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Betreuungsgeld wird bekämpft, ein Irrsinn!

14. Mai 2012 um 16:44

Bin die letzten Jahrzehnte Grünwähler gewesen, aber diese Bestrebung im großen Stil, Kleinkinder in öffentliche Stellen abzugeben, finde ich unmenschlich. Kleinkinder brauchen persönliche Liebe besonder die ersten Monate und die empfangen sie nicht in Kinderkrippen. (Habe selbst in einer Kinderkrippe gearbeitet). Deshalb steigt ausnahmsweise die CSU in meinen Augen in dem Maße, in dem die Grünen mit ihrer falsch ideologischen Gleichstellungspolitik sinkt. Denn eine Frau sei nach diesem Genderismus nur dann eine vollwertige Frau, wenn sie voll in Arbeit steht. Eine Frau, die sich um die eigenen Kinder kümmern möchte, sei eine nicht emanzipierte Frau. Krank diese Ideologie.

Wenn das Kind dann mit 3 Jahren in den Kindergarten geht, ist das eine andere Sache. Aber hier geht es um das Kleinstalter.

Was mich schockiert, dass nie die Perspektive des Kindes gesehen wird, nur die der erwachsenen Frau, die gefälligst arbeiten soll, erst dann sei sie eine gleichgestellte Frau?
Warum nicht gleich die Steralisation fordern?

Die Bindungsforschung hat schon seit Jahrzehnten deutlich nachgewiesen, dass das frühe Entreissen des Kindes von der Bezugsperson, wie von Diktaturen immer angestrebt, es sozial und psychisch schädigt.

Wie kann man ein Bestreben, das Familien, meistens die Mutter unterstützt, wenn auch in noch zu kleinem Maße, so bekämpfen?

Unser Land ist absolut KINDERFEINDLICH!

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14. Mai 2012 um 16:53


ich find voll deiner meinung!!!! mir ist das betreuungsgeld ganz ehrlich schnuppe...ich finde es einfach nur schrecklich, dass man "gezwungen" wird als frau, am besten direkt nach der geburt wieder für den staat scheffeln zu gehen!!! wenn es eine frau MÖCHTE, kann sie das ja gerne machen!! ich habe drei kinder, mein mann geht arbeiten und ich kümmer mich um die kinder...und nein, mein mann verdient nicht die welt..aber es reicht zum leben und kleine luxusgüter!!

ich verstehe es nur nicht, wie man kinder bekommen kann und sie kurz drauf in die krippe zu stecken und sie von anderen leuten erziehen zu lassen....klar, wenn das geld nicht ausreicht, verstehe ich die situation vollkommen...aber die frage steht im raum: ist die bindung zu deinem kind wichtig mit finaziellen einbüßen, oder ist es wichtiger finanziell unabhängig zu sein und sein kind von babyalter fremderziehen zu lassen!! und nein, ich spreche nicht von fremdbetreuung---fremderziehung wäre es dann, da die kinder mehr in der krippe sind, als zuhause!!!

sorry für den text...reg mich schon ne ganze zeitlang drüber auf!!

aber bitte fühlt euch nicht angegriffen...es ist nur meine persönliche einstellung zu diesem thema!!

lg

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14. Mai 2012 um 17:27
In Antwort auf luned_12111910


ich find voll deiner meinung!!!! mir ist das betreuungsgeld ganz ehrlich schnuppe...ich finde es einfach nur schrecklich, dass man "gezwungen" wird als frau, am besten direkt nach der geburt wieder für den staat scheffeln zu gehen!!! wenn es eine frau MÖCHTE, kann sie das ja gerne machen!! ich habe drei kinder, mein mann geht arbeiten und ich kümmer mich um die kinder...und nein, mein mann verdient nicht die welt..aber es reicht zum leben und kleine luxusgüter!!

ich verstehe es nur nicht, wie man kinder bekommen kann und sie kurz drauf in die krippe zu stecken und sie von anderen leuten erziehen zu lassen....klar, wenn das geld nicht ausreicht, verstehe ich die situation vollkommen...aber die frage steht im raum: ist die bindung zu deinem kind wichtig mit finaziellen einbüßen, oder ist es wichtiger finanziell unabhängig zu sein und sein kind von babyalter fremderziehen zu lassen!! und nein, ich spreche nicht von fremdbetreuung---fremderziehung wäre es dann, da die kinder mehr in der krippe sind, als zuhause!!!

sorry für den text...reg mich schon ne ganze zeitlang drüber auf!!

aber bitte fühlt euch nicht angegriffen...es ist nur meine persönliche einstellung zu diesem thema!!

lg

Hast ja recht!
@enomie. Genau das ist das Problem. Kinder die beispielweise von 8-16 Uhr bzw. 18 Uhr in der Kinderkrippe betreut werden, sehen die Krippe als ihr Zuhause an, nicht das Elternhaus. Dies wird dann meist falsch interpretiert und es wird gesagt, schaut wie schön es das Kind hat, wie wohl es sich in der Krippe fühlt. Aber genau genommen wird es immer wieder entrissen. Anders das Kind ab 3 Jahren, das hat dann schon eine ganz andere innere Prägung.

