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Beziehung der Eltern nach Geburt - Unterschied Sohn oder Tochter ?

26. März 2014 um 11:36

Hallo Ihr Lieben,

grundsätzlich ist es ja häufig so, dass sich mit der Geburt des ersten Kindes die Paarbeziehung der Eltern verändert - oder sogar auf die Probe gestellt wird.

Ist an sich ja nix Neues

Oftmals fühlen sich die Väter zurückgesetzt, vernachlässigt oder sind eifersüchtig, wenn das Baby da ist und ihnen quasi den Rang abläuft.

Letztens kam mir ein Gedanke, der sich irgendwie in meinem Kopf festgesetzt hat, und den ich nun zur Diskussion in die Runde werfen möchte:

Macht es einen Unterschied, ob das erste Kind ein Mädchen oder ein Junge ist ?

Reagieren Väter einer Tochter weniger eifersüchtig als die, die als erstes Kind einen Sohn bekommen ?
Birgt ein Sohn ein "zusätzliches" Eifersuchtspotential ?
Vermutlich jede Mutter ist in ihr Baby verliebt - wird dies aber zu einem größeren Problem für die Väter, wenn das Kind eben männlich ist und damit eher ein "Nebenbuhler" zum Vater selbst ?
Sind Väter von erstgeborenen Töchtern nicht gar so sehr von der Eifersucht gefangen genommen ?

Geraten Eltern, die als erstes Kind einen Sohn bekommen, eher in eine "Krise", als Eltern, die als erstes Kind ein Mädchen bekommen ?

Oder hat das Geschlecht des Kindes keinerlei Einfluss auf die Beziehung oder den Beziehungsstress der Eltern ?

Was sind Eure Erfahrungen ?

Ich bin neugierig

Liebe Grüße
Friederike

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26. März 2014 um 11:53

Keine Eifersucht
auf die Nähe zwischen mir und meinen Kindern, weder beim Jungen noch beim Mädchen. Allerdings war er etwas "traurig" über die Stillbeziehungen, weil ich dadurch was Exclusives mit beiden hatte, was er nicht hatte. Er war eher knatschig, wenn er nicht genauso viel Zeit mit seinem Sohn, jetzt mit seiner Tochter verbringen kann wie ich. Aber für uns ist es selbstverständlich und auch nicht mit negativen Gefühlen besetzt, dass die Kinder im ersten Jahr an erster Stelle stehen und danach wenn es hart auf hart kommt auch immer.

Ich glaube, dass es schwieriger in den Beziehungen wird, weil es echt eine anstrengende Zeit ist, in der man seine Beziehung nicht so gut pflegen kann. Wir hatten zum Beispiel keine Musestunden mehr zu zweit, weil unser Kleiner ein Schreikind war und meine Kleine jetzt abends immer ein, zwei Stunden Schreistunde hat, in der sie im Dunkeln getragen werden muss. Und da fällt einfach die entspannte gemeinsame Zeit vorläufig weg. Aber da wir uns einander sehr sicher sind und beide Kinder heiß und innig lieben, warten wir jetzt auch bei der Zweiten einfach die heftige Zeit ab um danach wieder intensiver wir sein zu können- derzeit sind wir gerne Familie.

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26. März 2014 um 12:01

Kann ich mir nicht vorstellen.
Wir haben vor 2 Jahren einen Sohn bekommen, in wenigen Wochen kommt der 2.
Hatte nie das Gefühl, dass mein Mann eifersüchtig war, obwohl wir ein seeehr anspruchsvolles Baby hatten. Im Gegenteil, er hat mich super unterstützt, ist auch nächtelang mit dem kleinen schreienden Bündel auf dem Arm durch die Wohnung getigert, hat mir beim Stillen geholfen und ganz viel Mut zugesprochen. Es war einfach toll.
Ich denke schon, dass die Beziehung im ersten Jahr auf die Probe gestellt wurde. Klar man hat sich mehr angezickt, weil man einfach fertig mit den Nerven war. Aber ich denke, das geht jedem Paar so und eine stabile Beziehung hält das locker aus.
Uns hat es jedenfalls nicht geschadet. Wir sind eher noch enger zusammengewachsen.
Ich denke, wenn es zur Eifersucht kommt, dann hat das nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern dann ist der Mann einfach komisch, oder in der Beziehung stimmt von vornherein was nicht.

