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Bewerbung/bewerbungsgespräch

11. Juni 2016 um 9:11

Hallo, ich habe meine Ausbildung erst beim 2. mal geschafft, ein halbes Jahr später. Wie erklärt man sowas am besten und schreibt man das in die Bewerbung mit rein. Die werden doch bestimmt fragen warum es nicht beim erstenmal geklappt hat, warum ich zwei 5en hatte.

Wenn ich denen die Wahrheit erzähle klappt es erst recht nicht. Wurde ein halbes Jahr vor der Prüfung krank, die Prüfung hab ich in der Wiedereingliederungsphase gemacht, in und 2 Wochen nachder Reha. Also für die schriftliche musste ich 2 Tage nach Hause, dann war die Reha vorbei. Eine woche noch krank geschrieben und in der 1.Woche der wiedereingliederung hatte ich die praktische Prüfung.
Laut Ärzte sollte ich einen anderen Beruf wählen, oder studieren etc, aber dazu macht er mir einfach zu viel Spass und seit Oktober hab ich auch keine Probleme mehr gehabt.

Mein Arbeitsvertrag läuft zum Februar 2017 aus. Heute war eine Stellenausschreibung für sofort drin. Wollte mich gerne darauf bewerben.

Danke und lg

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11. Juni 2016 um 9:17

Einfach nicht erwähnen
Wenn möglich, dann schreib einfach rein, dass du ein halbes Jahr später angefangen hast.
Weiß leider nicht wie das auf dem Zeugnis steht, aber wird da kein Zeitraum genannt, dann lass es unter den Tisch fallen. Bist niemanden rechenschaft schuldig.

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11. Juni 2016 um 9:24

Weglassen
Meine Schwester ist Bewerbungstrainerin und sie meinte mal zu mir, dass man solche Sachen einfach weglässt.

Sollten die dich zu einem Gespräch einladen, dann kann man das immer noch erklären. Nur da kann dir dein Gegenüber schon mal ein eigenes Bild von dir machen und wenn die Chemie stimmt, dann sollte das kein Hindernis sein.

Viel Erfolg

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11. Juni 2016 um 9:35

..
Ich würde es nicht in die Bewerbung schreiben, falls sie im Gespräch danach fragen würde ich ehrlich sein, meiner Meinung nach spricht das für dich wenn du trotz Krankheit deine Prüfungen gemacht hast. Dadurch sieht man deinen Willen, auch wenn du die Prüfung beim ersten mal nicht bestanden hast.

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11. Juni 2016 um 18:39

Erstmal danke
Das Problem ist wenn ich sage warum ich solange krank war, sinken meine Chancen vielleicht auf null.

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11. Juni 2016 um 18:42
In Antwort auf vanilla94cola

Erstmal danke
Das Problem ist wenn ich sage warum ich solange krank war, sinken meine Chancen vielleicht auf null.

..
Hm weswegen wurdest du denn krank geschrieben? Vllt kannst du ja da auch einen Bruch oder so vorschieben wenn du gefragt wirst und die eigentliche Erkrankung nicht nennen willst?

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11. Juni 2016 um 20:29

Das positive hervor heben!
Das und warum du die Ausbildung erst im zweiten Anlauf abgeschlossen hast gehört NICHT in die Bewerbung oder den Lebenslauf. Es gibt auch Ausbildungen die von vornherein 3,5 oder 4 Jahre dauern. Du musst es nicht erwähnen. Wirst du im persönlichen Gespräch danach gefragt, dann kannst du die Gründe nennen. Bei längerer Krankheit kannst du das Positive heraus stellen. Zum Beispiel: Aufgrund einer Krankheit brauchte ich ein weiteres halbes Jahr für die Aufbereitung des Schul- und Prüfungsstoffes. Damit erhielt ich dann die Chance einen guten Abschluss zu machen, sodass ich die zusötzlichen 6 Monate gern absolviert habe. Ich bin inzwischen vollständig genesen und stolz auf meine Leistungen.

Wenn du das im Gespräch positiv und souverän verkaufen kannst, dann wirkt das sogar stark und gibt dir Pluspunkte. Dabei musst du nicht alles erzählen, keine konkreten Krankheiten/Ausfallgründe nennen und darfst auch ein bisschen mogeln. Das A und O ist, dass du dich gut verkaufst und dem Chef/Personaler klar machst, dass du eine gute Mitarbeiterin bist. Fette Lügen auftischen solltest du allerdings nicht!

Ich habe sehr viele Wechsel im Lebenslauf (allein in der Ausbildung 3) und wurde hierzu auch IMMER gefragt. Ich hab es positiv verkauft und meine wahren Gründe (Mobbing, Nicht-Einhaltung Jugendschutz) verschwiegen. Ich habe letztendlich nicht gelogen, aber andere positive Aspekte hervor gehoben und negative einfach nicht genannt. Ich kam immer damit durch, alle fanden meine Ansicht und Haltung großartig.

