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Bitte objektive Meinungen - Stillen vs. Flasche

21. April 2013 um 14:29

Hallo ihr Lieben,
Ich erwarte ja recht bald mein erstes Kind und nun kam eine kleine Grundsatzdiskussion zwischen mir und meinem Mann.
Grundsätzlich würde ich gerne stillen - aus dem Grund, dass es immer heißt, es wäre das Beste fürs Kind.
Ob es wirklich klappt, weiß ich natürlich nicht - ich hatte z.B. mal eine größere Brust-OP und man kann es nicht garantieren - was ohnehin niemand kann - kann ja auch aus anderen Gründen nicht klappen.

Nunja, jedenfalls hatten wir es gestern davon, dass wir in unserem Bekannten- und Freundeskreis mitbekommen wie stark eingeschränkt die Frau durch das Stillen ist ...immer verfügbar sein zu müssen, Kind muss öfter an die Brust als an die Flasche, dann tut es wohl auch mal weh, Brustwarzen entzündet und dieses Rumgemache mit den Stilleinlagen usw....

Ich sehe natürlich auch die Vorteile - z.B. das man nicht erst Fläschchen zubereiten muss usw. Und ganz klar - ich weiß natürlich dass Muttermilch das Beste ist
Mein Mann war da nicht so sehr davon überzeugt und meinte, dass Flaschenkinder genauso groß werden und ja scheinbar auch eher durchschlafen usw.

Jedenfalls hätte ich gerne mal objektive Meinungen und auch Erfahrungsberichte ....
Hattet ihr ein Flaschenkind und ein Stillkind?
Was bevorzugt ihr bzw wie würdet ihr entscheiden und warum???

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21. April 2013 um 14:35

Also ich hatte
ein Flaschenkind und jetzt ein Stillkind und so viel stressiger und schmerzhafter finde ich es gar nicht. Auch bei Flaschenkindern hat man "Rumgemache" mit den Flaschen und deren Reinigung. Öfters verlangt mein Stillkind auch nicht nach mir als damals das Flaschenkind. Eingeschränkt fühle ich mich nicht, zumindest nicht eingeschränkter als beim Flaschenkind. Eigentlich fühle ich mich jetzt auch "freier", weil ich nicht den ganzen Flaschenkram mitschleppen muss.
Das mit dem Durchschlafen ist Quatsch, das liegt nicht an der Ernährung. Meiner ist jetzt 4 Wochen alt und hat Abstände von 3-4h. Seine Schwester hatte im selben Alter ebenfalls solche Abstände.

Ich hatte auch eine größere Brust-OP und kann jetzt auch problemlos stillen. ich glaube, ich würde es so wieder machen.

LG Katja

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21. April 2013 um 14:44

Also,
ich hab zwei Stillkinder. Beim ersten gab es Probleme, falsche Beratung, lange Geschichte, egal. So kam ich in den Genuss der Zwiemilchfütterung. Es war der Horror. Ich würde nie nie nie freiwillig ein Kind mit der Flasche füttern wollen. Wenn es aus irgendeinem Grund nicht geht oder man sich dafür entscheidet, mein voller Respekt! Ich hab keine Ahnung, wie man das übersteht. Nachts aufstehen, irgendwas anrühren, Kind schreit, erst Flasche machen müssen, man geht raus und muss das alles mitschleppen. Im Urlaub hoffen,dass das Wasser ok ist. Nein, niemals würde ich mir diesen Stress freiwillig antun wollen.
Muttermilch ist immer da, immer richtig temperiert, einfach easy.

Wunde Brustwarzen, klar, kann es mal geben. Aber da gibt es Wollfett und Multimam-Kompressen und alles ist wieder gut.

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21. April 2013 um 14:52


Also aus meiner eigenen erfahrung kann ich dir folgendes sagen
1 kind habe ich ein jahr gestillt, er hat das erste jahr alle 3 stunden getrunken und somit auch nicht durchgeschlafen. Und stilleinlagen brauchte ich nur ca 6 wochen, dann war alles eingependelt.
2 kind 3 jahre später hab ich aus gesundheitlichen und beruflichen gründen nicht gestillt ( papa hatte elterzeit) er wollte alle 3 stunden trinken und hat mit 6 monaten das erste mal durchgeschlafen ( ab da fast jede nacht)
3 kind 15 jahre später hab ich gestillt, er hatte alle 4-5 stunden hunger und hat auch mit 6 monaten durchgeschlafen. Da brauchte ich keine stilleinlagen.
Wie du siehst, egal ob flasche oder brust , die kinder schlafen durch wenn sie soweit sind unabhängig von der nahrung.
Was ist jetzt anstrengender? Es hat beides vor und nachteile, das stillen ist die ersten 2-3 monate anstrengend bis sich die brust ans saugen des babys gewöhnt hat und die milchbildung reibungslos läuft. Aber dann ist es meist ganz unkompliziert. Weil immer alles in der eichtigen temperatur parat.
Die flasche hat den vorteil das auch andere personen (papa, oma) füttern können und man unabhängiger ist. Jedoch muss man immer planen, flaschen kaufen säubern, bis man die richtige fertignahrung gefunden hat, dauert auch unter umständen und das sie länger satt macht, halte ich für ein gerücht.
Ich für mich habe mich jetzt beim 4. kind wieder fürs stillen entschieden und hoffe es klappt wieder gut
Ich wünsche dir eine gute entscheidungskraft
Lg

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21. April 2013 um 14:59

.
Ich kann auch nur aus eigener Erfahrung erzählen.
Ich wollte unbedingt stillen u hab mir von nichts u niemanden was sagen lassen!
Hat auch anfangs recht gut geklappt, bis er fast nur noch an meiner Brust hing u ich mir komplett eingesperrt vorkam auch nachts stundenlanges stillen hat ziemlich an meinen Nerven gezehrt!
Deswegen hab ich abgestillt aber ohne Tabletten hab nicht abrupt aufgehört sondern immer mehr Mahlzeiten mit der Flasche ersetzt sodass meine Milch wegging.

