Home / Forum / Mein Baby / Adoption, Pflegeeltern / Bitte keine Lügen ...

Bitte keine Lügen ...

6. März 2008 um 21:33 Letzte Antwort: 14. März 2008 um 17:58

Diese Nachricht richtet sich nicht nur an die Adoptiveltern, sondern auch an die Eltern, die ihr Kind zur Adoption freigeben ...

Ich will nicht weit ausholen. Es geht darum, dass meine Mutter zwischen meiner großen Schwester und mit ein Baby bekommen hat. Dieses Baby, meine Schwester hat sie mit 1 1/2 Jahren zur Adoption freigegeben. Meine Tante und mein Onkel haben sie adoptiert und großgezogen. Ich dachte mein Leben lang, es sei meine Cousine - wir haben 600 km auseinander gewohnt und uns selten gesehen. Dann mit knapp 13 der Schock. Meine Mutter hat mich nicht vorgewarnt. Es hat sich aus dem Gespräch ergeben. Sie hat plötzlich geweint und meinte "XY war in meinem Bauch!" Für mich war das die Hölle. Meine ganze Familie wusste bescheid. ALLE wussten es nur ich nicht. Für mich war das der größte Vertrauensbruch, den ich je erlebt habe. Hätte ich die Wahrheit von Anfang an gewusst, dann wäre ich damit anders umgegeangen. Diese Lebenssituation wäre für mich normal. Ich hätte eine andere Beziehung zu XY aufbauen können. Sie ist inzwischen zweifache Tante - hat meine Kinder noch nie gesehen. Nächstes Jahr heiratet sie - ich weiß es durch Zufall. Ab und zu schreiben wir - alle fünf Jahre sehen wir uns und wir sind uns völlig fremt. Sie hängt bei mir zu Hause mit einem Foto an der Wand und ich muss echt oft weinen. Es tut so weh! Meine Mutter glaube ich gar nichts mehr und immer rechne ich damit, dass wieder irgendetwas auf den Tisch kommt ... Und das nach Jahren.

Auch wenn es schwer ist - aber die Wahrheit von Anfang an ist schmerzfreier - für ALLE!

LG

Mehr lesen

10. März 2008 um 22:48

?????
Heute wenn du ein Kind zur Adption gibst hat es Gründe, wie ich auch meine Gründe hatte. Ich wollte das das Kind geliebt wird was ich nie hätte machen können, vielleicht ja nach Jahren aber nicht jetzt.
Sorry aber ich habe auch noch den Beruf der Erzieherin gelernt die wichtigsten Jahre sind die ersten Jahre eines Kindes.
Heute werden die Kinder damit groß das sie adoptiert sind. Meinst du ich fühle mich gut dabei nein das tu ich nicht aber ich habe und denke immer noch im Sinne des Kindes.
Was willst du damit erreichen??? das die Leute die Ihre Kinder zur Adoption hergeben ein noch schlechteres Gewissen haben.
Jeder hat seine Gründe lieber trage ich mein Kind auf weil es ist ein Teil von mir als es im 5 Monat abzutreiben.
Habe nichts gegen Leute die abtreiben weil da auch jeder seine Gründe hat, jedoch ist eine Mutter die sich so entschieden hat nicht schlechter.
Heute ist eine andere Zeit als damals die Adoptions-Eltern müssen offen mit dem Kind umgehen und das Kind damit groß ziehen, man kann das nicht vergleichen.
Ich erhalte Bilder von meinen Sohn und Briefe und den Adoptions-Eltern weil ich das will, weil mein Kind mir nicht egal ist, und auch er wird wenn er größer ist Bilder sehen von mir weil die Adoptions-Eltern das so wollen.

Ich habe im Sinne meines Kindes gehandelt und nicht anderes lieber lebt er und das in einer Familie die sich nichts mehr Wünschen als ein Kind.

