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Bienengiftallergie

7. Juli 2016 um 21:47

Hallo!

Mein Neffe (5) wurde letztes Wochenende zum 2. Mal von einer Biene gestochen und reagierte sehr heftig unter anderem mit starken Kreislaufbeschwerden.
Seine Eltern sind jetzt natürlich sehr ängstlich.

Welche Vorsichtsmaßnahmen sind sinnvoll und welche übertrieben?

Passiert ist es wohl im Planschbecken. Die Biene hat wahrscheinlich an einem Wassertropfen getrunken. Darf er jetzt nicht mehr ins Planschbecken?

Ich habe gelesen, dass es die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung gibt. Hat jemand von euch damit Erfahrung? Gibt es sonst etwas, was man tun kann?

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7. Juli 2016 um 22:25

Er hat bereits...
ein Notfallset bekommen. Auch ein 2. Set für die Kita ist vorhanden. Er wurde ja auch gleich mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus gefahren. Sorry, das hätte ich in meinem Ausgangspost erwähnen sollen. Ich wollte nur wissen, was man außerdem noch machen kann.

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7. Juli 2016 um 22:30

Hmmm
Auf einer Wiese nicht unbedingt barfuß laufen und Augen auf.

Bienen sind ja an sich nicht aggresiv. Eher sehr sehr friedfertige Gesellen. Da sie bei einem Stich sterben, versuchen sie So was natürlich zu vermeiden. Und Stechen nur in allerhöchster Not und Panik.

Also Augen auf, keine Bienen ärgern. Nicht barfuß laufen.

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7. Juli 2016 um 22:53
In Antwort auf emmasmamma

Hmmm
Auf einer Wiese nicht unbedingt barfuß laufen und Augen auf.

Bienen sind ja an sich nicht aggresiv. Eher sehr sehr friedfertige Gesellen. Da sie bei einem Stich sterben, versuchen sie So was natürlich zu vermeiden. Und Stechen nur in allerhöchster Not und Panik.

Also Augen auf, keine Bienen ärgern. Nicht barfuß laufen.

So denke ich mir das eigentlich auch...
Ich selbst wurde auch noch nie von einer Biene gestochen und meine Kinder auch nicht. Trotzdem verstehe ich meinen Bruder, dass er jetzt sehr ängstlich ist, dass so etwas nochmal passieren könnte. Z.B. wollten wir uns nächstes Wochenende eigentlich auf einem Wasserspielplatz treffen. Das hat er aber nun abgesagt, weil er befürchtet, dass dort am Wasser Bienen sein könnten. Mein Gefühl sagt mir, dass das übertrieben ist. Aber ist es das wirklich?

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7. Juli 2016 um 23:47
In Antwort auf blaetterrascheln

So denke ich mir das eigentlich auch...
Ich selbst wurde auch noch nie von einer Biene gestochen und meine Kinder auch nicht. Trotzdem verstehe ich meinen Bruder, dass er jetzt sehr ängstlich ist, dass so etwas nochmal passieren könnte. Z.B. wollten wir uns nächstes Wochenende eigentlich auf einem Wasserspielplatz treffen. Das hat er aber nun abgesagt, weil er befürchtet, dass dort am Wasser Bienen sein könnten. Mein Gefühl sagt mir, dass das übertrieben ist. Aber ist es das wirklich?

Ja...ich find es übertrieben
Klar, ein Stich ist nie völlig ausgeschlossen. Aber wenn man weis, wie man dann im Fall reagiert und auch die notwendige Meditation zur Hand hat... Das Kind kann sich ja nun nicht für den Rest des Lebens einsperren.

Mich hat letztes Jahr eine birne gestochen (möge sie in Frieden ruhen) , nicht auf einer Wiese oder am Wasser...
Nein... Bin aus dem Auto gestiegen und über die Straße gelaufen. Sie war wohl im tiefflug und kam zwischen Zeh und sandalensohle. Bekam Panik und stach.

Passiert halt und kann überall passieren.
Vom Beruf des imkers, würd ich allerdings abraten.

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7. Juli 2016 um 23:49
In Antwort auf emmasmamma

Ja...ich find es übertrieben
Klar, ein Stich ist nie völlig ausgeschlossen. Aber wenn man weis, wie man dann im Fall reagiert und auch die notwendige Meditation zur Hand hat... Das Kind kann sich ja nun nicht für den Rest des Lebens einsperren.

Mich hat letztes Jahr eine birne gestochen (möge sie in Frieden ruhen) , nicht auf einer Wiese oder am Wasser...
Nein... Bin aus dem Auto gestiegen und über die Straße gelaufen. Sie war wohl im tiefflug und kam zwischen Zeh und sandalensohle. Bekam Panik und stach.

Passiert halt und kann überall passieren.
Vom Beruf des imkers, würd ich allerdings abraten.