Mir tun die Kinder heute nur leid. Ich hatte wenigstens noch eine Familienzusammengehörigkeit als Kind und bin sehr dankbar dafür. Aber das scheint auszusterben.

Herzlos kann ich da nur sagen.

Und an alle Mütter: Wenn ihr Muttersein als Last seht und Liebe zu geben für Euch nicht möglich ist, dann bleibt am besten kinderlos!

Ich jedenfalls möchte nicht in eine solche Familie hineingeboren werden.

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14. Mai 2012 um 17:31

Wenn es zu wenig ist,
was auch ich meine, warum wird dann nicht die Erhöhung gefordert, sondern die Abschaffung dieses Gedankens?

Warum wird das Familienleben die ersten 3 Jahre nicht deutlicher finanziell unterstützt?

Kinderkrippe ist keine Alternative, nur ein Notbehelf!

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14. Mai 2012 um 17:36

Auf 2 Gehälter angewiesen
dann solltest Du für das Betreuungsgeld sein und dessen Erhöhung.

Dass Du das Muttersein öd empfandest, spricht nicht so sehr für Deine Mutterkind-Beziehung.Deinen Nick "terrorqueen" trifft es dann wohl auch.- Schade.-

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14. Mai 2012 um 17:45

@padma
Ja, die Rentenabsicherung und Erhöhung in Abhängigkeit zum Einkommen muss unterstützt werden.

Aber man kann doch nicht sagen, weil es "nur" 150.- Eur sind, unterstütze ich es nicht und bin für den Ausbau der KK. Stattdessen muss man sagen, ja, ich unterstütze es und fordere zusätzliches wie Rentenabsicherung und Erhöhung.

Das Wort "Herdprämie" ist irreführend, weil erniedrigend gedacht.

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14. Mai 2012 um 17:46

Also ich kenne die
Parteiprogramme der großen Parteien ziemlich gut und ich habe noch nie gelesen, dass die Grünen eine Frau nur als vollwertige Frau sehen wenn sie voll in Arbeit steht.
Wo hast du das denn her?

Ich finde deinen Post reißerisch und unreflektiert.
Deine Argumente sind alles, aber nicht sachlich. Schade.
Von jemanden, der in einer Betreuungseinrichtung gearbeitet hat würde ich mehr professionelle Sachlichkeit zu diesem Thema erwarten.

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14. Mai 2012 um 17:47

Hartz IV
sei gesichert? Ich bin nicht darauf angewiesen, aber leb Du mal von dem Trinkgeld.

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14. Mai 2012 um 17:58

Bezahlt werden?
Das Geld scheint doch ausreichend vorhanden, denn ein einzelner Kinderkrippenplatz kostet dem Land etwa 1000.- Euro!

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14. Mai 2012 um 18:01
In Antwort auf pupsigel

Also ich kenne die
Parteiprogramme der großen Parteien ziemlich gut und ich habe noch nie gelesen, dass die Grünen eine Frau nur als vollwertige Frau sehen wenn sie voll in Arbeit steht.
Wo hast du das denn her?

Ich finde deinen Post reißerisch und unreflektiert.
Deine Argumente sind alles, aber nicht sachlich. Schade.
Von jemanden, der in einer Betreuungseinrichtung gearbeitet hat würde ich mehr professionelle Sachlichkeit zu diesem Thema erwarten.

Reißerisch?
Dann gib mal in youtube den Begriff Genderismus bzw. Gender Mainstream ein, dann weißt Du woher der Wind weht!

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14. Mai 2012 um 18:04

@lyubit, dann brich
aber lass das Kind nicht an Liebe verkümmern.

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14. Mai 2012 um 18:05
In Antwort auf birkir_11962469

Reißerisch?
Dann gib mal in youtube den Begriff Genderismus bzw. Gender Mainstream ein, dann weißt Du woher der Wind weht!


Danke hierfür.

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14. Mai 2012 um 18:17

Gegenstudie?
klar, dann sieh mal, von wem sie in Auftrag gegeben wurde.
Will Dir kein schlechtes Gewissen machen, weil Du es so lebst, aber da liegst Du falsch.Gib mal in youtube: "ddr-kinderkrippe" ein!



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14. Mai 2012 um 18:18

Link
http://www.youtube.com/watch?v=jSKEDQeulkU

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14. Mai 2012 um 18:20

Andere Lebensentwürfe?
Weil ich AUSNAHMSWEISE hier die Sicht des Kindes betrachte. Schon mal drüber nachgedacht?
Dieses Stammtischgerede von "Mein Bauch gehört mir" finde ich äzend!

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14. Mai 2012 um 18:29

...
Entwicklungspsychologisch ist das 1. Jahr das entscheidenste, danach kann ein Kind quasi "problemlos" in die Krippe.

Ich glaube nicht, dass die meisten Mütter ihre Kinder gern abgeben, aber meist können sie nicht anders. Und daran ändern auch 150 pro Monat nichts. Die meisten Mütter können es sich damit immernoch nicht finanziell leisten, längere Zeit zu Hause zu bleiben. Das Betreuungsgeld unterstützt diejenigen, die keine Arbeit haben (weil sie nicht wollen oder keine bekommen) und diejenigen, die es sich sowieso problemlos leisten können, nicht arbeiten zu gehen, weil der Mann sowieso genug verdient. Die Mehrzahl der Mütter nutzt das Betreuungsgeld nichts.

