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Bin ich zu blöd für den Verkauf im Internet?

25. Oktober 2017 um 11:06

Oder hat sich die Art und Weise in den letzten Jahren geändert?
Ich habe das letzte Mal vor 5 Jahren Sachen bei Ebay und Ebay K. verkauft. Deswegen bin ich gerade etwas geschockt wie das da so abläuft.

Ich habe ausgemistet...teilweise ungetragene Klamotten von meinem Sohn angeboten und wenn es getragene Kleidung war, dann nur die, die noch wie neu aussieht.
Ich stelle einige Fotos und Beschreibungen ein. Porto stelle ich zur Wahl: entweder als Paket, Päckchen, Warensendung...Hermes...DHL...was das Herz begehrt.
Startpreis generell 1 Euro, obwohl die Sachen definitiv mehr wert sind.
Das ist Markenware, die ihren Preis wert ist und dazu noch in einem Top-Zustand.

Es wird auch geboten. Ohne Probleme. Aber sobald sie bezahlen sollen, wollen sie vom Kauf zurücktreten „Danke für Ihr Verständnis und sorry für die Unannehmlichkeiten.“. Das machen sie nicht gleich...nein...erst 3-4 Tage nach Auktionende. Da haben dann die meisten Mitbieter auch schon andere Sachen gekauft und wollen dann den Artikel auch nicht mehr.
Warum macht man sowas? Mich regt das auf. Ist das zur neuen Mode geworden, dass dieses Schlupfloch von Ebay genutzt wird für „Ich ersteigere erstmal 5 Sachen und das günstigste nehme ich und der Rest wird quasi storniert.“. Selbst wenn sie wirklich gute Kleidung für 3 Euro ersteigert haben, dann wollen sie vom Kauf zurücktreten, weil sie wahrscheinlich ein ähnliches Teil für 1.50 bekommen haben.
Mich regt das auf. Da wird die Storno-Funktion einfach missbraucht.

Oder Ebay K. ist teilweise auch nicht besser. Da will man wirklich nicht viel haben und trotzdem wollen sie noch handeln. Ne Nexthose, die keinerlei Gebrauchsspuren hat...für 5 Euro. „Kann ich die auch für 2 Euro haben und kostenlos verschickt bekomme?“. Da werde ich echt zur Sau.
Da kann ich das Zeug auch spenden und spare dabei auch noch Zeit und Geld.
Selbst Klamotten-Pakete wollen die für unmenschliche Preise haben. „5 Oberteile und 5 Hosen? Dazu noch 3 Packungen originalverpackte Strumpfhosen? Klar! Für 3 Euro nehme ich es.“.
Ich wurde sogar schon gefragt ob ich den Artikel liefern würde...natürlich ohne Aufpreis.

Was denken diese Leute sich? Ist das echt die moderne Gesellschaft?
Wie macht ihr das?
Habt ihr die Erfahrung auch schon gemacht?
Ebay ist das ja egal.

Grüsse

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25. Oktober 2017 um 11:49

Man kann bei eBay nun stornieren? Wer erfindet denn Sowas?

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25. Oktober 2017 um 11:57

Aus diesem Grund werde ich die Sachen die wir nach Sohn Nr 2 nicht mehr brauchen verschenken... An Krippe und Kiga als Wechselwäsche, wird immer gebraucht! Ich finde es mehr als frech, dass Leute heutzutage selbst günstiges noch für am besten umsonst haben wollen! Ich käme gar nicht auf die Idee noch zu feilschen, diese Freibierhesichtmentalität heutzutage macht mich stocksauer!!! Da lohnt sich der Zeitaufwand und Arbeit gar nicht... Also daher werde ich mein Zeug sinnvoll verschenken! 

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25. Oktober 2017 um 12:26
In Antwort auf sumselsum

Man kann bei eBay nun stornieren? Wer erfindet denn Sowas?

Die Option gilt eigentlich nur für die Käufer, die einen Tippfehler hatten z.B. statt 10 Euro 100 Euro eingegeben haben. 
Da muss man nur bei der Schaltflächen „Gebot/Kauf zurückziehen“ die Artikelnummer eingeben und schon wird das Gebot/Kauf zurückgezogen. Ebay kontrolliert da keine Gründe. Man kann maximal auf den Kaufvertrag bestehen und selbst mahnen und den Anwalt einschalten. 

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25. Oktober 2017 um 12:29

Ja, generell Paypal und Überweisung.