Gefällt mir
13. März 2008 um 22:03
In Antwort auf gioia_12062677

?????
Heute wenn du ein Kind zur Adption gibst hat es Gründe, wie ich auch meine Gründe hatte. Ich wollte das das Kind geliebt wird was ich nie hätte machen können, vielleicht ja nach Jahren aber nicht jetzt.
Sorry aber ich habe auch noch den Beruf der Erzieherin gelernt die wichtigsten Jahre sind die ersten Jahre eines Kindes.
Heute werden die Kinder damit groß das sie adoptiert sind. Meinst du ich fühle mich gut dabei nein das tu ich nicht aber ich habe und denke immer noch im Sinne des Kindes.
Was willst du damit erreichen??? das die Leute die Ihre Kinder zur Adoption hergeben ein noch schlechteres Gewissen haben.
Jeder hat seine Gründe lieber trage ich mein Kind auf weil es ist ein Teil von mir als es im 5 Monat abzutreiben.
Habe nichts gegen Leute die abtreiben weil da auch jeder seine Gründe hat, jedoch ist eine Mutter die sich so entschieden hat nicht schlechter.
Heute ist eine andere Zeit als damals die Adoptions-Eltern müssen offen mit dem Kind umgehen und das Kind damit groß ziehen, man kann das nicht vergleichen.
Ich erhalte Bilder von meinen Sohn und Briefe und den Adoptions-Eltern weil ich das will, weil mein Kind mir nicht egal ist, und auch er wird wenn er größer ist Bilder sehen von mir weil die Adoptions-Eltern das so wollen.

Ich habe im Sinne meines Kindes gehandelt und nicht anderes lieber lebt er und das in einer Familie die sich nichts mehr Wünschen als ein Kind.

???
Ähm ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie du den Text "falsch" interpretieren und dich dadurch angegriffen fühlen konntest?! Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich gegen Adoption bin oder Frauen verurteile, die ihr Kind abgeben. Gründe gibt es sicher viele dafür und sicher entscheidet sich jede Mutter mit einem guten Grund. Die Kinder, die in Deutschland adoptiert werden, kommen alle zu guten und lange geprüften Familien und wachsen sicher gut auf. Das bezweifle ich nicht und ich rechne es jeder Mutter hoch an, die ihrem Kind das Leben schenkt, es aber alleine doch nicht schaffen kann und dazu steht. (Was nicht heißen soll, dass ich Frauen verurteile die abtreiben - bevor das falsch verstanden wird).

Ich wollte einfach loswerden, dass eine Adoption aus welchen Grund auch immer diese stattgefunden hat offen behandelt werden sollte. Es ist ja nichts Schlimmes, dass man geheim halten muss. Für mich wäre es auch nicht schlimm gewesen, wenn ich es von Anfang an gewusst hätte. Nur dieses Geheimnis fühlt sich für mich wie eine Lüge an und das tut weh.

Leider sind auch heute nicht alle Adoptionen offen. Dass es in deinem Fall so ist finde ich super! Ich möchte niemandem ein schlechtes Gewissen machen!

Meine Mutter hat auch Kontakt zu meiner Schwester - auch schon immer gehabt - da es ja eine Adoption innerhalb der Familie war. Aber als sie später noch einmal geheiratet hat (meinen Vater) und mich bekommen hat, hat sie das Thema verdrängt. Und dass so etwas jemand anderem passiert, möchte ich mit dem Text verhindern. Das war der einzige Grund, warum ich ihn hier reingesetzt habe! Ich möchte den Müttern, die ihre Kinder zur Adoption freigeben damit die Angst nehmen, dass sie von der Familie verurteilt werden könnten. Ich hätte meine Mutter niemals dafür verurteilt, dass sie meine Schwester abgegeben hat - auch sie hatte ihre Gründe. Deshalb kann ich nicht verstehen, warum sie es mir nicht erzählt hat - sie hatte doch nichts zu befürchten ...

Gefällt mir
14. März 2008 um 12:25
In Antwort auf mama08051

???
Ähm ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie du den Text "falsch" interpretieren und dich dadurch angegriffen fühlen konntest?! Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich gegen Adoption bin oder Frauen verurteile, die ihr Kind abgeben. Gründe gibt es sicher viele dafür und sicher entscheidet sich jede Mutter mit einem guten Grund. Die Kinder, die in Deutschland adoptiert werden, kommen alle zu guten und lange geprüften Familien und wachsen sicher gut auf. Das bezweifle ich nicht und ich rechne es jeder Mutter hoch an, die ihrem Kind das Leben schenkt, es aber alleine doch nicht schaffen kann und dazu steht. (Was nicht heißen soll, dass ich Frauen verurteile die abtreiben - bevor das falsch verstanden wird).

