat das erste Mal Betreuungsgeld bekommen.......is schon bitter, dass es jetzt ne Einmalzahlung ist. Klar...150 haben oder nicht haben macht nen Unterschied...

Hatte auch fest damit gerechnet und deswegen auch entschieden die ersten drei Jahre daheim zu bleiben, weil mit dem fest geplanten Betreuungsgeld mehr übrig bleibt als würde ich mein Berufsziel weiterverfolgen. Da würden wir nämlich noch draufzahlen und es würde wohl zeitlich schon scheitern :/ Da aber die Einstellungssituation sowieso aussichtslos ist, haben wir eben entschieden, dass wir lieber die 150 plus nehmen statt dem Minus.

Find ich auch doof, dass jetzt Essig ist damit...vor allem was anderes arbeiten bis die Umstände sich ändern geht auch nicht, weil die Kita-Situation ebenfalls besch...... ist...für einen Platz zahlt man ca 500 Euro, Bringzeit ist bei den meisten zwischen halb 8 und halb 9, man hat nur einen Termin im Jahr zur Anmeldung und die Verteilung läuft dann zentral, so dass man die Kita nichtmal wählen kann und auf 1 Platz kommen 20 Bewerber.....wundert wahrscheinlich keinen wenn man daheim bleibt unter den Umständen....

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21. Juli 2015 um 19:23
In Antwort auf lapagana

Ich komm mir ja auch verhohnepipelt vor xD
Hab diesen Monat das erste Mal Betreuungsgeld bekommen.......is schon bitter, dass es jetzt ne Einmalzahlung ist. Klar...150 haben oder nicht haben macht nen Unterschied...

Hatte auch fest damit gerechnet und deswegen auch entschieden die ersten drei Jahre daheim zu bleiben, weil mit dem fest geplanten Betreuungsgeld mehr übrig bleibt als würde ich mein Berufsziel weiterverfolgen. Da würden wir nämlich noch draufzahlen und es würde wohl zeitlich schon scheitern :/ Da aber die Einstellungssituation sowieso aussichtslos ist, haben wir eben entschieden, dass wir lieber die 150 plus nehmen statt dem Minus.

Find ich auch doof, dass jetzt Essig ist damit...vor allem was anderes arbeiten bis die Umstände sich ändern geht auch nicht, weil die Kita-Situation ebenfalls besch...... ist...für einen Platz zahlt man ca 500 Euro, Bringzeit ist bei den meisten zwischen halb 8 und halb 9, man hat nur einen Termin im Jahr zur Anmeldung und die Verteilung läuft dann zentral, so dass man die Kita nichtmal wählen kann und auf 1 Platz kommen 20 Bewerber.....wundert wahrscheinlich keinen wenn man daheim bleibt unter den Umständen....

So sieht es aus...
Ich habe meine tochter mit 2 jahren in die krippe gegeben. Dafür bin ich 25 stunden arbeiten gegangen und durfte über 300euro kitakosten berappen, für einen 6 stunden platz von 8-14 uhr.
Ich hatte tierisch glück, dass mein arbeitgeber mir die möglichkeit gegeben hat flexibel zu kommen und zu gehen. Wäre mit meiner eigentlichen position überhaupt nicht machbar gewesen, man hat mir extra eine stelle geschaffen.

Jetzt geht sie in den elementarbereich. 300 euro für 8-16 uhr. Meine ursprünglichen arbeitszeiten sind damit immernoch nicht realisierbar.
Im august kommt baby nummer 2. würde ich nach 1 jahr wieder arbeiten gehen, müsste ich 600euro für die kita zahlen, plus etwa 300euro spritkosten fürs auto, ohne dass ich zwar zur arbeit käme, aber bei der fahrtzeit wäre keine arbeitszeit mehr übrig und ich kann ja sowieso max. 5 stunden täglich, weil die krippe nicht länger auf hat.

Warte ich ein jahr länger, zahle ich in lebensjahr 2 von kind nummer 2 "nur" 300 euro kita für die grosse. Gehe ab lebensjahr 3 von kind 2 wieder arbeiten, zahle "nur" 300euro krippe und die grosse geht in die schule.

Im nachbarbundesland ( von dessen grenze ich 1 kilometer wohne und in dem ich arbeite) würde ich für den gleichen kita platz ca. 150euro zahlen, weil 5 stunden täglich kostenfrei sind...

Das muss man erstmal verdienen...

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21. Juli 2015 um 19:33

Ja und?
Das steht ihnen meistens auch zu, wenn die nach der Elternzeit wieder arbeiten gehen würden, wäre es dir auch nicht recht... es gibt eben nicht nur Frauen mit bezahlten Job gut gutverdienendem Mann, die schwanger werden. Von irgendwas müssen die auch leben.
Abgesehen davon wird das Betreuungsgeld bisher sowieso auf ALG 2 angerechnet.

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21. Juli 2015 um 20:07

Übrigens
wer bisher Betreuungsgeld bekam, wird es auch weiterhin bekommen... nur neue Anträge sind betroffen.

