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Beziehung nach der Geburt so anders und ich bin gefrustet

4. Februar 2008 um 18:53

Hi ihr lieben. Nach der Geburt unserer Kleinen bin ich so über meine Beziehung entäuscht. Unsere Tochter ist 4 Monate und wirklich das beste was mir-uns je passiert ist. Allerdings ist zwischen uns auf einmal alles so anders. Wir kennen uns schon 10Jahre sind über 30. und doch 'nerven' wir uns nur noch an. Ich denke er hilft mir zu wenig und das sage ich ihm auch. Gibt jedes mal Ärger, klar. Sex haben wir auch nicht mehr... hat anscheinend keiner von uns beiden Verlangen nach. Ich habe nur schreckliche Angst das das total zerbricht.Alles ansprechen nutz nichts. Liegt vielleicht auch an mir...hausfrau und mutter ist nicht das glecihe wie arbeiten und ausgehen...
Ging es jemandem nach der Geburt des ersten kindes ähnlich? (Bitte keine Happyfamily geschichten bin gefrustet genug ....) Danke...und viele Grüße

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Top 3 Antworten

15. Mai 2009 um 19:51

Nach der Geburt ist alles im Eimer
Hallo,

das kenn ich nur zu gut. Seit der Geburt meines Engelchens ist nichts mehr wie es war. Ehrlich gesagt kenn ich meine Frau kaum noch. Sex?? wozu? ist ja doch nur noch nervtötend für sie. Nach dem 400Sten Annäherungsversuch hab ich aufgegeben und so langsam mag ich auch nicht mehr, selbst wenn sie andeutungen macht. Trennung... das war schon diverse Male Thema bei uns. Ich bin eigentlich ein sehr verständnisvoller Mensch, ich weiss das Frauen nach der Geburt alles andere im Sinn haben als nur der Mann, keine Frage versteh ich alles,

A B E R

in diversen Foren wird überall immer wieder erwähnt das die Männer sich nach der Geburt ausgeschlossen fühlen, sich an den Rand gedrängt fühlen und das würde nach der ersten Zeit verschwinden. Hmm, ich kann nur sagen, sorry Frauen und Mädels, wenn dann die Männer gefrustet sind, sich nach liebe und etwas Annerkennung sehnen und nicht das bekommen, was sie brauchen, muss sich keine Frau wundern, wenn die Beziehung den Bach runter geht, Ich kenne ne menge Männer, dazu gehöre ich auch, die sich den A... aufreissen, um für ihre Familie da zu sein, ausser der Arbeit auch bin zum K... für ihr Kind da sind und ich tue das gerne, aber manchmal ein kleines Lob, ein liebevoller Blick, eine zärtliche Umarmung kann doch nicht zu viel sein, oder? Es geht mir dabei nicht um Sex, sondern einfach darum ein wenig gesehen zu werden.

Nur weil die Frauen die Geburt durchleben, heisst das noch lange nicht, das sie immer im Zentrum allen Geschehens sein müssen, dass sie es sind um die sich alles drehen muss. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass das leider der Fall ist. Beginnend bereits im Krankenhaus, wo alle Geschenke bei der Mutter abgegeben werden, wieso? Alle Gratulation sind erst bei der Mutter, gibt es dafür einen Grund?

Und wenn sich der ganze Faden weiterspinnt, dann müssen sich die bis dato stolzen Mütter nicht wundern, das ihnen ihre Männer weglaufen. Denn auch wenn die Gesellschaft etwas anderes erwartet, haben Männer Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse. Sie wurden erzogen das nicht so offen zu präsentieren, doch die sind da. Es gibt nicht quällenderes als unerfüllte Wünsche und Bedürfnisse, das nenn ich manchmal sogar psychische Folter, gegen die man sich nicht wehren kann, denn tut man das landet man in einem noch schlimmeren Kerker, was aus meiner Sicht auch der Grund ist, warum die Fremdgehquote nach Geburten so hoch ist.

Liebe frisch gewordene Mütter...
da ist neben euch jemand, mit dem ihr GEMEINSAM eine Familie wolltet, der "Papa" sein wollte, aber nur als Zusatz. Papa sein ist ein toller Job, aber wie sagte Rheinhard Mey in einem Lied:

Meine Gefährtin, meine Geliebte, meine Freundin, meine Frau.

Darum geht es hier Hauptsächlich, es gibt noch andere Dinge als Vater und Mutter dasein, andere Sachen als "Kind bespaßen". Das soll nicht heissen, dass das Kind nicht an erster Stelle steht, aber all die anderen Teile in einem sollten nicht verloren gehen, sollte auch bei dem Partner gesehen werden. Ich denke ich spreche für viele Väter, wenn ich sage, das wir nicht nur "Papa" sind. Wir sind auch Freunde, Partner, Sexobjekt, Zuhörer, Redner etc. Doch all diese Seiten gehen nach der Geburt fast gänzlich unter. Da bringt es null bis nichts, sich Reizwäsche zu kaufen. Was hier fehlt ist die Partnerschaft an sich. Versuch nicht ihn ins Bett zu schleifen und danach ist alles gut, Rede mit ihm, versuch ihn mal zu verstehen, höre ihm auf dem emotionalen Ohr zu, widersprich ihm diesmal nicht, auch wenn du anderer Meinung sein solltest, beende das am Schluss mit den Worten:"Vielleicht hast du in einigen Punkten recht, lass mich darüber nachdenken", dann lass es erstmal so stehen, aber denk später darüber nach. Gib ihm die Chance wieder dein Partner sien zu können, die Chance wieder Mann sein zu können und die macht sich nicht an der Länge des... bemerkbar. Ihr Frauen wollt auch immer wieder bestätigt werden, braucht Lob und Anerkennung, Männer nicht?

Ich hoffe, dass ihr das nciht als Angriff meinerseits versteht, sondern als jemand der seine inneren Gedanke frei herausschreibt.

Gruss

Ich

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12. Mai 2011 um 16:37

Mache mir immer mehr sorgen...
ich weiß dass ich hier warscheinlich nicht die lösung für mein Beziehungsproblem bekommen werde, jedoch hilft es mir denke ich bestimmt, wenn ich mir alles von der seele schreibe.
ich bin seit 2,5 jahren mit meiner freundin zusammen, unsere kleine Tochter wird in ein paar Tagen 6 Monate alt, bei uns läuft alles normalerweise sehr harmonisch zu. jedoch sind wir beide inzwischen total ausgebrannt, sie hatte eine sehr sehr schlimme schwangerschaft mit anschließender 26 std geburt, wir hatten schon seit 2 jahren keinen richtigen urlaub mehr für uns und ich habe momentan totalen prüfungsstress.
seit dem 3 ssw monat hatten wir keinen sex mehr und es bedrückt mich sehr : ( , sie ist noch nicht wieder bereit , was ich verstehen kann, aber sie hat auch ihr gefühl für unsere beziehung total aus den augen gelassen, ich komme mir manchmal vor als ob ich um jeden kuss kämpfe, noch dazu ist unsere kleine sehr aufgeweckt und nimt uns beide sehr in beschlag.
in einem Monat schreibe ich bei mir auf der Arbeit eine sehr wichtige prüfung und gerade als junger Papa 23 will man für seine Familie sorgen können und die prüfung nicht vermasseln.
wir streiten uns in letzter zeit immer wieder, jedoch fast immer mit dem selben ergebnis , mein herz fühlt sich an wie zugeschnürt und sie ist eiskalt und sagt das sie nichts mehr fühlt sie das jedoch nicht ändern könnte und nicht wüsste woher das kommt.
das läst mich manchmal an ihrer liebe zu mir zweifeln, denn wenn der Partner weint oder es ihm schlecht geht sollte man sich für die beziehung einsetzten und ihm nicht versuchen jegliche hoffnung auf besserung zu nehmen, denn die Hoffnung dass es besser wird ist momentan das einzige was mich alles machen läst dass alles seinen weg geht...
ich vermisse sie so sehr obwohl ich sie umarme, das hätte ich mir niemals vorstellen können.
noch hoffe ich so sehr das es so wird wie es einige hier schreiben, das man wieder mehr zeit miteinander verbringen kann wenn man die kleine mal abgibt usw.
ich weine manchmal wenn ich bilder von uns von früher sehe und darüber nachdenke was sie mir gerade vor 2 min gesagt hat, frag mich manchmal ob ein liebender Mensch soetwas dem partner fürs leben so sagen würde.
ich bin der meinung das jeder in der beziehung ab und an über seinen schatten springen muss und auch wenn er wütend ist sich um die beziehung bemühen sollte falls etwas daran liegt.
und momentan bin ich der einzige der runterschluckt und um die beziehung kämpft.
ich will nicht müde werden denn unsere kleine Familie bedeutet mir alles auf der Welt!

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8. Januar 2009 um 20:32

Zum Heulen
Bin das erste mal in so einem forum und schon sitze ich schniefend vorm bildschirm. auch unsere tochter ist 4 monate alt, mein mann und ich kennen uns seid 7 jahren und bislang war alles wie im bilderbuch. aber seid unser fräulein da ist, ist alles anders. ständig streit: er kümmert sich zu wenig, wenn er sich kümmert, hab ich meistens dennoch was zu meckern.er kanns mir kaum recht machen. außerdem ist seine lust auf sex nach wie vor sehr groß, bei mir gehts gegen null.ich schlaf lieber nen stündchen als sex zu haben.
bin maximal frustriert und weiß auch nicht, wie es weiter gehen soll. zeit zu zweit hört sich theoretisch prima an, aber praktisch kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, die maus, wenn auch nur stundenweise, abzugeben. denke ( ich weiß, hört sich schlimm bescheuert an) niemand kann die kleine vernünftig betreuen, ihre bedürfnisse sofort erkennen und entsprechend reagieren.
bin aber jetzt etwas erleichtert, dass ich doch nicht die einzige bin, deren bislang tolle beziehung durch ein kind auf die harte probe gestellt wird. viele grüße und danke