Ich finde es muss jeder selbst wissen, ich bewunder alle Frauen die so lange stillen können, weil ich konnte es nicht

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21. April 2013 um 15:14


kann nur von mir sprechen...

also ich habe gestillt. hab mir weder vorher noch nachher groß gedanken drum gemacht ob und wie und überhaupt.
für mich war das einfach so selbstverständlich.
frau bekommt baby, frau ist ein säugetier und hat ne milchbar, ergo. das baby wird gesäugt/gestillt.
das es nicht klappen könnte, aus welchen gründen auch immer, ist mir da überhaupt nicht in den sinn gekommen.
für mich war es einfach eine total normale und natürliche weise mein kind zu ernähren.

vorteile....

immer verfügbar
immer die richtige temp.
kein anrühren
kein abwasch
kein nächtliches rumgerenne in der wohnung um essen zu machen
...
...

nachteile...

..mmh gibt eigentlich keine. will/muss der papa auch mal, kann man ja zur not abpumpen.

flaschenkinder... natürlich werden die auch groß und werden auch gut ernährt. das ist ja gar keine frage.
ob sie nu besser und schneller durchschlafen... glaub ich nicht.
das ist von kind zu kind doch sooo unterschiedlich.
du kannst ein stillkind haben was nur einmal die nacht kommt und ein flaschenkind was 4 mal was trinken will. oder umgekehrt.
würd das nicht von stillen und flasche abhängig machen.

ausserdem bin ICH der meinung das dein mann zwar gern seine meinung äussern darf, am ende bist aber du die mutter und glaube mir.... nicht er wird jede nacht 3-5 mal aufstehen und die milch anrühren...
er wird sich schnarchend umdrehen mit den gebrumten worten "schatz...das baby hat hunger"

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21. April 2013 um 15:29

Hey Du
Ich hatte bei allen 3 Kindern massive Stillprobleme, hatte immer zu wenig Milch und habe dann immer noch so lang abgepumpt, wie es irgends ging. Es war natürlich sehr stressig, durch das Pumpen... speziell beim 2. und 3. Kind.

Mein allergrößter Wunsch war das Stillen. Mich macht es noch immer traurig, dass es bei keinem Kind geklappt hat. Letztendlich bin ich wohl eine von denen, die zu wenig Milchbläschen haben.

Für mich hat das Stillen des Kindes nur Vorteile- wurden hier ja auch schon alle erwähnt. Es ist ein wunderbares Gefühl!

Ich würde Dir empfehlen, dass Du es einfach ganz unbefangen probierst und schaust, wie es Dir und Deinem Baby gefällt. Du wirst recht schnell merken, wie es Euch liegt!

VG!

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21. April 2013 um 15:32

Flasche
Ich habe ein Flaschenkind und hatte immer das Gefühl, dass es auch ok so ist.
Es gibt viele Vor und Nachteile.
Nachteile sind die bekannten Dinge: Kind kann an Übergewicht leiden, Mutter-Kind-Bindung wird nicht gefördert, anfälliger für Krankheiten etc..
Stillen ist sicher das Beste fürs Kind, so lange die Mutter Gesund lebt..ansonsten ist es sicher nicht das Beste.
Vorteile von Flasche sind natürlich überwiegend für die Mutter:
Kind schläft länger und besser und ist schneller satt. Mehr Freiraun, keine Schmerzen, Entzündungen usw., flexilibität, wenn man nicht so der Freund vom
öffentlichen Stillen ist.
Letztendlich solltest du da nach deinem Gefühl gehen, was besser zu dir/euch passt. Ob du es gesundheitlich verantworten kannst. Wenn du zum Beispiel Raucherin warst oder gerne Alkohol tribkst, solltest du immer dran denken, dass Stillen nur wirklich nützlich ist, wenn du es eine gewisse Zeitlang durchziehst und du daran gebunden bist. Stillen ist nur so lange das beste fürs Kind, so lange du auch auf deine eigene Gesundheit achtest.

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21. April 2013 um 15:36

4 Monate gestillt,
dann musste ich die Flasche geben.
Ich kann dir also auch von beiden Seiten erzählen.

Er schlief weder mit Brust, noch mit Flasche durch.
Er trank teilweise nachts echt viel Flache....

Du brauchst nicht immer alles einzupacken und an alles zu denken, wenn du stillst. Hast ja das Wichtigste dabei.

Die erste Zeit des Stillens ist anstrengend, das ist Fakt. Aber eine innige Stillbeziehung kann mit Flasche nicht hergestellt werden.

Zumal Flaschennahrung Geld kostet.... Der Stress immer was im Haus zu haben (ist nicht gerade Engpass einiger Marken)

Du bist natürlich freier, kannst was Trinken oder los ziehen und jemand anderes füttert. (Ok, kannst ja abpumpen)Aber schließlich wirst du eine Mami und du bist das Wichtigste fürs Kind.

Ich bin im 9. Monat schwanger und freu mich so, wieder zu stillen. Und ja, es tat oft weh. Aber dafür hast du deine Hebi, die unterstützt dich.

Ich würde sagen, probier es. Nach der Meinung des Mannes würde ich nicht gehen.

Ach so, mein Mann freut sich auch auf die großen Brüste -auch wenn er nicht viel damit anfangen darf.