Du schaffst das schon.

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11. Juni 2016 um 20:53
In Antwort auf fusselbine

Das positive hervor heben!
Das und warum du die Ausbildung erst im zweiten Anlauf abgeschlossen hast gehört NICHT in die Bewerbung oder den Lebenslauf. Es gibt auch Ausbildungen die von vornherein 3,5 oder 4 Jahre dauern. Du musst es nicht erwähnen. Wirst du im persönlichen Gespräch danach gefragt, dann kannst du die Gründe nennen. Bei längerer Krankheit kannst du das Positive heraus stellen. Zum Beispiel: Aufgrund einer Krankheit brauchte ich ein weiteres halbes Jahr für die Aufbereitung des Schul- und Prüfungsstoffes. Damit erhielt ich dann die Chance einen guten Abschluss zu machen, sodass ich die zusötzlichen 6 Monate gern absolviert habe. Ich bin inzwischen vollständig genesen und stolz auf meine Leistungen.

Wenn du das im Gespräch positiv und souverän verkaufen kannst, dann wirkt das sogar stark und gibt dir Pluspunkte. Dabei musst du nicht alles erzählen, keine konkreten Krankheiten/Ausfallgründe nennen und darfst auch ein bisschen mogeln. Das A und O ist, dass du dich gut verkaufst und dem Chef/Personaler klar machst, dass du eine gute Mitarbeiterin bist. Fette Lügen auftischen solltest du allerdings nicht!

Ich habe sehr viele Wechsel im Lebenslauf (allein in der Ausbildung 3) und wurde hierzu auch IMMER gefragt. Ich hab es positiv verkauft und meine wahren Gründe (Mobbing, Nicht-Einhaltung Jugendschutz) verschwiegen. Ich habe letztendlich nicht gelogen, aber andere positive Aspekte hervor gehoben und negative einfach nicht genannt. Ich kam immer damit durch, alle fanden meine Ansicht und Haltung großartig.

Du schaffst das schon.

Naja stolz...
Ein schnitt von einer 4, weil ich in der Nachholprüfung noch eine 5 hatte.
Es gibt 10 Noten,
4 schriftliche (3,4,4,4)
5 praktische (2,3,3,4,4)
1 mündliche (5)

Die Ausbildung geht nun mal 3 Jahre und das wissen die ja auch.

Ich hatte einen B.a.n.d.s.c.h.eibenv.o.r.f.all und daher ja vielleicht nicht mehr so geeignet für einen körperlich schweren Beruf. Mein jetztiger C.hef meint ich wäre zu schlau das noch Jahre zu machen, ich solle eher s.tudieren (habe F.-Abi) und auch wegen meinem R.ücken.
War aber seit der R.eha nicht einen Tag deshalb krank.


Vielleicht sollte ich einfach so stehen lassen. Bin ja wegen zwei fünfen durchgefallen und konnte mich in einem praktischen Teil um eine Note verbessern. Bei der mündlichen hätte ich auch im 6 Anlauf noch eine 5 gemacht.

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12. Juni 2016 um 9:49
In Antwort auf vanilla94cola

Naja stolz...
Ein schnitt von einer 4, weil ich in der Nachholprüfung noch eine 5 hatte.
Es gibt 10 Noten,
4 schriftliche (3,4,4,4)
5 praktische (2,3,3,4,4)
1 mündliche (5)

Die Ausbildung geht nun mal 3 Jahre und das wissen die ja auch.

Ich hatte einen B.a.n.d.s.c.h.eibenv.o.r.f.all und daher ja vielleicht nicht mehr so geeignet für einen körperlich schweren Beruf. Mein jetztiger C.hef meint ich wäre zu schlau das noch Jahre zu machen, ich solle eher s.tudieren (habe F.-Abi) und auch wegen meinem R.ücken.
War aber seit der R.eha nicht einen Tag deshalb krank.


Vielleicht sollte ich einfach so stehen lassen. Bin ja wegen zwei fünfen durchgefallen und konnte mich in einem praktischen Teil um eine Note verbessern. Bei der mündlichen hätte ich auch im 6 Anlauf noch eine 5 gemacht.

..
Okay das ist schon schwieriger solche schlechten Noten zu beschönigen, da kannst du nur noch hoffen mit deiner Persönlichkeit und deinem Arbeitseinsatz zu punkten.

Also so weit ich das mitbekommen habe, gehören solche Fragen bezüglich Krankheiten zu denen, die der (potentielle) Arbeitgeber nicht stellen darf...Aber das interessiert die ja nur selten.

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