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26. März 2014 um 12:05

Kann ich mir oberflächlich
gesehen schon vorstellen!

Wir haben eine Tochter bekommen und ich hab bei meinem Mann nie etwas derartiges bemerkt, ich bin mir auch sehr sicher das ein Junge da keinen Unterschied gemacht hätte.

Aber es gibt sicher Männer die "SO" sind!

Lg

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26. März 2014 um 12:10

....
... oops - ich glaube, ich wurde da tlw. etwas falsch verstanden ...

ich dachte eigentlich nicht an die Art Eifersucht, die sich zeigt, wenn die eigene Frau mit einem anderen Mann flirtet oder so - also eine Eifersucht, die sich tatsächlich "offen" zeigt.
Und ich mag auch keinem Vater unterstellen, dass er ganz bewusst eifersüchtig auf das eigene Kind ist, denn im Regelfall liebt er dieses ja auch heiß & innig ...

Meine Gedanken zielten eher auf das Unterbewusstsein ab ... inwieweit sehen (unbewusst !) Männer in Söhnen eine Art Konkurrenz für sich selbst ob des gleichen Geschlechts, die es bei Töchtern so eben nicht gibt ?

Aussprechen wird das keiner - den wenigsten wird es überhaupt bewusst sein

Mich würde nur interessieren, ob bei gescheiterten Beziehungen in den ersten 2 Jahren nach der Geburt eines Kindes die Kinder in der Mehrzahl männlich oder weiblich waren oder ob sich das die Waage hält ?

@Mandel: interessant, dass sich Männer eher gebunden fühlen, wenn ein Sohn geboren wird - das wusste ich nicht. Klingt interessant - weißt du noch Näheres dazu ?

Liebe Grüße
Friederike

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26. März 2014 um 19:45

..
Unsere Beziehung hatte sich null in negative verändert als er auf die welt kam. Erst als er so 10-11 Monate alt war weil er da nachts nur wach war und wir total übermüdet waren

was unsere Beziehung absolut ins negative verändert hat war als unser baby gestorben ist.

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26. März 2014 um 19:57

Mädchen
Hallo
interessante These. Ich kann nur in sofern dazu beitragen, wie es bei uns ist.
Wir waren vorher 7 Jahre zusammen, 6 davon zusammen gewohnt und als Paar unschlagbar. Verliebt, beste Freunde, so wie es sein soll. Beide allerdings unterschiedliche, sehr zeitaufwenige Hobbies was allerdings die gemeinsame Zeit noch wertvoller machte und haben sie auch immer intensiv genutzt.
Dann die Entscheidung Eltern zu werden. Haben es uns beide sehr gewünscht, war klar, dass sich alles verändert.
Die Kleine ist nun 15 Wochen alt und unsere Beziehung ist enger denn je. Am Anfang hatte ich oft das Gefühl meinen Mann zu vermissen, obwohl er immer da war. Aber die Umstellung, alles dreht sich nur noch ums Mäuschen, das war schon eigenartig.
Aber diese wahnsinnige Liebe unserem Kind gegenüber und zu wissen dass sie ein Teil von uns beiden ist ist überwältigend. Er ist ein toller Papa und ich liebe ihn mehr denn je.
Abends geht die Maus seit ein paar Wochen um 8 ins Bett und die Zeit genießen wir sehr bewusst zusammen. Selbst wenn wir nur zusammen liegen und fern schauen, es ist unsere Zeit.
Sonntage werden meistens zusammen verbracht, weil wir sonst nicht viel gemeinsame Zeit haben und als Familie finde ich uns erst so richtig komplett als Paar.
Von Eifersucht seinerseits habe ich noch nie was gemerkt. Er ist auch sehr bedaxht darauf mir die Kleine oft abzunehmen, damit ich auch mal zeit für mich habe und so. Aber außer mal ab und an zum Pferd alleine zu fahren habe ich da gar nicht viel interesse. Zumal ich stille auch nicht so spontan möglich
Alles in allem ist es einfach wunderbar seit die Maus da ist und in 1-2 Jahren wünschen wir uns auch ein Zweites

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