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21. April 2013 um 15:41

Nur 6 Tage gestillt
dann gings um auf Flasche, weil das Stillen so extrem schmerzhaft war, dass ich an nichts anderes als diesen Schmerz denken konnte und innerlich schon blockiert war (längere Geschichte). Damals gings mir mit der Flasche richtig gut, es tat mir nicht weh, die Zubereitung fand ich einfach...aber ob man flexibler ist? Halte ich für subjektiv

Geh danach, was DU willst und was dein Gefühl sagt! Übrigens: Von meinem Mann würde ich mir da nie reinreden lassen, sorry, der Mann hat bei da gar kein Mitspracherecht, erst recht, wenn er gegen das Stillen ist, bin da eigen.

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21. April 2013 um 15:42
In Antwort auf bastelbiene

Nur 6 Tage gestillt
dann gings um auf Flasche, weil das Stillen so extrem schmerzhaft war, dass ich an nichts anderes als diesen Schmerz denken konnte und innerlich schon blockiert war (längere Geschichte). Damals gings mir mit der Flasche richtig gut, es tat mir nicht weh, die Zubereitung fand ich einfach...aber ob man flexibler ist? Halte ich für subjektiv

Geh danach, was DU willst und was dein Gefühl sagt! Übrigens: Von meinem Mann würde ich mir da nie reinreden lassen, sorry, der Mann hat bei da gar kein Mitspracherecht, erst recht, wenn er gegen das Stillen ist, bin da eigen.

Vergessen:
Beim nächsten Kind möchte ich supergern nochmal einen Stillversuch wagen

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21. April 2013 um 16:00

Pro stillen
Und zwar aus praktischen Gründen!
- mir wäre das reinigen und sterilisieren der Flaschen zu nervig
- immer planen, wieviel Pulver/Wasser man mitschleppen muss, bzw nach hause muss, wenns grad am schönsten ist, nur weil das Pulver alle ist etc...

Das wäre mir zu stressig gewesen! Ich hatte nie Entzündungen oder Schmerzen und war ziemlich fix bei planbaren Abständen von ca 4 Std.
Ich konnte nachts mein Kind anlegen und weiter schlafen, ohne erst eine Flasche machen zu müssen etc
Nach dem abstillen bekam sie noch nachts ne Weile ne Flasche und ich war echt überrascht wieviel nerviger das für mich war. Man muss dran denken alles vorzubereiten etc.

Kurzum, ich hab mich nicht eingeschränkt gefühlt, sondern freier. Ich musste nicht irgendwann heim, sondern konnte den Tag gestalten, wie es sich ergab. In unserer Küche stapelten sich nicht 1000 Flaschen und ich hatte das Glück gar keine Stillproblem gehabt zu haben.

Ich würde aus rein praktischen Gründen immer wieder stillen. Das Mumi im Zweifel gesünder ist, ist für mich eh klar.

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21. April 2013 um 16:08

Reine Flaschenmama
Habe es nie bereut. Auch hat die Bindung zu meinem Sohn nie gelitten. Flasche geben wurde nie nebenher gemacht und nie mit tv o.ä. Nachts war auch nie ein Problem und seit mein Sohn 3 Monate alt ist, hat er nachts nichts mehr gebraucht. Bin da halt verwöhnt.
Vorteile für mich:
Papa konnte auch füttern
ich habe immer sofort gesehen wieviel er getrunken hat. Das hat mir geholfen die Kontrolle zu behalten. Er war so ein schlechter Trinker.

Versuch doch einfach zu stillen und dann siehst du weiter. Nicht das du es bereust nicht versucht zu haben.
Wenn du aber nicht willst oder dann nicht kannst, ist das auch total ok. Auch wenn stillen natürlich das beste ist, heißt es im umkehrschluss nicht das es krank wird oder Allergien hat wegen der Flasche.

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21. April 2013 um 16:10
In Antwort auf phuong_12694664

Reine Flaschenmama
Habe es nie bereut. Auch hat die Bindung zu meinem Sohn nie gelitten. Flasche geben wurde nie nebenher gemacht und nie mit tv o.ä. Nachts war auch nie ein Problem und seit mein Sohn 3 Monate alt ist, hat er nachts nichts mehr gebraucht. Bin da halt verwöhnt.
Vorteile für mich:
Papa konnte auch füttern
ich habe immer sofort gesehen wieviel er getrunken hat. Das hat mir geholfen die Kontrolle zu behalten. Er war so ein schlechter Trinker.

Versuch doch einfach zu stillen und dann siehst du weiter. Nicht das du es bereust nicht versucht zu haben.
Wenn du aber nicht willst oder dann nicht kannst, ist das auch total ok. Auch wenn stillen natürlich das beste ist, heißt es im umkehrschluss nicht das es krank wird oder Allergien hat wegen der Flasche.

Ach so, mein Grund für die Flasche
Ich weiß nicht warum, aber ich wollte nie stillen. Habe es auch nicht versucht.

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21. April 2013 um 16:20


vielen Dank für die vielen Meinungen und Erfahrungen sehr interessant alles zu lesen....

Fazit: Ich werde auf jedenfall versuchen zu stillen und hoffe einfach das es gut klappt......

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21. April 2013 um 16:23
In Antwort auf svana_12104509

Pro stillen
Und zwar aus praktischen Gründen!
- mir wäre das reinigen und sterilisieren der Flaschen zu nervig
- immer planen, wieviel Pulver/Wasser man mitschleppen muss, bzw nach hause muss, wenns grad am schönsten ist, nur weil das Pulver alle ist etc...

Das wäre mir zu stressig gewesen! Ich hatte nie Entzündungen oder Schmerzen und war ziemlich fix bei planbaren Abständen von ca 4 Std.
Ich konnte nachts mein Kind anlegen und weiter schlafen, ohne erst eine Flasche machen zu müssen etc
Nach dem abstillen bekam sie noch nachts ne Weile ne Flasche und ich war echt überrascht wieviel nerviger das für mich war. Man muss dran denken alles vorzubereiten etc.