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25. Oktober 2017 um 15:41

1. Ich nehme an, die Versteigerungen hast du als privater Verkäufer eingestellt, ohne Wiederrufs-und Rückgaberichtlinien.
In dem Fall ist ein Bieter eigentlich dazu verpflichtet, den Vertrag zu erfüllen.
Das Problem ist, für ein paar Euro klagt man nicht.

Du kannst im Verkäuferportal aber die Käufer melden.
Das kann nach einigen Meldungen, für die schon doof werden, weil zB Händer solche Käufer gern von vornherein ausschließen. (Kann man in den Einstellungen)

2. PayPal ist für Verkäufer tatsächlich nicht besonders sicher, da der Käuferschutz von PayPal mitunter absurde Züge annimmt und Betrügern Tür und Tor offnet.
Als privater Verkäufer würde ich das nicht unbedingt anbieten, als gewerblicher ist es ein Muss.

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25. Oktober 2017 um 16:10
In Antwort auf carpe3punkt0

Oder hat sich die Art und Weise in den letzten Jahren geändert?
Ich habe das letzte Mal vor 5 Jahren Sachen bei Ebay und Ebay K. verkauft. Deswegen bin ich gerade etwas geschockt wie das da so abläuft.

Ich habe ausgemistet...teilweise ungetragene Klamotten von meinem Sohn angeboten und wenn es getragene Kleidung war, dann nur die, die noch wie neu aussieht.
Ich stelle einige Fotos und Beschreibungen ein. Porto stelle ich zur Wahl: entweder als Paket, Päckchen, Warensendung...Hermes...DHL...was das Herz begehrt.
Startpreis generell 1 Euro, obwohl die Sachen definitiv mehr wert sind. 
Das ist Markenware, die ihren Preis wert ist und dazu noch in einem Top-Zustand. 

Es wird auch geboten. Ohne Probleme. Aber sobald sie bezahlen sollen, wollen sie vom Kauf zurücktreten „Danke für Ihr Verständnis und sorry für die Unannehmlichkeiten.“. Das machen sie nicht gleich...nein...erst 3-4 Tage nach Auktionende. Da haben dann die meisten Mitbieter auch schon andere Sachen gekauft und wollen dann den Artikel auch nicht mehr.
Warum macht man sowas? Mich regt das auf. Ist das zur neuen Mode geworden, dass dieses Schlupfloch von Ebay genutzt wird für „Ich ersteigere erstmal 5 Sachen und das günstigste nehme ich und der Rest wird quasi storniert.“. Selbst wenn sie wirklich gute Kleidung für 3 Euro ersteigert haben, dann wollen sie vom Kauf zurücktreten, weil sie wahrscheinlich ein ähnliches Teil für 1.50 bekommen haben.
Mich regt das auf. Da wird die Storno-Funktion einfach missbraucht.

Oder Ebay K. ist teilweise auch nicht besser. Da will man wirklich nicht viel haben und trotzdem wollen sie noch handeln. Ne Nexthose, die keinerlei Gebrauchsspuren hat...für 5 Euro. „Kann ich die auch für 2 Euro haben und kostenlos verschickt bekomme?“. Da werde ich echt zur Sau.
Da kann ich das Zeug auch spenden und spare dabei auch noch Zeit und Geld.
Selbst Klamotten-Pakete wollen die für unmenschliche Preise haben. „5 Oberteile und 5 Hosen? Dazu noch 3 Packungen originalverpackte Strumpfhosen? Klar! Für 3 Euro nehme ich es.“.
Ich wurde sogar schon gefragt ob ich den Artikel liefern würde...natürlich ohne Aufpreis.

Was denken diese Leute sich? Ist das echt die moderne Gesellschaft?
Wie macht ihr das?
Habt ihr die Erfahrung auch schon gemacht?
Ebay ist das ja egal.

Grüsse 

Flohmarkt. Ist zwar aufwändiger, aber lohnt sich am Ende mit Klamotten eh mehr. Ich hab so das Gefühl das auf Ebay eher Dinge gehen die teurer sind. 

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25. Oktober 2017 um 16:52

Aber so einfach ist das jetzt nicht. Was war denn der Grund für die Anspruchsnahme des Käuferschutzes? Wichtig ist, dass man versichert versendet, um anhand der Sendungsnummer den Versand beweisen zu können. Den Zustand entsprecht vermerken, am besten Fotos machen, dann hat man was in der Hand, sollte der Käufer einen Fall öffnen.

alternativ über Paypal Freunde zahlen lassen; bei geringeren Beträgen haben die wenigsten ein Problem damit. 