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21. Juli 2015 um 20:14

Ich schätze mal
heute, weil auch das Urteil heute gefällt wurde?

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21. Juli 2015 um 20:17

Ich kenne
übrigens echt einige, die vor der Einführung des Elterngeld 2007 die Geburt künstlich hinauszögern wollten

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21. Juli 2015 um 20:19
In Antwort auf kokomooo

Ich kenne
übrigens echt einige, die vor der Einführung des Elterngeld 2007 die Geburt künstlich hinauszögern wollten

Na
wenn es um 5-stellige Summen geht kann ich das fast nachvollziehen.
Eine Kollegin hatte Ende 2006 Entbindungstermin und sie hatte sich fast ein wenig geärgert, die Zeugung nicht noch 1 Monat aufgeschoben zu haben

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21. Juli 2015 um 20:23
In Antwort auf waldmeisterin1

Na
wenn es um 5-stellige Summen geht kann ich das fast nachvollziehen.
Eine Kollegin hatte Ende 2006 Entbindungstermin und sie hatte sich fast ein wenig geärgert, die Zeugung nicht noch 1 Monat aufgeschoben zu haben

Du ich war auch froh
Wäre meine Tochter 4 Wochen vorher bekommen, hätte ich statt 1800 Euro pro Monat 450 bekommen

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21. Juli 2015 um 20:32
In Antwort auf yve98

So sieht es aus...
Ich habe meine tochter mit 2 jahren in die krippe gegeben. Dafür bin ich 25 stunden arbeiten gegangen und durfte über 300euro kitakosten berappen, für einen 6 stunden platz von 8-14 uhr.
Ich hatte tierisch glück, dass mein arbeitgeber mir die möglichkeit gegeben hat flexibel zu kommen und zu gehen. Wäre mit meiner eigentlichen position überhaupt nicht machbar gewesen, man hat mir extra eine stelle geschaffen.

Jetzt geht sie in den elementarbereich. 300 euro für 8-16 uhr. Meine ursprünglichen arbeitszeiten sind damit immernoch nicht realisierbar.
Im august kommt baby nummer 2. würde ich nach 1 jahr wieder arbeiten gehen, müsste ich 600euro für die kita zahlen, plus etwa 300euro spritkosten fürs auto, ohne dass ich zwar zur arbeit käme, aber bei der fahrtzeit wäre keine arbeitszeit mehr übrig und ich kann ja sowieso max. 5 stunden täglich, weil die krippe nicht länger auf hat.

Warte ich ein jahr länger, zahle ich in lebensjahr 2 von kind nummer 2 "nur" 300 euro kita für die grosse. Gehe ab lebensjahr 3 von kind 2 wieder arbeiten, zahle "nur" 300euro krippe und die grosse geht in die schule.

Im nachbarbundesland ( von dessen grenze ich 1 kilometer wohne und in dem ich arbeite) würde ich für den gleichen kita platz ca. 150euro zahlen, weil 5 stunden täglich kostenfrei sind...

Das muss man erstmal verdienen...

.
dann solltest Du aber über die extrem hoch angesetzten Betreuungskosten wettern, und nicht gegen die Streichung des Elterngeldes.
Ich finde es nämlich ein Unding, was für Unsummen manche Länder für eine Halbtagsbetreuung fordern (Ganztags wird in manchen Regionen erst gar nicht angeboten), teilweise nichtmal nach Einkommen gestaffelt. Da ist eine Berufstätigkeit für beide Elternteile nämlich wirklich NICHT machbar. Wenn dann manche ankommen dass Eltern doch die Wahlfreiheit haben sollten zwischen Berufstätigkeit und Kinderbetreuung, finde ich das mehr als zynisch. Denn die Wahl zur Berufstätigkeit besteht unter solchen Umständen definitiv nicht. Und das ist echt armselig für ein westeuropäisches Land. Da sollte der Protest hinlaufen.

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21. Juli 2015 um 20:37
In Antwort auf imascheregen88

Da muss ich
Yve recht geben. z. B. dass man die Partnermonate nur noch bekommt, wenn man gemeinsam Elterngeld-Plus-Monate nimmt, aber die kann man faktisch nur innerhalb der ersten 12 Monate nehmen, in denen man aber sowieso kaum gleichzeitig Teilzeit arbeiten gehen kann, weil es U1 kaum Betreuungsplätze gibt. Völlig an der Realität vorbei

Soweit
ich das verstanden habe können aber beim Elterngeld Plus beide Elternteile im 1. Jahr gleichzeitig ihre Arbeitszeit auf 50% reduzieren und sich in der anderen Tageshälfte um den Nachwuchs kümmern. Optimal für Leute, die projektbezogen arbeiten und besser kürzertreten, als monatelang ganz raus zu sein. Mit dem vorigen Elterngeld ging das aufgrund der starken Anrechnung des Zuverdienstes nicht.