Kurzum, ich hab mich nicht eingeschränkt gefühlt, sondern freier. Ich musste nicht irgendwann heim, sondern konnte den Tag gestalten, wie es sich ergab. In unserer Küche stapelten sich nicht 1000 Flaschen und ich hatte das Glück gar keine Stillproblem gehabt zu haben.

Ich würde aus rein praktischen Gründen immer wieder stillen. Das Mumi im Zweifel gesünder ist, ist für mich eh klar.

Ne ne ne
Flasche ist absolut nicht so umständlich, wie das gerne von absoluten "Pro Stillern" dargestellt wird.
Bei Ausflügen hat man ne Windeltasche dabei und die Thermokanne stört da auch nicht. Abwasch empfand ich nie als zu viel.
Beides gleich "kompliziert", ob du eben die Flasche rausholst oder die Brüste.

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21. April 2013 um 17:13


Ich habe acht Wochen lang gestillt, und dann hat es mir gereicht: Stillhütchen, Stilleinlagen, Abpumpen, Auslaufen im Bett, Brüste tun ständig weh- Vom eingeschränkt sein (Einkaufen, 24-h-Dienst) reden wir mal gar nicht, das ist man als Mama IMMER. Auch mit Flasche gehe ich nicht zum Einkaufen, wenn ich weiß, sie hat gleich Hunger, beispielsweise.

Ich persönlich glaube nicht, dass Stillen das Beste ist- bei dem Müll, den wir essen müssen. Lieber kontrolliertes Pulver- aber das muss jeder für sich entscheiden.
Ich konnte unter anderem keine Milch oder Orangensaft trinken, weil mein Kind die Muttermilch dann noch schlechter vertragen hat- eigentlich wichtige, gesunde Nahrungsmittel...Und dann fang mal im Wochenbett an, deine Ernährungsgewohnheiten umzustellen- wo manche eh nicht ans Essen denken...

Aber mein Flaschenkind schläft nicht eher durch, im Gegenteil. Das gestillte Nachbarskind schläft länger als meins. Klar, wenn du von der Pre-Nahrung weggehst (was man nicht machen soll, siehe diverse Ratgeber, die das auch genau erklären) und den "Gänsebraten" 1er Nahrung fütterst, dann hast du Ruhe- aber dafür kriegt man kein Kind...

Der Aufwand Flasche zubereiten/ Brust auspacken, Stilleinlage weg, Stillhütchen raus war bei mir der gleiche. Ich spar mir jetzt nur die Abpumperei und das ständige Vaposisieren von der Milchpumpe- wer das nicht braucht, erlebt es vielleicht entspannter.

Das nächste Mal werde ich sofort mit dem Stillen aufhören, sobald das Stillhütchen benötigt wird...Kolostrum mitnehmen und fertig.

Aber merk dir eins: Wenn DU stillen willst, dann mach das. Da braucht dir niemand dreinreden, vor allem dein Mann nicht. Der kann froh sein, dass er kein Kind bekommen muss und soll dankbar sein, wenn du das auf dich nehmen willst- und wenn du nicht stillen willst, dann soll er dich eben darin bestärken. Zeig ihm das ruhig! Wir brauchen keine informierten Besserwisser, sondern Unterstützer!

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21. April 2013 um 17:16


Laktationsberater erzählen einem auch immer etwas anderes. Die eine sagt das, die andere das... Furchtbar!

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21. April 2013 um 17:27

Pro Stillen
das beste fürs Kind, bequem, immer die richtige Tempi, Nachts muss ich nicht aufstehen, Tshirt hoch, Kind ran, fertig...das bekommt vom Tempo keine Flaschenmami hin

Bin schwanger, und für mich stellte sich die Frage gar nicht , Stillen war für mich von Anfang an klar.

PS: Günstiger ist es auch noch!!

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21. April 2013 um 17:37

..
Die große habe ich mich zwei wochrn gezwungen zu
Stillen und dann gings nicht mehr..
Ich für mich komme weder damit zurecht noch fühle ich mich wohl damit. Klar mumi ist gesünder das will ich nicht bestreiten aber meine sind auch ohne groß geworden und net öfter krank als stillkinder.
Bei der mittleren hab ich gleich abgestillt nach der geburt und so werde ich es wieder tun. Kann mir nicht vorstellen in der Öffentlichkeit oder auch vor bekannten zu stillen und allein das Gefühl dass da jemand saugt macht mich kirre.. ne für mich ist stillen nichts aber das muss jeder selbst entscheiden und ich bin der meinung versuchen kann man es ja und wenn man damit zurecht kommt und sich wohlfühlt ist das an sich eine super sache was Mutter natur sich einfallen lassen hat

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21. April 2013 um 17:40

Ich habe gern gestillt
ca. 9 Monate lang. Vorteile sind für mich einfach dass ich an nix denken musste bei Ausflügen und ganz klar der finanzielle Aspekt

Ich werde auch beim 2. definitiv stillen.


An deiner Stelle würd ich es einfach mit dem stillen probieren. Und wenn es nicht geht oder du nicht willst, sind Flaschen und Pulver ja fix gekauft

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21. April 2013 um 17:55

...
Ich habe in der Schwangerschaft echt mit mir gehadert. Nach der Geburt habe ich es dann 2-3 mal probiert und fand es grausam. Ich wollte nicht und habe nach einer Abstilltablette gefragt. Mit der Flasche hat es von Anfang an gut geklappt, wir hatten nie irgendwelche Probleme.
Mit der Zeit hat man den Bogen wirklich raus, ich kann auch im Halbschlaf eine Flasche machen. Stillen ist nachts aber wahrscheinlich noch praktischer. Naja das mit dem Durchschlafen ist wohl ein Gerücht. Bei uns sind die Nächte gerade eine Katastrophe Ich gehe manchmal so auf dem Zahnfleisch. Da ist es natürlich ein Vorteil, dass auch der Papa mal übernehmen kann.