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14. Mai 2012 um 18:34

Will keinem
ein schlechtes Gewissen machen. Aber ich habe mich mit diesem Thema ausgiebig beschäftigt und gerade deshalb schockiert mich diese landläufige Meinung.

Man kann den etwas gebildeten Eltern nur raten, sich selbst eingehnder mit diesem Thema zu beschäftigen, anstatt dem Mainstream zu huldigen.

Es geht hier nicht ums Rechthaben, sondern um die seelische Entwicklung unserer Kinder. Die zur Abstinenz der liebenden Bezugsperson heute auch oft mit Computer und TV konfrontiert wird.

Auch da gibt es genügend bequeme Eltern, die sagen, das schade dem Kind nicht, da wäre es wenigstens interessiert und ruhig!

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14. Mai 2012 um 18:37

Was für ein falscher Vegleich!
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich spreche von der KinderKrippe nicht von dem kinderGarten, der ab 3 Jahren zugänglich ist.

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14. Mai 2012 um 18:42

Schon mal etwas von Verantwortung gehört?
Wenn man Mutter wird, hat man eine Verantwortung dem Kind gegenüber.

Natürlich kannst Du das Kleinkind vor den Fenseher stecken mit in die Disko nehmen und dann sagen, Du glaubst keiner Studie, aber Deiner Verantwortung wirst Du dann nicht gerecht, im Gegenteil.

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14. Mai 2012 um 18:48

Also deine Meinung kann ich echt nicht verstehen.
Frag mal deine Mutter, wies mit dir war.
Wir haben das Riesenglück 1 Jahr Elterngeld zu bekommen und um uns um unsere Kinder zu kümmern.
Und was ist?
Gemecker, Gemecker, Gemecker.

Was ist das denn für eine Art?
Wir haben es so viel leichter als die Mütter vor 10 Jahren.

400 Euro Erziehungsgeld?! Also echt, das funktioniert vielleicht in Utopia, aber nicht in Deutschland.

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14. Mai 2012 um 18:52

Keiner gezwungen?
Viele Eltern werden aus finanziellen Gründen gezwungen die Kinder in die KK abzuschieben, weil sie den Lebensunterhalt verdienen müssen. Das ist ein finanzielles Problem. Und das wird gelenkt, es ginge auch anders, denn ein Kinderkrippenplatz kostet dem Staat pro Kind sage und schreibe 1000.- Euro!

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14. Mai 2012 um 18:53
In Antwort auf birkir_11962469

Will keinem
ein schlechtes Gewissen machen. Aber ich habe mich mit diesem Thema ausgiebig beschäftigt und gerade deshalb schockiert mich diese landläufige Meinung.

Man kann den etwas gebildeten Eltern nur raten, sich selbst eingehnder mit diesem Thema zu beschäftigen, anstatt dem Mainstream zu huldigen.

Es geht hier nicht ums Rechthaben, sondern um die seelische Entwicklung unserer Kinder. Die zur Abstinenz der liebenden Bezugsperson heute auch oft mit Computer und TV konfrontiert wird.

Auch da gibt es genügend bequeme Eltern, die sagen, das schade dem Kind nicht, da wäre es wenigstens interessiert und ruhig!

Und wie erklärst du dir dann,
dass gerade die "etwas gebildeten Eltern" ihre Kinder meist früh fremdbetreuen lassen um arbeiten zu gehen?

Auffällig viele Akademikereltern lassen ihre Kinder unter 3 fremdbetreuen.

Erklärungsansatz deinerseits?

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14. Mai 2012 um 18:57
In Antwort auf birkir_11962469

Keiner gezwungen?
Viele Eltern werden aus finanziellen Gründen gezwungen die Kinder in die KK abzuschieben, weil sie den Lebensunterhalt verdienen müssen. Das ist ein finanzielles Problem. Und das wird gelenkt, es ginge auch anders, denn ein Kinderkrippenplatz kostet dem Staat pro Kind sage und schreibe 1000.- Euro!

Wo hast du denn die Zahl
1000 Euro her?
Wo kann ich das nachlesen?
Habe ich noch nie gehört, also zumindest nicht die Summe 1000 Euro.

Und 1000 Euro in welchem Zeitraum? Pro Jahr? in 3 Jahren?

Und natürlich sind die meisten Eltern gezwungen zu arbeiten um ihr Leben mit Kind zu finanzieren. Was ist daran unnormal?
Ich bin für mich und meine Familie verantwortlich, auch finanziell. Was ist daran falsch?

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14. Mai 2012 um 19:00
In Antwort auf pupsigel

Und wie erklärst du dir dann,
dass gerade die "etwas gebildeten Eltern" ihre Kinder meist früh fremdbetreuen lassen um arbeiten zu gehen?

Auffällig viele Akademikereltern lassen ihre Kinder unter 3 fremdbetreuen.

Erklärungsansatz deinerseits?