Ich wollte einfach loswerden, dass eine Adoption aus welchen Grund auch immer diese stattgefunden hat offen behandelt werden sollte. Es ist ja nichts Schlimmes, dass man geheim halten muss. Für mich wäre es auch nicht schlimm gewesen, wenn ich es von Anfang an gewusst hätte. Nur dieses Geheimnis fühlt sich für mich wie eine Lüge an und das tut weh.

Leider sind auch heute nicht alle Adoptionen offen. Dass es in deinem Fall so ist finde ich super! Ich möchte niemandem ein schlechtes Gewissen machen!

Meine Mutter hat auch Kontakt zu meiner Schwester - auch schon immer gehabt - da es ja eine Adoption innerhalb der Familie war. Aber als sie später noch einmal geheiratet hat (meinen Vater) und mich bekommen hat, hat sie das Thema verdrängt. Und dass so etwas jemand anderem passiert, möchte ich mit dem Text verhindern. Das war der einzige Grund, warum ich ihn hier reingesetzt habe! Ich möchte den Müttern, die ihre Kinder zur Adoption freigeben damit die Angst nehmen, dass sie von der Familie verurteilt werden könnten. Ich hätte meine Mutter niemals dafür verurteilt, dass sie meine Schwester abgegeben hat - auch sie hatte ihre Gründe. Deshalb kann ich nicht verstehen, warum sie es mir nicht erzählt hat - sie hatte doch nichts zu befürchten ...

HMMM
In deinen Eintrag schreibst du klar keine Lügen, es gibt bei jeder Frau Gründe warum und weshalb manche wollen keinen Kontakt wegen einer Gewalttat wie es bei mir auch war, aber dafür bestrafe ich nicht das Kind, daher soll mein Sohn wissen wer ich bin wie ich aussehe auch er intersiert mich. Wenn eine Frau damit nicht umgehen kann ist es besser keinen Kontakt zu haben nichts zu wissen nicht wissen wie das Kind aussieht. Ich habe den Vorteil das mein Sohn nach mir geht bis jetzt noch aber später weiss man es nicht.
Daher kam meine Entscheidung meinen Sohn in eine Familie zu geben die Ihn liebt und Ihm alles geben kann was ich nicht kann

Gefällt mir
14. März 2008 um 17:58
In Antwort auf gioia_12062677

HMMM
In deinen Eintrag schreibst du klar keine Lügen, es gibt bei jeder Frau Gründe warum und weshalb manche wollen keinen Kontakt wegen einer Gewalttat wie es bei mir auch war, aber dafür bestrafe ich nicht das Kind, daher soll mein Sohn wissen wer ich bin wie ich aussehe auch er intersiert mich. Wenn eine Frau damit nicht umgehen kann ist es besser keinen Kontakt zu haben nichts zu wissen nicht wissen wie das Kind aussieht. Ich habe den Vorteil das mein Sohn nach mir geht bis jetzt noch aber später weiss man es nicht.
Daher kam meine Entscheidung meinen Sohn in eine Familie zu geben die Ihn liebt und Ihm alles geben kann was ich nicht kann

...
Dass manche Frauen keinen Kontakt zu dem Kind wollen bzw. es nicht schaffen das Kind mit einer anderen Familie zu sehen, kann ich verstehen. Das ist zwar viell. nicht einfach für das Kind, aber wenn es eine liebe Adoptivfamilie hat, wird es darunter bestimmt nicht leiden ...

Aber auch wenn kein Kontakt besteht, die Adoption vielleicht sogar incognito abgelaufen ist, muss man das Geschehene an sich ja nicht verheimlichen. Man muss damit nicht hausieren gehen und es jedem Nachbarn und Bekannten unter die Nase reiben. Aber ich finde der eigene Ehemann und die eigenen Kinder sollten wissen, dass aus welchem Grund auch immer so eine Geschichte in der Vergangenheit passiert ist ...

Gefällt mir
Diskussionen dieses Nutzers