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21. April 2013 um 17:58

...
so wie du das schon schreibst....hm

ich habe es geliebt meine kinder zu stillen und nicht daran gedacht sie abzugeben. abzustillen damit ich es leichter habe.

ich würde auch noch ein 4. kind stillen! es ist einfach soooo schön <3 trotz wunder brustwarzen am anfang!

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21. April 2013 um 18:35

Stillkind
ich hab mich nicht stressen lassen , habs einfach versuchen wollen und es hat prima geklappt (hatte trotz KS am 2. Abend den Einschuss) nie entzündete Brustwarzen. 1-2 Phasen waren etwas schwieriger, am Anfang tat es ein bissle weh, ging aber schnell weg, einmal da wollte Baby nicht so oder ich hatte zu viel Milch und wie mussten uns einpendeln. Hab 6 Monate voll gestillt und dann nach und nach Beikost eingeführt und jetzt mit 18 Monaten ist auch das Morgenstillen abgeschafft.

Wir haben es beide sehr genossen, es gab nichts schöneres als meinem Baby so nahe zu sein und nichts praktischeres. Eingeschränkt hab ich mich nie gefühlt. Hab gestillt wo es grad gepasst hat (Umkleidekabine, auf der Treppe egal), musste nie warmes Wasser suchen oder in Schweissausbrüche ausbrechen weil es kein Milchpulver gab). Abpumpen konnte ich mir schenken, Baby mochte keine Flasche, aber gross weg wollte ich ja eh nicht. Gegessen hab ich alles, hat auch alles vertragen.

Durchgeschlafen hat mein Sohn als ich ihn mit 11 Monaten ins eigene Zimmer gelegt hab, ist auch heute noch völlig unabhängig davon wie viel oder auch wenig er gegessen hat.
Jetzt ist abgestillt und wir vermissen es beide ein bisschen, aber es ist jetzt auch gut.

Mein Fazit: Probier es einfach aus, vielleicht findest du es schöner als vorher gedacht und wenn nicht, auch Flaschenkinder werden mit genauso viel Liebe gross.
alles gute, sina

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21. April 2013 um 18:44

Ich glaube,
objektiv ist bei dem Thema keine Mama, jeder hält seinen Weg für den richtigen. Deshalb kann ich dir nur raten, sei offen und probiere es aus.

In der Schwangerschaft war ich sicher, das ich stille. Das habe ich dann auch 4 Monate gemacht. Der Anfang lief super, in den letzten Wochen habe ich mich nur noch gequält und angefangen zuzufüttern. Und die Fläschen, die ich meiner Tochter gegeben habe waren eine riesen Erleichterung für mich und ich endlich wieder entspannter. So habe ich dann langsam umgestellt und meiner Tochter war es zum Glück egal, hauptsache Essen.

Bei einem 2. Baby würde ich aber wieder versuchen zu stillen, da es schon sehr viele Vorteile hat.

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21. April 2013 um 20:47

Stillkind.
Aber ich würd mir nicht so den Streß machen. Ausprobieren und dann entscheiden

Dass Flaschenkinder eher durchschlafen halte ich für ein Gerücht. Und ja... vielleicht ist Muttermilch "besser". Aber Flaschenmilch kann ja nun auch nicht so schlecht sein...

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21. April 2013 um 20:59

Ohne Druck ausprobieren
zu stillen - würde ich dir raten. Beim ersten Kind war ich skeptisch, ob das klappen würde, habe es aber probiert: war wunderbar, 5 Monate voll gestillt, mit 8 Monaten abgestillt. Ich fand es sehr praktisch, nicht ständig Milchpulver, Flaschen und heißes Wasser mitschleppen zu müssen. Nachts war das Baby im Beistellbett, so dass ich zum Füttern nichtmal aufstehen musste.
Nachteile in meinen Augen: Solange man voll stillt (und die Abstände nicht so groß sind), ist das Baby voll auf Mama angewiesen, Papa kann da nicht so viel helfen. Ich hatte immer etwas Sorge, dass ich krank werden könnte und dann plötzlich die Milch wegbleibt o.ä. ... ging aber alles gut.

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21. April 2013 um 21:03

Weggehen
Also ich habe mir die anderen Antworten nicht durchgelesen, aber bezüglich des Weggehens: das kannst du auch, wenn du stillst. Du kannst abpumpen. So Stille ich voll und kann trotzdem in Ruhe etwas unternehmen. Ich habe mir auch genug Milch eingefroren, damit ich auch mal spontan weg kann.

Für mich kam nie die Frage, ob ich nicht sollen will, es ist das beste fürs Baby, geht schnell, ist wunderschön und kostenlos. Wir haben trotzdem super Nächte, sie bleibt dann einfach bei mir im Bett und ich kann noch beim stillen weiterschlafen. Meine Nichte hat übrigens als Stillkind nach wenigen Wochen durchgeschlafen.

Finde es wirklich traurig, wenn der Ehemann versucht einem das auszureden.

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21. April 2013 um 21:15

Ich hatte beides
also kann ich auch mitreden.. hihi

Also, ich wollte die große stillen. wir hatten Startschwierigkeiten. Ich wurde nicht richtig aufgeklärt. Meine damalige Hebamme meinte "immer 4 Stunden dazwischen lassen". so kam die Milch wohl nicht nach, das Kind nahm nicht zu und ich musste ab dem 3. Monat zufüttern.
Dann dachte ich "sche*ß auf die Hebamme, ich mach es so wie ich will" und gab ihr die Brust so oft sie sie brauchte. Ich hab die Große bis zum 8. Monat Teilgestillt. Also ab 5,5 Monate bekam sie den ersten Brei usw.

