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Bin verzweifelt, wann wird es endlich besser???????

17. März 2015 um 12:25

Hallo Mädels,

mein Sohn ist fast 9Monate alt und sein Schlafverhalten ist wie von einem Neugeborenen.
Er schläft nur an der Brust ein oder wenn ich ihn in der Tragehilfe habe. Tragen möchte ich ihn aber nicht mehr, da er mir zu schwer ist und ich auch keine Lust habe, die ganze Zeit zu stehen. Denn hinsetzen ist in der Trage nicht möglich, dann wird er wach. Die Alternative ist, dass ich mich mit ihm ins Bett lege und ihn stille bis er einschläft. Wenn ich Glück habe, schläft er dann auch mal 30min.manchmal auch1,5Std. Ich kann das ehrlich gesagt nicht mehr ertragen, jedes mal wenn ich mit ihm im Bett ewig liege und warte bis er endlich einschläft könnte ich heulen.
Abends das selbe Spiel, ich leg mich mit ihm ins Bett bis er schläft und dann darf ich alle 30min.reinrennen weil er wieder wach wird und an die Brust möchte. Das geht dann die ganze Nacht so. Er wird ständig wach!!! Es ist auch keine Phase, so ist das schon immer. Das kann doch nicht normal sein, mit 9Monaten muss er doch mal länger schlafen können als 1-2Std.am Stück

Er bekommt Abends seinen Brei oder auch Brot. Aus der Flasche trinkt er nur minimalste Mengen und den Schnuller nimmt er auch nicht, außer zum spielen. Von seinen Bettchen hält er auch nicht viel, bei Mama ist es schöner. Was ok wäre, wenn er Mama nicht ständig wecken würde. Am liebsten würde ich abstillen, was tagsüber auch funktionieren würde, aber dann müsste ich ihn zum schlafen tagsüber tragen. Und wie soll das Nachts gehen, er will ja ständig an die Brust???

Ach man, mein erster Sohn war schon so anstrengend und der Kleine ist auch nicht viel leichter. Ich kann die Babyzeit überhaupt nicht genießen

Kann ich noch irgendwas versuchen oder muss ich abwarten bis das von alleine besser wird? Wie habt ihr eure Einschlafstiller von der Brust bekommen oder ins eigene Bett, wenigstens tagsüber.

Verzweifelte Grüße Sanstef

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17. März 2015 um 13:26

Oh je...
das klingt sehr anstrengend für dich. Hier wirst du wahrscheinlich vor allem Durchhalteparolen bekommen . Ich selbst hatte das Problem in der Intensität nicht, aber neulich zufällig einen schönen Artikel zur Problematik nächtliches Dauerstillen/ständiges Aufwachen gelesen - guck doch mal den blog "das gewünschteste aller Wunschkinder treibt mich in den Wahnsinn". Da war sehr schön beschrieben, wie man das Stillen sanft reduzieren könnte.

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17. März 2015 um 13:57

Ich kann dir leider
keinen Ratschlag geben, da ich in der selben Situation stecke. Mein Sohn ist aber schon fast 20 Monate alt. Queeny vielen Dank, für den Tip, mit dem Blog. Kannte ich noch gar nicht. Die Gordon Methode war mir bereits bekannt. Wir wollen es letztendlich auch so machen, dass wir es ihm erklären wollen. Nachts ist die Milch alle...alle...dafür am Tag mehr stillen und ihm Nachts Wasser anbieten. Ich hoffe es funktioniert.

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17. März 2015 um 14:20

Das gleiche
Meiner ist 10 Monate und das gleiche. Nur mit Brust einschlafen oder Auto und Kinderwagen. Bei der Großen war das Gleiche. Hab dann nächtlichen Terror gehabt, weil ich sie immer wieder ins eigene Bett gelegt hab. Muß man unbedingt machen, hört man von den Verwandten und Bekannten. Mit 9 Monaten hab ich damals gesagt, scheiß auf die blöden Sprüche der anderen und sie hat von da an neben mir geschlafen. Was von Vorteil war, weil ich mich dann nur zu ihr hindrehen muß, sie nuckelt sich in Schlaf und ich auch wieder. Bei ihm mach ich es gleich so, er schläft direkt neben mir. Hab gar kein eigenes Bett mehr hergetan. Auf die blöden Sprüche der anderen hör ich nicht hin. Mit 3 Jahren können sie dann sehr wohl ohne Brust problemlos einschlafen und mit 4 schläft auch allein im Bett. Also diesen blöden Sprüche der anderen sind völlig überflüssig!!! Sie schläft ja jetzt allein ohne Probleme. Und die Zeit davor muß man einfach die Nähe genießen und das ständige Aufwachen irgendwie positiv sehen. Und wenn man versucht das Kind, welches ganz stark ausgeprägte Verlassensängste hat, auch noch in ein eigenes Bett zu legen, dann macht man das ständige aufwachen nur noch viel viel schlimmer. Denn da wachen die noch öfter auf, weil sie ja Angst haben schon wieder allein zu sein. Also lieber die ganze Zeit ganz nah bei sich haben. Dann schlafen die auch viel ruhiger.