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25. Oktober 2017 um 18:01

Bei Bezahlung mit Paypal nur "versichert" versenden, dann ist man auch auf der sicheren Seite. 

Ich biete es bei ebay allerdings nicht mehr an, weil dann ja  "3,89Versand Hermes" steht und das ist vielen zu teuer.
Daher biete ich jetzt widerwillig sogar Warenversand an und anscheinend ist das ja auch gewollt, denn grad hab ich wieder ne Jacke für 40€ verkauft und der Käufer wollte tatsächlich Warenversand....

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25. Oktober 2017 um 20:10
In Antwort auf carpe3punkt0

Oder hat sich die Art und Weise in den letzten Jahren geändert?
Ich habe das letzte Mal vor 5 Jahren Sachen bei Ebay und Ebay K. verkauft. Deswegen bin ich gerade etwas geschockt wie das da so abläuft.

Ich habe ausgemistet...teilweise ungetragene Klamotten von meinem Sohn angeboten und wenn es getragene Kleidung war, dann nur die, die noch wie neu aussieht.
Ich stelle einige Fotos und Beschreibungen ein. Porto stelle ich zur Wahl: entweder als Paket, Päckchen, Warensendung...Hermes...DHL...was das Herz begehrt.
Startpreis generell 1 Euro, obwohl die Sachen definitiv mehr wert sind. 
Das ist Markenware, die ihren Preis wert ist und dazu noch in einem Top-Zustand. 

Es wird auch geboten. Ohne Probleme. Aber sobald sie bezahlen sollen, wollen sie vom Kauf zurücktreten „Danke für Ihr Verständnis und sorry für die Unannehmlichkeiten.“. Das machen sie nicht gleich...nein...erst 3-4 Tage nach Auktionende. Da haben dann die meisten Mitbieter auch schon andere Sachen gekauft und wollen dann den Artikel auch nicht mehr.
Warum macht man sowas? Mich regt das auf. Ist das zur neuen Mode geworden, dass dieses Schlupfloch von Ebay genutzt wird für „Ich ersteigere erstmal 5 Sachen und das günstigste nehme ich und der Rest wird quasi storniert.“. Selbst wenn sie wirklich gute Kleidung für 3 Euro ersteigert haben, dann wollen sie vom Kauf zurücktreten, weil sie wahrscheinlich ein ähnliches Teil für 1.50 bekommen haben.
Mich regt das auf. Da wird die Storno-Funktion einfach missbraucht.

Oder Ebay K. ist teilweise auch nicht besser. Da will man wirklich nicht viel haben und trotzdem wollen sie noch handeln. Ne Nexthose, die keinerlei Gebrauchsspuren hat...für 5 Euro. „Kann ich die auch für 2 Euro haben und kostenlos verschickt bekomme?“. Da werde ich echt zur Sau.
Da kann ich das Zeug auch spenden und spare dabei auch noch Zeit und Geld.
Selbst Klamotten-Pakete wollen die für unmenschliche Preise haben. „5 Oberteile und 5 Hosen? Dazu noch 3 Packungen originalverpackte Strumpfhosen? Klar! Für 3 Euro nehme ich es.“.
Ich wurde sogar schon gefragt ob ich den Artikel liefern würde...natürlich ohne Aufpreis.

Was denken diese Leute sich? Ist das echt die moderne Gesellschaft?
Wie macht ihr das?
Habt ihr die Erfahrung auch schon gemacht?
Ebay ist das ja egal.

Grüsse 

Ich verkaufe über Ebay Kleinanzeigen und Mamikreisel und wenn iches zeitlich schaffe heir auf einen Kinderflohmarkt (das aber meist nur 2x im Jahr)
Bei Ebay Kleinanzeigen meisten Gegenstände (Lampen, Bücher DVDs), da sie dort meist besser verkauft werden.
Bei Mamikreisel geht es mal mehr mal weniger gut, hab aber auch da die Sachen drin die ich bei Ebay Kl. eingestellt haben
Auf die Anfragen ala "ich nehm es für 3Euro " (wenn es eigentlich für 10Euro drin steht) reagiere ich nicht oder nur mit "Nein, danke!"
Paypal hab ich nicht, entweder holt es jemand ab oder Versand

Die die es geschenkt haben wollen, findet man überall, enfach ignorieren
 

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27. Oktober 2017 um 13:38

Solche Sachen habe ich schon öfter gehört, deswegen u.a. möchte ich da gar nichts verkaufen...

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27. Oktober 2017 um 14:27

Hallo!

