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Bin ich zu gluckenhaft

19. Oktober 2009 um 12:30

Huhu,

erstmal sorry schonmal für den langen Text, aber ich weiß grad keinen, der mich annähernd verstehen könnte.
(einatmen, ausatmen, einatmen...)

Vorab: Der Vater meiner Tochter und ich sind nicht mehr zusammen und wir verstehen uns mal mehr mal weniger gut. Seine Eltern, vor allem seine Mutter, ist wie ne Henne, die gerne ihre ganze Familie dauernd bei sich hat. Mila mag seine Familie noch nicht sonderlich, was sich durch extreme Unsicherheit und viel Geweine äußert, wenn wir da sind. (Ca. ne Stunde Autofahrt kommt noch dazu)
Wenn er seine Tochter ein bis zwei Mal die Woche besuchen kommt, geht er sehr unsicher mit ihr um, redet kaum mit ihr, sondern trägt sie nur oder starrt sie an. (WIRKLICH, STARREN!) Bei jedem Mucks wird sie gleich hochgenommen, die Möbel werden verrückt, dass sie sich nicht den Kopf stößt, bei jedem Weinen würde er ihr am liebsten gleich was zu Essen geben, da sie ja Hunger haben könnte... Vor der Geburt sagte er immer, dass er es schade findet, dass er die Kleine die erste Zeit nur tagsüber sehen würde, weil sie nicht bei ihm schlafen konnte, da ich stillen wollte.
Nun ja, heute rief er an und fragte, ob er sie Donnerstag abholen könnte und was mit ihr unternehmen kann. Auf meine Frage was denn, meinte er, dass er mit ihr zu seinen Eltern fahren wollte. Da ich weiß, wie sie immer reagiert, wenn wir dahin fahren, sagte ich "Nicht, wenn ich nicht dabei bin!" Das verstand er nicht wirklich, da er meinte, dass er schon aufpassen würde und sich mit ihr abseilen würde, wenn er merkt, dass es ihr zu viel wird. Dann sagte er noch, dass er sich die Frage, ob sie bei ihm schlafen könnte, ja sparen kann.
Sie hat noch NIE irgendwo anders geschlafen! Meine Mutter ist ihre zweite Bezugsperson, wir üben grade ein Mal die Woche das woanders Schlafen, indem meine Ma sie Mittags bis abends zu sich nimmt. Irgendwann wird sie dann mal ne Nacht bei ihr verbringen. Erst wenn DAS klappt, wäre ich bereit sie bei ihrem Vater schlafen zu lassen, und dann auch nur mit ganz viel Bauchweh dabei, da ich ja hier sehe, wie wenig er mit ihr umgehen kann. Außerdem ist er nicht grade zuverlässig und bekommt nur mit Mamas Hilfe sein Leben auf die Reihe.
Würdet ihr so jemandem euer Kind mit gutem Gewissen anvertrauen??? Sehe ich das zu eng? Bin ich eine Glucke, die ihr Kind nicht "ziehenlassen kann"? Ich will ja, dass sie mit ihrem Papa aufwächst und die beiden mal ein gutes Verhältnis bekommen. Aber wenn ich mir so unsicher bin, ob das wirklich das Beste zur Zeit ist...?! Bin ich zu übervorsichtig? Ich bin echt grad in einem gedanklichen Zwiespalt...
Wie seht ihr das?!

Danke fürs Zuhören und LG
Ronja mit Mila *4.3.2oo9

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19. Oktober 2009 um 12:31

Hab noch was vergessen:
Als ich nein zum Thema bei ihm schlafen lassen sagte und meinte, dass sie noch nie woanders geschlafen hat und sie noch nicht so weit ist, meinte er, dass sie das ja irgendwann mal lernen muss. Ja, SOLL ICH SIE EINFACH INS KALTE WASSER SCHMEIßEN? Ich weiß doch (und er auch) wie sensibel sie ist. Und ich dürfte die Suppe dann "auslöffeln", wenn sie die nächsten Tage total verdreht wäre.
Oder müssen Kinder ins kalte Wasser geschmissen werde?
Waaaaaaaaaaaaaah

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19. Oktober 2009 um 12:44

Danke...
Dachte schon mich versteht keiner...
Was sie angeht ist er verlässlicher als in sonstigen Lebenslagen, glaube ich. Aber erstens lohnt sich der ganze Aufwand nicht für ne Stunde zu seinen Eltern zu fahren, und dann bereitet mir das ja auch noch Bauchweh, da sie sich dort einfach nicht wohlfühlt. Habe ihm gesagt, dass er das gerne mal machen kann, wenn ich mir sicher bin, dass sie da nicht mehr weint, wenn alle auf sie draufstürzen. (5 Personen auf ein Baby- da würd ich auch Angst bekommen)
Echt ne blöde Situation!
Wenn ich aber mit ihrem Papa versuche zu reden, heisst es gleich, dass ich meine Machtposotion ausnutze und ihn NUR kritisiere. (zu Recht, da ich das damals wirklich nur gemacht habe. Ich denke, er merkt einfach nicht, wie sehr ich mich im Umgang miteinander bemühe.)

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19. Oktober 2009 um 12:48

Mhm...
Da liegt vielleicht auch MEIN Problem. Ich finde sie extremst mamafixiert. Ist ja auch klar, wenn wir 24/7 aufeinanderhocken. Und gerade wenn ich weiß, dass sie sich bei ihren Großeltern nicht wohlfühlt, mit Sicherheit weinen wird und ich nicht für sie da sein kann- irgendwie versetzt mir das einen Stich ins Mamaherz.
Zu Zeiten, als sie ein "Schreibaby" war und auch Einschlafprobleme hatte, war ich eben diejenige, die immer da war und nicht er. Diese Schlafproblemchen existieren zwar nicht mehr, dennoch hat sie Schwierigkeiten woanders zu schlafen, sobald irgendwas anders ist als gewohnt. Das hält mich auch davon ab sie bei ihm nächtigen zu lassen.

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