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21. Juli 2015 um 20:40
In Antwort auf yve98

So sieht es aus...
Ich habe meine tochter mit 2 jahren in die krippe gegeben. Dafür bin ich 25 stunden arbeiten gegangen und durfte über 300euro kitakosten berappen, für einen 6 stunden platz von 8-14 uhr.
Ich hatte tierisch glück, dass mein arbeitgeber mir die möglichkeit gegeben hat flexibel zu kommen und zu gehen. Wäre mit meiner eigentlichen position überhaupt nicht machbar gewesen, man hat mir extra eine stelle geschaffen.

Jetzt geht sie in den elementarbereich. 300 euro für 8-16 uhr. Meine ursprünglichen arbeitszeiten sind damit immernoch nicht realisierbar.
Im august kommt baby nummer 2. würde ich nach 1 jahr wieder arbeiten gehen, müsste ich 600euro für die kita zahlen, plus etwa 300euro spritkosten fürs auto, ohne dass ich zwar zur arbeit käme, aber bei der fahrtzeit wäre keine arbeitszeit mehr übrig und ich kann ja sowieso max. 5 stunden täglich, weil die krippe nicht länger auf hat.

Warte ich ein jahr länger, zahle ich in lebensjahr 2 von kind nummer 2 "nur" 300 euro kita für die grosse. Gehe ab lebensjahr 3 von kind 2 wieder arbeiten, zahle "nur" 300euro krippe und die grosse geht in die schule.

Im nachbarbundesland ( von dessen grenze ich 1 kilometer wohne und in dem ich arbeite) würde ich für den gleichen kita platz ca. 150euro zahlen, weil 5 stunden täglich kostenfrei sind...

Das muss man erstmal verdienen...

Und was sagst du dazu,
wenn ich dir jetzt sage, dass ich Lehramt in Bayern studiert habe und das Referendariat deshalb nicht machen kann, weil der Staat (in dem Fall mein Arbeitgeber) in keinster Weise Entgegenkommen zeigt, wenn man ein Kind hat?
Ich weiß nicht, ob es früher anders war, aber eine alleinerziehende Mami von zwei Kindern, die in Augsburg lebt, wurde nach München zum Arbeiten geschickt. Man muss auch zur ersten Stunde anwesend sein, egal wie es betreuungstechnisch aussieht und Kinderkranktage werden im Referendariat ignoriert und als Fehlzeiten notiert, was sehr schnell dazu führt, dass man durchfällt aufgrund von Fehlzeiten. Ganz große Klasse dafür, dass man nach diesen zwei Jahren arbeitslos ist, weil sie keine Lehrer einstellen, obwohl Mangel herrscht und Stunden deshalb ausfallen. Realschule gibt es dieses Jahr für alle Fächerkombis genau 79 Stellen in Bayern. Das ist Hohn und zeigt nur, dass es dem Staat sch***egal ist was aus der Zukunft und Bildung der Kinder wird und welchen Stellenwert Familie hat! Jeder Arbeitgeber in der freien Wirtschaft ist familienfreundlicher......und wenn es nur ist, weil er sich an Gesetze halten muss, die den Staat, der sie gemacht hat überhaupt nicht tangieren!!!!!!

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21. Juli 2015 um 20:43

Ahja
und wenn Frau nicht mehr die ihr zugedachte klassische Rolle ausübt, sondern einen anderen, einen moderneren Weg geht, ist sie keine Frau mehr sondern nur noch "Frau"? Ist man also nur noch eine richtige Frau ohne Anführungszeichen, wenn man Hausfrau ist und sich um Kind und Haushalt kümmert? Ich bitte dich... dass dieses Modell nicht mehr die Norm ist, zeigt doch nur, dass es auch nicht der richtige Weg war.

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21. Juli 2015 um 20:48

Ich frage mich dann trotzdem
Warum du "Frau" so schreibst. Ist es für dich so schlimm, dass wir Frauen heute bessere Perspektiven in Sachen Arbeit und Ausbildung und unser Weg von uns bestimmt werden kann und nicht wie früher vorbestimmt ist? Macht Frau sein denn für dich echt nur Kind und Kegel aus, alles andere sind "Frauen", also keine richtigen?

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21. Juli 2015 um 20:54

Btw
ist es auch erst eine Entwicklung der jüngeren Zeit, dass Frau sich ganz alleine der Familie und dem Haushalt widmet. Schau dir mal die Geschichte an... weder in Steinzeit, noch Mittelalter zB saßen die Frauen den ganzen Tag daheim, sondern haben auch ihren Teil zum Familien"einkommen" beigetragen. Waren das auch nur egoistische Selbstverwirklicherinnen?

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21. Juli 2015 um 21:00

Das
ist genauso ein Unding dass eine Privatkita ein Notausweichen ist, weil die Stadt es nicht hinbekommt längere Öffnungszeiten anzubieten.
Mir schwebte in meinem Beispiel unten eher die bilinguale Privatkita vor mit Frühchinesisch und Yoga für gutbetuchte Sprösslinge, deren Eltern eine städtische Kita für unzumutbar halten und sich daher die teuren Gebühren durchs Elterngeld subventionieren lassen. Ein bisschen Schubladendenken muss sein

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