Gebildete Eltern
wissen eben nicht Bescheid, haben sich mit dem Thema eben nicht beschäftigt, sondern haben ihre eigene Karrierre im Sinn.
Das Kind ist dann bei manchen leider oft nur ein Zusatz wie das Zweitauto, man wünscht es sich halt, aber drum kümmern, nee.

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14. Mai 2012 um 19:06

Kinderfeindlich
Such mal als alleinstehende Mutter mit gesichertem Einkommen eine Wohnung. In dem Moment, in dem man sagt, man habe ein Kleinkind, ist die zuerst zugesicherte Wohnung weg.

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14. Mai 2012 um 19:10

Kinderfeinlich
Punkt zwei: Der Armmutsgrund Nr. 1 in Deutschland ist 1 Kind zu haben. Auch ausgebildete Mütter enden später oft in der Altersarmut!

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14. Mai 2012 um 19:13

Woohoo,
also zunächst ein mal zum Betreuungsgeld ansich:
Meiner Meinung nach bringt das gar nichts, weil deswegen (kaum) weniger Kinder eine Krippe besuchen werden. Die die hin gehen, gehen da hin, weil die Mutter arbeiten gehen muss oder auch möchte und dafür reicht das Betreuungsgeld nicht (dass die Mutter nicht arbeiten gehen muss oder auch, dass sie sich davon abhalten lässt).
Dann haben wir den Fall, dass das Betreuungsgeld nur denjenigen nutzt, die ohnehin zu Hause geblieben wären - Familien, die es sich ohnehin leisten können oder Familien, bei denen die Omas die Betreuung übernehmen und die Frauen TROTZDEM arbeiten und dafür dann auch noch Geld. Und allerschlimmstenfalls dann auch noch Kinder, die besser in eine Kita gegangen wären.
Dass es natürlich auch eine gewisse Anzahl an Fällen gibt, die das Betruungsgeld nutzen und gut gebrauchen können, wo es also seinen Zweck erfüllt, streite ich nicht ab. Ich zweifle nur sehr stark an, dass das die überwiegende Zahl ist. Und da muss ich sagen, das Geld hat einfach seinen Zweck verfehlt und wäre an anderen Stellen im Bildungssystem wesentlich besser aufgehoben.
Und genau DAS stört mich am Betreuungsgeld.

Es sehr wohl auch Studien, die die Vorteile (früher) Fremdbetreuung herausstellen - aber über das Thema mag ich mich gar nicht mehr rumstreiten, hab ich hier schon zur Genüge getan.
Diese "magische Grenze" von 3 Jahren nervt mich tierisch. Was ist danach? Danach ist dann als bella und das Kind kann lässig 9 Std. am Tag fermdbetreut werden? Und weswegen eigentlich 3 Jahre? Meine Tochter kam mit 2 Jahren in eine Krippengruppe und sie wollte es unbedingt. Sie wollte einfach gerne in den Kindergarten. Sie hat am ersten Tag geweint, weil sie länger bleiben wollte und am zweiten tag hat sie ihren Papa nach Hause geschickt. Hat gefragt, wann er sie wieder abholt und fertig.

Fremdbetreuung scheint in vielen Fällen aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen NOTWENDIG (Stichwörter: ein gehalt reicht nicht, in manchen Berufen gehen lange Pausen eben gar nicht)- und dann sollte man sich Gedanken machen, wie das auf eine gute Art und Weise und in ausreichender Anzahl zu bewerkstelligen ist. In vielen europäischen Ländern ist das völlig normal. Und ich fände es hilfreich, wenn es das in D. auch wäre.

Damit man mich nicht falsch versteht: Ich finde es schön, wenn sich eine Frau frei dazu entscheiden kann, bei ihren Kindern zu sein und es dann auch tut. Und klar, für diese Frauen ist das Betruungsgeld eine schöne Sache, die ich Ihnen auch gönnen würde (meine Gründe gegen das Betreuungsgeld s.o.).

Ich finde Deutschland jetzt nicht gerade kinderfeindlich. Das Elterngeld war ein großer Schritt, wir haben relativ lange Mutterschutzzeiten und Schwangere werden gut geschützt, Teilzeitmöglichkeiten in der Elternzeit etc.
Wie soll denn "noch mehr" bezahlt werden, also wovon? Von welchen Steuergeldern?? Ich empfinde die Abgaben schon als relatives Maximum.

Lg Sumpfi

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14. Mai 2012 um 19:19

@sunshine
Unwissenheit kannst Du mir nicht vorwerfen. Ich habe in einer Kinderkrippe gearbeitet und weiß wie es da zugeht. Natürlich wird das Kind immer von der Umgebung erzogen, die es im Wachzustand erfährt. Da kann man nichts ändern, da kann man noch so sehr Mutter oder Vater sein.

Und geweint haben zig Kinder. Zuerst wollten sie nicht in der Krippe bleiben und später wollten einige, diejenigen die viele Stunden dort verbrachten, nicht mehr gehen. Die Krippe war dann deren Zuhause!

