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Beziehungsproblem mit der kleinen Tochter meiner Freundin - HILFE!

10. Januar 2010 um 22:37 Letzte Antwort: 11. Januar 2010 um 10:15

Liebe Forumteilnehmerinnen,
ich habe ein großes Problem und bitte um Unterstützung bei der Lösung.
Meine Freundin hat eine kleine Tochter im Alter von 5 Jahren. Weil wir beide Probleme im gemeinsamen Umgang haben (obwohl ich auch Vater bin) will meine Freundin sich von mir trennen. Als Grund sagte sie mir, daß ich zu ihr sehr gut sei, aber nicht zu ihrer zweiten Hälfte. Wir haben schon seit einer Woche nur sporadischen Kontakt.
Ich möchte das Verhältnis zu ihrer Tochter und auch meiner Freundin verbessern. Denn ich mag ihre Tochter auch sehr. Weil ich mich selbst häufig zurückgesetzt gefühlt habe, bin ich dann teilweise nicht mehr auf die Kleine eingegangen. Ich bin zu ALLEM bereit, um das abzustellen. Denn ich wollte dem Mädchen auch ein guter Vaterersatz sein. Trotzdem habe ich mich dem kleinen Mädchen und meiner Freundin gegenüber in vielerlei Hinsicht an Kleinigkeiten hochgezogen, was mir unglaublich leid tut. Ich habe sie NICHT geschlagen, habe sie aber in etwa der Hälfte der Fälle wirklich zu streng behandelt, wenn sie etwas falsch gemacht hat. Dies war in den Situationen der persönlichen Anspannungen und in den Zeiten, in denen meine Freundin und ich wenig Zeit für uns hatten, der Fall. Die Situation eskalierte auf der Heimfahrt aus dem Skiurlaub, in dem mein kleiner Sohn im Alter von acht Jahren und die Mutter meiner Freundin ebenfalls mit waren. Man muß dazu sagen, daß die Mutter meiner Freundin seit zwei Monaten bei ihr wohnt und unsere Sprache nicht spricht, aber auch sehr lieb ist. Auf der Heimfahrt war ich wegen sehr wenig Schlaf, Zeitdruck und sehr schlechter Verkehrsverhälntisse vor einer Woche am WE sehr angespannt und konnte mich selbst nur unzureichend kontrollieren. Weil ich mich unverstanden fühlte und für meinen Eindruck kein Gehör wegen eines Kaugummis, den die Kleine auf das Leder klebte, finden konnte, sprach ich meiner Freundin gegenüber schlecht über die Kleine und sagte, sie benähme sich wie ein Schwein. Darüber stritten wir noch kurz und schwiegen uns nach der gegenseitigen Aussprache der Trennung im Affekt dann auf der Fahrt noch drei Stunden an, während der Rest im Auto schlief.
Weil ich bemerkt habe, daß ich mich mit der Strenge und den Erwartungen der Kleinen gegenüber teilweise nicht im Griff habe, meldete ich mich bereits zu einer Therapie an, um meiner Freundin zu zeigen, daß ich diesen Mangel abstellen werde.
Ich will es unbedingt schaffen, für die kleine ein lieber Vaterersatz und meiner Freundin ein lieber und guter Mann zu sein und will dafür alles tun.
Könnt Ihr mir bitte Eure Empfindung zu meiner Situation sagen und mir vielleicht auch Tips gegen, wie ich das berechtigte Vertrauen der beiden wieder bekommen kann?
Ich danke herzlich dafür.

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11. Januar 2010 um 10:15

Neue Selbsterkenntnis!
Danke, liebe Deeni. Ich suche seit Tagen wirklich ganz tief und mit großem Zeitaufwand in meinem Inneren und recherchiere dabei im Internet. Nun meine ich heute Nacht zweifelsfrei festgestellt zu haben, daß eine Eifersucht wohl der Grund für mein Handeln ist. Mittlerweile ist mir nichts mehr peinlich. Ich will diese Gefühle los werden und habe mir bereits ein Buch dazu bestellt. In meiner Stunde werde ich auch darüber sprechen. Kennt jemand vielleicht auch ein solches Gefühl und kann mir jemand einen Tip geben?
LG Andreas

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