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5. Februar 2008 um 0:23

Bei uns das selbe in grün
mein sohn ist jetzt 8 monate alt (absolut das wertvollste in unserem leben) aber seit seiner geburt ist auch bei uns die beziehung ehrlich gesagt im eimer (ich bin übrigens 21 und mein freund 25! junge eltern )...aber bei uns ist das selbe in grün... wir "nerven" uns nur noch, streiten ständig, auch meiner hilft bzw. unterstützt mich, meiner meinung nach, viel zu wenig...usw. das sexleben bei uns wie ausgestorben (das liegt allerdings an mir, da ich seit der geburt, hatte ks, nicht mal einen funken lust verspüre, im gegenteil schon berührungen sind zuviel für mich). momentan denke ich darüber nach, ob es für uns beide nicht besser wäre wenn wir uns trennen, dann wäre vielleicht jeder von uns wieder glücklicher??? so jedenfalls sollte es nicht weiter gehen, denn so macht man sich gegenseitig nur noch mehr kaputt...
ich würde dir gerne einen rat geben, aber wie du siehst ich bin in der selben scheiß situation und weiß auch net wirklich weiter

Liebe Grüße
Jasmin

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5. Februar 2008 um 0:40

Du bist da nicht die einzigste..
ich denk mal fast jedem paar geht es so. es ist nunmal so. ein kind verändert schließlich die ganze beziehung,das ganze leben. man muss erstmal damit klarkommen,war bei uns auch so.
wir bzw. ich hab auch super oft an trennung gedacht,wir hatten richtige krisen und streitphasen.
haben es aber zum glück überstanden nachdem sich alles eingespielt hatte und man sich an das neue leben mit kind gewöhnt hat.
und ich bin wirklich froh das wir uns nicht getrennt haben. denn dann wäre alles umsonst gewesen und schließlich entsatnd ja auch das kind aus liebe und dafür sollte man kämpfen und alles für die beziehung tun.

ich fing an viel mit meinem kind zu unternehmen,mich mit freundinnen und ihren kindern zu treffen zum erfahrungen austauschen und spazieren gehen etc...dann kommt es einem auch nicht so vor als würde man den ganzen tag mit kind zu hause hocken und wie ne maschine funktionieren zu müssen

männer sind ja schließlich eh so das sie arbeit (sei es im haushalt oder mit kind) nicht sehen und man sie immer wieder wie ein kleines kind dran erinenrn oder drum betteln muss,ist so. und es wird eh nicht egsehen und geschätzt was man als mutter für arbeit hat und leistet. denn wir schlafen ja alle aus, gehen schön spazieren und töttern mit anderen frauen...das ist ja reines vergnügen während de rmann 8 std. oder mehr arbeiten geht

mein freund lässt auch vieles an mir hängen und ich muss ihn um hilfe bitten anstatt mal was von ihm selbst kommt.

aber weißt du,ich hab mich dran gewöhnt. er ist so. und er ist nicht aus boshaftigkeit so sondern aus bequemlichkeit.
ich versuch mit seiner art und wiese klar zu kommen. da ich ihn liebe und uns als familie trotzdem schätze. von daher...sicher ist es nicht schön und man hat oft streit. aber man darf da wirklich nicht den kopf hängen lassen und muss dran arbeiten. beide teile.

bei euch ränkt sich das auch wieder ein,glaub mir. und das hat nichts mit dem alter zu tun

wie gesagt. bei uns hats heftigst und öfters gekriselt. jetzt ist unser sohn 1 jahr geworden und wir bekommen im april schon nachschub, ein kleines mädchen

damit will ich dir keine heile family geschichten erzählen sondern einfach nur mut machen für deine beziehung.

wie gesagt,es war so schlimm das ich oft an trennung dachte. und nu? das wird wieder. denk an dein kind.
ein kind stellt nunmal die ganze beziehung auf den kopf
ausserdem hat jede beziehung/familie ihre schattenseiten und gerade bei denen die sagen es ist alles bestens,friede freude eierkuchen, bei denen kriselts am meisten

also, behalt nen kühlen kopf und lass dich nicht hängen oder frusten!
es wird sich noch alles zum positiven ändern wenn sich das ganze familienleben erstmal bei euch eingespielt hat.

eure kleine ist ja gerad mal 4 monate. warte mal ab wenn sie anfängt zu krabbeln und viel blubbert. dann wisst ihr wofür ihr euch immer wieder zusammen gerauft habt

alles liebe und gute,*anja*
(ich bin übrigens 23 und mein freund 32 )

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5. Februar 2008 um 7:29

Ja, bei uns!
Hallo!!

Das kenne ich. Unsere Ehe ist auch total anders. Wir sind 6 Jahre zusammen, wir hatten immer eine Bilderbuch-Beziehung, haben vielleicht alle halbe Jahr mal gestritten, es war einfach alles perfekt.

Seit unser Sohn da ist leidet unsere Beziehung auch sehr. Wir streiten jeden Tag, manchmal geht es wirklich unter die Gürtellinie, tiefe Beleidigungen usw. Auch aus dem Grund den du beschrieben hast, ich bin meist gefrustet, nur noch Baby, denke er könnte mir mal mehr helfen usw. Er denkt ich bin ja eh den ganzen Tag zu Hause da kann auch alles gemacht sein.

Ich hoffe auch, dass es sich mit der Zeit wieder einspielt und wenigstens annähernd wie früher wird

Wünsche dir viel Glück!!!!!!!!!

LG natalie

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5. Februar 2008 um 7:32

...
Ich glaube das ist bis zu einem gewissen grad normal..bei uns war/ist es auch nocht anders (leon ist 8 Monate) glaub mir ihr habt euch mit der kleinen noch nicht richtig eingelebt und müsst euren rytmus noch finden (jaa soo lange kanns dauern).

Geht mal essen, macht euch ne schöne nacht mit kerzen und massage sex muss ja nicht immer sein!

Glaub mir das wird schon...

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5. Februar 2008 um 14:21

Bei uns
waren die ersten 3 monate auch ganz schlimm. durch viele klärende gespräche hat sich die beziehung mittlerweile deutlich gebessert. ich habe auch mit meiner frauenärztin darüber gesprochen. sie hat erzählt, dass die meisten beziehungen nach 1,5 jahren nach der geburt in eine kriese geraten.
also kopf hoch, es kommen auch bessere zeiten.
lg

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5. Februar 2008 um 21:22

...
scheint ja einigen so zu gehen. bei uns ist es auch seeeehr schwierig. wir haben immer wieder sonnige phasen, aber von happy family sind wir weit entfernt.

große krisen und heftige stundenlange dramatische auseinadnersetzungen sind alle paar wochen an der tagesordnung. is eher so, dass unterschwellig durch die starken veränderungen mit kind, konflikte auftreten, die dann immer wieder eskalieren.

habe oft angst vor trennung, blicke aber immer wieder nach vorn. ein gemeinsames kind ist so ein starkes gemeinsames band. und man gibt nicht auf, bevor wirklich gar nichts mehr geht. und irgendwas geht immer wieder.

und plötzlich findet man sich wieder in einem so liebevollen, vertrauten und schönen moment, dass man sich fragt: wie war das? ich soll gestern an trennung gedacht haben? ich liebe diesen menschen!

wünsche dir viel kraft für noch viele kommende konflikte, und glaub mir, sie werden kommen. aber es ist das wert.

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8. Januar 2009 um 20:32

Zum Heulen
Bin das erste mal in so einem forum und schon sitze ich schniefend vorm bildschirm. auch unsere tochter ist 4 monate alt, mein mann und ich kennen uns seid 7 jahren und bislang war alles wie im bilderbuch. aber seid unser fräulein da ist, ist alles anders. ständig streit: er kümmert sich zu wenig, wenn er sich kümmert, hab ich meistens dennoch was zu meckern.er kanns mir kaum recht machen. außerdem ist seine lust auf sex nach wie vor sehr groß, bei mir gehts gegen null.ich schlaf lieber nen stündchen als sex zu haben.
bin maximal frustriert und weiß auch nicht, wie es weiter gehen soll. zeit zu zweit hört sich theoretisch prima an, aber praktisch kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, die maus, wenn auch nur stundenweise, abzugeben. denke ( ich weiß, hört sich schlimm bescheuert an) niemand kann die kleine vernünftig betreuen, ihre bedürfnisse sofort erkennen und entsprechend reagieren.
bin aber jetzt etwas erleichtert, dass ich doch nicht die einzige bin, deren bislang tolle beziehung durch ein kind auf die harte probe gestellt wird. viele grüße und danke

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8. Januar 2009 um 20:53

Köpfe hoch .....
das wird wieder! Nach der Geburt meiner Tochter vor 6 Jahren sah es in der Beziehung bei uns genauso aus wie bei euch. Einfach alles ätzend, es hat mich teilweise auch genervt, dass es arbeiten gehen "durfte" und ich wieder mal zu Hause war mit einem Berg Wäsche, schrecklich viel Staub und Schmutz überall, also jede Menge Arbeit und ein schreiendes Baby! Wir haben uns dann auch mal kurz getrennt, aber wir haben es nicht ohne den anderen ausgehalten.
Mit der Zeit wurde es aber immer besser. Es machte dann richtig Spaß, als die Kleine Maus größer wurde. Sex gab es dann auch wieder

Vor 4 Monten bekam ich dann unseren Kleinen und das Ganze geht wieder von vorne los, aber diesmal weiß ich das es besser wird!! Freue mich auf diese Zeit!

Lg Alenn

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8. Januar 2009 um 22:43

Geht mir ähnlich..
Meine Kleine war nicht geplant, Schatz und ich waren da erst 5 Monate zusammen als ich schwanger wurde. Wir haben uns aber für sie entschieden und seitdem ist alles anderst!

Schon während der SS hatten wir kaum noch Sex weil mein Freund von meinem Bauch abgetörnt war. Jetzt, 4 Monate nach der Geburt haben wir nur 1x im Monat Sex (ich könnte jeden Tag, aber er irgendwie nicht). Er schiebt es allerdings jetzt auf seinen Streß in der Arbeit und das er eben nach Feierabend müde ist.
Hm, aber über meine Figur meckert er auch.
Mein Busen ist eben nicht mehr so toll in Form wie er war und einbischen Haut am Bauch ist halt noch da (ich war vor der SS sportlich gebaut und hatte nichtmal nen kleinen Bauchansatz).