Die Eltern sahen in der Woche viele eigenen Kleinkinder nur zum Abendessen, Einschlafen und Morgefrühstück. Um 8 Uhr morgens waren viele Kinder schon wieder vor Ort.-

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14. Mai 2012 um 19:23
In Antwort auf odette_12750668

Woohoo,
also zunächst ein mal zum Betreuungsgeld ansich:
Meiner Meinung nach bringt das gar nichts, weil deswegen (kaum) weniger Kinder eine Krippe besuchen werden. Die die hin gehen, gehen da hin, weil die Mutter arbeiten gehen muss oder auch möchte und dafür reicht das Betreuungsgeld nicht (dass die Mutter nicht arbeiten gehen muss oder auch, dass sie sich davon abhalten lässt).
Dann haben wir den Fall, dass das Betreuungsgeld nur denjenigen nutzt, die ohnehin zu Hause geblieben wären - Familien, die es sich ohnehin leisten können oder Familien, bei denen die Omas die Betreuung übernehmen und die Frauen TROTZDEM arbeiten und dafür dann auch noch Geld. Und allerschlimmstenfalls dann auch noch Kinder, die besser in eine Kita gegangen wären.
Dass es natürlich auch eine gewisse Anzahl an Fällen gibt, die das Betruungsgeld nutzen und gut gebrauchen können, wo es also seinen Zweck erfüllt, streite ich nicht ab. Ich zweifle nur sehr stark an, dass das die überwiegende Zahl ist. Und da muss ich sagen, das Geld hat einfach seinen Zweck verfehlt und wäre an anderen Stellen im Bildungssystem wesentlich besser aufgehoben.
Und genau DAS stört mich am Betreuungsgeld.

Es sehr wohl auch Studien, die die Vorteile (früher) Fremdbetreuung herausstellen - aber über das Thema mag ich mich gar nicht mehr rumstreiten, hab ich hier schon zur Genüge getan.
Diese "magische Grenze" von 3 Jahren nervt mich tierisch. Was ist danach? Danach ist dann als bella und das Kind kann lässig 9 Std. am Tag fermdbetreut werden? Und weswegen eigentlich 3 Jahre? Meine Tochter kam mit 2 Jahren in eine Krippengruppe und sie wollte es unbedingt. Sie wollte einfach gerne in den Kindergarten. Sie hat am ersten Tag geweint, weil sie länger bleiben wollte und am zweiten tag hat sie ihren Papa nach Hause geschickt. Hat gefragt, wann er sie wieder abholt und fertig.

Fremdbetreuung scheint in vielen Fällen aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen NOTWENDIG (Stichwörter: ein gehalt reicht nicht, in manchen Berufen gehen lange Pausen eben gar nicht)- und dann sollte man sich Gedanken machen, wie das auf eine gute Art und Weise und in ausreichender Anzahl zu bewerkstelligen ist. In vielen europäischen Ländern ist das völlig normal. Und ich fände es hilfreich, wenn es das in D. auch wäre.

Damit man mich nicht falsch versteht: Ich finde es schön, wenn sich eine Frau frei dazu entscheiden kann, bei ihren Kindern zu sein und es dann auch tut. Und klar, für diese Frauen ist das Betruungsgeld eine schöne Sache, die ich Ihnen auch gönnen würde (meine Gründe gegen das Betreuungsgeld s.o.).

Ich finde Deutschland jetzt nicht gerade kinderfeindlich. Das Elterngeld war ein großer Schritt, wir haben relativ lange Mutterschutzzeiten und Schwangere werden gut geschützt, Teilzeitmöglichkeiten in der Elternzeit etc.
Wie soll denn "noch mehr" bezahlt werden, also wovon? Von welchen Steuergeldern?? Ich empfinde die Abgaben schon als relatives Maximum.

Lg Sumpfi

Von welchen Geldern?
Du hast Dich wohl mit dem Thema noch nicht so sehr beschäftigt, sonst wüßtest Du, dass ein Kinderkrippenplatz dem Staat 1000.- pro Monat kostet! Also, woher das Geld?

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14. Mai 2012 um 19:25

Vermieter
Der Staat sind wir! Ob Vermieter oder Nachbar, für den kein Kindergeschrei geduldet wird ist etc.

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14. Mai 2012 um 19:27
In Antwort auf birkir_11962469

Hast ja recht!
@enomie. Genau das ist das Problem. Kinder die beispielweise von 8-16 Uhr bzw. 18 Uhr in der Kinderkrippe betreut werden, sehen die Krippe als ihr Zuhause an, nicht das Elternhaus. Dies wird dann meist falsch interpretiert und es wird gesagt, schaut wie schön es das Kind hat, wie wohl es sich in der Krippe fühlt. Aber genau genommen wird es immer wieder entrissen. Anders das Kind ab 3 Jahren, das hat dann schon eine ganz andere innere Prägung.

Mir tun die Kinder heute nur leid. Ich hatte wenigstens noch eine Familienzusammengehörigkeit als Kind und bin sehr dankbar dafür. Aber das scheint auszusterben.

Herzlos kann ich da nur sagen.

Und an alle Mütter: Wenn ihr Muttersein als Last seht und Liebe zu geben für Euch nicht möglich ist, dann bleibt am besten kinderlos!

Ich jedenfalls möchte nicht in eine solche Familie hineingeboren werden.