Die zweite Maus habe ich auch gestillt. War wesentlich entspannter. Ich hatte richtig gut Milch und konnte sie super stillen...

naja... also ich hatte mir damals auch so meine Gedanken gemacht. Ja ich fand es gaaaan gaaaanz früher (so im Teeniealter) sogar "eklig" wenn ich daran dachte, dass da was an meiner Brust "rumnuckelt"

Hatte mir so ne "Pro&Kontra-Liste gemacht" und das Pro hat überwogen...

Stillen war für mich immer viel einfacher...
Ich musste nicht alles mitschleppen. Meine Brust hatte ich ja immer dabei
Die Milch hat sofort die richtige Temperatur.
Grade Nachts: Kind ausm Bett holen, stillen und weiterpennen...

Die Flasche hab ich gehasst... ach keine Ahnung: Wasser kochen, abkühlen lassen (nein, ich hatte nicht immer Babywasser im Schrank und auch kein abgekochtes Wasser) ich war/bin einfach so verpeilt, dass ich oft nicht daran dachte, schon vorzubeugen...

Ja naja... das ist wohl mein Pech... aber stillen fand ich wesentlich entspannter, einfacher von der Handhabung her...

hmm.. ich habe mich ehrlich gesagt nicht so eingeschränkt gefühlt.. in welcher Hinsicht meinst du denn?

Klar hab ich mein RedBull vermisst aber naja... das überlebt man doch, wenn man es denn gerne tut.

wenn man sich mit Stillen garnicht anfreunden kann, dann ist es eben so und man gibt halt die Flasche. Da hat dein Mann schon recht, dass Flaschenkinder auch groß werden. Ich bin auch ein Flaschenkind

Ich fands halt auch für mich schön. schön zum schmusen, kuscheln... ja ach... es war halt schön....


Aber bitte tu dir selbst den Gefallen und setze dich nicht unter Druck...
Wenn dein Kind auf die Welt kommt und du es anlegen willst, dann mach... Ich denke, dass es bei vielen nicht klappt, liegt auch an dem Druck den man sich selbst macht (war bei mir bei der ersten so)
Lass es auf dich zukommen und entscheide dann nach deinem Gefühl. Egal wie, es wird das Richtige sein.
wenn du dich wohl fühlst, fühlt sich dein Baby auch wohl.

Lg

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21. April 2013 um 21:21
In Antwort auf threegirls3

Ich hatte beides
also kann ich auch mitreden.. hihi

Also, ich wollte die große stillen. wir hatten Startschwierigkeiten. Ich wurde nicht richtig aufgeklärt. Meine damalige Hebamme meinte "immer 4 Stunden dazwischen lassen". so kam die Milch wohl nicht nach, das Kind nahm nicht zu und ich musste ab dem 3. Monat zufüttern.
Dann dachte ich "sche*ß auf die Hebamme, ich mach es so wie ich will" und gab ihr die Brust so oft sie sie brauchte. Ich hab die Große bis zum 8. Monat Teilgestillt. Also ab 5,5 Monate bekam sie den ersten Brei usw.

Die zweite Maus habe ich auch gestillt. War wesentlich entspannter. Ich hatte richtig gut Milch und konnte sie super stillen...

naja... also ich hatte mir damals auch so meine Gedanken gemacht. Ja ich fand es gaaaan gaaaanz früher (so im Teeniealter) sogar "eklig" wenn ich daran dachte, dass da was an meiner Brust "rumnuckelt"

Hatte mir so ne "Pro&Kontra-Liste gemacht" und das Pro hat überwogen...

Stillen war für mich immer viel einfacher...
Ich musste nicht alles mitschleppen. Meine Brust hatte ich ja immer dabei
Die Milch hat sofort die richtige Temperatur.
Grade Nachts: Kind ausm Bett holen, stillen und weiterpennen...

Die Flasche hab ich gehasst... ach keine Ahnung: Wasser kochen, abkühlen lassen (nein, ich hatte nicht immer Babywasser im Schrank und auch kein abgekochtes Wasser) ich war/bin einfach so verpeilt, dass ich oft nicht daran dachte, schon vorzubeugen...

Ja naja... das ist wohl mein Pech... aber stillen fand ich wesentlich entspannter, einfacher von der Handhabung her...

hmm.. ich habe mich ehrlich gesagt nicht so eingeschränkt gefühlt.. in welcher Hinsicht meinst du denn?

Klar hab ich mein RedBull vermisst aber naja... das überlebt man doch, wenn man es denn gerne tut.

wenn man sich mit Stillen garnicht anfreunden kann, dann ist es eben so und man gibt halt die Flasche. Da hat dein Mann schon recht, dass Flaschenkinder auch groß werden. Ich bin auch ein Flaschenkind

Ich fands halt auch für mich schön. schön zum schmusen, kuscheln... ja ach... es war halt schön....


Aber bitte tu dir selbst den Gefallen und setze dich nicht unter Druck...
Wenn dein Kind auf die Welt kommt und du es anlegen willst, dann mach... Ich denke, dass es bei vielen nicht klappt, liegt auch an dem Druck den man sich selbst macht (war bei mir bei der ersten so)
Lass es auf dich zukommen und entscheide dann nach deinem Gefühl. Egal wie, es wird das Richtige sein.
wenn du dich wohl fühlst, fühlt sich dein Baby auch wohl.

Lg

Achso... wegen durch schlafen
bei der großen hab ich es abends so gemacht: hab sie gestillt und danach 50 ml Milch gegeben...
sie hat sich mit 8 Monaten abgestillt und ab dem nächsten Tag bis heute (5 J.) schläft sie durch.

die Kleine habe ich bis 6 Monate vollgestillt. Sie hat sich dann auch abgestillt und schläft seitdem durch...

also ich glaube nicht daran, dass Flaschenkinder eher durchschlafen.
Die Kleine ist jetzt 18 Monate und sie schläft immer noch durch...