Also ich verkaufe ralativ viel bei Ebay (insgesamt habe ich schon ca. 250 Artikel verkauft), aber ich hatte es noch nie, dass jemand nach Auktionsende vom Kauf zurück getreten ist. Deshalb glaube ich nicht, dass das eine weit verbreitete Masche ist, sondern du hast wohl einfach Pech gehabt.
Dass bei Ebay Kleinanzeigen selbst bei sehr günstigen Angeboten noch versucht wird zu handeln, kenne ich allerdings auch. Deshalb stelle ich bei Ebay Kleinanzeigen nur größere Sachen rein, die sich schlecht verschicken lassen.
Bei Ebay mache ich es mittlerweile so, dass ich den Startpreis so festlege, dass der Preis für mich gerade noch vertretbar ist und zusätzlich biete ich noch einen Sofort Kaufen Preis an. Das kostet nichts extra und man ärgert sich nicht, wenn gute Sachen für nur 1 Euro weggehen. Es dauert zwar manchmal etwas länger bis etwas verkauft wird, aber dass Wiedereinstellen ist ja auch mit 2 Klicks erledigt.

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28. Oktober 2017 um 14:24

Sehe ich genauso . Gesunde Einstellung 

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28. Oktober 2017 um 14:40

Weiß nicht, ob das bei privaten auch gemacht wird, aber bei gewerblichen paypal Konten wird das Geld gerne auch erst nach ein paar Wochen freigegeben.
Sprich, die frieren die Zahlung so lange ein, bis der Käufer es freigibt (auch dann geben sie es nicht immer her) oder nach einer von paypal festgesetzten Frist.

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28. Oktober 2017 um 15:36

Ach, das kenne ich auch alles. Die Leute wollen es geschenkt haben. Dazu bitte gratis liefern und noch ein Schleifchen drum herum machen. 

Ich hab schon wilde Sachen durch. Viele Leute sind extrem frech. Ich habe damals die Puppensammlung meiner Tochter verkauft. Mit sehr viel Zubehör und Kleidung. Alles gut erhalten und gewaschen sowie geputzt. Das Set war neu sicher 200 € wert. Ich habe es für 50 € eingestellt, haben wollte es keiner. Dann habe ich es auf 20 € (also für nur noch 10 % des Neupreises) reduziert und es hat sich eine sehr freche Frau gemeldet, die alles ausdiskutieren musste. Sie wollte mehr Fotos, eine Übersicht der verschiedenen Marken der Kleidung und eine Versicherung, dass ich einen tierfreien Nichtraucherhaushalt habe, weil ihr kleines Schätzchen allergisch auf Tierhaare sei. Mir war der ganze Aufwand für 20 € viel zu viel und ich habe abgelehnt. Da macht sie mich rund und pöbelt drauf los.  Oder eine andere Dame, die etwas für 1 EUR ersteigerte und sich im Kaufabwickkungsprozess für Postversand entschied. Da das etwas mehr Geld war, was sie zu bezahlen hatte, musste ich auch mehr Verkaufsprovision dafür zahlen. Sie ruderte dann aber zurück und wollte plötzlich Selbstabholung. Als ich das mit der Verkaufsprovision anmerkte und sie auch auf den lächerlichen Preis von 1 EUR aufmerksam machte, da wurde sie ungehalten und wollte, dass ich die erhöhte Provision für die Versandkosten, dir ja dann gar nicht von ihr bezahlt werden, selber trage. Ist ja schließlich Verkäufersache. Also lehnte ich Selbstabholung ab, mit Erklärung. Sie hat dann ewig und drei Tage mit mir diskutiert! Sie kam aber weder abholen, noch zahlte sie Versandkosten. Ich habe den Verkauf dann selbst storniert. Eine andere Trulla ersteigerte BHs, die ich kaum getragen hatte. Das war ein Paket zu vier Stück. Die Größe gab ich natürlich an und schrieb auch dazu, dass diese BHs etwas kleiner ausfallen als im Etikett steht (Cup C war eher eine B). Ging weg für 1 EUR. Soweit so gut. Sie bezahlte und ich verschickte. Wenige Tage später schrieb sie mir eine wütende Nachricht, dass ich ihr viel zu große BHs geschickt hätte, das wären ja fast alles C-Cups. Sie meldete mich darauf bei Ebay. Wegen vier BHs zu jeweils 0,25 EUR das Stück und ihrer Unfähigkeit Artikelbeschreibungen zu lesen 

Spaß macht das alles nicht und lohnen tut es sich ebenfalls nicht mehr. 

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