Er hat noch einen Sohn aus einer anderen Beziehung, den haben wir sehr oft bei uns.
Ihn liebt er mehr als mich und unsere Tochter (hat er sogar schon zu mir gesagt) und ich spüre das auch. Das macht mich sehr traurig und wir streiten auch oft deshalb.
Irgendwie komm ich mir vor wie auf dem Abstellgleis.
Ich bin nurnoch am meckern weil er selten daheim ist und ich das Gefühl hab er kümmert sich nicht wirklich um die Kleine und mich. Und bastelt oft an unseren "freien" Wochenenden an einem der Autos rum und ist deshalb nie daheim.

Und er will mehr Freiheiten weil er sich von mir in eine Rolle gedrängt fühlt in die er nicht gehören will

brecholine Du bist nicht alleine - was irgendwie auch nicht tröstet, gell?

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9. Januar 2009 um 8:48

Hach mädels...
bei uns ist es fast genauso.
unser kleiner ist 4 monate alt, wir hatten immerhin schon dreimal Sex seit der Geburt, dafür aber ständig Streit.
Ein Umzug kam jetzt auch noch dazu und der ganze Stress der damit verbunden ist. da bekam ich prompt
erstmal ne Brustentzündung. Ganz toll.
Ich hoffe aber immer noch das Beste und halte mich an den "Leitfaden" der mir immer und überall
gepredigt wird - "Es wird besser".
Lassen wir uns überraschen und nicht verzweifeln.
Kopf hoch und alles Liebe, seestern

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9. Januar 2009 um 10:32

Du bist nicht allein!!!!!
Es ging uns auch so. Wir haben lange Zeit gebraucht um wieder als Paar zueinander zu finden!

Mein Mann und ich waren 8 Jahre verheiratet als Lukas zur Welt kam. Er ist unser absolutes Wunschkind und wir haben lange drauf warten müssen. Nun denkt man.....Oh wie schön...alles Friede, Freude, Eierkuchen.

NIX DA! keiner hat mich / uns darauf vobereitet, daß die Beziehung erstmal auf eine harte Probe gestellt wird. Man muß sich wirklich ganz neu finden und die traute "Zweisamkeit" ist erstmal futsch. Ich persönlich bin der Meinung, daß viel mehr auf so ein Thema eingegangen werden muss. Die Eltern müßten darauf mehr vorbereitet werden. Z. B. in Form von GVK usw.

Meine Bekannte (ebenfalls eine lange sehr harmonische Beziehung) war sogar kurz davor auszuziehen und sich zu trennen. Aber irgendwann platzt der Knoten...Ihr müßt nur daran arbeiten.

Auch wir sind über 30 und man hat schon eine gewisse Lebenszeit hinter sich, die schlecht wegzudenken ist. Man hat sich eingependelt und als Paar lief alles wie geschmiert. Plötzlich steht Mama da und beschäftigt sich fast nur noch mit Windeln, Flaschen auswaschen, Kind beschäftigen und Haushalt. DAS hat mich persönlich am meisten gefrustet. Ich hatte das Gefühl, daß mein Mann wieder zurück in sein altes Leben durfte und ich mich ganz neu organisieren mußte. Ich war am Anfang wie abgeschnitten vom Leben. Er wollte Sex...ich war einfach zu müde. Und diese Liste konnte man beliebig weiterführen.

Aber glaub mir......wenn man sich noch liebt und vorher alles OK war....dann kann man daran arbeite,daß alles wieder normal läuft. Allerdings muß man sich damit abfinden, daß es eben ganz anders läuft.

Wenn ich jetzt eine Mutter treffe und mit ihr rede, dann sage ich immer ganz ehrlich: Bitte, macht Euch darauf gefasst, daß es erstmal ordentlich kracht. Nicht aufgeben....es pendelt sich wieder ein.

ich wünsche Euch alles gute und drück Euch die Daumen!

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16. März 2009 um 0:37

Kenn ich
Hallo,
ich würde dich gerne aufbauen, aber mir geht es fast genauso. Seit unsere Kleine da ist find ich unsere Beziehung langweilig ohne Ende. Mein Mann ist vor der Geburt mit mir oft wegegangen, jetzt muß man ihn fast aus dem Haus prügeln. Sex?Es heißt immer die Frauen haben nach der Geburt keine Lust auf Sex,stimmt net, Sex, den bekomm ich meist nur wenn ich sag heute Lust auf Sex. Von seiner Seite kommt da fast nix mehr. Ich hab igendwie das Gefühl er findet mich fett (hab noch 10 Kilo zu viel) und hat deshalb keine Lust auf mich. Ich lieb unsere Kleine überalles, aber sie wird mit 100% Sicherheit ein Einzelkind bleiben.

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15. Mai 2009 um 19:51

Nach der Geburt ist alles im Eimer
Hallo,

das kenn ich nur zu gut. Seit der Geburt meines Engelchens ist nichts mehr wie es war. Ehrlich gesagt kenn ich meine Frau kaum noch. Sex?? wozu? ist ja doch nur noch nervtötend für sie. Nach dem 400Sten Annäherungsversuch hab ich aufgegeben und so langsam mag ich auch nicht mehr, selbst wenn sie andeutungen macht. Trennung... das war schon diverse Male Thema bei uns. Ich bin eigentlich ein sehr verständnisvoller Mensch, ich weiss das Frauen nach der Geburt alles andere im Sinn haben als nur der Mann, keine Frage versteh ich alles,

A B E R

in diversen Foren wird überall immer wieder erwähnt das die Männer sich nach der Geburt ausgeschlossen fühlen, sich an den Rand gedrängt fühlen und das würde nach der ersten Zeit verschwinden. Hmm, ich kann nur sagen, sorry Frauen und Mädels, wenn dann die Männer gefrustet sind, sich nach liebe und etwas Annerkennung sehnen und nicht das bekommen, was sie brauchen, muss sich keine Frau wundern, wenn die Beziehung den Bach runter geht, Ich kenne ne menge Männer, dazu gehöre ich auch, die sich den A... aufreissen, um für ihre Familie da zu sein, ausser der Arbeit auch bin zum K... für ihr Kind da sind und ich tue das gerne, aber manchmal ein kleines Lob, ein liebevoller Blick, eine zärtliche Umarmung kann doch nicht zu viel sein, oder? Es geht mir dabei nicht um Sex, sondern einfach darum ein wenig gesehen zu werden.

Nur weil die Frauen die Geburt durchleben, heisst das noch lange nicht, das sie immer im Zentrum allen Geschehens sein müssen, dass sie es sind um die sich alles drehen muss. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass das leider der Fall ist. Beginnend bereits im Krankenhaus, wo alle Geschenke bei der Mutter abgegeben werden, wieso? Alle Gratulation sind erst bei der Mutter, gibt es dafür einen Grund?

Und wenn sich der ganze Faden weiterspinnt, dann müssen sich die bis dato stolzen Mütter nicht wundern, das ihnen ihre Männer weglaufen. Denn auch wenn die Gesellschaft etwas anderes erwartet, haben Männer Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse. Sie wurden erzogen das nicht so offen zu präsentieren, doch die sind da. Es gibt nicht quällenderes als unerfüllte Wünsche und Bedürfnisse, das nenn ich manchmal sogar psychische Folter, gegen die man sich nicht wehren kann, denn tut man das landet man in einem noch schlimmeren Kerker, was aus meiner Sicht auch der Grund ist, warum die Fremdgehquote nach Geburten so hoch ist.

Liebe frisch gewordene Mütter...
da ist neben euch jemand, mit dem ihr GEMEINSAM eine Familie wolltet, der "Papa" sein wollte, aber nur als Zusatz. Papa sein ist ein toller Job, aber wie sagte Rheinhard Mey in einem Lied:

Meine Gefährtin, meine Geliebte, meine Freundin, meine Frau.

Darum geht es hier Hauptsächlich, es gibt noch andere Dinge als Vater und Mutter dasein, andere Sachen als "Kind bespaßen". Das soll nicht heissen, dass das Kind nicht an erster Stelle steht, aber all die anderen Teile in einem sollten nicht verloren gehen, sollte auch bei dem Partner gesehen werden. Ich denke ich spreche für viele Väter, wenn ich sage, das wir nicht nur "Papa" sind. Wir sind auch Freunde, Partner, Sexobjekt, Zuhörer, Redner etc. Doch all diese Seiten gehen nach der Geburt fast gänzlich unter. Da bringt es null bis nichts, sich Reizwäsche zu kaufen. Was hier fehlt ist die Partnerschaft an sich. Versuch nicht ihn ins Bett zu schleifen und danach ist alles gut, Rede mit ihm, versuch ihn mal zu verstehen, höre ihm auf dem emotionalen Ohr zu, widersprich ihm diesmal nicht, auch wenn du anderer Meinung sein solltest, beende das am Schluss mit den Worten:"Vielleicht hast du in einigen Punkten recht, lass mich darüber nachdenken", dann lass es erstmal so stehen, aber denk später darüber nach. Gib ihm die Chance wieder dein Partner sien zu können, die Chance wieder Mann sein zu können und die macht sich nicht an der Länge des... bemerkbar. Ihr Frauen wollt auch immer wieder bestätigt werden, braucht Lob und Anerkennung, Männer nicht?

Ich hoffe, dass ihr das nciht als Angriff meinerseits versteht, sondern als jemand der seine inneren Gedanke frei herausschreibt.

Gruss

Ich

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15. Mai 2009 um 22:16

Hallo
hab nur mal überflogen, weiß nicht ob es dir hilft, aber kann nur sagen bei uns wurde es mit der zeit wieder besser, am anfang war es auch das totale caos, man musste bei jedem ausflug erstmal alles packen, wusste nicht wie und was, man hat immer gedacht schatzi könnte doch mal mehr helfen..

doch irgendwann wurd es dann von alleine besser, mausi ist jetzt 9 monate, dieses gepacke für unterwegs ist langsam routine, auch ist die arbeit nun besser verteilt und man gleicht alles besser alles aus, so das jeder mal ein bisschen was macht..

wünsch dir das es bei euch auch so ist!!!

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15. Mai 2009 um 22:22

Ich nochmal
ach zusätzlich wollte ich noch sagen das es sehr wichtig ist das man das beziehungsleben auch erhält, nicht nur das eltern-sein. das man z.b. mal wieder einen schönen abend nur zu zweit macht, viel hat es auch ausgemacht das man die arbeit anders einteilt, bei uns ist es jetzt z.b. so das mein schatzi z.b. samstagsmorgens die kleine aus dem bett holt und fertig macht, abends hab ich 1 mal meistens in der woche einen tag wo er sich um alles kümmert, sie füttert, hinlegt u.s.w. dafür hat er wieder zweimal die woche fussball training wo er mal abschalten kann, das macht viel aus..

man sieht sich nicht nur noch ständig in diesen eltern rollen, wenn mami voll gekleckert brei füttert u.s.w.