Mach dir keinen Stress...

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21. April 2013 um 21:25

Bei mir ging stillen nicht
Ich hatte es mit allen Mitteln versucht und musste Flasche geben und es war klasse. Super einfach schnell dutchgrschlafen und super gesund.
Jetzt bin ich wieder schwanger und werde sofort Flasche geben

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21. April 2013 um 21:43

2x Flasche
ich wollte nie stillen... hab direkt nach der Geburt abgestillt. Also ich hatte mit den Flaschen nie ein Problem. Ein Fläschchen habe ich in weniger als einer Minute zubereitet. Irgendwann hat man da so eine Techniken Ich war halt nicht so eingeschränkt und musste nicht immer auf die Uhr gucken,wenn ich mal was zu erledigen hatte (ohne Baby). Eine Flasche kann ja jeder geben. Das reinigen der Flaschen usw. ist total easy und in ein paar Minuten erledigt. Ich hatte immer ziemlich viele... das hat die Sache auch einfacher gemacht. Milchpulver kostet ja nichts. Ich hab ca. 8Euro pro Woche für das Pulver ausgegeben.
Meine Kinder sind schon aus dem Flaschenalter raus. Ich kann jetzt auch nicht gerade behaupten das sie mehr krank waren,als andere Kinder die ich kenne. Besonders der Kleine,der war bis jetzt so gut wie nie krank...ausser mal Fieber und einmal Magen-Darm.
Meine Besten Freundinnen haben gestillt... und das auch lange. Ich fand die waren schon sehr eingebunden. Aber ich denke,wenn man ein Kind erwartet und stillen möchte,dann sollte man sich darauf einstellen. Beide haben mir erzählt,dass ihre Brüste sehr gelitten haben. Die eine Freundin hatte vor dem Stillen schon große Brüste,diese hängen jetzt leider und die Andere hatte kleine Brüste und sie waren danach noch kleiner. Das sehen Beide im Nachhinein als großes "Opfer". Obwohl ich nicht denke,dass das bei Allen Frauen so ist. Vielleicht kommt es auf das Gewebe im Allgemeinen an.

Ich finde du solltest das machen,was du für dich am Besten findest. Ein Baby wird mit Flasche und mit Stillen Groß. Und es ist ja nur eine kurze Zeit.. ein Kinderleben besteht aus mehr als das.

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21. April 2013 um 22:24

Pro stillen:
- Viel günstiger
- geht oft schneller, wenn man anfängliche Schwierigkeiten überwunden hat
- man muss nicht so viel mit schleppen, wenn man unterwegs ist und nichts warm machen
- kuscheln mit Kind (kann man natürlich auch beim Flasche geben)

Und das sage ich obwohl ich anfangs große Schwierigkeiten mit dem Stillen hatte. Meine Maus hat erstmal drei Wochen gebraucht bis sie schnell an die Brust angedockt hat, davor hatte sie es einfach nicht verstanden und wir saßen teilweise bis zu einer halben Stunde da (sie brüllend) bis sie endlich an die Brustwarze gekommen ist (habe zwischenzeitlich Stillhütchen genommen).
Hatte auch entzündete Beustwarzen, dass ich beim anlegen geheult habe und einige Milchstaus und Beustentzündungen.
Aber ich wollte unbedingt stillen und habe durchgehalten. Meine Tochter war eigentlich auch nicht so das Brustkind, habe dann ab vier Monate immer weniger gestillt und bis sie sieben Monate war noch nachts. Aber fand es trotzdem super und werde beim nächsten wieder stillen.

Hör auf dich und dein Bauchgefühl. Wenn du stillen willst, dann versuch es und höre nicht auf andere. Wenn du merkst, dass du es nicht willst, dann lass es. Aber ein bisschen durch- und aushalten muss man anfangs wenn man stillen will.
Aber es ist deine Entscheidung, du musst dich wohl fühlen

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21. April 2013 um 22:27

Achso
Und meine Tochter hat trotz stillen mit sechs Wochen "duechgeschlafen", also so sechs Stunden am stück. Das hat leider mit zwölf wochen wieder aufgehört und später die Flasche hat nichts daran geändert. Sie schläft erst durch seit sie ca 17 Monate ist, trotz Flasche. Da kommt es echt auf das Kind an und es liegt meist nicht an stillen oder Flasche

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21. April 2013 um 22:53

Habe zwei Flaschenkinder
und aus meiner Sicht, hat die Flasche fast nur Nachteile.

Der EINZIGE Vorteil ist, dass auch mal jemand anders die Flasche geben kann. Das war's dann aber auch schon.

Die Nachteile:

- Kosten (habe bei der Kleinen "Buch geführt": 500 Euro in den ersten 6 Monaten nur für das Pulver)
- Zubereitung dauert länger
- auch in der Nacht muss die Flache frisch zubereitet und gefüttert = gehalten werden (vielleicht macht das dein Mann? alle 1-3 Stunden aufstehen und danach noch 30 Minuten lang die Flasche halten?)
- Flaschen und Zubehör müssen nach jeder Benutzung gespült und ausgekocht werden (zumindest die ersten Monate)
- auch wenn du nur kurz das Haus verlässt, hast du in der Tasche: Fläschen, Milchpulver, abgekochtes kaltes Wasser, Thermoskanne mit heiß Wasser
- vermehrt Blähungen (durch die Luft, die das Kind mit der Flasche trinkt und die durch die Zubereitung (schütteln/rühren) in der Flasche ist).