Biene...keine birne...
. hehe

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8. Juli 2016 um 4:40

Es gibt
Einen Stichheiler. Der funktioniert mit Hitze und bindet das giftige Eiweiß. Vielleicht noch zusätzlich sowas zulegen. Bei meinen söhnen hat es super funktioniert. Bei dem einen, dessen Fuß nur noch ein geschwollener Brocken war ging die Schwellung innerhalb von einem Tag so deutlich zurück, dass er wieder laufen konnte und beim anderen, der eine Woche später auf dem selben Spielplatz am gleichen Fuß gestochen wurde ist der Fuß kaum geschwollen. Da haben wir es sofort angewendet. Wenn sich das Gift nicht so ausbreiten kann, vielleicht wird die allergische Reaktion ja auch abgemildert. Ansonsten würde ich auf alle Fälle eine desensibilierung machen. Das mildert zumindest die allergischen Reaktionen etwas. Ist aber auch nicht ohne. Meine Mutter hat das gemacht. Das ging über ein Jahr. Alles Gute. Vielleicht sollte er am Wasser weiter Schuhe tragen. Meine jungs sind seit dem am Wasser lieber in Sandalen unterwegs

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8. Juli 2016 um 12:25

Du siehst das schon richtig
Lass aber den Eltern Zeit, sich mit der Situation zu arrangieren. Das ist bestimmt schlimm, sein Kind zu sehen. Dann kommt die Unsicherheit, das Notfallset anzuwenden.
Von daher kann ich es verstehen, dass sie momentan nicht auf den Wasserspielplatz gehen wollen. Gib ihnen da ein bisschen Zeit.

Was ich den Eltern empfehlen würde: ein Besuch beim Imker. Wenn man Bienen kennt und weiß, wie sie leben/agieren hilft das bestimmt enorm.

Welcher Tipp noch nicht gegeben wurde: keine gelben Klamotten. Da gehen viele Insekten drauf, in der Hoffnung es wäre eine Blume

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8. Juli 2016 um 12:42

Schadet aber auch nix...
sich mit den tieren mal auseinander zu setzen. ihr verhalten zu kennen usw.

wenn ich da manchmal leute seh, die wild umherfuchtelnd von einer biene/wespe/hummel davonrennen... sie vielleicht noch anpusten und all solche späße..

ich hab bei mir auch ein wespennest auf dem balkon. und ich hantiere ganz normal auf eben diesem. ich tu den nix, die tun mir nix.
und die bienen sind per se in der regel friedlich. man muss nur wissen, wie man sich verhalten muss.
meinem kind habe ich von klein auf eingetrichtert ruhig zu bleiben und das bienen toll sind, nützlich. noch heute kommt sie mit dem spruch..."ohne bienen, keine menschen"


aber klar, die eltern kann ich natürlich auch verstehen. die gefahr ist halt einfach erst mal da und man versucht es zu verhindern. mit der zeit wird sich eine gewisse routine und gelassenheit einstellen.

noch so als tip... am besten auf der wiese bzw. im sommer, vorne geschlossene sandalen anziehen... meine arme biene ist mir auch vorne reingeflogen, das arme ding...

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8. Juli 2016 um 13:13

Sagt ja auch keiner.
Aber gerade als Allergiker muss ich doch um die Gefahr wissen und wie ich sie vermeide. Dazu gehört für mich speziell in diesem fall, wie ich mich dem Tier gegenüber verhalte um ebend nicht gestochen zu werden. Das hat mit einer Phobie aber mal überhaupt nichts zu tun. Sondern mit vorrausschauendem handeln.
Weiß nicht wo du hier Phobie liest...

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8. Juli 2016 um 14:33
In Antwort auf emmasmamma

Sagt ja auch keiner.
Aber gerade als Allergiker muss ich doch um die Gefahr wissen und wie ich sie vermeide. Dazu gehört für mich speziell in diesem fall, wie ich mich dem Tier gegenüber verhalte um ebend nicht gestochen zu werden. Das hat mit einer Phobie aber mal überhaupt nichts zu tun. Sondern mit vorrausschauendem handeln.
Weiß nicht wo du hier Phobie liest...

Danke
Du hast mich richtig verstanden. Ich kann nur besonnen und richtig mit einer Gefahr umgehen, die ich kenne und einschätzen kann.

Es hilft mehr, vorbeugen zu können, anstatt häufige Stiche zu riskieren. Mit der Aushändigung des Notfallsets gibt es (hoffentlich) eh eine Schulung. Zumindest kenne ich das so. Der Imker ist nur eine "Zusatzinfo" zur Beruhigung und Vorbeugung.

Mir hat das viel Angst vor Bienen genommen, dass im Bekanntenkreis einige Imker sind und ich viel über die Tiere gelernt habe. Inzwischen traue ich mich sogar, ausgeschwärmte Bienen einzufangen.
Gerade als verständlicherweise besorgte Eltern ist solches Wissen Gold wert.

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