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16. Mai 2009 um 8:17

Guten morgen
also da seid ihr wirklich nicht alleine damit!
zwischen mir und meinem freund kriselt es auch ständig.ich denke das kommt daher,das ich mich mit der geburt mehr verändert habe/musst was mein gesamtes leben angeht.wir mütter haben ein ganz anderes verantwortungsgefühl wie väter.sicher ist ihnen das kind auch wichtig,aber wir sind eben den ganzen tag zu hause(manchmal auch gefrustet deswegen) die männer verstehen nicht warum sie helfen sollen,wir sind doch zu hause und wissen gar nicht wie das ist den ganzen tag mit dem baby zu verbringen!
und ich kann nur für mich sprechen das mein hormonhaushalt noch nicht so super ausgeglichen ist und ich auch oft ohne grund ihn anzicke.manchmal denke ich: ich hab glück das er noch da ist,denn eigentlich und objektiv betrachtet ist er ein toller mann und ein super papa.ich glaube ich sage ihm das zu wenig!
sex haben wiwr auch selten,weil ich einfach zu müde bin und mein schlaf mir wichtiger ist!

habt ihr mal versucht eure kleine mal einen abend/nacht ab zu geben?wir haben das jetzt zum 2. mal gemacht und es tut der beziehung super gut mal wieder ausgelassen und ohne sorgen was als paar zu unternehmen.davon können wir immer lange zerren!

alles gute für dich und deine familie.nicht aufgeben,das bracht manchmal zeit zusammen zu wachsen.

carina

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11. April 2011 um 22:01

Wo ist die liebe hin?
hi, bei mir ist das genauso...
ich bin 20 und mein feund ist 21, wir haben eine tochter(6 monate alt). wir sind nur 1,5 jahre zusammen, da müsste man annehmen dass man noch total verliebt ist ...leider ist das nicht so.
streiten uns nur noch, reden bringt nichts und sex haben wir auch nicht....an mir liegt es nicht ich würde ja genre aber er kommt ausreden wie ich bin zu müde oder keine lust...
im grunde will ich nciht dass diese beziehung kaputt geht, da die zeit vor der geburt einfach zu schön war, ich weiß ja wie er sein kann und deshalb hänge ich so dran...was kann man da noch machen?

sehe gerade ist schon 2 monate her, dass du das geschrieben hast.ist es denn besser geworden?
Lg sissi6661

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11. April 2011 um 22:09
In Antwort auf sissi6661

Wo ist die liebe hin?
hi, bei mir ist das genauso...
ich bin 20 und mein feund ist 21, wir haben eine tochter(6 monate alt). wir sind nur 1,5 jahre zusammen, da müsste man annehmen dass man noch total verliebt ist ...leider ist das nicht so.
streiten uns nur noch, reden bringt nichts und sex haben wir auch nicht....an mir liegt es nicht ich würde ja genre aber er kommt ausreden wie ich bin zu müde oder keine lust...
im grunde will ich nciht dass diese beziehung kaputt geht, da die zeit vor der geburt einfach zu schön war, ich weiß ja wie er sein kann und deshalb hänge ich so dran...was kann man da noch machen?

sehe gerade ist schon 2 monate her, dass du das geschrieben hast.ist es denn besser geworden?
Lg sissi6661

Ich nochmal
ist ja schon 3 jahre her...stehe noch neben mir...

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12. Mai 2011 um 16:37

Mache mir immer mehr sorgen...
ich weiß dass ich hier warscheinlich nicht die lösung für mein Beziehungsproblem bekommen werde, jedoch hilft es mir denke ich bestimmt, wenn ich mir alles von der seele schreibe.
ich bin seit 2,5 jahren mit meiner freundin zusammen, unsere kleine Tochter wird in ein paar Tagen 6 Monate alt, bei uns läuft alles normalerweise sehr harmonisch zu. jedoch sind wir beide inzwischen total ausgebrannt, sie hatte eine sehr sehr schlimme schwangerschaft mit anschließender 26 std geburt, wir hatten schon seit 2 jahren keinen richtigen urlaub mehr für uns und ich habe momentan totalen prüfungsstress.
seit dem 3 ssw monat hatten wir keinen sex mehr und es bedrückt mich sehr : ( , sie ist noch nicht wieder bereit , was ich verstehen kann, aber sie hat auch ihr gefühl für unsere beziehung total aus den augen gelassen, ich komme mir manchmal vor als ob ich um jeden kuss kämpfe, noch dazu ist unsere kleine sehr aufgeweckt und nimt uns beide sehr in beschlag.
in einem Monat schreibe ich bei mir auf der Arbeit eine sehr wichtige prüfung und gerade als junger Papa 23 will man für seine Familie sorgen können und die prüfung nicht vermasseln.
wir streiten uns in letzter zeit immer wieder, jedoch fast immer mit dem selben ergebnis , mein herz fühlt sich an wie zugeschnürt und sie ist eiskalt und sagt das sie nichts mehr fühlt sie das jedoch nicht ändern könnte und nicht wüsste woher das kommt.
das läst mich manchmal an ihrer liebe zu mir zweifeln, denn wenn der Partner weint oder es ihm schlecht geht sollte man sich für die beziehung einsetzten und ihm nicht versuchen jegliche hoffnung auf besserung zu nehmen, denn die Hoffnung dass es besser wird ist momentan das einzige was mich alles machen läst dass alles seinen weg geht...
ich vermisse sie so sehr obwohl ich sie umarme, das hätte ich mir niemals vorstellen können.
noch hoffe ich so sehr das es so wird wie es einige hier schreiben, das man wieder mehr zeit miteinander verbringen kann wenn man die kleine mal abgibt usw.
ich weine manchmal wenn ich bilder von uns von früher sehe und darüber nachdenke was sie mir gerade vor 2 min gesagt hat, frag mich manchmal ob ein liebender Mensch soetwas dem partner fürs leben so sagen würde.
ich bin der meinung das jeder in der beziehung ab und an über seinen schatten springen muss und auch wenn er wütend ist sich um die beziehung bemühen sollte falls etwas daran liegt.
und momentan bin ich der einzige der runterschluckt und um die beziehung kämpft.
ich will nicht müde werden denn unsere kleine Familie bedeutet mir alles auf der Welt!

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9. November 2011 um 12:45
In Antwort auf gefrusteter1

Nach der Geburt ist alles im Eimer
Hallo,

das kenn ich nur zu gut. Seit der Geburt meines Engelchens ist nichts mehr wie es war. Ehrlich gesagt kenn ich meine Frau kaum noch. Sex?? wozu? ist ja doch nur noch nervtötend für sie. Nach dem 400Sten Annäherungsversuch hab ich aufgegeben und so langsam mag ich auch nicht mehr, selbst wenn sie andeutungen macht. Trennung... das war schon diverse Male Thema bei uns. Ich bin eigentlich ein sehr verständnisvoller Mensch, ich weiss das Frauen nach der Geburt alles andere im Sinn haben als nur der Mann, keine Frage versteh ich alles,

A B E R

in diversen Foren wird überall immer wieder erwähnt das die Männer sich nach der Geburt ausgeschlossen fühlen, sich an den Rand gedrängt fühlen und das würde nach der ersten Zeit verschwinden. Hmm, ich kann nur sagen, sorry Frauen und Mädels, wenn dann die Männer gefrustet sind, sich nach liebe und etwas Annerkennung sehnen und nicht das bekommen, was sie brauchen, muss sich keine Frau wundern, wenn die Beziehung den Bach runter geht, Ich kenne ne menge Männer, dazu gehöre ich auch, die sich den A... aufreissen, um für ihre Familie da zu sein, ausser der Arbeit auch bin zum K... für ihr Kind da sind und ich tue das gerne, aber manchmal ein kleines Lob, ein liebevoller Blick, eine zärtliche Umarmung kann doch nicht zu viel sein, oder? Es geht mir dabei nicht um Sex, sondern einfach darum ein wenig gesehen zu werden.

Nur weil die Frauen die Geburt durchleben, heisst das noch lange nicht, das sie immer im Zentrum allen Geschehens sein müssen, dass sie es sind um die sich alles drehen muss. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass das leider der Fall ist. Beginnend bereits im Krankenhaus, wo alle Geschenke bei der Mutter abgegeben werden, wieso? Alle Gratulation sind erst bei der Mutter, gibt es dafür einen Grund?

Und wenn sich der ganze Faden weiterspinnt, dann müssen sich die bis dato stolzen Mütter nicht wundern, das ihnen ihre Männer weglaufen. Denn auch wenn die Gesellschaft etwas anderes erwartet, haben Männer Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse. Sie wurden erzogen das nicht so offen zu präsentieren, doch die sind da. Es gibt nicht quällenderes als unerfüllte Wünsche und Bedürfnisse, das nenn ich manchmal sogar psychische Folter, gegen die man sich nicht wehren kann, denn tut man das landet man in einem noch schlimmeren Kerker, was aus meiner Sicht auch der Grund ist, warum die Fremdgehquote nach Geburten so hoch ist.

Liebe frisch gewordene Mütter...
da ist neben euch jemand, mit dem ihr GEMEINSAM eine Familie wolltet, der "Papa" sein wollte, aber nur als Zusatz. Papa sein ist ein toller Job, aber wie sagte Rheinhard Mey in einem Lied:

Meine Gefährtin, meine Geliebte, meine Freundin, meine Frau.