Außerdem:
- haben meine Kinder trotz Flasche nicht durchgeschlafen
- haben sie nicht weniger oft getrunken als ein Stillkind (zum Teil stündlich)

....und GERADE DANN, wenn du ein Kind hast, das schlecht schläft und oft trinken will, macht dich das Fläschchen fertig.
Bei einem zufriedenen Kind ist das sicher weniger ein Problem... ansonsten, bist du nur noch am spülen, auskochen, Flasche zubereiten, füttern, spülen, auskochen, Flasche zubreiten, füttern .......

Ich hätte alles dafür gegeben, EINMAL in der Nacht einfach mein Shirt hoch schieben zu können und das Baby anzudocken.. und dann schön weiterdösen... nur einmal!

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21. April 2013 um 23:07

Ist
eine Sache der Einstellung. Ich hatte 2 Stillkinder und fand ich war viel freier als andere Flaschenmütter. Keine Mehrkosten, kein rumgeschleppe von tausenderlei Dingen, im Auto im stau auch kein Problem, nachts nicht raus aus dem Bett und noch nicht mal Licht an ...

git noch viel mehr positive Punkte am Stillen. ABER ja es tut weh und gerade die ersen 12 Wochen sind ein Knochenjob und man plagt sich mit Zweifeln obs klappt etc. aber ich würds wieder so machen.

LG

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21. April 2013 um 23:55

Wo ich das hier grad so lese kommt mir eine Idee!
Es gibt doch diese fertigen Miniflaschen mit der Pre drin. Wenn man unterwegs ist kann man sich die als Flaschenmama doch einfach in die Hosentasche stecken. Dann hat das Zeug die perfekte Temperatur und man muss nur noch sauger draufmachen und fertig
Das werd ich bei Kind2 bestimmt ausprobieren. Gehe nämlich nicht davon aus das es diesmal mit dem stillen klappen wird... ich weiß garnicht ob ichs überhaupt versuche.
Das war letztes mal so ein krampf (Kind nimmt zu viel ab, saugt nicht richtig, ständiges abpumpen, Milch wird trotzdem weniger....) das mir das spülen und sterilisieren der Flaschen dann doch lieber ist
Na mal sehen wie das alles so wird...

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22. April 2013 um 0:52

Zeit
Weil ich es gerade gelesen habe: meine Tochter trinkt ca. alle 4 Stunden 5 Minuten, also auch das kann sehr schnell gehen bei Stillkindern. Am Anfanghaben wir natürlich länger gebraucht, aber das war auch schön.

Zu den Schmerzen: mir hat es die ersten beiden Wochen weh getan und dann hat die Salbe geholfen. Eine Freundin hatte gar keine Schmerzen.

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22. April 2013 um 9:04

Pro stillen
subjektiv brauch ich gar nicht anfangen Wir lieben das stillen, Beziehung, blaaa,blubb...

Aber mal ernsthaft, das Geld und die Nerven kannst dir doch sparen, zumindest unverkrampft versuchen.
Ich sehe es bei meiner Freundin, welche seit Wochen von Laden zu Laden rennt weil das Milchpulver ausverkauft ist! Das andere verträgt er nicht, der kleine bekommt bauchweh buw. schmeckt nicht....sie hat schon geheult deswegen.
du hast auch weniger Arbeit damit.
Aber wichtig ist, dass du dich gut mit deiner Entscheidung fühlst!

Glg und wenn es einmal klappt wirst du es sicher nicht bereuen

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22. April 2013 um 9:27

.
Stimmt, die Brüste verändern sich währrend der Stillzelt eigentlich nicht.
Egal, ob Brust oder Flasche die "Fütterung" sollte immer intensiv und ruhig genutzt werden.

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22. April 2013 um 9:40

Mach dir da keinen Kopf drum
Es kommt, wies kommt. Wenn dein Kind erstmal da ist kannts du ja probieren, wie du mit dem Stillen klar kommst. Wenns klappt ists fein, wenns so gar nicht dein Ding ist wird dein Kind auch durch Flaschenmilch groß. Hauptsache du machst dir keinen unnötigen Stress mit der Fütterungsfrage!

Ich bin damals auch recht locker an die Sache rangegangen. Meine kleine war ein absoluter Brustfanatiker und ich hab recht lange gestillt (5 Monate voll und die letzte Brust gabs mit über 2 Jahren *g*). Wäre für mich aber auch kein Problem gewesen, wenns nicht geklappt hätte. Sonderlich mehr gebunden als mit Flasche bist du auch nicht. Und dass das Kind automatisch öfter an die Brust will als an die Flasche würde ich so jetzt auch nicht unterschreiben.

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22. April 2013 um 12:54

Stillen ist einfacher
Also eine Mama ist am Anfang eh ständig bei ihrem Kind. Stillen ist da einfach mega praktisch. Zudem muss man nachts nicht aufstehen, hat immer alles parat und richtig thempariert.
Wir sind nun nach 9 Monaten auf de Flasche umgestiegen (er trinkt eh nur einmal nachts und hat mich manchmal gebissen). Und es nervt ganz schön.

Ich hatte trotzdem immer pulver im Haus, da ich einfach schiss hatte.

so ein milchstau ist auch nicht so wild solange man gleich reagiert und das kind ihn wegtrinken lässt.

Ach, und dass Flaschenkinder seltener trinken kann ich nicht sagen. Da ist am Anfang (also die Vollstillzeit von ca 6Monaten) kein Unterschied.

Um mal weg zu gehen rate ich zu Milchvorräten in der Kühltruhe. Also Abpumpen und einfrieren! Ist super und hält 6 Monate.

Was noch.... ah wir waren auf einer Hochzeit einer Flaschenmama, oje, was die alles mitschleppen musste... Klar, Papa oder sonstwer kann mithelfen, muss er auch, weils einfach mehr arbeit ist!

Fazit: Stillen und wenn es einem was bringt mal en Flasche mit MuMi.

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