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17. März 2015 um 14:43

Bei uns half nur warten
Das Schlafverhalten von Kindern hängt unter anderem auch mit ihrer Entwicklung zusammen. Bei Schlecht-Schläfern helfen oft viele gute Ratschläge nicht, weil sie einfach noch nicht so weit sind.

Mein Sohn verhielt sich in dem Alter ähnlich. Das Abstillen mit 13 Monaten brachte gar nichts. Dabei hoffte ich so sehr, dass es dadurch besser wird.

Selbst heute mit 3 Jahren wacht er Nachts etwa 3mal auf und "kontrolliert", ob ich da bin.

Es nervt gewaltig, wenn man keinen ruhigen Abend hat oder nicht durchschlafen kann. Das weiß ich.
Aber leider kann ich dir auch nur das Durchhalten empfehlen. Mir hilft es oft daran zu denken, dass irgendwann eine Zeit kommt, in der er nicht mehr zum Einschlafen mit mir Kuscheln will und auch nicht mehr bei mir schlafen will und ich diese Momente der Nähe dann sicher sehr vermissen werde. Bis dahin versuche ich es positiv zu sehen.

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17. März 2015 um 21:12

Ich glaube
die Kinder spüren genau, wenn man angespannt ist, wenn man Abends nochwas vorhat oder wenn man genervt ist. Das ist häufig ein Teufelskreis...man will noch was vom Abend haben und ist angespannt wann das Kind endlich schläft, das Kind merkt das und schläft schlechter ein....
Mir hat es geholfen (bei uns war es ähnlich) mit dem Tag abzuschließen, d.h. ich habe mich auch bettfertig gemacht und dann beim Stillen entspannt. Habe dann daneben gelegen und in meinem neuen Ebookreader gelesen (natürlich Babylektüre ) Das gab mir das Gefühl, wenigstens etwas vom Abend zu haben.

Sie merkte auch sofort wenn ich aufstand bzw spätestens nach 30 Minuten wurde sie wach, wenn ich wegwar und wenn ich dablieb schlief sie weiter. Daher half auch nur abwarten und mit der Zeit wurde es besser. Schnuller nahm sie auch nicht mehr.

Vom Abstillen kann ich nur abraten, da Hunger meist nicht der Grund für das Aufwachen ist, sondern Trennungsängste, und somit müsstest du dann genauso oft aufstehen, die Flasche machen und dein Kind anders in den Schlaf bekommen (was ohne Stillen schwieriger ist meistens).Da ist Stillen oft die einfachere Wahl.

Wir haben auch uns ab dem 4. Monat fürs Familienbett entschieden, das hat alles sehr erleichtert! Ich musst nicht aufstehen, konnte im Halbschlaf stillen und gleich wieder wegnicken, bzw manchmal bediente sie sich einfach selbst . Ich fühlte mich dann trotz nächtlichem Stillen ausgeruht.

Der 9. Monat ist für die Babys auch sehr schwierig, sie lernen sehr viel sich fortzubewegen, von Mama weg, und das macht ihnen Angst, sie haben viele Trennungsängste und Fremdeln. Aber lass dir gesagt sein , auch diese Phase geht VORBEI ! Halte durch!




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17. März 2015 um 22:10

Meine
Maus (17 monate) is auch ne katastrophale Schläferin. Alerdings haben in dem alter ein paar Dinge schon geklappt.
Ich stille immernoch und bin mehrmals die Nacht wach. Was uns geholfen hat das Einschlafstillen wegzubekommen (da war sie grad ein Jahr alt), war das Buch "Schlafen statt Schreien", das wurde mir von meiner Stillberaterin empfohlen. Seitdem schläft sie ohne Brust und ohne Tragen im
Eigenen Bett ein (liege aber neben ihr).
Ansonsten kann ich dir nur die Daumen drücken dass es bald besser wird

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