Darum geht es hier Hauptsächlich, es gibt noch andere Dinge als Vater und Mutter dasein, andere Sachen als "Kind bespaßen". Das soll nicht heissen, dass das Kind nicht an erster Stelle steht, aber all die anderen Teile in einem sollten nicht verloren gehen, sollte auch bei dem Partner gesehen werden. Ich denke ich spreche für viele Väter, wenn ich sage, das wir nicht nur "Papa" sind. Wir sind auch Freunde, Partner, Sexobjekt, Zuhörer, Redner etc. Doch all diese Seiten gehen nach der Geburt fast gänzlich unter. Da bringt es null bis nichts, sich Reizwäsche zu kaufen. Was hier fehlt ist die Partnerschaft an sich. Versuch nicht ihn ins Bett zu schleifen und danach ist alles gut, Rede mit ihm, versuch ihn mal zu verstehen, höre ihm auf dem emotionalen Ohr zu, widersprich ihm diesmal nicht, auch wenn du anderer Meinung sein solltest, beende das am Schluss mit den Worten:"Vielleicht hast du in einigen Punkten recht, lass mich darüber nachdenken", dann lass es erstmal so stehen, aber denk später darüber nach. Gib ihm die Chance wieder dein Partner sien zu können, die Chance wieder Mann sein zu können und die macht sich nicht an der Länge des... bemerkbar. Ihr Frauen wollt auch immer wieder bestätigt werden, braucht Lob und Anerkennung, Männer nicht?

Ich hoffe, dass ihr das nciht als Angriff meinerseits versteht, sondern als jemand der seine inneren Gedanke frei herausschreibt.

Gruss

Ich

Ekelt er sich jetzt vor mir?
bei uns ist es so-er hält sich so auf distanz-
ich würde mir ihm gerne wieder nähern,aber er benimmt sich unmöglich-
etweder schauen wir -bzw er-einen porno und ich blase ihm einen-ich bleibe komplett auf der strecke- oder es läuft garnix-da ich mich über dieses "angebot" maßlos geärgert habe,lief also garnix mehr seit der geburt!
ich bin erst 25 und er ist 40,unser sohn ist jetzt einen monat alt,ich weiss nicht mehr weiter,ich wieger zwar etwas mehr als normal-10 kg normalerweise wiege ich 56 kg-
aber liegt es nur daran?wenn sich bald nichts ändert werde ich mich trennen.-denke ich-
was haltet ihr davon-liebe grüße

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10. November 2011 um 19:53


Hallo
Bei mir war es genau das gleiche. Muss dazu sagen bin erst 16, seit 15 monaten mit meinem Freund zusammen und unser kleiner ist in 11 tagen 4 Monaten alt Vor und während der schwangerschaft war alles perfekt. Wir haben uns ohne Worte verstanden, sofort gemerkt wenn es dem anderen nicht gut ging und dann darüber geredet. Kein streit einfach nichts was schlecht war. Doch dann 4 Tage nachdem der kleine da war gings los. Wir haben uns vielleicht 1 mal in einer Woche gesehen ( er wohnt 10 km von mir weg) Haben uns wegen jedem kleinen "Furz" gezofft. Meist war des anhaltspunkt unsere Eltern, weil denen was nicht gepasst hat, wir darüber disktutiert haben, jeder anderer meinung war und es dann schließlich zum Zanken kam. Mit ihm ist es sowieso ganz schön schwer. Ich hab schon regelrecht Angst wenn ich mal Nein zu ihm sage das er gleich wieder beleidigt ist, nicht mit mir redet und sagt du hattest schon so viele chancen ich hab jetzt keine lust mehr bla. Das hat er alles von seinem Vater. Der ist nämlich genauso sagt die Stiefmutter meines Freundes. Sie meinte ich werde noch viele schwere Jahre vor mit haben. Toll, das ermutigt mich jetzt auch ganz doll. Naja, so weit so gut. Als es letztes mal schon so gut wie schluss war und ich ihn nicht erreicht hab. Weder übers Internet,anrufen oder sms. Auf nichts hat er reagiert. Dann hab ich mir ein Herz gefasst und bin zu ihm hingefahren ohne das er es wusste. Normalerweise bin ich nicht die, die die Initiative ergreift, aber jetzt musste es einfach mal passieren. Wir haben mit unseren Eltern über alles geredet was passiert ist. Was und stört, was wir machen und ändern müssen. Und siehe da 2-3 tage später war alles gut. Und jetzt läuft es wieder so wie vorher

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28. Dezember 2015 um 10:56

Beziehung nach der Geburt des Kindes kaputt
Hallo Brecholine , mir geht's genauso oder eher noch schlimmer. Meine "Freundin" ist 28 und Studiert, ich bin 29 und in einem festen Job. Wir kennen uns noch nicht so lange das mit dem Kind ist passiert. Naja bevor der kleine auch 4 Monate auf die Welt kam wurde sie anders. Sie hat mir den Kontakt zu einem Freund und zu meinen Eltern unterbunden mit Trennung und Auszug gedroht. Ausserdem beginnt sie wegen jedem noch so lächerlichem Grund einen Streit. Als der kleine 4 Wochen alt war gingen wir Spazieren sie fing an zu spinnen und ging in die andere Richtung. Ich ging nachhause mit dem kleinen weil mir das zu dumm war ihr hinterher zu laufen (wir wohnten in meinem Elternhaus) und ich schrieb ihr sie solle nachhause kommen und den kleinen Stillen weil ich das nicht kann. Sie kam herein und war wie eine furie wir sagten sie solle sich beruhigen worauf sie mir und meinen Eltern mit der Polizei gedroht hat das ist "Ihr" Kind. Im nächsten September will sie mit dem kleinen im Zug bis nach Erlangen fahren und Studieren das sind 300km einfach was ich davon halte interessiert sie nicht. Elternteilzeit darf ich mir nicht nehmen von Ihr aus. 200 Meter von uns weg wäre eine Kita gewesen. Mein Vater hätte ihr noch eine Studentenbude gezahlt trotz Polizeidrohung, und ich hätte ihr Geld gegeben für Essen Trinken Windeln usw. Es wird nichts akzeptiert nur gemeckert.
Kein besuch von verwandten war erwünscht nach der Geburt.
Und keiner darf das Kind anfassen oder sonst was.
Wenn ich den kleinen Füttern wollte ging sie in ein anderes Zimmer und schmollte wieder. Ich hab mir auch schon überlegt wo anders hin zu ziehen mit Ihr, weil die nervliche Belastung für meine Eltern nicht mehr auszuhalten ist.
Die verstecken sich in ihrem eigenen Haus. Aber mit nur einem Gehalt/Auto /Kind/Frau und die Mieten hier bei uns sind einfach nur Wucher sonst würde ich es tun. Und ich denke mir wo anders würde sie sich auch nicht anders verhalten weil der Haushalt und das Kochen an mir hängen blieb und das konnte ich ihr auch nicht recht machen. Mir tut unser Kind so leid. Als wir die U4 Untersuchung hatten äußerte ich Ihr das ich glaube das der kleine zu gering ist und nicht genügend Muttermilch kriegt. Doch weder ich meine Eltern oder ihre eigene Mutter kommen gegen sie an.
Erst als der Arzt uns dann Gesagt hat das er 1000 Gramm zulegen muss weil das nicht passt wollte sie dann Zu füttern. Und als unser Sohn seine Impfung bekam und weinte wollte ich ihn halt trösten und sie stand einfach nur abseits, und machte mir noch den Vorwurf das ich mich nicht so in den Vordergrund stellen soll?? Ich gebe es zu nachdem was alles Passiert ist habe ich ein richtiges Alkoholproblem bekommen, außerdem hab ich schon ein paar mal richtig lautstark die nerven verloren.
Und ich habe ihr auch schon einmal eine Ohrfeige verpasst.
Ich hab sie jetzt zamt Kind zu Ihrer Mutter geschickt weil ich einfach nicht mehr klar komme mit Ihr.
Keine Ahnung was ich tun soll ich bin ratlos

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30. Januar 2017 um 11:44

Bei uns läuft/lief es ähnlich

Wir (ich 34, sie 36) kannten uns erst recht kurz und nach etwas mehr als einem Jahr Beziehung war unsere Tochter schon da. Ich habe sicherlich manchmal zu schroff und kalt reagiert, habe aber in der Zeit ihrer Schwangerschaft gerade ein extrem aufwändiges Studium abgeschlossen, NULL Kohle und trotz Universitätsabschluss absolut keine vernünftigen Jobaussichten. Das hatte zur Folge, dass ich über einen längeren Zeitraum relativ "unrund" war. Hat sich dann aber gelegt und dann hat sie angefangen zu spinnen und das ist bis heute so. Unsere Kleine ist jetzt knapp 2 Jahre alt.
Seit ich gemerkt habe, dass meine Partnerin abblockt habe ich versucht, das Ruder herumzureißen und uns wieder zu versöhnen. Alles vergeblich. Das ging dann sogar so weit, dass sie mich hinter meinem Rücken bei ihrer gesamten Verwandtschaft schlechtgeredet hat und sich des öfteren mit einem Verehrer (?) getroffen hat, den sie vor unserer gemeinsamen Zeit über eine Partnerbörse kennengelernt hat. Auf diese Dinge bin ich eigentlich nur draufgekommen, weil ich irgendwann stutzig geworden bin, warum sie sich immer wegdreht, wenn sie Nachrichten am Handy schreibt. Damals hat sie schon öfters zu mir gesagt, sie möchte dass ich für einige Zeit ausziehe/verschwinde. Hab ich aber nicht getan, weil mir sehr viel an ihr und an unserem Kind liegt. Irgendwann hab ich mal das Handy genommen und mal geschaut was da läuft.  Als ich diese Nachrichten alle gelesen habe, hätte ich am liebsten unser (ihr) Haus mit den bloßen Händen zerschlagen. Ich hab dann aber nichts gesagt, das Ganze weiter verfolgt und sie dann nach ca. 8 Monaten mehr oder weniger auflaufen lassen. Ging aber dann so weiter wie vorher. Irgendwann kam dann ein Brief von einem Strafverteidiger zu mir nach Hause (in mein Elternhaus) in dem sie mich zum Auszug zwang. Ich habe mir NIE etwas zuschulden lassen kommen. Ich war weder angetrunken noch habe ich sie betrogen, geschlagen oder bedroht. Nichts dergleichen. Seitdem lebe ich in einer Wohnung, ein paar Minuten von den beiden Damen entfernt. 
Ich habe ihre kalte Art mit mir umzugehen immer darauf zurückgeführt, dass sie sehr fixiert auf ihre Mutterrolle ist (was sie tadellos macht) und nach wie vor stillt. Die Kleine schläft seit ihrer Geburt im selben Bett mit ihrer Mutter. Abstillen war zwar öfters ein Thema, aber sie schafft es einfach nicht. Ich habe absolut nichts gegen das Stillen, oder dass die Kleine im selben  Bett schläft. Nur vergessen Mütter oft, dass die Beziehung zwischen Mann und Frau dabei vollkommen auf der Strecke bleibt. Seit der Geburt der Kleinen hatten wir vielleicht 10 mal GV. Das in zwei Jahren. Und zwar mit Zähneknirschen. Ich kann mich nur an ein einziges Mal erinnern, bei dem die Initiative zum Sex zumindest zu 50% auch von ihr kam, was ja auch der Optimalfall in einer Beziehung sein sollte. Damals war sie betrunken. Soviel dazu.
Ich lebe immer noch alleine, wir sind nicht richtig getrennt und nicht richtig zusammen. Die Kleine steht auf mich, ich liebe sie auch sehr. Nur die gute Dame hat sich nach wie vor eingekerkert in ihrem Gemäuer. Ich versuche, so oft wie möglich etwas mit den beiden zu unternehmen, ist halt berufsbedingt nicht immer leicht. Ich kann mir ein Leben ohne die beiden nicht vorstellen und reiße mir wirklich den Arsch auf, damit meine Partnerin (????) wieder bereit ist, zusammen an der Beziehung zu arbeiten. Die Kleine wird nach wie vor gestillt und schläft nach wie vor mit dem Nippel im Mund. Ich übertreibe nicht.