...
"Und an alle Mütter: Wenn ihr Muttersein als Last seht und Liebe zu geben für Euch nicht möglich ist, dann bleibt am besten kinderlos!"
Ich glaube nicht, dass sich eine Mutter davon angesprochen fühlt, aber gerade weil Du alle MÜTTER ansprichst, für den Appell ist dann wohl zu spät, da Mütter in aller Regel schon Kinder haben.

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14. Mai 2012 um 19:27
In Antwort auf pupsigel

Wo hast du denn die Zahl
1000 Euro her?
Wo kann ich das nachlesen?
Habe ich noch nie gehört, also zumindest nicht die Summe 1000 Euro.

Und 1000 Euro in welchem Zeitraum? Pro Jahr? in 3 Jahren?

Und natürlich sind die meisten Eltern gezwungen zu arbeiten um ihr Leben mit Kind zu finanzieren. Was ist daran unnormal?
Ich bin für mich und meine Familie verantwortlich, auch finanziell. Was ist daran falsch?

Pupsigel
Erkundige Dich doch selbst. Die 1000.- Eur stehen für den Monat pro Kind. Das ist kein Geheimnis und kann jeder in Erfahrung bringen.

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14. Mai 2012 um 19:28
In Antwort auf birkir_11962469

Von welchen Geldern?
Du hast Dich wohl mit dem Thema noch nicht so sehr beschäftigt, sonst wüßtest Du, dass ein Kinderkrippenplatz dem Staat 1000.- pro Monat kostet! Also, woher das Geld?

Dann sag mir doch mal,
wie weiter unten auch schon von anderen Usern angesprochen, bitte die Quelle hierfür.

Und was Du schreibst: Hättest Du gerne für die MÜTTER oder auch für die Väter? (Frage aus Interesse)

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14. Mai 2012 um 19:31

Das
habe ich nie behauptet!!

ich will nur damit sagen, dass wenn eine frau nach kurzer elternzeit wieder arbeiten gehen MÖCHTE, sie das gerne machen kann, wenn es finanziell nicht ausreichen sollte...aber wenn es doch reicht, wenn nur der mann arbeitet, warum sollte man die 3 jahre elternzeit nicht auskosten? warum muss man denn sein kind in fremdbetreuung geben, wenn es zuhause mit mama bleiben könnte (aus finanzieller sicht)..klar muss man einbisschen einbüßen, aber man erzieht das kind die ersten 3 jahre zuhause! wenn es nicht anders geht, verstehe ich die situation vollkommen...ich finde einfach diese "sinnlose" fremderziehung doof, da eben das kind meistens länger in der kita verbringt, als zuhause!!

hoffe ich hab das jetzt verständlich ausgedrückt..ich wollte auch niemanden angreifen damit...ist halt wie gesagt, meine persönliche einstellung

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14. Mai 2012 um 19:34
In Antwort auf birkir_11962469

Pupsigel
Erkundige Dich doch selbst. Die 1000.- Eur stehen für den Monat pro Kind. Das ist kein Geheimnis und kann jeder in Erfahrung bringen.

Also spätestens
jetzt sind deine geistigen Ergüsse es nicht mehr wert beachtet, geschweige denn beantwortet zu werden.

Schade, dass du nicht in der Lage bist dich an einfache Regeln der Kommunikation und Höflichkeit zu halten.

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14. Mai 2012 um 19:37

Quelle?
Ihr habt doch Internet, dann könnt ihr als Erwachsene doch selbst einmal googeln. Und dann seht ihr auch recht schnell, dass meine Angabe von 1000.- Eur den untersten Wert darstellt. Oft wird der Krippenbetreuungssatz bis zu 1800.- beziffert.

Und dann fragt Euch, warum ein Kind zu haben der Armutsgrund Nr. 1 in Deutscland ist.-

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14. Mai 2012 um 19:44
In Antwort auf odette_12750668

Dann sag mir doch mal,
wie weiter unten auch schon von anderen Usern angesprochen, bitte die Quelle hierfür.

Und was Du schreibst: Hättest Du gerne für die MÜTTER oder auch für die Väter? (Frage aus Interesse)

Für die Mutter
oder den Vater das Betreuungsgeld? Ich denke in erster Linie für die Mutter, weil die Mutter in den ersten Monaten nicht durch den Vater ersetzt werden kann. Ist das aber aus bestimmten Gründen nicht möglich (z.B. Krankheit) für diejenige Person, die für das Kind, am besten Kinder, die Bezugsperson darstellt.

Wichtig, besonders in den ersten 3 Jahren ist für das Kind die LIEBENDE Bezugsperson.

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14. Mai 2012 um 19:54

Es gibt so viele
Quellen, kostet Dich gerade einmal eine Minute!
Werd Dir helfen.

Siehe hier:

http://www.erziehungstrends.de/node/525

Und damit Du da nicht so lange suchen musst, hier der Text:

"Der Aufbau einer flächendeckenden Betreuungsinfrastruktur ist sehr kostspielig. Nach Auskunft von Gisela Erler, Gründerin der PME Familienservice GmbH, kostet ein guter Krippenplatz in Westdeutschland mit allem Drum und Dran etwa 1.400 im Monat. Auf keinen Fall würde ein Krippenplatz weniger als 1.200 im Monat kosten (61). Das nordrhein-westfälische Familienministerium beziffert den staatlichen Zuschussbedarf für einen Krippenplatz auf ca. 1.250 pro Monat"

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14. Mai 2012 um 20:03

Falsch!
Nur kurz ein Einwand, das STIMMT nicht, ich komme aus Ungeran und dort kann man auch auf jeden Fall drei JAhre zu H ause bleiben und der Job bleibt der Frau erhalten!

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14. Mai 2012 um 20:10

Gendermainstream
Du hast recht. Ich habe mich mit dem "Gendermainstream" und dessen Irrsinn, der nicht mit Gleichberechtigung zu verwechseln ist, leider erst sehr spät beschäftigt.

Hätte ich es früher gewusst, hätte ich vielleicht anders gewählt. Für mich war Priorität erst einmal der Ausstieg aus der Atomkraft. Aber es gibt ja noch die leider kaum bemerkte ÖDP, die zu einigen Themen vernünftigere Antworten gibt.

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14. Mai 2012 um 20:24
In Antwort auf birkir_11962469

Für die Mutter
oder den Vater das Betreuungsgeld? Ich denke in erster Linie für die Mutter, weil die Mutter in den ersten Monaten nicht durch den Vater ersetzt werden kann. Ist das aber aus bestimmten Gründen nicht möglich (z.B. Krankheit) für diejenige Person, die für das Kind, am besten Kinder, die Bezugsperson darstellt.

Wichtig, besonders in den ersten 3 Jahren ist für das Kind die LIEBENDE Bezugsperson.

Weswegen
sollte die Mutter in den ersten Monaten nicht durch den Vater ersetzt werden können (ABGESEHEN vom Stillen!) ?

Und ja, Betreuungsgeld meinte ich. Gehe da aber eher von einem Zeitpunkt ab 1 Jahr / 14 Monate aus (wegen Elterngeld)

Lg Sumpfi

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14. Mai 2012 um 20:26

Knõpfchen...
Das hast du gut ausgedrückt!


Lg catsy

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14. Mai 2012 um 21:34

@juphil
wenn Dir der Inhalt nicht gefällt, Du eine Kinderkrippe für Kinder keiner kritischen Betrachtung unterziehen willst, 150.- Eur nicht forderst zu erhöhen, sondern es als "Lappen" bezeichnest (für manche arme Familien ist das kein Lappen!), dann kann ich Dir auch nicht weiter helfen!

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14. Mai 2012 um 21:35
In Antwort auf birkir_11962469

Es gibt so viele
Quellen, kostet Dich gerade einmal eine Minute!
Werd Dir helfen.

Siehe hier:

http://www.erziehungstrends.de/node/525

Und damit Du da nicht so lange suchen musst, hier der Text:

"Der Aufbau einer flächendeckenden Betreuungsinfrastruktur ist sehr kostspielig. Nach Auskunft von Gisela Erler, Gründerin der PME Familienservice GmbH, kostet ein guter Krippenplatz in Westdeutschland mit allem Drum und Dran etwa 1.400 im Monat. Auf keinen Fall würde ein Krippenplatz weniger als 1.200 im Monat kosten (61). Das nordrhein-westfälische Familienministerium beziffert den staatlichen Zuschussbedarf für einen Krippenplatz auf ca. 1.250 pro Monat"

JA, ABER
Schaut euch mal die PME Krippen an...
Sorry, da kann keine öffentliche Krippe mithalten. Da werden Äpfel mit Birnen verglichen!

PME bietet Vollzeitplätze von 7:00 bis 18:00 oder länger an. An fünf Tagen die Woche ohne Schließzeiten und das in den Innenstädten der Großstädte. Gute Lagen mit Außenbereich kosten da halt einiges und dann ist auch Essen und Windeln etc. komplett enthalten im Krippengeld. Das gibt es ja auch nur bei den wenigstens öffentlichen, da die ALLES liefern.

Das sind Bedingungen, wie sie wohl kaum eine öffentliche Krippe hinbekommt. Und klar geben dann die Städte die gleichen Kosten an, denn sie wollen ja nicht dumm und billig da stehen.

PME zahlt sogar meines Wissens besser oder bietet den Erziehern zumindest mehr Weiterbildungen etc an.
Außerdem werden die Plätze von PME von Unternehmen mitgetragen und nur wenig öffentlich vergeben.

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14. Mai 2012 um 21:38
In Antwort auf birkir_11962469

@juphil
wenn Dir der Inhalt nicht gefällt, Du eine Kinderkrippe für Kinder keiner kritischen Betrachtung unterziehen willst, 150.- Eur nicht forderst zu erhöhen, sondern es als "Lappen" bezeichnest (für manche arme Familien ist das kein Lappen!), dann kann ich Dir auch nicht weiter helfen!

P.S.
Über eine erfolgreiche Klagewelle würde ich, eine Schadenfreude empfinden.