Würde ich mir eine neue Frau suchen, wozu ich allerdings überhaupt keine Lust habe, wäre das meines Erachtens nach ein Bruch zwischen mir und meiner Tochter. 

Wenn ich ihr sage, dass ich zurück will ist die Antwort: "Ich habe keine Gefühle mehr für dich". 

Ich habe wirklich keine Ahnung mehr, wie ich weitermachen soll.

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30. Januar 2017 um 14:13

Das sagt sich leicht.
Eigentlich war ich früher der Meinung, dass heutzutage ein gemeinsames Kind kein (zwingender) Grund mehr für ein gemeinsames Leben ist. Heute sehe ich das anders. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Kind BEIDE leiblichen (!) Eltern um sich braucht, um zu einem gesunden, vernünftigen Individuum heranzuwachsen. Dazu müssen aber beide Elternteile konfliktbereit sein und an der Beziehung arbeiten. In jeder Beziehung, sei es am Arbeitsplatz oder zuhause, treten Konflikte auf. Man muss einfach bereit dazu sein, um sie gemeinsam zu lösen, bzw. einen Kompromiss zu finden, mit dem alle zufrieden sind.
Ich sehe viele gescheiterte Persönlichkeiten, wo der Auslöser einfach nur ein fehlender Elternteil, bzw. eine gescheiterte Beziehung zwischen den Eltern ist. Ich finde es extrem unverantwortlich und unvernünftig von (Über-)Müttern, eine Beziehung derart zu gefährden/ruinieren, wo doch das Kind aus Liebe entstanden ist. 
Ich liebe beide und kann mir eine Zukunft ohne sie einfach nicht vorstellen. 

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30. Januar 2017 um 14:18

Nein. Sie hat keine Affäre mit ihm. Auch mit keinem anderen, laut ihren Aussagen jedenfalls. 
Und...wie sehen das dann 99 % der Frauen hier im Forum?
Ich habe an und für sich kein Problem damit, dass das Kind im Familienbett schläft, so lange die Beziehung der Eltern nicht darunter leidet.

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30. Januar 2017 um 14:24

Du kannst übrigens auch selbst threads aufmachen und musst nicht irgendwelche Leichen ausgraben, um dich da anzuschliessen.

Das ist ja mal wieder ein typischer Fall von keiner redet mit dem anderen und alle hoffen, dass es von alleine wieder gut wird.

Erstmal zum Stillen, ich hätte absolut nicht abstillen können ohne meinen Mann. Denn wenn du stillst und willst aufhören, produzieren deine Brüste die ganze Zeit Milch. Wird die nicht getrunken, tut es schweineweh. Es gibt Kinder, die wollen irgendwann nicht mehr an die Brust. Die meisten stillen sich aber nicht von alleine ab oder erst sehr spät. Und dann stehst du da als Mutter, leidest weil die Brust richtig schmerzt, leidest weil dein Kind dich mit grossen hungrigen Augen anguckt. Ich bin zum Abstillen jedes Mal eine Woche auf Dienstreise gefahren und habe die Kinder komplett meinem Mann überlassen. Wäre der nicht bereit gewesen, sich zu kümmern, hätte ich sicher noch länger gestillt.

Ich könnte mir vorstellen, dass in der Zeit, wo du etwas "unrund" warst, bei ihr etwas zerbrochen ist, dass sich jetzt nicht mehr reparieren lässt. Ich verstehe allerdings nicht, warum sie dich nicht verlässt.

Ihr scheint beide absolut unfähig zu sein, Konflikte auszudiskutieren und so sucht sich jeder seiner kleinen Fluchten, die euch aber noch weiter von einander wegtreiben.

Ich denke, du solltest aufhören, an dieser Beziehung festzuhalten, die schon lange keine mehr ist und euch ernsthaft und fair über die Frage unterhalten, wie ihr euch in Zukunft gemeinsam um eure Tochter kümmern wollt. Du scheinst ja offensichtlich davon auszugehen, dass du mit deiner Frau automatisch auch deine Tochter verlierst. Das ist aber grundsätzlich nicht so. Was hindert euch daran, eine Lösung zu suchen, bei der sie zur Hälfte bei dir und zur Hälfte bei deiner Frau wohnt, wenn ihr sowieso schon nebeneinander lebt? Wahrscheinlich geht sie noch nicht in den Kindergarten, aber wenn sie jetzt zwei ist, wird sie doch vielleicht ab September in den Kindergarten oder die Krippe gehen? Dann könntest du dich trotzt Arbeit auch um sie kümmern. 

Warum hat deine Frau dich denn aus der Wohnung geschmissen?

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30. Januar 2017 um 14:37
In Antwort auf somasu

Du kannst übrigens auch selbst threads aufmachen und musst nicht irgendwelche Leichen ausgraben, um dich da anzuschliessen.

Das ist ja mal wieder ein typischer Fall von keiner redet mit dem anderen und alle hoffen, dass es von alleine wieder gut wird.

Erstmal zum Stillen, ich hätte absolut nicht abstillen können ohne meinen Mann. Denn wenn du stillst und willst aufhören, produzieren deine Brüste die ganze Zeit Milch. Wird die nicht getrunken, tut es schweineweh. Es gibt Kinder, die wollen irgendwann nicht mehr an die Brust. Die meisten stillen sich aber nicht von alleine ab oder erst sehr spät. Und dann stehst du da als Mutter, leidest weil die Brust richtig schmerzt, leidest weil dein Kind dich mit grossen hungrigen Augen anguckt. Ich bin zum Abstillen jedes Mal eine Woche auf Dienstreise gefahren und habe die Kinder komplett meinem Mann überlassen. Wäre der nicht bereit gewesen, sich zu kümmern, hätte ich sicher noch länger gestillt.

Ich könnte mir vorstellen, dass in der Zeit, wo du etwas "unrund" warst, bei ihr etwas zerbrochen ist, dass sich jetzt nicht mehr reparieren lässt. Ich verstehe allerdings nicht, warum sie dich nicht verlässt.

Ihr scheint beide absolut unfähig zu sein, Konflikte auszudiskutieren und so sucht sich jeder seiner kleinen Fluchten, die euch aber noch weiter von einander wegtreiben.

Ich denke, du solltest aufhören, an dieser Beziehung festzuhalten, die schon lange keine mehr ist und euch ernsthaft und fair über die Frage unterhalten, wie ihr euch in Zukunft gemeinsam um eure Tochter kümmern wollt. Du scheinst ja offensichtlich davon auszugehen, dass du mit deiner Frau automatisch auch deine Tochter verlierst. Das ist aber grundsätzlich nicht so. Was hindert euch daran, eine Lösung zu suchen, bei der sie zur Hälfte bei dir und zur Hälfte bei deiner Frau wohnt, wenn ihr sowieso schon nebeneinander lebt? Wahrscheinlich geht sie noch nicht in den Kindergarten, aber wenn sie jetzt zwei ist, wird sie doch vielleicht ab September in den Kindergarten oder die Krippe gehen? Dann könntest du dich trotzt Arbeit auch um sie kümmern. 

Warum hat deine Frau dich denn aus der Wohnung geschmissen?

Die Kleine geht in den Kindergarten seit September. Und eine Woche ohne Mutter - unmöglich. Für beide.

Rausgeschmissen hat sie mich, weil sie mich loswerden wollte und ich nicht gegangen bin. Sie war damals für ein paar Tage im näheren Ausland, untergetaucht quasi, um es leichter zu machen. Das war mehr oder weniger minutiös geplant. Es ist ihr auch nicht leicht gefallen. 
Als sie wieder zurückgekommen ist haben wir uns getroffen und plötzlich war sie wieder dieselbe wie damals, als wir frisch verliebt waren.
Das wurde aber immer schlimmer mit der Zeit, weil mir die beiden fehlen und ich ziemlich "vereinsamt" bin. 
Ich lebe eigentlich nur wegen den beiden hier, ich hatte nie das Ziel, hier alt zu werden. Mittlerweile habe ich aber einen recht angenehmen Job hier gefunden, ein weiterer Grund hier zu bleiben.
Sie schließt eine gemeinsame Zukunft nicht aus, sagt aber im gleichen Atemzug, dass sie (momentan) keine Gefühle mehr für mich hat, und dass seit unserer "Quasi-Trennung" zu wenig Zeit vergangen ist. 

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30. Januar 2017 um 14:37
In Antwort auf bird1982

Nein. Sie hat keine Affäre mit ihm. Auch mit keinem anderen, laut ihren Aussagen jedenfalls. 
Und...wie sehen das dann 99 % der Frauen hier im Forum?
Ich habe an und für sich kein Problem damit, dass das Kind im Familienbett schläft, so lange die Beziehung der Eltern nicht darunter leidet.

Ich denke, du warst nicht präsent genug, als es um die Organisation des Lebens zu Hause ging. Ich schlafe auch mit meinen Kindern zusammen, wenn der Papa nicht da ist.

Und was auch andere versuchen, dir zu sagen ist: ein Kind kann beide Eltern haben, aber nicht notwendigerweise immer zur gleichen Zeit. Die meisten Mütter hier werden dir bestätigen, dass Papas, die sich einbringen, ob vor oder nach der Trennung, für die Kinder extrem wichtig sind. Aber wenn deine Frau nicht mehr mit dir leben möchte, dann musst du das wohl oder übel akzeptieren.

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30. Januar 2017 um 15:09
In Antwort auf bird1982

Die Kleine geht in den Kindergarten seit September. Und eine Woche ohne Mutter - unmöglich. Für beide.

Rausgeschmissen hat sie mich, weil sie mich loswerden wollte und ich nicht gegangen bin. Sie war damals für ein paar Tage im näheren Ausland, untergetaucht quasi, um es leichter zu machen. Das war mehr oder weniger minutiös geplant. Es ist ihr auch nicht leicht gefallen. 
Als sie wieder zurückgekommen ist haben wir uns getroffen und plötzlich war sie wieder dieselbe wie damals, als wir frisch verliebt waren.
Das wurde aber immer schlimmer mit der Zeit, weil mir die beiden fehlen und ich ziemlich "vereinsamt" bin. 
Ich lebe eigentlich nur wegen den beiden hier, ich hatte nie das Ziel, hier alt zu werden. Mittlerweile habe ich aber einen recht angenehmen Job hier gefunden, ein weiterer Grund hier zu bleiben.
Sie schließt eine gemeinsame Zukunft nicht aus, sagt aber im gleichen Atemzug, dass sie (momentan) keine Gefühle mehr für mich hat, und dass seit unserer "Quasi-Trennung" zu wenig Zeit vergangen ist. 

Und ein paar Tage ohne Mama? Und was heisst unmöglich? Sagt deine Frau, dass es nicht geht? Denkst du selbst das es nicht geht? In den Kindergarten geht es doch auch.

Und nach der Geschichte mit dem Anwalt, da würde ich an deiner Stelle den Teufel tun, als an dieser Beziehung noch länger festhalten.

Und wenn du dich mal beim Jugendamt beraten lässt? Ich habe den Eindruck, dass du vor allem von der Angst getrieben bist, deine Tochter zu verlieren.

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30. Januar 2017 um 18:14
In Antwort auf bird1982

Das sagt sich leicht.
Eigentlich war ich früher der Meinung, dass heutzutage ein gemeinsames Kind kein (zwingender) Grund mehr für ein gemeinsames Leben ist. Heute sehe ich das anders. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Kind BEIDE leiblichen (!) Eltern um sich braucht, um zu einem gesunden, vernünftigen Individuum heranzuwachsen. Dazu müssen aber beide Elternteile konfliktbereit sein und an der Beziehung arbeiten. In jeder Beziehung, sei es am Arbeitsplatz oder zuhause, treten Konflikte auf. Man muss einfach bereit dazu sein, um sie gemeinsam zu lösen, bzw. einen Kompromiss zu finden, mit dem alle zufrieden sind.
Ich sehe viele gescheiterte Persönlichkeiten, wo der Auslöser einfach nur ein fehlender Elternteil, bzw. eine gescheiterte Beziehung zwischen den Eltern ist. Ich finde es extrem unverantwortlich und unvernünftig von (Über-)Müttern, eine Beziehung derart zu gefährden/ruinieren, wo doch das Kind aus Liebe entstanden ist. 
Ich liebe beide und kann mir eine Zukunft ohne sie einfach nicht vorstellen. 

...
also ich finde man braucht nicht beide eltern im selben haushalt. hatte ich nie und bin trotzdem nicht geschädigt davon aber um die beziehung mit deiner tochter musst DU dich kümmern! regle das! ob wochenend-papa, oder eine andere lösung passt, egal! ich bin lehrerin und habe sehr viele SUS die sich wahnsinnig freuen, wenn sie einen Papa tag haben und gar nur davon schreiben..! ich selbst bin au mama von einer 4monate alten tochter, bin mit meinem mann bereits 9jahre zusammen und die kleine schäft seit der zweiten woche im eigenen bett und ich habe sie vor ein paar wochen abgestillt. hatte weder schnerzen in den brüsten noch sonst probleme.. die kleine schläft sogar seit sie die flasche bekommt bis zu 11 stunden durch in der nacht! die beziehung hat sich natürlich schon etwas verändert und auch das sexleben ist nicht mehr ganz so aktiv wie zuvor weil mein mann oft müde ist von arbeit und baby.. und ich vorallem während dem stillen kaum lust auf sex hatte.. aber da muss man einfach durch! jetzt gehts aber wieder bergauf..

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7. Februar 2017 um 16:02

Also einmal eine Frage an alle, die dieses Tief ERFOLGREICH übertaucht haben und wieder glücklich sind miteinander.

Was war ausschlaggebend, dass es wieder funktioniert hat?

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7. Februar 2017 um 17:58
In Antwort auf maui881

Mache mir immer mehr sorgen...
ich weiß dass ich hier warscheinlich nicht die lösung für mein Beziehungsproblem bekommen werde, jedoch hilft es mir denke ich bestimmt, wenn ich mir alles von der seele schreibe.
ich bin seit 2,5 jahren mit meiner freundin zusammen, unsere kleine Tochter wird in ein paar Tagen 6 Monate alt, bei uns läuft alles normalerweise sehr harmonisch zu. jedoch sind wir beide inzwischen total ausgebrannt, sie hatte eine sehr sehr schlimme schwangerschaft mit anschließender 26 std geburt, wir hatten schon seit 2 jahren keinen richtigen urlaub mehr für uns und ich habe momentan totalen prüfungsstress.
seit dem 3 ssw monat hatten wir keinen sex mehr und es bedrückt mich sehr : ( , sie ist noch nicht wieder bereit , was ich verstehen kann, aber sie hat auch ihr gefühl für unsere beziehung total aus den augen gelassen, ich komme mir manchmal vor als ob ich um jeden kuss kämpfe, noch dazu ist unsere kleine sehr aufgeweckt und nimt uns beide sehr in beschlag.
in einem Monat schreibe ich bei mir auf der Arbeit eine sehr wichtige prüfung und gerade als junger Papa 23 will man für seine Familie sorgen können und die prüfung nicht vermasseln.
wir streiten uns in letzter zeit immer wieder, jedoch fast immer mit dem selben ergebnis , mein herz fühlt sich an wie zugeschnürt und sie ist eiskalt und sagt das sie nichts mehr fühlt sie das jedoch nicht ändern könnte und nicht wüsste woher das kommt.
das läst mich manchmal an ihrer liebe zu mir zweifeln, denn wenn der Partner weint oder es ihm schlecht geht sollte man sich für die beziehung einsetzten und ihm nicht versuchen jegliche hoffnung auf besserung zu nehmen, denn die Hoffnung dass es besser wird ist momentan das einzige was mich alles machen läst dass alles seinen weg geht...
ich vermisse sie so sehr obwohl ich sie umarme, das hätte ich mir niemals vorstellen können.
noch hoffe ich so sehr das es so wird wie es einige hier schreiben, das man wieder mehr zeit miteinander verbringen kann wenn man die kleine mal abgibt usw.
ich weine manchmal wenn ich bilder von uns von früher sehe und darüber nachdenke was sie mir gerade vor 2 min gesagt hat, frag mich manchmal ob ein liebender Mensch soetwas dem partner fürs leben so sagen würde.
ich bin der meinung das jeder in der beziehung ab und an über seinen schatten springen muss und auch wenn er wütend ist sich um die beziehung bemühen sollte falls etwas daran liegt.
und momentan bin ich der einzige der runterschluckt und um die beziehung kämpft.
ich will nicht müde werden denn unsere kleine Familie bedeutet mir alles auf der Welt!

deine Antwort spricht mir aus der Seele.
Wär mal gespannt, wie das weitergegangen ist. Mittlerweile sind doch einige Jahre vergangen seit deinem Beitrag

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27. Juli 2017 um 11:23
In Antwort auf brecholine

Hi ihr lieben. Nach der Geburt unserer Kleinen bin ich so über meine Beziehung entäuscht. Unsere Tochter ist 4 Monate und wirklich das beste was mir-uns je passiert ist. Allerdings ist zwischen uns auf einmal alles so anders. Wir kennen uns schon 10Jahre sind über 30. und doch 'nerven' wir uns nur noch an. Ich denke er hilft mir zu wenig und das sage ich ihm auch. Gibt jedes mal Ärger, klar. Sex haben wir auch nicht mehr... hat anscheinend keiner von uns beiden Verlangen nach. Ich habe nur schreckliche Angst das das total zerbricht.Alles ansprechen nutz nichts. Liegt vielleicht auch an mir...hausfrau und mutter ist nicht das glecihe wie arbeiten und ausgehen...
Ging es jemandem nach der Geburt des ersten kindes ähnlich? (Bitte keine Happyfamily geschichten bin gefrustet genug ....) Danke...und viele Grüße

Die Diskussion ist schon etwas her, dennoch würde ich dazu auch gern was schreiben. Vor 6 Jahren traf ich meine Frau in einem Club und ich wusste sofort das ich sie für immer an meiner Seite haben möchte. Wie haben uns blind verstanden und jede frei Minute miteinander verbracht. Ein Jahr später war sie schwanger und mein kleiner Engel war unterwegs. 

Die Schwangerschaft war wunderschön, wie haben uns super verstanden und uns riesig gefreut. 

Als sue dann da war, kam in mir ein Gefühl auf das man nicht mit Worten beschreiben kann. Das gleiche gilt für meine Frau. Nach etwa 5 Monaten, ohne Sex und Zuneigung, fing meine Frau an, mich in der Erziehung , total zu bevormunden. Es kam immer wieder zu Streitsituationen und ich geriet immer mehr in den Hintergrund. Im ersten Jahr hatten wir 2 mal Sex, dann folgten 1,5 Jahre ohne!!! Ich gabe das alles mit gemacht. 

Jetzt sind wir im dritten Jahr und es ist immer noch so, dass ihr Fokus bei unserer Tochter liegt. Meine Hoffnung, dass wir wieder zueinander finden, ist mittlerweile gestorben. Ich ziehe ernsthaft in erwegung mich zu trennen. Mir tut es weh das ich meine Tochter nicht mehr jeden Tag sehen werde. Aber nun ich bin 36 Jahre und möchte auch noch geliebt werden. 