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14. Mai 2012 um 23:18

Vorsicht
Es gibts Frauen die viellricht arbeiten müssen weil das geld einfach zuwenig ist.Und man nicht vom stadt leben möchte!!!Mir blutet mein Herz wenn ich dran den das ich mein Sohn bald in ne Yjrippe geben muss.Dann kommen solche leute mit solchen aussagen?!Also sorry aber nicht jeder hats so eibfach im Leben das man sich die Frage nicht stellen muss....Lieber daheim beim Kind kein geld...oder arbeiten und endlich wieder besser Leben können.Und 150 ist totaler quatsch!!!

Es gibts Kinder für die so ein Keippenplatz auch unheimlich Entwicklung fördert ist!


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14. Mai 2012 um 23:23
In Antwort auf smne_12347018

JA, ABER
Schaut euch mal die PME Krippen an...
Sorry, da kann keine öffentliche Krippe mithalten. Da werden Äpfel mit Birnen verglichen!

PME bietet Vollzeitplätze von 7:00 bis 18:00 oder länger an. An fünf Tagen die Woche ohne Schließzeiten und das in den Innenstädten der Großstädte. Gute Lagen mit Außenbereich kosten da halt einiges und dann ist auch Essen und Windeln etc. komplett enthalten im Krippengeld. Das gibt es ja auch nur bei den wenigstens öffentlichen, da die ALLES liefern.

Das sind Bedingungen, wie sie wohl kaum eine öffentliche Krippe hinbekommt. Und klar geben dann die Städte die gleichen Kosten an, denn sie wollen ja nicht dumm und billig da stehen.

PME zahlt sogar meines Wissens besser oder bietet den Erziehern zumindest mehr Weiterbildungen etc an.
Außerdem werden die Plätze von PME von Unternehmen mitgetragen und nur wenig öffentlich vergeben.

Schneelicht
dann hast Du sicher Quellen vorzuweisen, die das Widerlegen.

Außerdem: Keine Regierung hat das Bestreben einen Betrag nach oben zu drücken, wenn daraus ersichtlich wird, dass eine Familienförderung viel günstiger käme und diese falsche Ideologie ad absurdum führt.

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14. Mai 2012 um 23:33

Ich finde deine ansichtweise
befördert uns wieder ettliche Jahre zurück! Jede Frau sollte entscheiden wann sie wieder arbeiten gehen möchte! Ohne das dieser Frau eingeredet wird ihr Kind würde einen Schaden davon bekommen wenn sie ihr Kind in eine Krippe gibt! Wie war es denn früher? Die Frauen waren Zuhause bei ihren Kinder und waren finanziell abhängig von ihen Männern. Oft auch unzufrieden den schliesslich gibt es auch Frauen die gerne arbeiten und auch gerne Kinder möchten. Was ist falsch daran wenn eine Frau Mutter und Job unter einem Hut bringen möchte? Und es ist nunmal schwierig 3 Jahre aus dem Beruf draussen zu sein! Abgesehen davon dass sich das die Meisten gar nicht leisten können!

Ich habe mich bewusst für ein Kind entschieden! Ich habe dafür zwar meine Position aufgegeben aber meinen Job zumindest halbtags durfte ich behalten und dafür bin dankbar! Und zum Betreuungsgeld sehe ich es ganz einfach! Es bekommen diejenigen die eh zuhause bleiben! Das Geld sollte wie hier schon oft erwähnt in neuen Betreuungsmöglichkeiten gesteckt werden!!!! Damit Mütter die gerne wieder arbeiten gehen möchten/müssen dies auch tun können!

Lg

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15. Mai 2012 um 9:46

@heutige Poster
Ihr habt leider den Thread nicht weiter verfolgt, sonst wüßtet ihr, dass es darum geht, das Betreuungsgeld zu fordern und die Erhöhung und die Richtweise dieses Geldes zu fordern.

Ihr beklagt, woher soll das Geld kommen?

Der Staat zahlt pro KK-Platz deutlich über 1000.-/Monat und ab 2013 hat jede Familie das Recht, diesen Krippenplatz einzuklagen. (Siehe Link weiter unten)

So frage ich Euch, warum tut der Staat nichts dazu, die Familien wieder zu stärken und ihnen deutlich finanziell unter die Arme zu greifen?

Warum wird in so einem großen Stil die Trennung der Familie betrieben?
Warum gilt eine Mutter die zu Hause bleibt heute nichts, nur wenn sie in Arbeit steht?

- Weil die Wirtschaft die Frauen benötigt.

- Weil die Gleichstellungsbewegung (Genderismus) die Frau erst dann als adäquat "gleichgestellt" sieht, wenn sie wie der Mann agiert. Mit Emanzipation hat das nichts zu tun, denn Emanzipation bedeutet, aus der Abhängigkeit befreien. Abhängigkeit wovon? Vom eigenen Kinde oder vom Druck, der die Mutter vom Kinde trennt, weil sie arbeiten muss?

Und warum ist ein Kind zu haben in Deutschland der Armutsgrund 1?

Für mich eine sehr KRANKE Entwicklung und das poste ich auch!

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15. Mai 2012 um 10:56

Bei dieser Phantasielosigkeit
und diesem Zynismus wünsche all jenen in ihrem nächsten Leben, diese Einrichtungen selbst zu erfahren die sie heute propagieren. Das nennt man dann selbstgeschaffenes Karma!

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