Es ist nicht immer alles bunt aber nur schwarz ertrage ich nicht. 

Wie du siehst, ist es nicht immer möglich die Karre aus dem Dreck zu ziehen. 

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27. Juli 2017 um 12:23
In Antwort auf marten10

Die Diskussion ist schon etwas her, dennoch würde ich dazu auch gern was schreiben. Vor 6 Jahren traf ich meine Frau in einem Club und ich wusste sofort das ich sie für immer an meiner Seite haben möchte. Wie haben uns blind verstanden und jede frei Minute miteinander verbracht. Ein Jahr später war sie schwanger und mein kleiner Engel war unterwegs. 

Die Schwangerschaft war wunderschön, wie haben uns super verstanden und uns riesig gefreut. 

Als sue dann da war, kam in mir ein Gefühl auf das man nicht mit Worten beschreiben kann. Das gleiche gilt für meine Frau. Nach etwa 5 Monaten, ohne Sex und Zuneigung, fing meine Frau an, mich in der Erziehung , total zu bevormunden. Es kam immer wieder zu Streitsituationen und ich geriet immer mehr in den Hintergrund. Im ersten Jahr hatten wir 2 mal Sex, dann folgten 1,5 Jahre ohne!!! Ich gabe das alles mit gemacht. 

Jetzt sind wir im dritten Jahr und es ist immer noch so, dass ihr Fokus bei unserer Tochter liegt. Meine Hoffnung, dass wir wieder zueinander finden, ist mittlerweile gestorben. Ich ziehe ernsthaft in erwegung mich zu trennen. Mir tut es weh das ich meine Tochter nicht mehr jeden Tag sehen werde. Aber nun ich bin 36 Jahre und möchte auch noch geliebt werden. 

Es ist nicht immer alles bunt aber nur schwarz ertrage ich nicht. 

Wie du siehst, ist es nicht immer möglich die Karre aus dem Dreck zu ziehen. 

...
Ich lebe mittlerweile alleine. Ich sehe meine/unsere Tochter zweimal pro Woche. Bei Erziehung usw habe ich überhaupt also überhaupt nichts mehr mitzureden. Ist mir aber auch egal, weil wenn die Kleine bei mir ist, mache ich die Dinge so, wie ICH sie für richtig halte.

Zusätzlich möchte ich etwas anderes loswerden:
Ich habe mich während der letzten Monate auf Dating-Portalen rumgetrieben und auch eine Dating-App benutzt. Kaum zu glauben, wieviele alleinerziehende Mütter da rumschwirren. Meine Schätzung liegt bei gut 70 Prozent. Da frage ich mich immer wieder, ob diese Frauen denn jemals bereuen, dass sie sich vom Vater ihrer Kinder getrennt haben....??? Mir ist klar, dass es viele triftige Gründe für eine Trennung gibt (Gewalt, Sucht, Missbrauch,...). Das ist aber sicher nicht die Regel.

Und:
ich habe mich auch dementsprechend viel mit dem Thema Beziehungen usw. außeinandergesetzt und in einem Video hat ein sogenannter "Coach" gemeint:
"Egal ob in geschäftlichen oder zwischenmenschlichen Beziehungen: Als Mann solltest du immer in der Lage sein, einen Deal, der dir nicht passt sein zu lassen. Auch wenn es dir schwer fällt. Aber warum sollte man sich das Leben zur Hölle machen lassen." 

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27. Juli 2017 um 16:22

"...so gehen auch die Gefühle flöten".
Das heißt aber nicht, dass man dann den Kopf in den Sand steckt, oder die Beziehung dermaßen sabotiert dass das ganze noch schlimmer wird.

Der Unterschied von denen, die es geschafft haben zu denen, die es nicht geschafft haben, diese Hürde zu überwinden ist/war meiner Meinung nach einfach die Bereitschaft, an der Beziehung zu "arbeiten". 

Ich habe damals eine SMS meiner Verflossenen an ihre Cousine gelesen: "...ich werde ihm das Leben dermaßen zur Hölle machen, dass er freiwillig geht..." 
Das ist absolut unverantwortlich. An ein ernsthaftes Gespräch war damals schon gar nicht mehr zu denken.

Emanzipation ist gut und recht. Aber ihr lieben Damen da draußen, ich glaube euch ist nicht bewusst, wieviele Männer durch solche Aktionen sich das Leben nehmen.

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27. Juli 2017 um 21:06
In Antwort auf bird1982

...
Ich lebe mittlerweile alleine. Ich sehe meine/unsere Tochter zweimal pro Woche. Bei Erziehung usw habe ich überhaupt also überhaupt nichts mehr mitzureden. Ist mir aber auch egal, weil wenn die Kleine bei mir ist, mache ich die Dinge so, wie ICH sie für richtig halte.

Zusätzlich möchte ich etwas anderes loswerden:
Ich habe mich während der letzten Monate auf Dating-Portalen rumgetrieben und auch eine Dating-App benutzt. Kaum zu glauben, wieviele alleinerziehende Mütter da rumschwirren. Meine Schätzung liegt bei gut 70 Prozent. Da frage ich mich immer wieder, ob diese Frauen denn jemals bereuen, dass sie sich vom Vater ihrer Kinder getrennt haben....??? Mir ist klar, dass es viele triftige Gründe für eine Trennung gibt (Gewalt, Sucht, Missbrauch,...). Das ist aber sicher nicht die Regel.

Und:
ich habe mich auch dementsprechend viel mit dem Thema Beziehungen usw. außeinandergesetzt und in einem Video hat ein sogenannter "Coach" gemeint:
"Egal ob in geschäftlichen oder zwischenmenschlichen Beziehungen: Als Mann solltest du immer in der Lage sein, einen Deal, der dir nicht passt sein zu lassen. Auch wenn es dir schwer fällt. Aber warum sollte man sich das Leben zur Hölle machen lassen." 

Das klingt so als seien immer die Frauen schuld am Ende der Beziehung, wenn Du fragst, ob sie es je bereuen... Finde ich sehr einseitig.

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27. Juli 2017 um 22:25
In Antwort auf gruenspan

Das klingt so als seien immer die Frauen schuld am Ende der Beziehung, wenn Du fragst, ob sie es je bereuen... Finde ich sehr einseitig.

Nein, ich sage nicht dass IMMER die Frauen schuld daran sind. Es gehören zwei dazu, die Probleme die sich auftun zu bewältigen.
Ich bin bei Gott nicht frewillig gegangen. Nur ist die Zeit nach der Trennung für die Frauen um einiges leichter, weil ihnen bleibt in den allermeisten Fällen noch das Kind. Der Kindsvater hat (gefälligst)  zu zahlen und wenn er Glück hat, darf er hin und wieder das Kind für ein paar Stunden sehen. Ganz toll.

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27. Juli 2017 um 22:28
In Antwort auf bird1982

Nein, ich sage nicht dass IMMER die Frauen schuld daran sind. Es gehören zwei dazu, die Probleme die sich auftun zu bewältigen.
Ich bin bei Gott nicht frewillig gegangen. Nur ist die Zeit nach der Trennung für die Frauen um einiges leichter, weil ihnen bleibt in den allermeisten Fällen noch das Kind. Der Kindsvater hat (gefälligst)  zu zahlen und wenn er Glück hat, darf er hin und wieder das Kind für ein paar Stunden sehen. Ganz toll.

...achso und:
ich habe auch monatelang nach dem Rausschmiss noch "gekämpft", um die Kurve vielleicht doch noch zu kratzen. Aber wenn du dauernd behandelt wirst, als ob du die Krätze hättest, hast du irgendwann mal die Schnauze voll.

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27. Juli 2017 um 22:29
In Antwort auf bird1982

Nein, ich sage nicht dass IMMER die Frauen schuld daran sind. Es gehören zwei dazu, die Probleme die sich auftun zu bewältigen.
Ich bin bei Gott nicht frewillig gegangen. Nur ist die Zeit nach der Trennung für die Frauen um einiges leichter, weil ihnen bleibt in den allermeisten Fällen noch das Kind. Der Kindsvater hat (gefälligst)  zu zahlen und wenn er Glück hat, darf er hin und wieder das Kind für ein paar Stunden sehen. Ganz toll.

Es tut mir leid, wie das für Sixh gelaufen ist. Ich lese da viel Schmerz. Vielleicht schaffst Du es irgendwann nicht mehr zu verallgemeinern sondern es als das zu sehen, was es ist: DEINE Geschichte.

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27. Juli 2017 um 22:37
In Antwort auf gruenspan

Es tut mir leid, wie das für Sixh gelaufen ist. Ich lese da viel Schmerz. Vielleicht schaffst Du es irgendwann nicht mehr zu verallgemeinern sondern es als das zu sehen, was es ist: DEINE Geschichte.

Danke für den Hinweis.
Ich habe in letzter Zeit (eher zufällig) viele Männer kennengelernt, denen mehr oder weniger ziemlich genau dasselbe passiert ist. Deshalb neige ich leider ein bisschen zur Verallgemeinerung.

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27. Juli 2017 um 22:45

Das verstehe ich. Es tut wahrscheinlich auch sehr gut Dich mit anderen Männern auszutauschen, die Ähnliches erlebt haben. Ich bin halt eine Mutter mit kaputter Familie, weil dem Vater das Leben mit kleinen Kindern zu anstrengend war. Deshalb habe ich auf Deine Verallgeeinerung reagiert. Ich finde es wichtig zu differenzieren!
Alles Gute Dir!

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27. Juli 2017 um 22:53
In Antwort auf gruenspan

Das verstehe ich. Es tut wahrscheinlich auch sehr gut Dich mit anderen Männern auszutauschen, die Ähnliches erlebt haben. Ich bin halt eine Mutter mit kaputter Familie, weil dem Vater das Leben mit kleinen Kindern zu anstrengend war. Deshalb habe ich auf Deine Verallgeeinerung reagiert. Ich finde es wichtig zu differenzieren!
Alles Gute Dir!

Danke, dir auch alles Gute.

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28. Juli 2017 um 12:38

Das Thema ist einfach immer aktuell

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28. Juli 2017 um 13:30
In Antwort auf bird1982

Das Thema ist einfach immer aktuell

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